Harrison Ford wird Siebzig!

Er war Han Solo.

Er war Indiana Jones.

Er war auch Jack Ryan.

Er war „Auf der Flucht“.

Und letztes Jahr bewies er, dass er auch als tyrannischer Rinderbaron im Wilden Westen Aliens besiegen kann.

Dabei hätte bei seinen ersten Filmen, niemand gedacht, dass er später ein Weltstar mit einer beeindruckenden Zahl von Blockbustern und Klassikern werden würde.

Sein erster Filmauftritt war in „Immer wenn er Dollars roch“ (Dead heat on a Merry-go-round, USA 1966), einer ziemlich vergessenen Gangsterkomödie von Bernard Girard mit James Coburn in der Hauptrolle. Ford spielt einen Hotelpagen und ist nur einige Sekunden zu sehen. In den nächsten Jahren kam seine Filmkarriere nicht richtig voran. Dafür arbeitete immer mehr als Zimmermann.

Erst 1973 in „American Graffiti“ von George Lucas wurde er bekannter. 1977 kam „Krieg der Sterne“ (Star Wars), wieder von George Lucas inszeniert, in die Kinos und der Rest ist Geschichte. Filmfans dürfen seine kurzen Auftritte in den Francis-Ford-Coppola-Klassikern „Der Dialog“ (The Conversation, USA 1974) und „Apocalpyse Now“ (USA 1979) genießen. Auch der Science-Ficton-Thriller „Blade Runner“ (USA 1982), von Ridley Scott, wurde zu einem Klassiker.

Damals war er als Han Solo in den „Krieg der Sterne“-Fortsetzungen „Das Imperium schlägt zurück“ (The Empire strikes back, USA 1980) und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (Return of the Jedi, USA 1983) und als Indiana Jones in „Jäger des verlorenen Schatzes“ (Raiders of the Lost Ark, USA 1981), „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ (Indiana Jones and the Temple of Doom, USA 1984) und „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (Indiana Jones and the Last Crusade, USA 1989) der Liebling des Kinopublikums. Für die Indiana-Jones-Filme hatten sich die damaligen Hollywood-Wunderknaben George Lucas und Steven Spielberg zusammengetan. 2008 folgte mit „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ (Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull) eine rundum enttäuschende weitere Zusammenarbeit des Teams Lucas/Spielberg. Aber weil die Kasse stimmte, ist derzeit ein fünfter „Indiana Jones“-Film im Gespräch.

Aber Harrison Ford ruhte sich auf seinem Blockbuster-Ruhm nicht aus, sondern er spielte auch in anspruchsvollen Filmen mit und er hatte dabei ein glückliches Händchen. Mit Peter Weir drehte er den Thriller „Der einzige Zeuge“ (Witness, USA 1985) und das Selbstfindungsdrama „Mosquito Coast“ (The Mosquito Coast, USA 1986), mit Roman Polanski in Paris die Hitchcock-Pastiche „Frantic“ (USA 1988). Mit Phillip Noyce drehte er die beiden Tom-Clancy-Verfilmungen „Die Stunde der Patrioten“ (Patriot Games, USA 1992) und „Das Kartell“ (Clear and Present Danger, USA 1994). Und Andrew Davis‘ Kinoneuauflage der erfolgreichen TV-Serie „Auf der Flucht“ (The Fugitive, USA 1993) war ein Erfolg.

Mit dem Thriller „Air Force One“ (USA 1997) erledigte er, unter der Regie von Wolfgang Petersen, als US-Präsident eigenhändig eine Bande von Terroristen, die seine Präsidentenmaschine entführten.

In den letzten Jahren wurde es dann ruhiger mit Filmen wie Kathryn Bigelows U-Boot-Drama „K-19 – Showdown in der Tiefe“ (K-19: The Widowmaker, USA 2001), Ron Sheltons Cop-Komödie „Hollywood Cops“ (Hollywood Homicide, USA 2003) und Richard Loncraines okayen Geiselnahme-Thriller „Firewall“ (USA 2006).

Letztes Jahr war er mit der RomCom „Morning Glory“ (USA 2010) als stinkstiefeliger Journalist (wobei Harrison Ford und Komödien nie richtig funktionierten) und in Jon Favreaus kurzweiligen Crossover aus Science-Fiction und Western, „Cowboys & Aliens“ (USA 2011) in den Kinos.

Demnächst stehen die Orson-Scott-Card-Science-Ficton-Romanverfilmung „Ender’s Game“ (Regie: Gavin Hood), das Sportler-Biopic „42“ von Brian Helgeland („L. A. Confidential“, „Mystic River“ und „Die Entführung der Pelham 1 2 3“) und der Thriller „Paranoia“, nach einem Roman von Joseph Finder und inszeniert von „21“-Regisseur Robert Luketic auf seinem Terminkalender. Das klingt doch vielversprechend.

 

Bis dahin:

 

Herzlichen Glückwunsch, Harrison Ford!

 

 

 

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2 Responses to Harrison Ford wird Siebzig!

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