Krimiautoren auf der Suche nach Publikum, Werke werden nach der Lesung signiert von Thomas Engler, John Katzenbach, Roger Smith und Don Winslow

Oktober 21, 2012

Es ist ein böswilliges Gerücht, dass Autoren nur deshalb im Herbst/Winter Lesereisen unternehmen, um ihre Heizkosten zu senken. Denn gerade Krimiautoren wissen, wie sie sich billig einen warmen Wintermantel besorgen können (aber besser nicht den von Chili Palmer) oder ihre Heizkosten auf die Stromrechnung des Nachbarn buchen lassen (Fragt Jeffery Deaver) oder sie gleich eine ganze Villa occupyen.

Trotzdem sind gerade jetzt einige Krimiautoren mit ihren neuesten Werken unterwegs.

Thomas Engler hat gerade seinen zweiten Henning-Juul-Krimi „Vergiftet“ veröffentlicht, in dem Online-Journalist Juul herausfinden will, wer vor 14 Jahren seinen Sohn ermordete. Denn jetzt ruft ihn ein verurteilter Mörder an, der ihm die Wahrheit über den damaligen Wohnungsbrand, bei dem Juuls Sohn starb, erzählen will. Dafür verlangt der Mörder allerdings, dass Juul seine Unschuld beweist.

Der erste Henning-Juul-Krimi „Sterblich“ erscheint die Tage als Taschenbuch.

Engler stellt „Vergiftet“ an diesen Orten vor (Deutsche Lesung: Heikko Deutschmann; Moderation: Anne Bubenzer):

Sonntag, 28.Oktober, 19.00 Uhr, Braunschweig

Baugenossenschaft Wiederaufbau (Güldenstraße 25)

Lesung im Rahmen des Braunschweiger Krimifestivals

Eintritt: € 12,- (AUSVERKAUFT!)

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Montag, 29. Oktober, 19.30 Uhr, Kamen

Gesamtschule Kamen, Studiobühne (Gutebergstraße 2)

Lesung im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals “Mord am Hellweg”

Eintritt: € 14,90/11,90 (VVK), € 21,-/18,- (AK)

Reservierung über i-Punkt Unna (Tel.: 02303/103777)

Weitere Informationen: Westfälisches Literaturbüro e.V., Tel. 02303/963850

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Dienstag, 30.Oktober, 20.00 Uhr, Burg Bielstein (Wiehl)

Eintritt: 15,90

Reservierung über Tel.: 02262/797927 oder http://www.kulturkreis-wiehl.de

Weitere Informationen: Hansen & Kröger Buchhandlung (Tel. 02262/797927, hansenkroeger@aol.com)

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Mittwoch, 31. Oktober, 20.00 Uhr, Berlin

Kino Babylon (Rose-Luxemburg-Straße 30)

Eintritt: € 10,- (VVK)

Karten über das BABYLON und an vielen Vorverkaufskassen

Weitere Informationen: Thalia-Buchhandlung E. Könnecke GmbH & Co. KG VST 331 ALEXA am Alexanderplatz (Tel. 030/2758162-0, thalia.berlin-alexa@thalia.de)

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Donnerstag, 1. November, 19.30 Uhr, Hannover

Acanto (Dragonerstraße 28)

Eintritt: € 12,-

Tickets über Tel.: 0511/313055

Weitere Informationen: Buchhandlung Leuenhagen & Paris (Tel. 0511/313055, Leuenhagen-Paris@t-online.de)

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Freitag, 2. November, 18.30 Uhr, Hamburg

Kampnagel Hamburg, Halle K 1 (Jarrestraße 20)

Lesung im Rahmen des Krimifestival Hamburg

Ticktes in allen Heymann-Buchläden oder über die Ticket-Hotline des Hamburger Abendblatts, Tel.: 040/30 30 98 98

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Thomas Engler: Vergiftet

(übersetzt von Günther Frauenlob und Maike Dörries)

Blanvalet, 2012

464 Seiten

14,99 Euro

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Thomas Engler: Sterblich

(übersetzt von Günther Frauenlob und Maike Dörries)

Blanvalet, 2012

432 Seiten

8,99 Euro

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Der Bestsellerautor John Katzenbach (von dem „Das mörderische Paradies“, „Im Sumpf des Verbrechens“ und „Das Tribunal“ von Hollywood, hochkarätig besetzt, verfilmt wurden) hat einen neuen Roman geschrieben und in Deutschland erschien „Red 123“ als „Der Wolf“ sogar vor der englischsprachigen Ausgabe.

In dem Thriller hat ein erfolgloser Schriftsteller den Plan für seinen großen Durchbruch: inspiriert von dem Märchen „Rotkäppchen“ will er drei rothaarige Frauen umbringen. In einem anonymen Brief kündigt er seine Taten an. Diese drei Frauen, die bis auf ihre Haarfarbe keine Gemeinsamkeiten haben, halten den Brief zunächst für einen Scherz.

Die Lesereise (Deutsche Lesung: Rainer Strecker):

Montag, 29.10.2012 Krimifestival Lüneburg

20 Uhr ׀ Kulturforum „Gut Wienebüttel“ ׀ Gut Wienebüttel 1 ׀ 21339 Lüneburg

Eintritt: € 19,- /erm. € 17,-

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Dienstag, 30.10.2012 Braunschweig

20:15 Uhr ׀ Martino Katharienum ׀ Breite Strasse 3-4 ׀ 38100 Braunschweig

Eintritt: € 16,- /erm. € 14,-

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Mittwoch 31.10.2012 Berlin

20 Uhr ׀ Berliner Kriminaltheater ׀ Palisadenstr. 48 ׀ 10243 Berlin

Eintritt: € 7,-

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Donnerstag 1.11.2012 Leipzig

20:15 Uhr ׀ Lehmanns Media GmbH ׀ Grimmaische Str. 10 ׀ 04109 Leipzig

Eintritt: € 9,50 /erm. € 7,-

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Freitag 2.11.2012 Dortmund

20:15 Uhr ׀ Mayersche Buchhandlung ׀ Westenhellweg 37 – 41 ׀ 44137 Dortmund

Eintritt: € 12,- /erm. € 10,-

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Samstag 3.11.2012 Mannheim

20:30 Uhr ׀ Kober & Thalia Buchhandel ׀ P 7, Planken 22 ׀ 68161 Mannheim

Eintritt: € 10,-

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Sonntag 4.11.2012 Krimifestival München

19 Uhr ׀ BMW Welt – Doppelkegel ׀ Am Olympiapark 1 ׀ München

Eintritt: € 10,- ׀ Nur mit Reservierung unter: textfactory@t-online.de

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John Katzenbach: Der Wolf

(übersetzt von Anke und Eberhard Kreutzer)

Droemer, 2012

512 Seiten

19,99 Euro

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Der Südafrikaner Roger Smith ist bereits mit seinem neuen, gewohnt düsterem Thriller „Stiller Tod“ unterwegs.

In seinem neuesten Roman nutzt der halbseidene Ex-Polizist Vernon Saul (den in der Polizei daher niemand vermisst) den Unfalltod eines Mädchens aus, indem er sich bei dem von schuldgefühlen geplagten Vater des Kindes, Nick Exley, einschmeichelt. Er erzählt Nick auch, dass seine Frau ihn betrügt und sie während ihre Tochter ertrank mit ihrem Geliebten im Bett war.

Er besucht noch

Montag, 22. Oktober, Stuttgart

Wurst & Fleisch (Rotebühlstraße 9)

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Dienstag, 23. Oktober, München

Buchhandlung Glatteis (Corneliusstraße 31/Ecke Baaderstraße)

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Mittwoch, 24. Oktober, Berlin

Englisch Theatre (Fidicinstraße 40)

(in Kooperation mit der Buchhandlung Hammett)

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Donnerstag, 25. Oktober, Hamburg

Buchhandlung Cohen & Dobernigg (Sternstraße 4)

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Roger Smith: Stiller Tod

(übersetzt von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann)

Tropen, 2012

384 Seiten

19,90 Euro

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Und, wegen der Vollständigkeit:

Don Winslow stellt „Kings of Cool“ vor.

In dem grandiosen Roman, der die Vorgeschichte zu „Zeit des Zorn“ (solala verfilmt von Oliver Stone als „Savages“) erzählt, erfahren wir mehr über Ben, Chon und O, ihre Eltern und wie sich die Gegen- und Drogenkultur in Südkalifornien von den sechziger Jahren bis in die Gegenwart entwickelte.

Bei meiner Buchbesprechung habe ich ja schon auf die Lesereise hingewiesen.

