TV-Tipp für den 1. Dezember: Wild Christmas

November 30, 2018

Wenige Minuten vor dem 1. Advent

ZDFneo, 22.10

Wild Christmas (Reindeer Games, USA 2000)

Regie: John Frankenheimer

Drehbuch: Ehren Kruger

Knacki Rudi Duncan freut sich wie Bolle. Unter der Identität eines verstorbenen Knastkumpels will er sich an dessen Brieffreundin heranmachen. Die sieht nämlich unglaublich gut aus. Dummerweise hat sie einen Bruder. Der möchte, dass Rudi ihm beim Überfall eines Casinos hilft. Ein Casino, in dem Rudi früher arbeitete.

John Frankenheimers letzter Kinofilm ist nicht gerade ein Meisterwerk, aber ein vergnüglicher Neo-Noir mit viel Schnee, Weihnachtsmännern und vielen Dingen, die mit Weihnachten nichts zu tun haben.

„Mag das Drehbuch auch gelegentlich ein wenig überkonstruiert erscheinen, die Inszenierung von Regie-Veteran Frankenheimer erweist sich als absolut schnörkellos und handwerklich perfekt.“ (tip 25/2000)

Die US-Kritik war nicht so begeistert.

Frankenheimer inszenierte „Der Gefangene von Alcatraz“, „Botschafter der Angst“ (The Manchurian Candidate), „Grand Prix“, „French Connection II“, „Schwarzer Sonntag“ und „Ronin“.

mit Ben Affleck, Gary Sinise, Charlize Theron, Donal Logue, Danny Trejo, Clarence Williams III, Dennis Farina

Wiederholung: Sonntag, 2. Dezember, 03.25 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Wild Christmas“

Wikipedia über „Wild Christmas“ (deutsch, englisch)

Meine Bepsrechung von John Frankenheimers „Die jungen Wilden“ (The Young Savages, USA 1960)


Neu im Kino/Filmkritik: Lars von Trier erzählt über „The House that Jack built“

November 30, 2018

Lars von Triers neuer Film „The House that Jack built“ ist bei uns „frei ab 18 Jahren“ und diese Freigabe ist nachvollziehbar und auch gerechtfertigt. Denn es geht nicht nur darum, was man sieht, sondern auch wie das gezeigt wird.

Außerdem ist der Film mit 153 Minuten – ungekürzt – auch eine Probe für das Sitzfleisch. In Cannes, wo der Film seine Premiere hatte, sorgte er für erwartbare Kontroversen, einen sich leerenden Kinosaal und einer zehnminütigen Standing Ovation bei der Premiere. Der ewige Provokateur von Trier lehnte sich danach wahrscheinlich mit einem zufriedenen „Mission erfüllt“-Gefühl zurück. Denn „The House that Jack built“ ist ein wahrer Klotz. Er erzählt mit viel schwarzem Humor, Zynismus, Metaebenen, Interpretationsangeboten und der ewigen Frage, wie autobiographisch der Film ist, die Geschichte eines Serienmörders aus der Perspektive des Mörders.

Verge fordert Jack (Matt Dillon) auf, ihm von seinen Taten zu erzählen. Verge, den wir erst am Ende sehen, wird von Bruno Ganz gesprochen und weil er eine so markant beruhigende Stimme hat, ist es gut, dass er sich selbst synchronisierte.

Jack erzählt Verge von fünf zufällig Vorfällen, die sich zwischen den frühen siebziger, seinem ersten Mord, und den frühen achtziger Jahren, seiner letzten Tat, ereigneten. Diese Vorfälle sind streng voneinander getrennte, in sich abgeschlossene Geschichten. Er erzählt auch ein wenig aus seinem Leben, vor allem von seinem Projekt, ein Haus zu bauen, und er vergleicht sich mit einem Künstler. Verge hört ihm wie ein Psychiater oder Seelsorger oder die Stimme des abwesenden schlechten Gewissens zu. In jedem Fall verurteilt er ihn nicht.

Jacks erster Mord geschieht eher zufällig. In den frühen siebziger Jahren fährt er in seinem roten Lieferwagen durch einen Wald. Am Straßenrand sieht er in der Einöde eine Frau (Uma Thurman), die schon auf den ersten Blick nicht aus der ländlichen Gegend stammt. Ihr Auto hat einen platten Reifen. Er will ihr helfen, indem er sie schnell zur nächsten Werkstatt fährt. Aber sie nimmt keine Rücksicht auf ihn, verlangt immer mehr von ihm und plappert ständig. So sagt sie, dass es unvernünftig sei, zu einem fremden Mann ins Auto zu steigen. Er könne ja ein Serienmörder sein. Er sähe auch aus wie einer. Schließlich ist der introvertierte Jack so von ihr genervt, dass er sie mit dem Wagenheber erschlägt. In diesem Moment entscheidet sich, ob man als Zuschauer in Jacks Welt eintauchen oder den Kinosaal verlassen will.

