Neu im Kino/Filmkritik: You’re nicked: „The Sweeney“ löst „The Crime“

Februar 28, 2013

Ich verstehe, dass der Verleih den Originaltitel „The Sweeney“ änderte. Immerhin können wir mit „The Sweeney“, dem Titel einer in den siebziger Jahren bahnbrechenden TV-Serie über die Flying Squad der Londoner Polizei, die bei uns vor Ewigkeiten mal als „Die Füchse“ im TV lief, wenig anfangen. In England wird sie immer noch regelmäßig wiederholt und genießt Kultstatus. Aber musste der englische Titel dann durch einen anderen englischen Titel ersetzt werden? Und dann noch durch einen so austauschbaren wie „The Crime“?

Der Titel sollte den Genrefan nicht von einem Kinobesuch abhalten. Denn Nick Love („The Football Factory“, „The Business – Schmutzige Geschäfte“, „Outlaw“, „The Firm“) liefert einen harten Cop-Thriller ab, der auch in einem interessanten Spannungsverhältnis mit und zur Originalserie steht. Einerseits wurde viel geändert und aus den gleichaltrigen Kollegen Jack Regan (John Thaw) und George Carter (Dennis Waterman) wurde ein Vater-Sohn-Paar, mit Ray Winstone als Jack Regan und Ben Drew als George Carter. Das verändert natürlich das gesamte Beziehungsgeflecht der TV-Serie. Andererseits hätte die Filmstory auch damals als TV-Folge erzählt werden können, die sich um Realismus bemühte und die beiden Helden als schürzenjagende, trinkende, fluchende und sich prügelnde Gesetzeshüter porträtierte, die, weil der Zweck die Mittel heiligt und die Aufklärungsquote stimmt, das alles durften. In den Siebzigern traf diese Abkehr von dem freundlichen Bobby den Zeitgeist.

Heute wirkt das Vorgehen schon sehr archaisch und wenn der Interne Ermittler Ivan Lewis (Steven Mackintosh), der von Regisseur Nick Love bewusst negativ gezeichnet wird, Jack Regan vorhält, dass er ein Dinosaurier sei und auch für ihn die Gesetze gelten, will man ihm irgendwann zustimmen. Denn die Sweeney schlägt zuerst zu und stellt danach vielleicht einige Fragen.

Nachdem Jack Regan (Ray Winstone), George Carter (Ben Drew) und ihr Team in den ersten Filmminuten in einer Lagerhalle eine Verbrecherbande schussfreudig und auch sehr handgreiflich mit Fäusten und Baseballschlägern außer Gefecht gesetzt haben, erhalten sie einen Hinweis auf einen geplanten Überfall auf eine private Geschäftsbank am Trafalgar Square. Gleichzeitig wird ein Juwelier überfallen. Dabei wird eine Kundin hingerichtet. Regan erkennt an dem Safe die Handschrift von Francis Allen (Paul Anderson), einem inzwischen vermögendem Safeknacker, der ein wasserdichtes Alibi hat, aber natürlich der Bösewicht ist, der den Überfall auf die Bank von langer Hand plant und auch die Kundin wurde nicht zufällig hingerichtet.

Diesen nicht übermäßig komplexen Plot garnieren Nick Love und John Hodge (die Danny-Boyle-Filme „Kleine Morde unter Freunden“, „Trainspotting“, „Lebe lieber ungewöhnlich“, „The Beach“ und, demnächst „Trance“) mit einer internen Ermittlung wegen Korruption und Brutalität im Dienst gegen die Einheit und besonders gegen Jack Regan, eine Liebesgeschichte zwischen Regan und einer Kollegin, die mit Ivan Lewis verheiratet ist, und polizeiinternen Streitigkeiten. Dazu gibt es eine Reihe beeindruckender Actionszenen, wobei der Banküberfall mit der anschließenden Jagd auf die Verbrecher über den Trafalger Square sich nicht hinter den ähnlich beeindruckenden Schusswechseln von „Heat“ und „The Town“ verstecken muss und wenn man dann noch weiß, dass der Schusswechsel auf dem Trafalger Square an einem Vormittag gedreht werden musste, ist die Szene noch beeindruckender. Denn Michael Mann und Ben Affleck konnten sich bei ihren Ballereien sicher mehr Zeit nehmen.

The Crime“ erfindet zwar das Genre nicht neu, genaugenommen wirkt er immer wie eine leicht upgedatete spielfilmlange Siebzigern-Jahre-“The Sweeney“-Episode, in Breitwand und mit exzessiven Actionszenen (über den Höhepunkt, bei dem während einer Autoverfolgungsjagd eine halbe Fertighaussiedlung zerstört wird, habe ich noch nichts gesagt), aber er hat eine rohe, mitreisende Kraft, die heute nur wenige Filme haben.

