Die Glauser-Preisträger 2012

April 30, 2012

Die Krimiautorenvereinigung „Das Syndikat“ hat ihren diesjährigen Friedrich-Glauser-Preis an folgende Krimis verliehen:

Bester Roman

Michael Theurillaut: Rütlischwur (Ullstein)

Bestes Debüt

Lena Avanzini: Tod in Innsbruck (emons)

Bester Kurzkrimi

Nina George: Das Spiel ihres Lebens, aus: Scharf geschossen (KBV)

Hansjörg-Martin-Preis (Kinder- und Jugendkrimipreis)

Maja von Vogel: Nachtsplitter (dtv)

Friedrich-Glauser-Ehrenpreis für besondere Verdienste um die deutschsprachige Kriminalliteratur

Thomas Przybilka

Die Begründungen gibt es hier.

Die Liste mit allen Nominierungen gibt es hier.


TV-Tipp für den 30. April: Spartan

April 29, 2012

ZDF, 22.30

Spartan (USA 2004, R.: David Mamet)

Drehbuch: David Mamet

Die Tochter des US-Präsidenten wird entführt. Spezialagent Robert Scott soll sie finden – und der Befehlsempfänger deckt ein Komplott auf.

Wenn David Mamet einen Polit-Thriller schreibt und inszeniert, dann sind einerseits die üblichen Genrestandards enthalten und andererseits, dank guter Schauspieler und Dialoge, auch viel mehr.

Außerdem waren bei den Vorbereitungen und dem Dreh zahlreiche Polizei- und Militärspezialisten dabei. Der bekannteste (und wichtigste) dürfte Eric L. Haney sein, dessen „Inside Delta Force“ auch die Grundidee für die von David Mamet und Shawn Ryan (The Shield) erfundene grandiose Serie „The Unit“ lieferte.

mit Val Kilmer, Derek Luke, William H. Macy, Ed O’Neill, Kristen Bell, Tia Texada, Mark Pellegrino

Hinweise

Homepage zum Film

Drehbuch „Spartan“ von David Mamet

Wikipedia über „Spartan“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von David Mamets „Bambi vs. Godzilla – Über Wesen, Zweck und Praxis des Filmbusiness“ (Bambi vs. Godzilla – On the Nature, Purpose, and Practice of the Movie Business, 2007)

David Mamet in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 29. April: Fahrraddiebe

April 29, 2012

ZDF Kultur, 23.00

Fahrraddiebe (I 1948, R.: Vittorio De Sica)

Drehbuch: Cesare Zavattini, Oreste Biancoli, Suso Cecchi d’Amico, Adolfo Franci, Vittorio De Sica

LV: Luigi Bartolini: Ladri di Biciclette, 1948 (Fahrraddiebe)

Rom, kurz nach dem Krieg: Antonios Fahrrad, das er unbedingt für seine Arbeit braucht, wird geklaut. Zusammen mit seinem Sohn sucht er den Dieb.

Ein Meilenstein des italienischen Neorealismus

mit Lamberto Maggionrani, Enzo Staiola, Liannella Carell

Wiederholung: Montag, 30. April, 03.55 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Wikipedia über „Fahrraddiebe“ (deutsch, englisch)

Archive.org: „Fahrraddiebe“ in der deutschen Fassung

Film-Rezensionen bespricht „Fahrraddiebe“

Critic bespricht „Fahrraddiebe“

Kauftipp

Im Unionsverlag erschien jetzt die Taschenbuchausgabe von Luigi Bartolinis „Fahrraddiebe“ (übersetzt von Hellmut Ludwig, 224 Seiten, 10,95 Euro) und, was soll ich sagen, ich liebe diese alten Romane, in denen sich die Autoren ewig Zeit ließen, bis die Handlung beginnt. Schon im zweiten Absatz steht „Hierher bin ich heute gekommen, auf die Piazza del Monte, um zu versuchen, mein schönes neues Fahrrad wiederzufinden, das mir gestern gestohlen wurde.“


TV-Tipp für den 28. April: Mr. Klein

April 28, 2012

Meine Bitte, den Film mal vor Mitternacht zu zeigen, wurde erhört

WDR, 23.55

Monsieur Klein (F/I 1976, R.: Joseph Losey)

Drehbuch: Franco Solinas, Fernando Morandi, Joseph Losey

Paris 1942: Robert Klein verdient als Kunsthändler gut an der Not der Juden. Eines Tages liegt vor seiner Haustür ein an ihn adressiertes Exemplar der „Les informations juives“. Klein will herausfinden, warum er die Zeitung zugeschickt bekommen hat. Er erfährt von einem gleichnamigen Juden, der sich anscheinend seiner Identität bemächtigen will.

Kafkaesker Alptraum ohne die Hoffnung auf ein Happy End, von Losey karg und sehr stilbewusst inszeniert. Delons zurückhaltendes Spiel passt perfekt zur Rolle des emotionslosen Mitläufers, der nur an sich denkt und dabei zielsicher ins Verderben läuft.

