Aus Cannes: Europäische Filmemacher*innen fordern zur Teilnahme an der Europawahl auf

Mai 22, 2019

In Cannes wurde nicht nur der neue Film von Quentin Tarantino gezeigt, sondern auch ein Manifest europäischer Filmemacher*innen vorgestellt, in dem die fünfhundert Unterzeichnenden zur Teilnahme an der Wahl zum Europäischen Parlament aufrufen. In Deutschland ist die Wahl am Sonntag.

Das Manifest beruht auf einer Initiative des Verbands der französischen Filmregisseur*innen (SRF), der Quinzaine, der European Film Academy (EFA), des Verbandes der europäischen Filmregisseur*innen und der Gesellschaft der audiovisuellen Autor*innen (SAA).

Unterzeichnet wurde es unter anderem von Jacques Audiard, Susanne Bier, Costa-Gavras, Luc und Jean-Pierre Dardenne, Julie Delpy, Ralph Fiennes, Stephen Frears, Neil Jordan, Valeria Golino, Miguel Gomes, Agnieszka Holland, Alan Parker, Pawel Pawlikowski, Jim Sheridan, Céline Sciamma und Stellan Skarsgaard. Aus Deutschland sind Feo Aladag, Fred Breinersdorfer, Wim Wenders, C. Cay Wesnigk, Dominik Wessely und Rita Ziegler, um nur einige der bekanntesten Namen zu nennen, dabei.

In ihrem Manifest (französische und englische Fassung und alle Unterzeichnenden) sagen sie:

Ja, es ist wahr: Europa ist nicht vollkommen.

Wir werfen der EU manchmal – und zu Recht! – vor, Seele und Emotionen vermissen zu lassen und eine Sprache zu sprechen, die nur wenige von uns verstehen.

Wir werfen ihr vor, die ökologischen, sozialen und politischen Krisen nicht meistern zu können, die sie heute erschüttern, und auch der Flüchtlingstragödie nicht gewachsen zu sein.

Doch trotz aller Schwächen und Mängel finden wir auch Menschlichkeit und Schönheit in Europa. Und wir bemühen uns, Europa zu beschreiben – in feinsinnigen Bildern und einer Sprache, die all seine Völker leichter verstehen.

Wir sollten nicht vergessen, dass sich die Völker Europas vereint haben, um in Frieden miteinander zu leben. Aus ursprünglich sechs Mitgliedstaaten sind mittlerweile 28 geworden – eine einzigartige Union, die der gesamten Menschheit als Inspiration dient.

Die Europäische Union gründet auf der Überwindung von Grenzen, auf Freizügigkeit, Austausch, Brüderlichkeit und Solidarität, mithin auf Werten, die heute von allen Seiten bedroht sind, und zwar auch von innen.

Sie ist aber auch eine Union der Kultur. In einem Europa, dessen tragende Säulen schon immer Innovation und Kreativität waren, ist die Kultur ein Herzensanliegen.

Ein freies und demokratisches Europa: Das ist auch ein Europa der Gedanken- und Meinungsfreiheit. Es ist unsere Pflicht, dieses Europa gegen Extremismus und rückwärtsgewandtes Denken zu verteidigen.

Dieses brüchige Gleichgewicht muss gewahrt und verstärkt werden. Es muss vor denen geschützt werden, die es zerstören wollen, indem sie spalten, sich von ihm lossagen, fliehen oder sich absondern.

Die wesentliche Frage lautet: Wie lässt sich das Europa schaffen, das wir uns wünschen, ein Europa, das alle eint, ein offenes Europa, das Freiheit und Frieden Raum bietet?

Unsere Antwort muss sein, dass wir uns dafür einsetzen und Ideen ins Feld führen, damit die Waffen auch künftig schweigen.

Daher geben wir bei der Europawahl vom 23. bis zum 26. Mai unsere Stimme ab. Es geht um unsere gemeinsame Zukunft – oder aber darum, ob wir überhaupt eine Zukunft haben.

