Neu im Kino/Filmkritik: „The Last Stand“ ist nicht Arnold Schwarzeneggers letztes Gefecht

Januar 31, 2013

Vor zehn Jahren räumte Arnold Schwarzenegger in „Terminator 3“ noch einmal kräftig auf. Danach war Dienst an der Gemeinschaft angesagt. Als Gouverneur von Kalifornien. Seine Freizeit reichte gerade für einige Cameos.

Jetzt ist er wieder zurück und „The Last Stand“ soll vor allem zeigen, dass er mit 65 Jahren noch nicht zum alten Eisen gehört. Dass er noch Action machen kann. Und das gelingt dem Quasi-Western, der durchaus sympathisch an ältere Action-Filme anknüpft, in denen eine Geschichte, die geradlinig auf den finalen Showdown hinausläuft, mit einigen kleinen, präzisen Charakterskizzen und Einzeilern aufgepeppt und unaufgeregt in knapp zwei Stunden erzählt wird. Gleichzeitig gibt es genug neue Ideen, um Genrejunkies gut zu unterhalten.

Als der südamerikanische Drogenbaron Gabriel Cortez (Eduardo Noriega) vom FBI in ein anderes Gefängnis überstellt werden soll, wird er in Las Vegas von seinen Handlangern in einer James-Bond-würdigen Aktion befreit. Mit einer FBI-Polizistin als Geisel rast er in einem gestohlenen Prototyp, einer Corvette ZR1, die über 400 km/h fahren kann und damit schneller als alle Autos und Flugzeuge ist, die das FBI zur Hand hat, in einem Affentempo auf die Grenze nach Mexiko zu.

Währenddessen haben andere Handlanger von Cortez, die von Burrell (Peter Stormare, der mal wieder seine Rolle als Bösewicht genießt) angeführt werden, in der Nähe des kleinen Städtchens Sommerton eine Behelfsbrücke installiert, auf der Cortez die Grenze ohne lästige Grenzkontrolle überqueren soll.

Allerdings haben sie nicht mit dem Ortssheriff gerechnet. Ray Owens (Arnold Schwarzenegger) will dort, nachdem er von den Los-Angeles-Blutbädern genug hatte, nur noch eine ruhige Kugel schieben und den Einheimischen bei ihren banal-alltäglichen Problemen helfen.

Als er erfährt, dass Cortez seine Stadt zum Grenzübertritt benutzen will, nimmt er mit seinen drei Deputies, – ein Jüngling, der sich nach Los Angeles versetzen lassen will (Zach Gilford), einem älteren Mexikaner, der treu, aber auch etwas feige ist (Luis Guzmán, gewohnt zuverlässig) und einer Frau (Jaimie Alexander) -, und zwei ad hoc vereidigten Hilfssheriffs, – einem jungen Kriegsveteranen, der in die Polizistin verliebt ist und, als notorischer Randalierer, mal wieder inhaftiert wurde (Rodrigo Santoro), und einem durchgeknalltem Waffenfanatiker (Johnny Knoxville) -, den Kampf auf.

Regisseur Kim Jee-Woon (A bittersweet Life; The Good, the Bad, the Weird) inszenierte sein US-Debüt mit viel Wucht, Witz und, angenehm unironisch, aber mit dem augenzwinkerndem Einverständnis, dass wir alle wissen, wie die Geschichte ausgeht. Denn in „The Last Stand“ wird eine typische Western-Situation, die natürlich an die alten Howard-Hawks-Western wie „Rio Bravo“ und „El Dorado“, beide mit John Wayne, erinnert, in die Gegenwart verlagert.

Da kann auch verziehen werden, dass gerade bei der sehr bleihaltigen Schlacht in Sommerton, der modernen Variante eines typischen Wild-West-Kaffs mit einer Hauptstraße, zwei Nebenstraßen und einem Saloon, der heute ein Diner ist, das Schlachtfeld etwas unklar gezeichnet wird und die Action-Szenen etwas zu trendy zerschnippelt werden.

The Last Stand“ macht Spaß als grundsolider, moderner Action-Western.

