Drehbücher von „American Sniper“ und „Inherent Vice“ sind online

Februar 23, 2015

Vor der Oscar-Verleihung sind jetzt auch die Drehbücher für

„American Sniper“ (von Jason Hall; der Kriegsfilm startet bei uns am Donnerstag und wird dann auch besprochen) und

„Inherent Vice“ (von Paul Thomas Anderson; Besprechung hier)

online. Beide Bücher sind in der Kategorie „Bestes adaptiertes Drehbuch“ nominiert.

Die anderen nominierten Drehbücher habe ich ja schon verlinkt.

(via Simply Scirpts)

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Neue ausgezeichnete und nominierte Drehbücher online

Februar 9, 2015

Seit einigen Jahren veröffentlichen die Produktionsfirmen die für die wichtigen Filmpreise nominierten Drehbücher (Oscar undsoweiter) und Simply Scripts sammelt sie auf einer schönen Seite (dort gibt es auch Zusammenstellungen für die vorherigen Jahre und viele weitere Drehbücher), die ich mal wieder hemmungslos ausbeute.

Also, die guten Drehbücher:

Misan Sagay: Belle (meine Besprechung von „Dido Elizabeth Belle“)

Scott Alexander, Larry Karaszewski: Big Eyes

Alejandro G. Iñárritu, Nicolás Giacobone, Alexander Dinelaris Jr., Armando Bo: Birdman (meine Filmkritik)

Irena Brignull, Adam Pava: The Boxtrolls

Richard Linklater: Boyhood

John Michael McDonagh: Calvary (meine Besprechung von „Am Sonntag bist du tot“)

Justin Simien: Dear white People (deutscher Starttermin unbekannt)

Scott Neustadter & Michael H. Weber: The Fault in our Stars (Das Schicksal ist ein mieser Verräter)

E. Max Frye, Dan Futterman: Foxcatcher (meine Filmbesprechung)

William Monahan: The Gambler (meine Besprechung)

Jez Butterworth, John-Henry Butterworth: Get on up (meine Besprechung)

Gillian Flynn: Gone Girl (meine Besprechung)

Wes Anderson: The Grand Budapest Hotel (meine Jubelarie)

Dean DeBlois: How to train your Dragon 2 (Drachenzähmen leicht gemacht 2)

Graham Moore: The Imitation Game (meine Besprechung)

James Lapine: Into the Woods

Peter Landesman: Kill the Messenger (deutscher Kinostart: 6. August 2015)

Oleg Negin, Andrey Zvyagintsev: Leviathan

Steven Knight: Locke (deutscher Titel: „No turning back“ – Kein Kommentar.)

Ira Sachs, Mauricio Zacharias: Love is strange

J. C. Chandor: A most violent year (toller Film, Kinostart ist am 19. März)

Mike Leigh: Mr. Turner (meine Besprechung – DVD erscheint am 28. April)

Dan Gilroy: Nightcrawler (meine Besprechung)

Theodore Melfi: St. Vincent (meine Besprechung)

Richard Glatzer, Wash Westmoreland: Still Alice (deutscher Kinostart: 5. März)

Anthony McCarten: The Theory of Everything (Die Entdeckung der Unendlichkeit – der Stephen-Hawking-Film)

Joel Coen & Ethan Coen, Richard LaGravenese, William Nicholson: Unbroken

Damien Chazelle: Whiplash (deutscher Kinostart 19. Februar)

Nick Hornby: Wild (Der große Trip – Wild; meine Besprechung)

Damián Szifrón: Wild Tales ( – Jeder dreht mal durch!, meine Besprechung)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Oscar-nominierte und für andere Preise nominierte Drehbücher online

März 3, 2014

Auch dieses Jahr stellten die Produzenten die Drehbücher online, die für wichtige Filmpreise, wie die Oscars nominiert wurden. Und wir Filmfans können sie kostelos runterladen, lesen, studieren, die Vorlage mit dem Film vergleichen und tiefsinnige philosophische Betrachtungen anstellen.

Simply Scripts sammelte die Bücher und machte sie, wie in den vergangenen Jahren, auf einer schönen Seite zugänglich. Ich beschränke mich auf die nackten Daten (und meine Besprechungen könnt ihr mit der Suchen-Funktion finden):

42 (von Brian Helgeland; tolles Sportlerbiopic über Jackie Robinson)

All is Lost (von J. C. Chandor; Robert Redford allein auf hoher See)

American Hustle (von Eric Warren Singer & David O. Russell; überschätzte Gaunerkomödie)

The Armstrong Lie (von Alex Gibney; Doku über Lance Armstrong. Könnte gut sein.)