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„Once upon a Time in Hollywood“ – der Trailer

Mai 21, 2019

Nach dem Teaser-Trailer gibt es jetzt den Trailer für Quentin Tarantinos neuen Film und der sieht richtig gut aus. Auch wenn er absolut nichts über die Filmgeschichte verrät. Viel mehr verrät dagegen die fast inhaltsfreie Synopse (ein Schauspieler und sein Stuntman versuchen ihren Platz im neuen Hollywood zu finden) und der Hinweis,, das Margot Robbie die 1969 ermordete Sharon Tate spielt und dass der Film 1969 spielt.

Viel Spaß!


Longlist für den Crime Cologne Award 2019 veröffentlicht

Mai 15, 2019

Am Mittwoch wurde die Longlist für den diesjährige Crime Cologne Award veröffentlicht. Folgende deutschsprachigen Kriminalromane sind aus Sicht der Jury preiswürdig:

»Der schlaflose Cheng« von Heinrich Steinfest (Piper Verlag)

»Der Turm der blauen Pferde« von Bernhard Jaumann (Galiani Verlag)

»Das Jahr der Katze« von Christoph Peters (Luchterhand Literaturverlag)

»Schmerzensgeld« von Michael Opoczynski (Benevento Verlag)

»Der dunkle Bote« von Alex Beer (Limes Verlag)

»Berlin Prepper« von Johannes Groschupf (Suhrkamp Verlag)

»Liebes Kind« von Romy Hausmann (dtv Verlag)

»Versuchung« von Florian Harms (Benevento Verlag)

»Die Einsamkeit der Schuldigen – Das Verlies« von Nienke Jos (Gmeiner Verlag)

»Sojus« von Martin von Arndt (Ars Vivendi Verlag)

»Der Würfel« von Bijan Moini (Atrium Verlag)

»Im Jahr der Finsternis« von I.L. Callis (Emons Verlag)

Die Jury besteht aus Mike Altwicker (Vorsitz, Buchhändler), Petra Pluwatsch (Journalistin), Marc Raabe (Autor), Birgitt Schippers (Journalistin) und Margarete von Schwarzkopf (Kritikerin).

Die Verleihung des mit 3.000 Euro dotierten Preises ist am 22. September während der Eröffnungsgala des Krimifestivals.

Die Crime Cologne findet vom 23. bis 29. September in Köln statt. Der Vorverkauf startet am 29. Mai.

Alle weiteren Informationen auf der Festivalhomepage.

Einige bekannte Namen, einige noch nicht so bekannte Namen und „Schmerzensgeld“ (klingt nach der deutschen Version von „Leverage“) und „Berlin Prepper“ (Berlin!) liegen auf meinem Zu-Lesen-Stapel.


Gratis-Comic-Tag, Runde 10 am Samstag – und noch mehr Comics in Berlin

Mai 10, 2019

Morgen, am Samstag, den 11. Mai, ist es wieder soweit. Der Gratis-Comic-Tag lädt Comic-Fans (nicht nur die pickeligen Nerds, sondern auch Kinder, ihre Eltern, Großeltern, Erwachsene, Fans aller möglichen Genres und einfach nur Neugierige) ein, in einem von bundesweit vierhundertfünfzig Geschäften in den Comics zu stöbern und kostenlose Comics mitzunehmen. Dieses Jahr gibt es 34 verschiedene Gratis-Comics. Insgesamt wurden über 600.000 Hefte gedruckt. Beim ersten Gratis-Comic-Tag waren es 170.000 speziell für diesen Tag gedruckte Hefte, in denen Verlage manchmal ein ganzes Comicalbum, manchmal nur einige Seiten aus einem Comic (das ist dann nicht so spannend), manchmal eine oder mehrere Einzelgeschichten und manchmal sogar eine speziell für diesen Tag geschriebene und gezeichnete Geschichte veröffentlichen.

