TV-Tipp für den 18. März: The Act of Killing – Der Akt des Tötens

 

Arte, 23.00

The Act of Killing – Der Akt des Tötens (Dänemark/Norwegen/Großbritannien 2012, Regie: Joshua Oppenheimer, Anonymous, Christine Cynn)

Allein schon für die Idee hätte „The Act of Killing“ einen Oscar verdient. Es wurde dann nur eine Nominierung als bester Dokumentarfilm. Dafür gewann der Film etliche andere Preise, unter anderem auf der Berlinale 2012 den Preis der ökomenischen Jury und den Panorama Publikumspreis.

Denn die Idee für den Film ist so einfach, wie genial: Joshua Oppenheimer ließ Männer, die 1965/66 in Indonesien bei den Massenmorden beteiligt waren und die heute immer noch unbehelligt in Indonesien leben und stolz auf ihre Taten sind, sie vor laufender Kamera nachinszenieren.

Der so entstandene Film bietet einen erschreckenden Blick in die Banalität des Bösen und zwingt zum Nachdenken. Kein angenehmer Film.

Arte zeigt eine 95-minütige Fassung. Im deutschen Kino lief eine zweistündige Fassung. Und dann gibt es noch eine 150-minütige Fassung des Films, die auf DVD erschien.

Hinweise

Film-Zeit über „The Act of Killing“

Moviepilot über „The Act of Killing“

Metacritic über „The Act of Killing“

Rotten Tomatoes über „The Act of Killing“

Wikipedia über „The Act of Killing“ (deutsch, englisch)

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