Film des Tages: Get Carter

Ein echter Klassiker:

Get Carter (Get Carter, GB 1971)

Regie: Michael Hodges

Drehbuch: Michael Hodges

LV: Ted Lewis: Jack’s return home, 1970 (Jack rechnet ab, Jack Carters Heimkehr)

Jack Carter verdient sein Geld als Troubleshooter für ein Londoner Gangstersyndikat. Als sein Bruder umgebracht wird, kehrt Jack in seine Heimatstadt Newcastle zurück und rechnet mit dem dortigen Gangstersyndikat ab.

Klassiker des Gangsterfilms mit einem unnachahmlich coolen Michael Caine.

Mike Hodges brauchte nur 32 Wochen von der Lektüre des Romans „Jack’s Return Home“ bis zum Premierenschnitt. Hodges, der zuvor keinerlei Erfahrungen mit publikumswirksamem Star-Kino hatte, war von der Akzeptanz und dem Erfolg seines Films selbst erstaunt. Schließlich tun unsympathische Leute widerwärtige Sachen und „Get Carter“ transportiert keine positiven Werte.

Der Film ist noch heute stilbildend für britische Gangsterfilme. 2004 wählte ihn das britische Magazin „Total Film“ auf den ersten Platz einer Liste der besten britischen Filme aller Zeiten.

Zur Wiederaufführung 2000 in den deutschen Kinos ließen die Kritiker Lobeshymen ab. RU (Ralph Umard?) schrieb: „Ein packender Britploitation-Krimi aus dem Jahre 1971 mit schnörkellos vorangetriebener Handlung, assoziativen Montagen und existenzialistischem Geist. Auotrenfilmer Hodges macht Newcastle zum Schauplatz von Gewaltverbrechen, Drogensucht und Pornografie mit Minderjährigen, dabei fängt er stimmig das Zeitkolorit und die proletarische Tristesse der nordenglischen Industriestadt ein. Unbeirrbar und brutal agiert hier Michael Caine als gnadenloser Rächer.“ (tip)

Oder: „Außergewöhnlicher britischer Gangsterfilm, dessen spannungsvolle Charakterisierung der Hauptfigur zwischen äußerer Emotionslosigkeit und plötzlichen Wutausbrüchen stilbildend wirkte. In seiner Härte und Kompromisslosigkeit durchaus repräsentativ für eine bestimmte Strömung des 70er-Jahre-Kinos.“ (Lexikon des internationalen Films)

Mit Michael Caine, Britt Ekland, Ian Hendry, John Osborne

Hinweise

Wikipedia über „Get Carter“ (deutsch, englisch)

Drehbuch „Get Carter“ von Michael Hodges

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2 Responses to Film des Tages: Get Carter

  1. […] Monahan (der Drehbuchautor von „The Departed“ und „Der Mann, der niemals lebte“) eher an „Get Carter“ und „The Long Good Friday“, zwei Klassikern des britischen Kinos, als an „Bube, Dame, […]

  2. […] Brian Greene schreibt über Ted Lewis (Ähem; GET CARTER) […]

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