So präsentiert Schreiber & Leser mit „Bouncer“ und „Ghost Money“ jeweils das erste Album. „Bouncer“ ist ein düsterer Western von Alejandro Jodorowsky, der deutlich konventioneller als seine psychedelischen Kino-Meisterwerke („El Topo“, „Montana Sacra – Der heilige Berg“) ist. Es geht um Rache und die Suche nach einem riesigen Diamanten

Ghost Money: Die Dame aus Dubai (Band 1)“ von Thierry Smolderen und Dominique Bertail ist in Frankreich bereits 2008 erschienen. Das ergibt jetzt eine interessante Meta-Ebene, weil die Geschichte 2024, also demnächst, spielt und sie sich ausdrücklich auf 9/11 bezieht. US-Geheimdienste suchen immer noch nach dem Geld von Al-Kaida und die schöne, vermögende, geheimnisvolle Chamza scheint der Schlüssel dazu zu sein. Da will man unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Andere Hefte sind vom Carlsen Verlag, Cross Cult, Egmont, Panini Comics, Reprodukt, Splitter Verlag, Kazé Manga, dani books, Kult Comics, Dantes Verlag, Plem Plem Productions, Weissblech Comics, TheNextArt und Tokyopop. Einige Verlage sind seit dem ersten deutschen Gratis-Comic-Tag dabei, andere sind später dazugestoßen.

Sieben Comichefte sind speziell für Kinder. Die restlichen 27 Hefte richten sich an ein älteres Publikum. Es gibt Geschichten mit teils seit Jahrzehnten bekannten Figuren. Zum Beispiel eine neue „Werner“-Geschichte. „Donald Duck“ (bei den Kindern), „Lucky Luke“ (das komplette „Hommage 2 – Jolly Jumper antwortet nicht“-Album), „Spider-Man“, „Conan“ und „Captain Berlin“ (Yeah, Lokalpatriotismus) sind ebenfalls alte Bekannte.

Zu den neueren Namen gehören Olivia Viewegs in Deutschland spielende, inzwischen verfilmte Zombie-Apokalypse „Endzeit“, Warren Ellis‘ pulpige Abenteuergeschichte „Simon Spector: Apparat“, Régis Hautières „Der Krieg der Knirpse 1: Das Haus der Findelkinder“ (ebenfalls der gesamte erste Band) und Greg Ruckas in der Zukunft spielende Thrillerserie „Lazarus“ (dito).

Außerdem ist der asiatische Raum mit mehreren Comics und Mangas, die unbekümmert die verschiedensten Genres vermischen, vertreten. Es gibt die Cyberpunk-Geschichte „Ex-Arm“ von HiRock und Shinya Komi, Tsuyoshi Takakis in Frankreich beliebten Fantasy-Horror „Black Torch“, den Westernspaß „Renjoh Desperado“ von Ahndongshik und Jimmy Liaos Bilderbuch für Erwachsene „Reiche der Fantasie“.

Neben den Gratis-Comic-Heften haben einige Comicläden noch ein Programm organisiert. Details dazu gibt es hier.

Außerdem geibt es in Berlin am Samstag und Sonntag im Museum für Kommunikation die ComicInvasionBerlin.


Die Krimibestenliste Mai 2019

Mai 6, 2019

Zu überhaupt nicht frühlingshaften Temperaturen empfiehlt die Krimibestenliste der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und Deutschlandfunk Kultur einige Bücher, die einen Angstschauer über den Rücken laufen lassen sollen:

1 (1) James Sallis Willnot

2 (8) Melissa Scrivner Love: Lola

3 (2) Heinrich Steinfest: Der schlaflose Cheng

4 (-) Joseph Incardona: Asphaltdschungel

5 (9) Don Winslow: Jahre des Jägers

6 (-) Christine Lehmann: Die zweite Welt

7 (-) Harry Bingham: Fiona: Wo die Toten leben

8 (7) Jonathan Robijn: Kongo Blues

9 (3) Sara Gran: Das Ende der Lügen

10 (-) Tess Sharpe: River of Violence

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat

 


Die Edgars 2019

April 26, 2019

In New York City verlieh die Mystery Writers of America (MWA) den prestigeträchtigen Edgar-Allan-Poe-Preis, kurz Egar, an:

Best Novel

Down the River Unto the Sea, von Walter Mosley (Mulholland)

nominiert

The Liar’s Girl, von Catherine Ryan Howard (Blackstone)