Gleichzeitig ist es ein Abgesang auf eine Ära, in der die Polizei Bürgerrechte noch nicht einmal den gesetzestreuen Bürgern zugestehen wollte. Bei aller Verherrlichung der Sweeney zeigt „The Crime“ auch, dass diese Zeit vorbei ist.

The Crime - Plakat

The Crime (The Sweeney, Großbritannien 2012)

Regie: Nick Love

Drehbuch: Nick Love, John Hodge

mit Ray Winstone, Ben Drew, Hayley Atwell, Steven Mackintosh, Paul Anderson, Alan Ford, Damian Lewis

Länge: 113 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Deutsche Facebook-Seite zum Film

Film-Zeit über „The Crime“

Metacritic über „The Crime“

Rotten Tomatoes über „The Crime“

Wikipedia über „The Crime“

Die Pressekonferenz vom 3. September 2012 zum UK-Filmstart

Und einige sehr wahre Worte von Regisseur Nick Love zum Stil von „The Crime“ (The Sweeney, GB 2012)

Er sollte glatt und edel aussehen. Dieser verwackelte Look der Bourne-Film mit Handkameras ist in meinen Augen etwas passé. Da wird einem schwindlig davon.

Außerdem gibt es nichts Besseres als totale Einstellungen, wenn man die Geographie eines Films etablieren will. Ich war sehr verblüfft von Filmen wie dem letzten Bond, den ich gesehen habe – ‚Ein Quantum Trost‘ (2008). Da gab es eine Autoverfolgungsjagd, und alles, was man sah, waren Nahaufnahmen. Ich fühlte mich völlig desorientiert davon. In meinem Film habe ich dagegen auf große Ansichten gesetzt, mit langen Trackingshots. Man darf nicht vergessen, dass es darum geht, eine große Leinwand auszufüllen. Sie ist gemacht für solche Aufnahmen.

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Neu im Kino/Filmkritik: „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ jagen Hexen

Februar 28, 2013

Das Märchen von Hänsel und Gretel kennen wir. Aber was geschah, nachdem sie aus dem Hexenhaus entkommen konnten? Wir wissen es nicht und die Antwort, die der Norweger Tommy Wirkola („Kill Buljo: The Movie“, „Dead Snow“) in seinem Hollywood-Debüt gibt, ist vielleicht nicht wirklich überraschend, aber sehr unterhaltsam, kurzweilig (die kurze Laufzeit hilft), herrlich ironisch und auch ziemlich gewalttätig.

Als Erwachsene sind Hänsel (Jeremy Renner) und Gretel (Gemma Arterton) professionelle Hexenjäger. Als in Augsburg ungewöhnlich viele Kinder verschwinden, sollen sie im Auftrag der Dorfoberen bei der Suche helfen. Dorfsheriff Berringer (Peter Stormare) ist davon, vor allem nachdem die erste Begegnung mit Gretel mit einer gebrochenen Nase endete, so begeistert, dass er anstatt die Kindesentführer zu jagen, lieber Hänsel und Gretel bei ihrer Arbeit behindert. Das Geschwisterpaar glaubt schnell, dass die besonders mächtige und grausame Hexe Muriel (Famke Janssen) in wenigen Tagen bei der nur selten stattfindenden Blutmond ein Opferritual plant, das ihre Macht bis in alle Ewigkeit festigen soll.

So weit, so konventionell. Aber Wirkola erzählt seine im Studio Babelsberg, Braunschweig, Bamberg und deutschen Wäldern gedrehte Geschichte als krachig-lärmige Steampunk-Variante mit einem coolen Geschwisterpaar, Sidekicks, einer wirklich bösen, bösen Hexe, witzigen Accessoires und Ideen (wie einem Elektroschocker, der von Hand aufgezogen werden muss; einem Hänsel, der sich nachdem er als Kind zu viel vom Hexenhaus genascht hat, alle paar Stunden Insulin spritzen muss; Schusswaffen, die auch in einem Science-Fiction-Film nicht weiter auffallen würden, hier aber archaischer aussehen), lakonischen Einzeilern und brutalen Kämpfen. Denn die Hexen verfügen über übermenschliche Kräfte. Hänsel und Gretel haben zwar ihren Verstand und ein ordentliches Arsenal an Waffen, die damals noch lange nicht erfunden waren, aber das ändert nichts daran, dass das Töten von Hexen eine ziemlich anstrengende und gefährliche Angelegenheit ist, bei der regelmäßig, frei nach dem Motto „Hänsel und Gretel im Haus ersparen den Zimmermann“, einiges zu Bruch geht.

