Kleinkram mit Joseph Finder, Ken Bruen, Robert Wilson, einer Podiumsdiskussion, Killer Covers, der „Nacht des Jägers“, rätselhaften politischen Zahlenspielen und dem „Last Lullaby“

Joseph Finders Thriller „Killer Instinct“ (der deutsche Titel ist „Masterplan“) soll verfilmt werden.

Ken Bruen – – – Um das Warten auf  „Jack Taylor fliegt raus“ (Harry Rowohlt übersetzte „The Guards“ und es erscheint am 24. August im Atrium Verlag) zu verkürzen, kann, nein muss, dieses Interview mit Bruen gelesen werden:

The new Jack Taylor is finished and titled… The Devil. And it deals with, yup, the supernatural. Scared the hell outta me. Not going down that road again.

Zum Glück sitzt Harry bereits am zweiten Jack-Taylor-Roman.

Bei Mysterious Musings (Julia Buckley) beantwortet Robert Wilson einige Fragen über seine vier Javier-Falcón-Romane, sein Leben, den ganzen Rest und seine liebsten amerikanischen Autoren:

In terms of crime writing I admire Raymond Chandler and Elmore Leonard. On the literary side of things one of my all time favorite books, as it is of many other readers, is The Great Gatsby.

Bei Stichwort Drehbuch kann irgendwie (bei mir bleibt der Stream alle paar Sekunden hängen; sehr nervig) der erste Teil einer Podiumsdiskussion über Drehbuchautoren und das deutsche Fernsehen angehört werden:

Das Spannungsverhältnis zwischen Drehbuchautoren und Sendervertretern stand im Zentrum einer hitzigen Debatte, in der es darum ging, wie die kreative Freiheit durch Quotendruck und Formalisierung des Programms beschnitten wird. Auf dem Podium diskutierten der Drehbuchautor  Markus Stromiedel, Winka Wulff, Geschäftsführerin der Kölner Produktionsfirma Colonia Media, Gamedesigner Dr. Michael Bhatty, die Drehbuchautorin Ruth Toma und Reinhold Elschot, Leiter der Hauptredaktion Fernsehspiel und stellvertretender Programmdirektor beim ZDF. Moderatorin war Luzia Braun, Redakteurin bei der ZDF-Sendung „Aspekte“.

Killer Covers meint „Summertime, and the Dying is easy“ und sieht verdammt gut aus.

Der Noir of the Week ist ein echter Klassiker: „Die Nacht des Jägers“ (The Night of the Hunter, USA 1955). Es ist die einzige Regiearbeit von Charles Laughton. Das Drehbuch, nach dem Roman von Davis Grubb, schrieb James Agee. Robert Mitchum, Shelley Winters, Lilian Gish und Peter Graves spielten mit.

Das verstehe ich nicht:

Nur rund 160 Staaten hätten überhaupt eine Gesetzgebung gegen die Vergewaltigung von Kindern, die von den Tätern aufgenommen und übers Netz „massenhaft verbreitet wird“, monierte von der Leyen auf der Tagung; 95 Nationen hätten keine Gesetze gegen Kinderpornographie. International müssten sich alle vereinen, die gegen Kindesmissbrauch vorgehen,…

Es gibt 193 UN-Mitglieder (vulgo Staaten). D. h. eine deutliche Mehrheit der Staaten hat eine entsprechende Gesetzgebung. Bei nur denke ich an deutlich weniger als 25 Prozent.

Und ich denke, dass der erste Halbsatz dem zweiten Halbsatz wiederspricht.

Aber ich war in Mathe noch nie so gut, dass es für die hohe Politik gereicht hätte.

Deshalb zu etwas Handfestem: Jeffrey Goodman erzählt, wie er seine Max-Allan-Collins-Verfilmung „The Last Lullaby“ (Die Bilder und Trailer sehen verdammt gut aus. Hoffentlich findet sich ein deutscher Verleih.) promotet.

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