Mit Robert Brack „Unter dem Schatten des Todes“

Februar 29, 2012

Am Ende von „Blutsonntag“ flüchtete Klara Schindler, Journalistin und Kommunistin, nach einem missglückten Attentat auf einen Polizisten aus Deutschland.

Am Anfang von „Unter dem Schatten des Todes“ langweilt sie sich in Kopenhagen, bis ihr KPD-Verbindungsmann sie beauftragt nach Berlin zu fahren und die Hintergründe des Reichtstagsbrandes vom 27. Februar 1933 herauszufinden. Denn die Kommunisten glauben nicht an die Nazi-Version, dass Marinus van der Lubbe ein Einzeltäter ist. Sie glauben, dass die Nazis den Brand gelegt haben.

Klara wird, weil die Grenze bereits zu ist, als englische Journalistin eingeschleust. In Berlin beginnt sie mit ihren Ermittlungen. Schnell zweifelt sie daran, dass van der Lubbe die Tat allein begangen hat und sie erfährt immer mehr über van der Lubbe, das dem offiziellen Bild des geistig behinderten Täters widerspricht.

Unter dem Schatten des Todes“ ist der tolle dritte Kriminalroman mit Klara Schindler, in dem Robert Brack nah an den Fakten Ereignisse aus der Vergangenheit neu beleuchtet. In „Und das Meer gab seine Toten wieder“ ging es um den Selbstmord einer Hamburger Polizistin und die Machtkämpfe um die inzwischen vollkommen unbekannte weibliche Kriminalpolizei. In „Blutsonntag“ um den Altonaer Blutsonntag vom 17. Juli 1932, an dem die SA und SS, von der Polizei geschützt, durch das Arbeiterviertel marschierten. Dabei wurden 18 Menschen ermordet. Den Hamburgern könnte dieses Datum noch etwas sagen. Der Reichtstagsbrand und die umstrittene Frage der Täterschaft dürfte dagegen allgemein bekannt sein. Fast schon Schulwissen.

Letztes Jahr schrieb Bernward Schneider mit „Flammenteufel“ einen erschreckend langweiligen und schlecht konstruierten Kriminalroman über diese Tat. Dagegen hat Robert Brack mal wieder alles richtig gemacht und das Berlin des Jahres 1933 entsteht vor unserem geistigen Auge in all seinen Facetten. Und seine Erklärung, wer wie den Reichstagsbrand legte, ist eine sehr nachvollziehbare Spekulation. Damit unterscheidet er sich, wie er in seinem Nachwort sagt, nicht von den wissenschaftlichen Arbeiten der Historiker: „alle Historiker, die sich damit befasst haben, entlarven sich früher oder später als Geschichtenerzähler.“

Unter dem Schatten des Todes“ ist ein feiner historischer Kriminalroman. Etwas anderes hätte ich von Robert Brack auch nicht erwartet.

Robert Brack: Unter dem Schatten des Todes

Nautilus, 2012

224 Seiten

12,90 Euro

Hinweise

Homepage von Robert Brack

Meine Besprechung von Robert Bracks „Schneewittchens Sarg“ (2007)

Meine Besprechung von Robert Bracks „Und das Meer gab seine Toten wieder” (2008)

Meine Besprechung von Robert Bracks „Psychofieber” (1993, Neuausgabe 2008)

Meine Besprechung von Robert Bracks „Blutsonntag“ (2010)

 

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TV-Tipp für den 29. Februar: Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia

Februar 29, 2012

SWR, 22.55

Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia (USA 1974, R.: Sam Peckinpah)

Drehbuch: Gordon Dawson, Sam Peckinpah (nach einer Story von Frank Kowalski und Sam Peckinpah)

Der mehr als abgehalfterte Barpianist Benjamin wittert seine große Chance. Denn auf den Kopf von Alfredo Garcia ist eine hohe Belohnung ausgesetzt. Und Benjamin weiß, wo Alfredos Kopf ist.