Der herrlich abgedrehte Film ist ungefähr so tiefsinnig wie ein Kinderkarneval und macht, wenn man sich darauf einlässt, auch genausoviel Spaß. Außerdem gibt es mindestens eine wichtige Lebensweisheit: „Don’t eat the fucking Candy.“

Hänsel und Gretel 3D - Plakat

Hänsel und Gretel: Hexenjäger (Hansel and Gretel: Witch Hunters, USA/D 2012)

Regie: Tommy Wirkola

Drehbuch: Tommy Wirkola

mit Jeremy Renner, Gemma Arterton, Famke Janssen, Peter Stormare, Derek Mears, Pihla Viitala, Thomas Mann, Zoë Bell, Rainer Bock, Kathrin Kühnel

Länge: 88 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“

Metacritic über „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“

Rotten Tomatoes über „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“

Wikipedia über „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ (deutsch, englisch)

YouTube: Noch viel mehr „Hänsel und Gretel“

 


Neu im Kino/Filmkritik: „Get the Gringo“ oder Knasturlaub mit Mel Gibson

Februar 28, 2013

Der UK-Titel „How I spent my Summer Vacation“ gibt viel treffender die Stimmung von Adrian Grunbergs Debütfilm wieder, als der doch sehr martialische Titel „Get the Gringo“. Unter diesem Titel wurde der Krimi in den USA und jetzt auch in Deutschland gezeigt und diese Kinorückkehr von „Lethal Weapon“ „Mad Max“ Mel Gibson ist auch wesentlich gelungener als seine vorherigen Filme. Wobei er die letzten zehn Jahre weniger als Schauspieler und Regisseur (ja, „Die Passion Christi“ war ein kommerzieller Erfolg, der auch der katholischen Kirche gefiel und sehr kontrovers diskutiert wurde), sondern vor allem wegen seinem Benehmen, seinen verbalen Ausfällen und seinen sehr konservativen Ansichten im Gespräch war. Doch jetzt produzierte er mit seiner Firma Icon Production, nach einem Drehbuch von ihm, Stacy Perskie (Second Assistant Director bei „Apocalypto“) und Adrian Grunberg, die Action-Krimikomödie „Get the Gringo“. Grunberg war First Assistant Director bei Gibsons „Apocalypto“ und Second-Unit-Regisseur bei „Auftrag Rache“ (Edge of Darkness), einem durchwachsenem Politthriller mit Mel Gibson in der Hauptrolle.

In „Get the Gringo“ spielt Mel Gibson einen namenlosen Fluchtwagenfahrer, der auf der Flucht vor der Polizei mit der Beute nach Mexiko entkommt, dort zwei Meter hinter der Grenze verhaftet und in das Gefängnis „El Pueblito“ gesteckt wird und das von einem wirklichen Gefängnis, das es in Mexiko von 1956 bis 2002 gab, inspiriert ist.

In dem Gefängnis, das sehr an das Gefängnis aus der dritten „Prison Break“-Staffel erinnert, hat der Insasse Javi die Macht. Die inhaftierten Verbrecher haben mit ihren Familien eine funktionierende Stadt, in der die Wärter nichts zu sagen haben, errichtet. Die mexikanische Polizei will ihn in dem Gefängnis verschwinden lassen und seine Millionenbeute behalten.

Sofort beginnt der Fahrer das Gefängnis auszukundschaften und Fluchtpläne, bei denen er auch seine Beute wieder erhält, zu schmieden. Dabei hilft ihm ein zehnjähriger Junge, der unter dem besonderen Schutz des Gefängnispaten steht.

Das B-Picture „Get the Gringo“ ist eine unterhaltsame Krimikomödie mit etwas Action und einem lakonischen Voice-Over des Fahrers, der auch über die Auslassungen und Unwahrscheinlichkeiten der Geschichte hinwegerzählt. Denn wie der gefürchtete Schulaufsatz „Was ich in den Sommerferien erlebt habe“, in dem man nicht alles aufschreibt, erzählt der Fahrer uns sicher nicht alles und baut die Höhepunkte etwas aus. Außerdem will das niedrig budgetierte Starvehikel auch nie mehr als kurzweilig-vergnügliche Hardboiled-Krimiunterhaltung sein, in dem Gibson, dessen Zeit als Kassenmagnet vorbei ist, sich als cooler Pistolero und liebevoller Ersatzdaddy profiliert.

Get the Gringo - Plakat

Get the Gringo (Get the Gringo, USA 2012)

Regie: Adrian Grunberg

Drehbuch: Mel Gibson, Stacy Perskie, Adrian Grunberg

mit Mel Gibson, Kevin Hernandez, Daniel Giménez Cacho, Jesús Ochoa, Dolores Heredia, Peter Gerety, Roberto Sosa Martinez, Peter Stormare, Mario Zaragoza, Gerardo Taracena

Länge: 95 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Film-Zeit über „Get the Gringo“

Rotten Tomatoes über „Get the Gringo“

Wikipedia über „Get the Gringo“

 


Neu im Kino/Filmkritik: „3096 Tage“ erzählt die Geschichte von Natascha Kampusch

Februar 28, 2013

Die Geschichte kennen wir aus den Medien: Am 2. März 1998 wird die zehnjährige Natascha Kampusch in Wien auf offener Straße entführt. Am 23. August 2006 gelingt ihr nach 3096 Tagen die Flucht. Ihr Entführer, Wolfgang Priklopil, bringt sich kurz darauf um.