Delon war für einen Cesar als bester Schauspieler nominiert, Losey erhielt einen für die Regie und der Film gewann den Cesar für bester Film.

mit Alain Delon, Jeanne Moreau, Michel Lonsdale, Juliet Bertot, Suzanne Flon, Jean Bouise

Hinweise

Wikipedia über „Monsieur Klein“ (deutsch, englisch, französisch)

Homepage von Alain Delon

Wikipedia über Alain Delon (deutsch, englisch, französisch)

Kriminalakte zum 75. Geburtstag von Alain Delon

Meine Besprechung von „Der Leopard“ (mit Alain Delon und Burt Lancaster)

Meine Besprechung von „Die Abenteurer“ (mit Alain Delon und Lino Ventura)

Alain Delon in der Kriminalakte


Überraschung! Es gibt „Schwarze Schafe in Venedig“

April 27, 2012

Krimiautor Charlie Howard schreibt in Venedig gerade seinen neuesten Michael-Faulks-Krimi, als bei ihm eingebrochen wird und ein Dieb, – naja, genaugenommen eine verdammt gutaussehende Diebin und Fassadenkletterin -, seine Erstausgabe von Dashiell Hammetts „Der Malteser-Falke“ klaut. Für Charlie ist das Buch unersetzbar, denn ohne das Buch auf seinem Schreibtisch, so glaubt er, kann er keine Kriminalromane schreiben.

Zum Glück bietet die Diebin ihm ein Geschäft an: wenn er für sie einen Einbruch begeht, wird sie es ihm zurück geben.

Denn, wie die Leser der vorherigen Charlie-Howard-Krimis von Chris Ewan wissen, ist Charlie nicht nur ein Krimiautor, der für das Schreiben von jedem neuen Roman eine andere Stadt besucht, sondern auch ein Einbrecher und eben diese Einbrechertätigkeit hat ihn in der Vergangenheit auch immer wieder in Teufels Küche gebracht. Aber jetzt will Charlie ein ehrliches Leben führen und sich nur noch von seinen Buchtantiemen ernähren. Entsprechend wenig begeistert ist er von Graziellas Angebot. Vor allem nachdem er erfährt, dass er nichts klauen, sondern einen Koffer, den er nicht öffnen darf, zurückbringen soll und sie ihm einen Zettel mit detaillierten Anweisungen gibt. Trotz aller Bedenken, die er hat, tut er es. Immerhin will er seinen „Malteser-Falken“ zurück haben.

Allerdings öffnet er, während des Einbruchs den Koffer, und die in dem Koffer befindliche Bombe geht hoch. Er kann sich retten, aber er will jetzt auch wissen, in welches Komplott er hineingeraten ist.

Dieses Komplott hat höchstens die Komplexität einer Kurzgeschichte von Dashiell Hammett, die von Chris Ewan auf vierhundert Seiten aufgeplustert wurde und bei dem Graziella den wahrscheinlich allerumständlichsten Weg wählt, ihr Ziel zu erreichen. Das beginnt schon bei ihrem ersten Einbruch, wenn sie absichtlich so viel Lärm macht, dass Charlie sie bemerken muss, er sich aber so dusselig anstellt, dass sie entwischen kann. Danach arrangiert sie arg umständlich ein Treffen mit ihm, um ihm zu sagen, wie er wieder an sein Buch gelangt. Warum sie das alles so kompliziert macht, wird von Chris Ewan nie erklärt. Wahrscheinlich glaubte er, dass einige Rätsel am Anfang die Aufmerksamkeit des Lesers wachhalten.

Wer dagegen einen richtig guten Einbrecherroman lesen will, muss sich einen Bernie-Rhodenbarr-Krimi von Lawrence Block besorgen. In ihnen begeht ein Antiquar und leidenschaftlicher Dieb Einbrüche und wenn er bei einem Einbruch eine Leiche entdeckt, muss er auch die Arbeit der Polizei übernehmen. Die ersten fünf Bernie-Rhodenbarr-Krimis wurden eher solala übersetzt und sind antiquarisch erhältlich. Die letzten fünf „Burglar“-Romane wurden nicht übersetzt, aber es ist offensichtlich, dass die beliebt-bekannten Bernie-Rhodenbarr-Krimis das Vorbild für die Charlie-Howard-Krimis sind. Allerdings spielt Charlie, verglichen mit Bernie, irgendwo zwischen Kreis- und Bezirksklasse.