Jetzt gibt es auch die kompletten Daten (Deutsche Lesung: Dietmar Wunder):

Donnerstag, 1. November, 19:30 Uhr, Berlin

Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130

Moderation: Peter Twiehaus

Eine Veranstaltung der Krimibuchhandlung Hammett und des Suhrkamp Verlags

Eintritt: € 7,-. VVK in der Krimibuchhandlung Hammett

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Freitag, 2. November, 18:30 Uhr, Hamburg

Kampnagel, Halle K2, Jarrestraße 20

Moderation: Philipp Schwenke

Im Rahmen des »Hamburger Krimifestivals«

Eintritt: € 14,-. VVK unter Tel.: 040-480930

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Samstag, 3. November, 20:00 Uhr, München

Amerika Haus, Karolinenplatz 3

Moderation: Anette Lippert

Eintritt: € 10,- / erm. € 8,-

VVK unter Tel. 089-55 253 713 oder 01801-484 484

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Sonntag, 4. November, 18:00 Uhr, Hamm

HoppeGarden, Oberonstraße 20/21

Moderation: Regula Venske

Im Rahmen des Festivals «Mord am Hellweg«

Eintritt: im VVK: € 11,- / erm. € 9,-. Abendkasse: € 13,- / erm. € 11,-

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Montag, 5. November, 20:15 Uhr, Braunschweig

Braunschweigische Landessparkasse, Dankwardstraße 1

Moderation: Antje Deistler

Eine Veranstaltung im Rahmen des »Braunschweiger Krimifestivals«

Eintritt: € 16,- / erm. € 14,-

VVK unter Tel.: 0531-48 08 948 oder unter http://www.krimifestival-bs.de

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Dienstag, 6. November, 20:00 Uhr, Hannover

Literarischer Salon, Universität, Königsworther Platz 1

Moderation: Conny Lösch, Übersetzung: Jutta Busch

Eintritt: € 9,- / erm. € 5,-

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Don Winslow: Kings of Cool

(übersetzt von Conny Lösch)

Suhrkamp, 2012

368 Seiten

19,95 Euro

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Don Winslow: Zeit des Zorns

(übersetzt von Conny Lösch)

Suhrkamp, 2011

352 Seiten

9,99 Euro


Im Verhörzimmer: Don Winslow über Nikolai Hel und seinen neuen Thriller „Satori“

Juni 13, 2011

Eric van Lustbader hat es getan. Nachdem er bereits ein erfolgreicher Schriftsteller war, wurde er von Robert Ludlums Nachlassverwalter gefragt, ob er einen Jason-Bourne-Roman schreiben wollte. Sein siebter Bourne-Roman ist für nächstes Jahr angekündigt.

John Gardner, damals ebenfalls ein bekannter Autor, wurde von Ian Flemings Erben gefragt, ob er James-Bond-Romane schreiben möchte und er sagte zu. Danach kamen Raymond Benson, Sebastian Faulks und Jeffery Deaver (Ja, genau der Jeffery Deaver).

Jetzt hat auch Don Winslow ein solches Angebot angenommen. In den vergangenen Jahren erschrieb er sich einen glänzenden Ruf als Chronist des Verbrechens in Südkalifornien und, nachdem er in Deutschland einige Jahre nicht verlegt wurde, hat er auch hier eine steigende Zahl treuer Leser. Als er gefragt wurde, ob er einen Roman mit Nikolai Hel als Helden schreiben wollte, konnte er, ein großer Fan von Trevanians Roman „Shibumi“, nicht „Nein“ sagen.

In „Satori“ erzählte Winslow jetzt spannend und sehr kurzweilig die Vorgeschichte zu „Shibumi“ und wir erfahren, wie Nikolai Hel, der mehrere Sprachen spricht, ein ausgezeichneter Kämpfer, Liebhaber und Go-Spieler ist (halt irgendwie ein Ebenbild von Derek Flint), in den frühen fünfziger Jahren seinen ersten Auftrag erledigte.

Die Veröffentlichung des tollen Polit-Thrillers war für die Kriminalakte die Gelegenheit, Don Winslow einige Fragen zu stellen.

Was fasziniert Sie an Nikolai Hel?

Er ist auf vielen Ebenen ein faszinierender Charakter, aber am interessantesten ist für mich die in dem Charakter inne wohnende Kombination (und Konflikt) von westlicher und asiatischer Kultur. Als ein Europäer geboren (sein Vater ist Deutscher, seine Mutter Russin) und aufgezogen in Asien, wird er ständig in beide Richtungen gezogen. Er will wichtige philosophische Ideen von beiden Kulturen bewahren. Zur gleichen Zeit ist er ein Einzelgänger – er ist Teil beider Kulturen, aber er kann nie ganz zu einer gehören.

Wie unterschied sich für Sie das Schreiben über einen bereits bestehenden und bekannten Charakter gegenüber ihren eigenen Charakteren?

Über Nikolai Hel zu schreiben war als ob ich ein Geschenk erhalte – dieser faszinierende Mann mit dem bestehendem interessantem Hintergrund und all seinen Fähigkeiten. Ich las „Shibumi“ als es veröffentlicht wurde. So kannte ich ihn bereits.

Aber hier übernahm ich zum ersten Mal einen Charakter, der von jemand anderem erfunden wurde. Ich fühlte eine große Verantwortung das Original nicht zu verraten, aber gleichzeitig zu versuchen, ein zeitgemäßes Buch zu schreiben.

Die wirkliche Herausforderung war, die Welt durch Nikolais Augen zu sehen – wenn ich das tun konnte, wusste ich, welche Entscheidungen ich zu fällen hatte.

Was waren für Sie die größten Herausforderungen beim Schreiben von „Satori“?

Einige. Die erste war, wie schon gesagt, die Herausforderung einen bestehenden Charaktere aufzunehmen. Dann war da die Aufgabe, den Stil von Trevanian zu respektieren, ohne ihn zu imitieren – also, zu versuchen meine Stimme mit seiner zu vereinigen. Am Ende ging es darum, etwas üppiger und lyrischer zu schreiben als ich es in meinen eigenen Arbeiten tue.

Zum Schluss ging es um die historischen Fragen. „Satori“ spielt 1951/1952 in Japan, China und Vietnam. Also musste ich viel recherchieren und versuchen die Plätze und die Zeit nachzuempfinden.

Zum Glück bin ich ein Geschichts-Geek und ich liebe die Recherche.

Ihre ersten Romane waren die Privatdetektivserie mit Neal Carey. Dann wechselten sie mit „Bobby Z“ zu Einzelwerken (und den beiden Boone-Daniels-Romanen), die im heutigen Südkalifornien spielen. Daher würde ich gerne wissen, was Ihnen an Einzelwerken und Kalifornien so gefällt.

Kalifornien ist für mich unendlich interessant. Es hat eine so große Vielfalt von Landschaften und Kulturen. Es ist so schön und dann ist da die hässliche Schattenseite. Für einen Krimiautor ist das eine Goldmine.

Zu Einzelwerken gegen Serien – ich bin gierig. Ich will beide schreiben. Am Ende ist es eine Frage der Geschichte, die ich erzählen will. Einige Geschichten haben ein festes Ende und es wäre falsch, sie zu einer Serie auszubauen. Andere sind mehr ein Marathon als ein Sprint. Du willst länger laufen; die Strecke langsamer mit diesem Charakter bewältigen.

Wie schreiben Sie ihre Bücher?

Meine Schreibroutinen sind sehr einfach. Je nach Jahreszeit beginne ich zwischen 5.00 und 5.30 Uhr im Morgen, arbeite bis 10.00 Uhr, jogge oder gehe dann 4 bis 6 Meilen – oder mache eine andere sportliche Betätigung. Danach gehe ich bis ungefähr 5.00 Uhr zurück an den Schreibtisch.

Normalerweise mache ich die Recherche für ein Buch, während ich ein anderes schreibe. Aber das ist flexibel und hängt von der Situation ab. Manchmal weißt du nicht, was du nicht weißt, bis du es schreibst. Dann musst du eine Pause machen und die Antwort herausfinden. Zum Beispiel: dein Charakter verlässt sein Hotel und dreht sich nach rechts – Weißt du, was er sieht, riecht, hört? Wenn nicht, musst du es herausfinden, damit du den Leser auf diesen Weg mitnehmen kannst.

Outlines machte ich früher. Heute kaum noch. Denn es kann eine nutzlose Übung sein. Normalerweise sagen oder tun meine Charaktere etwas, das ich nicht geplant hatte und die Geschichte in eine andere – normalerweise bessere Richtung – lenkt. Ich habe eine grobe Idee, in welche Richtung die Geschichte sich bewegt – immer basierend auf den Charakteren – aber ich will überrascht werden.