„Wie eine klassische griechische Tragödie rollt das Filmdrama vor dem Zuschauer ab, mit allen Momenten und Zutaten des klassischen Genres. In einem hermetisch geschlossenen Zirkel, aus dem es keinen Ausweg gibt, zeugt Gewalt fortzeugend Gewalt…Dennoch wird man sagen dürfen, dass – sicher im Gegensatz zu unendlich vielen anderen Action-Filmen – hier die Gewalt in einem eindeutig kritischen, und zwar politisch-kritischen Rahmen dargestellt und präsentiert wird. Peckinpah zeigt einen Staat, in dem statt der Gesetze das Recht des Stärkeren regiert, statt des Rechtes die Faust, statt der Pistole die Maschinenpistole.“ (Film-Dienst)

Mit Warren Oates, Isela Vega, Gig Young, Kris Kristofferson

Hinweise

Meine Besprechung von Mike Siegels „Passion & Poetry: The Ballad of Sam Peckinpah“

Meine Besprechung von Sam Peckinpahs „Gefährten des Todes“

Meine Besprechung von Sam Peckinpahs “Steiner – Das eiserne Kreuz”

Sam Peckinpah in der Kriminalakte


Cover der Woche

Februar 28, 2012

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TV-Tipp für den 28. Februar: Der amerikanische Freund

Februar 28, 2012

BR, 00.15

Der amerikanische Freund (D/F 1976, R.: Wim Wenders)

Drehbuch: Wim Wenders

LV: Patricia Highsmith: Ripley´s Game, 1974 (Ripley´s Game oder Regel ohne Ausnahme, Ripley´s Game oder Ein amerikanischer Freund)

Restaurator Jonathan hat Leukämie. Ripley bietet ihm einen gut bezahlten Mordauftrag an. Jonathan nimmt an und sein Leben gerät aus den Fugen.

Die freie Verfilmung des dritten Ripley-Romans ist eine der besten Highsmith-Verfilmungen. Wenders zu den Veränderungen: „Ich möchte, dass meine Filme von der Zeit handeln, in der sie entstehen, von den Städten, den Landschaften, den Gegenständen, von allen, die mitarbeiten, von mir. Diesen Spielraum hat mir Ripley´s Game gelassen. Weil er in der Arbeitsweise der Highsmith auch schon enthalten ist. Deshalb glaube ich, dass ich dem Buch doch nahe geblieben bin, so sehr ich mich auch davon entfernt habe. Es gibt nicht ´die Verfilmung´. Es gibt zwei grundverschiedene Sachen: Bücher und Filme. In ihnen kann eine gleiche ´Einstellung´ zu den Dingen vorhanden sein, aber nicht die gleichen Dinge.“

Stellvertretend für die vielen euphorischen Kritiken Hans C. Blumenberg: „Wenders zeigt den urbanen Alptraum, wie man ihn noch nie in einem europäischen Film gesehen hat: halb als uraltes, verkommenes Abbruchviertel, halb als futuristische Schreckenslandschaft…Die große Faszination dieses Films hat direkt mit seiner Vielschichtigkeit zu tun. Man kann ihn als pessimistischen Kommentar zur nachrevolutionären Bewußtseinskrise der späten siebziger Jahre verstehen, aber auch als brillanten Kriminalfilm, man kann ihn als urbanen Alptraum von der Zerstörung der Städte bewundern, aber man kann ihn auch als poetische Ballade einer Freundschaft lieben. Sein Reichtum, der nicht ohne Gefahren ist, erlaubt bei jedem Sehen neue Abenteuer, neue Entdeckungen.“ Außerdem entwarf er eine Gleichung: „Hitchcock + Ray + Scorsese = Wenders“ (die Gültigkeit dieser Gleichung für andere Wenders-Filme darf bezweifelt werden.)

Mit Bruno Ganz, Dennis Hopper, Lisa Kreuzer, Gérard Blain, Nicholas Ray, Samuel Fuller, Peter Lilienthal, Daniel Schmid, Lou Castel

Hinweise

Wikipedia über Patricia Highsmith (deutsch, englisch)

Times: The 50 Greatest Crime Writers No 1: Patricia Highsmith

Kaliber .38 über Patricia Highsmith (Bibliographie)

Krimi-Couch über Patricia Highsmith

Kirjasto über Patricia Highsmith

Wired for Books: Don Swain redet mit Patricia Highsmith (1987)

Gerald Peary redet mit Patricia Highsmith (Sight and Sound – Frühling 1988 )

Meine Besprechung von Wim Wenders‘ „Hammett“ (Hammett, USA 1982)

Wim Wenders in der Kriminalakte

 


DVD-Kritik: Was ist das „Psycho Legacy“?