Diese erste Episode, in der Uma Thurman schnell alle Klischees über Serienmörder ausplappert, setzt den Ton für die nächsten, in einem Zeitraum von zwölf Jahren spielenden Episoden. Er ist tiefschwarz, zynisch, frauenverachtend und er nimmt den Zuschauer als Komplizen mit in Jacks Welt. Auch in den nächsten Episoden ermordet Jack Frauen und er schildert sie immer als ziemlich nervige und blöde Wesen. Dass er selbst auch keine Intelligenzbestie, sondern eher dem Typ ‚introvertiert-verklemmter Kleinbürger‘ entspricht, zeigen die Bilder. Auch Verge spricht das an.

Dass die Polizei ihn „Mr. Raffinesse“ nennt und ihn trotz seiner sechzig Morde in einem Jahrzehnt nicht erwischt, ist angesichts der teils improvisierten, oft chaotischen, nie auf eine mögliche Entdeckung achtende Tatausführung mehr als erstaunlich.

Von Triers bitterböser Humor, die Metaebenen und auch die Interpretationsmöglichkeiten machen aus „The House that Jack built“ einen interessanten  und sehenswerten Film. Es ist allerdings auch ein Kunstwerk, das auf die moralische Kategorien verzichtet und das mit hundertfünfzig Minuten länger als nötig ist. Denn ob Jack von drei oder fünf voneinander unabhängigen Vorfällen erzählt ist letztendlich egal. Es sind Episoden aus einem Leben. Kurzfilme, die eine höchst lückenhafte Biographie ergeben. Denn Jack erzählt in jedem Vorfall nur die Geschichte eines weiteren Mordes.

The House that Jack built (The House that Jack built, Dänemark/Schweden/Frankreich/Deutschland 2018)

Regie: Lars von Trier

Drehbuch: Lars von Trier

mit Matt Dillon, Bruno Ganz, Uma Thurman, Siobhan Fallon Hogan, Sofie Gråbøl, Riley Keough

Länge: 153 Minuten

FSK: ab 18 Jahre

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „The House that Jack built“

Metacritic über „The House that Jack built“

Rotten Tomatoes über „The House that Jack built“

Wikipedia über „The House that Jack built“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Lars von Triers „Nymphomaniac – Teil 1 (Nymphomaniac – Volume 1, Dänemark/Deutschland/Frankreich/Schweden 2013)

Meine Besprechung von Lars von Triers „Nymphomaniac – Teil 2“ (Nymphomaniac – Volume 2, Dänemark/Deutschland/Frankreich/Schweden 2013)

Diaphanes: Mehdi Belhaj Kacem und Raphaëlle Milone unterhalten sich mit Lars von Trier (17. Juli 2018)

Ein neues Gespräch mit Lars von Trier (mit englischen Untertiteln)


TV-Tipp für den 30. November: Janis: Little Girl Blue

November 30, 2018

Arte, 22.05

Janis: Little Girl Blue (Janis: Little Girl Blue, USA 2015)

Regie: Amy J. Berg

Drehbuch: Amy J. Berg

Die Doku „Janis: Little Girl Blue“ über die Sänderin Janis Joplin ist informativ, kurzweilig und geizt nicht mit Konzertaufnahmen; wobei die durchaus etwas kürzer hätten ausfallen können. Aber andererseits: wer kann schon etwas gegen gute Musik einwenden?

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Janis Joplin, Peter Albin, Sam Andrew, Karleen Bennett, Dick Cavett, John Cooke, David Dalton, Cornelius ‚Snooky‘ Flowers, Country Joe McDonald, Clive Davis, Melissa Etheridge, Dave Getz, Laura Joplin, Michael Joplin, Michael Joplin, Julius Karpen, Juliette Lewis, Alecia Moore, J. Dave Moriaty, Dave Niehaus, D.A. Pennebaker, Travis Rivers, Powell St. John, Bob Weir, Jae Whitaker, Chan Marschall (Cat Power, Erzählerin in der Originalfassung)

Hinweise
Deutsche Homepage zum Film
Moviepilot über „Janis: Little Girl Blue“
Metacritic über „Janis: Little Girl Blue“
Rotten Tomatoes über „Janis: Little Girl Blue“
Wikipedia über „Janis: Little Girl Blue“ und Janis Joplin (deutsch, englisch)
AllMusic über Janis Joplin

