TV-Tipp für den 31. Januar: King Kong und die weiße Frau

Januar 31, 2010

BR, 23.45

King Kong und die weiße Frau (USA 1933, R.: Ernest B. Schoedsack, Merian C. Cooper)

Drehbuch: James Ashmore Creelman, Ruth Rose

Story/Originalentwurf: Edgar Wallace, Merian C. Cooper

Auf einer Südseeinsel entdeckt eine Filmcrew einen riesigen Affen und bringt ihn nach New York.

Auch heute noch beeindruckender Klassiker des Monsterfilms.

Mit Fay Wray, Robert Armstrong, Bruce Cabot, Frank Reicher, Sam Hardy

Hinweise

Wikipedia über “King Kong” (deutsch, englisch)

Filmsite über “King Kong”

The Stop Button über “King Kong”

Senses of Cinema über “King Kong”


TV-Tipp für den 30. Januar: Jesse Stone: Totgeschwiegen

Januar 30, 2010

ZDF neo, 20.15

Jesse Stone – Totgeschwiegen (USA 2006, R.: Robert Harmon)

Drehbuch: J.T. Allen, Tom Selleck, Michael Brandman

LV: Robert B. Parker: Death in Paradise, 2001

Dritter Jesse-Stone-Film nach dem dritten Jesse-Stone-Roman. Dieses Mal muss Kleinstadtcop Jesse Stone den Mord an einer 14-jährigen aufklären. Seine Ermittlungen führen ihn in die besseren Kreise von Boston.

Der dritte Krimi mit Tom Selleck als Jesse Stone ist ein weiterer feiner Polizeifilm.

Mit Tom Selleck, Edward Edwards, Viola Davis, John Diehl, William Devane

Hinweise

Homepage von Robert B. Parker

Mein Porträt der Spenser-Serie und von Robert B. Parker

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Die blonde Witwe“ (Widow’s walk, 2002)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Der stille Schüler“ (School Days, 2005)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Der gute Terrorist“ (Now & Then, 2007)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers “Hundert Dollar Baby” (Hundred Dollar Baby, 2006)

Meine Besprechung des Films “Jesse Stone: Eiskalt” und “Jesse Stone: Knallhart”

Mein Nachruf auf Robert B. Parker


Der „Secret Service“ des „Syndikats“

Januar 29, 2010

Der Name „Syndikat“ entstand sicher aus einer Schnapslaune. Denn obwohl die Mitglieder mit Verbrechen ihr Geld verdienen, wird sie dafür – was sicher einige Leser bedauern – niemals ein Staatsanwalt anklagen. Bei diesem „Syndikat“ können deutschsprachige Autoren, die mindestens einen Krimi veröffentlicht haben, Mitglied werden. Jedes Jahr treffen sie sich zur „Criminale“, die man sich am besten wohl als einen großen lauschigen Vorlesemarathon vorstellt. 2009 in Singen.

In ihrem Jahrbuch „Secret Service“, das jetzt zum ersten Mal auch für Normalsterbliche erhältlich ist, berichten die Autoren und Veranstalter überaus positiv von der letzten „Criminale“. Es gibt einen „Gemeinschafts-Kurzkrimi von mehr als 70 Syndikat-AutorInnen“. Das Vergnügen solcher Gemeinschaftswerke beschränkt sich normalerweise auf den Kreis der Ersteller. Das gilt auch hier weitgehend.

Interessanter sind, obwohl schon aus den Alligatorpapieren bekannt, die Befragungen der Friedrich-Glauser-Preisträger Hans Werner Kettenbach, Gisa Klönne, Lucie Klassen, Judith Merchant und des Hansjörg-Martin-Preisträgers Christian Linker, die Erinnerungen von Wolfgang Burger, Antje Fries, H. P. Gansner, Susanne Goga, Inge Löhnig, Renate Müller-Piper, Andreas Pittler und Roger Strub an ihr erstes Buch und Sandra Lüpkes’ „Was hat ER, was SIE nicht hat?“. Sie versucht herauszufinden, warum Männer mehr Krimipreise als Frauen erhalten. Dabei beschränkt sie sich auf eine quantitative Studie der bislang vergebenen Deutschen Krimipreise und Glausers, kommt zu einigen Einsichten, aber zu keinen abschließenden Erkenntnissen. Vielleicht kann die Frage, warum mehr Männer Krimipreise erhalten nicht nur quantitativ beantwortet werden. Schließlich wissen alle empirischen Sozialwissenschaftler, dass am Besten quantitative und qualitative Methoden miteinander verbunden werden. Das ist dann allerdings die Aufgabe des nächsten Jahrbuchs.

Thomas Przybilka präsentiert eine Auswahl seiner bereits in den Alligatorpapieren erschienenen Krimitipps zur Sekundärliteratur und es gibt eine Liste mit allen Mitgliedern des „Syndikats“. Damit wäre dann auch die Frage beantwortet, wie viele Mitglieder die „Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur“ hat.

Und nun kommen wir zur 100.000-Euro-Frage: Lohnt sich der Kauf des Buches?

Eher nicht. Denn die interessanten Texte können schnell in der Bibliothek gelesen werden. „Secret Service – Jahrbuch 2009“ ist halt noch zu sehr eine gebundene Vereinszeitung.