Ich überarbeite jeden Tag; ich ändere ständig, was ich getan habe. Nachdem ich die Anmerkungen von meinem Herausgeber erhalten habe, schreibe ich vom Anfang bis zum Ende eine neue Fassung.

Als tägliches Schreibziel habe ich keine Seitenzahl oder Anzahl von Worten im Kopf. Mein einziges Ziel ist es, jeden Tag gut zu schreiben. Dieses Ziel erreiche ich nicht immer.

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Don Winslow: Satori

(übersetzt von Conny Lösch)

Heyne, 2011

608 Seiten

12,99 Euro

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Originalausgabe

Satori

Grand Central Publishing, New York, 2011

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Hinweise

Homepage von Don Winslow

Deutsche Homepage von Don Winslow

Meine Besprechung von Don Winslows „Pacific Private“ (The Dawn Patrol, 2008)

Meine Besprechung von Don Winslows „Pacific Paradises“ (The Gentlemen’s Hour, 2009) und „Tage der Toten“ (The Power of the Dog, 2005)

Meine Besprechung von Don Winslows „Bobby Z“ (The Death and Life of Bobby Z, 1997)

Meine Besprechung von Don Winslows „Satori“ (Satori, 2011)

Don Winslow in der Kriminalakte


Don Winslow und die Auferstehung des „Bobby Z“

Mai 6, 2011

Vor „Bobby Z“ hatte Don Winslow fünf, teilweise übersetzte Kriminalromane mit dem Privatdetektiv Neal Carey und das etwas als Fremdkörper in seinem Werk stehende „Isle of Joy“ (über einen Privatdetektiv, der in den fünfziger Jahren in New York in ein Komplott gerät) veröffentlicht.

In „Bobby Z“ ließ Don Winslow erstmals einen Roman in Südkalifornien in der dortigen Surferszene spielen. Denn der Loser Tim Kearney soll, nachdem er den Hell’s Angel Stinkdog im Knast ermordete, bei einem Gefangenenaustausch den verschwundenen Drogenhändler und Surferlegende Bobby Z (die Kurzform für Robert James Zacharias) spielen. Danach, so sichert ihm DEA-Agent Tad Grusza zu, erhält er eine neue Identität. Kearney willigt ein – und gerät schneller als ihm lieb ist zwischen die Fronten von mexikanischen Drogenkartellen, rachedurstigen Hell’s Angels, verschiedenen Polizeibehörden und alten Bekannten von Bobby Z. Kurz gesagt: seine Überlebensaussichten tendieren gegen Null; was auch daran liegt, dass DEA-Agent Grusza von Anfang an davon ausging, dass Kearney während des Austausches erschossen wird.

Oh, und dann ist da auch noch der echte Bobby Z, der eigentlich tot sein sollte, aber quicklebendig ist, und Kearney muss Papa für einen sechsjährigen Jungen spielen, der ihn für seinen Vater, den Surfer Bobby Z, hält.

Don Winslow erzählt diese ziemlich abgedrehte Geschichte, die Michael Connelly zu recht an Elmore Leonard erinnerte, in seinem, auch aus seinen späteren Werken bekanntem, lakonischem Hardboiled-Tonfall. Gleichzeitig brennt Winslow ein furioses Feuerwerk an absurden Situation und rasanten Action-Szenen (gerne auch zusammen) ab, das die Erlebnisse von Tim Kearney zu einem höchst kurzweiligem Vergnügen werden lässt.

Winslows nächster Roman war der mit dem Shamus ausgezeichnete, bislang nicht übersetzte Privatdetektivkrimi „California Fire & Live“, dann kam das Epos „Tage der Toten“ (The Power of the Dog) und spätestens seitdem ist Don Winslow der Chronist des Verbrechens an der kalifornisch-mexikanischen Grenze und der Surfer.

Seit dem 1997 erschienenem „Bobby Z“ hat Don Winslow in seinen Romanen diese Gegend südlich von Hollywood nicht mehr verlassen und mit jedem Roman stieg die Zahl seiner Fans.

Erst jetzt, mit dem Thriller „Satori“, einem Prequel zu Trevanians „Shibumi“, über die Lehr-und Wanderjahre des Killers Nikolai Hel, der 1952 in Peking einen Mann ermorden soll, verlässt er wieder seinen Hinterhof und man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, dass Winslow mit dem angenehm altmodischem Politthriller (so mein Eindruck nach dem ersten Drittel) noch bekannter wird.

Die unterschätzte Verfilmung von „Bobby Z“ ist unterhaltsames, humoristisch gefärbtes Old-School-Action-Kino. „Kill Bobby Z – Ein Deal um Leben und Tod“ macht, wie das Buch, einfach Spaß und Keith Carradine Bruce Dern, spärlich bekleidet am Strand stehend, als durchgeknallter Erzähler der Geschichte des legendären Surfers Bobby Z ist einen Blick wert.

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Don Winslow: Bobby Z

(übersetzt von Judith Schwaab)

Suhrkamp, 2011

288 Seiten

8,95 Euro

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Originalausgabe

The Death and Life of Bobby Z

Alfred A. Knopf, New York 1997

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Frühere deutsche Taschenbuchausgabe

Don Winslow: Die Auferstehung des Bobby Z.

Goldmann, 2001

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Deutsche Erstausgabe im festen Einband

Karl Blessing Verlag, 1997

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Verfilmung

Kill Bobby Z – Ein Deal um Leben und Tod (The Death and Life of Bobby Z, USA 2007, R.: John Herzfeld)

Drehbuch: Bob Krakower, Allen Lawrence

Mit Paul Walker, Laurence Fishburne, Olivia Wilde, Jason Flemyng, Keith Carradine, Joaquim de Almeida, J.R. Villarreal, Jason Lewis, Jacob Vargas, Michael Bowen

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Hinweise

Homepage von Don Winslow

Deutsche Homepage von Don Winslow

Meine Besprechung von Don Winslows „Pacific Private“ (The Dawn Patrol, 2008)

Meine Besprechung von Don Winslows “Pacific Paradises” (The Gentlemen’s Hour, 2009) und “Tage der Toten” (The Power of the Dog, 2005)

Don Winslow in der Kriminalakte


Wellenreiten mit Don Winslow in deutschen Häusern

September 14, 2010

Eigentlich wollte ich einen langen, schönen Text über Don Winslow und seine erste (?) Lesetour in Deutschland schreiben, aber mangelhafte Planung (Aufschieberitis) und wichtige Dinge (Solitär. Solitär. Und, öh, Solitär.) haben das verhindert.

Daher gibt’s jetzt nur die harten Fakten, leicht aufgehübscht:

Don Winslow, der sich in den vergangenen Jahren zum Chronisten der kalifornischen Surferszene, entwickelte,stellt in den kommenden Tagen in Deutschland sein bereits 2005 erschienenes Opus Magnum (Fremdwort für „verdammt dickes Buch“) „Tage der Toten“ (erscheint demnächst) und sein fast neuestes Buch „Pacific Paradise“ vor. In den USA ist nämlich vor wenigen Tagen sein wirklich neuester Roman „Savages“ erschienen.

In „Pacific Paradise“ soll der bereits aus „Pacific Private“ bekannte Surfer und Teilzeit-Privatdetektiv Boone Daniels für die Verteidigung das Geständnis von Corey Blasingame überprüfen. Blasingame ist angeklagt die Surferlegende Kelly Kuhio umgebracht zu haben. Selbstverständlich sind seine Surferkumpels, die Dawn Patrol, von diesem Auftrag nicht begeistert. Besonders nachdem Boone Daniels nicht mehr hundertprozentig von der Blasingames Schuld überzeugt ist, wollen sie nichts mehr mit ihm zu tun haben.

Zur gleichen Zeit beauftragt ihn der vermögende Dan Nichols, ein Mitglied der Gentlemen’s Hour (aka die alten Surfer, die die meiste Zeit am Strand herumhängen), seine Frau zu überwachen. Er glaubt, dass sie ihn betrügt. Sie tut’s und kurz darauf wird ihr Liebhaber ermordet.

Pacific Paradise“ bewegt sich in den vertrauten Bahnen des Privatdetektiv-Krimis. Denn dass Boone Daniels sich bei seinen Ermittlungen gewaltig in die Scheiße hineinreitet, dürfte niemand überraschen. Ebensowenig, dass seine Auftraggeber ihn für ihre Zwecke benutzen wollen, dass San Diego korrupt ist und dass die Utopie vom sauberen Surferleben brüchig ist.

Don Winslow erzählt „Pacific Paradise“ in seinem wunderschön entspannten Tonfall, der aus der bekannten, kleinen Geschichte ein kurzweiliges Vergnügen macht. .