Chris Ewan: Schwarze Schafe in Venedig

(übersetzt von Stefanie Retterbusch)

Bastei-Lübbe, 2012

400 Seiten

7,99 Euro

Originalausgabe

The Good Thief’s Guide to Venice

Simon & Schuster, London 2011

Charlie Howard auf Städtetour

Amsterdam – Ein Meisterdieb jagt seinen Schatten (The Good Thief’s Guide to Amsterdam, 2007)

Kleine Morde in Paris (The Good Thief’s Guide to Paris, 2009)

Vendetta in Las Vegas (The Good Thief’s Guide to Vegas, 2010)

Schwarze Schafe in Venedig (The Good Thief’s Guide to Venice, 2011)

The Good Thief’s Guide to Berlin, 2012 (angekündigt)

Hinweise

Homepage von Chris Ewan

Blog von Chris Ewan

Criminal-E: Interview mit Chris Ewan

Guilty Conscience: Interview mit Chris Ewan

The Crime of it All: Interview mit Chris Ewan


TV-Tipp für den 27. April: Der Deutsche Filmpreis 2012

April 27, 2012

ARD, 21.45

Der Deutsche Filmpreis 2012

Noch nicht „Oscar“, aber man bemüht sich, die Verleihung des Deutschen Filmpreises (Lola heißt unser Oscar) möglichst prächtig zu gestalten. Erwartet werden 1800 Gäste, 600 Flaschen Schampus stehen bereit, Michael Bully Herbig, Christoph Maria Herbst, Josef Hader, Volker Schlöndorff, Roland Emmerich und Florian David Fitz werden die Gewinner verkünden. Was soll da noch schief gehen?

Mehr Infos auf der Seite zum Deutschen Filmpreis.


Dokumentarfilmtipp des Tages: Sam Peckinpah – Man of Iron

April 26, 2012

Diese BBC-Dokumentation über Sam Peckinpah muss ich mir unbedingt ansehen:

Danach, vielleicht, mal wieder

 


Wer hat „Brennen muss die Hexe“ gewonnen?

April 26, 2012

Der Einsendeschluss ist vorbei, 62 Menschen wollten Sven Kochs Krimi „Brennen muss die Hexe“ (Knaur Taschenbuch) haben, aber nur

Rosemarie R. aus Rühen

wird es bekommen.

Herzlichen Glückwunsch und viel Vergnügen bei der Lektüre!

 


Neu im Kino/Filmkritik: „Das Leben gehört uns“ feiert das Leben

April 26, 2012

basierend auf einer wahren Geschichte“ wurde in den letzten Jahren zu der inflationären Floskel bei Spielfilmen, um der Geschichte einen Hauch von Glaubwürdigkeit zu geben; auch wenn die wahre Geschichte anders war.

Auch der französische Spielfilm „Das Leben gehört uns“ basiert auf einer wahren Geschichte. Nämlich der Geschichte von einem jungen Ehepaar und ihrem Kind, dem mit 18 Monaten Krebs diagnostiziert wurde. Die Ärzte räumen dem Kind sehr geringe Überlebenschancen ein.

Selbstverständlich hoffen die Eltern, das ihr Kind überlebt und sie begeben sich, von einem Krankenhaus zum nächsten, auf eine Odyssee durch das Gesundheitssystem.

So weit, so konventionell.

Aber „Das Leben gehört uns“ wurde von Valérie Donzelli inszeniert, die auch das Drehbuch schrieb und die Hauptrolle spielt, und sie erzählt, basierend auf ihren Tagebüchern, die Geschichte ihres Sohnes Gabriel, der im Film Adam heißt und sich heute kerngesund ist. Ihr Ehemann und Gabriels Vater Jérémie Elkaïm schrieb ebenfalls am Drehbuch mit und übernahm die Rolle des oft als überfordert und so ziemlich verantwortungslos erscheinendem Filmvater.

Sie zeichnen in ihrem Film ein ziemlich ungeschminktes Porträt einer jungen Familie, die den Kampf gegen den Krebs und um ihr Kind aufnimmt. Denn plötzlich müssen sie ihr gesamtes Leben umstellen. Anstatt zu arbeiten und Karriere zu machen, sitzen sie in Krankenhäusern.

In gewisser Weise ist dieser Film autobiographisch, weil Jérémie und ich ein Kind haben, das schwer krank wurde. Die Fakten liegen sehr nah an dem, was wir durchgemacht haben, dennoch erzählt der Film nicht unsere Geschichte“, sagt Valérie Donzelli im Presseheft.

Ihr Mann Jérémie Elkaïm ergänzt: „Dass wir uns dann in dieses Projekt gestürzt haben, lag daran, dass unser Sohn im wirklichen Leben geheilt wurde. Wir dachten, dass wir etwas Wundervolles mit den Zuschauern teilen können. Der Gedanke, dass wir das Böse loswerden, um etwas Gutes zu teilen, machte das Projekt verlockend. Der Wunsch, über das Kino eine ideale Version des Lebens zu vermitteln, ist etwas, das Valérie und mich sehr stark verbindet.“

Der teils mit Laien gedrehte Film ist auch eine Danksagung an das staatliche Gesundheitssystem und den Sozialstaat. Denn einerseits – und zu Recht – vertrauen Juliette und Roméo (so heißen die Eltern im Film) darauf, dass Adam eine gute und angemessene Behandlung erfährt, andererseits stehen sie deswegen und obwohl sie nicht mehr berufstätig sein können, nicht vor dem finanziellen Ruin.

