Aktuelle TV-Krimi-Buch-Tipps online

August 31, 2007

Wer wissen möchte, welche Verfilmungen von Kriminalromanen in den ersten beiden Septemberwochen im Fernsehen gezeigt werden, muss sich unbedingt meine TV-Krimi-Buch-Tipps ansehen. Wer einfach nur einige schöne alte Filmplakate und Buchcovers sehen will, muss ebenfalls zu den Alligatorpapieren klicken.

Als Klickanregung gibt es hier das Intro:

Hallo liebe Krimifreunde,
in den kommenden beiden Wochen zeigen die Sender neben der üblichen Portion Brunetti und Bond auch einige lange nicht mehr gezeigte Verfilmungen. Dazu gehört die David-Goodis-Verfilmung „Schießen Sie auf den Pianisten“ (von Francois Truffaut), die Jim-Thompson-Verfilmung „After Dark, My Sweet“ (von James Foley), die Max-Pierre-Schaeffer-Verfilmung „Vier Schlüssel“ (von Jürgen Roland) und die durchwachsene Chester-Himes-Verfilmung „Harlem Action – Eine schwarze Komödie“ (von Bill Duke). Knautschgesicht Walter Matthau jagt die Bösen in der Maj-Sjöwall/Per-Wahlöö-Verfilmung „Massenmord in San Francisco“ (von Stuart Rosenberg) und in der John-Godey-Vefilmung „Die Todesfahrt der U-Bahn 123“ (von Joseph Sargent). Clint Eastwood verfolgt in seiner Michael Connelly-Verfilmung „Blood Work“ einem Serienmörder. Alfred Hitchcock zeigt in der immer wieder sehenswerten David-Dodge-Verfilmung „Über den Dächern von Nizza“, dass das Leben als Einbrecher begehrenswert ist. Jedenfalls wenn man aussieht wie Cary Grant. Arte widmet ihm einen ganzen Abend und legt die Doku „Cary Grant – Gentleman des Kinos“ drauf. Für Agatha Christie gibt es ebenfalls einen Arte-Themenabend mit „Zeugin der Anklage“ und „Agatha Christie – Mein Leben in Bildern“. Außerdem laufen der Lars Becker geschriebene und inszenierte Berliner Tatort „Dschungelbrüder“ und zwei von Richard-Brooks-Filme: die grandiose Frank O’Rourke-Verfilmung „Die gefürchteten Vier“ und die etwas konfuse Charles McCary-Verfilmung „Flammen am Horizont“.
Als TV-Premiere gibt es neue Fälle für den von Val McDermid erfundenen Psychologen Tony Hill. „Hautnah – Die Methode Hill“ heißt es deshalb an den kommenden vier Sonntagen.

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TV-Tipp für den 31. August

August 31, 2007

Das Vierte, 22.35 Uhr

Bad Lieutenant (USA 1992, R.: Abel Ferrara)

Drehbuch: Zoe Lund, Abel Ferrara

Harvey Keitel als drogensüchtiger Bulle auf der Suche nach Erlösung in den Straßenschluchten New Yorks. Genial! Unbedingt ansehen.

Mit Harvey Keitel, Victor Argo, Paul Calderone, Robin Borrows, Paul Hipp, Zoe Lund, Peggy Gormley, Anthony Ruggiero

Hinweise:

Ein informatives Buch über Abel Ferrara: Bernd Kiefer/Marcus Stiglegger: Die bizarre Schönheit der Verdammten – Die Filme von Abel Ferrara (Schüren Verlag, 2000, nur noch antiquarisch)

Das Drehbuch


Gegenwart oder Vergangenheit?

August 30, 2007

Vor längerem habe ich bereits geschrieben, dass ich ein altes Manuskript überarbeiten werde. Die erste Fassung hat mir nicht gefallen. Ich fand sie nicht spannend genug. Wenn ich einen meiner Texte auch beim fünften Mal noch Wort für Wort lese und nicht gegen den Schlaf ankämpfen muss, dann kann er nicht ganz schlecht sein. Wenn ich beginne, die Seiten zu überfliegen, dann, tja, dann stimmt etwas nicht. Bei „Verschwunden“ (so ist immer noch der Arbeitstitel; ich könnte es aber in „Katharina“ umbenennen; hm, der Titel gefällt mir) hat mich die erneute Lektüre nicht gepackt, aber es gibt zahlreiche gute Szenen und die Schlusspointe ist auch gut. Allerdings wird es jetzt ein anderes Ende geben.