Daher: Welcome back, Arnie!

The Last Stand - Plakat

The Last Stand (The Last Stand, USA 2013)

Regie: Kim Jee-Woon

Drehbuch: Andrew Knauer, Jeffrey Nachmanoff (Rewrite), George Nolfi (Writing Supervisor) (nach einer Geschichte von Andrew Knauer

mit Arnold Schwarzenegger, Forest Whitaker, Johnny Knoxville, Radrigo Santoro, Jaimie Alexander, Louis Guzmán, Eduardo Nriega, Peter Stormare, Zach Gilford, Genesis Rodriguez, Harry Dean Stanton (kurz, aber gut)

Länge: 107 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „The Last Stand“

Metacritic über „The Last Stand“

Rotten Tomatoes über „The Last Stand“

Wikipedia über „The Last Stand“ (deutsch, englisch)


Neu im Kino/Filmkritik: Familienzusammenführung nach dem Tsunami in „The Impossible“

Januar 31, 2013

Es ist ein Kreuz mit diesen Filmen, die „auf einer wahren Geschichte“ basieren. Oft werden die wahren Ereignisse genommen und so lange verändert, bis die Ähnlichkeiten zwischen Fakt und Fiktion nur noch zufällig sind. Es geht aber auch, wie der spanische Spielfilm „The Impossible“ zeigt, anders. Drehbuchautor Sergio G. Sanchez und Regisseur Juan Antonio Bayona nahmen ein wahres Schicksal, nämlich die Geschichte der spanischen Familie Belon und erzählten dann eine so universelle Geschichte über eine Familie, die nach dem Tsunami 2004 in Thailand, getrennt wurde und sich wieder fand, dass es vollkommen egal ist, wie genau sich die Filmemacher an die Fakten gehalten haben. Wie der Familie Belon dürfte es damals vielen Familien, die ihren Weihnachtsurlaub im Paradies verbringen wollten, ergangen sein. Vielleicht deshalb haben die Macher der Familie keinen Nachnamen verpasst und die Nationalität der Familie geändert.

Henry (Ewan Mc Gregor), Maria (Naomi Watts – jaja, besonders spanisch sehen sie nicht aus, aber Antonio Banderas, Javier Bardem und Penélope Cruz waren gerade anderweitig beschäftigt) und ihre drei Söhne Lucas (Tom Holland), Simon (Oaklee Pendergast) und Thomas (Samuel Joslin) fliegen nach Thailand. Die englische, in Japan lebende Familie will ihren Weihnachtsurlaub in einem noblen Ferienressort verbringen, als die Flutwelle des Tsunamis alle Urlaubspläne zunichte macht.

Maria und Lucas werden in das Landesinnere gespült. Sie verletzt sich am Bein und hilfsbereite Einheimische bringen sie in ein Lazarett. Dort wartet die Ärztin auf die Operation, die zu einer Amputation ihres Beines führen könnte, während Lucas versucht, sich nützlich zu machen.

Währenddessen sucht Henry mit Simon und Thomas seine Frau und seinen dritten Sohn. Zusammen mit anderen Urlaubern, die ebenfalls ihre Angehörigen suchen, machen sie sich auf den Weg.

Diese Familienzusammenführung wird von Juan Antonio Bayona in zwei großen Blöcken erzählt, die die Trennung der Familie betont. Denn solange wir das Schicksal von Maria und Lucas bis kurz vor der Vereinigung mit ihrem Mann und den beiden anderen Söhnen verfolgen (Okay, das kommt jetzt nicht wirklich überraschend), wissen wir nicht, was mit Henry, Simon und Thomas passiert ist.

Bei dem Melodrama spielt Byjona, dessen erster Spielfilm der erfolgreiche, mit Preisen und Lob überhäufte Horrorfilm „Das Waisenhaus“ war, immer wieder, allerdings eher störend, mit Horrorelementen und dem beliebten, aber hier vollkommen überflüssigen und unpassenden „Die Natur schlägt zurück“-Topos, das auch immer nach einer noch so banalen Erklärung verlangt.