Meine Besprechung von Amy J. Bergs „Janis: Little Girl Blue“ (Janis: Little Girl Blue, USA 2015)


Neu im Kino/Filmkritik: „Peppermint – Angel of Vengeance“ rächt ihre Familie

November 29, 2018

Nachdem am Geburtstag ihrer Tochter die kleine Familienfeier am Rand eines Vergnügungsparks in Los Angeles in einem Blutband endet, bei dem Riley North schwer verwundet und ihr Mann und ihre Tochter erschossen werden und, Monate später, die Täter vor Gericht freigesprochen werden, verschwindet Riley spurlos.

Sie ist tief enttäuscht von dem korrupten Justizsystem, das Mörder freispricht und sie in eine Psychiatrie abschieben will. Abseits der USA absolviert sie ein Trainingsprogramm, das auch Bruce Wayne gefallen hätte. Und wie Wayne kehrt sie Jahre später zurück um, wie Batman im schönsten Punisher-Stil, das Gangsterkartell, das ihre Familie ermordete, zu vernichten. Beginnend mit den Mördern ihrer Familie, die sie dekorativ an einem Riesenrad aufhängt.

Pierre Morel, der vor zehn Jahren in dem Überraschungserfolg „96 Hours“ (Taken) aus dem Charakterschauspieler Liam Neeson einen Actionhelden machte, präsentiert in seinem neuen Actionthriller „Peppermint – Angel of Vengeance“ Jennifer Garner als Racheengel Riley North. Und sie tut in dem Film das, was sonst Männer tun: im Alleingang eine Gangsterbande vernichten. Dabei zeigt sie, dass sie seit ihren „Alias“-Tagen nichts verlernte.

Die Story selbst bewegt sich, durchaus kurzweilig mit viel Old-School-Action, auf den vertrauten Pfaden eines Actionthrillers, der eine kompromisslose Rachegeschichte erzählt. Mit der entsprechenden Selbstjustiz rechtfertigenden kruden Moral.

Da überrascht dann nur die Identität des korrupten Cops. Und dass der Film nicht auf einer Comicvorlage basiert.

Peppermint – Angel of Vengeance (Peppermint, USA 2018)

Regie: Pierre Morel

Drehbuch: Chad St. John

mit Jennifer Garner, Method Man, John Ortiz, John Gallagher Jr., Juan Pablo Raba, Annie Ilonzeh, Jeff Hephner, Pell James

Länge: 102 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Deutsche Facebook-Seite zum Film

Moviepilot über „Peppermint – Angel of Vengeance“

Metacritic über „Peppermint – Angel of Vengeance“

Rotten Tomatoes über „Peppermint – Angel of Vengeance“

Wikipedia über „Peppermint – Angel of Vengeance“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Pierre Morels Jean-Patrick-Manchette-Verfilmung „The Gunman“ (The Gunman, Großbritannien/Frankreich/Spanien 2015)


Neu im Kino/Buch- und Filmkritik: Die Agatha-Christie-Verfilmung „Das krumme Haus“

November 29, 2018

Während Kenneth Branagh noch mit der Verfilmung des Agatha-Christie-Romans „Tod auf dem Nil“ beschäftigt ist, läuft bei uns mit „Das krumme Haus“ eine andere Agatha-Christie-Verfilmung an.

In dem jetzt erstmals verfilmten Einzelwerk geht es um den Mord an dem vermögenden Geschäftsmann Aristide Leonidas. Der aus Griechenland stammende Selfmade-Millionär lebte mit seiner jüngeren Frau, seinen erwachsenen Kindern, ihren Ehepartnern und Kindern in dem titelgebenden krummen Haus. Ermordet wurde er mit Eserin. Die Augentropfen waren mit dem Insulin vertauscht worden.

Weil jeder der Hausbewohner die Flüssigkeit irgendwann hätte vertauschen können, erübrigt sich die Frage nach dem Alibi. Aber wer von ihnen hatte ein Motiv?

Im Buch und der Verfilmung ermittelt beide Male Charles Hayward. Er ist auch der Erzähler des Romans. Im Ende der vierziger Jahre spielendem Roman ist er der künftige Gatte von Sophia Leonidas, der Enkelin des Toten, und sein Vater ist Assistant Commissioner bei Scotland Yard. Beide halten es für eine gute Idee, dass er sich in dem Haus umhört und so Dinge erfährt, die die Polizei nicht erfährt.