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Syndikat: Secret Service – Jahrbuch 2009

Gmeiner, 2009

240 Seiten

9,90 Euro


Neue TV-Krimi-Buch-Tipps online

Januar 29, 2010

Bei den Alligatorpapieren sind, verziert mit vielen schönen Bildern, meine aktuellen TV-Krimi-Buch-Tipps online:

Ein Vorteil der kleinen ÖR-Sender ist, dass dort lange nicht mehr gezeigte Krimis auch zu einer für normal arbeitende Menschen angenehmen Zeit laufen. So zeigt ZDF neo die Tage “Jesse Stone – Totgeschwiegen”, den ersten, seit Ewigkeiten nicht mehr gezeigten “Der Preis des Verbrechens”-Zweiteiler und eine weitere Elizabeth-George-Verfilmung; der ZDF Theaterkanal einen weiteren “Anwalt Abel”-Film. Außerdem sehenswert sind Barry Sonnenfelds Elmore-Leonard-Verfilmung “Schnappt Shory”, Matti Geschonnecks Friedrich-Ani-Verfilmung “Hinter blinden Fenstern”, David Finschers Robert-Graysmith-Verfilmung “Zodiac”, Martin Scorseses Herbert-Asbury-Verfilmung “Gangs of New York”, Richard Eyres Zoe-Heller-Verfilmung “Tagebuch eines Skandals”, Doug Limans Robert-Ludlum-Verfilmung “Die Bourne Identität”, Billy Wilders Agatha-Christie-Verfilmung “Zeugin der Anklage”, Rob Reiners Stephen-King-Verfilmung “Misery”, Jean-Luc Godards Lemmy-Caution-Film “Alphaville” und Mickey Spillane steht in einem Columbo-Film vor der Alternative “Schreib oder stirb”. Für die Monsterfans gibt es “King Kong und die weiße Frau”; für die Filmfans “Metropolis” in der restaurierten Fassung und James Bond rettet einige Male die Welt.


TV-Tipp für den 29. Januar: Hellboy

Januar 29, 2010

Pro 7, 20.15

Hellboy (USA 2004, Guillermo del Toro)

Drehbuch: Guillermo del Toro (nach einer Geschichte von Guillermo del Toro und Peter Briggs

LV: Mike Mignola: Hellboy

Hellboy, ein zum Guten erzogener Dämon, verkloppt im Auftrag einer geheimen FBI-Einheit Dämonen. Jetzt kämpft er gegen den untoten Mönch Rasputin und den SS-Mann Kroenen, die ihr vor sechzig Jahren unterbrochenes Werk vollenden wollen.

Guillermo del Toro könnte ein Bruder von Robert Rodriguez sein. Auch seine Filme sehen teurer aus als sie sind und auch er liebt die Popkultur.

„Hellboy“ ist eine der wenigen gelungenen Comicverfilmungen. Kein Wunder. Schließlich hat hier ein Fan einen Film für andere Fans (alle mit einem kindischen Gemüt) gemacht.

Mit Ron Perlman, John Hurt, Selma Blair, Rupert Evans

Wiederholung: Samstag, 30. Januar, 22.10 Uhr

Hinweise:

Hellboy-Comic-Seite (oder Mike Mignolas Hellboy-Seite)

Amerikanische Hellboy-Film-Seite

Deutsche Hellboy-Film-Seite

Wikipedia über “Hellboy” (deutsch, englisch)


Kurzer Hinweis auf zwei neue Taschenbücher

Januar 29, 2010

Wem die Hardcover-Ausgaben zu teuer waren, kann jetzt zuschlagen

D. B. Blettenberg: Land der guten Hoffnung

Pendragon, 10,95 Euro

Allan Guthrie: Post Mortem (Two-Way Split, 2004)

Heyne, 7,95 Euro


Neu im Kino: Sherlock Holmes

Januar 28, 2010

Sherlock Holmes (Sherlock Holmes, USA 2009)

Regie: Guy Ritchie

Drehbuch: Guy Ritchie, Mike Johnson

LV: Charakter von Arthur Conan Doyle

Guy Ritchies Version des britischen Meisterdetektivs. Auf den einschlägigen Seiten (wie Crimespree Cinema und The Rap Sheet) sind die Krimifans, die die Holmes-Geschichten gelesen haben, von dieser Version ziemlich begeistert.

Jon Jordan (Crimespree Cinema): I like the movie. I feel it treated the character with respect. The respect came from the screen writers who actually seem to have read some of the Conan Doyle works, Guy Ritchie who seemed to have done the same (…)

One of the factors in my love of this film is the fact that they portray Holmes as a genius. (…) The film also remembers that Holmes can fight, and is capable of action.

Ritchie arbeitet bereits an einem zweiten „Sherlock Holmes“-Film.

mit Robert Downey jr., Jude Law, Rachel McAdams, Mark Strong, Eddie Marsan, Geraldine James, James Fox

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

film-zeit über „Sherlock Holmes“

Drehbuch „Sherlock Holmes“ von Guy Ritchie und Mike Johnson

Meine Besprechung von Arthur Conan Doyles “Sherlock Holmes Geschichten”, “Sherlock Holmes Kriminalgeschichten” und “The Adventures of Sherlock Holmes” (und hier eine Auflistung der in diesen Werken enthaltenen Geschichten)

Kriminalakte: Panel zu „Sherlock Holmes“ auf der Comic Con

Homepage von Sir Arthur Conan Doyle (Erben)

Krimi-Couch über Sir Arthur Conan Doyle

Kirjasto über Sir Arthur Conan Doyle

Wikipedia über Sir Arthur Conan Doyle (deutsch, englisch)

Sherlockian.net (Einstiegsseite mit vielen Links)

Thrilling Detective über Sherlock Holmes


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