Davon abgesehen liefert er eindrucksvolle Bilder von dem Tsunami, der alles unter sich begrabenden Flutwelle, den anschließenden Zerstörungen, dem Überlebenswillen und der Hilfsbereitschaft der Menschen. Dass dabei die Einheimischen nur als Staffage vorkommen ist der gewählten Geschichte, die den Überlebenswillen, familiäre Bindungen und den Humanismus huldigt, geschuldet.

The Impossible - Plakat

The Impossible (Lo imposible, USA/Spanien 2012)

Regie: Juan Antonio Bayona

Drehbuch: Sergio G. Sanchez (basierend auf der Geschichte von Maria Belon)

mit Naomi Watts, Ewan McGregor, Tom Holland, Samuel Joslin, Oaklee Pendeergast, Sönke Möhring, Geraldine Chaplin

Länge: 114 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „The Impossible“

Metacritic über „The Impossible“

Rotten Tomatoes über „The Impossible“

Wikipedia über „The Impossible“ (deutsch, englisch)

 


TV-Tipp für den 31. Januar: I, Robot

Januar 31, 2013

Vox, 20.15

I, Robot (USA 2004, R.: Alex Proyas)

Drehbuch: Jeff Vintar, Akiva Goldsman

LV: Isaac Asimov: I, Robot, 1950 (Ich, der Robot, Kurzgeschichtensammlung)

2035: Roboter nehmen uns viele Aufgaben ab. Als der Chefkonstrukteur der Firma US Robotics in den Tod stürzt, glaubt Polizist und Roboterhasser Del Spooner, dass der Konstrukteur von einem Roboter umgebracht wurde. Niemand glaubt ihm.

Unterhaltsamer SF-Actionthriller, der von Asimov vor allem die drei Robotergesetze übernommen hat. Denn Proyas interessiert sich vor allem für Design und Entertainment.

mit Will Smith, Bridget Moynahan, Alan Tudyk, James Cromwell, Bruce Greenwood, Chi McBride, Shia LaBeouf

Wiederholung:  Freitag, 1.Februar, 00.25 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Wikipedia über „I, Robot“ (deutsch, englisch)

Film-Zeit über “I, Robot”

Rotten Tomatoes über „I Robot“

Homepage von Isaac Asimov

Ein hörenswertes (die Kamera ist etwas langweilig) Interview mit Isaac Asimov, in dem er auch die drei Robotergesetze (und vieles anderes) erklärt


DVD-Kritik: Die guten Polizisten von „Flashpoint“ sind zurück

Januar 30, 2013

In den meisten Krimis dürfen die Jungs vom SEK oder dem SWAT-Team nur kurz anrücken und dann weitgehend dumm, aber in voller Montur, in der Landschaft herumstehen, während der tapfere Kommissar mit seinem heroischen Einsatz, abseits jeglicher Dienstvorschriften und Vernunft, den Täter überwältigt. Und, gerade in deutschen Krimis, ist von Teamarbeit zwischen verschiedenen Einheiten und Abteilungen in der Polizei wenig bis nichts zu sehen. Außer natürlich den Gesprächen mit dem Gerichtsmediziner, der auch gleich die gesamte Spurensuche und sonstige lästige, anfallende Arbeiten erledigt. Alle anderen sind mehr oder weniger doofe Trottel, die vor allem deshalb im Bild herumhängen, um die Genialität des Kommissars zu bestätigen.

Nun, in der kanadischen Krimiserie „Flashpoint“ gibt es keine Gerichtsmediziner. Denn in der TV-Serie wird von der Arbeit des dortigen SEKs, der Stratetic Response Unit (SRU) erzählt, die in Toronto bei Geiselnahmen, Amokläufen und sonstigen unklaren, aber gefährlichen Situationen eingreifen müssen. Dabei versuchen sie, die Situation friedlich zu lösen und sie wollen herausfinden, warum der Täter seine Tat begeht. Immerhin haben sie dann die Möglichkeit, ihn zur Aufgabe zu bewegen.

