TV-Tipp für den 18. November: Nachtschicht: Das tote Mädchen

November 18, 2010

ZDFneo, 20.15

Nachtschicht: Das tote Mädchen (D 2010, R.: Lars Becker)

Drehbuch: Lars Becker

Ein russisches Callgirl wird ermordet und in der Elbe versenkt. Das Nachtschicht-Team sucht den Mörder und landet schnell bei einem Privatbankier, der behauptet die Tote nicht zu kennen.

Nix neues von der “Nachtschicht”: Dutzende bekannter Gesichter, die endlich (?) mal wieder (?) zeigen, was sie können, gutes Buch, gute Regie, gute Unterhaltung.

mit Armin Rohde, Barbara Auer, Minh-Khai Phan-Thi, Pierre Semmler, Dietmar Bär, Kai Wiesinger, Jürgen Prochnow, Lisa Maia Potthoff

Wiederholungen

ZDF, Montag, 22. November, 20.15 Uhr

ZDF, Dienstag, 23. November, 01.40 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Wikipedia über „Nachtschicht“

Lexikon der deutschen Krimi-Autoren über Lars Becker


Neuen TV-Krimi-Buch-Tipps online

November 7, 2010

Bei den Alligatorpapieren sind meine neuen TV-Krimi-Buch-Tipps online. Belesene Krimifans dürfen sich unter anderem auf diese Werke freuen:

Weil ‘der eiskalte Engel’ Alain Delon am 8. November seinen 75. Geburtstag feiert, gibt es viele Delon-Filme. Dazu gehören die Jean-Patrick-Manchette-Verfilmungen “Der Schock”, “Killer stellen sich nicht vor” und “Rette deine Haut, Killer”, José Pinheiros Frédéric-H.-Fajardie-Verfilmung “Der Panther II – Eiskalt wie Feuer”, Jacques Derays Gilles-Perrault-Verfilmung “Der Anwalt”, José Giovannis “Endstation Schafott”, Pierre Granier-Deferres Georges-Simenon-Verfilmung “Der Sträfling und die Witwe”, Henri Verneuils Auguste-le-Breton-Verfilmung “Der Clan der Sizilianer”, Julien Duviviers Louis-Thomas-Verfilmung “Mit teuflischen Grüßen” und René Cléments Patricia-Highsmith-Verfilmung “Nur die Sonne war Zeuge”. Leider werden die von Jean-Pierre Melville inszenierten Delon-Filme dieses Mal nicht gezeigt. Außerdem laufen Francis Ford Coppolas “Cotton Club” (das Drehbuch schrieb William Kennedy), Michael Manns Thoms-Harris-Verfilmung “Roter Drache”, Alfred Hitchcocks David-Dodge-Verfilmung “Über den Dächern von Nizza”, Carol Reeds Graham-Greene-Verfilmung “Der dritte Mann”, Phillip Noyces Graham-Greene-Verfilmung “Der stille Amerikaner” und, als TV-Premiere, Lars Beckers neuer “Nachtschicht”-Film “Das tote Mädchen”.


Neu im Kino/Filmkritik: „Im Schatten“

Oktober 12, 2010

Im Schatten (D 2010, R.: Thomas Arslan)

Drehbuch: Thomas Arslan

mit Mišel Matičević, Karoline Eichhorn, Uwe Bohm, Rainer Bock, Hanns Zischler, Petr Kurth, David Scheller

Länge: 85 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

-

Manchmal sind die Reaktionen der Kritiker erhellender als das besprochene Werk. Auch Thomas Arslans neuer Film „Im Schatten“ wird breit abgefeiert und weil er auf der Berlinale neben Benjamin Heisenbergs „Der Räuber“ und Dominik Grafs zehnteiliger TV-Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ gezeigt wurde, machten einige Kritiker schon eine Wiedergeburt des Genrekinos in Deutschland aus und die Deutsche Kinemathek organisierte die Tagung „Die Lust am Genre“, die vor allem ein Abfeiern von „Im Schatten“ und „Im Namen des Verbrechens“, mit kleinen Seitenschritte zu „Der Räuber“, „Jerichow“ und „KDD – Kriminaldauerdienst“, war.