Und es ist eine kraftvolle Liebeserklärung an das Leben, den Durchhaltewillen und den Glauben einer Familie aneinander und eine großes, unpathetisches Danke-Schön an die Menschen, die sich über viele Jahre in verschiedenen Krankenhäusern um ihren Sohn Gabriel kümmerten und die auch bei den Dreharbeiten mithalfen.

Das alles wird von Donzelli in einer typisch französischen Mischung, mit klug gewählten Stilbrüchen und einem improvisiert-dokumentarischem Touch, präsentiert, die sich selbstbewusst in die Tradition der Nouvelle Vague stellt, die persönliche Geschichten publikumswirksam erzählen wollte. Das gelingt „Das Leben gehört uns“.

Das Leben gehört uns (La Guerre est déclarée, Frankreich 2011)

Regie: Valérie Donzelli

Drehbuch: Valérie Donzelli, Jérémie Elkaïm

mit Valérie Donzelli, Jérémie Elkaïm, César Desseix, Gabriel Elkaïm, Brigitte Sy, Elina Löwensohn, Michèle Moretti, Philippe Laudenbach, Bastien Bouillon, Béatrice De Staël, Anne Le Ny, Frédéric Pierrot, Elisabeth Dion

Länge: 100 Minuten

Hinweise

Französische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Wikipedia über „Das Leben gehört uns“ (englisch, französisch)

Rotten Tomatoes über „Das Leben gehört uns“

Film-Zeit über „Das Leben gehört uns“

Allocine über „Das Leben gehört uns“

 

taz: Interview mit Valérie Donzelli und Jérémie Elkaïm



TV-Tipp für den 26. April: Das Osterman-Weekend

April 26, 2012

ARD, 00.20

Das Osterman-Weekend (USA 1983, R.: Sam Peckinpah)

Drehbuch: Alan Sharp, Ian Masters

LV: Robert Ludlum: The Osterman-Weekend, 1972 (Das Osterman-Wochende)

Der CIA nimmt an, dass die Freunde von Journalist John Tanner KGB-Spione sind. Mit Tanners Hilfe verwanzen sie für ein Wochenende sein ganzes Haus. Ab da geht alles schief. Seine Freunde wollen ihre Geheimnisse schützen, Tanner will die Wahrheit wissen und CIA-Agent Fassett spielt ein ganz eigenes Spiel.

Peckinpahs letzter Film ist ein kühler Spionagethriller, ein Verwirrspiel (deshalb kann der Film immer wieder angesehen werden. Nach einem Jahr haben Sie die konfuse Handlung schon wieder vergessen.) und eine Studie über den Verfall von Freundschaft und Vertrauen. „Das Osterman-Weekend“ ist einer der schwachen Peckinpah-Filme mit einer deprimierenden Aussage.

Ulrich von Berg schrieb in „Sam Peckinpah – Ein Outlaw in Hollywood“ (1987): „The Osterman Weekend ist von der ersten bis zur letzten Einstellung ein monströses Vexierspiel, in dem jeder jeden täuscht und betrügt. Keine der Figuren ist zur Identifikation tauglich, alle sind nichts als abhängige Marionetten….Die Menschen in diesem Film sind flach und eindimensional, keiner von ihnen macht eine innere Entwicklung durch, ihre Handlungsmotive sind ohne Ausnahme von Eigennutz bestimmt (Macht, Rache, Prestige, materielle Vorteile). Peckinpah interessiert sich für keinen einzigen von ihnen besonders – und das ist gut angesichts des abstrusen Drehbuchs – sondern allein für das alles Vertrauen zerfressende und alle zwischenmenschliche Beziehungen infiltrierende Geflecht aus Intrigen und Gegenintrigen. Die Atmosphäre von Hilflosigkeit und Abhängigkeit ist wichtig, nicht die Plausibilität des Plots…In Peckinpahs letztem Film unterliegen sie (die eigenen vier Wände, AdV) der totalen Kontrolle eines offensichtlich wahnsinnigen CIA-Agenten. Die stoischen Einzelgänger, die sich in allen seinen anderen Filmen gegen Reglementierung und Anpassung zur Wehr setzen, gib es hier nicht mehr. Das Bild, das Peckinpah in The Osterman Weekend von Amerika entwarf, ist die konsequente Weiterentwicklung der düsteren Zukunftsvision seiner Western, das Versprechen einer freien Gesellschaft wird als Lüge entlarvt. Ein Arrangement mit dieser Gesellschaft ist den höchst unterschiedlichen Männern in Peckinpahs zeitgenössischen Filmen unmöglich“.