Im Film wurde der Mordfall aus keinem wirklich ersichtlichem Grund in die späten fünfziger Jahre verlegt und aus dem Liebhaber wurde ein Privatdetektiv, der in schönster Hardboiled-Tradition in seinem Büro lebt. Seine frühere Geliebte Sophia Leonidas beauftragt ihn, herauszufinden, wer ihren Großvater ermordete. Durch diese Änderung können die Filmemacher – Regisseur Gilles Paquet-Brenner (zuletzt „Dark Places“) und die Drehbuchautoren Julian Fellowes (u. a. „Gosford Park“ [der ist sehr Christie] und „Downtown Abbey“) und Tim Rose Price (u. a. „Rapa Nui“, „Der Schlangenkuss“) – viel stärker mit den Privatdetektiv-Klischees spielen. So ist Hayward im ständigen Kleinkrieg mit der Polizei über Kompetenzen und Informationen. Und die naseweise zwölfjährige Josephine Leonidas darf noch mehr auf den Klischees des Rätselkrimis herumreiten, die Ermittlungen kommentieren und dem Privatdetektiv altkluge Ratschläge geben.

Im Film – und das kann mühelos als ätzender Kommentar zum Brexit und dem Gehabe von vor allem konservativen Oberschicht-Politikern gesehen werden – sind Leonidas‘ Kinder und ihre Ehepartner alle ziemliche Schnösel, die ihre Unfähigkeit, ihre Lebensunterhalt alleine zu verdienen, mit einer Überheblichkeit kompensieren, die ihre Unsicherheit kaum kaschieren kann.

Und weil eine durchaus erkleckliche Zahl bekannter Schauspieler (nicht die A-Liga aus dem „Mord im Orient-Express“, sondern ein, zwei Nummern kleiner) engagiert wurde, die die Mordverdächtigen in kurzen Szenen zum Leben erweckt, entsteht bei Haywards Ermittlungen vor mondäner Landhauskulisse ein kleines Sittengemälde einer sich im Abstieg befindenden Klasse (und damit Empires). Wobei die Ermittlungen vor allem im Haus stattfinden.

Allerdings ist die Geschichte des Rätselkrimis sehr vorhersehbar. Nicht nur ich wusste nach dem ersten, spätestens nach dem zweiten Auftritt des Mörders, wer der Mörder ist; – wobei, wie ein Blick auf das Plakat zeigt, ich besser von Mörderin spreche. Denn das Plakat zeigt neben dem Ermittler nur noch einen weiteren Mann. Und auch wer den Roman kennt, kennt die Lösung. Denn die Macher des Films verpflichten sich, mit der Nennung von Agatha Christie auch die Identität des Mörders beizubehalten.

Erzählerisch hangelt sich der Film in moderater Noir-Optik von einer aus Privatdetektiv-Krimis bekannten Situation zur nächsten und präsentiert alles so, als habe sich in den vergangenen Jahrzehnten erzählerisch nichts geändert. Da darf dann auch ein Auto, das über einen Abhang fährt, beim Aufprall in Flammen aufgehen und fotogen explodieren.

Aber im Gegensatz zu einem richtigen Privatdetektiv-Krimi ist im Roman und im Film der Ermittler eine passive Figur, die am Ende noch nicht einmal die Verdächtigen in einem Raum versammeln und seinem staunendem Publikum den Mörder präsentieren darf. Ob er seine kleinen grauen Zellen anstrengt ober es bleiben lässt, ändert nichts am Ergebnis: Beide Male löst sich der Fall ohne ihn und auch die Frage nach der Bestrafung des Mörders wird ohne ihn geklärt.

So ist „Das krumme Haus“ ein konventioneller, bräsiger Rätselkrimi, der bis auf einige kleine Änderungen dem Roman folgt.

Der Roman ist, vor allem wenn man vorher Rex Stouts Nero-Wolfe-Krimi „Der rote Siter“ (1938/1939) (Besprechung folgt) gelesen hat, ein langweiliger Rätselkrimi. Das liegt an dem passiven Ermittler, den vor sich hin plätschernden Ermittlungen, bei denen es nur eine überschaubare Zahl falscher Fährten und gut aufgebauter Verdächtiger gibt, und der Sprache. Während bei Rex Stout Humor und ein genauer Blick auf die Verdächtigen und ihr Leben den glänzend konstruierten Rätselkrimi zu einem Lesevergnügen machen, wirkt bei Christie alles verstaubt und zufällig. Das gilt auch für das Mordmotiv.

Agatha Christie hält „Das krumme Haus“ für eines ihrer besten Werke. Nun, ja.