Da fragte ich mich als Gast der Tagung mehr als einmal, ob hier nicht aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird und vermutete, dass die Kritiker diese Filme auch deshalb so überschwänglich lobten, weil sie selbst in ihrem tiefsten Herzen Genrejunkies sind und sich freuten, neben den unzähligen, oft in mehrfacher Hinsicht quälenden deutschen Filmen endlich einmal einfach nur neunzig Minuten originäres Kino zu erleben.

Denn aus Genreperspektive ist „Im Schatten“ nicht mehr und nicht weniger als ein guter Hardboiled-Gangsterfilm, der eindeutig vom französischen Kriminalfilm (Melville!) und den harten amerikanischen Krimis beeinflusst ist. So ist der Einfluss von Richard Starks Parker und seinen Epigonen Nolan (von Max Allan Collins) und Wyatt (von Garry Disher) unübersehbar.

Denn Arslans Held Trojan ist ein prototypischer Profiverbrecher. Er ist gerade aus dem Knast entlassen worden, will sich seinen Anteil von der Beute aus einem früheren Verbrechen abholen, wird um diesen Anteil betrogen, will sich an einem Überfall auf einen Juwelier beteiligen, lässt diese Sache aber wegen der unzuverlässigen Partner sausen und plant mit einem früheren Kollegen, der sich inzwischen zur Ruhe gesetzt hat, den Überfall auf einen Geldtransporter. Der Tipp kommt von einer Anwältin. Bei den Vorbereitungen werden sie von einem korrupten Polizisten beobachtet und nach dem Überfall geht alles schief.

Für Genrefans ist das eine vertraute Geschichte, die von Arslan bewundernswert ökonomisch, ohne überflüssige Psychologisierungen und Nebengeschichten, erzählt wird. Die Dialoge sind teilweise etwas zu künstlich knapp gehalten. Die Schauspieler überzeugen. Hauptdarsteller Mišel Matičević erinnert an Alain Delon. Und Berlin zeigt sich von seiner tristen Seite, die jeder kennt, aber in Filmen zugunsten von Postkartenansichten ignoriert wird. „Im Schatten“ ist, wie ein Zuschauer auf der Tagung der Deutschen Kinemathek nach dem Film zutreffend meinte, ein erfrischend undeutscher Film.

Wahrscheinlich gefällt er deshalb den Kritikern so gut.

Und Krimifans sollten definitiv einen Blick riskieren. „Im Schatten“ ist einer der raren deutschen Gangsterfilme, der ohne Fremdschäm-Anfälle gesehen werden kann. Wenn wir die im Kleingangstermilieu spielenden Jugenddramen „Kanak Attack“ (2000) und „Knallhart“ (2006) ignorieren, müssen wir bis 1995 zurückgehen. Damals lief Lars Beckers deutlich vom französischen Gangsterfilm beeinflusster, heute trotz der Besetzung (Peter Lohmeyer, Til Schweiger) nahezu unbekannte Krimi „Bunte Hunde“ im Kino.

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Hinweise

Homepage zum Film

Film-Zeit über „Im Schatten“

taz: Interview mit Thomas Arslan über “Im Schatten” (6. Oktober 2010)

Film-Dienst: Interview mit Thomas Arslan über “Im Schatten”

 


Neue TV-Krimi-Buch-Tipps online

September 11, 2010

Ich bin noch erschöpft vom Symposium “Verbotene Filme” (dazu später mehr). Deshalb gibt es ohne große Worte den Hinweis auf meine bei den Alligatorpapieren erschienenen TV-Krimi-Buch-Tipps (Der Dank für die Bilder geht an den gierigen Alligator Alfred):

In den kommenden beiden Wochen gibt es auch einige lange nicht mehr gezeigte, sehenswerte Morde. Das Einschalten des Fernsehers (oder Programmieren des Rekorders) lohnt sich bei Lars Beckers “Tatort: Dschungelbrüder”, Michael Crichtons Robin-Cook-Verfilmung “Coma” (Gute Besserung, Michael Douglas.), Claude Pinoteaus Francis-Ryck-Verfilmung “Ich – Die Nummer eins”, Constantin Costa-Gavras Donald-E.-Westlake-Verfilmung “Die Axt”, Jean-Pierre Melvilles Pierre-Lesou-Verfilmung “Der Teufel mit der weißen Weste”, Jean-Luc Godards Dolores-Hitchens-Verfilmung “Die Außenseiterbande”, Claude Sautets Claude-Néron-Verfilmung “Das Mädchen und der Kommissar” (Uff, das war’s mit den Franzosen.), Fernando Meirelles’ erstaunlich lange nicht mehr gezeigte John-le-Carré-Verfilmung “Der ewige Gärtner”, Robert Harmons Robert-B.-Parker-Verfilmung “Jesse Stone – Eiskalt”, David Cronenbergs John-Wagner/Vince-Locke-Verfilmung “A History of Violence”, Martin Enlens Friedrich-Ani-Verfilmung “Tatort: A gmahde Wiesn”, Robert Aldrichs Mickey-Spillane-Verfilmung “Rattennest”, Stuart Rosenbergs Donn-Pearce-Verfilmung “Der Unbeugsame”, Dominik Grafs Uwe-Erichsen-Verfilmung “Die Katze”, Matthew Vaughns J.-J.-Connolly-Verfilmung “Layer Cake”, Michael Ciminos Robert-Daley-Verfilmung “Im Jahr des Drachen” und Alfred Hitchcocks Robert-Bloch-Verfilmung “Psycho”.