Mit Rutger Hauer, John Hurt, Craig T. Nelson, Dennis Hopper, Burt Lancaster, Chris Sarandon, Meg Fosters, Helen Shaver

Hinweise

Wikipedia über „Das Osterman-Wochenende“ (deutsch, englisch)

Ludlum Books – The Fansite of Robert Ludlum

Meine Besprechung von Mike Siegels „Passion & Poetry: The Ballad of Sam Peckinpah“

Meine Besprechung von Sam Peckinpahs „Gefährten des Todes“

Meine Besprechung von Sam Peckinpahs “Steiner – Das eiserne Kreuz”

Sam Peckinpah in der Kriminalakte


Kurzkritik: „Luke Cage“ im „Marvel Noir“-Universum

April 25, 2012

Luke Cage“ ist der letzte Band der „Marvel Noir“-Reihe, in der bekannte Marvel-Charaktere wie Spider-Man und Iron-Man in einem Noir-Universum eine Noir-Geschichte erlebten und das Experiment gelang überraschend gut.

In der von Mike Benson und Adam Glass erfundenen und von Shawn Martinbrough schön dunkel gezeichneten Geschichte kehrt Luke Cage nach einem längeren Knastaufenthalt zurück nach Harlem. Es sind die frühen dreißiger Jahre und die Prohibition verschafft den Verbrechern ein einträgliches Einkommen. Sein alter Kumpel Willis Stryker, inzwischen der Pate des Bezirks, bietet ihm einen Job an. Aber Luke Cage will ein ehrliches Leben beginnen. Da wird er von dem vermögendem Weißen Randall Banticoff gebeten, herauszufinden, wer seine Frau Daisy ermordete. Cage nimmt den Auftrag an und Krimifans dürften sich jetzt an die tollen Easy-Rawlins-Romane von Walter Mosley erinnern.

Aber Luke Cage ist mehr Mouse Alexander, der psychopathische Freund von Easy Rawlins: ein gewissenloser Gangster, der nicht davor zurückschreckt, Gewalt anzuwenden.

Marvel Noir: Luke Cage“ liest sich wie eine gelungene Mischung auf einem frühen Easy-Rawlins-Krimi und einem Dreißiger-Jahre-Hollywood-Gangsterfilm. Das ist auch ohne Superhelden und Superkräfte ein Heidenspaß und eine spannende Lektüre.

Mike Benson (Autor)/Adam Glass (Autor)/Shawn Martinbrough (Zeichner): Marvel Noir: Luke Cage

(übersetzt von Gerlinde Althoff)

Panini, 2011

108 Seiten

14,95 Euro

Originalausgabe

Luke Cage Noir, Vol. 1 – 4

August – Oktober 2009

 


TV-Tipp für den 25. April: Die Rebellen von Oberhausen

April 25, 2012

Arte, 22.15

Die Rebellen von Oberhausen (D 2012, R.: Jason Pohland)

Drehbuch: Jason Pohland

Gut einstündige Doku über, nun, „Die Rebellen von Oberhausen“; – also die jungen deutschen Regisseure, die vor fünfzig Jahren in Oberhausen das Ende von Papas Kino beschworen, einen neuen, die Wirklichkeit reflektierenden Film machen wollten und das bundesdeutsche Kino der siebziger Jahre prägten.

Hansjürgen Pohland, der auch zu den Unterzeichnern gehört, unterhielt sich jetzt, unter anderem, mit Alexander Kluge, Volker Schlöndorff, Edgar Reitz (der gerade im Hunsrück „Die andere Heimat“ dreht) und Haro Senft über das Manifest und seine Wirkung.

Anschließend läuft Alexander Kluges „Abschied von Gestern“.

Hinweise

Arte über die Doku und das Oberhausener Manifest

Wikipedia über das Oberhausener Manifest

Seite der Internationale Kurzfilmtage Oberhausen über das Oberhausener Manifest


Cover der Woche

April 24, 2012

Und darum geht es, nach der Hollywood-Bearbeitung:


TV-Tipp für den 24. April: Herr der Fliegen

April 24, 2012

ZDFkultur, 22.20

Herr der Fliegen (GB 1963, R.: Peter Brook)

Drehbuch: Peter Brook

LV: William Golding: Lord of the Flies, 1954 (Herr der Fliegen)

Nach einem Flugzeugabsturz versucht eine Gruppe britischer Schuljungen zu überleben. Zuerst halten sie sich an die in der Schule eingeübten Regeln. Doch schnell legen sie die Fesseln der Zivilisation ab.

eine exzellente und intelligente Verfilmung der literarischen Vorlage“ (TV Spielfilm: Das große Filmlexikon) deren pessimistische Botschaft für Kontroversen sorgte und sorgt. Brooks selten gezeigte Verfilmung erlebte seine Deutschlandpremiere erst 1971 im ARD und 1983 dann auch im Kino.

