„One World Berlin – Menschenrechte aktuell“: Gespräch zu „Im inneren Kreis“ und zur Problematik von Verdeckten Ermittlern

Juni 16, 2020

Als Moderator bin ich selbstverständlich begeistert über den Film (Er ist wirklich gut!) und voller Vorfreude auf das Gespräch. Daher gibt es jetzt ein Copy&Paste der Ankündigung:

‚Sie war eine Freundin.‘

(eine von der Überwachung betroffene Frau)

Am Mittwoch, den 17. Juni, unterhalten wir uns um 20.00 Uhr mit Prof. Dr. Hartmut Aden (HWR Berlin) und den Regisseuren Hannes Obens und Claudia Morar über ihren Dokumentarfilm „Im inneren Kreis“ und die Problematik von polizeilichen und geheimdienstlichen Undercover-Einsätzen in friedlichen linken Zusammenhängen.

Das Gespräch findet in https://bigblue.minuskel.de/b/axe-vcz-r9k bzw. https://vk1.minuskel.de/b/axe-r43-an7 statt.

Die Macher schreiben über ihren Film

Iris P. führte enge Freundschaften und ging intime Beziehungen mit Menschen ein, die sie zugleich ausspionierte. Als Verdeckte Ermittlerin „Iris Schneider“ forschte sie jahrelang die linke Szene und die „Rote Flora“ in Hamburg aus. Nach ihrer medienwirksamen Enttarnung im Jahr 2014 flogen innerhalb von 18 Monaten zwei weitere Verdeckte Ermittlerinnen in Hamburg auf: Maria B. (Tarnname „Maria Block“) und Astrid O. (alias Astrid Schütt). Auch sie arbeiteten mit ähnlichen Methoden wie Iris P. und waren viele Jahre undercover in der linken Szene unterwegs.

Und auch im idyllischen Heidelberg hat sich der Polizist Simon B. 2010 eigens an der Universität immatrikuliert, um linke Studierende auszuspähen, die nicht im Traum damit gerechnet hätten, einmal ins Fadenkreuz staatlicher Überwachung zu geraten.

Eindrucksvoll erzählen die Protagonisten aus ganz unterschiedlichen Perspektiven ihre Geschichten. Überwachte Menschen aus dem Umfeld der „Roten Flora“ in Hamburg und junge Studierende aus Heidelberg, aber auch politisch und juristisch Verantwortliche kommen zu Wort, wie der frühere Generalbundesanwalt Kay Nehm.

Was bedeutet die meist abstrakt scheinende Überwachung wirklich? „Im inneren Kreis“ nähert sich dieser aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf eine sehr persönliche und konkrete Art: Welche Folgen hat Überwachung für den Einzelnen und für die gesamte Gesellschaft? Wie frei können überwachte Menschen sein?

Zur Filmreihe

Die monatliche Filmreihe im Lichtblick-Kino, mit Dokumentarfilmen über Bürger- und Menschenrechte. Filmemacher*innen und Expert*innen diskutieren mit dem Publikum über Fragen, die Menschen in der Stadt bewegen, lokal und global: Rassismus und Diskriminierung, Überwachung und Datenspeicherung, Teilhabe an einer gerechten Gesellschaft – Menschsein und Menschenrechte in der digitalen Welt. Die Filmreihe versteht sich auch als Plattform für Berliner Bürger und Menschenrechts-Initiativen, die zu den in den Filmen verhandelten Fragen arbeiten.

Die Filmreihe wird organisiert von der Humanistischen Union, Deutschlands ältester Bürgerrechts-Organisation (mitbegründet von Fritz Bauer), One World Berlin – Human Rights Film Festival, das sich seit 2004 durch Menschenrechts-Filmarbeit engagiert, und dem Lichtblick-Kino.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der damit verbundenen Schließung von Kinos führen wir die Filmreihe aktuell im Netz fort.

Hinweise zum Gespräch

Weil das Gespräch aufgezeichnet wird, sollte, wie bei allen Videokonferenzen, folgendes beachtet werden:

– Mit Firefox oder Chrome sollte die Teilnahme problemlos funktionieren. Es empfiehlt sich in jedem Fall, die neueste Version des Browsers zu verwenden. Werbe- und Pop-up-Blocker müssen unter Umständen deaktiviert werden.

– Die Anmeldung erfolgt direkt über den Browser mit einem beliebigen Namen.

– Bitte Mikrophon und Kamera ausschalten. Beides kann, wenn nötig, später eingeschaltet werden.

– Wenn möglich ein Headset verwenden.

– Mit der Teilnahme an der Veranstaltung bist Du mit einer späteren Veröffentlichung einverstanden.

Dieser Punkt ist wichtig, wenn Du dich mit Ton und Bild zu Wort meldest.

Im Chat ist auch eine anonyme Wortmeldung möglich.

Weiterführende Links

zur Veranstaltung

als Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/203754774082907/

Filmhomepage: http://www.iminnerenkreis-doku.de

Homepage von Prof. Dr. Hartmut Aden: https://www.hwr-berlin.de/prof/hartmut-aden/

zu den Veranstaltern

One World Berlin: http://www.oneworld-berlin.de oder https://www.facebook.com/groups/oneworldberlin/

Lichtblick-Kino (Kastanienallee 77, Prenzlauer Berg): http://www.lichtblick-kino.org oder https://www.facebook.com/lichtblickkino/

Humanistische Union – Landesverband Berlin-Brandenburg: berlin.humanistische-union.de


Die Krimibestenliste Juni 2020

Juni 8, 2020

Mit Altlasten beginnt dieses Mal die monatliche Krimibestenliste der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur:

1. Sara Paretsky – Altlasten (Plazierung im Vormonat: 4)

Aus dem Englischen von Laudan und Szelinski. Ariadne im Argument Verlag, 544 Seiten, 24 Euro.

2. Emma Viskic – No Sound. Die Stille des Todes (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Ulrike Brauns. Piper, 286 Seiten, 15 Euro.

3. Young-Ha Kim – Aufzeichnungen eines Serienmörders (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Koreanischen von Inwon Park. Cass, 152 Seiten, 20 Euro.

4. Guillermo Martinez – Der Fall Alice im Wunderland (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Spanischen von Angelica Ammar. Eichborn, 320 Seiten, 16 Euro.

5. Lisa Sandlin – Family Business (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf. Suhrkamp, 358 Seiten, 10 Euro.

6. Cai Jun – Rachegeist (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem von Chinesischen von Eva Schestag. Piper, 512 Seiten, 16 Euro.

7. Nicholas Shakespeare – Boomerang (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Anette Grube. Hoffmann und Campe, 400 Seiten, 25 Euro.

8. Matthias Wittekind – Die Brüder Fournier (Plazierung im Vormonat: 10)

Edition Nautilus, 272 Seiten, 18 Euro.

9. Deepa Anappara – Die Detektive vom Bhoot-Basar (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von pociao und Roberto de Hollanda. Rowohlt, 400 Seiten, 24 Euro.

10. Jérôme Leroy – Der Schutzengel (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Französischen von Cornelia Wend. Edition Nautilus, 352 Seiten, 20 Euro.

Und ich habe zuletzt begeistert den neuen Wilsberg-Roman „Sag niemals Nein“ von Jürgen Kehrer gelesen und lese gerade die neue Übersetzung von Rex Stouts Nero-Wolfe-Roman „Die goldenen Spinnen“, einem Roman der wegen der Keine-Wiederveröffentlichungen-Regel nicht auf die Liste kann. Obwohl, bei einer Neuübersetzung…

P. S.: Schade, dass Horst Eckerts „Im Namen der Lüge“ schon wieder rausgeflogen ist.


TV-Tipp für den 28. Mai: Dark Blue (+ ein Hinweis auf den neuen Schmöker von James Ellroy)

Mai 27, 2020

Servus TV, 22.10

Dark Blue (Dark Blue, USA 2002)

Regie: Ron Shelton

Drehbuch: David Ayer

LV: James Ellroy (Originalstory)

April 1992: Während Los Angeles sich in den letzten Tagen vor dem Urteil im Rodney-King-Prozess langsam zu einem Pulverfass entwickelt, muss der korrupte Polizist Eldon Perry mit seinem jungen Partner Bobby Keough einen Vierfach-Mord in einem koreanischen Geschäft aufklären.

„Dark Blue“ ist einer der besten Cop-Thriller der nuller Jahre. Das Buch stellt Fragen nach Schuld und Sühne, individueller Verantwortung und wie Verbrechen bekämpft werden sollen. Die Schauspieler agieren fantastisch. Die Kamera ist immer bei ihnen. Gedreht wurde an Originalschauplätzen.

James Ellroys Anteil war dabei relativ klein. Er schrieb in den frühen Neunzigern das Drehbuch „The Plague Season“, das vor dem Hintergrund der 1965er Watts-Unruhen spielte. In den folgenden Jahren wurde es entwickelt (So nennen Filmproduzenten ein ständiges Herumschreiben an einem Buch. Nicht immer unbedingt zum Vorteil des Buches.) und letztendlich von „Training Day“-Autor David Ayer umgeschrieben. Anscheinend überlebte wenig bis nichts von Ellroys ursprünglichem, nicht veröffentlichtem Skript. Trotzdem enthält „Dark Blue“ etliche Ellroy-Themen und der Polizeithriller ist ein extrem düsterer Spielfilm.