Bernd Eichinger sah in Natascha Kampuschs Schicksal die Geschichte für einen Film und er sicherte sich bei ihr die Rechte für eine Verfilmung. Vor seinem plötzlichen Tod schrieb er ein noch nicht einmal fünfzigseitiges Drehbuchfragment, das von Ruth Toma (Gloomy Sunday; Same Same But Different), ergänzt um Interviews, die teilweise schon Eichinger mit Kampusch geführt hatte, Kampuschs Autobiographie, die Erinnerungen ihrer Mutter und Polizeiberichte, vollendet wurde. Sherry Hormann (Wüstenblume) übernahm die Regie. Ihr Mann Michael Ballhaus die Kamera und auch die Besetzung ist nicht schlecht. Vor allem, weil wir doch eher unverbrauchte Gesichter sehen. Die junge Natascha wird von der Debütantin Amelia Pidgeon, die der echten erstaunlich ähnlich sieht, gespielt. Die Ältere von Antonia Campbell-Hughes (Breakfast on Pluto). Ihr Entführer Wolfgang Priklopil von Thure Lindhardt (Pelle, der Eroberer; Was nützt die Liebe in Gedanken; Illuminati). Ihre Mutter Brigitta Sirny von Trine Dyrholm (Das Fest; In einer besseren Welt; Love is all you need).

Diese sehr internationale Besetzung ist dann das kleinere Problem des deshalb auf englisch gedrehten deutschen Films, der für die deutsche Fassung synchronisiert wurde. Gerade am Anfang, wenn Mutter und Tochter sich streiten, hört es sich wie von einer schlechten Soap-Opera geklaut an. Auch später bleibt der Ton etwas leblos.

Der Grund für die englische Produktion war, so Regisseurin Sherry Hormann im Pressehaft, dass viele deutschsprachige Schauspieler, auch ohne eine Lektüre des Drehbuchs, absagten.

Das größere Problem des Films ist das absolut mutlose Drehbuch und die ebenso mutlose Regie, die sich darin gefallen, einfach brav beobachtend nachzuerzählen, wie Natascha Kampusch im Kellerverlies lebt, sich arrangiert, Freiheiten erkämpft, wie Wolfgang Priklopil sich um sie kümmert, sie anherrscht („Gehorche! Gehorche! Gehorche!…“) und auch quält, vor allem durch Essensentzug. In wenigen Bildern sehen wir dann noch Kampuschs Mutter traurig in ihrer Mietwohnung sitzen.

Für zwei Stunden ist das allerdings zu wenig. Denn es wird keine eigenständige Interpretation der Entführung und des Verhältnisses zwischen Opfer und Täter angeboten. Aber gerade das hätte der Film, der sich vollkommen auf Kampusch und Priklopil konzentriert, leisten müssen. Er hätte eine Erklärung für die Entführung anbieten müssen. Einerlei, ob es ein Fluchtverhalten von einer unterdrückerisch-übervorsorglichen Mutter oder eine verkorkste Kindheit oder unterdrückte Homosexualität oder was auch immer ist. Mit einer solchen Erklärung hätten die Filmemacher das Material dramaturgisch und nicht nur chronologisch strukturieren können. Der Täter hätte ein Motiv für seine Tat gehabt. Ob gut, ob schlecht ist egal. Es hätte dann jedenfalls, wie bei Norman Bates in Alfred Hitchcocks ebenfalls auf einem wahren Fall basierendem „Psycho“, einen Grund für seine Tat gegeben, über den man diskutieren könnte.

Aber weil es keine Erklärung für seine Tat gibt, bleibt auch die Beziehung zu seinem Opfer vollkommen spannungsfrei. Über zwei Stunden sehen wir eine Nicht-Beziehung. Denn gerade eine bei dieser Geschichte auf der Hand liegende tiefere Analyse von Machtverhältnissen, von Macht, Unterdrückung und Gegenwehr, und von dem Wunsch nach einer Flucht aus einer Gefangenschaft fehlt.

Natascha Kampuschs Schicksal hätte auch als Spiegel für die österreichische Mentalität stehen können. Immerhin leiden ja österreichische Dichtern besonders wortgewaltig an ihrem Land.

Das alles wären potentiell interessante Themen gewesen, an denen in einem Zwei-Personen-Stück verschiedene Positionen hätten deutlich werden können. Aber „3096 Tage“ vermeidet jedes Thema, jeden Konflikt, und bleibt so an der Oberfläche. Er erzählt nur das, was wir schon kennen.