Geleitet wird die Einheit von Sergeant Greg Parker (Enrico Colantoni) und Ed Lane (Hugh Dillon). In dem Team sind Mike Scarlatti (Sergio Di Zio), Kevin ‚Wordy‘ Wordsworth, der die Einheit aufgrund gesundheitlicher Probleme verlässt (Michael Cram), Jules Callaghan (Amy Jo Johnson), Sam Braddock (David Paetkau) und, ab „Ein Tag im Leben“, der Neuzugang Raf Rousseau (Clé Bennett). Und weil die Einheit am besten als Team funktioniert, in dem jeder seine Stärken hat, haben wir in den ersten Folgen auch wenig privates über sie erfahren. Das ändert sich in der vierten und fünften Staffel der Serie, die die Folgen 32 bis 53 enthalten und jetzt auf DVD vorliegen. Ob das an dem Erfolg der kanadischen Serie im US-TV liegt, der immerhin zu einer Partnerschaft mit dem US-Sender CBS führte, oder einfach an der zunehmenden Zahl von Folgen liegt, weiß ich nicht. Jedenfalls erfahren wir jetzt mehr Details aus dem Privatleben der SRU-Mitglieder, sie sind öfter (aber noch nicht in einem störendem Maß) auch persönlich in die Fälle involviert und gegen Ende gibt es oft noch die überraschende Wendung, die wir aus den US-Krimis kennen (also, wenn nach etwa dreißig Minuten die CSIler feststellen, dass der Täter doch nicht der Täter ist, alle Beweise wieder angesehen werden und dann der richtige Täter, den vorher niemand verdächtigte, überführt wird) und die hier oft etwas überflüssig wirkt. Immerhin haben die ersten drei „Flashpoint“-Staffeln gerade wegen des betont unspektakulären Erzählgestusses gefallen.

Aber das ist nur ein kleiner Einwand, gegen eine weiterhin vorzügliche Serie.

Die Staffeln…

Zum Abschluss noch ein Wort zur Staffelnummerierung: „Flashpoint“ lief zuerst erfolgreich im kanadischen TV, danach in den USA. Ebenfalls erfolgreich. Dort wurden die Folgen zwar auch chronologisch gezeigt, aber die Staffeln hatten eine andere Länge. Koch Media folgt bei der deutschen Veröffentlichung der kanadischen Staffeleinteilung, vergibt aber für jede DVD-Box eine eigene Nummer. Danach sieht die Einteilung so aus:

Deutsche Staffel 1 entspricht der ersten kanadischen Staffel und enthält die Episoden 1 bis 13.

Deutsche Staffel 2 entspricht der ersten Hälfte der zweiten kanadischen Staffel und enthält die Episoden 14 bis 22.

Deutsche Staffel 3 entspricht der zweiten Hälfte der zweiten kanadischen Staffel und enthält die Episoden 23 bis 31.

Deutsche Staffel 4 entspricht der dritten kanadischen Staffel und enthält die Episoden 32 bis 44.

Deutsche Staffel 5 entspricht der ersten Hälfte der vierten kanadischen Staffel und enthält die Episoden 45 bis 54, aber ohne Folge 52 (Grounded).

Die für den 22. März 2013 angekündigte sechste „Flashpoint“-Staffel enthält dann, dieser Logik folgend, die zweite Hälfte der vierten Staffel.

Und in der irgendwann erscheinenden siebten Staffel wären dann die dreizehn Folgen der finalen Staffel enthalten. Die 75. und letzte Episode wurde am 13. Dezember 2012 ausgestrahlt.