Das Los Angeles Police Department hat eine lange Geschichte von Polizeiskandalen. Nach dem Rodney-King-Skandal kam es in den späten Neunzigern zum Rampart-Skandal. Im Bezirk Rampart wurden Polizisten der Elite-Einheit CRASH, um Drogenhändler zu bekämpfen, selbst zu Verbrechern. Der Rampart-Skandal löste eine große Umgestaltung des LAPD aus.

Filmischen Widerhall fand Rampart unter anderem in „Training Day“ und der grandiosen Polizeiserie „The Shield“ (bei uns vor allem grandios gefloppt).

Mit Kurt Russell, Scott Speedman, Ving Rhames, Brendan Gleeson, Lolita Davidovich

Wiederholung: Freitag, 29. Mai, 02.55 Uhr (Taggenau!)

Lese-Empfehlung für den September

Wegen der Coronaviruskrise erscheint die deutsche Ausgabe von „Jener Sturm“ (This Storm, 2019), der zweite Band seines zweiten L.A.-Quartetts am 14. September.

Die 1942 in Los Angeles spielende, Wahrheit und Fiktion vermischende Story schließt an „Perfidia“, den ersten Band an. „Der Schock von Pearl Harbour sitzt tief. Ansässige Japaner werden zusammengetrieben und interniert. Es gibt ein mörderisches Feuer und einen Goldraub. Es gibt einen Verrat subversiver Kräfte auf amerikanischem Boden. Es gibt einheimische Nazis, Kommunisten und Betrüger. Es ist der Aszendent des Populismus. Es gibt zwei tote Polizisten in einer Spelunke auf dem Jazz-Club-Strip. Und drei Männer und eine Frau haben ein heißes Date mit der Geschichte.“ (so der Verlag vielversprechend über das Buch)

James Ellroy: Jener Sturm (Das zweite L.A.-Quartett 2)

(aus dem Amerikanischen übersetzt von Stephen Tree)

Ullstein, 2020

912 Seiten

35 Euro

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Dark Blue“

Wikipedia über „Dark Blue“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung der James-Ellroy-Verfilmung “Rampart – Cop außer Kontrolle” (Rampart, USA 2011)

Meine Besprechung von James Ellroys Underworld-USA-Trilogie (Ein amerikanischer Thriller, Ein amerikanischer Albtraum, Blut will fließen)

Meine Besprechung von James Ellroys „Der Hilliker-Fluch – Meine Suche nach der Frau“ (The Hilliker Curse – My Pursuit of Women, 2010)

Meine Teilbesprechung von James Ellroys “Perfidia” (Perfidia, 2014)

James Ellroy zum siebzigsten Geburtstag

James Ellroy in der Kriminalakte


Gratis Comic Tag 2020 dieses Jahr im Herbst

Mai 7, 2020

Normalerweise würde ich jetzt die Comics und das Pressematerial für den Gratis Comic Tag lesen. Der sollte nämlich am 9. Mai stattfinden. An 650 Orten (hauptsächlich natürlich Buch- und Comicläden) sollten 700.000 Comics verteilt werden.

Schon seit Wochen war klar, dass der diesjährige Gratis Comic Tag nicht im gewohnten Rahmen stattfinden kann. Das wäre nämlich eine lauschige Massenveranstaltung geworden von alten und jungen Comicfans, teils verkleidet, die mindestens eines der 34 verschiedenen Hefte abgreifen wollen und Veranstaltern, die ein abwechslungsreiches Begleitprogramm anbieten. Während sie über Comics reden. Es wurde überlegt, kleinere Veranstaltungen zu machen oder die 700.000 gedruckten Comics den Fans zuzusenden oder sie über mehrere Tage zu verteilen. Alles möglich, aber auch nicht so wahnsinnig prickelnd. Schließlich soll der Gratis Comic Tag an einem Tag die Aufmerksamkeit auf den Comic und seine Vielfalt lenken. Und währenddessen war unklar, ob die Geschäfte und Bibliotheken überhaupt an dem Tag öffnen dürfen.

Jetzt wurde der große, konsequente und (jedenfalls von mir) auch so erwartete Schritt verkündet:

Liebe Comic-Freundinnen und Comic-Freunde,

nach intensiver Beratung mit den Teilnehmern und Partnern des Gratis Comic Tages wurde beschlossen, den Termin für den GCT 2020 auf den Herbst zu verschieben, so dass dieser nicht jetzt am 9. Mai stattfinden wird.

Diese Entscheidung ist uns schwer gefallen. Auch wenn es momentan sehr nach einer Entspannung der Situation aussieht, so ist der GCT für die meisten Standorte doch eine “Großveranstaltung” und diese sind für den Sommer noch untersagt. Befragt dazu gern beim nächsten Besuch eure Händlerinnen und Händler, sicher kann man euch dort noch einmal besser erklären, wie sich die Situation aus Händlersicht darstellt.

Wir werden uns im Juli noch einmal mit allen Beteiligten beraten und dann hoffentlich bis Anfang August ein neues Datum bekannt geben können.

Vielleicht seid auch Ihr von den aktuellen Maßnahmen betroffen, dann wünschen wir euch alles Gute für diese schwierige Zeit!

Wir freuen uns auf euch beim Gratis Comic Tag 2020
Die Verlage beim Gratis Comic Tag


Die Krimibestenliste Mai 2020

Mai 3, 2020

Für spannende Lesestunden muss man nicht vor die Tür gehen – und bei dem Wetter ist es auch zu kühl, um im Garten zu lesen. Für die dem Wetter angemessen länglichen Couchsitzungen empfiehlt die Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur in ihrer aktuellen Krimibestenliste:

1. Young-Ha Kim – Aufzeichnungen eines Serienmörders (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Koreanischen von Inwon Park. Cass, 152 Seiten, 20 Euro.

2. Michael Connelly – Late Show (Plazierung im Vormonat: –)

Aus dem Englischen von Sepp Leeb. Kampa, 432 Seiten, 19,90 Euro.

3. Lisa Sandlin – Family Business (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf. Suhrkamp, 358 Seiten, 10 Euro.

4. Sara Paretsky – Altlasten (Plazierung im Vormonat: –)

Aus dem Englischen von Laudan und Szelinski. Ariadne im Argument Verlag, 544 Seiten, 24 Euro.

5. Cai Jun – Rachegeist (Plazierung im Vormonat: –)

Aus dem von Chinesischen von Eva Schestag. Piper, 512 Seiten, 16 Euro.

6. Jan Costin Wagner – Sommer bei Nacht (Plazierung im Vormonat: 2)

Galiani, 314 Seiten, 20 Euro.

7. Jérôme Leroy – Der Schutzengel (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Französischen von Cornelia Wend. Edition Nautilus, 352 Seiten, 20 Euro.

8. Angie Kim – Miracle Creek (Plazierung im Vormonat: –)

Aus dem Englischen von Marieke Heimburger. Hanserblau, 510 Seiten, 22 Euro.

9. Horst Eckert – Im Namen der Lüge (Plazierung im Vormonat: –)

Heyne, 576 Seiten, 12,99 Euro.

10. Matthias Wittekind – Die Brüder Fournier (Plazierung im Vormonat: –)

Edition Nautilus, 272 Seiten, 18 Euro.


Deutscher Filmpreis 2020: Die Gewinner

April 25, 2020

Coronabedingt erfolgte die Preisverleihung des 70. Deutschen Filmpreises am Freitag ohne Publikum. Das änderte nichts daran, dass sie im Fernsehen übertragen wurde und dass viel Geld verteilt wurde. In den meisten Kategorien waren nur drei Personen bzw. Filme nominiert. Allein schon angesichts dieses überschaubaren Wettbewerbs, konnte man sich, im Gegensatz zu den Oscars, die potentiellen Gewinner schon vor der Preisverleihung ausrechnen. Insofern überraschen mich die vielen, durchaus verdienten Preise für „Systemsprenger“ nicht. Auch die Ignoranz gegenüber „Lara“ und „Undine“ (demnächst im Kino) überrascht nicht. Das war schon so bei den Nominierungen.

Die Gewinner sind:

Bester Spielfilm

Gold: „Systemsprenger“ von Nora Fingscheidt

Silber: „Berlin Alexanderplatz“ von Burhan Qurbani (läuft irgendwann im Kino)

Bronze: „Es gilt das gesprochene Wort“ von Ilker Çatak

Bester Dokumentarfilm

Born in Evin“ von Maryam Zaree

Bester Kinderfilm

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ von Caroline Link

Beste weibliche Hauptrolle

Helena Zengel („Systemsprenger“)

Beste männliche Hauptrolle

Albrecht Schuch („Systemsprenger“)

Beste weibliche Nebenrolle

Gabriela Maria Schmeide („Systemsprenger“)

Beste männliche Nebenrolle

Albrecht Schuch („Berlin Alexanderplatz“)

Beste Regie

Nora Fingscheidt („Systemsprenger“)

Bestes Drehbuch

Nora Fingscheidt („Systemsprenger“)

Beste Kamera

Yoshi Heimrath („Berlin Alexanderplatz“)

Bester Schnitt

Stephan Bechinger und Julia Kovalenko („Systemsprenger“)

Beste Musik

Dascha Dauenhauer („Berlin Alexanderplatz“)

Bestes Szenenbild

Silke Buhr („Berlin Alexanderplatz“)

Bestes Kostümbild

Sabine Böbbis („Lindenberg! Mach dein Ding“)

Bestes Maskenbild

Astrid Weber und Hannah Fischleder („Lindenberg! Mach dein Ding“)

Beste Tongestaltung

Corinna Zink, Jonathan Schorr, Dominik Leube, Oscar Stiebitz und Gregor Bonse („Systemsprenger“)

Beste visuelle Effekte und Animation

Jan Stoltz und Claudius Urban („Die Känguru-Chroniken“)

Besucherstärkster Film des Jahres

Das perfekte Geheimnis“ von Bora Dagtekin

Ehrenpreis

Edgar Reitz


Die Glauser-Gewinner 2020

April 20, 2020

Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten:

a) diesen Text lesen und sofort erfahren, wer dieses Jahr vom Syndikat, dem Autorennetzwerk zur Förderung deutschsprachiger Kriminalliteratur, die Glauser-Preise erhielt

(Hinweis: Namensgeber für den Preis ist Friedrich Glauser. Im Unionsverlag erschienen seine grandiosen Wachtmeister-Studer-Romane vor einigen Tagen in einer preiswerten Gesamtausgabe, die auf der Werkausgabe des Limmat Verlags beruht.)

b) sich die Aufzeichnung der Preisverleihung ansehen:

Also dann:

Bester Kriminalroman

Jürgen Heimbach: Die Rote Hand, weissbooks.w

nominiert

Lena Avanzini: Am Ende nur ein kalter Hauch, Haymon

Ludwig Cardano: Die Glocke, braumüller

Romy Hausmann: Liebes Kind, dtv

Hoeps & Toes: Die Cannabis-Connection, unionsverlag

Bestes Debüt

Lioba Werrelmann: Hinterhaus, Bastei Lübbe

nominiert

Kai Havaii: Rubicon, Rütten & Loening

Thorsten Kirves: Der Aussteiger, Droemer

Patrick Lorenz: Zwei Millionen in kleinen Scheinen, Emons

Ricarda Oertel: Nordfinsternis, Emons

Bester Kurzkrimi

Sunil Mann mit Der Watschenmann, in: Blutige Lippe 3, Ventura Verlag

nominiert

Raoul Biltgen mit Harmlos, in: Mordsmäßig Münchnerisch 2, Hirschkäfer Verlag

Katja Bohnet mit D für Drive, in: Lametta, Lichter, Leichenschmaus, Knaur Verlag

Richard Fliegerbauer mit Nachtschicht, in: Woidbluad, HePeLo Verlag, Edition Golbet

Julia Hofelich mit Opfer, in: Geschmackvoll morden, Wellhöfer Verlag

Bester Kinderkrimi

Charlotte Habersack: Bitte nicht öffnen, Feurig, Carlsen Verlag

nominiert

Jonathan Cole: Dracula Junior, Vorsicht Vampirjäger, Edel Verlag

Andrea Martin: Die Geheimnisse von Oaksend – Die Monsterprüfung, CBJ Verlag

Jana Scheerer: Gefahr ist unser Geschäft, Verlag Woow Books

Annelies Schwarz: Aprilregen, Obelisk Verlag

Bester Jugendkrimi

Wulf Dorn: 21 Dunkle Begleiter, CBJ Verlag

nominiert

Marie Golien: Cainstorm Island – Der Gejagte, Verlag dtv

Andreas Gruber: Code Genesis . sie werden dich finden, CBJ Verlag

Ehren-Glauser

Nina George


Die Krimibestenliste April 2020

April 11, 2020

Das ging, weil die Liste nicht in meinem Postfach landete, etwas unter. Denn selbstverständlich gibt es auch im April die von der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur präsentierte monatliche Bestenliste:

1. Young-Ha Kim – Aufzeichnungen eines Serienmörders (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Koreanischen von Inwon Park. Cass, 152 Seiten, 20 Euro.

2. Jan Costin Wagner – Sommer bei Nacht (Plazierung im Vormonat: 1)

Galiani, 314 Seiten, 20 Euro.

3. Lisa Sandlin – Family Business (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf. Suhrkamp, 358 Seiten, 10 Euro.

4. Attica Locke – Heaven, My Home (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Susanna Mende.Polar, 322 Seiten, 22 Euro.

5. Jérôme Leroy – Der Schutzengel (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Cornelia Wendt. Edition Nautilus, 352 Seiten, 20 Euro.

6. Davide Longo – Die jungen Bestien (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Italienischen von Barbara Kleiner. Rowohlt, 412 Seiten, 22 Euro.

7. Xavier-Marie Bonnot – Der erste Mensch (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Französischen von Gerhard Meier. Unionsverlag, 348 Seiten, 19 Euro.

8. Oyinkan Braithwaite – Meine Schwester, die Serienmörderin (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Yasemin Dinçer. Blumenbar, 240 Seiten, 20 Euro.

9. Tom Hillenbrand: Qube (Plazierung im Vormonat: /)

Kiepenheuer & Witsch, 556 Seiten, 12 Euro.

10. Richard Lorenz – Hinter den Gesichtern (Plazierung im Vormonat: 10)

Luzifer, 294 Seiten, 13,95 Euro.

Der Kim und der Leroy müssten auf dem Weg zu mir sein. Die neuen Romane von Sara Paretsky (Altlasten, ariadne), Laura Lippman (Die Frau im grünen Regenmantel, Kampa), Michael Connelly (Late Show, Kampa), Don Winslow (Broken, HarperCollins), Benjamin Whitmer (Flucht, polar Verlag), Jorge Zepeda Patterson (Die Korrupten, Elster) und Mercedes Rosende (Falsche Ursula, Unionsverlag) dürften nächsten Monat auf der Liste stehen (Auf meiner Leseliste stehen sie schon jetzt!) und Horst Eckert wird in der Bestenliste notorisch ignoriert. Ist trotzdem ein lesenswerter Thriller.


Die Finalisten für den Hugo-Preis 2020

April 9, 2020

Das haben die Science-Fiction-Fans nicht vorhergesehen: die 78. WorldCon findet jetzt nicht wie geplant vom 29. Juli bis zum 2. August 2020 in Neuseeland, sondern im Internet statt. Damit verläuft die jährliche Verleihung der Hugos auch anders als geplant – und wir können sie wahrscheinlich zum Frühstück verfolgen.

Die Finalisten sind:

Best Novel

The City in the Middle of the Night, von Charlie Jane Anders (Tor; Titan)

Gideon the Ninth, von Tamsyn Muir (Tor.com Publishing)

The Light Brigade, von Kameron Hurley (Saga; Angry Robot UK)

A Memory Called Empire, von Arkady Martine (Tor; Tor UK)

Middlegame, von Seanan McGuire (Tor.com Publishing)

The Ten Thousand Doors of January, von Alix E. Harrow (Redhook; Orbit UK)

Best Novella

Anxiety Is the Dizziness of Freedom”, von Ted Chiang (Exhalation (Borzoi/Alfred A. Knopf; Picador)

The Deep, von Rivers Solomon, mit Daveed Diggs, William Hutson & Jonathan Snipes (Saga Press/Gallery)

The Haunting of Tram Car 015, von P. Djèlí Clark (Tor.com Publishing)

In an Absent Dream, von Seanan McGuire (Tor.com Publishing)

This Is How You Lose the Time War, von Amal El-Mohtar und Max Gladstone (Saga Press; Jo Fletcher Books)

To Be Taught, If Fortunate, von Becky Chambers (Harper Voyager; Hodder & Stoughton)

Best Novelette

The Archronology of Love”, von Caroline M. Yoachim (Lightspeed, April 2019)

Away With the Wolves”, von Sarah Gailey (Uncanny Magazine: Disabled People Destroy Fantasy Special Issue, September/October 2019)

The Blur in the Corner of Your Eye”, von Sarah Pinsker (Uncanny Magazine, July-August 2019)

Emergency Skin, von N.K. Jemisin (Forward Collection (Amazon))

For He Can Creep”, von Siobhan Carroll (Tor.com, 10 July 2019)

Omphalos”, von Ted Chiang (Exhalation (Borzoi/Alfred A. Knopf; Picador))

Best Short Story

And Now His Lordship Is Laughing”, von Shiv Ramdas (Strange Horizons, 9 September 2019)

As the Last I May Know”, von S.L. Huang (Tor.com, 23 October 2019)

Blood Is Another Word for Hunger”, von Rivers Solomon (Tor.com, 24 July 2019)

A Catalog of Storms”, von Fran Wilde (Uncanny Magazine, January/February 2019)

Do Not Look Back, My Lion”, von Alix E. Harrow (Beneath Ceaseless Skies, January 2019)

Ten Excerpts from an Annotated Bibliography on the Cannibal Women of Ratnabar Island”, von Nibedita Sen (Nightmare Magazine, May 2019)

Best Series

The Expanse, von James S. A. Corey (Orbit US; Orbit UK)

InCryptid, von Seanan McGuire (DAW)

Luna, von Ian McDonald (Tor; Gollancz)

Planetfall series, von Emma Newman (Ace; Gollancz)

Winternight Trilogy, von Katherine Arden (Del Rey; Del Rey UK)

The Wormwood Trilogy, von Tade Thompson (Orbit US; Orbit UK) (HINWEIS: Bei Golkonda erschien kürzlich „Rose Water“, der erste Band der Wormwood-Trilogie.)

Best Related Work

Becoming Superman: My Journey from Poverty to Hollywood, von J. Michael Straczynski (Harper Voyager US)

Joanna Russ, von Gwyneth Jones (University of Illinois Press (Modern Masters of Science Fiction))

The Lady from the Black Lagoon: Hollywood Monsters and the Lost Legacy of Milicent Patrick, von Mallory O’Meara (Hanover Square)

The Pleasant Profession of Robert A. Heinlein, von Farah Mendlesohn (Unbound)

2019 John W. Campbell Award Acceptance Speech”, von Jeannette Ng

Worlds of Ursula K. Le Guin, produziert und gedreht von Arwen Curry

Best Graphic Story or Comic

Die, Volume 1: Fantasy Heartbreaker, von Kieron Gillen und Stephanie Hans, Lettering von Clayton Cowles (Image)

LaGuardia, geschrieben von Nnedi Okorafor, gezeichnet von Tana Ford, Farben von James Devlin (Berger Books; Dark Horse)

Monstress, Volume 4: The Chosen, geschrieben von Marjorie Liu, gezeichnet von Sana Takeda (Image)

Mooncakes, von Wendy Xu und Suzanne Walker, Lettering von Joamette Gil (Oni Press; Lion Forge)

Paper Girls, Volume 6, geschrieben von Brian K. Vaughan, gezeichnet von Cliff Chiang, Farben von Matt Wilson, Lettering von Jared K. Fletcher (Image)

The Wicked + The Divine, Volume 9: Okay, von Kieron Gillen und Jamie McKelvie, Farben von Matt Wilson, Lettering von Clayton Cowles (Image)

Best Dramatic Presentation, Long Form

Avengers: Endgame, Drehbuch von Christopher Markus und Stephen McFeely, Regie Anthony Russo und Joe Russo (Marvel Studios)

Captain Marvel, Drehbuch von Anna Boden, Ryan Fleck und Geneva Robertson-Dworet, Regie Anna Boden und Ryan Fleck (Walt Disney Pictures/Marvel Studios/Animal Logic (Australia))

Good Omens, Drehbuch von Neil Gaiman, Regie Douglas Mackinnon (Amazon Studios/BBC Studios/Narrativia/The Blank Corporation)

Russian Doll (Season One), erfunden von Natasha Lyonne, Leslye Headland und Amy Poehler, Regie Leslye Headland, Jamie Babbit und Natasha Lyonne (3 Arts Entertainment/Jax Media/Netflix/Paper Kite Productions/Universal Television)

Star Wars: The Rise of Skywalker, Drehbuch von Chris Terrio und J.J. Abrams, Regie J.J. Abrams (Walt Disney Pictures/Lucasfilm/Bad Robot)

Us, Drehbuch und Regie Jordan Peele (Monkeypaw Productions/Universal Pictures)

Best Dramatic Presentation, Short Form

The Good Place: “The Answer”, Drehbuch von Daniel Schofield, Regie Valeria Migliassi Collins (Fremulon/3 Arts Entertainment/Universal Television)

The Expanse: “Cibola Burn”, Drehbuch von Daniel Abraham & Ty Franck und Naren Shankar, Regie Breck Eisner (Amazon Prime Video)

Watchmen: “A God Walks into Abar”, Drehbuch von Jeff Jensen und Damon Lindelof, Regie Nicole Kassell (HBO)

The Mandalorian: “Redemption”, Drehbuch von Jon Favreau, Regie Taika Waititi (Disney+)

Doctor Who: “Resolution”, Drehbuch von Chris Chibnall, Regie Wayne Yip (BBC)

Watchmen: “This Extraordinary Being”, Drehbuch von Damon Lindelof und Cord Jefferson, Regie Stephen Williams (HBO)

Best Editor, Short Form

Neil Clarke

Ellen Datlow

C.C. Finlay

Jonathan Strahan

Lynne M. Thomas and Michael Damian Thomas

Sheila Williams

Best Editor, Long Form

Sheila E. Gilbert

Brit Hvide

Diana M. Pho

Devi Pillai

Miriam Weinberg

Navah Wolfe

Best Professional Artist

Tommy Arnold

Rovina Cai

Galen Dara

John Picacio

Yuko Shimizu

Alyssa Winans

Best Semiprozine

Beneath Ceaseless Skies, editor Scott H. Andrews

Escape Pod, editors Mur Lafferty and S.B. Divya, assistant editor Benjamin C. Kinney, audio producers Adam Pracht and Summer Brooks, hosts Tina Connolly and Alasdair Stuart

Fireside Magazine, editor Julia Rios, managing editor Elsa Sjunneson, copyeditor Chelle Parker, social coordinator Meg Frank, publisher & art director Pablo Defendini, founding editor Brian White

FIYAH Magazine of Black Speculative Fiction, executive editor Troy L. Wiggins, editors Eboni Dunbar, Brent Lambert, L.D. Lewis, Danny Lore, Brandon O’Brien and Kaleb Russell

Strange Horizons, Vanessa Rose Phin, Catherine Krahe, AJ Odasso, Dan Hartland, Joyce Chng, Dante Luiz and the Strange Horizons staff

Uncanny Magazine, editors-in-chief Lynne M. Thomas and Michael Damian Thomas, nonfiction/managing editor Michi Trota, managing editor Chimedum Ohaegbu, podcast producers Erika Ensign and Steven Schapansky

Best Fanzine

The Book Smugglers, editors Ana Grilo and Thea James

Galactic Journey, founder Gideon Marcus, editor Janice Marcus, senior writers Rosemary Benton, Lorelei Marcus and Victoria Silverwolf

Journey Planet, editors James Bacon, Christopher J Garcia, Alissa McKersie, Ann Gry, Chuck Serface, John Coxon and Steven H Silver

nerds of a feather, flock together, editors Adri Joy, Joe Sherry, Vance Kotrla, and The G

Quick Sip Reviews, editor Charles Payseur

The Rec Center, editors Elizabeth Minkel and Gavia Baker-Whitelaw

Best Fancast

Be The Serpent, presented by Alexandra Rowland, Freya Marske and Jennifer Mace

Claire Rousseau’s YouTube channel, produced & presented by Claire Rousseau

The Coode Street Podcast, presented by Jonathan Strahan and Gary K. Wolfe

Galactic Suburbia, presented by Alisa Krasnostein, Alexandra Pierce and Tansy Rayner Roberts, producer Andrew Finch

Our Opinions Are Correct, presented by Annalee Newitz and Charlie Jane Anders

The Skiffy and Fanty Show, presented by Jen Zink and Shaun Duke

Best Fan Writer

Cora Buhlert

James Davis Nicoll

Alasdair Stuart

Bogi Takács

Paul Weimer

Adam Whitehead

Best Fan Artist

Iain Clark

Sara Felix

Grace P. Fong

Meg Frank

Ariela Housman

Elise Matthesen

Lodestar Award for Best Young Adult Book

Catfishing on CatNet, by Naomi Kritzer (Tor Teen)

Deeplight, by Frances Hardinge (Macmillan)

Dragon Pearl, by Yoon Ha Lee (Disney/Hyperion)

Minor Mage, by T. Kingfisher (Argyll)

Riverland, by Fran Wilde (Amulet)

The Wicked King, by Holly Black (Little, Brown; Hot Key)

Astounding Award for the Best New Science Fiction Writer, sponsored by Dell Magazines

Sam Hawke (2nd year of eligibility)

R.F. Kuang (2nd year of eligibility)

Jenn Lyons (1st year of eligibility)

Nibedita Sen (2nd year of eligibility)

Tasha Suri (2nd year of eligibility)

Emily Tesh (1st year of eligibility)

1945 Retro Hugo Award Finalists

Best Novel

The Golden Fleece, von Robert Graves (Cassell)

Land of Terror, von Edgar Rice Burroughs (Edgar Rice Burroughs, Inc.)

Shadow Over Mars” (The Nemesis from Terra), von Leigh Brackett (Startling Stories, Fall 1944)

Sirius: A Fantasy of Love and Discord, von Olaf Stapledon (Secker & Warburg)

The Wind on the Moon, von Eric Linklater (Macmillan)

The Winged Man”, von A.E. van Vogt and E. Mayne Hull (Astounding Science Fiction, May-June 1944)

Best Novella

The Changeling”, von A.E. van Vogt (Astounding Science Fiction, April 1944)

A God Named Kroo”, von Henry Kuttner (Thrilling Wonder Stories, Winter 1944)

Intruders from the Stars”, von Ross Rocklynne (Amazing Stories, January 1944)

The Jewel of Bas”, von Leigh Brackett (Planet Stories, Spring 1944)

Killdozer!”, von Theodore Sturgeon (Astounding Science Fiction, November 1944)

Trog”, von Murray Leinster (Astounding Science Fiction, June 1944)

Best Novelette

Arena”, von Fredric Brown (Astounding Science Fiction, June 1944) (HINWEIS: deutscher Titell „Arena“, zuletzt erschienen bei Golkonda in Robert Silverberg, Hrsg.: Hall of Fame Science-Fiction – Die besten Storys 1934 – 1948)

The Big and the Little” (“The Merchant Princes”), von Isaac Asimov (Astounding Science Fiction, August 1944)

The Children’s Hour”, von Lawrence O’Donnell (C.L. Moore and Henry Kuttner) (Astounding Science Fiction, March 1944)

City”, von Clifford D. Simak (Astounding Science Fiction, May 1944)

No Woman Born”, von C.L. Moore (Astounding Science Fiction, December 1944)

When the Bough Breaks”, von Lewis Padgett (C.L. Moore and Henry Kuttner) (Astounding Science Fiction, November 1944)

Best Short Story

And the Gods Laughed”, von Fredric Brown (Planet Stories, Spring 1944)

Desertion”, von Clifford D. Simak (Astounding Science Fiction, November 1944)

Far Centaurus”, von A. E. van Vogt (Astounding Science Fiction, January 1944)

Huddling Place”, von Clifford D. Simak (Astounding Science Fiction, July 1944) (HINWEIS: deutscher Titel „Zuflucht“, zuletzt erschienen bei Golkonda in Robert Silverberg, Hrsg.: Hall of Fame Science-Fiction – Die besten Storys 1934 – 1948)

I, Rocket”, von Ray Bradbury (Amazing Stories, May 1944)

The Wedge” (“The Traders”), von Isaac Asimov (Astounding Science Fiction, October 1944)

Best Series

Captain Future, von Brett Sterling

The Cthulhu Mythos, von H. P. Lovecraft, August Derleth, und anderen

Doc Savage, von Kenneth Robeson/Lester Dent

Jules de Grandin, von Seabury Quinn

Pellucidar, von Edgar Rice Burroughs

The Shadow, von Maxwell Grant (Walter B. Gibson)

Best Related Work

Fancyclopedia, von Jack Speer (Forrest J. Ackerman)

42 To ’44: A Contemporary Memoir Upon Human Behavior During the Crisis of the World Revolution, von H.G. Wells (Secker & Warburg)

Mr. Tompkins Explores the Atom, von George Gamow (Cambridge University Press)

Rockets: The Future of Travel Beyond the Stratosphere, von Willy Ley (Viking Press)

The Science-Fiction Field”, von Leigh Brackett (Writer’s Digest, July 1944)

The Works of H.P. Lovecraft: Suggestions for a Critical Appraisal”, von Fritz Leiber (The Acolyte, Fall 1944)

Best Graphic Story or Comic

Buck Rogers: “Hollow Planetoid”, von Dick Calkins (National Newspaper Service)

Donald Duck: “The Mad Chemist”, von Carl Barks (Dell Comics)

Flash Gordon: “Battle for Tropica”, von Alex Raymond (King Features Syndicate)

Flash Gordon: “Triumph in Tropica”, von Alex Raymond (King Features Syndicate)

The Spirit: “For the Love of Clara Defoe”, von Manly Wade Wellman, Lou Fine und Don Komisarow (Register and Tribune Syndicate)

Superman: “The Mysterious Mr. Mxyztplk”, von Jerry Siegel und Joe Shuster (Detective Comics, Inc.)

Best Dramatic Presentation, Short Form

The Canterville Ghost, Drehbuch von Edwin Harvey Blum, nach einer Geschichte von Oscar Wilde, Regie Jules Dassin (Metro-Goldwyn-Mayer (MGM))

The Curse of the Cat People, Drehbuch von DeWitt Bodeen, Regie Gunther V. Fritsch und Robert Wise (RKO Radio Pictures)

Donovan’s Brain, adaptiert von Robert L. Richards, nach einer Geschichte von Curt Siodmak, Regie William Spier (CBS Radio Network)

House of Frankenstein, Drehbuch von Edward T. Lowe, Jr., nach einer Geschichte von Curt Siodmak, Regie Erle C. Kenton (Universal Pictures)

The Invisible Man’s Revenge, Drehbuch von Bertram Millhauser, Regie Ford Beebe (Universal Pictures)

It Happened Tomorrow, Drehbuch und Adaption von Dudley Nichols und René Clair, Regie René Clair (Arnold Pressburger Films)

Best Editor, Short Form

John W. Campbell, Jr.

Oscar J. Friend

Mary Gnaedinger

Dorothy McIlwraith

Raymond A. Palmer

W. Scott Peacock

Best Professional Artist

Earle Bergey

Margaret Brundage

Boris Dolgov

Matt Fox

Paul Orban

William Timmins

Best Fanzine

The Acolyte, edited by Francis T. Laney and Samuel D. Russell

Diablerie, edited by Bill Watson

Futurian War Digest, edited by J. Michael Rosenblum

Shangri L’Affaires, edited by Charles Burbee

Voice of the Imagi-Nation, edited by Forrest J. Ackerman and Myrtle R. Douglas

Le Zombie, edited by Bob Tucker and E.E. Evans

Best Fan Writer

Fritz Leiber

Morojo/Myrtle R. Douglas

J. Michael Rosenblum

Jack Speer

Bob Tucker

Harry Warner, Jr.

(via Tor)


Die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2020

März 11, 2020

Vor einigen Minuten die Nominierungen für den diesjährigen Deutschen Filmpreis wurden bekannt gegeben. Die 70. Verleihung des Deutschen Filmpreises wird von Edin Hasanovic moderiert und am Freitag, den 24. April, um 22.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Nominiert sind:

BESTER SPIELFILM

Berlin Alexanderplatz (Besprechung zum Filmstart)

Es gilt das gesprochene Wort

Lara

Lindenberg! Mach dein Ding

Systemsprenger

Undine (Besprechung zum Filmstart)

BESTER DOKUMENTARFILM

Born in Evin

Heimat ist ein Raum aus Zeit

Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien

BESTER KINDERFILM

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Fritzi – Eine Wendewundergeschichte

BESTE REGIE

Ilker Çatak (Es gilt das gesprochene Wort)

Nora Fingscheidt (Systemsprenger)

Burhan Qurbani (Berlin Alexanderplatz)

BESTES DREHBUCH

Martin Behnke, Burhan Qurbani (Berlin Alexanderlatz)

Nora Fingscheidt (Systemsprenger)

Nils Mohl, Ilker Çatak (Es gilt das gesprochene Wort)

BESTE WEIBLICHE HAUPTROLLE

Anne Ratte-Polle (Es gilt das gesprochene Wort)

Alina Serban (Gipsy Queen)

Helena Zengel (Systemsprenger)

BESTE WEIBLICHE NEBENROLLE

Jella Haase (Berlin Alexanderplatz)

Lisa Hagmeister (Systemsprenger)

Gabriela Maria Schmeide (Systemsprenger)

BESTE MÄNNLICHE HAUPTROLLE

Jan Bülow (Lindenberg! Mach dein Ding)

Welket Bungué (Berlin Alexanderplatz)

Albrecht Schuch (Systemsprenger)

BESTE MÄNNLICHE NEBENROLLE

Pasquale Aleardi (Ich war noch niemals in New York)

Godehard Giese (Es gilt das gesprochene Wort)

Albrecht Schuch (Berlin Alexanderplatz)

BESTE KAMERA/BILDGESTALTUNG

Yoshi Heimrath (Berlin Alexanderplatz)

Frank Lamm (Deutschstunde)

Jieun Yi (O Beautiful Night)

BESTER SCHNITT

Stephan Bechinger, Julia Kovalenko (Systemsprenger)

Bettina Böhler (Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien)

Heike Gnida (Pelikanblut)

Andreas Menn (Mein Ende. Dein Anfang.)

BESTES SZENENBILD

Silke Buhr (Berlin Alexanderplatz)

Matthias Müsse (Ich war noch niemals in New York)

Sebastian Soukup (Narziss und Goldmund) (Besprechung zum Filmstart)

Tim Tamke (Freies Land)

BESTES KOSTÜMBILD

Ingken Benesch (Freies Land)

Sabine Böbbis (Lindenberg! Mach dein Ding)

Thomas Oláh, Nora Bates (Ich war noch niemals in New York)

BESTES MASKENBILD

Helene Lang (Narziss und Goldmund)

Astrid Weber, Hannah Fischleder (Lindenberg! Mach dein Ding)

Gerhard Zeiss (Ich war noch niemals in New York)

BESTE FILMMUSIK

Lorenz Dangel (Deutschstunde)

Dascha Dauenhauer (Berlin Alexanderplatz)

John Gürtler (Systemsprenger)

BESTE TONGESTALTUNG

Simone Galavazi, Michel Schöpping (Berlin Alexanderplatz)

Andreas Mücke-Niesytka, Martin Steyer, Dominik Schleier, Benjamin Hörbe, Bettina Böhler (Undine)

Corinna Zink, Jonathan Schorr, Dominik Leube, Oscar Stieblitz, Gregor Bonse (Systemsprenger)

BESTE VISUELLE EFFEKTE UND ANIMATION

Frank Kaminski (Berlin Alexanderplatz)

Sven Martin (Ich war noch niemals in New York)

Jan Stoltz, Claudius Urban (Die Känguru-Chroniken)

EHRENPREIS DES DEUTSCHEN FILMPREISES

Edgar Reitz

BESUCHERSTÄRKSTER FILM

Das perfekte Geheimnis (Regie: Bora Dagtekin)

Wie immer sind auch etliche Filme für den Deutschen Filmpreis nominiert, die noch nicht im Kino angelaufen sind. Wie „Undine“ und „Berlin Alexanderplatz“, der mit Nominierungen überschüttet wurde. Da ich den Film schon gesehen habe und ich nicht sonderlich begeistert von dem Drei-Stunden-Opus bin, verstehe ich diesen Nominierungsregen nicht. Systemsprenger“ hat vielleicht ein, zwei Nominierungen zu viel erhalten und „Lara“ viel zu wenige. „Nur eine Frau“ (Kinostart 9. Mai 2019 und damit nach der Verleihung des letztjährigen Filmpreises) war ja schon letztes Jahr im Rennen um den Deutschen Filmpreis. .


One World Berlin – Menschenrechte aktuell: „Sandmädchen“ – ein Blick in die Welt von Veronika Raila – am Mittwoch im Lichtblick-Kino

März 9, 2020

Weil ich den Abend moderiere, enthalte ich mich selbstverständlich jeglicher unverhältnismäßig positiven Bewertung des grandiosen Abends und poste nur die Ankündigung für diese unvergessliche Veranstaltung:

Am Mittwoch, den 11. März, präsentieren wir um 20.00 Uhr im Lichtblick-Kino (Kastanienallee 77, Prenzlauer Berg/Berlin) den beeindruckenden Dokumentarfilm „Sandmädchen“ (Deutschland 2017, Regie: Mark Michel). Für den MDR gehört der Film zu den zehn besten deutschen Filmen des letzten Jahrzehnts.

Anschließend Gespräch mit Laura Löppert, Psychologin (M.A), Förderzentrum Autismus e.V

Was heißt es, im eigenen Körper gefangen zu sein und nicht gesehen zu werden? Der Film „Sandmädchen“ entführt uns in die einzigartige Erfahrungs- und Lebenswelt von Veronika Raila, einer jungen Autistin, hypersensibel und von Geburt an schwer behindert.

Raila hat schmerzhaft erlebt, was es heißt, als Person nicht wahrgenommen zu werden. Als Kind wurde ihr ein IQ von 0 attestiert. Nur ihre Eltern glaubten an sie. Heute veröffentlicht sie, mittels gestützter Kommunikation, Prosa und Lyrik und studiert Literatur und Theologie.

Mit diesem Film nimmt Veronika gemeinsam mit Regisseur Mark Michel ihr eigenes Leben in den Blick. Der Film kombiniert ihre Texte und Gedanken mit behutsam ins Bild gesetzten Alltagsbeobachtungen, poetischen Naturaufnahmen und den eindrücklichen Sand-Animationen der Künstlerin Anne Loeper zu einem Essay über die Vielfältigkeit von Wahrnehmung und der Notwendigkeit der gesellschaftlichen Teilhabe.

Selten wird so eindrucksvoll wie in diesem Dokumentarfilm die Diskrepanz zwischen der äußeren Erscheinung und dem Innenleben eines Menschen verdeutlicht. (..) ‚Sandmädchen‘ ist das einfühlsam inszenierte Porträt einer Frau, die in ihrem Körper gefangen zu sein scheint, sich aber eine erstaunliche geistige Freiheit erkämpft hat.“ (FBW, Prädikat wertvoll)

Ein auf vielen Ebenen aufwühlender Film.“ (MDR)

Hinweise zum Film

Homepage zum Film

Filmportal über „Sandmädchen“

Homepage von Veronika Raila

Zur Reihe:

One World Berlin – Menschenrechte aktuell – eine monatliche Filmreihe mit Dokumentarfilmen über Bürger- und Menschenrechte wird organisiert von der Humanistischen Union, Deutschlands ältester Bürgerrechts-Organisation (mitbegründet von Fritz Bauer), One World Berlin Human Rights Film Festival, das sich seit 2004 durch Menschenrechts-Filmarbeit engagiert, und dem Lichtblick-Kino. Filmemacher*innen und Expert*innen diskutieren mit dem Publikum über Fragen, die Menschen in der Stadt bewegen, lokal und global: Recht auf Wohnraum, gegen Überwachung und Datenspeicherung, für Menschsein und Menschenrechte in der digitalen Welt.

»One World Berlin – Menschenrechte aktuell« versteht sich auch als Plattform für Berliner Bürger- und Menschenrechtsinitiativen, die zu den in den Filmen verhandelten Fragen arbeiten.

Ort & Kinokarten

Lichtblick-Kino (Kastanienallee 77, Prenzlauer Berg)

Kartenvorverkauf im Lichtblick-Kino oder unter www.kinoheld.de


Kurzmeldung: „James Bond: Keine Zeit zu Sterben“ hat einen neuen Starttermin: ab dem 12. November 2020 in deutschen Kinos

März 5, 2020

Der 25. James-Bond-Film „Keine Zeit zu Sterben“ (No Time to Die) wird nicht, wie geplant, Anfang April, sondern erst im November, wahrscheinlich Mitte November, in unseren Kinos anlaufen. Damit ist der Bond-Film der erste Blockbuster, der wegen des Coronavirus seinen Starttermin verschiebt.

Nachtrag (einige Stunden später): der deutsche Kinostart ist am 12. November.

Der Titelsong

Ein brandneues Interview mit Daniel Craig über den neuen Bond-Film (soweit er schon über den Inhalt reden darf)


Die Krimibestenliste März 2020

März 2, 2020

Folgende Kriminalromane sind nach Ansicht der von der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur präsentieren Krimibestenliste im Moment besonders lesenswert:

1. Jan Costin Wagner – Sommer bei Nacht (Platzierung im Vormonat: /)

Galiani, 314 Seiten, 20 Euro.

2. Attica Locke – Heaven, My Home (Platzierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Susanna Mende.Polar, 322 Seiten, 22 Euro.

3. David Longo – Die jungen Bestien (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Italienischen von Barbara Kleiner. Rowohlt, 412 Seiten, 22 Euro.

4. Nicci French – Was sie nicht wusste (Platzierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller. C. Bertelsmann, 446 Seiten, 16 Euro.

5. Liz Moore – Long Bright River (Platzierung im Vormonat: 10)

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. C.H. Beck, 414 Seiten, 24 Euro.

6. Frank Göhre – Verdammte Liebe Amsterdam (Platzierung im Vormonat: /)

Culturbooks, 158 Seiten, 15 Euro.

7. Xavier-Marie Bonnot – Der erste Mensch (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Gerhard Meier. Unionsverlag, 348 Seiten, 19 Euro.

8. Robert E. Dunn – Dead Man’s Badge (Platzierung im Vormonat: 6)

Aus dem Englischen von Philipp Seedorf. Luzifer, 356 Seiten, 14,95 Euro.

9. Sarah Schulman – Trüb (Platzierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Else Laudan. Ariadne im Argument-Verlag, 270 Seiten, 20 Euro.

10. Richard Lorenz – Hinter den Gesichtern (Platzierung im Vormonat: /)

Luzifer, 294 Seiten, 13,95 Euro.

Frank Göhre wird demnächst abgefeiert. Versprochen. Und der neue Roman von Horst Eckert. „Im Namen der Lüge“ erscheint am 9. März 2020 bei Heyne und es soll der Auftakt einer neuen Serie sein. Hauptfigur Melia Khalid, deutsche Verfassungsschützerin mit somalischen Wurzeln, ist einem den Staat bedrohendem Komplott auf der Spur und ihre Vorgesetzten haben kein Interesse an der Wahrheit. Das dürfte gewohnt spannend werden und, wieder einmal, nicht in der Krimibestenliste empfohlen werden.

Zuletzt war ich, verfilmungsbedingt, mit Hermann Hesse und dem Känguru beschäftigt.


Ex-Mafiosi Michael Franzese über Mafiafilme

Februar 17, 2020

Die Bewertung der Glaubwürdigkeit der einzelnen Szenen aus Mafiafilmklassikern (Der Pate, Donnie Brasco, Die Unbestechlichen, viel Scorsese), den Sopranos und einer Animationsserie verstehe ich nicht.

Aber die Erklärungen von Michael Franzese sind sehr interessant. Er war in New York Capo der Colombo-Mafiafamilie. 1995, nach einer Haftstrafe, verabschiedete er sich vom Verbrecherleben. Seitdem publiziert er Bücher und hält Reden.


Die Krimibestenliste Februar 2020

Februar 3, 2020

Alaaf und Helau! schallt es nicht aus der von der Frankfurter Allgemeinen und Deutschlandfunk Kultur präsentierten Krimibestenliste. Statt karnevalesker Lustigkeit gibt es mörderische Sozialkritik. Also genau das richtige für trübe, verregnete Tage:

1. Sarah Schulman – Trüb (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Else Laudan. Ariadne im Argument-Verlag, 270 Seiten, 20 Euro.

2. Attica Locke – Heaven My Home (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Susanna Mende.Polar, 322 Seiten, 22 Euro.

3. Nicci French – Was sie nicht wusste (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller. C. Bertelsmann, 446 Seiten, 16 Euro.

4. Ahmed Saadawi – Frankenstein in Bagdad (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Arabischen von Hartmut Fähndrich. Assoziation A, 296 Seiten, 22 Euro.

5. Melba Escobar – Die Kosmetikerin (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Spanischen von Sybille Martin. Heyne, 320 Seiten, 9,99 Euro.

6. Robert E. Dunn – Dead Man’s Badge (Plazierung im Vormonat: 10)

Aus dem Englischen von Philipp Seedorf. Luzifer, 356 Seiten, 14,95 Euro.

7. John le Carré – Federball (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Ullstein, 352 Seiten, 24 Euro.

8. Hannelore Cayre – Die Alte (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Französischen von Iris Konopik.Ariadne im Argument-Verlag, 203 Seiten, 18 Euro.

9. Regina Nössler: Die Putzhilfe (Plazierung im Vormonat: 4)

Konkursbuch, 402 Seiten, 12,90 Euro.

10. Liz Moore – Long Bright River (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. C.H. Beck, 414 Seiten, 24 Euro.

 


„The Burnt Orange Heresy“, der Trailer

Januar 24, 2020

Nachdem jahrelang immer wieder über eine Verfilmung von Charles Willefords grandiosem Noir „Ketzerei in Orange“ (The Burnt Orange Heresy, 1971, ältere deutsche Ausgabe als „Die Kunst des Tötens“) gesprochen wurde und es Gerüchte über Dreharbeiten gab, hatte die Willeford-Verfilmung letztes Jahr im September auf den Filmfestspielen von Venedig seine Premiere. Viel hörte man nicht über den Film. Jetzt ist endlich ein Trailer online:

In den USA soll der Film am 6. März starten. Einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht und nach dem Trailer bin ich auch skeptisch, ob wir hier von einem Kinostart reden können.

Die Regie übernahm Giuseppe Capotondi. Das Drehbuch schrieb Roman- und Drehbuchautor Scott B. Smith (Ein einfacher Plan [A simple plan], Ruinen [The Ruins]). Die Besetzung verrät der Trailer. Der Trailer verrät auch, dass die Geschichte über den Diebstahl eines Gemälde aus dem Haus eines legendären Malers nicht in Florida, sondern in Europa am Comer See spielt.


„Spenser Confidential“, der Trailer für die Robert-B.-Parker-Verfilmung

Januar 20, 2020

Autsch, das sieht nicht gut aus. Und, ich gestehe, meine Überschrift ist etwas irreführend.

Nach dem Tod von Robert B. Parker übernahm Ace Atkins die Serie um den schlagfertigen Privatdetektiv. Bis jetzt veröffentlichte er acht Spenser-Romane, die ziemlich gelungen sein sollen und vielleicht irgendwann übersetzt werden. Sein zweiter Spenser-Roman „Robert B. Parker’s Wonderland“ (2013) wird jetzt als Vorlage für den Film genannt. Nach dem Trailer hat der Film ungefähr nichts mit Spenser zu tun. Stattdessen sieht das hier nach einem 08/15-Actionthriller aus, in dem Kloppereien ein Ersatz für Wortwitz sein sollen.

Inszeniert wurde der Krimi von Peter Berg. Brian Helgeland und Sean O’Keefe schrieben das Drehbuch. Und Mark Wahlberg, der Spenser spielt, übernahm die Hauptrolle.

Mit der TV-Serie „Spenser: For Hire“ (1985 – 1988, mit Robert Urich als Spenser) und den verschiedenen Spenser-TV-Filmen hat diese Netflix-Produktion nichts zu tun. Die sah so aus:


Lee Child geht, Jack Reacher bleibt (+ einige weitere Neuigkeiten)

Januar 20, 2020

Andere literarische Figuren erleben das erst nach dem Ableben ihres Erfinders: ein anderer Autor übernimmt die Serie. James Bond erlebte das. Spenser ebenso. Und jetzt ist das auch bei Jack Reacher geplant.

In einer öffentlichen Ankündigung sagte Lee Child, dass langsam zu alt werde, um weitere Bücher mit Jack Reacher zu schreiben. Weil aber die Leser nach weiteren Jack-Reacher-Romanen verlangen, habe er sich entschieden, die nächsten Reacher-Romane zusammen mit seinem Bruder Andrew Grant zu schreiben. Nach einigen gemeinsamen Büchern soll Andrew Grant dann die Reacher-Romane alleine schreiben. Dafür werde Andrew Grant seinen Namen in Andrew Child ändern.

Schließlich ist auch Lee Child ein Pseudonym. In Wirklichkeit heißt der inzwischen 65-jährige Jack-Reacher-Erfinder James Dover Grant. Er schrieb 24 Romane und mehrere Kurzgeschichten mit Jack Reacher als Helden.

Andrew Grant ist ebenfalls ein Thrillerautor. Sein Debüt „Even“ (Ohne Reue) erhielt den Crimespree-Award in der Kategorie Favorite First Book 2009. Blanvalet veröffentlichte die deutsche Ausgabe. Soweit ich weiß, wurden Grants darauf folgenden acht Romane nicht übersetzt.

Für Ende Oktober ist mit „The Sentinel“ der 25. Reacher-Roman angekündigt, der dann unter der Autorennennung „von Lee Child und Andrew Child“ erscheinen soll.

Schon einige Tage alt ist die Meldung zur Jack-Reacher-TV-Serie. Amazon hat eine erste Staffel bestellt, die auf dem ersten Reacher-Roman „Größenwahn“ (Killing Floor, 1997) basiert. Nick Santora wurde als Showrunner und Drehbuchautor verpflichtet. Er war auch in die TV-Serien „Prison Break“, „Lie to me“ und „Scorpion“ involviert.

Mehr ist noch nicht bekannt. Außer dass nach einem Schauspieler gesucht wird, der die aus den Romanen bekannte Statur von Jack Reacher hat. Das dürfte wenigstens die Reacher-Fans, die immer an der Kleinwüchsigkeit von Tom Cruise herummäkelten, befriedigen.

Auf Deutsch erschien vor wenigen Wochen der 21. Reacher-Roman „Der Ermittler“. Der Roman erkundet Jack Reacher Vergangenheit. 1996, als er noch US-Militärpolizist in Deutschland ist, droht ein dschihadistischer Terrorist mit einem Anschlag, wenn er nicht hundert Millionen US-Dollar erhält. Eine CIA-Spezialeinheit ermittelt und Jack Reacher ist ein Teil des Teams.

Gleichzeitig erschien Childs kurzes Essay „Der Held – Wie Helden die Welt verändern, und warum wir sie heute mehr als je zuvor brauchen“.

Lee Child: Der Ermittler – Ein Jack-Reacher-Roman

(übersetzt von Wulf Bergner)

Blanvalet, 2020

416 Seiten

22 Euro

Originalausgabe

Night School (21 Reacher)

Bantam Press, London, 2016

Lee Child: Der Held

(übersetzt von Wulf Bergner)

Blanvalet, 2019

112 Seiten

10 Euro

Originalausgabe

The Hero

HarperCollins Publishers Ltd., 2019

Hinweise

Blanvalet über Lee Child

Homepage von Lee Child

Wikipedia über Lee Child (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Lee Childs „Tödliche Absicht“ (Without fail, 2002)

Meine Besprechung von Lee Childs „Die Abschussliste“ (The Enemy, 2004)

Meine Besprechung von Lee Childs „Sniper“ (One Shot, 2005)

Meine Besprechung von Lee Childs “Outlaw” (Nothing to Loose, 2008)

Meine Besprechung von Lee Childs „Die Gejagten“ (Never go back, 2013)

Meine Besprechung von Lee Childs (Herausgeber) „Killer Year – Stories to die for…from the hottest new crime writers“ (2008)

Meine Besprechung von Christopher McQuarries „Jack Reacher“ (Jack Reacher, USA 2012)

Meine Besprechung von Edward Zwicks „Jack Reacher: Kein Weg zurück“ (Jack Reacher: Never go back, USA 2016)

Kriminalakte über Lee Child und „Jack Reacher“


Die Oscar-Nominierungen 2020 – und einige Anmerkungen dazu

Januar 13, 2020

Vor wenigen Stunden wurden die Nominierungen für die 92. Oscar-Verleihung veröffentlicht. Die Verleihung ist am Sonntag, den 9. Februar.

Die meisten Nominierungen erhielt „Joker“ mit elf Nominierungen. Jeweils zehn Nominierungen erhielten „The Irishman“, „1917“ (ab Donnerstag im Kino) und „Once upon a Time in Hollywood“. Sie gelten damit nach der offiziellen Lesart als Favoriten. Meine Favoriten sind es nicht unbedingt.

Hier die Liste der Nominierungen, mit einigen Anmerkungen und meinen Tipps, wer die Preise gewinnen sollte und, manchmal, wer sie wahrscheinlich gewinnt. Denn warum sollte ich nicht zweimal falsch liegen? Filme die ich nicht gesehen habe, sind mit „(NG)“ gekennzeichnet und kein Teil meiner Oscar-Prognose.

Also dann:

Motion Picture

Ford v Ferrari (Fox), Peter Chernin, Jenno Topping und James Mangold, Producers

The Irishman (Netflix), Martin Scorsese, Robert De Niro, Jane Rosenthal und Emma Tillinger Koskoff, Producers (Sorry, obwohl ich ein Scorsese-Fan bin, ist da nicht sein bester Film und er ist aktuell hoffnungslos überbewertet)

Jojo Rabbit (Fox Searchlight), Carthew Neal und Taika Waititi, Producers (erstaunlich)

Joker (Warner Bros.), Todd Phillips, Bradley Cooper und Emma Tillinger Koskoff, Producers (überbewertet)

Little Women (Sony), Amy Pascal, Producer (unterbewertet. Das Drama hätte öfter nominiert werden müssen.)

Marriage Story (Netflix), Noah Baumbach und David Heyman, Producers (NG)

1917 (Universal), Sam Mendes, Pippa Harris, Jayne-Ann Tenggren und Callum McDougall, Producers (GEWINNER, er ist das typische Oscar-Futter und technisch überragend)

Once Upon a Time in Hollywood (Sony), David Heyman, Shannon McIntosh und Quentin Tarantino, Producers

Parasite (Neon), Kwak Sin Ae und Bong Joon Ho, Producers (ein fantastischer Film, dem ich den Auslandsoscar gebe. Gegen „1917“ hat er wohl keine Chance.)

Actress

Cynthia Erivo (Harriet) (NG)

Scarlett Johansson (Marriage Story) (NG)

Saoirse Ronan (Little Women)

Charlize Theron (Bombshell) (NG)

Renée Zellweger (Judy) (GEWINNER)

Actor

Antonio Banderas (Pain and Glory) (GEWINNER)

Leonardo DiCaprio (Once Upon a Time in Hollywood)

Adam Driver (Marriage Story) (NG)

Joaquin Phoenix (Joker)

Jonathan Pryce (The Two Popes) (NG)

Actress in a Supporting Role

Kathy Bates (Richard Jewell) (NG)

Laura Dern (Marriage Story) (NG)

Scarlett Johansson (Jojo Rabbit)

Florence Pugh (Little Women) (GEWINNER, weil „Little Women“ ein wunderschöner Film ist, der bei den Nominierungen sträflich vernachlässigt wurde)

Margot Robbie (Bombshell) (NG)

Actor in a Supporting Role

Brad Pitt (Once Upon a Time in Hollywood) (GEWINNER)

Al Pacino (The Irishman)

Joe Pesci (The Irishman)

Tom Hanks (A Beautiful Day in the Neighborhood) (NG)

Anthony Hopkins (The Two Popes) (NG)

Director (Männer, Männer, Männer)

Bong Joon Ho, Parasite (sollte der Gewinner sein)

Sam Mendes, 1917 (GEWINNER, weil er schon den Oscar als „bester Film“ gewonnen hat)

Todd Phillips, Joker

Martin Scorsese, The Irishman

Quentin Tarantino, Once Upon a Time in Hollywood

Adapted Screenplay

The Irishman, Steven Zaillian

Jojo Rabbit, Taika Waititi

Joker, Todd Phillips & Scott Silver

Little Women, Greta Gerwig (GEWINNER, obwohl Greta Gerwig als beste Regisseurin hätte nominiert werden müssen)

The Two Popes, Anthony McCarten (NG)

Original Screenplay

1917, Sam Mendes & Krysty Wilson-Cairns

Knives Out, Rian Johnson

Marriage Story, Noah Baumbach (NG)

Once Upon a Time in Hollywood, Quentin Tarantino

Parasite, Bong Joon Ho & Jin Won Han (GEWINNER, obwohl auch die anderen Bücher verdammt gut sind)

International Feature

Corpus Christi (Poland) (NG)

Honeyland (North Macedonia) (Land des Honigs) (NG)

Les Misérables (France) (Die Wütenden – Les misérables – startet demnächst, fantastischer Film, unbedingt ansehen)

Pain and Glory (Spain) (Leid und Herrlichkeit)

Parasite (South Korea) (GEWINNER)

Documentary Feature

American Factory (Netflix), Steven Bognar, Julia Reichert und Jeff Reichert

The Cave (National Geographic), Feras Fayyad, Kirstine Barfod und Sigrid Dyekjaer

The Edge of Democracy (Netflix), Petra Costa, Joanna Natasegara, Shane Boris und Tiago Pavan

For Sama (PBS), Waad al-Kateab und Edward Watts

Honeyland (Neon), Ljubo Stefanov, Tamara Kotevska und Atanas Georgiev

Animated Feature Film

How to Train Your Dragon: The Hidden World (Dreamworks), Dean DeBlois, Bradford Lewis und Bonnie Arnold

I Lost My Body (Netflix), Jérémy Clapin und Marc du Pontavice

Klaus (Netflix), Sergio Pablos, Jinko Gotoh und Marisa Román

Missing Link (United Artists Releasing), Chris Butler, Arianne Sutner und Travis Knight

Toy Story 4 (Pixar), Josh Cooley, Mark Nielsen und Jonas Rivera

Production Design

The Irishman, Production Design: Bob Shaw; Set Decoration: Regina Graves

Jojo Rabbit, Production Design: Ra Vincent; Set Decoration: Nora Sopková

1917, Production Design: Dennis Gassner; Set Decoration: Lee Sandales

Once Upon a Time in Hollywood, Production Design: Barbara Ling; Set Decoration: Nancy Haigh (GEWINNER)

Parasite, Production Design: Lee Ha Jun; Set Decoration: Cho Won Woo

Film Editing

Ford v Ferrari, Andrew Buckland & Michael McCusker

The Irishman, Thelma Schoonmaker

Jojo Rabbit, Tom Eagles

Joker, Jeff Groth

Parasite, Jinmo Yang (GEWINNER, oder „Ford v Ferrari“)

Cinematography

1917, Roger Deakins (GEWINNER)

The Irishman, Rodrigo Prieto

Joker, Lawrence Sher

The Lighthouse, Jarin Blaschke

Once Upon a Time in Hollywood, Robert Richardson

Visual Effects

Avengers: Endgame, Dan DeLeeuw, Russell Earl, Matt Aitken und Dan Sudick

The Irishman, Pablo Helman, Leandro Estebecorena, Nelson Sepulveda-Fauser und Stephane Grabli

The Lion King, Robert Legato, Adam Valdez, Andrew R. Jones und Elliot Newman (normalerweise die Kategorie, in der Blockbuster wie „Avengers“ und „Star Wars“ einen Preis erhalten, aber da der „Lion King“ ebenfalls ein Blockbuster ist und der gesamte Film ein Spezialeffekt ist, ist er der GEWINNER)

1917, Guillaume Rocheron, Greg Butler und Dominic Tuohy

Star Wars: The Rise of Skywalker, Roger Guyett, Neal Scanlan, Patrick Tubach und Dominic Tuohy

Costume Design

The Irishman, Sandy Powell und Christopher Peterson

Jojo Rabbit, Mayes C. Rubeo

Joker, Mark Bridges

Little Women, Jacqueline Durran (GEWINNER; obwohl es in diesem Fall ein Trostpreis ist)

Once Upon a Time in Hollywood, Arianne Phillips

Sound Mixing (kaum zu unterscheiden vom Sound Editing und immer eine Frage, wie gut die Kinoanlage ist)

Ad Astra, Gary Rydstrom, Tom Johnson und Mark Ulanobr (GEWINNER; ebenfalls ein bei den Nominierungen etwas übersehener Film)

Ford v Ferrari, Paul Massey, David Giammarco and Steven A. Morrow

Joker, Tom Ozanich, Dean Zupancic and Tod Maitland

1917, Mark Taylor and Stuart Wilson

Once Upon a Time in Hollywood, Michael Minkler, Christian P. Minkler and Mark Ulano

Sound Editing

Ford v Ferrari, Donald Sylvester (GEWINNER)

Joker, Alan Robert Murray

1917, Oliver Tarney and Rachael Tate

Once Upon a Time in Hollywood, Wylie Stateman

Star Wars: The Rise of Skywalker, Matthew Wood and David Acord

Original Song

„I Can’t Let You Throw Yourself Away,“ Toy Story 4, Musik und Text von Randy Newman (NG)

„(I’m Gonna) Love Me Again,“ Rocketman, Musik von Elton John; Text von Bernie Taupin (der Film hätte ein, zwei weitere Nominierungen verdient)

„I’m Standing With You,“ Breakthrough, Musik und Text von by Diane Warren (ein schlechter Film)

„Into the Unknown,“ Frozen II, Musik und Text von Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez (NG)

„Stand Up,“ Harriet, Musik und Text von Joshuah Brian Campbell und Cynthia Erivo (NG)

Original Score

Joker, Hildur Gudnadóttir

Little Women, Alexandre Desplat

Marriage Story, Randy Newman (NG)

1917, Thomas Newman

Star Wars: The Rise of Skywalker, John Williams

Makeup and Hairstyling

Bombshell, Kazu Hiro, Anne Morgan und Vivian Baker (NG)

Joker, Nicki Ledermann and Kay Georgiou

Judy, Jeremy Woodhead

Maleficent: Mistress of Evil, Paul Gooch, Arjen Tuiten and David White

1917, Naomi Donne, Tristan Versluis and Rebecca Cole

Live-Action Short Film

Brotherhood

Nefta Football Club

The Neighbors‘ Window

Saria

A Sister

Animated Short Film

Dcera (Daughter), Daria Kashcheeva

Hair Love, Matthew A. Cherry und Karen Rupert Toliver

Kitbull, Rosana Sullivan und Kathryn Hendrickson

Memorabl, Bruno Collet und Jean-François Le Corree

Sister, Siqi Song

Documentary Short Subject

In the Absence, Yi Seung-Jun und Gary Byung-Seok Kam

Learning to Skateboard in a Warzone (If You’re a Girl), Carol Dysinger und Elena Andreicheva

Life Overtakes Me, John Haptas und Kristine Samuelson

St. Louis Superman, Smriti Mundhra und Sami Khan

Walk Run Cha-Cha, Laura Nix und Colette Sandstedt

Honorary Award

David Lynch

Lina Wertmüller

Wes Studi

Jean Hersholt Humanitarian Award

Geena Davis


Deutscher Krimipreis 2020 verliehen

Januar 6, 2020

Wie gewohnt durch eine prosaische Veröffentlichung auf der Homepage wurde wurde der diesjährige Deutsche Krimipreis (DKP) an folgende Werke verliehen:

National

1. Platz: Johannes Groschupf: Berlin Prepper (Suhrkamp)

2. Platz: Regina Nössler: Die Putzhilfe (konkursbuch)

3. Platz: Max Annas: Morduntersuchungskommission (Rowohlt)

International

1. Platz: Hannelore Cayre: Die Alte (Argument/Ariadne)

2. Platz: Dror Mishani: Drei (Diogenes)

3. Platz: Denise Mina: Klare Sache (Argument/Ariadne)

Die Jury besteht aus Krimi-Kritikern, Literaturwissenschaftlern und Krimi-Buchhändlern. Der Preis ist undotiert.

Durch Umstände, die ich jetzt nicht rekonstruieren kann, habe ich die letztjährigen DKP-Gewinner nicht veröffentlicht. 2019 gewannen:

National

1. Platz: Simone Buchholz: Mexikoring (Suhrkamp)

2. Platz: Matthias Wittekindt: Die Tankstelle von Courcelles (Edition Nautilus)

3. Platz: Max Annas: Finsterwalde (Rowohlt)

International

1. Platz: Hideo Yokoyama: 64 (Atrium)

2. Platz: Tom Franklin: Krumme Type, krumme Type (Pulp Master)

3. Platz: Denise Mina: Blut Salz Wasser (Ariadne bei Argument)


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