Neu im Kino…nix

Anfang der Woche explodierte mein Briefkasten mit Absagen von Pressevorführungen und Verschiebungen von Kinostarts. Bei einigen wenigen Filmen wurde ein neues Startdatum genannt. Die meisten Filme sind allerdings ohne ein Startdatum verschoben wurde. Und ich würde im Moment hinter jedes Startdatum mindestens zwei Fragezeichen setzen.

D. h. Ich werde die nächsten Tage in aller Ruhe Besprechungen schreiben, die dann zum Filmstart online gehen. Dazu gehören unter anderem folgende Filme, die ich alle für mal mehr, mal weniger sehenswert halte:

Siberia (der neue Film von Abel Ferrara, lief auf der Berlinale und ist wirklich nur für ein sehr ausgewähltes Publikum)

Waves (verdammt sehenswerter Trip für den Trent Reznor und Atticus Ross die Soundkulisse schufen; es ist der neue Film von „It comes at Night“-Regisseur Trey Edward Shults, der so ziemlich das hundertprozentige Gegenteil von seinem vorherigen Film ist)

Der Fall Richard Jewell (auf einem wahren Fall basierendes, tolles Schauspielerkino von Clint Eastwood)

A quiet Place 2 (die Fortsetzung, über die ich wegen des Schweigelübdes nichts sagen darf)

Mulan (das nächste Schweigegelübde; ansonsten verrät schon der Trailer, dass es sich um eine farbenprächtige Disney-Realverfilmung handelt)

Jean Seberg: Against all Enemies (mit Kristen Stewart, vor allem in der ersten Hälfte gelungenes Biopic, das dann zu wenig Pop-Godard und zu viel Konvention ist)

Undine (der neue Film von Christian Petzold, lief auf der Berlinale)

Marie Curie – Elemente des Lebens (sehenswertes Biopic über die titelgebende Wissenschaftlerin, inszeniert von „Persepolis“-Regisseurin Marjane Satrapi)

Die Unbeugsamen (pointierte Doku über Frauen, die Abgeordnete des Bundestages waren, mit vielen Zeitzeuginnen)

Der letzte Mieter (Häuserkampf in Berlin, vollkommen unabhängig finanziert)

Vergiftete Wahrheit (ein Anwalt gegen DuPont; auf wahren Ereignisses basierendes Thrillerdrama mit „Hulk“ Mark Ruffalo als hartnäckig klagender Anwalt [Wussten die nicht, mit wem sie sich anlegen?])

Berlin Alexanderplatz (Alfred Döblins Roman, verlegt in die Gegenwart und frei interpretiert; was keine so gute Idee ist)

Der wunderbare Mr. Rogers (A beautiful day in the neighborhood) (wunderschön-herziges Biopic von „Can you ever forgive me?“-Regisseurin Marielle Heller über Fred Rogers, den man sich als eine deutsche Version von Peter Lustig vorstellen kann. Tom Hanks spielt die Hauptrolle.)

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