Michael Connelly – mit George Pelecanos und Richard Castle

Juni 6, 2012

Schon etwas älter, aber eben bei meiner George-Pelecanos-„Ein schmutziges Geschäft„-Recherche entdeckt:

Michael Connelly und George Pelecanos beantworten einige Fragen zu ihren damals neuen Büchern:

Michael Connelly beantwortet einige Publikumsfragen, die ihm Richard Castle vorliest:

Das erinnert mich daran, dass ich unbedingt wieder ein Buch von Michael Connelly lesen muss.

 

 

 


Tipps von Billy Wilder für Autoren

April 2, 2012

Das ist schon etwas älter, aber einfach zu gut, um es nicht zu posten. In Cameron Crowes „Conversations with Wilder“ sind auch die Tipps von Billy Wilder zum Erzählen von guten Geschichten abgedruckt:

  1. The audience is fickle.
  2. Grab ‘em by the throat and never let ‘em go.
  3. Develop a clean line of action for your leading character.
  4. Know where you’re going.
  5. The more subtle and elegant you are in hiding your plot points, the better you are as a writer.
  6. If you have a problem with the third act, the real problem is in the first act.
  7. A tip from Lubitsch: Let the audience add up two plus two. They’ll love you forever.
  8. In doing voice-overs, be careful not to describe what the audience already sees. Add to what they’re seeing.
  9. The event that occurs at the second act curtain triggers the end of the movie.
  10. The third act must build, build, build in tempo and action until the last event, and then –
  11. – that’s it. Don’t hang around.

Tja, ausdrucken, gut sichtbar an die Wand heften und sich dran halten – oder einen sehr guten Grund haben, um diese Tipps nicht zu befolgen.

(dank an The Uncool)

 


Wer ist Jack Ketchum?

Dezember 29, 2011

Als ich für meine Besprechung von „The Woman“ (toller Film, aber nicht für jeden) auf YouTube den Filmtrailer suchte, habe ich auch einige schöne Clips mit und über Jack Ketchum gefunden. Ketchum schrieb zusammen mit Regisseur Lucky McKee das Drehbuch für den Horrorthriller und den Roman „Beutezeit“ (tolles Buch, aber…).

Also: Wer ist Jack Ketchum?

Jack Ketchum spricht bei den Garden State Horror Writers am 12. Februar 2011 über das Schreiben

Die Dankesrede von Jack Ketchum bei der World Horror Convention 2011 für den Grand Master Award


Schreibtipps von V. S. Naipaul

April 29, 2011

Schon etwas ältere, aber sehr kluge Worte von V. S. Naipaul, der 2001 den Nobelpreis für Literatur erhielt, über das Schreiben:

VS Naipaul’s Rules for Beginners

1. Do not write long sentences. A sentence should not have more than ten or twelve words.

2. Each sentence should make a clear statement. It should add to the statement that went before. A good paragraph is a series of clear, linked statements.

3. Do not use big words. If your computer tells you that your average word is more than five letters long, there is something wrong. The use of small words compels you to think about what you are writing. Even difficult ideas can be broken down into small words.

4. Never use words whose meaning you are not sure of. If you break this rule you should look for other work.

5. The beginner should avoid using adjectives, except those of colour, size and number. Use as few adverbs as possible.

6. Avoid the abstract. Always go for the concrete.

7. Every day, for six months at least, practice writing in this way. Small words; short, clear, concrete sentences. It may be awkward, but it’s training you in the use of language. It may even be getting rid of the bad language habits you picked up at the university. You may go beyond these rules after you have thoroughly understood and mastered them.

(entdeckt bei The Rap Sheet; aber auch India Uncut)


Einige Interviews mit Harlan Coben

November 24, 2010

Ohne weitere Worte:

Den ersten Teil finde ich nicht, aber dafür den Rest:

Zuletzt erschien bei uns von Harlan Coben der neue Myron-Bolitar-Krimi „Von meinem Blut“ (Long lost).


Kleinkram

Oktober 28, 2010

Kurz und schmerzlos:

Die neue Ausgabe der Crime Factory ist online.

Ebenfalls online ist die neue Ausgabe des Back Alley Webzine (Hardboiled and Noir Fiction for a new Century).

Schon länger online: die Oktober-Ausgabe von The Big Thrill.

Ein Interview mit Martin Schüller über seine Tatort-Romane (u. a. „Moltke„, „A gmahde Wiesn“,Die Blume des Bösen„, „Tempelräuber„):

Die Story, also Plot und Personen, ist sakrosankt, in den Details muss man mitunter eingreifen.  Z.B. erschießt Max Ballauf am Ende von „Die Blume des Bösen“ den Täter, der Freddy Schenk in seiner Gewalt hat. Im Film gab es in diesem Moment aber keine unmittelbare Bedrohung von Freddys Leben, streng genommen hätte Ballauf da einen Mord begangen. Das habe ich geändert. Generelle Schwächen haben die Filme, was den Realismus der Örtlichkeiten angeht. Wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass z.B. der größte Teil der Münster-Filme in Köln gedreht wird.

Filmfans dürfen sich über das Drehbuch „The Parallax View“ von Lorenzo Semple jr. freuen. Alan J. Pakula verfilmte das Buch mit Warren Beatty (der damals ein großer Star war). Bei uns heißt der klassische Paranoia-Thriller „Zeuge einer Verschwörung“.

Ken Levine (er schrieb zahlreiche Drehbücher für die TV-Serien „MASH“, „Cheers“, „Becker“ und „Frasier“) meckert über Fluglinien:

When our flight is delayed and a hundred frustrated people are milling around the gate, would it kill you to give us an update? You say you do but trust me, YOU DON’T. Instead we have to go up to the counter so you can blow us off individually.

We’re not just doing this to annoy you. Many of us have connections to make.

Grandioser Text, der auch auf die Deutsche Bahn zutrifft.

Sprache mit Stephen Fry, zuerst mit Hugh Laurie (jajaja, „Dr. House“), danach solo:

John Cleese über Kreativität:


Kleinkram

Oktober 27, 2010

Also dann:

Thomas David (F. A. Z.) trifft John le Carré. Der Anlass ist le Carrés neuer, gerade erschienener Roman „Verräter wie wir“.

Ascot Elite will am 17. März 2011 die hochgelobte Daniel-Woodrell-Verfilmung „Winter’s Bone“ (der tolle Roman ist immer noch nicht auf Deutsch erschienen) in die Kinos bringen.

Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Auch damit hatte ich nicht ernsthaft gerechnet:

Warner Home Video veröffentlicht am 12. November die erste Staffel der überall abgefeierten Polizeiserie „The Wire“.

Bereits am 22. Oktober veröffentlichte Warner die erste Staffel der ebenfalls überall abgefeierten Politikserie „West Wing“.

Der Noir of the Week ist „Mulholland Drive“ von einem gewissen David Lynch (nie von ihm gehört). Toller Film.

Transparency International hat ihr jährliches Korruptionswahrnehmungsindex veröffentlicht und kritisiert die deutschen Regeln für die Parteienfinanzierung.

„Redbelt“ war der Anlass, aber gerade in den ersten Minuten sagt David Mamet einige allgemeine Sätze zum Erzählen von Geschichten:


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