Februar 27, 2012

Das Cover deutet eher auf einen dieser unzähligen vergessenswerten Horrorfilme hin, bei denen man mit einem zugkräftigem Titel ahnungslose Käufer fangen will. Doch das ist ein Etikettenschwindel. Denn „Psycho Legacy“ ist eine spielfilmlange Dokumentation über die vier „Psycho“-Filme mit Anthony Perkins in der Rolle seines Lebens.

Auf der DVD-Rückseite geht der Etikettenschwindel weiter. Denn als „Special Features“ werden „Deleted Scenes“, „Interviews“ und eine „Trailershow“ (Bäh, das ist, als ob auf dem Cover eines Taschenbuches stünde: „mit Hinweisen auf weitere Bücher aus dem Verlag“) angekündigt.

Interviews“ ist zwar nicht ganz falsch, aber damit wird die schiere Menge der Interviews unterschlagen. Denn Regisseur und Produzent Robert V. Galluzzo packte da, neben den fast zwanzig Minuten geschnittener Szenen (unter anderem ein gut fünfminütiges Abwatschen von Gus van Sants „Psycho“-Remake) einfach alles drauf, was er in der Doku „Psycho Legacy“ nicht verwenden konnte und das sind insgesamt über fünf (!) Stunden weitgehend hochinteressantes Material. In den USA erschien die Doku mit Bonusmaterial als Doppel-DVD – und das hätte man auch hier machen sollen. Vor allem, weil das Bonusmaterial auf der deutschen Ausgabe anscheinend noch umfangreicher ausgefallen ist. Denn die Bildqualität lässt manchmal doch arg zu wünschen übrig und der Ton; – nun, die Doku wurde nicht mit High-End-Equipment aufgenommen.

Wer aber über diese technischen Probleme hinwegsieht, wird vor allem über die in den achtziger Jahren gedrehten „Psycho“-Filme viel Neues erfahren. Diese Filme stehen eindeutig im Schatten von Alfred Hitchcocks „Psycho“ (über Norman Bates, der unter dem Einfluss seiner Mutter stehend, vor allem Frauen mordet), einem Klassiker des Kriminal- und Horrorfilms, dessen Bedeutung gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann und über den es auch, im Gegensatz zu den Fortsetzungen, entsprechend viele und umfangreiche Dokumentationen und Bücher gibt.

Als zwanzig Jahre später in „Psycho II“ die Geschichte von Norman Bates, der als geheilt aus der Irrenanstalt entlassen wird, sich kurz darauf wieder mit Morden, die anscheinend von seiner Mutter begangen werden, konfrontiert und als Mörder verdächtigt sieht, weitererzählt wird, waren die skeptischen bis negativen Reaktionen vorhersehbar. Denn natürlich konnte „Psycho II“ nur schlechter als „Psycho“ sein: „nicht ganz ohne Interesse, wenn man sie als Parodie versteht“ (Fischer Film Almanach 1984) „Fortsetzung…grenzt fast an Blasphemie“ und „Kopie des unerreichbaren Vorgängers“ (Meinolf Zurhorst : Lexikon des Kriminalfilms – Völlig überarbeitete Neuausgabe [1993]) und, fast schon überschwänglich positiv „ordentlich inszeniert und gespielt“ (Lexikon des internationalen Films). Begeisterung liest sich anders.

Psycho II“ war ursprünglich als TV-Film geplant, entsprechend niedrig budgetiert, erhielt dann in den USA doch einen Kinostart und war an der Kasse sehr erfolgreich. In der Doku „Psycho Legacy“ wird „Psycho II“ von den Interviewten immer wieder ein überraschend gutes Sequel genannt.

Auch „Psycho III“ (bei dem Anthony Perkins Regie führte) und „Psycho IV“ kommen gut weg. Denn die als Fanprojekt begonnene Dokumentation war nie als übermäßig kritischer Rückblick auf die Filme geplant. Dafür lieben Regisseur Galluzzo und seine Gesprächspartner, von denen die meisten auch in die „Psycho“-Filme involviert waren, die Filme zu sehr.