House Witness, von Mike Lawson (Atlantic Monthly Press)

A Gambler’s Jury, von Victor Methos (Thomas & Mercer)

Only to Sleep, von Lawrence Osborne (Hogarth)

A Treacherous Curse, von Deanna Raybourn (Berkley)

Best First Novel by an American Author

Bearskin, von James A. McLaughlin (Ecco)

nominiert

A Knife in the Fog, von Bradley Harper (Seventh Street)

The Captives, von Debra Jo Immergut (Ecco)

The Last Equation of Isaac Severy, von Nova Jacobs (Touchstone)

Where the Crawdads Sing, von Delia Owens (Putnam)

Best Paperback Original

If I Die Tonight, von Alison Gaylin (Morrow)

nominiert

Hiroshima Boy, von Naomi Hirahara (Prospect Park)

Under a Dark Sky, von Lori Rader-Day (Morrow)

The Perfect Nanny, von Leila Slimani (Penguin)

Under My Skin, von Lisa Unger (Park Row)

Best Fact Crime

Tinderbox: The Untold Story of the Up Stairs Lounge First and the Rise of Gay Liberation, von Robert W. Fieseler (Liveright)

nominiert

Sex Money Murder: A Story of Crack, Blood, and Betrayal, von Jonathan Green (Norton)

The Last Wild Men of Borneo: A True Story of Death and Treasure, von Carl Hoffman (Morrow)

The Feather Thief: Beauty, Obsession, and the Natural History Heist of the Century, von Kirk Wallace Johnson (Viking)

I’ll Be Gone in the Dark: One Woman’s Obsessive Search for the Golden State Killer, von Michelle McNamara (Harper)

The Good Mothers: The True Story of the Women Who Took on the World’s Most Powerful Mafia, von Alex Perry (Morrow)

Best Critical/Biographical

Classic American Crime Fiction of the 1920s, kommentiert von Leslie S. Klinger (Pegasus Books)

nominiert

The Metaphysical Mysteries of G.K. Chesterton: A Critical Study of the Father Brown Stories and Other Detective Fiction, von Laird R. Blackwell (McFarland)

Dead Girls: Essays on Surviving an American Obsession, von Alice Bolin (Morrow)

Mark X: Who Killed Huck Finn’s Father? von Yasuhiro Takeuchi (Routledge)

Agatha Christie: A Mysterious Life, von Laura Thompson (Pegasus)

Best Short Story

English 398: Fiction Workshop,” von Art Taylor (Ellery Queen Mystery Magazine, July/August 2018)

nominiert

Rabid,“ von Paul Doiron (Minotaur e-book)

Paranoid Enough for Two,” von John Lutz (in The Havana Game; Kensington)

Ancient and Modern,” von Val McDermid (in Bloody Scotland, herausgegeben von James Crawford; Pegasus)

The Sleep Tight Motel,” von Lisa Unger (Amazon e-book)

Best Juvenile

Otherwood, von Pete Hautman (Candlewick Press)

nominiert

Denis Ever After, von Tony Abbott (Katherine Tegen)

Zap! von Martha Freeman (Paula Wiseman)

Ra the Mighty: Cat Detective, von A.B. Greenfield (Holiday House)

Winterhouse, von Ben Guterson (Henry Holt)

Charlie & Frog, von Karen Kane (Disney Hyperion)

Zora & Me: The Cursed Ground, von T.R. Simon (Candlewick Press)

Best Young Adult

Sadie, von Courtney Summers (Wednesday)

nominiert

Contagion, von Erin Bowman (HarperCollins)

Blink, von Sasha Dawn (Carolrhoda Lab)

After the Fire, von Will Hill (Sourcebooks Fire)

A Room Away from the Wolves, von Nova Ren Suma (Algonquin)

Best Television Episode Teleplay

The One That Holds Everything,” The Romanoffs, Drehbuch von Matthew Weiner und Donald Joh (Amazon Prime Video)

nominiert

The Box,” Brooklyn Nine-Nine, Drehbuch von Luke Del Tredici (NBC/Universal TV)

Season 2, Episode 1,” Jack Irish, Drehbuch von Andrew Knight (Acorn TV)

