Sachdienliche Hinweise: Tatort, Taverniers James-Lee-Burke-Verfilmung, Friedkins Georges-Arnaud-Verfilmug und Ken Bruen

Der Spiegel hat die Tatort-Autoren Thorsten Wettcke, Jan Hinter und Stefan Cantz, Peter Probst, Pim Richter, Andreas Pflüger, Felix Huby, Mario Giordano, Fred Breinersdorfer, Jobst Oetzmann und Thomas Bohn nach ihrem Tatort-Ritual, ihrem liebsten nicht-geschriebenen Dialog, woher sie ihre Ideen bekommen (Aus der Zeitung. Hm.), ihrer Arbeit und der Bedeutung vom Tatort gefragt.

Ganz nett.

Mein Favorit ist dieser Dialog von Jan Hinter und Stefan Cantz:

Ballauf: „Wie heißt die Frau noch mal? Bauknecht?“

Schenk: „Nee. Bosch. Mercedes Bosch. Ne Redakteurin vom WDR.“

Ballauf: „Und die lag tot in ihrem Opel?“

Schenk: „Ja. Auf dem Parkplatz in der Nähe von McDonald’s.“

Ballauf: „Hilf mir auf die Sprünge. Bei der Aral-Tankstelle?“

Schenk: „Genau. Gleich neben Blaupunkt. Zwischen dem Aldi und Saturn Hansa.“

Ballauf (niest): „Haste mal nen Tempo?“

Schenk: „Du hast dir ja ne richtige Erkältung eingefangen. Nimm lieber ne Aspirin. Und steck mich nicht an.“

Den werde ich niemals in einem Tatort hören!

Und Fred Breinersdorfer antwortet schön knurrig.

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Dank Crimespree Cinema bin ich auf diesen Guardian-Artikel aufmerksam geworden: Bertrand Tavernier spricht über die Dreharbeiten zur James-Lee-Burke-Verfilmung „In the electric mist“ (der Robicheaux-Roman heißt „In the electric mist with confederate dead“/“Im Schatten der Mangroven“). Die waren wohl nicht so erfreulich und der endgültige Schnitt wurde ihm auch aus der Hand genommen. Trotzdem sei er mit der jetzigen Version, die im Lauf des Jahres in den US-Kinos starten soll, nicht unzufrieden.

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Ebenfalls via Crimespree Cinema: es kann sein, dass Ken Bruens „London Boulevard“ verfilmt wird.

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Als Das Vierte die Georges-Arnaud-Verfilmung „Atemlos vor Angst“ von William Friedkin zeigte, kürte ich den Film zum „Tipp des Tages“. Jetzt gibt es bei Schnittberichte einen Vergleich der US-Fassung mit der deutschen Fassung und der deutschen Fassung mit der US-Fassung (hier sind die geschnittenen langen Einführungen der Charaktere enthalten). Denn nachdem der Film in den USA floppte, wurde der Film ohne Friedkins Wissen für den europäischen Markt radikal gekürzt und umgeschnitten.

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Gut, wenn junge Menschen unterschiedliche Professionen ausprobieren. – Nur: warum nicht mit der Dienstwaffe?

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Außerdem: die April-Ausgabe der Krimi-Couch ist online und das „Krimijahrbuch 2008“ ist draußen. Unter anderem mit einem Text von mir über „The Shield“.

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