Die Arbeit geht, wie ich mir gedacht habe, ziemlich gut voran. Nur gestern stieß ich auf ein Problem. Die Geschichte wird bis auf zwei Szenen (jedenfalls bis jetzt) aus der Sicht des ermittelnden Privatdetektivs erzählt. Sie ist ganz traditionell in der ersten Person Vergangenheit (Ich kam, sah und siegte) geschrieben.

Doch bei den erwähnten beiden Szenen wechsele ich die Perspektive und erzähle aus der Sicht einer anderen Person. Mein Held erfährt später davon. Ich fand es beim Schreiben interessant, die Sicht zu wechseln und länger mit einer anderen Stimme zu erzählen. Außerdem wechselte ich in der ersten Szene in die Gegenwartsform. Ich hatte dafür zwei Gründe. Einmal wollte ich so die beiden Stimmen noch unterscheidbarer machen. Denn niemand würde ein „ich kam, sah, siegte“ mit einem „ich komme, sehe, siege“ verwechseln. Außerdem passte es zu dem von mir für ihn gewählten leicht atemlosen Stream-of-Consciousness-Stil. Während der Detektiv ruhig und überlegt vorgeht, plant der andere nicht. Er nimmt die Ereignisse mit jugendlicher Begeisterung einfach auf.

In der zweiten Szene mit diesem Charakter fiel ich dann doch wieder in die üblichere Vergangenheitsform zurück und jetzt stehe ich vor der Frage, in welcher Zeitform der Charakter von seinen Erlebnissen erzählt.

Theoretisch habe ich die freie Wahl. Außerdem ist die Gegenwartsform derzeit besonders bei deutschen Autoren sehr beliebt. Für diese Zeit spricht natürlich das Handeln des Charakters. Er unternimmt einiges und plant dabei seine Aktionen nicht groß voraus. Er agiert einfach. Das kann in der Gegenwartsform gut erzählt werden.

Dagegen spricht, dass die Vergangenheitsform die seit Jahrhunderten gebräuchliche Form zum Erzählen von Geschichten ist. Es scheint also keinen Leser zu stören, wenn der Held von vergangenen Ereignissen berichtet. Als Leser erleben wir es trotzdem gegenwärtig. Als Vielleser bin ich sogar so sehr an Vergangenheitsform  gewöhnt, dass ich immer „kam, sah, siegte“ lese, auch wenn da steht „komme, sehe, siege“. Irgendwann stoppe ich dann leicht irritiert, lese den Absatz noch einmal und bin aus meinem Lesefluss gerissen. Außerdem lesen sich die meisten in der Vergangenheit erzählten Texte auch besser, weil in dieser Zeitform flüssiger formuliert werden kann. Hier ist es möglich eine Vorschau auf künftige Ereignisse zu machen. Hier ist es möglich, Gespräche zu raffen. Wenn ich in der Gegenwartsform schreibe, ist das schwieriger.  Denn rein logisch kann ich nicht in einem Satz sagen „ich komme, sehe, siege“. Zwischen den einzelnen Aktionen vergeht immer wieder eine bestimmte Zeit.

Weil ich letztendlich an einem flüssig zu lesenden Text interessiert bin, werde ich jetzt auch die erste, von diesem Charakter erzählte, Szene in die Vergangenheitsform setzen.

 

Und James Lee Burke ist im deutschen Fernsehen. Wow!


Das Compart-Ding

August 29, 2007

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Das war zu erwarten gewesen. Ich meine, wir kennen Martin Compart. Seit vielen Jahren ist er ein scharfzüngiger Krimikritiker und gab verschiedene, vor allem unter Noir- und Hardboiled-Fans geschätzte Krimireihen bei Ullstein, Bastei-Lübbe und Dumont heraus. Dass er in seinem jetzt wiederveröffentlichten Debüt „Der Sodom-Kontrakt“ all seine Vorlieben und Obsessionen hineinpackt, wundert nicht.

