TV-Tipp für den 24. Juni: Violette Nozière

Arte, 20.15

Violette Nozière (Violette Nozière, Frankreich/Kanada 1978)

Regie: Claude Chabrol

Drehbuch: Odile Barski, Hervé Bromberger, Frédéric Grendel

LV: Jean-Marie Fitère: Violette Nozière, 1975 (Violette Nozière)

Paris 1933: Die siebzehnjährige Violette Nozière führt ein Doppelleben. Sie will aus ihrer kleinbürgerlichen Existenz ausbrechen. Das scheint nur zu gehen, indem sie ihre Eltern umbringt. Sie wird verhaftet und zum Tod verurteilt.

Damals erregte der Fall in Frankreich großes Aufsehen. Surrealistische Dichter verklärten die Angeklagte zu einer Heldin gegen die bürgerliche Familie. Aragon, Magritte, Simone de Beauvoir und Piere Brasseur waren von Violette Nozière und ihrer widersprüchlichen Persönlichkeit gefesselt. Chabrol zeigt diese Widersprüche mit zahlreichen Rückblenden. Fast allen Handlungen von Violette Nozière können mehrere, einander widersprechende Motive zugeordnet werden.

Einer von Chabrols besten Filmen, inszeniert mit seinen bewährten Schauspielern Isabelle Huppert, Stéphane Audran und Jean Carmet

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Violette Nozière

Wikipedia über „Violette Nozière“ (deutsch, englisch) und über Claude Chabrol (deutsch, englisch, französisch)

Mein Nachruf auf Claude Chabrol

Claude Chabrol in der Kriminalakte

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