Flashpoint – Das Spezialkommando (Kanada, 2010/2011)

Erfinder: Mark Ellis, Stephanie Morgenstern

mit Hugh Dillon (Ed Lane), Enrico Colantoni (Sgt. Gregory Parker), Amy Jo Johnson (Julianna ‘Jules’ Callaghan), David Paetkau (Sam Braddock), Sergio Di Zio (Mike Scarlatti), Michael Cram (Kevin ‘Wordy’ Wordsworth), Mark Taylor (Lewis Young), Olunike Adeliyi (Leah Kerns) Clé Bennett (Rafik „Raf“ Rousseau)

Flashpoint - Staffel 4

Flashpoint – Das Spezialkommando: Staffel 4

Koch Media

Bild: 1.78:1 (16:9)

Ton: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch

Bonusmaterial: –

Länge: 572,Minuten (13 Episoden auf 4 DVDs)

FSK: ab 16 Jahre

Die Einsätze der SRU in der vierten Staffel

Bedingungslose Liebe (Unconditional Love, Episode 32)

Regie: David Frazee

Drehbuch: Mark Ellis, Stephanie Morgenstern

Durchtrennte Bande (Severed Ties, Episode 33)

Regie: Holly Dale

Drehbuch: Treena Hancock, Melissa R. Byer

Die falschen Freunde (Follow the Leader, Episode 34)

Regie: David Frazee

Drehbuch: James Hurst

Mit allen Mitteln (Whatever it takes, Episode 35)

Regie: Holly Dale

Drehbuch: Grame Manson

Allein unter Wölfen (The other Lane, Episode 36)

Regie: Erik Canuel

Drehbuch: Bobby Theore

Auf der Flucht (Jumping at Shadows, Episode 37)

Regie: Kelly Makin

Drehbuch: Mark Ellis, Stephanie Morgenstern

Persönliche Motive (Acceptable Risk, Episode 38)

Regie: David Frazee

Drehbuch: Pam Davis

Eine zweite Meinung (Collateral Damage, Episode 39)

Regie: Kelly Makin

Drehbuch: Aaron Brindle

Dicker als Blut (Thicker than Blood, Episode 40)

Regie: David Frazee

Drehbuch: Andrea Stevens

Terror (Terror, Episode 41)

Regie: Erik Canuel

Drehbuch: Melissa R. Byer, Treena Hancock

Keine Versprechungen (No Promises, Episode 42)

Regie: Charles Binamé

Drehbuch: Russ Cochrane

Die Informantin (I’d do anything, Episode 43)

Regie: Helen Shafer

Drehbuch: Pamela Davis, Boby Theore

Schwachstellen (Fault Lines – Part One, Episode 44)

Regie: David Frazee

Drehbuch: Mark Ellis, Stephanie Morgenstern

Flashpoint - Staffel 5

Flashpoint – Das Spezialkommando: Staffel 5

Koch Media

Bild: 1,7:1 (16:9)

Ton: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch

Bonusmaterial: –

Länge: 361 Minuten (9 Episoden auf 3 DVDs)

FSK: ab 16 Jahre

Die Einsätze der SRU in der fünften Staffel

Ein Team auf Bewährung (Personal Effects – Part Two, Episode 45)

Regie: Kelly Makin

Drehbuch: Mark Ellis, Stephanie Morgenstern

Am falschen Ort (Good Cop, Episode 46)

Regie: John Fawcett

Drehbuch: Michael MacLennan

Flammender Ruhm (Run, Jaime, run, Episode 47)

Regie: Kelly Makin

Drehbuch: Ian Weir

Getrübte Erinnerungen (Through a Glass Darkly, Episode 48)

Regie: John Fawcett

Drehbuch: Andrew Wreggitt

Der Kopf des Drachen (The better Man, Episode 49)

Regie: David Frazee

Drehbuch: Michael MacLennan

Ein Tag im Leben (A day in the Life, Episode 50)

Regie: Jim Donovan

Drehbuch: Mark Ellis, Stephanie Morgenstern

Bombenalarm (Shockwave, Episode 51)

Regie: David Frazee

Drehbuch: Larry Bambrick

Der Krieg im Innern (The War within, Episode 53)

Regie: David Frazee

Drehbuch: Daniel Godwin, Michael MacLennan

Nur ein Geschäft (Th Cost of Doing Business, Episode 54)

Regie: David Frazee

Drehbuch: Larry Bambrick

Hinweise

CTV über die Serie

CBS über die Serie

RTL II über die Serie

Wikipedia über „Flashpoint“ (deutsch, englisch) und die ETF

Polizei von Toronto über die ETF

Running with my eyes closed: Interview mit Stephanie Morgenstern und Mark Ellis (Oktober 2008, Teil 1, Teil 2)