Die wüste Story beginnt wie eines der von Compart geliebten Bücher. Der ehemalige Stasi- und BND-Agent Gill schlägt sich jetzt als Privatdetektiv durch. Er ist gerade damit beschäftigt ein Paar beim Sex zu fotografieren. Der Auftrag kommt von einem verheirateten Mann, der wissen möchte, ob ihn seine unverheiratete Freundin betrügt. Da ruft ihn sein alter Kumpel Brenner an und bietet ihm 500 Euro für eine Stunde Arbeit. Gill sagt zu und wenig später ist er in ein mehrere Grenzen überschreitendes Komplott verwickelt. Denn Brenner hat etwas entdeckt und fürchtet um sein Leben. Gill kann ihn vor seinen Verfolgern in ein Safehouse bringen. Aber Gill hat nicht aufgepasst. Wenig später bringen die Killer Schmidt und Schneider Brenner um und präsentieren der Polizei Gill als Mörder. Bevor die Polizei am Tatort erscheint, kann Gill flüchten. Er will jetzt herausfinden, warum sein Freund sterben musste. Gleichzeitig wird er von dem Killerpärchen und der Leiterin der Mordkommission, Alexa Bloch, verfolgt. Das ist erst der Anfang einer blutigen Hatz von Witten nach Brüssel und wieder zurück, bei der sich irgendwann auch Gills früherer Arbeitgeber beteiligt.

Wer Comparts literarische Vorlieben kennt, wird vom „Der Sodom-Kontrakt“ auch ohne den etwas marktschreierisch-falschen Untertitel „Ein politisch inkorrekter Anti-EU-Thriller“ keinen biederen Regionalkrimi erwarten. Hier ist alles so, wie wir es aus den harten amerikanischen Thrillern und ihren europäischen Epigonen Jean-Patrick Manchette, Jörg Fauser und Ulf Miehe kennen. Der Plot, die Charaktere, die Beschreibungen und der schwarze Humor – alles bekannt. Aber die deutschen und belgischen Handlungsorte sind dann für eine solche Geschichte doch neu und Martin Compart hat das alles souverän in Szene gesetzt.

Für die Neuauflage hat Compart sein Debüt zum Glück kaum überarbeitet. Damit spielt die Geschichte immer noch unüberlesbar zur Jahrtausendwende. Denn die zahlreichen Anspielungen auf die Bundesregierung, die EU-Politik, diverse Skandale und den damals Belgien erschütternden Fall Dutroux wären in einem nach 9/11 spielenden Roman unpassend. Deshalb muss Martin Compart unbedingt wieder in die Tasten hauen und einen „politisch inkorrekten 9/11-Thriller“ vorlegen.

 

Martin Compart: Der Sodom-Kontrakt – Ein politisch inkorrekter Anti-EU-Thriller

(vom Autor durchgesehen und für die Neuauflage bearbeitet)

Alexander-Verlag, 2007

336 Seiten

12,90 Euro

 

Erstausgabe: Strange Verlag 2001

 

Evolver-Interview von 2000 mit Martin Compart:

http://www.evolver.at/site/story.php?id=9251&page=1

Alexander Verlag über Martin Compart:

http://www.martincompart.de/


TV-Tipp für den 30. August

August 29, 2007

RTL, 22.00 Uhr

Bones – Die Knochenjägerin: Ein Toter auf den Gleisen (USA 2006, R.: Tony Wharmby)

Drehbuch: Hart Hanson

Creator: Hart Hanson

LV: Charakter von Kathy Reichs

Roman zur Serie: Max Allan Collins: Bones – Die Knochenjägerin: Tief begraben (Bones: Buried Deep, 2006)

Bei einem Zugunglück sterben drei Menschen. Weil eines der Opfer eine Senatorin ist, bittet das FBI in Form von FBI-Agent Seeley Booth Dr. Temperance ‚Bones’ Brennan vom Jeffersonian Institute in Washington, D. C., um Hilfe. Das übliche Kettengerassel zwischen den beiden ist dieses Mal noch lauter. Denn Bones hat einen neuen Chef, Dr. Camille Saroyan, und diese hatte eine Affäre mit Booth.

