R. i. P. Peter O’Donnell

R. i. P. Peter O’Donnell (11. April 1920 – 3. Mai 2010)

Peter O’Donnell war ein enorm produktiver Autor und der Erfinder von Modesty Blaise. Ihren ersten Auftritt hatte sie 1963 als Comicfigur in der Londoner Zeitung „Evening Standard“. Sie wurde schnell populär. Die Comics erschienen bis 2001. 1966 entstand ein Film. Regie führte Joseph Losey, Monica Vitti übernahm die Hauptrolle und geplant war sicher eine ähnlich langlebige Serie wie bei James Bond. Während der Produktion entstand die Idee für eine Serie von Modesty-Blaise-Romane. Zwischen 1965 und 1985 schrieb Peter O’Donnell elf Romane und einige Kurzgeschichte, die auch in Sammelbänden veröffentlicht wurden.

Modesty Blaise ist die weibliche Version von James Bond, aber während Bond als Geheimagent ihrer Majestät letztendlich nur ein vergnügungssüchtiger Beamter ist, arbeitet sie auf eigene Rechnung, war die Chefin des internationalen Verbrechersyndikats „Das Netz“ und übernimmt inzwischen Spezialaufträge des britischen Außenministeriums. Sie hat Freunde, sammelt Kunst und kann mühelos eine Bande Verbrecher verkloppen. Sie ist das Vorbild für die modernen Action-Heldinnen wie Lara Croft.

Als Madeleine Brent schrieb O’Donnell historische Abenteuerromane.

Peter O’Donnell starb am 3. Mai 2010. Er hatte Parkinson.

Nachrufe gibt es in der Times, Guardian, Shotsmag, Make Mine Mystery, Bleeding Cool und Krimiblog.

Weitere Informationen über Peter O’Donnel bei Wikipedia (deutsch, englisch), Kaliber .38 und Unionsverlag (seinem letzten deutschsprachigem Verlag).

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