August: Osage County (von Tracy Letts)

Before Midnight (von Richard Linklater, Julie Delphy und Ethan Hawke; die Liebesgeschichte geht weiter)

The Bling Ring (von Sophia Coppola; Jugendliche rauben Hollywood-Berühmheiten aus)

The Blue Umbrella (von Saschka Unseld; ein Disney-Kurzfilm)

The Butler (von Danny Strong; langweiliges Biopic über einen afroamerikanischen Butler im Weißen Haus)

The Croods (von Kirk DeMicco und Chris Sanders)

Dallas Buyers Club (von Craig Borten und Melissa Wallack)

Despicable Me 2 (von Cinco Paul und Ken Daurio)

Enough Said (von Nicole Holofcener; vorletzter Film von James Gandolfini; eine schöne romantische Komödie)

The Fifth Estate (von Josh Singer; durchwachsener Spielfilm über Wikilieaks – hier mit Anmerkungen von Wikileaks)

Frozen (von Jennifer Lee)

Fruitville Station (von Ryan Coogler)

Gravity (von Alfonso Guaron und Jonas Cuaron, ein Film, bei dem sich 3D wirklich lohnt und ein großer, dunkler Kinosaal die Wirkung steigert) (Falls es Probleme mit dem Link gibt: hier)

The Great Gatsby (von Baz Luhrmann und Craig Pearce; neueste Verfilmung des Romans von F. Scott Fitzgerald)

Her (von Spike Jonze; okayer Science-Fiction-Film mit netter Prämisse, der allerdings etwas zu minimalistisch und mit über zwei Stunden zu lang geraten ist. Früher wäre es eine Episode der „Thwilight Zone“ gewesen)

Inside Llewyn Davis (von Joel & Ethan Coen; wie immer bei den Coens: toller Film)

The Invisible Woman (von Abi Morgan; Charles Dickens verliebt sich in eine jüngere Frau)

Kill your Darlings (von John Krokidas und Austin Bunn; Enttäuschendes Biopic über die Beat-Poeten, bevor sie berühmt waren.)

Labor Day (von Jason Reitman, nach einem Roman von Joyce Maynard)

Lone Survivor (von Peter Berg, nach dem Buch von Marcus Luttrell, der 2005 ein SEAL-Team anführte, das einen Taliban-Führer töten sollte; – – – das Ende wird nicht verraten)

Monster’s University (von Daniel Gerson, Robert L. Baird und Dan Scanlon)

Mud (von Jeff Nichols)

Nebraska (von Robert W. Nelson; tolles Road-Movie von Alexander Payne mit Bruce Dern)

One Chance (von Justin Zackham; Biopic über Paul Potts)

The Past (von Asghar Farhadi; nun, ja, die übersetzte Version von „Le Passé – Das Vergangene“)

Philomena (von Steve Coogan und Jeff Pope, basierend auf dem Sachbuch von Martin Sixsmith; tolles Drama, mit einer ordentlichen Portion Humor)

The Place beyond the Pines (von Derek Cianfrance, Ben Coccio und Darius Marder; durchwachsenes, in drei Teile aufgeteiltes Drama, bei dem der erste Teil der beste Teil ist)

Prisoners (von Aaron Guzikowski)

Rush (von Peter Morgan; tolles Rennfahrerdrama über den Zwist zwischen James Hunt und Niki Lauda)

Saving Mr. Banks (von Kelly Marcel und Sue Smith; das kurzweilige Making-of zu „Mary Poppins“)

Short Term 12 (von Destin Daniel Cretton)

The Spectacular Now (von Scott Neustadter und Michael H. Weber, nach dem Roman von Tim Tharp)

Spring Breakers (von Harmony Korine; einfach nur langweilig)

12 Years a Slave (von John Ridley; toller Film über die Sklaverei, der verdient den Oscar als Bester Film gewann)

Wadja (von Haifaa Al Mansour)

The Way Way Back (von Nat Faxon und Jim Rash; schöner Film über einen Vierzehnjährigen und seinen Sommer mit seinen Eltern, die gerade Spring Break feiern)

We steal Secrets (von Alex Gibney; Transkript mit Anmerkungen von Wikileaks, denen schon der Titel nicht gefällt)

The Wolf of Wall Street (von Terence Winter, nach den Erinnerungen von Jordan Belfort; Tja, nun, der neue Scorsese, wieder einmal im „GoodFellas“-Modus und das ist eine gute Nachricht)

 

 

 

 

 

 

 


Neue Drehbücher, mit vielen „Oscar“-Nominierungsweihen

Februar 7, 2012

Vor den „Oscar“-Verleihungen stellen einige Studios die nominierten Drehbücher (und auch einige andere) online. Simply Scripts hat sie auf der „For your Consideration“-Seite gesammelt. Dabei sind unter anderem

Bridget O’Connor/Peter Straughan: Tinker Tailor Soldier Spy (meine Besprechung von „Dame, König, As, Spion“ – der noch nicht gelesene Lesetipp!)