Episode 1,” Mystery Road, Drehbuch von Michaeley O’Brien (Acorn TV)

My Aim Is True,” Blue Bloods, Drehbuch von Kevin Wade (CBS Eye Productions)

Robert L. Fish Memorial Award

How Does He Die This Time?” von Nancy Novick (Ellery Queen Mystery Magazine, September/October 2018)

The Simon & Schuster Mary Higgins Clark Award

The Widows of Malabar Hill, von Sujata Massey (Soho Crime)

nominiert

A Death of No Importance, von Mariah Fredericks (Minotaur)

A Lady’s Guide to Etiquette and Murder, von Dianne Freeman (Kensington)

Bone on Bone, von Julia Keller (Minotaur)

A Borrowing of Bones, von Paula Munier (Minotaur)

The G.P. Putnam’s Sons Sue Grafton Memorial Award

Shell Game, von Sara Paretsky (Morrow)

nominiert

Perish, von Lisa Black (Kensington)

City of Secrets, von Victoria Thompson (Berkley)

A Forgotten Place, von Charles Todd (Morrow)

To Die But Once, von Jacqueline Winspear (Harper)

Grand Master Award

Martin Cruz Smith

Raven Award (for outstanding achievement in the mystery field outside the realm of creative writing)

Marilyn Stasio („The New York Times“-Krimikritikerin)

Ellery Queen Award (for outstanding writing teams and outstanding people in the mystery-publishing industry)

Linda Landigan (Herausgeberin des Alfred Hitchcock Mystery Magazine)

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner! Schön, dass einige altbekannte Namen wieder dabei sind.

 

(via The Rap Sheet)


Bond 25: Pressekonferenz zum Film ab 14.10 Uhr im Livestream (Update)

April 25, 2019

In einigen Stunden wissen wir mehr über den neuen James-Bond-Film (zum Beispiel den Titel) und ich hoffe, dass die Links aus der faktenreichen und prosaarmen Ankündigung funktionieren. Wenn nicht: copy&paste und dann gerührt mit einem Wodka-Martini genießen:

DONNERSTAG, 25. APRIL um 14:10 Uhr

 

OFFIZIELLER BOND 25 LIVE LAUNCH AN EINER DER IKONISCHSTEN 007 LOCATIONS

 

SCHALTEN SIE EIN FÜR EXKLUSIVE INFORMATIONEN ZUM CAST, GEFOLGT VON EINEM Q&A

 

FACEBOOK: http://www.facebook.com/JamesBond007DE

Youtube: http://www.youtube.com/user/JamesBond007

TWITTER: http://www.twitter.com/007

#BOND25

 

Update: Die Pressemitteilung nach der Pressekonferenz (und ich frage mich jetzt, wieviel „Lizenz zum Töten“ in „Bond 25“ ist):

JAMAIKA, 25. April 2019 – GoldenEye auf Jamaika. Die James-Bond-Produzenten, Michael G. Wilson und Barbara Broccoli, haben heute angekündigt, dass die Dreharbeiten zum 25. offiziellen James-Bond-Film am 28. April 2019 beginnen. Produziert von Albert R. Broccolis EON Productions und Metro Goldwyn Mayer Studios und unter der Regie von Cary Joji Fukunaga kehrt Daniel Craig zum fünften Mal als Ian Flemings 007 – James Bond zurück.

Metro Goldwyn Mayer wird den 25. James-Bond-Kinofilm in den USA durch United Artists Releasing am 8. April 2020 und international durch Universal Pictures International und Metro Goldwyn Mayer ab dem 3. April 2020 in die Kinos bringen. Der deutsche Kinostart ist für den 9. April 2020 geplant.

Regisseur Cary Joji Fukunaga bestätigte die Rückkehr der Schauspieler Ralph Fiennes, Naomie Harris, Rory Kinnear, Léa Seydoux, Ben Whishaw sowie Jeffrey Wright und stellte die Neuzugänge Ana de Armas, Dali Benssalah, David Dencik, Lashana Lynch, Billy Magnussen und Rami Malek vor.