William Golding erhielt 1983 den Nobelpreis für Literatur. Sein Debütroman „Herr der Fliegen“ ist inzwischen ein Klassiker.

1990 drehte Harry Hook ein Remake.

mit James Aubrey, Tom Chapin, Hugh Edwards, Roger Elwin, Tom Gaman, David Brunjes, Kent Fletcher

Wiederholung: Mittwoch, 25. April, 02.10 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Wikipedia über „Herr der Fliegen“

Screen Online über „Herr der Fliegen“

Peter Brook über „Herr der Fliegen“

Fanseite zum Film


TV-Tipp für den 23. April: Rosemaries Baby

April 23, 2012

Arte, 22.00

Rosemaries Baby (USA 1968, R.: Roman Polanski)

Drehbuch: Roman Polanski

LV: Ira Levin: Rosemary’s Baby, 1967 (Rosemaries Baby)

Die sensible Rosemarie und ihr Mann ziehen in New York in ein Apartment ein, das in einem Haus, in dem seltsame Dinge geschehen sollen, ist. Schnell fragt sie sich, ob an den Gerüchten doch etwas dran ist. Vor allem nachdem sie überraschend schwanger wird. Sie glaubt, dass ihr Kind verhext ist. Aber niemand glaubt ihr.

Ein Horrorfilmklassiker, den ich, als ich ihn als Jugendlicher sah, als ziemlich langweilig empfand – und gerade das ist ein Grund, sich diesen Film noch einmal anzusehen und damit das erste Urteil zu revidieren. Außerdem fand ich Levins Roman, dem Polanski sehr genau folgt, gar nicht so schlecht.

mit Mia Farrow, John Cassavetes, Ruth Gordon, Sidney Blackmer, Ralph Bellamy, Charles Grodin, Elisha Cook jr.

Wiederholung: Mittwoch, 25. April, 00.00 Uhr (Taggenau!)

HInweise

Wikipedia über „Rosemaries Baby“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Roman Polanskis “Der Ghostwriter” (The Ghost Writer, Fr/D/GB 2010)

Roman Polanski in der Kriminalakte

Ira Levin in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 22. April: Scoop – Der Knüller

April 22, 2012

ARD, 23.50

Scoop – Der Knüller (GB/USA 2006, R.: Woody Allen)

Drehbuch: Woody Allen

Auf Wunsch eines frisch verstorbenen Star-Reporters ermitteln ein Magier (Allen gewohnt panisch) und eine junge Journalistin (Johansson ungewohnt tapsig) in einem Mordfall.

Nach dem hochgelobten Krimi „Matchpoint“ gab es mit „Scoop“ wieder einen typischen Allen-Film bei dem die in seiner damaligen Heimat Großbritannien spielende Krimigeschichte nur der Aufhänger für Witze ist. Danach drehte er in England noch den Krimi „Cassandras Traum“ und ging dann nach Spanien.

mit Scarlett Johansson, Woody Allen, Hugh Jackman, Ian McShane, Anthony Head

Hinweis

Französische Homepage zum Film

Film-Zeit über „Scoop – Der Knüller“

Homepage von Woody Allen

Deutsche Woody-Allen-Seite

Woody Allen in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 21. April: Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel

April 21, 2012

Pro7, 20.15

Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel (USA 2007, R.: Ben Affleck)

Drehbuch: Ben Affleck, Aaron Stockard

LV: Dennis Lehane: Gone, Baby, Gone, 1998 (Kein Kinderspiel; später, aufgrund des Films „Gone Baby Gone“)

In Boston suchen die Privatdetektive Patrick Kenzie und Angela Gennaro die spurlos verschwundene vierjährige Amanda.

Tolle Verfilmung eines tollen Privatdetektivkrimis. Alles weitere in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Casey Affleck, Michelle Monaghan, Morgan Freeman, Ed Harris, John Ashton, Amy Ryan

Hinweise

Wikipedia über “Gone Baby Gone” (deutsch, englisch)

Homepage von Dennis Lehane

Thrilling Detective über Patrick Kenzie und Angela Gennaro

Meine Besprechung von Dennis Lehanes „Coronado“ (Coronado, 2006)

Meine Besprechung von Dennis Lehanes „Moonlight Mile“ (Moonlight Mile, 2010)

Meine Besprechung von „Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel“ (Gone Baby Gone, USA 2007)

Dennis Lehane in der Kriminalakte



DVD-Kritik: Und noch ein guter französischer Krimi: „R. I. F. – Ich werde dich finden!“

April 20, 2012

Auch wenn „R. I. F. – Ich werde dich finden!“ anders als erwartet ist, reiht sich Franck Mancusos Film nahtlos in die Reihe der guten französischen Kriminalfilme ein, die seit einigen Jahren bei uns vor allem als DVD veröffentlicht werden und im TV meist zu publikumsunfreundlichen Zeiten laufen. In Frankreich sind sie dagegen äußerst beliebt. Auch „R. I. F.“ gelang der Sprung in die Kino-Top-10. Dabei ist der düstere Polizeikrimi nicht gerade das typische Kinohitfutter, das sich normalerweise irgendwo zwischen hirnlosen Blockbustern und anspruchslosen Komödien bewegt.