3096 Tage“ ist so mutlos bieder geraten, dass der Eindruck entsteht, bei den Filmemachern habe die Angst vor etwaigen Verleumdungsklagen der Porträtierten das Denken bestimmt. Die dürfen jetzt auch alle mit dem Film zufrieden sein. Nur der Zuschauer nicht. Denn er muss erleben, wie aus einem spannenden Stoff biederes Konsenskino wurde, das niemandem wehtut, niemanden verstört, niemanden zum Nachdenken anregt oder aufregt.

3096 Tage - Plakat

3096 Tage (Deutschland 2012)

Regie: Sherry Hormann

Drehbuch: Ruth Toma (basierend auf dem unvollendeten Drehbuch von Bernd Eichinger), Peter Reichard (Mitarbeit)

LV: Natascha Kampusch: 3096 Tage, 2010

mit Antonia Campbell-Hughes, Thure Lindhardt, Amelia Pidgeon, Dearbhla Molloy, Trine Dyrholm, Roeland Wiesnekker, Ellen Schwiers, Ernie Mangold

Länge: 109 Minuten

FSK: ?

Hinweise

Homepage zum Film

Film-Zeit über „3096 Tage“

Wikipedia über „3096 Tage“ (deutsch, englisch) und Natascha Kampusch

Das Teaser-Plakat gefällt mir besser:

3096 Tage - Teaserplakat

Was sagt das über mich?


TV-Tipp für den 28. Februar: Hellboy – Die goldene Armee

Februar 28, 2013

Vox, 20.15

Hellboy – Die goldene Arme (USA 2008, R.: Guillermo del Toro)

Drehbuch: Guillermo del Toro

LV: Charakter von Mike Mignola

Zweiter Kinoauftritt von Hellboy. Dieses Mal muss er sich mit dem Elfenprinzen Nuada, der mal eben der gesamten Menschheit den Krieg erklärt hat, kloppen.

Vergnügliche Unterhaltung, die aber nicht so gut wie der erste Hellboy-Film ist.

Ein dritter Film ist geplant.

mit Ron Perlman, Selma Blair, Doug Jones, Luke Goss, John Alexander, Anna Walton, John Hurt

Wiederholung: Freitag, 1. März, 00.25 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Hellboy-Comic-Seite (oder Mike Mignolas Hellboy-Seite)

Amerikanische Hellboy-Film-Seite

Deutsche Hellboy-Film-Seite

Rotten Tomatoes über “Hellboy”

Wikipedia über „Hellboy“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Mike Mignola (Autor)/John Arcudi (Autor)/Guy Davis (Zeichner) „B. U. A. P.: Tödliches Terrain (Band 7)“ (BPRD: Killing Ground, 2008)

Meine Besprechung von Mike Mignola (Autor)/John Arcudi (Autor)/Guy Davis (Zeichner) „B. U. A. P.: Die Warnung (Band 8)“ (BPRD: The Warning, 2009/2010)

Noch ein Hinweis

Mignola - Hellboy - Medusas Rache2Mignola - Hellboy - Der Sturm2

Ich sollte endlich den von Christopher Golden herausgegebenen und von Mike Mignola illustrierten Kurzgeschichtensammelband “Medusas Rache” (Golkonda Verlag, 300 Seiten, 16,90) und Mike Mignolas “Hellboy”-Comic “Der Sturm” (Cross Cult, 176 Seiten, 22 Euro), das Finale der Mignola-&-Fegredo-Trilogie, lesen.

In “Medusas Rache” sind vierzehn neue “Hellboy”-Geschichten (naja, so ganz neu sind sie nicht mehr, denn der Sammelband ist von 1999, aber erst jetzt auf Deutsch erschienen) von Nancy Holder, Brian Hodge, Poppy Z. Brite, Greg Rucka, Max Allan Collins und Christopher Golden & Mike Mignola.


DVD-Kritik: „Inspector Barnaby – Collector’s Box 2“ spart Platz

Februar 27, 2013

Für die zweite „Inspector Barnaby – Collector’s Box“ wurden die ursprünglich als Volume 6 bis 10 erschienenen DVD-Boxen in einer platzsparenden Box zusammengefasst, die der chaotischen Ausstrahlungsreihenfolge des ZDF folgt. Denn der TV-Sender zeigte die Folgen ziemlich wahllos. Aber weil im Zentrum der Krimis immer der einzelne Fall steht und es keine wirkliche episodenübergreifende Handlung gibt, ist das nicht so schlimm.