TV-Tipp für den 11. September: Tatort: Dschungelbrüder

September 11, 2010

RBB, 20.15

TATORT: Dschungelbrüder (D 2003, R.: Lars Becker)

Drehbuch: Lars Becker

Ritter und Stark müssen den Mord an einem illegal eingereisten Nigerianer aufklären.

Lars Becker (Nachtschicht) befindet sich auch in Berlin auf vertrautem Terrain: das Leben von Ausländern und Flüchtlingen in deutschen Großstädten. Den beiden Berliner Kommissaren konnte nach ihrem grottenschlechten vorherigen Fall „Rosenholz“ nichts Besseres passieren.

Mit Dominic Raacke, Boris Alijonic, Armin Rohde

Hinweise

Tatort-Fundus über das Team Ritter/Stark

Wikipedia über Lars Becker

Lexikon der deutschen Krimiautoren über Lars Becker



TV-Tipp für den 16. Juli: Nachtschicht – Doppelschicht

Juli 16, 2010

ZDFneo, 20.15

Nachtschicht: Der Ausbruch (D 2007, R.: Lars Becker)

Drehbuch: Lars Becker

Die beiden Knackis Töfting (bekannt aus dem ersten Nachtschicht-Film) und Gecko fliehen aus dem Gefängnis. Töfting will Kommissar Erichsen, der ihn in den Knast schickte, zuerst um sein Schwarzgeld erleichtern und dann umbringen. Klar, dass Erichsen sich das nicht gefallen lässt und gewohnt feinfühlig vorgeht.

Vierter, gewohnt hochkarätiger besetzter Einsatz des Nachtschicht-Teams mit einer neuen Chefin: nach dem Weggang von Katharina Böhm versucht Barbara Auer das Team zu zähmen. Ob ihr das gelingt? In jedem Fall gibt’s neunzig unterhaltsame Minuten.

Mit Armin Rohde, Ken Duken, Minh-Khai Phan-Thi, Barbara Auer, Pierre Semmler, Florian Lukas, Hussi Kutlucan, Jan Josef Liefers, Anna Loos, Bela B., Dominique Pinon

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ZDFneo, 21.45

Nachtschicht: Ich habe Angst (D 2008, R.: Lars Becker)

Drehbuch: Lars Becker

Auch in ihrer fünften Nacht gibt es für den Hamburger Kriminaldauerdienst viel zu tun. Bei einer Razzia entwischt ihnen der Kopf der Fälscherbande. Eine Lehrerin meldet sich anonym beim KDD und zeigt eine Kindesmisshandlung an. Ein Mann wird erstochen.

Zufälle über Zufälle – aber von Lars Becker schlüssig, pointiert und gewohnt unterhaltsam als Porträt einer Nacht zusammengefügt.

Mit Armin Rohde, Minh-Khai Phan-Thi, Ken Duken, Barbara Auer, Pierre Semmler, Ulrike Krumbiegel, Matthias Brandt

Hinweise

ZDF über „Nachtschicht“

Wikipedia über „Nachtschicht“

Lexikon der deutschen Krimi-Autoren über Lars Becker


TV-Tipp für den 15. Juli: Nachtschicht: Tod im Supermarkt

Juli 15, 2010

ZDFneo, 21.00

Nachtschicht: Tod im Supermarkt (D 2006, R.: Lars Becker)

Drehbuch: Lars Becker

Dieses Mal sucht das Nachtschicht-Team den Mörder eines Supermarkt-Wachmanns.