Mit „Tage der Toten“ beendete Don Winslow 2005 seine sechsjährige Veröffentlichtlichungspause. Das siebenhundertseitige engbedruckte, für den Macavity-Preis nominierte Werk ist, ein vor dem Hintergrund der Iran-Contra-Affäre spielender Krimi über den Drogenhandel in Kalifornien und Mexiko. US-Drogenfahnder Art Keller will mit allen Mitteln die mexikanische Drogenmafia zur Strecke bringen.

James Ellroy meint zu dem Roman: „’The Power of the Dog’ is the first great dope novel since ‘Dog Soldiers’ thirty years ago. It’s frightening and sad, with a superbly sustained intensity. It’s a beautiful compressed vision of hell, with all its attendant moral madness.“

Und welcher Sterbliche würde schon James Ellroy widersprechen?

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Don Winslow: Pacific Paradise

(übersetzt von Conny Lösch)

Suhrkamp, 2010

400 Seiten

9,95 Euro

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Originaltitel

The Gentlemen’s Hour

William Heinemann, 2009

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Don Winslow: Tage der Toten

(übersetzt von Chris Hirte)

Suhrkamp, 2010

704 Seiten

14,95 Euro (erscheint am 20. September 2010)

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Originaltitel

The Power of the Dog

Alfred A. Knopf, 2005

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Don Winslow auf der Suhrkamp-Welle

Pacific Private, 2009 (The Dawn Patrol, 2008)

Frankie Machine, 2009 (The Winter of Frankie Machine, 2006)

Pacific Paradise, 2010 (The Gentlemen’s Hour, 2009)

Tage der Toten (The Power of the Dog, 2005 – erscheint offiziell am 20. September 2010)


Don Winslow und die „Tage der Toten“ in Deutschland

Dienstag, 14. September 2010, BUCHPREMIERE

Berlin; 20:00 Uhr; English Theatre Berlin, Fidicinstraße 40

In Kooperation mit der Krimibuchhandlung Hammett und dem English Theatre Berlin

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Mittwoch, 15. September 2010

Bremen; 20:00 Uhr; Thalia Buchhandlung, Obernstraße 44-54.

Lesung des deutschen Textes: Erik Roßbander

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Donnerstag, 16. September 2010

Rostock; 20:00 Uhr; Thalia Buchhandlung, Breite Straße 15-17.

Lesung des deutschen Textes: Oliver Mommsen

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Freitag, 17. September 2010

Köln; 20:00 Uhr; Buchhandlung Bittner, Albertusstraße 6.

Lesung des deutschen Textes: Dietmar Wunder

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Samstag, 18. September 2010

München; 21:00 Uhr; Theater Drehleier, Rosenheimer Straße 123.

Große Jubiläumsveranstaltung der Krimi-Buchhandlung Glatteis.

Lesung des deutschen Textes: Hans Jürgen Stockerl

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Hinweise

Homepage von Don Winslow

Deutsche Homepage von Don Winslow

Meine Besprechung von Don Winslows „Pacific Private“ (The Dawn Patrol, 2008)


Die KrimiZeit-Bestenliste Januar 2013

Januar 4, 2013

Neues Jahr. Neues Glück? Nun, bei der Januarliste der KrimiZeit nicht unbedingt. Denn auf ihr sind etliche alte Bekannte:

1 (3) Friedrich Ani: Süden und das heimliche Leben

2 (-) Mike Nicol: Killer Country

3 (4) Don Winslow: Kings of Cool

4 (6) Merle Kröger: Grenzfall

5 (2) Robert Littell: Philby. Porträt des Spions als junger Mann

6 (10) Roger Smith: Stiller Tod

7 (-) Åsa Larsson: Denn die Gier wird euch verderben

8 (-) Reginald Hill: Rache verjährt nicht

9 (9) Petros Markaris: Zahltag

10 (5) Carl Nixon: Rocking Horse Road

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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

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Jaja, Ani und Littell (beide gut) sind in Arbeit.

Aber wo bleibt

Ken Bruen/Reed Farrel Coleman „Tower“ (Rotbuch Krimi),

Dan Simmons „Kalt erwischt – Der 1. Joe Kurtz Thriller“ (Festa Crime),

Michael Slade „Der Kopfjäger – Der 1. Special X Thriller“ (Festa Crime),

James Ellroy „Der Hilliker-Fluch“ (Ullstein; oder ist das schon zu sehr „Sachbuch“?) und

Rick DeMarinis „Götterdämmerung in El Paso“ (Pulp Master)?

 


Die KrimiZeit-Bestenliste Dezember 2012

Dezember 6, 2012

In der letzten Liste des Kalenderjahres empfehlen die Damen und Herren Bestenliste-Kritiker diese Werke:

1 (4) James Sallis: Driver 2

2 (2) Robert Littell: Philby. Porträt des Spions als junger Mann

3 (-) Friedrich Ani: Süden und das heimliche Leben

4 (8) Don Winslow: Kings of Cool

5 (3) Carl Nixon: Rocking Horse Road

6 (1) Merle Kröger: Grenzfall

7 (10) Anila Wilms: Das albanische Öl oder Mord auf der Straße des Nordens

8 (-) Lee Child: Underground

9 (6) Petros Markaris: Zahltag

10 (-) Roger Smith: Stiller Tod

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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

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James Sallis, Robert Littell (endlich gelesen; grandioser Spionageroman), Don Winslow: gut. Friedrich Ani (ein 200-seitiger Süden) und Lee Child sind sicher auch gut. Nur von Roger Smith war ich etwas enttäuscht.

Aber im Moment lese ich die Neuübersetzung von Robert Blochs „Psycho“ und bin begeistert. Es hat mir zwar auch, vor vielen, vielen Jahren, bei der ersten Lektüre (die alte Übersetzung) gefallen, aber ich hatte es anders in Erinnerung.

 


Die KrimiZeit-Bestenliste November 2012

November 1, 2012

Wie schon die Oktober-Bestenliste erscheint auch die November-KrimiZeit-Bestenliste etwas früher als gewohnt, weil „Die Zeit“ nicht heute (also am 1. November), sondern schon gestern erschien und es als Beilage ein „Zeit Literatur: Krimi-Special“-Heft gibt. Auf 32 Seiten gibt es unter anderem Texte über Sara Gran, Giancarlo De Cataldo (die auf seinem gleichnamigen Roman basierende TV-Serie „Romanzo Criminale“ feiere ich demnächst ab), Robert Littell, Daniel Woodrell, Jim Thompson und Neal Stephenson (Aargh, die über 1000 engbedruckten Seiten seines neuen Cyber-Thriller „Error“ müssen erst mal gelesen werden.) und eine Kurzgeschichte von Friedrich Ani.

Oh, und die KrimiZeit-Bestenliste, die die Leseempfehlungen von 18 Krimikritikern zusammenfasst, gibt es auch:

1 (-) Merle Kröger: Grenzfall

2 (7) Robert Littell: Philby. Porträt des Spions als junger Mann

3 (4) Carl Nixon: Rocking Horse Road

4 (8) James Sallis: Driver 2

5 (1) Helon Habila: Öl auf Wasser

6 (-) Petros Markaris: Zahltag

7 (-) Roberto Costantini: Du bist das Böse

8 (-) Don Winslow: Kings of Cool

9 (-) Johan Theorin: So bitterkalt

10 (-) Anila Wilms: Das albanische Öl oder Mord auf der Straße des Nordens

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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

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Jetzt frage ich mich, ob ich mich am Wochenende mehr mit der Vergangenheit (Robert Littell über Kim Philby und die Cambridge-Boys) oder der Zukunft (Neal Stephenson über ein millionenschweres Computerspielunternehmen und einen infizierten Computer) beschäftige. Spannend dürfte beides sein.

 

 


Neu im Kino/Filmkritik: Die mexikanische Seite des Drogenkrieges: „Miss Bala“

Oktober 19, 2012

Laura Guerrero (Stephanie Sigman) ist eine junge Frau aus dem Armenviertel von Baja, Mexiko. Sie will Schönheitskönigin werden und so reich und berühmt werden.

Miss Bala“ erzählt ihre Geschichte und wie ihr Traum sich auf eine ganz andere Weise erfüllt, als sie es sich erträumte. Denn in einer halbseidenen Disco beobachtet sie, wie eine Gangsterbande ein Massaker, vor allem an anderen Gangstern, veranstaltet. Laura kann entkommen und als sie am nächsten Tag zur Polizei gehen will, übergibt der Polizist sie an den Gangsterboss Lino Valdez (Noe Hernández), der für das Massaker verantwortlich ist. Er frisst einen Narren an ihr und, anstatt sie umzubringen, ebnet er ihr den Weg in den Schönheitswettbewerb. Außerdem muss sie für ihn kleinere kriminelle Aufträge, auch in den USA, übernehmen.

