R. i. P. Johannes Mario Simmel

R. i. P. : Johannes Mario Simmel (7. April 1924 – 1. Januar 2009)

Was für ein trauriger Jahreswechsel. Zuerst Donald E. Westlake und einige Stunden später Johannes Mario Simmel. Er starb am Neujahrstag im schweizerischen Zug.

Der ehemalige Journalist Johannes Mario Simmel war einer der deutschsprachigen Bestsellerautoren der Nachkriegszeit. Seine ersten Romane waren Satiren und Kriminalromane. Später wurde er zum Unterhaltungs- und Thrillerautor (auch wenn er hier so nicht bezeichnet wurde), der im Rahmen einer spannenden und seitenstarken Geschichte aktuelle Probleme thematisierte. Er schrieb auch das mit Heinz Rühmann verfilmte Theaterstück „Der Schulfreund“ und in den Fünfzigern mehrere Drehbücher. „Es muss nicht immer Kaviar sein“ und „Diesmal muss es Kaviar sein“ sind die bekanntesten frühen Simmel-Verfilmungen. In den Siebzigern gab es dann eine ganze Schwemme von Simmel-Verfilmungen.

Seine bekanntesten Werke, die vor allem in den Sechzigern und Siebzigern erschienen,  sind „Affäre Nina B.“, „Es muss nicht immer Kaviar sein“, „Liebe ist nur ein Wort“, „Lieb Vaterland magst ruhig sein“, „Und Jimmy ging zum Regenbogen“, „Der Stoff aus dem die Träume sind“, „Hurra, wir leben noch“ und „Doch mit den Clowns kamen die Tränen“.

Nachrufe gibt es bei Spiegel Online, taz (Christian Fürst, dpa-Meldung), Stern (wieder Christian Fürst, dpa), Die Welt (Hendrik Werner), FAZ, Süddeutsche Zeitung (Fritz Göttler)und im Krimiblog.

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