Galluzzo sprach unter anderem mit Hilton Green (Assistant Director bei „Psycho“, Produzent bei „Psycho II – IV“), den Drehbuchautoren Tom Holland („Psycho II“) und Charles Edward Pogue („Psycho III“), den Regisseuren Mick Garris („Psycho IV“) und Stuart Gordon (der mit Perkins zusammenarbeitete) und vielen Schauspieler, wie Jeff Fahey, Henry Thomas, Robert Loggia, Lee Garlington, Diana Scarwild, Katt Shea (die später „Carrie 2“ drehte) und Olivia Hussey, die alle in mindestens in einem „Psycho“-Fllm mitspielten. Sie geben gute Einblicke in die Entstehung der Filme und teilen ihr Wissen gerne; – vor allem in den weitgehend ungeschnittenen Interviews im Bonusmaterial. Da reden „Psycho II“-Drehbuchautor Tom Holland fast zehn Minuten, „Psycho III“-Drehbuchautor Charles Edward Pogue fast 25 Minuten und „Psycho IV“-Regisseur Mick Garris eine gute halbe Stunde, ohne zu langweilen, über die Filme.

Es gibt auch Ausschnitte aus einer 42-minütigen Q&A-Panel-Diskussion von 1988 mit Anthony Perkins (der am 12. September 1992 starb) über „Psycho“. Die während der Dreharbeiten entdeckte Diskussion (jaja, Bild und Ton sind lau) ist vollständig im Bonusmaterial der DVD enthalten.

Auch von Richard Franklin, dem Regisseur von „Psycho II“, der kurz vor dem Beginn der Drehbarbeiten für „Psycho Legacy“ starb, ist nur Archivmaterial vorhanden. Er war von Gallazzos Idee, eine Doku über die „Psycho“-Filme zu machen, begeistert und half ihm auch bei den ersten Vorbereitungen.

Diese Interviews, wozu auch mehrere Filmkritiker von Horrorfilm-Zeitschriften und Autoren, wie David J. Schow (ein Hard-Case-Crime-Autor, Horrorschriftsteller und Drehbuchautor) schnitt Galluzo für die Doku „Psycho Legacy“ zu einem kurzweilig-informativem Mix zusammen, in dem aus den Interviews wieder eine eigene Erzählung wird und die vier „Psycho“-Filme mit Anthony Perkins chronologisch, in deutlich getrennten Segmenten, vorgestellt werden.

Wer sich nur für Alfred Hitcoccks „Psycho“ interessiert, dürfte enttäuscht sein. Über „Psycho“ wird nur die ersten zwanzig Minuten gesprochen und auch im Bonusmaterial gibt es eigentlich keine weiteren Informationen zu dem Film.

Psycho Legacy“ ist ein filmhistorisch sehr interessanter, wertvoller und wichtiger Fanfilm (was sich vor allem im Budget niederschlug), der mit Tonnen an Informationen begeistert – und, obwohl „Psycho II“, „Psycho III“ und „Psycho IV“ nicht gerade die besten Filme sind (sie dürften sicher etwas unterschätzt sein, aber sie sind auch keine Klassiker), macht die Doku Lust darauf, sich die „Psycho“-Filme noch einmal anzusehen.

Psycho Legacy (The Psycho Legacy, USA 2010)

Regie: Robert V. Galluzzo

Drehbuch: Robert V. Galluzzo

mit Hilton A. Green, Tom Holland, Robert Loggia, Kurt Paul, Diana Scarwid, Jeff Fahey, Juliette Cummins, Katt Shea, Charles Edward Pogue, Mick Garris, Henry Thomas, Olivia Hussey, Stuart Gordon, Anthony Perkins (Archivmaterial), Janet Leigh (Archivmaterial), Vera Miles (Archivmaterial), Alfred Hitchcock (Archivmaterial), Richard Franklin (Archivmaterial)

DVD

Ascot Elite

Bild: 16:9

Ton: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: –

Bonusmaterial: Deleted Scenes, Interviews

Länge: 87 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Die „Psycho“-Filme

Psycho (Psycho, USA 1960)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Joseph Stefano

LV: Robert Bloch: Psycho, 1959 (Psycho)

mit Janet Leigh, Anthony Perkins, Vera Miles, John Gavin, Martin Balsam, John McIntire, Simon Oakland