R. I. F.“ ist ein realistisch erzähltes Drama über Stéphane Monnerau (Yvan Attal [Die Schlange, Fluchtpunkt Nizza]), einen Pariser Kriminalpolizisten mit Borderline-Tendenzen. Als er mit seiner Frau Valérie und ihrem sechsjährigem Sohn in Urlaub fährt, haben sie eine Autopanne. Er lässt sie für wenige Minuten an einer Tankstelle zurück. Als er wiederkommt, ist Valérie spurlos verschwunden.

Regisseur Franck Mancuso, der selbst viele Jahre Polizist war, die Drehbücher für die grandiosen Polizeithriller „36 – Tödliche Rivalen“ und „Counter Investigation – Kein Mord bleibt ungesühnt“ schrieb und „Counter Investigation“ auch inszenierte, konzentriert sich in „R. I. F.“ auf die realistische Beschreibung der Arbeit der Polizei bei einem Routinefall. Aus dem genauen Beobachten der Ermittlungsroutine der Polizei, kombiniert mit dem Drama eines Vaters, der sich fragt, warum seine Frau verschwunden ist und der, als Polizist, etwas mehr in die Ermittlungen involviert ist als ein Normalbürger, entwickelt Mancuso eine gehörige Spannung. Anfangs, weil wir uns fragen, warum Valérie spurlos verschwunden ist. Später, wenn Stéphane in Verdacht gerät, das spurlose Verschwinden seiner Frau inszeniert zu haben, weil wir uns fragen, ob er ein falsches Spiel spielt und wir alles bisher Gesehene neu betrachten.

R. I. F.“ ist, gedreht mit einer Handkamera, die immer nah bei den Charakteren ist, in rauen, meist etwas zu dunklen Bildern, ein noirischer Polizeikrimi, wie er in Deutschland höchstens von Dominik Graf gedreht wird und natürlich ist dieser Noir tausendmal besser als das, was uns wöchentlich als „Tatort“ angeboten wird.

Als Bonusmaterial gibt es ein informatives vierzigminütiges „Making of“, das auf dem DVD-Cover nicht erwähnt wird.

R. I. F. – Ich werde dich finden! (R. I. F. [Recherche dans l’Intérêt des Familles], Frankreich 2011)

Regie: Franck Mancuso

Drehbuch: Franck Mancuso, Herve Albertazzi

mit Yvan Attal, Pascal Elbé, Armelle Deutsch, Valentina Cervi, Eric Ruf,

DVD

Atlas Film/Koch Media

Bild: 16:9 (2,35:1)

Ton: Deutsch, Französisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch

Bonusmaterial: Making of, Deutscher und Originaltrailer

Länge: 84 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Allocine.fr über den Film

Meine Besprechung von Franck Mancusos „Counter Investigation – Kein Mord bleibt ungesühnt“ (Hey, es ist eine Lawrence-Block-Verfilmung!)

 


TV-Tipp für den 20. April: Die letzte Spur: Verantwortung

April 20, 2012

ZDF, 21.15

Die letzte Spur: Verantwortung (D 2012, R.:Judith Kennel)

Drehbuch: Ortun Ertener

Gutgut, der Pitch war sicher „die deutsche Version von ‚Without a Trace’“, aber ich freue mich über jede Krimiserie, in der nicht einige tapfere Kommissare (oder deren Sekretärinnen) böse Mörder jagen.

Das ZDF zeigt sechs Folgen. Über eine Fortsetzung entscheidet dann die Einschaltquote.

mit Hans-Werner Meyer, Susanne Bormann, Jasmin Tabatai, Florian Panzner

Hinweise

ZDF über „Die letzte Spur“

Spiegel Online über „Die letzte Spur“

Süddeutsche Zeitung über „Die letzte Spur“

Tagesspiegel über „Die letzte Spur“

 


Neu im Kino/FIlmkritik: Schön war „My Week with Marilyn“ Monroe

April 19, 2012

My Week with Marilyn“ Monroe liefert einen Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten für die Laurence-Olivier-Marilyn-Monroe-Schmonzette „Der Prinz und die Tänzerin“ (The Prince and the Showgirl, USA 1957) und einen Blick in die Anfänge des Superstartums. Denn obwohl Sir Laurence Olivier damals ein hoch geachteter Schauspieler war, war Marilyn Monroe als Sexbombe der Liebling der Massen und des Boulevards. Egal wo sie auftauchte, schnell wurde sie von Fans und Fotografen belagert. Und das war in den fünfziger Jahren, als es noch keine Paparazzi gab. Jedenfalls nannte erst Frederico Fellini sie in „Das süße Leben“ so.