Miss Bala“ ist auch das Gegenstück zu Oliver Stones „Savages“. Denn Regisseur Gerardo Naranjo erzählt die mexikanische Sicht des Drogenkrieges und wie eine Frau zwischen die Fronten von konkurrierenden Verbrecherbanden und Polizei gerät. Hier sind die Mexikaner nicht mehr, wie bei Oliver Stone, nur eine von Bande von skrupellos-bestialisch stinkreichen Drogenhändlern, sondern arme Menschen, die in einer von Verbrecherbanden dominierten Gesellschaft überleben wollen, während Verbrecher und Polizisten rücksichtslos um die Herrschaft im Land kämpfen. Auch der Gangsterboss, der Laura hilft ist kein Monster, sondern ein Firmenchef eines kleineren Unternehmens, der in schmutzig-verschwitzen Klamotten an vorderster Front steht, langfristig denkt, seine Mitarbeiter und Investitionen schützt und von der Polizei gejagt wird. Glamourös ist das nicht.

Auch von der Machart ist „Miss Bala“ das Gegenstück zu „Savages“. Wo Oliver Stone zwischen den zahlreichen Handlungssträngen hin- und herspringt, eine Erzählerin die Geschichte aus dem Off erzählen lasst, das ganze mit einem sarkastischen Humor (der vor allem aus Don Winslows grandiosem Roman „Zeit der Rache“ kommt) würzt und oft schneidet, schneidet Naranjo kaum. Fast alle Szenen kommen mit wenigen Schnitten, teils sogar ohne Schnitte, aus. Deshalb und weil Naranjo immer bei seiner Protagonistin bleibt, ist „Miss Bala“ manchmal auch etwas zäh. Denn während Laura langsam begreift, in was für einen Schlamassel sie geraten ist, wissen wir Zuschauer das schon lange.

Auch in den Actionszenen bleibt Naranjo bei ihr, zeigt ihre Reaktionen, wie sie versucht im Kugelhagel zu überleben, sich versteckt, und der Kampf läuft auf der Tonspur oder im Bildhintergrund ab. So entwickeln die Kampfszenen eine, im Vergleich zu den derzeit in Actionfilmen so modischen Schnittgewittern, ganz eigene Intensität, die wirklich das Gefühl vermitteln hilflos in einen Krieg geraten zu sein.

Miss Bala“ zeigt eindrucksvoll die andere Seite des „war on drugs“.

Miss Bala (Miss Bala, Mexiko 2011)

Regie: Gerardo Naranjo

Drehbuch: Gerardo Naranjo, Mauricio Katz

mit Stephanie Sigman, Noe Hernández, James Russo, José Yenque

Länge: 113 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

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Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Miss Bala“

Metacritic über „Miss Bala“

Rotten Tomatoes über „Miss Bala“

Wikipedia über „Miss Bala”


Für die „Kings of Cool“ beginnt die „Zeit des Zorns“

Oktober 16, 2012

Seit Donnerstag läuft Oliver Stones durchwachsene Don-Winslow-Verfilmung „Savages“ im Kino und wir können mit Don Winslows grandiosen Krimis „Zeit des Zorns“ und „Kings of Cool“ weiter in das Leben von Ben, Chon und O einsteigen.

Zeit des Zorns“ ist die Vorlage für „Savages“ und der Roman erzählt im großen und ganzen auch die gleiche Geschichte: Ben und Chon sind Freunde und sie verkaufen in Laguna Beach, Kalifornien, im großen Stil selbst angebautes, supergutes Gras. Ben ist Buddhist, der einen Teil des Gewinns in Dritte-Welt-Hilfsprojekte investiert. Chon ist Ex-Navy-SEALS und er hat Baditude. O ist ihre gemeinsame Geliebte – und für die drei Freunde ist das kein Problem.

Ein Problem ist dagegen der Vorschlag des mexikanischen Baja-Kartells, das sich bei ihnen einkaufen möchte. Ben und Chon lehnen das Kooperationsangebot ab, das Kartell entführt O und, weil Ben und Chon O unbedingt zurück haben wollen und ein Probleme mit Befehlen haben, geraten die Dinge außer Kontrolle.

Kings of Cool“ wird, durchaus zutreffend als Prequel zu „Zeit des Zorns“ angekündigt. Denn Don Winslow erzählt eine ältere Geschichte aus dem Leben von Ben, Chon und O, die sich bereits 2005 in Laguna Beach abspielte. Gleichzeitig geht er noch weiter in die Vergangenheit zurück und erzählt von den Eltern von Ben, Chon und O – und wie sich die Drogenszene und die Gegenkultur in Südkalifornien von den sechziger Jahren bis zur Gegenwart entwickelte. Dabei begegnen wir auch einigen Charakteren, wie Bobby Z und Frankie Machianno (aka Frankie Machine), denen Don Winslow bereits eigene Romane widmete. Hier haben sie nur das Fanherz erfreuenden Cameo-Auftritte. Gleichzeitig müssen sich die Charaktere, und das ist das Thema des Buches, immer zwischen ihrer biologischen und ihrer gewählten Familie, ihren Freunden, entscheiden.

Sprachlich hat Don Winslow zuletzt anscheinend eine gehörige Portion Ken Bruen gelesen. Denn seine Sätze sind noch knapper, sein Stil noch assoziativer und auch das Schriftbild erinnert manchmal, wenn er nur ein, zwei Worte in einer Zeile hat, eher an Lyrik als an einen Roman. Einige Szenen schreibt er auch im Stil eines Drehbuchs und die Geschichten entwickeln so einen richtigen Drive (die vielen kurzen, teils sogar sehr kurzen Kapitel helfen auch), der einen in die Geschichte hineinzieht und die mit ihrem schwarzen Humor und ihrem lakonischen Erzählgestus immer wieder sehr komisch ist.

Dabei skizziert Don Winslow, wie Elmore Leonard, die Charaktere in seinen knappen Beschreibungen und Dialogen so kurzweilig, dass wir ihnen stundenlang zuhören könnten, ohne groß auf die Handlung zu achten. Die ist nämlich gerade in „Zeit des Zorns“ eine Nebensache gegenüber der Sprache.

Beispiel gefällig?

Zufällig ausgewählt:

Tatsächlich trug er eins von diesen „Old Guys Rule“-T-Shirts, die völlig daneben sind, denn wenn alte Säcke wirklich das Sagen hätten, würden sie’s nicht auf billigen T-Shirts behaupten.

Sie würden’s einfach, na ja, sagen.

Das sind Typen, die soziale Medien nicht kapieren, weshalb Ben vermutet, dass die Zeiten, in denen sie was zu sagen hatten, genauso vergessen sind wie Compact Discs.

Obwohl beide Bücher unabhängig voneinander gelesen werden können, sollte man zuerst „Kings of Cool“ und dann „Zeit des Zorns“ lesen. Denn dann haben Ben, Chon, O, DEA-Agent Dennis Cain, Kartell-Killer Miguael Arroyo, genannt Lado, und Kartell-Chefin Elena Sanchez Lauter mehr Tiefe – und wir wissen, warum Chons Vater John senior, der Gründungsmitglied der Association war, einer Gruppe von Laguna Beach Boys, die mit dem Schmuggel von Marihuana reich wurden, und Chon sich, wenn sie sich zufällig auf der Straße begegnen, nur höflich begrüßen.

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Don Winslow: Zeit des Zorns

(übersetzt von Conny Lösch)

Suhrkamp 2011

352 Seiten

9,99 Euro

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Originalausgabe

Savages

Simon & Schuster, New York, 2010

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Don Winslow: Kings of Cool

(übersetzt von Conny Lösch)

Suhrkamp, 2012

368 Seiten

19,95 Euro

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Originalausgabe

The Kings of Cool

Simon & Schuster, New York, 2012

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Anfang November besucht Don Winslow für eine Tage Deutschland und stellt die „Kings of Cool“ in folgenden Städten vor

Berlin, Donnerstag, 1. November 2012, 19:30 Uhr

Hamburg, Freitag, 2. November 2012, 18:30 Uhr

München, Samstag, 3. November 2012, 20:00 Uhr

Hamm, Sonntag, 4. November 2012, 18:00 Uhr

Braunschweig, Montag, 5. November 2012, 20:15 Uhr

Hannover, Dienstag, 6. November 2012, 20:00 Uhr

Details zu allen Lesungen hier.