Psycho II (Psycho II, USA 1982)

Regie: Richard Franklin

Drehbuch: Tom Holland

mit Anthony Perkins, Vera Miles, Meg Tilly, Robert Loggia, Dennis Franz

Psycho III (Psycho III, USA 1986)

Regie: Anthony Perkins

Drehbuch: Charles Edward Pogue

mit Anthony Perkins, Diana Scarwild, Jeff Fahey, Roberta Maxwell, Hugh Gillin

Psycho IV – The Beginning (Psycho IV – The Beginning, USA 1990, TV-Produktion)

Regie: Mick Garris

Drehbuch: Joseph Stefano

mit Anthony Perkins, Henry Thomas, Olivia Hussey, CCH Pounder, Warren Frost, John Landis

Das missglückte 1-zu-1-Remake (das in der Doku nicht erwähnt wird)

Psycho (Psycho, USA 1998)

Regie: Gus Van Sant

Drehbuch: Joseph Stefano

mit Vince Vaughn, Anne Heche, Julianne Moore, Viggo Mortensen, William H. Macy, Robert Forster, Philip Baker Hall, Anne Haney

Hinweise

MediaMikes: Interview mit Robert V. Galluzzo zu „Psycho Legacy“ (18. Juni 2010)

Wikipedia über „Psycho Legacy“

Der „Psycho Legacy“-YouTube-Kanal

Und hier das Cover der US-amerikanischen DVD, das mir aus offensichtlichen Gründen besser gefällt.

 


TV-Tipp für den 27. Februar: Im Schatten des Zweifels/Saboteure

Februar 27, 2012

Ein Double-Feature vom Master of Suspense

Arte, 20.15

Im Schatten des Zweifels (USA 1943, R.: Alfred Hitchcock)

Drehbuch: Thornton Wilder, Alma Reville, Sally Benson (nach einer Story von Gordon McDonnell)

Die junge Charlie ist begeistert: Ihr Lieblingsonkel kommt zu Besuch in die verschlafene Kleinstadt. Aber dann fragt sie sich, ob ihr Onkel ein mehrfacher Frauenmörder ist.

Suspense – und das gelungene Porträt einer US-amerikanischen Kleinstadt. Einer von Hitchcocks Lieblingsfilmen.

mit Joseph Cotten, Teresa Wright, MacDonald Carey, Patricia Collins, Hume Cronyn

Wiederholung: Mittwoch, 29. Februar, 01.50 Uhr (Taggenau!)

Arte, 22.00

Saboteure (USA 1942, R.: Alfred Hitchcock)

Drehbuch: Peter Viertel, Joan Harrison, Dorothy Parker (nach einer Story von Alfred HItchcock)

Mechaniker Barry wird von der Polizei verdächtigt, einen Anschlag auf eine Flugzeugfabrik verübt zu haben.

Eher unbekanntes und daher grundlos unterschätztes Werk des Meisters, mit einem grandiosen Finale auf der Freiheitsstatue. In „Der unsichtbare Dritte“ ließ Hitchcock seine Hauptdarsteller auf einem anderen Nationalheiligtum herumkraxeln.

mit Robert Cummings, Priscilla Lane, Otto Krüger, Alan Baxter, Alma Kruger

Hinweise

Wikipedia über Alfred Hitchcock (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 2“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 2“

Meine Besprechung von Alfred Hitchcocks „Mr. und Mrs. Smith“

Meine Besprechung von Thilo Wydras „Alfred Hitchcock“

Alfred Hitchcock in der Kriminalakte


Die Nebula-Nominierungen 2012

Februar 26, 2012

Die Science Fiction and Fantasy Writers of America (SFWA) hat die Nominierungen für die diesjährigen Nebula Awards, den Ray Bradbury Award und den Andre Norton Award bekannt gegeben:

Novel

Among Others, Jo Walton (Tor)

Embassytown, China Miéville (Macmillan (UK); Del Rey; Subterranean Press) (als „Stadt der Fremden“ von Bastei-Lübbe für August 2012 angekündigt)

Firebird, Jack McDevitt (Ace Books) (als „Firebird“ von Bastei-Lübbe für September 2012 angekündigt)

God’s War, Kameron Hurley (Night Shade Books)