In der in der lauschigen Grafschaft Midsomer spielende Krimiserie ermittelt der glücklich verheiratete Tom Barnaby (John Nettles), Vater einer im Lauf der Jahre immer erwachsener werdende Tochter, entspannt, immer mit einem leicht ironischen Unterton und einem sanften Blick auf die Skurrilitäten des typisch britischen Landlebens, das in Midsomer County noch typischer als in einem Agatha-Christie-Roman ist. Dass die Mordmethoden oft ziemlich abstrus sind und nach der Mordrate die Grafschaft schon lange entvölkert sein müsste und nach der Aufklärungsrate von hundert Prozent die Mörder ihr schändliches Treiben doch besser in die benachbarte Grafschaft verlegen sollten, wird in der unkritischen, aber informativen TV-Doku „Super Sleuth“ (enthalten auf der Bonus-DVD der Box) auch von allen Interviewpartnern, wie Barnaby-Erfinderin Caroline Graham, Drehbuchautor Anthony Horowitz (seine „Inspector Barnaby“-Filme sind in der ersten Collector’s Box), Produzent Brian True-May und Barnaby-Darsteller John Nettles, erwähnt. Auch dass in den TV-Filmen ein England gezeichnet wird, das es heute so nicht mehr gibt, wird verraten. Aber vielleicht hat „Inspector Barnaby“ deshalb in England und seit einigen Jahren auch in Deutschland und vielen anderen Ländern eine so große Gefolgschaft. Es ist eine eskapistische Krimiserie, in der Mord als etwas vollkommen Normales betrachtet wird und der Ermittler ein ganz normaler Mensch ist. Das ist, wenn man nach dem Genuss von einigen anderen Krimis und Krimiserien mal wieder an der gesamten Menschheit zweifelt und alle Polizisten für suizidgefährdete, psychopathische, beziehungsgestörte, an ihrer Arbeit verzweifelnde, von Schuldkomplexen geplagte Alkoholiker hält, eine willkommene Entspannung.

In der „Collector’s Box 2“ sind folgende zwanzig spielfilmlangen TV-Filme enthalten:

Nachts, wenn Du Angst hast (Things that go bump in the Night, GB 2004, Staffel 8, Folge 1)

Regie: Peter Smith

Drehbuch: Peter J. Hammond

Erben oder sterben? (Banting Boy, GB 2005, Staffel 8, Folge 4)

Regie: Sarah Hellings

Drehbuch: Steve Trafford

Melodie des Todes (Midsomer Rhapsody, GB 2005, Staffel 8, Folge 8)

Regie: Richard Holthouse

Drehbuch: Richard Cameron

Fluch über Winyard (The House in the Woods, GB 2005, Staffel 9, Folge 1)

Regie: Peter Smith

Drehbuch: Barry Simner

Die tote Königin (Dead Letters, GB 2006, Staffel 9, Folge 2)

Regie: Renny Rye

Drehbuch: Peter J. Hammond

Der Krieg der Witwen (Vixen’s run, GB 2006, Staffel 9, Folge 3)

Regie: Peter Smith

Drehbuch: Michael Aitkens

Die Spur führt ins Meer (Down among the dead Men, GB 2006, Staffel 9, Folge 4)

Regie: Renny Rye

Drehbuch: Douglas Watkinson

Erst Morden, dann heiraten (Four Funerals and a Wedding, GB 2006, Staffel 9, Episode 5)

Regie: Sarah Hellings

Drehbuch: Elizabeth-Anne Wheal

Tote singen nicht (Death in Chorus, GB 2006, Staffel 9, Episode 7)

Regie: Sarah Hellings

Drehbuch: David Harsent

Mörder-Falle (Last Year’s Model, GB 2006, Staffel 9, Episode 8)

Regie: Richard Holthouse

Drehbuch: David Hoskins

Tanz in den Tod (Dance with the Dead, GB 2006, Staffel 10, Episode 1)

Regie: Peter Smith

Drehbuch: Peter J. Hammond

Mord mit Groove (The Axeman Cometh, GB 2007, Staffel 10, 4)

Regie: Renny Rye

Drehbuch: Michael Aitkens

Kameraschüsse (Pictures of Innocence, GB 2007, Staffel 10, Folge 6)

Regie: Richard Holthouse

Drehhbuach: Andrew Payne

Treu bis in den Tod (Faithful unto Death, GB 1998, Staffel 1, Folge 4)

Regie: Baz Taylor

Drehbuch: Douglas Watkinson

LV: Caroline Graham: Faithful unto Death, 1997 (Treu bis in den Tod)

Ein Toter, den niemand vermisst (Death of a Stranger, GB 1999, Staffel 3, Folge 1)

Regie: Peter Creegen

Drehbuch: Douglas Livingstone

Drei tote alte Damen (Blue Herrings, GB 2000, Staffel 3, Folge 2)

Regie: Peter Smith

Drehbuch: Hugh Whitemore

Leichen leben länger (Who killed Cock Robin?, GB 2001, Staffel 4, Folge 4)

Regie: David Tucker

Drehbuch: Jeremy Paul

Morden, wenn die Blätter fallen (Dark Autumn, GB 2001, Staffel 4,Folge 5)

Regie: Jeremy Silberston

Drehbuch: Peter J. Hammond

Das Tier in Dir (The Animal within, GB 2007, Staffel 10, Folge 2)

Regie: Renny Rye

Drehbuch: David Hoskins

Ein Sarg aus China (King’s Crystal, GB 2007, Staffel 10, Folge 3)

Regie: Peter Smith

Drehbuch: Steve Trafford

Außerdem gibt es die sehenswerte 47-minütige Dokumentation „Super Sleuth“ (GB 2006) von Janette Clucas, ein elfminütiges Interview mit John Nettles und eine Landkarte von Midsomer County.

