„201 x 2001“ – Fragen und Antworten zur „Odyssee im Weltraum“

Der Untertitel von Nils Daniel Peilers „201 x 2001“ „Fragen und Antworten mit allem Wissenswerten zu Stanley Kubricks ‚Odyssee im Weltraum’“ fasst das jetzt im Schüren Verlag erschienene Büchlein gut zusammen: es gibt 201 Fragen und Antworten zu dem Filmklassiker.

Nils Daniel Peiler setzt damit seine Beschäftigung mit Kubricks Meisterwerk „2001: Odyssee im Weltraum“ fort. Der Film schildert, nachdem auf dem Mond ein von Außerirdischen geschaffener Monolith entdeckt wurde, das Schicksal einer aus dem Ruder laufenden Weltraumexpedition. Denn der Bordcomputer entwickelt ein für die Raumfahrer bedrohliches Eigenleben.

Peiler schrieb seine Promotion über die künstlerische Rezeption von „2001“, ist Kokurator der bis zum 23. September laufenden „2001“-Jubiläumsaustellung im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main und hat jetzt ein kleines Büchlein voller mehr oder weniger bedeutender Fakten über den Film zusammengetragen. Diese präsentiert er als alphabetisch sortiertes Frage-Antwort-Spiel. Da steht dann erschreckend Banales neben Interessantem. Fakten, die man durch eine schnelle IMDB-Recherche erfährt, stehen neben Informationen, die wahrscheinlich sogar „2001“-Aficionados nicht kennen. Oder schon wieder vergessen haben.

Am Ende ist „201 x 2001“ ein informatives Buch zum Rumblättern. Leider ohne Bilder. Aber die sieht man beim nächsten Genuss von „2001: Odyssee im Weltraum“. Je nach Wunsch: mit oder ohne Drogen.

Nils Daniel Peiler: 201 x 2001

Schüren, 2018

108 Seiten

9,90 Euro

Der Film, der das Buch inspirierte

2001: Odyssee im Weltraum (2001: A Spacy Odyssey, Großbritannien/USA 1968)

Regie: Stanley Kubrick

Drehbuch: Stanley Kubrick, Arthur C. Clarke

LV: Arthur C. Clarke: The Sentinel, 1951 (Der Wachposten, Kurzgeschichte, abgedruckt unter anderem in “Verbannt in die Zukunft” und “2001: Aufbruch zu verlorenen Welten“)

Buch zum Film: Arthur C. Clarke: 2001: A Space Odyssey, 1968 (2001: Odyssee im Weltraum)

Buch über die Dreharbeiten: Arthur C. Clarke: The lost worlds of 2001, 1972 („2001“ Aufbruch zu verlorenen Welten – Das Logbuch der Kapitäne Clarke und Kubrick)

Auf dem Mond wird ein schwarzer Monolith entdeckt. Er sendet Signale zum Jupiter. Um das Rätsel zu lösen, wird die „Discovery“ losgeschickt. Während des Flugs beginnt der Bordcomputer HAL sich über seine menschliche Besatzung so seine Gedanken zu machen.

Ein zeitloser Klassiker und ein Film, der für die große Leinwand gemacht wurde.

2001: Odyssee im Weltraum war ohne Zweifel der einflussreichste Science-Fiction-Film der sechziger Jahre. Von nun an gewann das Science-Fiction-Kino einen wahrhaft spekulativen Aspekt und folgte damit der Science-Fiction-Literatur.“ (Phil Hardy, Hrsg.: Die Science Fiction Filmenzyklopädie) Denn: „Nach all dem Kinoschwachsinn, den Heerscharen unbedarfter SF-Filmer dem Publikum bis 1969 vorgesetzt hatten, ging 2001: Odyssee im Weltraum den SF-Fans herunter wie die reinste Götterspeise.“ (Ronald M. Hahn/Volker Jansen: Lexikon des Science Fiction Films).

Mit Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester, Daniel Richter, Daniel Richter, Margaret Tyzack

Hinweise

Schüren über „201 x 2001“

Rotten Tomatoes über „2001“

Wikipedia über „2001“ (deutsch, englisch)

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