Steven Zaillian/Aaron Sorkin: Moneyball

Kenneth Lonergan: Margaret

John Orloff: Anonymous

Mike Mills: Beginners

Matthew Vaughan/Jane Goldman/Peter Straghan: The Debt (meine Besprechung von „Eine offene Rechnung“)

Alexander Payne/Nat Faxon/Jim Rash: The Descendants (meine Besprechung von „The Descendants“)

Steven Zaillian: The Girl with the Dragon Tattoo (meine Besprechung von „Verblendung“)

Seth Lochhead/David Farr: Hanna (meine Besprechung von „Wer ist Hanna?“)

Tate Taylor: The Help (meine Besprechung von „The Help“)

George Clooney/Grant Heslov/Beau Willimon: The Ides of March

Jason Keller: Machine Gun Preacher

J. C. Chandor: Margin Call

Dee Rees: Pariah

Gavin O’Connor/Anthony Tambakis/Cliff Dorfman: Warrior

Tom McCarthy: Win Win (meine Besprechung von „Win Win“)

Steve McQueen/Abi Morgan: Shame (Besprechung folgt zum Filmstart)

Lee Hall/Richard Curtis: War Horse (Besprechung von „Gefährten“ folgt zum Filmstart)

Die hab ich schon erwähnt:

The Artist von Michel Hazanavicius (meine Besprechung von „The Artist“)

Coriolinus von John Logan

The Iron Lady von Abi Morgan

My Week with Marylin von Adrian Hodges

Und es gibt noch einige TV-Scripts, meisten die Pilotfolge, wie

Glenn Gordon Caron: Moonlighting – Pilot (bei uns bekannt als „Das Modell und der Schnüffler“ mit Cybill Shepherd und Bruce Willis)

Stephen J. Cannell: The Rockford Files- Pilot („Detektiv Rockford – Anruf genügt“ mit James Garner)

 

 

 

 


Lest die Oscar-nominierten Drehbücher!

Februar 2, 2011

Die Oscar-Nominierungen sind draußen. Und, wie in den vergangenen Jahren, sind auch viele der nominierten Drehbücher online:

Best Original Screenplay

Another Year (undatiert), von Mike Leigh

The Fighter, von Paul Tarmasi und Eric Johnson

Inception (undatiert), von Christopher Nolen

The Kids Are All Right (Fassung vom 3. August 2009), von Lisa Cholodenko & Stuart Blumberg

The King’s Speech (undatiert), von David Seidler

Best Adapted Screenplay

127 Hours (undatiert), von Danny Boyle und Simon Beaufoy (basierend auf dem Buch „Between a Rock and a Hard Place” von Aron Ralston)

The Social Network (undatiert), von Aaron Sorkin (basierend auf dem Buch „The Accidental Billionaires“ von Ben Mezrich)

Toy Story 3 (undatiert), von Michael Arndt (Geschichte von John Lasseter, Andrew Stanton und Lee Unkrich)

True Grit, von Joel & Ethan Coen (basierend auf dem Roman „True Grit“/“Die mutige Mattie“ von Charles Portis)

Winter’s Bone (undatiert), von Debra Granik und Anne Rosellini (basierend auf dem Buch „Winter’s Bone“ von Daniel Woodrell)

(via Simply Scripts)

Und wo wir gerade bei Drehbüchern sind:

Black Swan, von Mark Heyman, Andres Heinz und John McLaughlin

Shutter Island (Fassung vom 3. October 2007), von Laeta Kalogridis (basierend auf dem Roman „Shutter Island“ von Dennis Lehane)

The American, von Rowan Joffe (basierend auf dem Roman „A very private gentleman“ von Martin Booth)

Somewhere, von Sofia Coppola

Greenberg, von Noah Baumbach

It’s a kind of a funny story, von Ryan Fleck und Anna Boden (basierend auf dem Roman von Ned Vizzini)

Napoleon, von Stanley Kubrick (Fassung vom 29. September 1969; ein wegen der immensen Kosten gescheitertes Projekt von Kubrick)

Hereafter – Das Leben danach (Fassung vom 1. Mai 2008), von Peter Morgan

The Town, von Peter Craig (Fassung vom 18. August 2009, basierend auf dem Roman „Prince of Thieves“/“Endspiel“ von Chuck Hogan)