Dritter Nachtschicht-Krimi, der auf seiner Plus-Seite zahlreiche ironische Anspielungen und gute Schauspieler, auf der Minus-Seite einen nicht sonderlich logischen Whodunit verbucht. Und dabei waren die ersten beiden Nachtschicht-Filme gerade weil sie die Whodunit-Stereotypen vermieden gut.

Mit Armin Rohde, Katharina Böhm, Ken Duken, Minh-Phai-Thi, Marie Bäumer, Devid Striesow

Hinweise

ZDF über „Nachtschicht“

Wikipedia über „Nachtschicht“

Lexikon der deutschen Krimi-Autoren über Lars Becker


TV-Tipp für den 14. Juli: Nachtschicht: Vatertag

Juli 14, 2010

ZDFneo, 21.00

Nachtschicht: Vatertag (D 2004, R.: Lars Becker)

Drehbuch: Lars Becker

Eine ruhige Nacht wird das nicht für Erichsen und sein Team: ein unheilbar an Krebs erkrankter Knacki will seine letzten Tage mit seinem Sohn verbringen. Deshalb entführt er ihn von seinen Adoptiveltern: einem Polizisten, der gerade gegen Erichsen ermittelt. Außerdem macht ein entlaufener Irrer das Revier unsicher.

Nach dem überwältigenden Erfolg des ersten Nachtschicht-Filmes durfte Lars Becker mit den bewährten Schauspielern ein weiteres Mal zuschlagen. Und weil auch der zweite „Nachtschicht“-Film ein voller Erfolg war, folgten seitdem einige weitere sehr gelungene Krimis.

Mit Armin Rohde, Katharina Böhm, Minh-Khai Phan-Thi, Ken Duken, Ercan Durmaz, Axel Prahl

Hinweise

ZDF über „Nachtschicht“

Wikipedia über „Nachtschicht“

Lexikon der deutschen Krimi-Autoren über Lars Becker


TV-Tipp für den 13. Juli: Nachtschicht: Amok!

Juli 12, 2010

ZDFneo, 21.00

Nachtschicht: Amok! (D 2003, R.: Lars Becker)

Drehbuch: Lars Becker

Überaus gelungener Einstand einer Gruppe Hamburger Polizisten, die die Nachtschicht haben und gleichzeitig mehrere Fälle lösen müssen. Der größte Fall ist dabei in einer Bank die Geiselnahme von Ex-Roadie Schlosser.

Becker: „Wir orientieren uns an der Popkultur.“ und der „Tip“ ist wirklich begeistert von diesem hochkarätig besetzten TV-Movie.

Mit Armin Rohde, Uwe Ochsenknecht, Katharina Böhm, Ken Duken, Cosma Shiva Hagen, Minh-Khai Phan-Thi

Wiederholung: Mittwoch, 14. Juli, 03.25 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

ZDF über „Nachtschicht“

Wikipedia über „Nachtschicht“

Lexikon der deutschen Krimi-Autoren über Lars Becker


Neue TV-Krimi-Buch-Tipps online

April 24, 2010

Bei den Alligatorpapieren sind meine neuen, wie immer von Alfred üppig bebilderten TV-Krimi-Buch-Tipps online:

Am 29. April 1980 starb Alfred Hitchcock. Für die TV-Macher ist dieses Datum die – von uns Suspense-Fans euphorisch begrüßte – Gelegenheit, gaaanz viele Hitchcock-Filme zu zeigen. Neben den Hitchcock-Filmen gibt es auch die letzten beiden Teile der TV-Version von “Der Pate”, Joseph Sargents John-Godey-Verfilmung “Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123″ (deutlich besser als das Remake), Francois Truffauts Cornell-Woolrich-Verfilmung “Das Geheimnis der falschen Braut”, Lars Beckers “Nachtschicht: Vatertag”, Francesco Rosis Biopic “Lucky Luciano”, Daniel Percivals Val-McDermid-Verfilmung “Ein Ort für die Ewigkeit”, Barry Sonnenfelds Elmore-Leonard-Verfilmung “Schnappt Shorty”, Shane Blacks Brett-Halliday-Verfilmung “Kiss Kiss Bang Bang”, Orson Welles’ Whit-Masterson-Verfilmung “Im Zeichen des Bösen”, Clint Eastwoods Andrew-Klavan-Verfilmung “Ein wahres Verbrechen”, Ang Lees Daniel-Woodrell-Verfilmung “Wer den Teufel reitet” (Ach, liebe Verleiher, ich würde gerne die neue Woodrell-Verfilmung “Winter’s Bone” im Kino sehen.) und für die Oldie-Fans gibt es die Francis-Durbridge-Verfilmung “Das Halstuch”.