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Hinweise

Hollywood & Fine: Interview mit Don Winslow (11. Juli 2012)

Homepage von Don Winslow

Deutsche Homepage von Don Winslow

Meine Besprechung von Don Winslows „Pacific Private“ (The Dawn Patrol, 2008)

Meine Besprechung von Don Winslows „Pacific Paradises“ (The Gentlemen’s Hour, 2009) und „Tage der Toten“ (The Power of the Dog, 2005)

Meine Besprechung von Don Winslows „Bobby Z“ (The Death and Life of Bobby Z, 1997)

Meine Besprechung von Don Winslows „Satori“ (Satori, 2011)

Mein Interview mit Don Winslow zu “Satori” (Satori, 2011)

Meine Besprechung von Oliver Stones Don-Winslow-Verfilmung „Savages“ (Savages, USA 2012)

Don Winslow in der Kriminalakte

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Bonusmaterial

Ein Audiointerview mit Don Winslow über die Romane “Zeit des Zorns” und “Kings of Cool” und den Film “Savages”

Und eines über “Kings of Cool” und “Savages”


Neu im Kino/Filmkritik: Oliver Stones durchwachsene Don-Winslow-Verfilmung „Savages“

Oktober 11, 2012

Savages“ ist kein wirklich schlechter Film, aber es ist ein enttäuschender Film. Immerhin hat Oliver Stone einen Kriminalroman von Don Winslow verfilmt und Don Winslow hat in den vergangenen Jahren eine faktengesättigte alternative Geschichte von Südkalifornien, Mexiko und dem blühenden, grenzüberschreitendem Drogengeschäft, dem „war on drugs“ und der Surferszene geschrieben. Auch in „Zeit des Zorns“ (Savages, 2010) geht es darum. Ben und Chon sind Erzeuger von erstklassigem Marihuana, das sie in Laguna Beach an eine entsprechend vermögende Kundschaft verkaufen. Ben investiert einen Teil seines so erwirtschafteten Vermögens in Dritte-Welt-Hilsprojekte und bei Konflikten bevorzugt er den friedlichen Weg zwischen Ghandi und Buddhismus. Chon ist das Gegenteil. Als Ex-Navy-SEAL löst er Konflikte lieber anders. Trotzdem sind sie die besten Freunde und sie teilen sich auch eine Freundin. O, eigentlich Ophelia, ist ein wahrer Sonnenschein, deren Lebenserfüllung im Einkaufen besteht und die, im Gegensatz zu ihrer Mutter, stolz auf ihren kleinen Busen ist.

Für Ben, Chon und O läuft alles bestens, bis das Baja-Kartell ihnen ein Angebot macht, das sie als Nimm-an-oder-stirb-Offerte nicht ausschlagen sollten. Trotzdem lehnen sie das Beteiligungsangebot ab. Statt zu expandieren, wollen sie sich aus dem Drogengeschäft zurückziehen. Weil so aber auch ihr erstklassiger Stoff, an dem das Kartell interessiert ist, vom Markt verschwinden würde, entführen sie O.

Und das lassen die beiden Jungs sich nicht gefallen.

Noch bevor Don Winslows „Savages“ in den USA veröffentlicht wurde, sicherte Oliver Stone sich die Rechte und machte sich, mit Don Winslow und Shane Salerno („Armageddon – Das jüngste Gericht“, „Shaft – Noch Fragen?“) an die Arbeit. Genau, der Oliver Stone, der uns in „Platoon“ den Vietnamkrieg erklärte, in „JFK – Tatort Dallas“ die Ermordung Kennedys aufklärte, die Drehbücher für „12 Uhr nachts – Midnight Express“, „Scarface“, „Im Jahr des Drachen“ und „8 Millionen Wege zu sterben“, alles Thriller in denen es um Drogenhandel ging, schrieb, mit „Salvador“ einen Ausflug nach Südamerika machte und der in den vergangenen Jahren mehrere Dokumentarfilme über die Gegend „South of the Border“ (so hieß auch eine seiner Dokus) machte, in denen er die Unwissenheit der US-Amerikaner über Südamerika anprangerte.

Auf dem Papier sah das nach einer Ehe zweier Geistesverwandter aus. Obwohl Oliver Stone eher von einem missionarischem Eifer getrieben ist, der seine Filme oft so kontrovers, teilweise ärgerlich und deshalb auch spannend macht. Er ist ein Mann mit einer Agenda, die er stolz in die Welt brüllt.

Don Winslow ist – das Gegenteil. Seine Wut ist gezähmter. Dafür durchtränkt er seine schnörkellos erzählten Genregeschichten mit einem schwarzen Humor, der gleichmäßig gegen alle austeilt, und in denen das Bild einer Gesellschaft entsteht, die sich in ihren Widersprüchen gut eingerichtet hat. Jedenfalls heute. Früher war das etwas anders, wie er in dem eben erschienen grandiosen Roman „Kings of Cool“, in dem er die Vorgeschichte von „Zeit des Zorns“ erzählt und dabei bis in die sechziger Jahre zurückgeht.

Aber anstatt ein zweites „Scarface“ zu inszenieren oder eine große Anklage gegen den „war on drugs“ zu fahren, begnügt Oliver Stone sich in seiner Don-Winslow-Verfilmung mit dem braven heruntererzählen einer kleinen Gangstergeschichte, der die individuelle Oliver-Stone-Handschrift fehlt und die früher in neunzig Minuten erzählt worden wäre. Stone braucht, auch weil die Geschichte am Anfang und in der Mitte mit ihren vielen Subplots unglaublich lange vor sich hin mäandert, über zwei Stunden und er trifft dabei niemals den lakonischen Don-Winslow-Tonfall. Dafür lässt er die Geschichte von O erzählen, verändert etliche Details (so gibt es mehrere helfende Navy-Seals-Freunde von Chon und auch der Kampf von Ben und Chon gegen das Baja-Kartell verläuft anders) und er bietet am Filmende zwei Enden an. Eines davon hat er aus dem Buch übernommen – und, auch wenn Stones Ende nicht schlecht ist, zeigt gerade dieser Kunstgriff mit einem erfundenem und einem wahren Ende, dass er sich nie sicher war, wie er mit der Geschichte umgehen sollte. Außerdem bedient er in „Savages“ die gängigen Südamerika-Klischees von Armut und Drogenhandel, wonach alle Mexikaner Drogenschmuggler oder bestialische Mörder sind. Dieses arg plakatives Bild erstaunt gerade bei Oliver Stone, der es aufgrund seiner früheren Arbeiten besser wissen müsste.

Savages“ ist kein wirklich schlechter Film. Es ist ein absolut okayer, gut besetzter Noir-Thriller, vor sonniger Kulisse, mit Gangstern, die sich gegenseitig verraten und umbringen.

Es ist aber auch ein Film, der weit hinter den Erwartungen zurückbleibt und selbstverständlich ist Don Winslows Roman „Zeit des Zorns“, wegen seiner Baditude, viel besser.

Savages (Savages, USA 2012)

Regie: Oliver Stone

Drehbuch: Shane Salerno, Don Winslow, Oliver Stone

LV: Don Winslow: Savages, 2010 (Zeit des Zorns)

mit Aaron Taylor-Johnson, Blake Lively, Taylor Kitsch, Benicio Del Toro, Salma Hayek, John Travolta, Demián Bichir, Shea Whigham, Sandra Echeverria, Emile irsch

Länge: 131 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

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Die Vorlage

Don Winslow: Zeit des Zorns

(übersetzt von Conny Lösch)

Suhrkamp, 2011

352 Seiten

9,99 Euro

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Originalausgabe

Savages

Simon & Schuster, 2010

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Hinweise

“Savages”-Bonus: Die “Interrogation Series” mit den Hauptcharakteren (kein Kommentar)

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Savages“

Metacritic über „Savages“

Rotten Tomatoes über „Savages“

Wikipedia über „Savages“

Hollywood & Fine: Interview mit Don Winslow (11. Juli 2012)

Homepage von Don Winslow

Deutsche Homepage von Don Winslow

Meine Besprechung von Don Winslows „Pacific Private“ (The Dawn Patrol, 2008)

Meine Besprechung von Don Winslows „Pacific Paradises“ (The Gentlemen’s Hour, 2009) und „Tage der Toten“ (The Power of the Dog, 2005)

Meine Besprechung von Don Winslows „Bobby Z“ (The Death and Life of Bobby Z, 1997)

Meine Besprechung von Don Winslows „Satori“ (Satori, 2011)

Mein Interview mit Don Winslow zu “Satori” (Satori, 2011)

Don Winslow in der Kriminalakte


Die KrimiZeit-Bestenliste August 2012

August 2, 2012

Die KrimiZeit-Bestenliste für den August ist draußen:

1 (1) Daniel Woodrell: Der Tod von Sweet Mister

2 (3) Sara Gran: Die Stadt der Toten

3 (2) Peter Temple: Tage des Bösen

4 (5) Tana French: Schattenstill

5 (6) Michael Robotham: Der Insider

6 (4) Don Winslow: Die Sprache des Feuers

7 (-) Ian Levison: Hoffnung ist Gift

8 (-) Howard Linskey: Crime Machine

9 (-) Helon Habila: Öl auf Wasser

10 (-) Anne Goldmann: Triangel

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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

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Woodrell, Temple, Winslow: gut. Linskey dürfte mir auch gefallen und Gran liegt jetzt auch bei mir rum. Denn Sara Grans „Stadt der Toten“ wird ja überall abgefeiert und hat es auch schon auf etliche Nominierungslisten geschafft.