Inspector Barnaby (Midsomer Murders, GB 1997 – 2011)

LV: Charaktere von Caroline Graham

mit John Nettles (DCI Tom Barnaby), , Daniel Casey (Sergeant Gavin Troy, 1997 – 2003), John Hopkins (Sergeant Dan Scott, 2004 – 2005), Jane Wymark (Joyce Barnaby), Barry Jackson (Dr Bullard), Laura Howard (Cully Barnaby)

Inspector Barnaby - Collector s Box 2

Inspector Barnaby – Collector’s Box 2

(Volume 6 – 10)

DVD

Edel

Bild: Pal 4:3/Pal 16:9

Ton: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 2.0)

Untertitel: –

Bonusmaterial: Interview mit John Nettles, TV-Dokumentation „Super Sleuth“, Poster mit Landkarte von Midsomer County

Länge: 1947 Minuten (21 DVDs, also 1 Folge pro DVD, plus eine für die Doku)

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

ITV über Inspector Barnaby

ZDF über „Inspector Barnaby“

Wikipedia über „Inspector Barnaby“ (deutsch, englisch)

FAZ: Nina Belz trifft John Nettles (6. März 2011)

Krimi-Couch über Caroline Graham

Kaliber.38 über Caroline Graham

 Meine Besprechung von „Inspector Barnaby – Volume 12“

Meine Besprechung von „Inspector Barnaby – Volume 13“

Meine Besprechung von „Inspector Barnaby – Volume 14“

Meine Besprechung von „Inspector Barnaby – Volume 15“

Meine Besprechung von „Inspector Barnaby – Collector’s Box 1“


DVD-Krtik: Mit „Aurelio Zen“ zu den dunklen Seiten Italiens

Februar 27, 2013

Meine Erinnerung an die Aurelio-Zen-Kriminalromane von Michael Dibdin ist inzwischen etwas verblasst, aber mir gefielen die Romane vor einigen Jahren verdammt gut. Sein erster Zen-Roman „Entführung auf italienisch“ machte mich nach einigen Seiten zu einem Fan und ich wurde in den Neunzigern nicht müde, die Romane von Michael Dibdin zu empfehlen. Denn sie waren (und sind) viel bessere Romane von einem Nicht-Italiener über Italien als die erfolgreichen Commisario-Brunetti-Bücher von Donna Leon.

Dibdin schickte seinen Ermittler in elf Romanen quer durch Italien und er erzählte von den dunklen Geheimnissen Italiens – und inzwischen ist, wer die deutschen Ausgaben der Zen-Romane haben will, eine Suche quer durch die Antiquariate angesagt.

Jedenfalls freute ich mich auf die Verfilmungen, auch wenn mir klar war, dass die Macher einiges ändern würden. Immerhin erschienen die drei Romane, die die Grundlagen für die drei spielfilmlangen TV-Filme lieferten, vor über zwanzig Jahren. Aber ich hatte mit zwei Problemen zu kämpfen: Rufus Sewell als Aurelio Zen war für mich niemals der Aurelio Zen, den ich aus den Büchern im Gedächtnis hatte, und es wurde viel zu viel Zeit mit Zens Liebesgeschichte mit Tania Moretti (Caterina Murino), einer gerade noch verheirateten Sekretärin bei der Polizei, verbracht.

Im Film ist Aurelio Zen ein schüchterner, fast schon gehemmter Mann, der auf den ersten Blick das Gegenteil eines Latin Lovers ist; was ihn für das andere Geschlecht nur noch attraktiver macht. Er ist außerdem ein guter Polizist, der für seine Ehrlichkeit bekannt und gefürchtet ist. Deshalb bekommt er in „Aurelio Zen“ (so der Titel der TV-Serie) auch immer die harten, politischen Fälle auf den Schreibtisch. Fälle, in denen die eine Seite ihm explizit sagt, dass er den Fall vertuschen soll, und die andere Seite ihm sagt, dass er den wahren Täter finden soll. Dabei haben hochrangige Politiker, vermögende Unternehmer, die Kirche und auch die Mafia (wobei sie hier noch eine Nebenrolle spielt) ihre Finger im Spiel. Und der italienische Staat ist bis in den letzten Winkel korrupt.

Gerade vor diesem Hintergrund entfalten die drei sehr stilvoll inszenierten „Aurelio Zen“-Krimis ihren Reiz. In „Vendetta“ soll Aurelio Zen sich noch einmal die Beweise in einem abgeschlossenen Mordfall ansehen. Der Bauunternehmer Faso wurde in seiner Villa ermordet und es gibt auch einen Täter, der die Tat allerdings hartnäckig leugnet. Als Zen sich auf Sardinien den Tatort ansieht, entdeckt er eine neue Spur. Gleichzeitig will Tito Spadola sich an den Menschen rächen, die ihn aus seiner Sicht unschuldig in den Knast brachten. Einer von ihnen ist Aurelio Zen.