TV-Tipp für den 19. Januar: Nachtschicht – Amok!

Januar 19, 2010

ZDF neo, 21.00

Nachtschicht: Amok! (D 2003, R.: Lars Becker)

Drehbuch: Lars Becker

Überaus gelungener Einstand einer Gruppe Hamburger Polizisten, die die Nachtschicht haben und gleichzeitig mehrere Fälle lösen müssen. Der größte Fall ist dabei in einer Bank die Geiselnahme von Ex-Roadie Schlosser.

Becker: „Wir orientieren uns an der Popkultur.“ und der „Tip“ ist wirklich begeistert von diesem hochkarätig besetzten TV-Movie.

Mit Armin Rohde, Uwe Ochsenknecht, Katharina Böhm, Ken Duken, Cosma Shiva Hagen, Minh-Khai Phan-Thi

Wiederholung: Mittwoch, 20. Januar, 04.10 Uhr (Taggenau!)


TV-Tipp für den 18. Januar: Nachtschicht – Wir sind die Polizei

Januar 18, 2010

ZDF, 20.15

Nachtschicht: Wir sind die Polizei (D 2010, R.: Lars Becker)

Drehbuch: Lars Becker

In Hamburg geht’s auch in der neuen „Nachtschicht“-Folge rund: die Schicht beginnt mit einem Krokodil. Dann gibt es schlagende Männer, Männer, die in Frauenkleidern einen Juwelierladen überfallen und falsche Polizisten (Kennen wir die nicht schon von der vorherigen Folge?).

mit Armin Rohde, Barbara Auer, Minh-Khai Phan-Thi, Roeland Wiesnekker, Peter Kremer, Cosma Shiva Hagen, Ralph Herforth, Oliver Stokowski


Neue TV-Krimi-Buch-Tipps online

Januar 16, 2010

Bei den Alligatorpapieren sind meine neuen TV-Krimi-Buch-Tipps (Seht euch diese Bilder an!):

Das Wochenende beginnt mit der “Anatomie eines Mordes”, einem “Köder für die Bestie” und dem “Tod im Spiegel” (Wolfgang Petersens schon seit Ewigkeiten nicht mehr gezeigte Richard-Neely-Verfilmung). Weiter geht’s mit Henri Decoins ebenfalls lange nicht mehr gezeigter Auguste-le-Breton-Verfilmung “Razzia in Paris” (mit Jean Gabin und Lino Ventura), Delmer Daves’ David-Goodis-Verfilmung “Das unbekannte Gesicht”, Lars Beckers neuestem und seinem ersten “Nachtschicht”-Film (“Wir sind die Polizei” und “Amok!”), Sydney Pollacks James-Grady-Verfilmung “Die drei Tage des Condor”, David Mackenzies Alexander-Trocchi-Verfilmung “Young Adam – Dunkle Leidenschaft” und seiner Peter-Jinks-Verfilmung “Hallam Foe – Aus dem Leben eines Außenseiters”, Norman-Jewisons John-Ball-Verfilmung “In der Hitze der Nacht”, Steven Soderberghs lange nicht mehr gezeigtem zweiten Film “Kafka” und als TV-Premiere gibt es den Zweiteiler “Ken Folletts Eisfieber”.


TV-Tipp für den 1. Dezember: Nachtschicht: Blutige Stadt

Dezember 1, 2009

ZDFneo, 21.00

Nachtschicht: Blutige Stadt (D 2009, R.: Lars Becker)

Drehbuch: Lars Becker

In ihrem sechsten Einsatz jagt das Team des KDD (Kriminaldauerdienst, oder die Nachtschicht der Hamburger Polizei) einen Killer, der sich „Q“ nennt und als erstes einen türkischen Reiseunternehmer hinrichtet. Die Spur führt zum Revierleiter Neumann.

Nachtschicht“ ist eine der wenigen Serien, für die sich die TV-Gebühren lohnen.