Die KrimiZeit-Bestenliste Juli 2013

Juli 5, 2012

Ohne große Worte: Die von Krimikritikern erstellte KrimiZeit-Bestenliste mit Kriminalromanen, denen sie viele Leser wünschen, für den Monat Juli:

1 (-) Daniel Woodrell: Der Tod von Sweet Mister

2 (2) Peter Temple: Tage des Bösen

3 (-) Sara Gran: Die Stadt der Toten

4 (4) Don Winslow: Die Sprache des Feuers

5 (-) Tana French: Schattenstill

6 (9) Michael Robotham: Der Insider

7 (1) Fred Vargas: Die Nacht des Zorns

8 (-) George Pelecanos: Ein schmutziges Geschäft

9 (7) David Ignatius: Der Deal

10 (3) Matthew Stokoe: High Life

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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

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Woodrell, Temple, Winslow, Pelecanos, Ignatius, Stokoe – passt.


Die KrimiZeit-Bestenliste Juni 2012

Juni 7, 2012

Die KrimiZeit-Bestenliste für den Sommermonat Juni (nach dem Kalender, nach dem Kalender) ist online:

1 (1) Fred Vargas: Die Nacht des Zorns

2 (-) Peter Temple: Tage des Bösen

3 (5) Matthew Stokoe: High Life

4 (7) Don Winslow: Die Sprache des Feuers

5 (3) Oliver Bottini: Der kalte Traum

6 (10) Carol O’Connell: Tödliche Geschenke

7 (-) David Ignatius: Der Deal

8 (4) Donald Ray Pollock: Das Handwerk des Teufels

9 (-) Michael Robotham: Der Insider

10 (8) John Hart: Das eiserne Haus

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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

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Peter Temple, Matthew Stokoe, Don Winslow, David Ignatius und Donald Ray Pollock wünsche ich auch viele Leser.

Ebenso George Pelecanos („Ein schmutziges Geschäft“) und Adrian McKinty („Ein letzter Job“ [Lobeshymne folgt]).

Ansonsten: eine ziemlich männerlastige Liste.


Die KrimiZeit-Bestenliste Mai 2012

Mai 3, 2012

In ihrer Mai-Bestenliste wünschen die KrimiZeit-Kritiker diesen Werken viele Leser:

1 (4) Fred Vargas: Die Nacht des Zorns

2 (2) Oliver Harris: London Killing

3 (3) Oliver Bottini: Der kalte Traum

4 (1) Donald Ray Pollock: Das Handwerk des Teufels

5 (-) Matthew Stokoe: High Life

6 (8) Bernhard Jaumann: Steinland

7 (-) Don Winslow: Die Sprache des Feuers

8 (-) John Hart: Das eiserne Haus

9 (6) Andrea Maria Schenkel: Finsterau

10 (-) Carol O’Connell: Tödliche Geschenke

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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

 


Die KrimiZeit-Bestenliste Februar 2012

Februar 2, 2012

Auch für den Monat der Narren haben die Damen und Herren der KrimiZeit eine Liste von Kriminalromanen erstellt, denen sie viele Leser wünschen:

1 (1) Mike Nicol: Payback

2 (3) Don Winslow: Zeit des Zorns

3 (-) Carsten Stroud: Niceville

4 (7) Lee Child: Outlaw

5 (2) Ulrich Ritzel: Schlangenkopf

6 (-) Nicci French: Blauer Montag

7 (4) Rob Alef: Kleine Biester

8 (5) Matthias Wittekindt: Schneeschwestern

9 (-) Wolfgang Schorlau: Die letzte Flucht

10 (-) Georg M. Oswald: Unter Feinden

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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

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Und jetzt les ich den neuen Sherlock-Holmes-Roman „Das Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz weiter. Bis jetzt gefällt mir das neue Abenteuer der beiden Herren.


Deutscher Krimi Preis 2012

Januar 16, 2012

Der diesjährige Deutsche Krimi Preis (DKP…) wurde verliehen:
National
1. Platz: Mechtild Borrmann: Wer das Schweigen bricht
2. Platz: Friedrich Ani: Süden
3. Platz: Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten
International
1. Platz: Peter Temple: Wahrheit (Truth)
2. Platz: Don Winslow: Zeit des Zorns (Savages)
3. Platz: Kate Atkinson: Das vergessene Kind (Started early, took my dog)


Die KrimiZeit-Bestenliste Januar 2012

Januar 5, 2012

Neues Jahr, fast neues Spiel bei der KrimiZeit-Bestenliste. Denn es stehen auch einige altbekannte Werke drauf:
1 (-)    Mike Nicol: Payback
2 (6)    Ulrich Ritzel: Schlangenkopf
3 (3)     Don Winslow: Zeit des Zorns
4 (-)    Rob Alef: Kleine Biester
5 (5)    Matthias Wittekindt: Scheeschwestern
6 (9)    Jo Nesbø: Die Larve
7 (-)    Lee Child: Outlaw
8 (1)    Deon Meyer: Rote Spur
9 (10)    Rainer Gross: Kettenacker
10 (4)    Joe R. Lansdale: Gauklersommer
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In Klammern ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.
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Keine weiteren Kommentare.


Die KrimiZeit-Bestenliste Dezember 2011

Dezember 1, 2011

Die letzte KrimiZeit-Bestenliste dieses Jahres sieht so aus:

1 (3) Deon Meyer: Rote Spur

2 (1) Kate Atkinson: Das vergessene Kind

3 (-) Don Winslow: Zeit des Zorns

4 (2) Joe R. Lansdale: Gauklersommer

5 (-) Matthias Wittekindt: Schneeschwestern

6 (-) Ulrich Ritzel: Schlangenkopf

7 (4) Heinrich Steinfest: Die Haischwimmerin

8 (9) Christian Mähr: Das unsagbar Gute

9 (-) Jo Nesbø: Die Larve

10 (6) Rainer Gross: Kettenacker

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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

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Na, das sieht doch wie eine kleine Einkaufsliste für den Weihnachtsmann aus. Außer Winslow und Lansdale (blindes Fantum) empfehle ich auch Horst Eckerts „Schwarzer Schwan“, Jörg Juretzkas „Freakshow“ und Lee Childs „Outlaw“ (obwohl ich diesen Reacher-Roman noch nicht zu Ende gelesen habe).

 


Preisregen auf der Bouchercon 2011: Shamus Awards, Crimespree Awards, Barry Awards, Macavity Awards

September 17, 2011

Wie jedes Jahr, werden auf dem Krimifestival Bouchercon, das dieses Jahr in St. Louis stattfindet, etliche wichtige Krimipreise verliehen.

 

Shamus Awards

 

Die Private Eye Writers of America (PWA) hat den Shamus Award an folgende Werke verliehen:

Best Hardcover P.I. Novel

No Mercy, von Lori Armstrong (Touchstone)

nominiert

The First Rule, von Robert Crais (Putnam)

Voyeur, von Daniel Judson (Minotaur)

If the Dead Rise Not, von Philip Kerr (Putnam)

Naked Moon, von Domenic Stansberry (Minotaur)

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Best First P.I. Novel

In Search of Mercy, von Michael Ayoob (Minotaur)

nominiert

One Man’s Paradise, von Douglas Corleone (Minotaur)

Rogue Island, von Bruce DeSilva (Forge)

Random Violence, von Jassy MacKenzie (Soho)

City of Dragons, von Kelli Stanley (Minotaur)

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Best Paperback Original P.I. Novel

Asia Hand, von Christopher G. Moore (Grove/Atlantic) (das im Original bereits 1993 erschien, aber halt noch nicht in den USA – und, obwohl einige der tollen Calvino-Krimis ins Deutsche übersetzt sind, noch nicht bei uns erschien)

nominiert

Hostage Zero, von John Gilstrap (Kensington)

Nightshade, von Tom Henighan (Dundurn Press)

Mister X, von John Lutz (Pinnacle)

The Panic Zone, von Rick Mofina (Mira)

The Little Death, von P.J. Parrish (Pocket Star)

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Best P.I. Short Story

The Lamb Was Sure to Go, von Gar Anthony Haywood (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, November 2010)

nominiert

The God of Right and Wrong, von Steven Gore (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, January/February 2010)

The Girl in the Golden Gown, von Robert S. Levinson (Ellery Queen Mystery Magazine, March/April 2010)

Phelan’s First Case. von Lisa Sandlin (Lone Star Noir, herausgegeben von Bobby Byrd und Johnny Byrd; Akashic Books)

A Long Time Dead, von Mickey Spillane und Max Allan Collins (The Strand Magazine, June-Sept. 2010)

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The Hammer Award (Best P.I. Series Character)

Sara Paretsky für V.I. Warshawski

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The EYE (Lifetime Achievement Award)

Ed Gorman

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Crimespree Awards

 

Die Crimespree Awards gingen an

Best First Novel

Damage Done, von Hilary Davidson (Forge)

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Favorite Book of the Year

Expiration Date, von Duane Swierczynski (Minotaur) (Die deutsche Ausgabe „Alte Feinde“ erschien noch unter seinem Pseudonym Duane Louis)

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Barry Awards

 

Die Barry Awards gingen an

Best Novel

The Lock Artist, von Steve Hamilton (Minotaur Books)

nominiert

Nowhere to Run, von C. J. Box (Putnam)

Crooked Letter, Crooked Letter, von Tom Franklin (Morrow)

Moonlight Mile, von Dennis Lehane (Morrow)

Bury Your Dead, von Louise Penny (Minotaur)

Savages, von Don Winslow (Simon & Schuster)

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Best First Novel

The Poacher’s Son, von Paul Doiron (Minotaur Books)

nominiert

Gutshot Straight, von Lou Berney (Morrow)

Rogue Island, von Bruce DeSilva (Forge)

Sherlockian, von Graham Moore (Twelve)

The Holy Thief, von William Ryan (Minotaur)

Once A Spy, von Keith Thomson (Doubleday)

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Best British Novel

The Woodcutter von Reginald Hill (HarperCollins)

nominiert

Started Early, Took My Dog, von Kate Atkinson (Doubleday)

Blood Harvest, von S. J. Bolton (Bantam Press)

The Whispers, von John Connolly (Hodder & Stoughton)

Three Seconds, von Roslund & Hellstrom (Quercus)

Fourth Day, von Zoe Sharp (Allison & Busvon)

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Best Paperback Original

Fever at the Bone von Val McDermid (Harper)

nominiert

The Hanging Tree, von Bryan Gruley (Touchstone)

The Dead Lie Down; von Sophie Hannah (Penguin)

Eggsecutive Orders, von Julie Hyzy (Berkley)

The Rhetoric of Death, von Judith Rock (Berkley)

A Small Death in the Great Glen, von A.D. Scott (Atria)

-

Best Thriller

13 Hours, von Deon Meyer (Grove Atlantic)

nominiert

American Assassin, von Vince Flynn (Atria)

The Bricklayer, von Noah Boyd (Morrow)

Bolt Action, von Charles Charters (Hodder U.K.)

On Target, von Mark Greaney (Jove)

The Rembrandt Affair, von Daniel Silva (Putnam)

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Best Short Story

The List, von Loren D. Estleman (Ellery Queen Mystery Magazine, May 2010)

nominiert

Requiem for Antlers, von Mitch Alderman (AHMM Jan.-Feb. 2010)

Family Values, von Robert Barnard (EQMM Feb. 2010)

The Body in the Dunes, von Caroline Benton (EQMM Jan. 2010)

The Seven Sorrows, von Terence Faherty (EQMM Mar.-Apr. 2010)

When the Apricots Bloom, von Ellen Larson (AHMM July-Aug. 2010)

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Macavity Awards

 

Die Macavity Awards gingen an

 

Best Mystery Novel

Bury Your Dead, von Louise Penny (Minotaur)

nominiert

The Glass Rainbow, von James Lee Burke (Simon & Schuster)

Faithful Place, von Tana French (Viking)

The Queen of Patpong, von Timothy Hallinan (Morrow)

Thirteen Hours, von Deon Meyer (Grove Atlantic)

The Scent of Rain and Lightning, von Nancy Pickard (Ballantine)

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Best First Mystery Novel

Rogue Island, von Bruce DeSilva (Forge)

nominiert

The Damage Done, von Hilary Davidson (Forge)

The Poacher’s Son, von Paul Doiron (Minotaur)

Full Mortality, von Sasscer Hill (Wildside)

A Thousand Cuts, von Simon Lelic (Viking)

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Best Mystery-Related Non-Fiction

Agatha Christie’s Secret Notebooks: Fifty Years of Mysteries in the Making, von John Curran (HarperCollins)

nominiert

The Poisoner’s Handbook: Murder and the Birth of Forensic Medicine in Jazz Age New York, von Deborah Blum (Penguin)

Following the Detectives: Real Locations in Crime Fiction, herausgegeben von Maxim Jakubowski (New Holland)

Charlie Chan: The Untold Story of the Honorable Detective and His Rendezvous with American History, von Yunte Huang (Norton)

Thrillers: 100 Must Reads, herausgegeben von David Morrell und Hank W. Wagner (Oceanview Publishing)

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Best Mystery Short Story

Swing Shift, von Dana Cameron (aus „Crimes by Moonlight“, herausgegeben von Charlaine Harris; Berkley)

nominiert

The Scent of Lilacs, von Doug Allyn (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], September/October 2010)

Devil’s Pocket, von Keith Gilman (aus „Philadelphia Noir“, herausgegeben von Carlin Romano; Akashic)

The Gods for Vengeance Cry, von Richard Helms (EQMM, November 2010)

Bookworm, von G.M. Malliet (aus „Chesapeake Crimes: They Had It Comin’“, herausgegeben von Donna Andrews, Barb Goffman, und Marcia Talley; Wildside)

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Sue Feder Memorial Historical Mystery

City of Dragons, von Kelli Stanley (Minotaur)

nominiert

A Marked Man, von Barbara Hamilton (Berkley)

The Thousand Autumns of Jacob de Zoet, von David Mitchell (Random House)

The Red Door, von Charles Todd (Morrow)

The Fifth Servant, von Kenneth Wishnia (HarperCollins)

(via The Rap Sheet)


Dagger-Preisträger, Runde 1 – und einige neue Dagger-Longlists

Juli 23, 2011

Die britische Autorenvereinigung Crime Writers’ Association (CWA) hat auf dem Theakstons Old Peculier Crime Writing Festival in Harrogate die Daggers in folgenden Kategorien verliehen:

International Dagger

Three Seconds, von Anders Roslund und Börge Hellström

Non-Fiction Dagger

The Killer of Little Shepherds, von Douglas Starr

Dagger in the Library

Mo Hayder

Short Story dagger

Homework, von Phil Lovesey

Debut Dagger (noch unveröffentlicht)

What Hidden Lies, von Michele Rowe

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Und einige Dagger-Longlists veröffentlicht:

CWA Gold Dagger

Crooked Letter, Crooked Letter, von Tom Franklin

Hanging Hill, von Mo Hayder

Snowdrops, von A.D. Miller

The Cypress House, von Michael Koryta

The End of the Wasp Season, von Denise Mina

The Lock Artist, von Steve Hamilton

The Villa Triste, von Lucretia Grindle

White Heat, von M.J McGrath

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CWA Ian Fleming Steel Dagger

An Agent of Deceit, von Chris Morgan Jones

Before I Go to Sleep, von S.J. Watson

Cold Rain, von Craig Smith

Savages, von Don Winslow

The Cobra, von Frederick Forsyth

The Good Son, von Michael Gruber

The Lock Artist, von Steve Hamilton

The Trinity Six, von Charles Cumming

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CWA John Creasey (New Blood) Dagger

Before I Go to Sleep, von S.J. Watson

Into the Darkest Corner, von Elizabeth Haynes

Kiss Me Quick, von Danny Miller

Or the Bull Kills You, von Jason Webster

Sister, von Rosamund Lupton

The Dead Woman of Juárez, von Sam Hawken

The Dogs of Rome, von Conor Fitzgerald

The Poison Tree, von Erin Kelly

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ITV3 People’s Bestseller Dagger

The Sixth Man, von David Baldacci

Worth Dying For, von Lee Child

Good As Dead, von Mark Billingham

Dead Man’s Grip, von Peter James

Before the Poison, von Peter Robinson

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Am 22. August werden die Shortlists für die Daggers veröffentlicht und am 7. Oktober ist die Preisverleihung in London.

 


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