Kurzkritik: Jeffery Deaver: Die Angebetete

Mai 16, 2013

 

Deaver - Die Angebetete - 2

Nach seinem durchwachsenen Ausflug in internationale Gefilde mit dem James-Bond-Roman „Carte Blanche“ ist Jeffery Deaver wieder zurück in den USA und Kinesik-Expertin Kathryn Dance darf, mit etwas Hilfe von Lincoln Rhyme und Amelia Sachs, ihren dritten Fall lösen.

Dabei wollte sie nur einige Tage Urlaub nehmen und in Fresno eine alte Bekannte, die erfolgreiche Country-Sängerin Kayleigh Towne, besuchen. Kaum ist sie dort eingetroffen, erfährt sie, dass Kayleigh von Edwin Sharp gestalkt wird. In der Nacht wird Bobby Prescott, der Chef der Roadcrew und langjährige Freund von Kayleigh, ermordet und Sharp ist der Hauptverdächtige, der als Stalker von seiner Sicht der Wirklichkeit, nämlich dass Kayleigh ihn liebt und sie von ihrer Entourage beeinflusst und in Quasi-Haft gehalten wird, bedingungslos überzeugt und schlau genug ist, keine Spuren zu hinterlassen.

Aber ist er wirklich der Mörder? Immerhin befinden wir uns in einem Roman von Jeffery Deaver, der für seine wendungsreichen Enden bekannt ist, und Sharp ist eigentlich viel zu verdächtig, um der Mörder zu sein.

Wie Deaver ihn dann über gut fünfhundertfünfzig kurzweilige Seiten immer wieder be- und entlastet und die Gesichtsleserin Kathryn Dance bei der Mörderjagd auch einige andere Übeltäter überführt, die mehr oder weniger Trittbrettfahrer der Taten des Mörders sind, der nach der Ermordung von Bobby Prescott weitere Menschen in Kayleighs Umfeld tötet, ist gutes Spannungshandwerk, bei dem man auch einiges über die Country-Musik, das Musikgeschäft und die Veränderungen des Geschäfts durch das Internet lernen kann. Denn, wie immer, hat Deaver seine Recherche gemacht.

Mir kamen allerdings einige der Wendungen in der zweiten Hälfte von „Die Angebetete“ zu plötzlich, einige Subplots wurden zu schnell abgehandelt und einige Szenen, wie die Begegnung von Kayleigh und Sharp ungefähr in der Buchmitte, hätten gewinnbringender verarbeitet werden können. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Jeffery Deaver: Die Angebetete

(übersetzt von Thomas Haufschild)

Blanvalet, 2013

576 Seiten

19,99 Euro

Originalausgabe

XO

Simon & Schuster, 2012

 

Hinweise

Homepage von Jeffery Deaver

Deutsche Homepage von Jeffery Deaver

Wikipedia über Jeffery Deaver (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers Kurzroman „Auf ewig“ (Forever, 2005)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers Kurzgeschichtensammlung “Gezinkt” (More twisted, 2006)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers „Die Menschenleserin“ (The sleeping doll, 2007)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers „Lautloses Duell“ (The blue nowhere, 2001)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers “Der Täuscher” (The broken window, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers “Carte Blanche Ein James-Bond-Roman” (Carte Blanche, 2011)

Jeffery Deaver in der Kriminalakte


James Bond erhält bei Jeffery Deaver die „Carte Blanche“

März 17, 2012

Carte Blanche“ von Jeffery Deaver ist, das sieht man sofort, der bislang längste James-Bond-Roman. Während Ian Fleming weniger als 200 Seiten brauchte und auch die anderen James-Bond-Autoren nicht wesentlich längere Bücher schrieben, hat „Carte Blanche“ mit über 500 Seiten die typische Deaver-Länge,

Auf den ersten Seiten, wenn James Bond in der Nähe von Novi Sad einen Anschlag auf einen mit Gefahrgut beladenen Güterzug verhindert und wenn er, kurz darauf in London, M trifft, erinnerte mich dieser James Bond nicht an Sean Connery, Roger Moore, Pierce Brosnan oder Daniel Craig und auch nicht an die unbekannteren Bonds George Lazenby und Timothy Dalton. Die Ian-Fleming-James-Bond-Romane habe ich vor so vielen Jahren gelesen, dass ich mich kaum noch an sie erinnere. Aber den posthum erschienenen „Mann mit dem goldenen Colt“ fand ich als untypischen Bond-Roman sehr schwach.

Auch auf den folgenden Seiten ist Deavers James Bond niemals der altbekannte Lebemann, der sich Wodka Martini schlürfend dem Bösewicht nähert und dabei einige Frauen und Verbrecher flach legt. Dieser Sechziger-Jahre-Jet-Set-Spion gehört der Vergangenheit an. Der neue James Bond arbeitet in England mit den inländischen Geheimdiensten zusammen. In Südafrika mit der dortigen Polizei und dass sein Gegner ein Müllmogul ist, trägt natürlich nicht gerade zum Glamourfaktor bei. Immerhin trifft sich James Bond mit Severan Hydt bevorzugt auf dessen Müllkippen in England und Südafrika und versucht herauszubekommen, ob Hydt hinter einem geplanten Anschlag mit mehreren tausend Toten, der in wenigen Tagen stattfinden soll, steckt und er versucht natürlich den Anschlag, über den der Geheimdienst nichts genaues weiß, zu verhindern.