Das krumme Haus (Crooked House, USA 2017)

Regie: Gilles Paquet-Brenner

Drehbuch: Julian Fellowes, Gilles Paquet-Brenner, Tim Rose Price

LV: Agatha Christie: Crooked House, 1949 (Das krumme Haus)

mit Max Irons, Stefanie Martini, Glenn Close, Honor Kneafsey, Christina Hendricks, Terence Stamp, Julian Sands, Gillian Anderson, Christian McKay, Amanda Abbington, Preston Nyman, John Heffernan, Jenny Galloway, David Kirkbride, Tina Gray, Roger Ashton-Griffiths, Andreas Karras, Gino Picciano

Länge: 116 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Die Vorlage

(neu übersetzt und aktuell als Movie Tie-in)

Agatha Christie: Das krumme Haus

(übersetzt von Giovanni und Ditte Bandini)

Atlantik, 2017

256 Seiten

10 Euro

Originalausgabe

Crooked Hous

Dodd, Mead & Company, 1949

Zahlreiche deutsche Veröffentlichungen in verschiedenen Übersetzungen.

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Moviepilot über „Das krumme Haus“

Metacritic über „Das krumme Haus“

Rotten Tomatoes über „Das krumme Haus“

Wikipedia über „Das krumme Haus“ (englisch)

Homepage von Agatha Christie

Krimi-Couch über Agatha Christie

Meine Besprechung von Agatha Christies „Mord im Orientexpress“ (Murder on the Orient Express, 1934)

Meine Besprechung von Kenneth Branaghs Agatha-Christie-Verfilmung „Mord im Orientexpress“ (Murder on the Orient Express, USA 2017)

Meine Besprechung von Gilles Paquet-Brenners „Dark Places – Gefährliche Erinnerung“ (Dark Places, USA/Frankreich 2015)


TV-Tipp für den 29. November: The Sixth Sense

November 29, 2018

Servus TV, 20.15

The Sixth Sense (The Sixth Sense, USA 1999)

Regie: M. Night Shyamalan

Drehbuch: M. Night Shyamalan

Ein Psychologe will einem Kind, das tote Menschen sieht, helfen.

Ein gewaltiger Publikumserfolg, inzwischen schon ein Klassiker und M. Night Shyamalans bester Film. Mit „The Sixth Sense“ erlebten wir ein grandioses Twist-Ende (mit schönen Grüßen von der „Twilight Zone“), das seitdem unzählige, schlechtere Nachahmer inspirierte.

mit Bruce Willis, Toni Collette, Oliva Williams, Haley Joel Osment, Donnie Wahlberg, Mischa Barton

auch bekannt als „Der sechste Sinn“ (Kinotitel, an den sich inzwischen wohl niemand mehr erinnert)

Wiederholung: Freitag, 30.November, 00.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „The Sixth Sense“

Wikipedia über „The Sixth Sense“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von M. Night Shyamalans „After Earth“ (After Earth, USA 2013)

Meine Besprechung von M. Night Shyamalans „Split“ (Split, USA 2017)


TV-Tipp für den 28. November: Suspiria

November 28, 2018

Arte, 22.40

Suspiria (Suspiria, Italien 1976)

Regie: Dario Argento

Drehbuch: Dario Argento, Daria Nicolodi

Die US-Amerikanerin Suzy Banyon will in Freiburg an einer renommierten Tanzschule studieren. Verhexterweise ist es keine gewöhnliche Schule.

Inzwischen ein Horrorfilmklassiker und Dario Argentos bester Film: ein (alp)traumhafter Rausch von Farben, Tönen und Kamerabewegungen. „Kino als traumgleiche Fantasie (…) Gothic Horror pur.“ (Ivo Ritzer: Suspiria, in Michael Flintrop/Marcus Stiglegger, Hrsg.: Dario Argento)

Arte zeigt den Film in der ungeschnittenen Fassung.

Im Kino läuft seit einigen Tagen Luca Guadagninos Neuinterpretation, die definitiv nicht ‚einfach noch einmal Argento‘ oder ‚Argento light‘ ist.

mit Jessica Harper, Alida Valli, Stefania Casini, Joan Bennett, Flavio Bucci, Udo Kier

Hinweise

Wikipedia über „Suspiria“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Dario Argentos „Dario Argentos Dracula“ (Dracula 3D, Italien 2012)

Meine Besprechung von Michael Fintrop/Marcus Stigleggers (Hrsg.) „Dario Argento – Anatomie der Angst“  (2013)


%d Bloggern gefällt das: