Kurzkritik: Max Allan Collins: Der erste Quarry

Nach dem Erfolg von „Der letzte Quarry“, in dem Max Allan Collins von dem letzten Auftrag des von ihm erfundenen Profikillers erzählt, hat er wieder Lust auf weitere Quarry-Geschichten bekommen und weil Quarry sich zur Ruhe gesetzt hat, springt Collins an das andere Ende von Quarry Karriere und erzählt in dem neuen Quarry-Roman „Der erste Quarry“ von dem ersten Auftrag des kaltschnäuzigen Profikillers.

Nach seinem Vietnameinsatz kehrt Quarry in die Heimat zurück und muss als erstes entdecken, dass seine Frau einen anderen Mann hat. Er bringt den Liebhaber um, geht aus politischen Gründen straffrei aus und wird von dem Broker gefragt, ob er sich ein Leben als Profikiller vorstellen könne. Quarry sieht darin eine Möglichkeit seine in der Ausbildung erworbenen Fähigkeiten gewinnbringend einzusetzen. Moralische Skrupel hat er – schon damals – keine.

Als Bewährungsprobe soll er in einem ruhigen Unikaff einen Professor umbringen. Während er den Professor beobachtet, entdeckt er auch dessen ausgedehntes Liebeslieben und weil Quarry einen Tick zu neugierig ist, lässt er sich etwas zu sehr in das Leben des Opfers und seiner Frauen hineinziehen und aus einem Mord werden schnell mehrere.

Der erste Quarry“ ist, wie bei Max Allan Collins nicht anders zu erwarten, ein kleiner schnörkelloser Noir. Und weil die Geschichte Ende 1970 spielt, gibt es auch schöne Begegnungen zwischen Quarry und der sexuell freizügigen Hippie-Kultur.

In den USA ist bereits ein weiterer Quarry-Band, „Quarry in the Middle“, erschienen. Er erzählt, wie der Titel erahnen lässt, von Quarrys verbrecherischen Taten zwischen seinem ersten und letzten Auftrag.

Max Allan Collins: Der erste Quarry

(übersetzt von Maike Stein)

Rotbuch, 2010

192 Seiten

9,95 Euro

Originalausgabe

The first Quarry

Hard Case Crime, 2008

Hinweise

Homepage von Max Allan Collins

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „Two for the Money“ (2004)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „The last Quarry“ (2006)

Meine Besprechung von „Der letzte Quarry“ (The last Quarry, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „Bones – Die Knochenjägerin: Tief begraben“ (Bones: Buried deep, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI – Crime Scene Investigation: Im Profil des Todes“ (CSI: Crime Scene Investigation – Snake Eyes, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI: NY – Blutiger Mond (Bloody Murder, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI – Das Dämonenhaus“ (Demon House, 2004)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI: Crime Scene Investigation – Die Last der Beweise“ (CSI: Crime Scene Investigation – Body of Evidence, 2003)

Max Allan Collins in der Kriminalakte


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2 Responses to Kurzkritik: Max Allan Collins: Der erste Quarry

  1. […] Meine Besprechung von Max Allan Collins’ “Der erste Quarry” (The first Quarry, 200… […]

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