Complications Ensue: Interview mit Stephanie Morgenstern und Mark Ellis (21. Juli 2009)

Meine Besprechung von „Flashpoint – Das Spezialkommando: Staffel 1“

Meine Besprechung von „Flashpoint – Das Spezialkommando: Staffel 2“

Meine Besprechung von „Flashpoint – Das Spezialkommando: Staffel 3“


TV-Tipp für den 30. Januar: Departed – Unter Feinden

Januar 30, 2013

HR, 23.15

Departed – Unter Feinden (USA 2006, R.: Martin Scorsese)

Drehbuch: William Monahan

Cop Billy Costigan ist Undercover-Agent in der Organisation des Mafiapaten Frank Costello. Gangster Colin Sullivan ist bei der Polizei der Top-Maulwurf für Costello. Beide steigen in den feindlichen Organisationen stetig auf. Da erhalten Costigan und Sullivan von ihrem Boss den Auftrag, den Verräter in den eigenen Reihen zu finden.

„Departed – Unter Feinden“ ist, wie Genre-Junkies wissen, das grandiose US-Remake des ebenso grandiosen Hongkong-Thrillers „Infernal Affairs“ (von Andrew Lau und Alan Mak). Monahan verlegte die Geschichte nach Boston, orientierte sich bei dem Mafiapaten an dem legendären Whitey Bulger und zeichnete ein Porträt der amerikanischen Gesellschaft. Die schwächsten Szenen des Remakes sind die weinigen, direkten Übernahmen von Szenen aus dem Original.

Beide Filme sind stilistisch überzeugende Werke über Freundschaft, Loyalität und Verrat.

Monahans Drehbuch erhielt einen Edgar, einen Oscar, den Preis der Writers Guild of America und war für den Golden Globe nominiert (um nur einige zu nennen). Der Film wurde für zahlreiche Preise nominiert und erhielt auch den Oscar für den besten Film des Jahres

Die nächste Zusammenarbeit von Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio war die allseits abgefeierte Dennis-Lehane-Verfilmung „Shutter Island“ (mir gefiel das Buch besser).

Und William Monahans lieferte danach sein gelungenes Regiedebüt, die Ken-Bruen-Verfilmung “London Boulevard” (mit Colin Farrell, David Thewlis, Ray Winstone, Eddie Marsan und, umpf, Keira Knightley) ab.

Mit Leonardo DiCaprio, Matt Damon, Jack Nicholson, Mark Wahlberg, Martin Sheen, Ray Winstone, Vera Farmiga, Alex Baldwin

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Departed – Unter Feinden“

Metacritic über “Departed – Unter Feinden”

Rotten Tomatoes über “Departed – Unter Feinden”

Wikipedia über “Departed – Unter Feinden” (deutsch, englisch)

Drehbuch „The Departed“ von William Monahan

Collider: Interview mit William Monahan (Februar 2007)

Meine Besprechung von Martin Scorseses “Hugo Cabret” (Hugo, USA 2011)

Meine Besprechung von William Monahans “London Boulevard” (London Boulevard, USA/GB 2010)


Cover der Woche

Januar 29, 2013

Woolrich - Der schwarze Pfad


TV-Tipp für den 29. Januar: Gas-Fieber

Januar 29, 2013

Arte, 20.15

Gas-Fieber (Fr 2012, R.: Lech Kowalski)

Drehbuch: Lech Kowalski

75-minütige Doku über das Fracking, die Förderung von Schiefergas mit gepressten Chemikalien und ihren Folgen für die Umwelt in Pennsylvania und Zurawlow, wo sich die polnischen Anwohner dagegen wehrten.

Wiederholungen

Samstag, 2. Februar, 10.25 Uhr

Mittwoch, 13. Februar, 9.55 Uhr

Hinweise

Arte über die Doku

Wikipedia über Lech Kowalski und das Fracking (deutsch, englisch)


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