In „Himmelfahrt“ stürzt der Adlige Umberto Ruspanti sich nachts von einer Brücke. Zen soll den Fall schnell als Selbstmord abschließen. Aber er stellt Fragen, stößt auf Ungereimtheiten und hört von einem geheimnisvollen, mächtigen Bund, der sich Cabal nennt.

In „Entführung auf italienisch“ ist in Perugia ein reicher Industrieller entführt worden. Nachdem die erste Geldübergabe scheiterte, soll Aurelio Zen die Kohlen aus dem Feuer hohlen. Dabei ist sein geringstes Problem, dass die Entführer selbstverständlich keine Polizei wollen und dass der italienische Staat niemals ein Lösegeld bezahlen würde. Zen bekommt, wenig überraschend in einem Staat mit einer gut funktionierenden Doppelmoral, sogar das Lösegeld aus einem staatlichen Reptilienfonds.

Diese drei Geschichten werden von den Regisseuren John Alexander, Christopher Menaul und Jon Jones fast schon altmodisch ruhig erzählt. Auch die gewählten Drehorte in Italien (es wurde vor Ort mit vielen einheimischen Schauspielern gedreht) und die Kameraarbeit von Tony Miller (Vendetta, Entführung auf italienisch) und Julian Court (Cabal) tauchen die Geschichten in ein noirisches Licht, bei dem die Braun- und Schwarztöne überwiegen. Und so wirken die Filme oft wie ein aus der Zeit gefallener neorealistischer Film von Michelangelo Antonioni, irgendwo zwischen „Die mit der Liebe spielen“ (L’avventura, 1960), „Die Nacht“ (La notte, 1961) und „Liebe 1962“ (L’eclisse, 1962).

Aurelio Zen“ ist vielleicht nicht der Aurelio Zen aus Michael Dibdins Romanen, aber es sind drei ansehnliche, in Italien spielende Kriminalfilme.

Obwohl die Quoten gut waren, wurde die Serie von der BBC nach diesen Filmen eingestellt, weil der damals neue BBC-One-Controller Danny Cohen die Zahl der männlichen Ermittler reduzieren wollte. Und „Aurelio Zen“ ist doch eher, vor allem im Vergleich zu den sehr packenden BBC-Serien „Sherlock“ und „Luther“, gediegene Kriminunterhaltung mit einem hohen Soap-Anteil.

Als Bonusmaterial gibt es ein informatives halbstündiges „Making of“.

Zen - DVD-Cover 4

Aurelio Zen (Zen, GB 2010)

mit Rufus Sewell (Aurelio Zen), Caterina Murino (Tania Moretti), Stanley Townsend (Moscati), Ben Miles (Amedeo Colonna), Vincent Riotta (Giorgio de Angelis), Catherine Spaak (Mamma), Sargon Yelda (Romizi), Francesco Quinn (Gilberto Nieddu), Ed Stoppard (Vincenzo Fabri), Anthony Higgins (Guerchini), Garry Cooper (Angelo), Cosima Shaw (Nadia Pirlo)

DVD

Polyband

Bild: 16:9 (1,78:1)

Ton: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Englisch

Bonusmaterial: Making of (31 Minuten, deutsch untertitelt)

Länge: 270 Minuten (3 x 90 Minuten) (2 DVDs)

FSK: ab 12 Jahre

Die drei „Aurelio Zen“-Filme

Vendetta (Vendetta)

Regie: John Alexander

Drehbuch: Simon Burke

LV: Michael Dibdin: Vendetta, 1991 (Vendetta)

Erstausstrahlung: 2. Januar 2011 (BBC)

Deutsche Premiere: 4. Januar 2013 (ZDFneo)

Himmelfahrt (Cabal)

Regie: Christopher Menaul

Drehbuch: Simon Burke

LV: Michael Dibdin: Cabal, 1992 (Himmelfahrt)

Erstausstrahlung: 9. Januar 2011 (BBC)

Deutsche Premiere: 5. Januar 2013 (ZDFneo)

Entführung auf italienisch (Ratking)

Regie: Jon Jones

Drehbuch: Simon Burke, Peter Berry

LV: Michael Dibdin: Ratking, 1988 (Entführung auf italienisch; ausgezeichnet mit dem Gold Dagger)

Erstausstrahlung: 16. Januar 2011 (BBC)

Deutsche Premiere: 6. Januar 2013 (ZDFneo)

Hinweise

BBC über „Aurelio Zen“

BBC Germany über „Aurelio Zen“

Wikipedia über „Aurelio Zen“

Krimi-Couch über Michael Dibdin

Kriminalakte über Michael Dibdin

 

 

 


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