Neu im Kino/Filmkritik: Die Schlachtplatte „Northmen – A Viking Saga“

Es begab sich im Jahr 873 des Herrn eine Horde ausgestoßener Wikinger nach Britannien, wo sie das Kloster Lindisfarne zwecks Rehabilitierung plündern wollten. Aber zuvor stießen sie, nach einem Schiffbruch, auf eine schöne und äußerst wehrhafte Jungfrau von königlichem Blut. Sie befreiten sie gar blutig von ihren Bewachern, die sie zu einer arrangierten Hochzeit bringen sollten, nahmen sie geschwind als Geisel und erbaten von ihrem Vater, einem schottischen König, Geld. Dieser schickte eine überall gefürchtete Söldnerbande, das aus den Karpaten kommende blutrünstige, aber nicht blutsaugende Wolfsrudel, los, seine Tochter zu befreien. Oder umzubringen. Jedenfalls sollen sie die Wikinger nach Walhalla schicken.
Schnell geht es mächtig rund in der einsamen schottischen Landschaft. Neben all dem Morden gibt es auch etwas Liebe, denn die schöne Maid verliebt sich, oh große Überraschung, in einen der ungewaschenen Wikinger. Und sie treffen einen äußerst wehrhaften Mönch, der in einem Turm mit tödlichen Fallen und Notausgang lebt. Die Kampfkunst beherrst der Mann Gottes ebenfalls.
Bei vielen Kritikern kam „Northmen – A Viking Saga“ nicht besonders gut an, wobei ich den Film nicht so schlecht fand, weil er ziemlich genau das liefert, was er verspricht: eine niemals innovative Schlachtplatte, in der immer genug passiert, um nicht gelangweilt zu werden. Garniert mit prächtigen Landschaftsaufnahmen, die zeigen, dass Südafrika, mit der Hilfe von Farbfiltern, sehr gut für Schottland herhalten kann.
Man sollte allerdings nie nach so etwas wie „Logik“ fragen. Da werden die Nordmänner dann ziemlich ungnädig.

Northmen - Plakat

Northmen – A Viking Saga (Northmen – A Viking Saga, Schweiz/Deutschland/Südafrika 2014)
Regie: Claudio Fäh
Drehbuch: Bastian Zach, Matthias Bauer
mit Tom Hopper, Ryan Kwanten, Ken Duken, Charlie Murphy, James Norton, Leo Gregory, Darrell D’Silva, Mark Strepan, Richard Lothian, Ed Skrein, Anatole Taubman, Johan Hegg, Danny Keogh
Länge: 97 Minuten
FSK: ab 16 Jahre

Hinweise
Homepage zum Film
Film-Zeit über „Northmen“
Moviepilot über „Northmen“
Rotten Tomatoes über „Northmen“
Wikipedia über „Northmen“

Und jetzt den Lautstärkeregler auf volle Leistung schieben

3 Responses to Neu im Kino/Filmkritik: Die Schlachtplatte „Northmen – A Viking Saga“

  1. Harry sagt:

    Ist doch genau der richtige Stoff für mich B-Movie-Konsumenten. Und der neue „Transporter“ Ed Skrein ist auch dabei. Spielt der etwas das Mönchlein?

    Gruß
    Harry

  2. AxelB sagt:

    Uh, Mister Skrein spielt Hjorr, den jüngeren Bruder von Bovarr, dem Anführer des „Wolfsrudel“; der Söldnergruppe aus den Karpaten.
    Der von der Kirche irgendwie verstoßene Kungfu-Ninja-Mönch wird von Ryan Kwanten, bekannt aus True Blood“, gespielt.

  3. Harry sagt:

    Danke für die Vorab-Info.

    Gruß
    Harry, der gerade mit Oliver Harris und London Underground beschäftigt ist.

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