Wie bei Deaver nicht anders zu erwarten, ist „Carte Blanche“ sauber recherchiert; – was auch dazu führt, dass dank der ausführlichen Darstellung der modernen Überwachungstechnik die klassische Agententätigkeit immer überflüssiger und so der Agent als Frontkämpfer immer mehr zu einer Marionette der Zentrale wird. Damit James Bond dann doch eigenständig handeln kann, gibt es auf den riesigen Müllkippen von Hydt ein totales Handyverbot und die Computer haben auch keinen Internetanschluss. Selbstverständlich ist der Roman gut geplottet. Es gibt etliche Überraschungen und auch das Ende ist bei weitem nicht so vorhersehbar, wie man zuerst denkt und daher auch nicht so formelhaft wie in den James-Bond-Filmen.

Allerdings arbeitet Deaver mir in diesem Thriller etwas zu oft mit Taschenspielertricks. So führt er auf Seiten 252 Gene Theron als Söldner, der Hydt ein großes Geschäft anbietet, ein. Einige Seiten später verrät Deaver, dass Theron James Bond ist und wie innerhalb kurzer Zeit seine Tarnung aufgebaut wurde. Hundert Seiten später soll Bond als Bewährungsprobe einen Arbeiter von Hydt erschießen. Nach kurzem Zögern, weil unser 00-Agent Skrupel hat, tut er es – und sofort darauf erklärt Deaver, dass Bond von Anfang an wusste, dass die Waffe nicht mit echter Munition geladen war. Da fühlt man sich dann doch immer wieder, vor allem weil Deaver diesen Trick zu oft anwendet, veräppelt.

Außerdem ist lange unklar, was Severan Hydt warum plant. So ist er als Bösewicht deutlich weniger beeindruckend als die altbekannten, größenwahnsinnigen James-Bond-Bösewichter oder die nach der Weltherrschaft gierenden Sowjets, denen jede Schandtat zuzutrauen war, und die inzwischen ja von den Chinesen und Islamisten abgelöst wurden. Ach, um ehrlich zu sein, habe ich inzwischen sogar das Motiv des Bösewichts schon wieder vergessen.

Trotz aller Kritik ist „Carte Blanche“ ein flott zu lesender Agententhriller. Allerdings hatte ich bei der Kombination aus Jeffery Deaver und James Bond mehr erwartet.

Jeffery Deaver: Carte Blanche – Ein James-Bond-Roman

(übersetzt von Thomas Haufschild)

Blanvalet, 2012

544 Seiten

14,99 Euro

Originaltitel

Carte Blanche

Hodder & Stoughton, London 2011

Hinweise

Homepage von Jeffery Deaver

Deutsche Homepage von Jeffery Deaver

Meine Besprechung von Jeffery Deavers Kurzroman „Auf ewig“ (Forever, 2005)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers Kurzgeschichtensammlung “Gezinkt” (More twisted, 2006)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers „Die Menschenleserin“ (The sleeping doll, 2007)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers „Lautloses Duell“ (The blue nowhere, 2001)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers “Der Täuscher” (The broken window, 2008)

Jeffery Deaver in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

James Bond in der Kriminalakte

Martin Comparts Besprechung von Jeffery Deavers „Carte Blanche“

Noch ein Hinweis

Eben ist als Taschenbuchpremiere „Schutzlos“ (Edge, 2010, Blanvalet, 512 Seiten, 9,99 Euro) von Jeffery Deaver erschienen. In dem Standalone jagt Cortez, ein Personenschützer, der Aufträge übernimmt, die für alle anderen Personenschützer zu schwierig sind, Henry Loving, einen Erpresser, Folterer und alten Bekannten von Cortez.


Kleinkram: Jeffery Deaver redet, Killer Covers, Bloody Cover – und viel „Noir“

Mai 11, 2009

Gerade habe ich Jeffery Deavers neuen Roman „Der Täuscher“ (The broken window) verschlungen (ich werde ihn die Tage gebührend abfeiern), da entdecke ich diesen sehr informativen Blick in Deavers Schreibstube:

Schon seit einigen Tagen gibt es das von J. Kingston Pierce als Nebenprojekt zum Rap Sheet betriebene Blog „Killer Covers“. Der Name ist selbstverständlich Programm.

Tom Piccirilli versucht für einen Freund, mit zahlreichen Beispielen, die Frage „Was ist Noir?“ zu beantworten:

More than anything, I think that noir can be defined as a „date with doom.“ Characters know that they’re making mistakes, missteps, tempting fate, but for whatever reason they’re drawn to doing so anyway. Usually by a woman but not always. They step out of the average life and step into another life that they seem to have been destined for, a kind of surreal or hyper-real existence. (…)

That sense of fate, inevitability, highly romanticized-energized living before tragedy, the flame burning brighter before it burns out is the essence of noir, I think.

„Noir of the Week“ widmet sich dem zeitgenössischeren Noir mit Arthur Penns Klassiker „Night Moves“ (Die heiße Spur, USA 1975) und John Baileys „China Moon“ (China Moon; Eine heiße Affäre, USA 1994).  Über diese fast unbekannte Videopremiere mit Ed Harris und Madeleine Stowe schreibt der Fischer Film Almanach: „Psychothriller à la ‚Bodyheat – die heißkalte Frau‘, der ein interessantes Wechselspiel zwischen prickelndem Liebesdrama und Thriller treibt.“

Oh, und das „Bloody Cover“ (für das beste Titelbild für den Krimi eines deutschsprachigen Autors) ging an Renate Kampmanns „Fremder Schmerz“.


Sechzehn Treffer von Jeffery Deaver

Juni 26, 2008

“Kurzgeschichten sind wie die Kugeln eines Heckenschützen. Schnell und vernichtend“, schreibt Jeffery Deaver im Vorwort zu seiner zweiten Kurzgeschichtensammlung „Gezinkt“. In ihr sind fünfzehn bereits an verschiedenen Orten veröffentlichte und eine neue Geschichte mit Lincoln Rhyme abgedruckt. Jede dieser Geschichten ist – um in der Metapher zu bleiben – ein tödlicher Schuss. Fast alle Schüsse treffen dabei voll ins Schwarze. Denn egal ob die Geschichte im viktorianischen England (mit einem Gastauftritt von Sherlock Holmes), im heutigen Italien oder in den USA in der Großstadt oder auf dem Land spielt, hat jede Geschichte eine überraschende Pointe. Die Guten entpuppen sich als Böse – und umgekehrt. Und einige Charaktere sind schlauer, als es auf den ersten Blick scheint. Oh, und, niemand (besonders nicht den Guten) kann in den sechzehn grandiosen Geschichten von Jeffery Deaver vertraut werden.

In „Der Voyeur“ – zum Beispiel – verliebt sich in Des Moines der vierundvierzigjährige Rodney Pullmann in die schöne, jüngere Nachbarin Tammy Hudson. Er überlegt, wie er sie ansprechen kann. Da entdeckt er einen anderen Mann, der sie heimlich beobachtet. Rodney beschließt sie anzusprechen, indem er vor ihren Augen den Voyeur vertreibt. Doch sein Plan geht schief, denn die Nachbarin ist nicht so unschuldig, wie Rodney glaubte, der Voyeur ist nicht an ihren sexuellen Reizen interessiert und Rodney sitzt am Ende im Knast. Denn Tammy ist einer der erfolgreichsten und am schwersten zu fassenden Drogenhändler Südkaliforniens und der Voyeur war ein Polizist, der von der flüchtigen Tammy – dank Rodneys Intervention – erschossen wurde. Die einzige Chance für Rodney ist, eine Anklage wegen Stalking zu akzeptieren. Deswegen war er bereits in Iowa zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Die anderen fünfzehn Geschichten, über die hier nichts verraten werden soll, um die Spannung nicht zu nehmen, enden mit ähnlich überraschenden Wendungen. Jeffery Deaver beweist in „Gezinkt“ sechzehn Mal, dass er nicht nur ein Meister der großen sondern auch der kleinen Form ist.

Jeffery Deaver: Gezinkt

(übersetzt von Fred Kinzel)

Blanvalet 2008

544 Seiten

8,95 Euro

Originalausgabe

More Twisted

Simon & Schuster, 2006

„Gezinkt“ enthält diese Kurzgeschichten

– Kapitel und Vers (Chapter and Verse – in Robert J. Randisi [Hrsg.]: Greatest Hits: Original Stories of Hitmen, and Hired Guns, and Private Eyes, 2005)

– Der Pendler (The Commuter – in Alfred Hitchcock Mystery Magazine, April 1998 )

– Der westfälische Ring (The Westphalian Ring – in

Ellery Queen’s Mystery Magazine, September/Oktober 2004

Ed Gorman/Martin H. Greenberg [Hrsg.]: The Adventure of the Missing, 2005)

– Überwachung (Surveillance – in

Ellery Queen’s Mystery Magazine, August 2002

Ed Gorman/Martin H. Greenberg [Hrsg.]: The World’s Finest Mystery and Crime Stories: Fourth annual collection. The best mystery stories of 2002, 2003)

– Das schwarze Schaf (Born Bad –

in Otto Penzler [Hrsg.]: Dangerous Women: A short story collection with tales about dangerous women, 2005

in Ed Gorman [Hrsg.]: The Deadly Bride and 21 of the Year’s Finest – Crime and Mystery Stories, Vol. 2, 2006

in Scott Turow/Otto Penzler [Hrsg.]: The Best American Mystery Stories 2006, 2006)

– Die Vernehmung (Interrogation – in

Alfred Hitchcock’s Mystery Magazine, April 1996

Cynthia Manson [Hrsg.]: Law and Order: Good cops, bad cops, savvy detectives, and tricky attorneys, 1997)

– Angst (Afraid – in The Jeffery Deaver Newsletter vom 23. November 2005)

– Der Freispruch (Double Jeopardy – in Ellery Queen’s Mystery Magazine,

September/Oktober 1997)

– Das Mädchen im Stollen (Tunnel Girl – in Ellery Queen’s Mystery Magazine, Dezember 2005)

– Die Locard’sche Regel (Locard’s Principle (an original Lincoln Rhyme story))

– Kalte Rache (A Dish Served Cold – in Amazon Shorts [Downloadbar bei Amazon.com])

– Der Nachahmungstäter (Copycat – in

Ellery Queen’s Mystery Magazine, Juni 2003

Tony Hillerman/Rosemary Herbert [Hrsg.]: A New Omnibus of Crime, 2005)

– Der Voyeur (The Voyeur – in Ellery Queen’s Mystery Magazine, Januar 2005)

– Die Pokerlektion (The Poker Lesson – in John Harvey [Hrsg.]: Men from Boys: A collection with men writing about what it is to be a man, 2003)

– Siebenundreißig Grad (Ninety-eight Point Six – in Jeffery Deaver [Hrsg.]: A Hot and Sultry Night for Crime: When temperatures rise, tempers flare in this anthology, 2003)

– Immer einen Besuch wert (A Nice Place to Visit – in Lawrence Block [Hrsg.]: Manhattan Noir, 2006)

Hinweise

Homepage von Jeffery Deaver

Deutsche Homepage von Jeffery Deaver

Meine Besprechung von “Die Menschenleserin” (The sleeping doll, 2007)

Meine Besprechung von „Auf ewig“ (Forever, in Ed McBain [Hrsg.]: Die hohe Kunst des Mordens [Transgressions, 2005])


TV-Tipp für den 30. April: James Bond: Der Spion, der mich liebte

April 29, 2020

Vox, 22.00

JAMES BOND: Der Spion, der mich liebte (The Spy who loved me, Großbritannien 1977)

Regie: Lewis Gilbert

Drehbuch: Richard Maibaum, Christopher Wood

LV: Ian Fleming: The spy who loved me, 1962 (Der Spion, der mich liebte)

Buch zum Film: Christopher Wood: The spy who loved me, 1977 (James Bond und sein größter Fall)

Mitten im Kalten Krieg muss Bond mit den Russen (nun, mit einer verdammt gut aussehenden Agentin) zusammenarbeiten. Denn Milliardär Stromberg will die Welt vernichten.

Der Film hat mit dem Buch nur eine Gemeinsamkeit: den Titel. Kein Wunder, denn in dem Buch erzählt Fleming aus der Perspektive einer jungen Frau, die einen Job als Hauswärterin eines einsam gelegenen Motels annimmt, wie sie von zwei Verbrechern als Geisel genommen und von James Bond befreit wird. Fleming hielt das stark kritisierte Buch für „offensichtlich schiefgegangen“ und sprach sich – erfolglos – gegen weitere Auflagen aus. Er bestand beim Verkauf der Filmrechte an Eon Productions darauf, dass für einen Film eine andere Geschichte gefunden werde.

Und das taten sie! Der Film glänzt mit Pyramiden, einem unter Wasser fahrendem Auto, Beißer (der in dem nächsten Bond-Film „Moonraker“ seinen zweiten Auftritt hatte) und einer grandiosen Schlussschlacht in dem Bauch eines Schiffes. Für diesen Kampf wurde in den Pinewood-Studios die größte Filmhalle der Welt, die „007-Stage“, gebaut. Roger Moore spielt Bond, Curd Jürgens den Bösewicht, Barbara Bach eine Russin.

Die Vorlage

Ian Fleming: Der Spion, der mich liebte

(übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross-Cult, 2013

224 Seiten

12,80 Euro

Originalausgabe

The Spy, who loved me, 1962

Hinweise

Rotten Tomatoes über „James Bond: Der Spion, der mich liebte“

Wikipedia über „James Bond: Der Spion, der mich liebte“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 7. April: James Bond 007 – Goldfinger

April 6, 2020

Nitro, 20.15

JAMES BOND: Goldfinger (Goldfinger, Großbritannien 1964)

Regie: Guy Hamilton

Drehbuch: Richard Maibaum, Paul Dehn

LV: Ian Fleming: Goldfinger, 1959

Goldfinger (Gert Fröbe) will Fort Knox ausräumen. James Bond (Sean Connery) hat etwas dagegen.

Mit „Goldfinger“ hatte sich James Bond endgültig im Kino etabliert und der Presserummel bei „Feuerball“ und „Man lebt nur zweimal“ war gigantisch. Ebenso die Zahl der mehr oder weniger missglückten Kopien in Buch und Film. Da scheint der heutige Rummel um „Harry Potter“/“Herr der Ringe“/“Krieg der Sterne“/“Matrix“/“X-Men“/“Marvel“ ein Klacks zu sein.

Mit Sean Connery, Gert Fröbe, Honor Blackman, Shirley Eaton, Harold Sakata, Bernard Lee, Lois Maxwell

Die Vorlage

Ian Fleming: Goldfinger

(neu übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross Cult, 2013

400 Seiten

12,80 Euro

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Goldfinger“

Wikipedia über „Goldfinger“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 2. April: James Bond 007 – Man lebt nur zweimal

April 1, 2020

Vox, 22.50

JAMES BOND: Man lebt nur zweimal (You only live twice, Großbritannien 1967)

Regie: Lewis Gilbert

Drehbuch: Roald Dahl

LV: Ian Fleming: You only live twice, 1964 (Man lebt nur zweimal)

Blofeld kapert Raumkapseln. James Bond wird losgeschickt dem schändlichen Treiben ein Ende zu bereiten. In Blofelds Zentrale, einem erloschenen Vulkan, treffen beide aufeinander.

Die erste Begegnung zwischen den Herren Bond und Blofeld (im Film – in den Büchern war die Reihenfolge etwas anders). Der Film ist eine ziemlich ermüdende Materialschlacht mit einem als Japaner verkleideten Bond.

„You only live twice“ ist das vorletzte Bond-Buch von Ian Fleming. Für den Film wurde eine vollkommen neue Story entworfen. Nur der Gegner (Blofeld) und der Ort der Handlung (Japan) sind gleich.

Ein interessanten Blick auf den damaligen Presserummel findet sich in Erich Kocians Buch „Die James Bond Filme“ (Heyne Filmbibliothek, Auflage egal). Kocian berichtete damals aus Japan über die Dreharbeiten unter ständiger Belagerung von Reportern und Fans.

Mit Sean Connery, Karin Dor, Donald Pleasence, Akiko Wakabayashi, Bernard Lee, Lois Maxwell, Desmond Llewelyn, Charles Gray

Die Vorlage

Ian Fleming: James Bond 007 – Man lebt nur zweimal

(neu übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross Cult, 2013

288 Seiten

12,80 Euro

Hinweise

Rotten Tomatoes über „James Bond: Man lebt nur zweimal”

Wikipedia über „James Bond: Man lebt nur zweimal” (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 26. März: James Bond 007 – Feuerball

März 25, 2020

Vox, 22.30

JAMES BOND: Feuerball (Thunderball, Großbritannien 1965)

Regie: Terence Young

Drehbuch: Richard Maibaum, John Hopkins, Jack Whittingham

LV: Ian Fleming: Thunderball, 1961 (Feuerball)

Emilio Largo, Blofelds bester Mann, erpresst die britische Regierung mit der Drohung zwei Atomraketen auf westliche Großstädte abzufeuern. Anstatt zu bezahlen schickt die Regierung James Bond los – die Welt zu retten.

Bond auf den Bahamas und mit gaaaanz vielen Tauchern. Die Story zu „Feuerball“ basierte auf einem zusammen mit Kevin McClory entworfenem Filmtreatment. Nach einem Rechtsstreit durfte McClory 1983 ein Remake machen. Es hieß „Sag niemals nie“ (ebenfalls mit Connery und am Ende wieder mit gaaaanz vielen Taucher, – wegen des Copyrights)

Mit Sean Connery, Adolfo Celi, Claudine Auger, Luciana Paluzzi, Ric Van Nutter, Bernhard Lee, Martine Beswick, Desmond Llewlyn, Lois Maxwell

Der Roman

Ian Fleming: Feuerball

(übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross-Cult, 2013

384 Seiten

12,80 Euro

Originalausgabe

Thunderball, 1961

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Feuerball“

Wikipedia über „Feuerball“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 19. März: James Bond 007 – Goldfinger

März 18, 2020

Vox, 22.35

JAMES BOND: Goldfinger (Goldfinger, Großbritannien 1964)

Regie: Guy Hamilton

Drehbuch: Richard Maibaum, Paul Dehn

LV: Ian Fleming: Goldfinger, 1959

Goldfinger (Gert Fröbe) will Fort Knox ausräumen. James Bond (Sean Connery) hat etwas dagegen.

Mit „Goldfinger“ hatte sich James Bond endgültig im Kino etabliert und der Presserummel bei „Feuerball“ und „Man lebt nur zweimal“ war gigantisch. Ebenso die Zahl der mehr oder weniger missglückten Kopien in Buch und Film. Da scheint der heutige Rummel um „Harry Potter“/“Herr der Ringe“/“Krieg der Sterne“/“Matrix“/“X-Men“/“Marvel“ ein Klacks zu sein.

Mit Sean Connery, Gert Fröbe, Honor Blackman, Shirley Eaton, Harold Sakata, Bernard Lee, Lois Maxwell

Die Vorlage

Ian Fleming: Goldfinger

(neu übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross Cult, 2013

400 Seiten

12,80 Euro

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Goldfinger“

Wikipedia über „Goldfinger“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 5. März: James Bond 007 jagt Dr. No

März 5, 2020

Bereits um 20.15 Uhr zeigt Vox den Daniel-Craig-Bond „Ein Quantum Trost“, aber „Dr. No“ ist der viel bessere Bond

Vox, 22.25

JAMES BOND: 007 jagt Dr. No (Dr. No, Großbritannien 1962)

Regie: Terence Young

Drehbuch: Richard Maibaum, Johanna Harwood, Berkely Mather

LV: Ian Fleming: Dr. No, 1958 (007 James Bond jagt Dr. No)

Auf Jamaica soll James Bond herausfinden, wer zwei Mitarbeiter des Secret Service umbrachte. Er stößt schnell auf Dr. No.

Der allererste Bond, mit Sean Connery, Ursula „Bikini“ Andress, Joseph Wiseman – damals noch nah am Buch und ziemlich hart. „Dr. No“ ist nicht nur aus nostalgischen Gründen sehenswert.

Hinweise

Rottn Tomatoes über „James Bond: 007 jagt Dr. No“

Wikipedia über „James Bond: 007 jagt Dr. No“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romane “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 27. Februar: James Bond 007 – Casino Royale

Februar 26, 2020

Als Vorbereitung für den neuen James-Bond-Film, der schon eifrig beworben wird

Vox, 20.15

James Bond: Casino Royale (Casino Royale, USA 2006)

Regie: Martin Campbell

Drehbuch: Paul Haggis, Neal Purvis, Robert Wade

LV: Ian Fleming: Casino Royale, 1953 (Casino Royale)

James Bond soll Le Chiffre, den Finanzier eines weltweiten Terrornetzwerkes, ausschalten.

Nach allgemeiner Einschätzung ist der einundzwanzigste James-Bond-Film (Offizielle Zählung) einer der fünf besten, vielleicht sogar – vor “Skyfall” – der beste Bond-Film. Niemand hatte mit dieser umfassenden Revitalisierung des Mythos James Bond für das neue Jahrhundert gerechnet.

Der erste Auftritt von Daniel Craig als Geheimagent ihrer Majestät ist ein spannender Thriller mit einem viel zu langen Ende. Denn nachdem Le Chiffre tot ist, ist der Film noch lange nicht zu Ende.

Das Drehbuch war für einen Edgar nominiert.

Mit Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Jeffrey Wrigth, Judi Dench, Giancarlo Giannini

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Casino Royale“

Wikipedia über „Casino Royale“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romane “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 7. Januar: James Bond 007 – Spectre

Januar 6, 2020

ZDF, 20.15

James Bond: Spectre (Spectre, USA/Großbritannien 2015)

Regie: Sam Mendes

Drehbuch: John Logan, Neal Purvis, Robert Wade, Jez Butterworth

LV: Charakter von Ian Fleming

James Bond will die geheimnisvolle Verbrecherorganisation Spectre zerstören. Sein Gegner ist dabei Franz Oberhauser. Sie haben sich schon als Kinder gekannt.

Nach dem grandiosen „Skyfall“ enttäuschte „Spectre“, der sich mehr um einen überflüssigen Bohei um den Namen des Bösewichts als um ein schlüssiges Drehbuch kümmert. Am Ende ist „Spectre“ der halbherzige Versuch, einen klassischen James-Bond-Film zu inszenieren.

In meiner ausführlichen Besprechung gibt es die spoilerfreie Begründung dazu.

Daniel Craigs nächster und letzter Einsatz als James Bond startet am 2. April 2020 im Kino um die Ecke. Der Titel des 25. Bond-Films ist „Keine Zeit zu sterben“. Der Inhalt ist unbekannt.

mit Daniel Craig, Christoph Waltz, Léa Seydoux, Ben Whishaw, Naomie Harris, Dave Bautista, Monica Bellucci, Ralph Fiennes, Andrew Scott, Rory Kinnear, Jesper Christensen, Stephanie Sigman

Wiederholung: Mittwoch, 8. Januar, 01.00 Uhr (Taggenau!)

Hinweise
Englische Homepage zum Film
Deutsche Homepage zum Film
Moviepilot über „Spectre“
Metacritic über „Spectre“
Rotten Tomatoes über „Spectre“
Wikipedia über „Spectre“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romane “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte

Lesetipp

Auf dem Weg zu mir: der neue James-Bond-Roman von Anthony Horowitz.

In „Ewig und ein Tag“ (Forever and a Day, 2018) erzählt Horowitz James Bonds ersten Einsatz als 00-Agent. Weil Horowitz sich an den Romanen von Ian Fleming orientiert, spielt der Roman vor dem ersten Bond-Roman „Casino Royale“.

1950 soll James Bond an der Côte d’Azur den Mord an seinem Vorgänger aufklären. Er legt sich mit dem dortigen Organisierten Verbrechen an und einen amerikanischen Multimillionär, der anscheinend der Hintermann des Drogenhandels ist.

Das hört sich doch nach einem richtigen James-Bond-Roman an. Außerdem war Horowitz‘ erster James-Bond-Roman „Trigger Mortis – Der Finger Gottes“ sehr gelungen.

Anthony Horowitz: Ewig und ein Tag

Cross Cult, 2019

400 Seiten

16,99 Euro


TV-Tipp für den 4. Dezember (+ Buchtipp): Der Knochenjäger

Dezember 3, 2019

Kabel 1, 20.15

Der Knochenjäger (The Bone Collector, USA 1999)

Regie: Philip Noyce

Drehbuch: Jerome Iacone

LV: Jeffery Deaver: The bone collector, 1997 (Die Assistentin, Der Knochenjäger)

Der fast vollständig gelähmte Superdetektiv Lincoln Rhyme sucht mit seinem Assistenten, der Streifenpolizistin Amelia Donaghy, einen Serienkiller.

Nach all den grandiosen Serienkiller-Filmen der neunziger Jahre ist der Whodunit „Der Knochenjäger“ ziemlich langweilige Kost. Der Roman ist eine andere Angelegenheit.

Mit Denzel Washington, Angelina Jolie, Ed O´Neill, Michael Rooker, Queen Latifah, Luis Guzman

Wiederholung: Donnerstag, 5. Dezember, 01.10 Uhr (Taggenau!)

Frisch aus der Druckerpresse

Der Todbringer“ heißt der gerade auf Deutsch erschienene vierzehnte Lincoln-Rhyme-Thriller. Dieses Mal suchen der immer noch bettlägerige Lincoln Rhyme und seine die Tatorte besichtigende Assistentin Amelia Sachs einen Killer, der Liebespaare in ihren glücklichsten Momenten ermordet. So schnitt der Killer einem jungen Liebespaar und einem Diamanthändler in seinem Geschäft die Kehlen durch. Die Diamanten ließ er am Tatort liegen.

Das klingt nach gewohnt spannender Unterhaltung von Deaver mit seinen beiden bekanntesten Figuren.

Außerdem wird es wieder eine Lincoln-Rhyme-Verfilmung geben. Beginnend mit „Der Knochenjäger“ verfilmt NBC mit Russell Hornsby und Arielle Kebbel Deavers Romane als TV-Serie. „Lincoln Rhyme: Hunt for the Bone Collector“ startet am Freitag, den 10. Januar 2020, im US-TV und wenn die Knochen eingesammelt sind, wissen wir auch, ob Lincoln Rhyme und Amelia Sachs im TV weiter ermitteln dürfen.

Jeffery Deaver: Der Todbringer

(übersetzt von Thomas Huafschild)

Blanvalet, 2019

576 Seiten

20 Euro

Originalausgabe

The cutting Edge (Lincoln Rhyme 14)

Grand Central Publishing, 2018

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Der Knochenjäger”

Wikipedia über “Der Knochenjäger” (deutsch, englisch)

Homepage von Jeffery Deaver

Meine Besprechung von Jeffery Deavers Kurzroman „Auf ewig“ (Forever, 2005)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers Kurzgeschichtensammlung “Gezinkt” (More twisted, 2006)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers „Die Menschenleserin“ (The sleeping doll, 2007)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers „Lautloses Duell“ (The blue nowhere, 2001)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers “Der Täuscher” (The broken window, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers “Carte Blanche Ein James-Bond-Roman” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers „Die Angebetete“ (XO, 2012)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers „Todeszimmer“ (The Kill Room, 2013)

Jeffery Deaver in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 30. Juni: James Bond: Stirb an einem anderen Tag

Juni 29, 2019

RTL, 22.00

James Bond: Stirb an einem anderen Tag (Die another day, USA/Großbritannien 2002)

Regie: Lee Tamahori

Drehbuch: Neal Purvis, Robert Wade

LV: Charakter von Ian Fleming

Buch zum Film: Raymond Benson: Die Another Day, 2002

Nachdem James Bond kurzzeitig von M gefeuert wird, darf er wieder die Welt retten. Aktuelle Schauplätze sind Nordkorea, Hongkong, Kuba, London und Island.

Vierter und letzter Bond-Film mit Pierce Brosnan, der sich nicht sonderlich von den vorherigen unterscheidet: kurzweiliges Popcornkino für die ganze Familie.

Mit Pierce Brosnan, Halle Berry, Rick Yune, Judi Dench, John Cleese, Toby Stephens, Michael Madsen, Rosamund Pike, Michael G. Wilson, Madonna

Hinweise

Rotten Tomatoes über “James Bond: Stirb an einem anderen Tag”

Wikipedia über “James Bond: Stirb an einem anderen Tag” (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Lee Tamahoris „Mahana – Eine Maori-Saga“ (Mahana, Neuseeland/Australien 2016)


TV-Tipp für den 20. März: James Bond: Im Geheimdienst Ihrer Majestät

März 20, 2019

Nitro, 20.15

James Bond: Im Geheimdienst Ihrer Majestät (On her Majesty’s Secret Service, Großbritannien 1969)

Regie: Peter Hunt

Drehbuch: Richard Maibaum

LV: Ian Fleming: On her Majesty´s Secret Service, 1963 (007 James Bond im Dienst Ihrer Majestät; 007 James Bond im Geheimdienst Ihrer Majestät; 007 James Bond und sein gefährlichster Auftrag)

James Bond trifft in den Alpen auf seinen Erzfeind Blofeld.

Der Daily Herald meinte, „On her Majesty´s Secret Service“ sei das bis dahin beste Bond-Buch. Und der Film, der sich an die Buchvorlage hält, wäre auch der beste Bond-Film, wenn nicht George Lazenby, sondern Sean Connery die Hauptrolle gespielt hätte.

Mit George Lazenby, Diana Rigg, Telly Savalas, Ilse Steppat, Bernard Lee, Lois Maxwell, Desmond Llewelyn

Der Roman in der aktuell erhältlichen Ausgabe

Ian Fleming: James Bond: Im Geheimdienst Ihrer Majestät

(neu und vollständig übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross Cult, 2013

384 Seiten

12,80 Euro

Hinweise

Rotten Tomatoes über „James Bond: Im Geheimdienst Ihrer Majestät“

Wikipedia über “James Bond: Im Geheimdienst Ihrer Majestät” (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 19. März: James Bond: Diamantenfieber

März 18, 2019

Nitro, 20.15

JAMES BOND: Diamantenfieber (Diamonds are forever, Großbritannien 1971)

Regie: Guy Hamilton

Drehbuch: Richard Maibaum, Tom Mankiewicz

LV: Ian Fleming: Diamonds are forever, 1956 (Diamantenfieber)

Eigentlich soll Bond nur einen Juwelenraub untersuchen. Aber Erzfeind Blofeld (schon wieder mit neuen Gesicht: Charles Gray) hat seine Finger drin.

Sean Connery kehrte für eine damals unglaublich hohe Summe zurück und spendete das Geld dem Scottish International Education Trust.

„Diamantenfieber“ ist insgesamt ein ziemlich lahmer Bond, bei dem nur die Autoverfolgungsjagd in Las Vegas in die Historie einging. Dreiundfünfzig Autos wurden geschrottet. Und die schwulen Killer Mr. Wint (Bruce Glover) und Mr. Kidd (Putter Smith) sind köstlich.

mit Sean Connery, Jill St. John, Charles Gray, Lana Wood, Bernard Lee, Lois Maxwell, Desmond Llewelyn, Bruce Glover, Putter Smith

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Diamantenfieber“

Wikipedia über „Diamantenfieber“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 14. März: James Bond: Goldfinger

März 14, 2019

Vox, 22.30

JAMES BOND: Goldfinger (Goldfinger, Großbritannien 1964)

Regie: Guy Hamilton

Drehbuch: Richard Maibaum, Paul Dehn

LV: Ian Fleming: Goldfinger, 1959

Goldfinger (Gert Fröbe) will Fort Knox ausräumen. James Bond (Sean Connery) hat etwas dagegen.

Mit „Goldfinger“ hatte sich James Bond endgültig im Kino etabliert und der Presserummel bei „Feuerball“ und „Man lebt nur zweimal“ war gigantisch. Ebenso die Zahl der mehr oder weniger missglückten Kopien in Buch und Film. Da scheint der heutige Rummel um „Harry Potter“/“Herr der Ringe“/“Krieg der Sterne“/“Matrix“/“X-Men“/“Marvel“ ein Klacks zu sein.

Mit Sean Connery, Gert Fröbe, Honor Blackman, Shirley Eaton, Harold Sakata, Bernard Lee, Lois Maxwell

Die Vorlage

Ian Fleming: Goldfinger

(neu übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross Cult, 2013

400 Seiten

12,80 Euro

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Goldfinger“

Wikipedia über „Goldfinger“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 26. Februar: James Bond: Goldfinger

Februar 26, 2019

Nitro, 20.15

JAMES BOND: Goldfinger (Goldfinger, Großbritannien 1964)

Regie: Guy Hamilton

Drehbuch: Richard Maibaum, Paul Dehn

LV: Ian Fleming: Goldfinger, 1959

Goldfinger (Gert Fröbe) will Fort Knox ausräumen. James Bond (Sean Connery) hat etwas dagegen.

Mit „Goldfinger“ hatte sich James Bond endgültig im Kino etabliert und der Presserummel bei „Feuerball“ und „Man lebt nur zweimal“ war gigantisch. Ebenso die Zahl der mehr oder weniger missglückten Kopien in Buch und Film. Da scheint der heutige Rummel um „Harry Potter“/“Herr der Ringe“/“Krieg der Sterne“/“Matrix“/“X-Men“/“Marvel“ ein Klacks zu sein.

Mit Sean Connery, Gert Fröbe, Honor Blackman, Shirley Eaton, Harold Sakata, Bernard Lee, Lois Maxwell

Die Vorlage

Ian Fleming: Goldfinger

(neu übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross Cult, 2013

400 Seiten

12,80 Euro

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Goldfinger“

Wikipedia über „Goldfinger“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte

 


TV-Tipp für den 5. Februar: Casino Royale

Februar 4, 2019

Nitro, 20.15

Casino Royale (Casino Royale, Großbritannien 1967)

Regie: Val Guest, Ken Hughes (als Kenneth Hughes), John Huston, Joseph McGrath, Robert Parrish

Drehbuch: Wolf Mankowitz, John Law, Michael Sayers, Woody Allen (ungenannt), Val Guest (ungenannt), Ben Hecht (ungenannt), Joseph Heller (ungenannt), Terry Southern (ungenannt), Billy Wilder (ungenannt), Peter Sellers (ungenannt)

LV: Ian Fleming: Casino Royale, 1953

Sir James Bond wird aus dem Ruhestand geholt, um die nach der Weltherrschaft strebende Gangsterorganisation SMERSH zu besiegen. Sir James Bond entwirft einen genialen Plan: er schickt mehrere James Bonds los.

Albert Broccoli und Harry Saltzman gelang es nicht, sich die Rechte an diesem Bond-Roman zu sichern. So konnte Charles K. Feldman diesen Bond produzieren. Weil Feldman nicht einfach nur Flemings Buch verfilmen wollte, entschloss er sich zu etwas vollkommen anderem.

Feldman: „Wir hatten die Idee von vielen Bonds, vielen Regisseuren, vielen Autoren und vielen Sets, so wie das auch bei [dem Kriegsfilm] ‚Der längste Tag’ geschah. Das war der einzige Weg, den Film zu realisieren. Ich hatte die Vision eines gigantischen Happenings mit Bonds, soweit das Auge reicht, mit ganzen Armeen von Girls, in wilder Pop-Art ausgemalt und von wilder Pop-Musik erfüllt.“

Letztendlich gab es bis zu fünfzehn verschiedene Drehbücher. Drei Wochen vor Drehbeginn gab es noch kein endgültiges Drehbuch, aber bereits ein veritables Chaos, das sich durch die gesamte Produktion zog. Die Drehbarbeiten zogen sich in die Länge, spontan wurden Gaststars engagiert, Drehbücher umgeschrieben und das Budget überzogen.

Das Ergebnis war niederschmetternd.

„Casino Royale ist ein Ian-Fleming-Titel, aber nur ein falsch nachgemachter Pseudo-Bond-Film…Casino Royale ist ein Alptraum.“ (Michael Scheingruber: Die James-Bond-Filme)

„Ich glaube, ich kann – mit der Hand in der Magengrube – ehrlich sagen, dass Casino Royale der schlechteste Film ist, den ich je genossen habe.“ (Donald Zec, Daily Mirror)

Und das zahlende Publikum ging lieber in die echten Bond-Filme.

Mit Peter Sellers, Ursula Andress, David Niven, Orson Welles, Joanna Pettet, Daliah Lavi, Woody Allen, Deborah Kerr, William Holden, Charles Boyer, John Huston, George Raft, Jean-Paul Belmondo, Jacqueline Bisset, Anjelica Huston (Hände von Agent Mimi; Debüt), Peter O’Toole (ungenannt), David Prowse (ungenannt, Debüt von „Darth Vader“)

Wiederholung: Donnerstag, 7. Februar, 23.55 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Casino Royale“

Wikipedia über „Casino Royale“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 10. August: James Bond: Sag niemals nie

August 10, 2018

RTL II, 20.15

James Bond: Sag niemals nie (Never say never again, USA 1983)

Regie: Irvin Kershner

Drehbuch: Lorenzo Semple jr.

LV: Ian Fleming: Thunderball, 1961 (Feuerball)

James Bond bei seiner Lieblinsbeschäftigung: Welt retten. Aktuelle Einsatzorte: Bahamas, Südfrankreich und Nordafrika.

Nach einer langen Pause (und bei einer anderen Produktionsfirma) spielte Sean Connery wieder Bond; Klaus Maria Brandauer den Bösewicht, Kim Basinger das ´love interest´ der beiden Männer. Außerdem sind Barbara Carrera, Max von Sydow, Edward Fox, Bernie Casey und Rowan Atkinson dabei.

„Sag niemals nie“ konnte entstehen, weil Ian Fleming zusammen mit Kevin McClory und Jack Whittingham für einen Film die Geschichte „Longitude 78 West“ entwarf. Fleming verarbeitete sie später in dem Bond-Roman „Feuerball“. McClory, der bei „Feuerball“ Co-Produzent war, hatte die Rechte für weitere Verfilmungen dieser Geschichte. Die Auflage war, dass er sich möglichst eng an das gemeinsam entworfene Story-Gerüst halten müsse. Die juristischen Streitigkeiten und der Konkurrenzkampf zwischen dem Ur-Bond Connery und dessen Nachfolger Roger Moore waren ein gefundenes Fressen für die damalige Presse. Denn „Octopussy“ (mit Moore) startete fast zeitgleich in den Kinos. An der Kinokasse war der Moore-Bond etwas erfolgreicher, bei der Kritik war es – zu Recht – umgekehrt.

Wiederholung: Samstag, 11. August, 03.25 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „James Bond: Sag niemals nie“

Wikipedia über „James Bond: Sag niemals nie“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


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