Mit Armin Rohde, Barbara Auer, Minh-Khai Phan-Thi, Uwe Kockisch, Maja Maranow, Sibel Kekilli, Pierre Semmler, Simon Schwarz


TV-Tipp für den 10. November: Nachtschicht: Tod im Supermarkt

November 10, 2009

ZDF neo, 21.00

Nachtschicht: Tod im Supermarkt (D 2006, R.: Lars Becker)

Drehbuch: Lars Becker

Dieses Mal sucht das Nachtschicht-Team den Mörder eines Supermarkt-Wachmanns.

Dritter Nachtschicht-Krimi, der auf seiner Plus-Seite zahlreiche ironische Anspielungen und gute Schauspieler, auf der Minus-Seite einen nicht sonderlich logischen Whodunit verbucht. Und dabei waren die ersten beiden Nachtschicht-Filme gerade weil sie die Whodunit-Stereotypen vermieden gut.

Mit Armin Rohde, Katharina Böhm, Ken Duken, Minh-Phai-Thi, Marie Bäumer, Devid Striesow


Neue TV-Krimi-Buch-Tipps online

November 6, 2009

Bei den Alligatoren gibt es die neuen, von Alfred wunderschön bebilderten TV-Krimi-Buch-Tipps, mit subjektiven Einschätzen von mir zu diesen und vielen anderen Werken:

In den kommenden beiden Wochen gibt es einige TV-Premieren. Nämlich Astrid Paprottas ersten “Tatort” (sie schreibt schon am Zweiten), Martin Asphaugs Unni-Lindell-Verfilmung “Kommissar Isaksen – Das 13. Sternbild”, Paul Greengrass’ Robert-Ludlum-Verfilmung “Das Bourne Ultimatum” (“Die Bourne Verschwörung” läuft auch), Antoine Fuquas Stephen-Hunter-Verfilmung “Shooter”, Peter Keglevics Batya-Gur-Verfilmung “Die Seele eines Mörders” und Marcel Wehns “Von einem der auszog – Wim Wenders’ frühe Jahre”.
Es gibt einige weitere selten gezeigte Hitchcock-Filme: seine Daphne-du-Maurier-Verfilmung “Riff-Piraten”, seine Joseph-Conradt-Verfilmung “Sabotage”, seine John-Buchan-Verfilmung “Die 39 Stufen” und, öfter laufend, seine Frederick-Knott-Verfilmung “Bei Anruf Mord”.
Außerdem sehenswert sind Richard Brooks’ Frank-O’Rourke-Verfilmung “Die gefürchteten Vier”, Stanley Kubricks Humphrey-Cobb-Verfilmung “Wege zum Ruhm”, die “Nachtschicht”-Filme “Tod im Supermarkt” und “Der Ausbruch” von Lars Becker, Robert Altmans John-Grisham-Verfilmung “Gingerbread Man – Eine nächtliche Affäre” und Richard Fleischers Elmore-Leonard-Verfilmung “Das Gesetz bin ich”.


Neue TV-Krimi-Buch-Tipps online

Juli 3, 2009

Alligator-Alfred hat sich mal wieder alles geschnappt - und überlässt der Kriminalakte nur das:

In den kommenden beiden Wochen gibt es neben den TV-Premieren der Serien “Pieter Aspe – Mord in Brügge” und “Irene Huss, Kripo Göteborg” und einer Inspektor-Veigl-Tatort-Nacht auch Billy Wilders Agatha-Christie-Verfilmung “Zeugin der Anklage”, Claude Chabrols Dominique-Roulet-Verfilmung “Hühnchen in Essig” und seine Francoise-Sagan-Verfilmung “Der Frauenmörder von Paris”, James B. Harris’ James-Ellroy-Verfilmung “Der Cop”, Larry Clarks Eddie-Little-Verfilmung “Ein neuer Tag im Paradies”, Lars Beckers “Nachtschicht” Der Ausbruch”, Henri Verneuils Auguste-le-Breton-Verfilmung “Der Clan der Sizilianer”, Martin Scorseses Nicholas-Pileggi-Verfilmung “GoodFellas”, George Cukors Patrick-Hamilton-Verfilmung “Das Haus der Lady Alquist”, Dominik Grafs Rolf-Basedow-Verfilmung “Polizeiruf 110: Er sollte tot” und als TV-Premiere Atom Egoyans Rupert-Holmes-Verfilmung “Wahre Lügen”.