Mechanique: A Tale of the Circus Tresaulti, Genevieve Valentine (Prime Books)

The Kingdom of Gods, N.K. Jemisin (Orbit US; Orbit UK)

Novella

Kiss Me Twice, Mary Robinette Kowal (Asimov’s Science Fiction, June 2011)

Silently and Very Fast, Catherynne M. Valente (WFSA Press; Clarkesworld Magazine, October 2011)

The Ice Owl, Carolyn Ives Gilman (The Magazine of Fantasy and Science Fiction, November/December 2011)

The Man Who Bridged the Mist, Kij Johnson (Asimov’s Science Fiction, October/November 2011)

The Man Who Ended History: A Documentary, Ken Liu (Panverse Three, Panverse Publishing)

With Unclean Hands, Adam-Troy Castro (Analog Science Fiction and Fact, November 2011)

Novelette

Fields of Gold, Rachel Swirsky (Eclipse 4, Night Shade Books)

Ray of Light, Brad R. Torgersen (Analog Science Fiction and Fact, December 2011)

Sauerkraut Station, Ferrett Steinmetz (Giganotosaurus, November 2011)

Six Months, Three Days, Charlie Jane Anders (Tor.com, June 2011)

The Migratory Pattern of Dancers, Katherine Sparrow (Giganotosaurus, July 2011)

The Old Equations, Jake Kerr (Lightspeed Magazine, July 2011)

What We Found, Geoff Ryman (The Magazine of Fantasy and Science Fiction, September/October 2011)

Short Story

Her Husband’s Hands, Adam-Troy Castro (Lightspeed Magazine, October 2011)

Mama, We are Zhenya, Your Son, Tom Crosshill (Lightspeed Magazine, April 2011)

Movement, Nancy Fulda (Asimov’s Science Fiction, March 2011)

Shipbirth, Aliette de Bodard (Asimov’s Science Fiction, February 2011)

The Axiom of Choice, David W. Goldman (New Haven Review, Winter 2011)

The Cartographer Wasps and the Anarchist Bees, E. Lily Yu (Clarkesworld Magazine, April 2011)

The Paper Menagerie, Ken Liu (The Magazine of Fantasy and Science Fiction, March/April 2011)

Ray Bradbury Award for Outstanding Dramatic Presentation

Attack the Block, Joe Cornish (Drehbuch/Regie) (Optimum Releasing; Screen Gems)

Captain America: The First Avenger, Christopher Markus, Stephen McFeely (Drehbuch), Joe Johnston (Regie) (Paramount)

Doctor Who: The Doctor’s Wife, Neil Gaiman (Drehbuch), Richard Clark (Regie) (BBC Wales)

Hugo Cabret (Hugo), John Logan (Drehbuch), Martin Scorsese (Regie) (Paramount)

Midnight in Paris, Woody Allen (Drehbuch/Regie) (Sony)

Source Code, Ben Ripley (Drehbuch), Duncan Jones (Regie) (Summit)

Der Plan (The Adjustment Bureau), George Nolfi (Drehbuch/Regie) (Universal)

Andre Norton Award for Young Adult Science Fiction and Fantasy Book

Akata Witch, Nnedi Okorafor (Viking Juvenile)

Chime, Franny Billingsley (Dial Books; Bloomsbury)

Daughter of Smoke and Bone, Laini Taylor (Little, Brown Books for Young Readers; Hodder & Stoughton)

Everybody Sees the Ants, A.S. King (Little, Brown Books for Young Readers)

The Boy at the End of the World, Greg van Eekhout (Bloomsbury Children’s Books)

The Freedom Maze, Delia Sherman (Big Mouth House)

The Girl of Fire and Thorns, Rae Carson (Greenwillow Books)

Ultraviolet, R.J. Anderson (Orchard Books; Carolrhoda Books)

Die Preisverleihung ist während des SFWA’s 47th Annual Nebula Awards Weekend, das vom Donnersag, den 17. Mai, bis Sonntag, den 20. Mai im Hyatt Regency Crystal City in Arlington, Virginia stattfindet.

Einige der nominierten Autoren sind auch bei uns bekannt und einige nominierte Werke dürften auch übersetzt werden. Zwei Übersetzungen sind ja schon angekündigt.

(via Tor)


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