Kleinkram

Schnittberichte vergleicht die Kinoversion von „The Big Sleep“ (yep, die Raymond-Chandler-Verfilmung „Tote schlafen fest“ mit Humphrey Bogart und Lauren Bacall) mit einer früheren Version. Filmhistorisch sehr interessant.

Die Nordsee-Zeitung hat sich mit den Drehbuchautoren Benedikt Röskau und Syliva Leuker unterhalten. Der aktuelle Anlass waren ihre Filme „Faktor 8“ und „Über den Tod hinaus“. Aber es wird auch über andere Dinge gesprochen.

Röskau: Authentizität ist uns enorm wichtig. Das erwarten die Leute in erzählerischen Medien. Selbst ein Film wie „Wickie und die starken Männer“ muss eine gewisse Authentizität haben. Man sieht dann eben nicht den Wikinger, sondern den eigenen Chef in diesem oder jenem grobschlächtigen Kerl. Bei „Faktor 8“ war mir zum Beispiel wichtig, dass nicht amerikanisiert wurde und das Geschehen in einem Airbus spielt. Man spürt einfach, dass das ein deutsches Flugzeug ist.

Der Independent hat mit Philip Kerr über seine derzeitige Lektüre, sein Schreibzimmer und Vorbilder gesprochen.

Financial Times mit Ian Banks (der sich bei uns als SF- und Thriller-Autor nie so richig durchsetzen konnte.). Unter anderem über sein Tagespensum:

In theory, yes; I start at 9am and finish at 5pm, five days a week, for two or three winter months. In practice, a lot gets done between 4am and 8am. Then I go back to bed.

Bei Random House erzählt James Ellroy einiges über sein neues Buch „Blood’s a rover“:

Truth be told, it’s markedly less complex than The Cold Six Thousand and slightly more complex than American Tabloid. The historical period–1968-1972–is less iconic than the periods covered in the first two books; thus, I had greater latitude to fictionalize. Again, this is a novel of outward revolution and revolution of the soul. There is greater dialectic in this novel than in my previous twelve novels combined. How did I keep the storyline straight? I wrote a 397-page outline, that laid out the action, down to the most minute detail. Meticulousness, diligence, profoundly rigorous work habits all contributed to the greatness of this novel.

Die Oktober-Ausgabe von The Big Thrill (dem Magazin der International Thriller Writers) ist online. Es gibt unter anderem Porträts und Interviews mit Cindy Gerard, Mark Nykanen, Alex Kava, Dave Zeltserman, Tom Piccirilli, Jason Pinter, John Lutz (Yeah, er schreibt immer noch.),  und Jeffery Deaver.

Via Krimileser Bernd (der die Bücher auch alle gelesen hat) gibt es die Nominierungen für den diesjährigen Hammett-Preis:

– Leading Lady von Heywood Gould

– The Finder von Colin Harrison

– City of the Sun von David Levien

– The Turnaround von George Pelecanos

– South by South Bronx von Abraham Rodriguez

Verliehen wird der Preis am Wochenende von der International Association of Crime Writers/North American Branch.

Comics am Bildschirm lesen ist zwar blöd, aber bei Tim Hamiltons Adaption von Ray Bradburys Klassiker „Fahrenheit 451“ machen wir eine Ausnahme: Teil 1, Teil 2 – und den dritten Teil gibt es am Dienstag bei Tor (die den Oktober zum Steampunk-Month erklärt haben).

Wegen der Vollständigkeit: Leonardo DiCaprio spielt vielleicht Travis McGee.

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