Sogar heute, fünfzig Jahre nach ihrem Tod am 5. August 1962, ist die am 1. Juni 1926 als Norma Jeane Baker geborene Schauspielerin und Sängerin immer noch allgemein bekannt.

Mitte der Fünfziger versuchte Marilyn Monroe, die damals mit Arthur Miller verheiratet war, endlich als ernsthafte Schauspielerin anerkannt zu werden. Mit ihrer Produktionsfirma (was in „My Week with Marilyn“ nicht thematisiert wird) beteiligte sie sich an der Verfilmung eines Bühnenstücks von Terence Rattigan, die in England im Sommer 1956 mit ihr in der Hauptrolle in den Pinewood Studios entstehen sollte. „Der Prinz und die Tänzerin“ ist eine Schmonzette, die nicht mehr als zwei Stunden anspruchslose Unterhaltung liefern sollte. Laurence Olivier wurde als Hauptdarsteller und Regisseur engagiert.

Schnell prallten die verschiedenen Schauspielerhaltungen aufeinander. Olivier gehörte noch zur alten Schule. Die Lee-Strasberg-Schülerin Monroe versuchte mit der Hilfe von Paula Strasberg als ihrer immer anwesenden Schauspiellehrerin sich in die Rolle hineinzufühlen. Was schon etwas absurd ist, weil sie damit eine Tiefe in einer Rolle suchte, die eben diese Tiefe nicht hatte und sie hätte sich sicher, um als Schauspielerin zu glänzen, eine anspruchsvollere Rolle aussuchen können. Außerdem zweifelte sie an sich, war alkohol- und tablettensüchtig, launenhaft und bei den Dreharbeiten extrem unzuverlässig. Immer wieder mussten alle anderen auf sie warten. Am Ende dauerten die Dreharbeiten sechs Monate.

Colin Clark, der später als Dokumentarfilmer eine beachtliche Karriere hatte, war damals der „Dritte Assistent“, was eine höfliche Umschreibung für „Mädchen für alles“ oder „Laufbursche“ ist. So konnte er die Dreharbeiten beobachteten und überall hingehen. Denn es gehörte zu seinen Aufgaben, überall und nirgends zu sein. Später schrieb er zwei Bücher darüber: „The Prince, the Showgirl and Me“ (1995) über die Dreharbeiten und „Meine Woche mit Marilyn“ (My Week with Marilyn, 2000) über einen mehrtägigen Ausflug aufs Land, den er mit Marilyn Monroe unternahm und er sich auch in sie verliebte.

Für den Film wurde selbstverständlich der publikumsträchtigere Titel gewählt, aber im Film geht es – zum Glück! – vor allem um die Dreharbeiten und dieser Einblick ist bestes britisches Kino. Ein pointiertes Drehbuch von Adrian Hodges („Tom & Viv“, „Metroland“, „Primeval – Rückkehr der Urzeitmonster“, „Survivors“, „Rome“, um nur die auch bei uns bekannten Werke zu nennen), in dem die verschiedenen Charaktere scharfzüngig aufeinanderprallen. Regisseur Simon Curtis, der bereits viele englische TV-Filme und Serien inszenierte, die bei uns nicht gezeigt wurden, inszenierte „My Week with Marilyn“ angenehm altmodisch, indem er auf modischen Schnickschnack verzichtet und alles in den Dienst der Geschichte stellt. Das erstklassige Ensemble hat viele Gelegenheiten für grandiose Auftritte und der genaue Blick für die Details, die einen tiefen Blick in die unterschiedlichen Mentalitäten und die damaligen Arbeitsbedingungen an einem Filmset geben, macht diese Coming-of-Age-Geschichte auch zu einer kleinen Geschichtsstunde.

My Week with Marilyn (My Week with Marilyn, GB/USA 2011)

Regie: Simon Curtis

Drehbuch: Adrian Hodges

LV: Colin Clark: My Week with Marilyn

mit Michelle Williams, Kenneth Branagh, Eddie Redmayne, Dominic Cooper, Philip Jackson, Derek Jacobi, Toby Jones, Michael Kitchen, Julia Ormond, Zoë Wanamaker, Emma Watson, Judi Dench

Länge: 99 Minuten

FSK: ab 6 Jahre

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „My Week with Marilyn“

Rotten Tomatoes über „My Week with Marilyn“

Wikipedia über „My Week with Marilyn“ (deutsch, englisch)

Und jetzt noch drei MM-Bilder, aus dem Film

und der Trailer zum Film, dessen Entstehungsgeschichte in „My Week with Marilyn“ erzählt wird


%d Bloggern gefällt das: