Neu im Kino/Filmkritik: Paul Haggis sucht die „Dritte Person“

Dezember 4, 2014

Die spoilerfreie Kurzkritik: In seinem neuen Film „Dritte Person“ erzählt „L. A. Crash“-Regisseur Paul Haggis mit einem tollen Cast parallel drei Hauptgeschichten mit einem guten Dutzend Charaktere, die in Paris, Rom und New York spielen und am Ende auf überraschende Weise zusammengefügt werden. Leider ist der Weg dahin mit seinen unglaubwürdigen Charakteren nicht sonderlich interessant.
Wir raten ab.

So. Und jetzt erkläre ich euch, warum ich von „Dritte Person“ enttäuscht war, obwohl am Ende alles einen Sinn ergibt und auch die Idee hinter dem Film interessant ist, aber die Ausführung dann doch nicht. Obwohl sogar diese schlechte Ausführung, als ein weiteres Spiel mit dem der Plotkonstruktion, gewollt sein kann; was aber dann schon mindestens in die Meta-Meta-Ebene geht.
In den ersten Minuten führt Paul Haggis in kurzen Szenen und flüssig geschnitten die Charaktere und die Handlungsorte ein. Im Zentrum steht dabei der in Paris in einer Hotelsuite residierende Michael (Liam Neeson), ein mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneter Schriftsteller, der an einem neuen Roman arbeitet und sich mit seiner deutlich jüngeren, in einer festen Beziehung lebenden Freundin Anna (Olivia Wilde), die ihn als Autor bewundert, trifft.
In Italien erhält Scott (Adrien Brody) die noch geheimen Entwürfe für eine neue Bekleidungslinie, die er an einen Konkurrenten verkaufen will.
In New York kämpft der ehemalige Soap-Opera-Star Julia (Mila Kunis) mit ihrer Anwältin Theresa (Maria Bello) um das Sorgerecht für ihr Kind.
Ebenfalls in New York (wie wir später erfahren) versucht der bekannte Maler Rick (James Franco) seinen Sohn für seinen primitiven Malstil zu begeistern. Erfolglos.
Und in einer Küche steht Elaine (Kim Basinger), die traurig in den Garten ihres Anwesens blickt.
Alle diese Charaktere und ihre Geschichten sind, wie wir es auch aus anderen Episodenfilmen kennen, miteinander verbunden. Nur wissen wir in diesem Moment noch nicht genau, wie.
So waren Julia und Rick vorher ein Paar und er möchte sie unbedingt von ihrem Kind fernhalten. Allerdings erfahren wir nicht, warum der Maler so unbedingt das Sorgerecht möchte. Denn schon in der ersten Szene erfahren wir, dass er überhaupt keine Beziehung zu seinem Kind hat und er das auch nicht ändern will. Für ihn steht seine Arbeit an erster Stelle. Dann kommt seine anscheinend nach dem Aussehen ausgewählte Freundin und sein Sohn kommt, als Haustierersatz, erst viel später.
Julia dagegen scheint eine wirklich liebevolle Mutter zu sein, die sogar einen Job als Zimmermädchen in einem Nobelhotel annimmt. Hauptsache, sie kann für ihr Kind sorgen. Dass sie ein kleines Zeitproblem hat, erscheint da vernachlässigbar.
Scott, der sich nach seiner in den USA lebenden Familie zurücksehnt und sich immer wieder eine Nachricht von seinem Sohn auf seinem Telefon anhört, geht in Rom, anstatt möglichst schnell die Unterlagen zu übergeben und den Ort seines Verbrechens zu verlassen, in eine schummerige Bar und er lässt sich mit einer, ähem, sehr italienischen Frau ein, die das Wort „Probleme“ mit Leuchtbuchstaben auf ihre Stirn tätowiert hat. Und „Probleme“ bekommt er. Auch wenn unklar bleibt, warum er sich mit dieser Bordsteinschwalbe, die ihn nur ausnutzen will, einlässt.
Währenddessen starrt Elaine weiter traurig in den Garten und wir fragen uns, wie ihre Geschichte mit den anderen Geschichten zusammenhängt.
Immerhin hat Michael in der Stadt der Liebe seinen Spaß, bis er seinem Verleger das neue Manuskript gibt und dieser überhaupt nicht begeistert von den ausgedachten Charakteren und der gekünstelten Geschichte ist. Das habe nicht mehr die Kraft und Ursprünglichkeit von Michaels früheren Werken; was durchaus auch als Kommentar von „L. A. Crash“-Regisseur Paul Haggis zu seinem neuen Film gesehen werden kann.
Denn während man sich über zwei Stunden durch einen Film voller ausgedachter, sich unvernünftig verhaltender Charaktere quält und sich fragt, wie diese Geschichten irgendwie miteinander zusammenhängen und Unstimmigkeiten, wie Blumen und Zettel, die gleichzeitig in einem Hotelzimmer in New York und Paris sind, bemerkt, bereitet Paul Haggis die Lösung vor, die genau das erklärt und auch, auf dem Papier, ein spannendes Spiel zwischen Kunst und Realität ist.
Denn alle Geschichten spielen sich im Kopf von Michael ab, der so seine Trennung von Elaine und den Unfalltod ihres Sohnes verarbeitet. Er erzählt, in fiktionalisierter Form, wie er Elaine kennenlernte, sie sich um ihr Kind stritten, es verloren und jetzt mit dem Verlust und den gegenseitigen Schuldzuweisungen leben müssen. Das ist, vom Ende betrachtet, interessant konstruiert und erklärt auch, warum sich einzelne Charaktere vollkommen irrational verhalten. So ist am ersten Ansehen unklar, warum Scott in Italien bleibt und sich in die falsche Frau verliebt oder warum Rick unbedingt das Sorgerecht will.
Allerdings interessiert, wenn man das Ende nicht kennt, kein Charakter wirklich. Keines ihrer Probleme ist glaubhaft. Alles wirkt ausgedacht und künstlich und langweilt deshalb. Letztendlich ist „Dritte Person“ nur eine deutlich zu lang geratene Versuchsanordnung.

Dritte Person - Plakat

Dritte Person (Third Person, Großbritannien/USA/Deutschland/Belgien 2013)
Regie: Paul Haggis
Drehbuch: Paul Haggis
mit Liam Neeson, Maria Bello, Mila Kunis, Kim Basinger, Adrien Brody, Olivia Wilde, James Franco, Loan Chabanol, Olivier Crouch, Moran Atias
Länge: 137 Minuten
FSK: ab 12 Jahre

Hinweise
Amerikanische Homepage zum Film
Deutsche Homepage zum Film
Film-Zeit über „Dritte Person“
Moviepilot über „Dritte Person“
Metacritic über „Dritte Person“
Rotten Tomatoes über „Dritte Person“
Wikipedia über „Dritte Person“
Paul Haggis in der Kriminalakte

Die Pressekonferenz beim TIFF 2013

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„In the Valley of Elah“ von Paul Haggis online

Dezember 3, 2007

Das ist ein schöner Trend und in den Tagen bis zur Oscar-Verleihung (und hoffentlich auch danach) dürften noch einige Drehbücher zu Oscar-Anwärten von den Produktionsfirmen veröffentlicht werden. Das neueste Drehbuch ist „In the Valley of Elah“ von Paul Haggis (Million Dollar Baby, Crash, Flags of our Fathers, Casino Royale, James Bond 22), der auch Regie führte. Tommy Lee Jones, Charlize Theron, Susan Sarandon, Jason Patric, James Franco, Josh Brolin, Jonathan Tucker spielen mit.

Die Story: Nach seinem Dienst im Irak verschwindet der Sohn eines Offiziers. Zusammen mit einer Polizistin will er die Wahrheit herausfinden.

Der deutsche Kinostart von „In the Valley of Elah“ (Homepage) ist für den 6. März 2008 geplant.


TV-Tipp für den 12. März: Im Tal von Elah

März 12, 2019

Tele 5, 20.15

Im Tal von Elah (In the Valley of Elah, USA 2007)

Regie: Paul Haggis

Drehbuch: Paul Haggis (nach einer Geschichte von Mark Boal und Paul Haggis)

Ex-Militärpolizist und Vietnamveteran Hank Deerfield erfährt, dass sein Sohn Mike sich nach seiner Rückkehr aus dem Irak fahnenflüchtig ist. Kurz darauf wird seine verbrannte Leiche gefunden. Deerfield beginnt mit einer Polizistin Mikes Mörder zu suchen. Dabei werden sie vom Militär behindert.

Haggis benutzt in seinem feinen Thriller das Genre, um auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam zu machen. Denn der auf einem wahren Fall basierende, hochgelobte Thriller beschäftigt sich mit den seelischen Kosten von Kriegseinsätzen für den Einzelnen und die Gesellschaft.

Der Titel spielt auf die David-und-Goliath-Geschichte in der Bibel an. Deren Kampf fand im Valley of Elah, bei uns je nach Bibelübersetzung bekannt als Eichgrund, Elberfelder oder Terebinthental, statt.

Mit Tommy Lee Jones, Charlize Theron, Susan Sarandon, Jason Patric, James Franco, Josh Brolin, Jonathan Tucker

Wiederholung: Donnerstag, 14. März, 02.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Film-Zeit über „Im Tal von Elah“

Metacritic über “Im Tal von Elah”

Rotten Tomatoes über “Im Tal von Elah”

Wikipedia über “Im Tal von Elah” (deutschenglisch)

Das Drehbuch „In the Valley of Elah“ von Paul Haggis

About com: Interview mit Paul Haggis und Charlize Theron über „Im Tal von Elah“ (mit weiterführenden Links)

Future Movies: Interview mit Paul Haggis über „Im Tal von Elah“

Bayerisches Fernsehen: Interview mit Paul Haggis über „Im Tal von Elah“

Meine Besprechung von Paul Haggis‘ „Dritte Person“ (Third Person, Großbritannien/USA/Deutschland/Belgien 2013)


TV-Tipp für den 5. November: Scientology: Ein Glaubensgefängnis

November 4, 2018

Tagesschau 24, 20.15

Scientology: Ein Glaubensgefängnis (Going Clear: Scientology and the Prison of Belief, USA 2015)

Regie: Alex Gibney

Drehbuch: Alex Gibney

LV: Lawrence Wright: Going Clear, 2013

Spielfilmlange Doku über Scientology, die drei Emmys erhielt. Als beste Doku, für die Regie und das Drehbuch.

Scientology war nicht begeistert – und das ist doch eine gute Empfehlung.

Mit Paul Haggis, Jason Beghe, Spanky Taylor, David Miscavige, John Travolta, Tom Cruise, Lawrence Wright, L. Ron Hubbard

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Scientology: Ein Glaubensgefängnis“

Wikipedia über „Scientology: Ein Glaubensgefängnis“

Meine Besprechung von Alex Gibneys „We steal Secrets: Die Wikileaks-Geschichte“ (We steal Secrets: The Story of Wikileaks, USA 2013)


TV-Tipp für den 30. Dezember: James Bond: Casino Royale

Dezember 29, 2017

ZDF, 22.00

James Bond: Casino Royale (USA 2006, Regie: Martin Campbell)

Drehbuch: Paul Haggis, Neal Purvis, Robert Wade

LV: Ian Fleming: Casino Royale, 1953 (Casino Royale)

James Bond soll Le Chiffre, den Finanzier eines weltweiten Terrornetzwerkes, ausschalten.

Nach allgemeiner Einschätzung ist der einundzwanzigste James-Bond-Film (Offizielle Zählung) einer der fünf besten, vielleicht sogar – vor “Skyfall” – der beste Bond-Film. Niemand hatte mit dieser umfassenden Revitalisierung des Mythos James Bond für das neue Jahrhundert gerechnet.

Der erste Auftritt von Daniel Craig als Geheimagent ihrer Majestät ist ein spannender Thriller mit einem viel zu langen Ende. Denn nachdem Le Chiffre tot ist, ist der Film noch lange nicht zu Ende.

Das Drehbuch war für einen Edgar nominiert.

Nächstes Jahr geht es bondisch weiter: Das ZDF zeigt am Montag, den 8. Januar, um 22.25 Uhr (VPS 22.15) „Ein Quantum Trost“ (GB/USA 2008), am Dienstag, den 9. Januar, um 20.15 Uhr „Skyfall“ (GB/USA 2012) und am Mittwoch, den 17. Januar, um 20.15 Uhr, als TV-Premiere, „Spectre“ (GB/USA 2015).

Mit Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Jeffrey Wrigth, Judi Dench, Giancarlo Giannini

Wiederholung: Sonntag, 31. Dezember, 02.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Englische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Casino Royale“

Wikipedia über „Casino Royale“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Martin Campbells TV-Serie “Am Rande der Finsternis” (Edge of Darkness, GB 1985 – DIE Vorlage für “Auftrag Mord”)

Meine Besprechung von Martin Campbells „Green Lantern” (Green Lantern, USA 2011)

Bonushinweis

Noch mehr James Bond: Bei Cross Cult erschien jetzt als 25. James-Bond-Buch „Der Mann von Barbarossa“. Eine deutsche Erstveröffentlichung. John Gardner hält den Thriller für seinen besten James-Bond-Roman. Dieses Mal muss James Bond zusammen mit einem internationalen Agententeam eine bis dato unbekannte Terroristengruppe aufzuhalten. Sie fordert die Verurteilung eines angeblichen Nazi-Kriegsverbrechers. Aber ist das alles, was die Bösewichter wollen?

John Gardner: James Bond: Der Mann von Barbarossa

(übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross Cult, 2017

400 Seiten

15 Euro

Originalausgabe

James Bond: The Man from Barbarossa

Hodder & Stoughton, 1991

 


TV-Tipp für den 20. September: Scientology: Ein Glaubensgefängnis

September 20, 2017

SWR/SR, 23.45

Scientology: Ein Glaubensgefängnis (USA 2015, Regie: Alex Gibney)

Drehbuch: Alex Gibney

LV: Lawrence Wright: Going Clear, 2013

Spielfilmlange Doku über Scientology, die drei Emmys erhielt. Als beste Doku, für die Regie und das Drehbuch.

Scientology war nicht begeistert – und das ist doch eine gute Empfehlung.

Mit Paul Haggis, Jason Beghe, Spanky Taylor, David Miscavige, John Travolta, Tom Cruise, Lawrence Wright, L. Ron Hubbard

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Scientology: Ein Glaubensgefängnis“

Wikipedia über „Scientology: Ein Glaubensgefängnis“

Meine Besprechung von Alex Gibneys „We steal Secrets: Die Wikileaks-Geschichte“ (We steal Secrets: The Story of Wikileaks, USA 2013)


TV-Tipp für den 11. Juli: Scientology: Ein Glaubensgefängnis

Juli 11, 2017

BR, 22.30

Scientology: Ein Glaubensgefängnis (USA 2015, Regie: Alex Gibney)

Drehbuch: Alex Gibney

LV: Lawrence Wright: Going Clear, 2013

Spielfilmlange Doku über Scientology, die drei Emmys erhielt. Als beste Doku, für die Regie und das Drehbuch.

Scientology war nicht begeistert – und das ist doch eine gute Empfehlung.

Mit Paul Haggis, Jason Beghe, Spanky Taylor, David Miscavige, John Travolta, Tom Cruise, Lawrence Wright, L. Ron Hubbard

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Scientology: Ein Glaubensgefängnis“

Wikipedia über „Scientology: Ein Glaubensgefängnis“

Meine Besprechung von Alex Gibneys „We steal Secrets: Die Wikileaks-Geschichte“ (We steal Secrets: The Story of Wikileaks, USA 2013)


TV-Tipp für den 15. April: L. A. Crash

April 14, 2017

One, 23.15

L. A. Crash (USA 2004, Regie: Paul Haggis)

Drehbuch: Paul Haggis, Robert Moresco

Oscarprämiertes Episodendrama über die zufälligen Begegnungen von Menschen verschiedener Ethnien und Schichten in Los Angeles. Das alles zusammenhaltende Thema ist Rassismus.

2005 war das Jahr für Paul Haggis. Nachdem er jahrelang in Hollywood arbeitete, hatte er endlich seinen großen Durchbruch. Zuerst verfilmte Clint Eastwood sein Oscar-nominiertes Drehbuch „Million Dollar Baby“. Danach schrieb Haggis, wieder für Clint Eastwood, das ebenfalls Oscar-nominierte Drehbuch für „Letters from Iwo Jima“ und „Flags of our Fathers“, leistete gutbezahlte Arbeit an den Drehbüchern der beiden Daniel-Craig-Bond-Filme und erhielt für „L. A. Crash“ unter anderem den Oscar für das beste Original-Drehbuch und den besten Film. Auch sein zweiter Spielfilm „Im Tal von Elah“ überzeugte – jedenfalls die wenigen Menschen, die ihn im Kino gesehen haben.

Mit Sandra Bullock, Don Cheadle, Matt Dillon, Jennifer Esposito, Brandan Fraser, Terrence Howard, Chris „Ludacris“ Bridges, Thandia Newton, Ryan Phillippe, Larenz Tate, Michael Pena, William Fichtner

Wiederholung: Montag, 17. April, 01.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Film-Zeit über “L. A. Crash“

Rotten Tomatoes über „L. A. Crash“

Wikipedia über „L. A. Crash“ (deutsch, englisch)

Film School NYFA: Guest Lecture: Paul Haggis – Part 1

Cinema Blend: Interview mit Paul Haggis

Indie London: Interview mit Paul Haggis

Meine Besprechung von Paul Haggis‘ „Dritte Person“ (Third Person, Großbritannien/USA/Deutschland/Belgien 2013)

Paul Haggis in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 10. Januar: Im Tal von Elah

Januar 10, 2017

Tele5, 20.15

Im Tal von Elah (USA 2007, Regie: Paul Haggis)

Drehbuch: Paul Haggis (nach einer Geschichte von Mark Boal und Paul Haggis)

Ex-Militärpolizist und Vietnamveteran Hank Deerfield erfährt, dass sein Sohn Mike sich nach seiner Rückkehr aus dem Irak fahnenflüchtig ist. Kurz darauf wird seine verbrannte Leiche gefunden. Deerfield beginnt mit einer Polizistin Mikes Mörder zu suchen. Dabei werden sie vom Militär behindert.

Haggis benutzt in seinem feinen Thriller das Genre, um auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam zu machen. Denn der auf einem wahren Fall basierende, hochgelobte Thriller beschäftigt sich mit den seelischen Kosten von Kriegseinsätzen für den Einzelnen und die Gesellschaft.

Der Titel spielt auf die David-und-Goliath-Geschichte in der Bibel an. Deren Kampf fand im Valley of Elah, bei uns je nach Bibelübersetzung bekannt als Eichgrund, Elberfelder oder Terebinthental, statt.

Mit Tommy Lee Jones, Charlize Theron, Susan Sarandon, Jason Patric, James Franco, Josh Brolin, Jonathan Tucker

Wiederholung: Samstag, 14. Januar, 01.30 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Film-Zeit über „Im Tal von Elah“

Metacritic über “Im Tal von Elah”

Rotten Tomatoes über “Im Tal von Elah”

Wikipedia über “Im Tal von Elah” (deutschenglisch)

Das Drehbuch „In the Valley of Elah“ von Paul Haggis

About com: Interview mit Paul Haggis und Charlize Theron über „Im Tal von Elah“ (mit weiterführenden Links)

Future Movies: Interview mit Paul Haggis über „Im Tal von Elah“

Bayerisches Fernsehen: Interview mit Paul Haggis über „Im Tal von Elah“

Meine Besprechung von Paul Haggis‘ „Dritte Person“ (Third Person, Großbritannien/USA/Deutschland/Belgien 2013)


TV-Tipp für den 7. Oktober: Im Tal von Elah

Oktober 7, 2016

3sat, 22.35

Im Tal von Elah (USA 2007, Regie: Paul Haggis)

Drehbuch: Paul Haggis (nach einer Geschichte von Mark Boal und Paul Haggis)

Ex-Militärpolizist und Vietnamveteran Hank Deerfield erfährt, dass sein Sohn Mike sich nach seiner Rückkehr aus dem Irak fahnenflüchtig ist. Kurz darauf wird seine verbrannte Leiche gefunden. Deerfield beginnt mit einer Polizistin Mikes Mörder zu suchen. Dabei werden sie vom Militär behindert.

Haggis benutzt in seinem feinen Thriller das Genre, um auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam zu machen. Denn der auf einem wahren Fall basierende, hochgelobte Thriller beschäftigt sich mit den seelischen Kosten von Kriegseinsätzen für den Einzelnen und die Gesellschaft.

Der Titel spielt auf die David-und-Goliath-Geschichte in der Bibel an. Deren Kampf fand im Valley of Elah, bei uns je nach Bibelübersetzung bekannt als Eichgrund, Elberfelder oder Terebinthental, statt.

Mit Tommy Lee Jones, Charlize Theron, Susan Sarandon, Jason Patric, James Franco, Josh Brolin, Jonathan Tucker

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Film-Zeit über „Im Tal von Elah“

Metacritic über “Im Tal von Elah”

Rotten Tomatoes über “Im Tal von Elah”

Wikipedia über “Im Tal von Elah” (deutschenglisch)

Das Drehbuch „In the Valley of Elah“ von Paul Haggis

About com: Interview mit Paul Haggis und Charlize Theron über „Im Tal von Elah“ (mit weiterführenden Links)

Future Movies: Interview mit Paul Haggis über „Im Tal von Elah“

Bayerisches Fernsehen: Interview mit Paul Haggis über „Im Tal von Elah“

Meine Besprechung von Paul Haggis‘ „Dritte Person“ (Third Person, Großbritannien/USA/Deutschland/Belgien 2013)


TV-Tipp für den 10. Mai: Scientology: Ein Glaubensgefängnis

Mai 10, 2016

BR, 22.30

Scientology: Ein Glaubensgefängnis (USA 2015, Regie: Alex Gibney)

Drehbuch: Alex Gibney

LV: Lawrence Wright: Going Clear, 2013

Spielfilmlange Doku über Scientology, die drei Emmys erhielt. Als beste Doku, für die Regie und das Drehbuch.

Scientology war nicht begeistert – und das ist doch eine gute Empfehlung.

Mit Paul Haggis, Jason Beghe, Spanky Taylor, David Miscavige, John Travolta, Tom Cruise, Lawrence Wright, L. Ron Hubbard

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Scientology: Ein Glaubensgefängnis“

Wikipedia über „Scientology: Ein Glaubensgefängnis“

Meine Besprechung von Alex Gibneys „We steal Secrets: Die Wikileaks-Geschichte“ (We steal Secrets: The Story of Wikileaks, USA 2013)


TV-Tipp für den 27. Januar: Letters from Iwo Jima

Januar 27, 2016

Kabel 1, 23.30
Letters from Iwo Jima (USA 2006, Regie: Clint Eastwood)
Drehbuch: Iris Yamashita (nach einer Geschichte von Iris Yamashita und Paul Haggis)
LV: Tadamichi Kuribayashi/Tsuyoko Yoshido: Picture Letters from Commander in Chief
Unglaublich, aber wahr: heute ist die TV-Premiere von Clint Eastwoods „Letters from Iwo Jima“, den er 2006, direkt im Anschluss, als Gegenstück zu seinem Film „Flags of our fathers“ inszenierte. In dem Film zeigte er die US-amerikanische Seite und Interpretation des Kampfes um die Pazifikinsel Iwo Jima im Zweiten Weltkrieg. In „Letters from Iwo Jima“ schildert er die japanische Seite, auf der sich die Soldaten in eine aussichtslose Schlacht begaben. Auf japanisch. Dafür gab es, neben einigen anderen Preisen, den Golden Globe in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“. Auch bei uns kam der Film als „Original mit Untertiteln“ in die Kinos.
Und: Nein, das Sterben auf der Vulkaninsel ist nicht ehrenhaft.
mit Ken Watanabe, Kazunari Ninomiya, Tsuyoshi Ihara, Ryô Kase, Shidou Nakamura, Hiroshi Watanabe, Takumi Bando, Yuki Matsuzaki
Hinweise
Rotten Tomatoes über „Letters from Iwo Jima“
Wikipedia über „Letters from Iwo Jima“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Pierre-Henri Verlhacs (Herausgeber) „Clint Eastwood – Bilder eines Lebens“ (2008)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Hereafter – Das Leben danach“ (Hereafter, USA 2010)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods “Jersey Boys” (Jersey Boys, USA 2014)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods “American Sniper” (American Sniper, USA 2014)

Clint Eastwood in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 22. Oktober: 72 Stunden – The Next Three Days

Oktober 22, 2015

Vox, 20.15

72 Stunden – The next three days (The next three days, USA 2010)

Regie: Paul Haggis

Drehbuch: Paul Haggis (nach dem Drehbuch von Fred Cavayé und Guillaume Lemans für den Spielfilm „Pour Elle“)

Ein Lehrer will seine unschuldig als Mörderin im Knast sitzende Frau befreien.

Paul Haggis („L. A. Crash“, aber auch „Ein Mountie in Chicago“ und „Walker, Texas Ranger“) braucht 133 Minuten für seine Geschichte. Das Original, der französische Thriller „Pour elle“ (Ohne Schuld) von Fred Cavayé mit Vincent Lindon und Diane Kruger braucht nur 96 Minuten.

Trotzdem ist „72 Stunden“, dank Russell Crowe als verliebter und treusorgender Ehemann und Papa, ein unterhaltsamer Thriller für Zwischendurch. Das ist nicht immer logisch und bis dann endlich die Befreiung (vulgo Action nach der schier endlosen Planung und Vorbereitung) beginnt, vergeht viel zu viel Zeit, die einen zwar mit herzigen Bildern aus dem Familienleben des Lehrers erfreut, aber auch ein auffälliges Desinteresse an dem Mordfall zeigt. Und die Wandlung von dem leicht tapsigen Lehrer zu dem eiskalten Planer, der bedenkenlos gegen Gesetze verstößt, geht auch überraschend schnell.

Mit Russell Crowe, Elizabeth Banks, Olivia Wilde, Brian Dennehy, Liam Neeson (nur eine Szene)

Wiederholung: Freitag, 23. Oktober, 01.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „72 Stunden“

Rotten Tomatoes über „72 Stunden“

Wikipedia über „72 Stunden“ (deutsch, englisch)

Cinema Blend: Interview mit Paul Haggis

Indie London: Interview mit Paul Haggis

Meine Besprechung von Paul Haggis‘ „Dritte Person“ (Third Person, Großbritannien/USA/Deutschland/Belgien 2013)

Paul Haggis in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 5. Mai: Im Tal von Elah

Mai 4, 2014

NDR, 23.15

Im Tal von Elah (USA 2007, R.: Paul Haggis)

Drehbuch: Paul Haggis (nach einer Geschichte von Mark Boal und Paul Haggis)

Ex-Militärpolizist und Vietnamveteran Hank Deerfield erfährt, dass sein Sohn Mike sich nach seiner Rückkehr aus dem Irak fahnenflüchtig ist. Kurz darauf wird seine verbrannte Leiche gefunden. Deerfield beginnt mit einer Polizistin Mikes Mörder zu suchen. Dabei werden sie vom Militär behindert.

Haggis benutzt in seinem feinen Thriller das Genre, um auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam zu machen. Denn der auf einem wahren Fall basierende, hochgelobte Thriller beschäftigt sich mit den seelischen Kosten von Kriegseinsätzen für den Einzelnen und die Gesellschaft.

Der Titel spielt auf die David-und-Goliath-Geschichte in der Bibel an. Deren Kampf fand im Valley of Elah, bei uns je nach Bibelübersetzung bekannt als Eichgrund, Elberfelder oder Terebinthental, statt.

Mit Tommy Lee Jones, Charlize Theron, Susan Sarandon, Jason Patric, James Franco, Josh Brolin, Jonathan Tucker

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Film-Zeit über „Im Tal von Elah“

Metacritic über “Im Tal von Elah”

Rotten Tomatoes über “Im Tal von Elah”

Wikipedia über “Im Tal von Elah” (deutschenglisch)

Das Drehbuch „In the Valley of Elah“ von Paul Haggis

About com: Interview mit Paul Haggis und Charlize Theron über „Im Tal von Elah“ (mit weiterführenden Links)

Future Movies: Interview mit Paul Haggis über „Im Tal von Elah“

Bayerisches Fernsehen: Interview mit Paul Haggis über „Im Tal von Elah“


TV-Tipp für den 7. Januar: James Bond: Casino Royale

Januar 6, 2014

ZDF, 20.15

James Bond: Casino Royale (USA 2006, R.: Martin Campbell)

Drehbuch: Paul Haggis, Neal Purvis, Robert Wade

LV: Ian Fleming: Casino Royale, 1953 (Casino Royale)

James Bond soll Le Chiffre, den Finanzier eines weltweiten Terrornetzwerkes, ausschalten.

Nach allgemeiner Einschätzung ist der einundzwanzigste James-Bond-Film (Offizielle Zählung) einer der fünf besten, vielleicht sogar – vor “Skyfall” – der beste Bond-Film. Niemand hatte mit dieser umfassenden Revitalisierung des Mythos James Bond für das neue Jahrhundert gerechnet.

Der erste Auftritt von Daniel Craig als Geheimagent ihrer Majestät ist ein spannender Thriller mit einem viel zu langen Ende. Denn nachdem Le Chiffre tot ist, ist der Film noch lange nicht zu Ende.

Das Drehbuch war für einen Edgar nominiert.

Mit Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Jeffrey Wrigth, Judi Dench, Giancarlo Giannini

Wiederholung: Mittwoch, 8. Januar, 00.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

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Englische Homepage zum Film

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Film-Zeit über „Casino Royale“

Wikipedia über „Casino Royale“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung des James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 23. März: Casino Royale

März 23, 2013

ARD, 20.15

James Bond: Casino Royale (USA 2006, R.: Martin Campbell)

Drehbuch: Paul Haggis, Neal Purvis, Robert Wade

LV: Ian Fleming: Casino Royale, 1953 (Casino Royale)

James Bond soll Le Chiffre, den Finanzier eines weltweiten Terrornetzwerkes, ausschalten.

Nach allgemeiner Einschätzung ist der einundzwanzigste James-Bond-Film (Offizielle Zählung) einer der fünf besten, vielleicht sogar – vor „Skyfall“ – der beste Bond-Film. Niemand hatte mit dieser umfassenden Revitalisierung des Mythos James Bond für das neue Jahrhundert gerechnet.

Der erste Auftritt von Daniel Craig als Geheimagent ihrer Majestät ist ein spannender Thriller mit einem viel zu langen Ende. Denn nachdem Le Chiffre tot ist, ist der Film noch lange nicht zu Ende.

Das Drehbuch war für einen Edgar nominiert.

Mit Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Jeffrey Wrigth, Judi Dench, Giancarlo Giannini

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Englische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Casino Royale“

Wikipedia über „Casino Royale“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung des James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 16. März: Im Tal von Elah

März 16, 2013

ARD, 23.45

Im Tal von Elah (USA 2007, R.: Paul Haggis)

Drehbuch: Paul Haggis (nach einer Geschichte von Mark Boal und Paul Haggis)

Ex-Militärpolizist und Vietnamveteran Hank Deerfield erfährt, dass sein Sohn Mike sich nach seiner Rückkehr aus dem Irak fahnenflüchtig ist. Kurz darauf wird seine verbrannte Leiche gefunden. Deerfield beginnt mit einer Polizistin Mikes Mörder zu suchen. Dabei werden sie vom Militär behindert.

Haggis benutzt in seinem feinen Thriller das Genre, um auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam zu machen. Denn der auf einem wahren Fall basierende, hochgelobte Thriller beschäftigt sich mit den seelischen Kosten von Kriegseinsätzen für den Einzelnen und die Gesellschaft.

Der Titel spielt auf die David-und-Goliath-Geschichte in der Bibel an. Deren Kampf fand im Valley of Elah, bei uns je nach Bibelübersetzung bekannt als Eichgrund, Elberfelder oder Terebinthental, statt.

Mit Tommy Lee Jones, Charlize Theron, Susan Sarandon, Jason Patric, James Franco, Josh Brolin, Jonathan Tucker

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Film-Zeit über „Im Tal von Elah“

Metacritic über “Im Tal von Elah”

Rotten Tomatoes über “Im Tal von Elah”

Wikipedia über “Im Tal von Elah” (deutsch, englisch)

Das Drehbuch „In the Valley of Elah“ von Paul Haggis

About com: Interview mit Paul Haggis und Charlize Theron über „Im Tal von Elah“ (mit weiterführenden Links)

Future Movies: Interview mit Paul Haggis über „Im Tal von Elah“

Bayerisches Fernsehen: Interview mit Paul Haggis über „Im Tal von Elah“


TV-Tipp für den 8. Januar: James Bond: Ein Quantum Trost

Januar 8, 2013

ZDF, 20.15

James Bond 007 – Ein Quantum Trost (GB 2008, R.: Marc Forster)

Drehbuch: Paul Haggis, Neal Purvis, Robert Wade

LV: Ian Fleming: Quantum of Solace, 1960 (Das Minimum an Trost, Ein Minimum an Trost [Kurzgeschichte])

Die Story aka Der Vorwand für ganz viele, ganz doll im schlechten Jason-Bourne-Stil zerschnipselten Verfolgungsjagden und Actionszenen: James Bond will den Tod von seiner Geliebten Vesper Lynd rächen und legt sich mit der geheimnisvollen Organisation Quantum (ist wahrscheinlich ein Nachfolger von Spectre) an.

Auch wenn der zweite Einsatz von Daniel Craig als James Bond nicht der schlechteste Bond aller Zeiten ist, hat er jedenfalls einen Platz in den Top Drei. Denn „Octopussy“ ist auch ziemlich mies und „Der Mann mit dem goldenen Colt“ hat bei mir den Einer-der-ersten-Bond-Filme-die-ich-gesehen-habe-Bonus. Die anderen waren „Diamantenfieber“, „In tödlicher Mission“ und, ich glaube, „Feuerball“ – und immer im Kino; ach, das wissen die Jüngeren wahrscheinlich nicht: bis in die neunziger Jahre liefen auch ältere Filme auch in der Provinz immer wieder in normalen Kinos

Mit Daniel Craig, Olga Kurylenko, Mathieu Amalric, Judi Dench, Giancarlo Giannini, Gemma Arterton, Jeffrey Wright, Jesper Christensen, Rory Kinnear

Wiederholung: Mittwoch, 9. Januar, 00.40 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Film-Zeit über „James Bond: Ein Quantum Trost“

Metacritic über „James Bond: Ein Quantum Trost“

Rotten Tomatoes über „James Bond: Ein Quantum Trost“

Wikipedia über „James Bond: Ein Quantum Trost“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung des James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 3. September: Im Tal von Elah

September 3, 2012

ZDF, 22.15

Im Tal von Elah (USA 2007, R.: Paul Haggis)

Drehbuch: Paul Haggis (nach einer Geschichte von Mark Boal und Paul Haggis)

Ex-Militärpolizist und Vietnamveteran Hank Deerfield erfährt, dass sein Sohn Mike sich nach seiner Rückkehr aus dem Irak fahnenflüchtig ist. Kurz darauf wird seine verbrannte Leiche gefunden. Deerfield beginnt mit einer Polizistin Mikes Mörder zu suchen. Dabei werden sie vom Militär behindert.

Haggis benutzt in seinem feinen Thriller das Genre, um auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam zu machen. Denn der auf einem wahren Fall basierende, hochgelobte Thriller beschäftigt sich mit den seelischen Kosten von Kriegseinsätzen für den Einzelnen und die Gesellschaft.

Der Titel spielt auf die David-und-Goliath-Geschichte in der Bibel an. Deren Kampf fand im Valley of Elah, bei uns je nach Bibelübersetzung bekannt als Eichgrund, Elberfelder oder Terebinthental, statt.

Mit Tommy Lee Jones, Charlize Theron, Susan Sarandon, Jason Patric, James Franco, Josh Brolin, Jonathan Tucker

Hinweise

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Das Drehbuch „In the Valley of Elah“ von Paul Haggis

About com: Interview mit Paul Haggis und Charlize Theron über „Im Tal von Elah“ (mit weiterführenden Links)

Future Movies: Interview mit Paul Haggis über „Im Tal von Elah“

Bayerisches Fernsehen: Interview mit Paul Haggis über „Im Tal von Elah“


TV-Tipp für den 18. August: Im Tal von Elah

August 18, 2011

ARD, 22.45

Im Tal von Elah (USA 2007, R.: Paul Haggis)

Drehbuch: Paul Haggis (nach einer Geschichte von Mark Boal und Paul Haggis)

Ex-Militärpolizist und Vietnamveteran Hank Deerfield erfährt, dass sein Sohn Mike sich nach seiner Rückkehr aus dem Irak fahnenflüchtig ist. Kurz darauf wird seine verbrannte Leiche gefunden. Deerfield beginnt mit einer Polizistin Mikes Mörder zu suchen. Dabei werden sie vom Militär behindert.

Haggis benutzt in seinem feinen Thriller das Genre, um auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam zu machen. Denn der auf einem wahren Fall basierende, hochgelobte Thriller beschäftigt sich mit den seelischen Kosten von Kriegseinsätzen für den Einzelnen und die Gesellschaft.

Der Titel spielt auf die David-und-Goliath-Geschichte in der Bibel an. Deren Kampf fand im Valley of Elah, bei uns je nach Bibelübersetzung bekannt als Eichgrund, Elberfelder oder Terebinthental, statt.

Mit Tommy Lee Jones, Charlize Theron, Susan Sarandon, Jason Patric, James Franco, Josh Brolin, Jonathan Tucker

Hinweise

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Das Drehbuch „In the Valley of Elah“ von Paul Haggis

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