Heute startet die zweite, aus 22 Folgen bestehende Staffel der witzigen Forensik-Krimiserie „Bones – Die Knochenjägerin“. Im Gegensatz zum CSI-Franchise wird hier nicht immer betont cool an Tatorten nach DNS-Spuren gesucht und anschließend die Sonnenbrille aufgesetzt. Hier muss sich die Heldin Bones mit einem Team herumschlagen, das sie ständig verkuppeln und von Verschwörungstheorien überzeugen will. Und dann gibt es noch die Wortgefechte zwischen ihr und Booth, die sich ihre Liebe nicht eingestehen können (Naja, gemeine Drehbuchautoren verhindern das. Aber eben diese Typen formulieren auch jede Woche, wie auf der Fox-Seite nachgelesen werden kann, etliche gute Einzeiler.)

Doch, das ist einfach gut gemachte Popcorn-Unterhaltung.

Mit Emily Deschanel, David Boreanaz, Michaela Conlin, Eric Millegan, T.J. Thyne, Tamara Taylor, Christine Estabrook, Ray Wise         

Wiederholung um 02.20 Uhr

Hinweise:

RTL (ein gutes Beispiel für eine schlechte Seite)

Fox (sehr informative Seite mit ausführlichen Zusammenfassungen der einzelnen Episoden, Sammlungen der besten Sprüche, Videos, undsoweiter)


TV-Tipp für den 29. August

August 29, 2007

Vox, 20.15

Criminal Intent – Verbrechen im Visier: Entführt (USA 2006, R.: Norberto Barba)

Drehbuch: Charlie Rubin (nach einer Geschichte von Warren Leight und Charlie Rubin)

Creator: Dick Wolf

Developer: René Balcer

Goren glaubt, dass der Serienkiller Sebastian wieder zugeschlagen hat. Während er zusammen mit seinem früheren Mentor, dem Profiler Declan Gage, ermittelt, wird seine Partnerin Eames entführt.

Heutet startet die sechste Staffel dieses „Law & Order“-Ablegers. In jeder Folge löst die Major Case Squad, eine Abteilung der New Yorker Polizei für besonders schwere Kapitalverbrechen, einen kniffligen Fall. Am Ende jeder Episode steht immer die Konfrontation, meistens im Verhörzimmer, zwischen dem Detective und dem Verbrecher. Er will ihn mit psychologischen Mitteln zu einem Geständnis bewegen. Selbstverständlich bietet diese Szene den Schauspielern die Gelegenheit noch einmal groß aufzuspielen.

Die Serie startet 2001 mit dem Ermittlerteam Robert Goren (Vincent D’Onofrio), einer wahren Intelligenzbestie oder der beste Sherlock Holmes, den sich New York leisten kann, und seiner bodenständig-normalen Kollegin Alexandra Eames (Kathryn Erbe). Als für Hauptdarsteller Vincent D’Onofrio, der in fast jeder Szene auftrat, der Produktionsstress zu groß wurde, gesellte sich ab der fünften Staffel für die Hälfte der Fälle ein zweites Team zu Goren und Eames. Mike Logan (Chris Noth) ermittelte bereits in „Law & Order“. Zusammen mit seiner Partnerin Carolyn Barek (Annabella Sciorra) übernahmen sie die schmutzigeren Fälle. Anabella Sciorra stieg bereits nach einer Staffel aus. Ab kommender Woche hat Logan dann Detective Megan Wheeler (Julianne Nicholson) als Partnerin.

Ebenfalls nach der fünften Staffel zog sich Captain James Deakins (Jamey Sheridan) in das Privatleben zurück. Sein Nachfolger ist Captain Danny Ross (Eric Bogosian). Am bekanntesten dürfte Ross-Darsteller Bogosian für sein Ein-Mann-Stück „Talk Radio“ sein. Er übernahm auch in der viel zu unbekannten Verfilmung von Oliver Stone die Hauptrolle.

Vox zeigt die 22 Episoden der sechsten Staffel an den kommenden Mittwochen immer um 20.15 Uhr und wiederholt sie, wenige Stunden später, nach Mitternacht.