Bond ist nicht mehr im aktiven Dienst und genießt ein ruhiges Leben in Jamaika. Sein Frieden ist von kurzer Dauer, als sein alter Freund Felix Leiter von der CIA auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Die Mission, einen entführten Wissenschaftler zu retten, erweist sich als weitaus tückischer als erwartet und führt Bond auf die Spur eines mysteriösen Bösewichts, der im Besitz von gefährlicher neuer Technologie ist.

Die 007-Produktion wird in den Pinewood Studios, UK und an Originalschauplätzen in London, Italien, Jamaika und Norwegen stattfinden.

Wilson und Broccoli kommentierten: „Wir freuen uns sehr, mit Bond 25, Daniel Craigs fünften Film der 007er Reihe, nach Jamaika zurückzukehren, wo Ian Fleming den legendären James-Bond-Charakter erschaffen hat und wo James Bond 007 jagt Dr. No und James Bond 007 – Leben und sterben lassen gefilmt wurden.“

Das Drehbuch stammt von Neal Purvis & Robert Wade, Scott Z. Burns mit Cary Joji Fukunaga und Phoebe Waller-Bridge. Zum kreativen Team hinter der Kamera gehören außerdem: Linus Sandgren (Kamera), Tom Cross und Elliot Graham (Schnitt), Mark Tildesley (Produktionsdesign), Suttirat Larlarb (Kostümdesign), Olivier Schneider (Stuntkoordination), Lee Morrison (Stuntkoordination 2nd Unit) und Charlie Noble (Spezialeffekte). Wieder dabei sind außerdem Alexander Witt (Regie 2nd Unit), Chris Corbould (Spezialeffekte und Action-Fahrzeuge) und Debbie McWilliams (Casting).

James Bond 007 – Spectre, der 24. James-Bond-Film, war ein weltweiter Kassenhit, der in 81 Ländern, einschließlich der USA, auf Platz eins startete und 880 Millionen US-Dollar weltweit einspielte. Der Film stellte einen neuen Rekord in Großbritannien auf, wo er in den ersten sieben Tagen 63,8 Millionen US-Dollar einspielte. James Bond 007 – Skyfall, der 23. Film der Reihe, brachte weltweit 1,1 Milliarden US-Dollar ein.

Der Startschuss für den Produktionsbeginn von Bond 25 wurde live auf den offiziellen James-Bond-Kanälen übertragen: 007.comTwitterYouTubeFacebook. Das Video ist jetzt auf allen diesen Seiten auf Abruf verfügbar.

Die Ankündigung fand im GoldenEye auf Jamaika statt, einst das Anwesen von Ian Fleming. Dort erschuf er 1952 die Figur des James Bond. Ian Fleming schrieb zwölf Romane und zwei Kurzgeschichtensammlungen auf der Insel. GoldenEye gehört und wird von Island Outpost betrieben, gegründet von Chris Blackwell, dem früheren Besitzer von Island Records.

GoldenEye wird nicht als Drehort für Bond 25 verwendet.

Der erste 007 Film, James Bond 007 jagt Dr. No, produziert von Albert R. Broccoli und Harry Saltzman, basierend auf Flemings sechstem Roman, wurde 1962 mit Sean Connery auf Jamaica gedreht.

Die Produktion hat etwa 500 lokale jamaikanische Schauspieler und Crewmitglieder angestellt und wird von der Regierung von Jamaika, unter der Leitung des Kulturministeriums, des Tourismusministeriums und der Filmkommission unterstützt.

24 Filme wurden bereits produziert und der 25. steht kurz vor dem Beginn der Dreharbeiten: James Bond ist das am längsten laufende und eines der erfolgreichsten Franchiseunternehmen aller Zeiten. Michael G. Wilson und Barbara Broccoli beerbten Albert R. ‚Cubby’ Broccoli und haben die letzten acht Bond Filme gemeinsam produziert, darunter die sehr erfolgreichen Skyfall und Spectre. Alle James Bond Filme wurden in Zusammenarbeit mit den Metro-Goldwyn-Mayer Studios oder United Artists, seinem Vorgänger, produziert.

 


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