TV-Tipp für den 16. Januar

Das Vierte, 22.20

Die Hölle sind wir (USA 1968, R.: John Boorman)

Drehbuch: Alexander Jacobs, Eric Bercovici

Zweiter Weltkrieg: Auf einer Pazifikinsel treffen ein amerikanischer und ein japanischer Soldat aufeinander. Sie bekriegen sich weiter.

„Die Hölle sind wir“ ist ein schon lange nicht mehr gezeigtes, fast stummes Zweipersonenstück von John Boorman (geb. 18. Januar 1933). Nach dem düsteren Gangsterfilm „Point Blank“ wollten er und Lee Marvin die amerikanische Seele wieter ausloten. „Wenn am Ende Marvin von Gott spricht, erkennen wir die ganze Heuchelei des amerikanischen Systems, das auf christlichen Glauben gegründet ist, auf den Glauben an Gott. Da ist Bestandteil der Verfassung. Aber in Wirklichkeit ist es ein entchristlichliches Land, ein gottloses Land.“ (John Boorman)

„John Boorman inszenierte mit seinem Film eine eindrucksvolle Parabel auf menschliches Fehlverhalten, das natürliche Gefühle durch falsch verstandenes soldatisches Pflichtgefühl und sinnlose Obrigkeitshörigkeit pervertiert.“ (TV Spielfilm: Das große Filmlexikon)

Mit Lee Marvin, Toshiro Mifune

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