Stone, von Angus MacLachlan (Krimi mit Robert de Niro und Edwart Norton, der am 15. März auf DVD erscheint)

Bullitt, von Alan Trustman und Harry Kleiner (basierend auf dem Roman „Mute Witness“/“Bullitt“ von Robert L. Pike)

Payback, von Brian Helgeland (basierend auf dem Roman „The Hunter“ von Richard Stark)

The Tourist, von Julian Fellowes (oder: eine Fassung des Buches, bevor Florian Henckel von Donnersmarck Hand anlegte)

 


Drehbücher, die im „Oscar“-Rennen sind

November 29, 2010

Dank den „Oscars“ gibt es, wie in den letzten Jahren, ganz offiziell die Drehbücher für einige Filme, die im „Oscar“-Rennen sind, im Netz.

Simply Scripts hat sie alle fein säuberlich aufgelistet und selbstverständlich wird die Liste ständig aktualisiert.

Unter anderem gibt es diese Drehbücher (und hoffentlich gibt es demnächst noch einige weitere Krimi-Drehbücher):

Rowan Joffe: The American

Angus Maclachlan (Überarbeitungen von Edward Norton und John Curran): Stone

Aaron Sorking: The Social Network

Linda Wolverton: Alice in Wonderland (verfilmt von Tim Burton)

Sofia Coppola: Somewhere


Kleinkram – mit vielen Drehbüchern

Februar 23, 2010

Spinetingler ist wieder zurück, unter anderem mit dem Hinweis, dass Dennis Lehane die Einleitungen für drei Neuveröffentlichungen von Parker-Romanen von Richard Stark geschrieben hat, einer Besprechung der Graphic Novel „The Chill“ von Jason Starr und Mick Bertilorenzi, einer Besprechung der Dennis-Lehane-Verfilmung „Shutter Island„, zwei neuen Poster für die Jim-Thompson-Verfilmung „The Killer inside me“ und einem Poster und mehreren Trailern für die demnächst im US-TV startende, auf einer Geschichte von Elmore Leonard basierende Serie „Justified“.

Bei BSC gibt es ein knapp 15-minütiges Interview mit T. Jefferson Parker.

Das hat wohl kaum jemand mitbekommen: Der Verband der deutschen Filmkritik hat den Preis der deutschen Filmkritik verliehen. Der große Gewinner war Michael Haneke mit „Das weiße Band“ in den Kategorien Spielfilm, Drehbuch, Kamera und bester Schauspieler.

Michael Haneke bedankt sich.

Zum Abschluss gibt’s einige DREHBÜCHER:

Andrew Kevin Walker/Will Self: The Wolfman

Robert Harris, Roman Polanski: The Ghostwriter (aka The Ghost) (nach dem Roman von Robert Harris)

Laeta Kalogridis: Shutter Island (nach dem Roman von Dennis Lehane) (oder hier)

William Monahan/Andrew Bovell: Edge of Darkness („Auftrag Rache“, Deutscher Kinostart am 11. März 2010)

William Monahan: The Departed (nicht datierte Fassung)

William Monahan: The Departed (Fassung vom 23. Mai 2005)

William Monahan: The Departed (Fassung vom 7. Juli 2006)

Harold Pinter: Sleuth („1 Mord für 2“, nach dem Theaterstück von Anthony Shaffer)

Larry Cohen: Phone Booth („Nicht auflegen!“)

Michael Ferris/John D. Brancato: Terminator Salvation (Terminator – Die Erlösung [nur wegen der Vollständigkeit])

Tedi Sarafian: Terminator 3 – Rise of the Machines (Fassung vom 10. Juli 1997, „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“; keine Ahnung wie nah am Film diese Fassung ist)

James Cameron/William Wisher jr.: Terminator 2 – Judgment Day (Terminator 2 – Tag der Abrechnung)

James Cameron: The Terminator

Hampton Fancher/David Peoples: The Blade Runner (Final Script vom 23. Februar 1981, nach dem Roman von Philip K. Dick)

William Goldman: All the president’s men („Die Unbestechlichen“)

Waldo Salt/Norman Wexler: Serpico

Billy Wilder/Raymond Chandler: Double Indemnity („Frau ohne Gewissen“, nach dem Roman von James M. Cain; Seite 32 fehlt)

Julius J. Epstein/Philip G. Epstein/Howard Koch: Casablanca (Fassung vom 1. Juni 1942)

William Faulkner/Leigh Brackett/Jules Furthman: The Big Sleep (nach dem Roman von Raymond Chandler)


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