Neue TV-Krimi-Buch-Tipps online

Juni 19, 2009

Welche Krimi-Verfilmungen laufen die nächsten vierzehn Tage im TV? Wie sehen die Buchcovers und Filmplakate zu den Filmen auf? Fragen, die in den von Alligator-Alfred wunderschön bibilderten, von mir geschriebenen TV-Krimi-Buch-Tipps, die hier in ganzer Länge studiert werden können, beantwortet werden. Unter anderem gibt’s:

Traditionell werden die Sommermonate zum Abspielen lange nicht mehr gezeigter SW-Filme genutzt und nicht nur “King Kong und die weiße Frau” ist immer wieder einen Blick wert. Die anderen sehenswerten Filme (meistens Wiederholungen) sind Jonathan Demmes Richard-Condon-Verfilmung “Der Manchurian Kandidat”, Lars Beckers “Einsatz in Hamburg: Bei Liebe Mord” (nur Regie, aber trotzdem gut), Gilles Grangiers André-Gillois-Verfilmung “Tatort Paris” (mit Lino Ventura), Herni Verneuils Claude-Veillot-Verfilmung “100.000 Dollar in der Sonne” (mit Lino Ventura und Jean-Paul Belmondo), Sidney Lumets Robert-Daley-Verfilmung “Nacht über Manhattan”, Michael Ciminos Robert-Daley-Verfilmung “Im Jahr des Drachen”, Alvin Rakoffs James-Hadley-Chase-Verfilmung “An einem Freitag um halb zwölf”, Gordon Parks Ernest-Tidyman-Verfilmung “Shaft”, Franklin J. Schaffners Henri-Charrière-Verfilmung “Papillon”, Dennis Hoppers Charles-Williams-Verfilmung “The Hot Spot – Spiel mit dem Feuer”, einige Sherlock-Holmes-Filme mit dem Team Rathbone/Bruce und George Gently ermittelt weiter in den Sechzigern.
Die TV-Premiere der nächsten Tage ist Shane Blacks “Kiss Kiss Bang Ban
g”.


TV-Tipp für den 9. April: Tatort: Dschungelbrüder

April 9, 2009

RBB, 22.05

TATORT: Dschungelbrüder (D 2003, R.: Lars Becker)

Drehbuch: Lars Becker

Die Kommissare Till Ritter und Felix Stark müssen den Mord an einem illegal eingereisten Nigerianer aufklären.

Lars Becker befindet sich auch in Berlin auf vertrautem Terrain: das Leben von Ausländern und Flüchtlingen in deutschen Großstädten. Den beiden Berliner Kommissaren konnte nach ihrem grottenschlechten letzten Fall „Rosenholz“ nichts Besseres passieren.

Auch später wurde es für das Team Ritter/Stark, wie um 20.15 Uhr die Wiederholung des Tatortes „Kunstfehler“ von 2005 zeigt, nicht unbedingt besser.

Der Anlass für dieses Double-Feature ist natürlich nicht Einfallslosigkeit in der RBB-Programmredaktion, sondern die Ausstrahlung des zwanzigsten Einsatzes der Herren Ritter und Stark „Oben und unten“ am Sonntag, den 19. April, in der ARD.

Mit Dominic Raacke, Boris Alijonic, Armin Rohde

Hinweise

RBB über ihre (unsere?) Kommissare

Tatort-Fundus über das Team Ritter/Stark


TV-Krimi-Buch-Tipps online

Februar 17, 2009

Der Alligator kehrt zurück, es wird kalt und die neuen TV-Krimi-Buch-Tipps sind online:

Neben der üblichen Portion Bond, Brunetti und Poirot sind in den kommenden Tagen vor allem John Boormans John-le-Carré-Verfilmung “Der Schneider von Panama”, Joseph Sargents John-Godey-Verfilmung “Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123″ (Tony Scott dreht gerade mit Denzel Washington und John Travolta ein Remake), Frank Millers “Sin City” (Robert Rodriguez, Frank Miller und Quentin Tarantino saßen abwechselnd im Regiestuhl), Jean Renoirs Emile-Zola-Verfilmung “Bestie Mensch”, Lee Tamahoris Pete-Dexter-Verfilmung “Nach eigenen Regeln”, Boris Sagals Jonathan-Latimer-Verfilmung “Columbo: Blumen des Bösen”, Detlev Bucks Gregor-Toressnow-Verfilmung “Knallhart” und Lars Becker meint in einer TV-Premiere “Schade um das schöne Geld”.


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