Wiederholung um 00.20 Uhr

Weitere Informationen:

Vox-Homepage (nicht informativ)

NBC-Homepage (informativ)


Collins schickt die CSIler ins Dämonenhaus

August 28, 2007

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Halloween ist auch in Las Vegas keine normale Nacht. Für Gil Grissom und sein Team vom CSI Las Vegas beginnt die Nacht mit einem Überfall in dem Dämonenhaus. Das Dämonenhaus ist eine Attraktion in der Stadt der Attraktionen. In einem leeren Lagerhaus inszeniert die stockkonservative, christliche Organisation TAPARS (Teenager und Eltern für eine verantwortungsbewusste Gesellschaft) eine drastische Schau der Sünden. Sie will so die zahlreichen jugendlichen Besucher zu einem christlichen Leben animieren.

Der Überfall im Dämonenhaus ist die neueste Tat eines Pärchen, das in den vergangenen Wochen in Las Vegas zehn Geschäfte überfiel und keine verwertbaren Spuren hinterließ. Bereits am Tatort bemerken Gil Grissom, Nick Stokes und Sara Sidle zahlreiche Ungereimtheiten. So schlugen die beiden bis jetzt nie an einem Freitag zu. Sie hatten andere Waffen und andere Schuhe an. Aber der größte Unterschied ist, dass sie dieses Mal auch die Einnahmen aus dem Safe mitnahmen. In dem Safe des Dämonenhauses lagen die Einnahmen einer gesamten Woche. Haben die CSIler es hier mit einem gut informierten Nachahmungstäter zu tun?

Noch während die drei CSIler den Tatort sichern, ertönt ein lauter Schuss. Karl Newton hat auf offener Bühne seine Verlobte Joanna Boyd erschossen. Entgegen dem normalen Gebrauch war seine Waffe mit einer scharfen Patrone geladen. Während Newton unter Tränen die Tat gesteht, ist Grissom misstrauisch. Zusammen mit Catherine Willows und Warrick Brown beginnen sie den Tatort zu untersuchen. Schnell stellen sie fest, dass Boyd ermordet wurde und der wahrscheinliche Täter nicht ihr Verlobter ist.

Das Comicbuch „Das Dämonenhaus“ ist ein weiterer spannender Fall für das erste und nach Ansicht vieler Fans immer noch beste CSI-Team. Max Allan Collins, der in den vergangenen Jahren acht CSI-Romane mit dem Las Vegas-Team schrieb, erfand auch für dieses Buch mehrere spannende Fälle und würzte sie mit etlichen pointierten Dialogen und atmosphärischen Beschreibungen über die Stadt der Träume. Gabriel Rodriguez und Ashley Wood zeichneten dazu die gelungen zwischen dem bekannten CSI-Look und knalligen Comicbildern changierenden Bilder.

Auf seiner Homepage schreibt Max Allan Collins, dass er sich nach einem halben Jahrzehnt aus dem CSI-Franchise verabschiedet hat. Neben Comics hat er auch zehn Romane geschrieben und Computerspiele und Puzzles (Ja, es gibt CSI-Puzzles!) entworfen. Er hat gerade den Roman „Jump Cut“ für die Krimiserie „Criminal Minds“ geschrieben. In den USA erscheint er im November. Bei uns, immerhin läuft die Serie erfolgreich sonntags bei Sat.1, sicher einige Monate später.

 

 

Max Allan Collins (Story)/Gabriel Rodriguez/Ashley Wood (Zeichnungen): CSI: Das Dämonenhaus

(Übersetzung von Helga Parmiter)

Panini Comics, 2007

128 Seiten

14,95 Euro

 

Originalausgabe:

CSI Crime Scence Investigation: Demon House

IDW Publishing, Oktober 2004

 

Hinweise:

CSI-Comics in der Spurensuche:

http://www.alligatorpapiere.de/spurensuche-dreissig-acht.html

CSI-Romane in der Spurensuche:

CSI-Roman „Im Profil des Todes (CSI: Crime Scene Investigation – Snake Eyes, 2006) von Max Allan Collins:

http://www.alligatorpapiere.de/spurensuche-dreissig-sechs.html

CSI:NY-Romane “CSI:NY – Der Tote ohne Gesicht” (CSI:NY – Dead of Winter, 2005) und “CSI:NY – Blutige Spur” (CSI:NY – Blood on the sun, 2006) von Stuart M. Kaminsky:

http://www.alligatorpapiere.de/spurensuche-dreissig-eins.html

 

Homepage Max Allan Collins:

http://www.maxallancollins.com/index.html

 

Panini Comics über CSI:

http://paninicomics.de/csi-s10279.html

 


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