Die Krimibestenliste Juli 2017

Juli 3, 2017

Welche mörderischen Werke stehen auf der allmonatlichen Krimibestenliste der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und von Deutschlandfunk Kultur?

Nun, diese:

1(9) Monika Geier: Alles so hell da vorn

2(–) Carsten Jensen: Der erste Stein

3(–) Don Winslow: Corruption

4(2) Tom Bouman: Auf der Jagd

5(7) Adrian McKinty: Rain Dogs

6(6) Candice Fox: Fall

7(–) Jess Kidd: Der Freund der Toten

8(–) Paula Hawkins: Into theWater

9(–) Zoë Beck: Die Lieferantin

10(–) George Pelecanos: Hard Revolution

In Klammern ist die Platzierung vom Vormonat.

Winslow, McKinty und Fox liegen bei mir rum. Ebenfalls der neue Jack-Reacher-Roman „Der letzte Befehl“ von Lee Child. Seine ersten beiden Reacher-Romane „Größenwahn“ und „Ausgeliefert“ sind jetzt in einer Neuausgabe ebenfalls bei Blanvalet erhältlich.

George Pelecanos wird demnächst abgefeiert. Schön, dass er wieder einen deutschen Verlag gefunden hat.

Und Zoë Beck stellt am Montag, den 10. Juli, dem Erscheinungstag von „Die Lieferantin“ (Platz 9 der Liste), um 20.00 Uhr im English Theatre (Fidicinstraße 40, Berlin) ihren neuen Roman vor.


Mörderische Schwestern beim 7. Frauenkrimifestival in Berlin im Frauengefängnis (wo sonst?)

Juni 22, 2017

Am Wochenende ist es wieder soweit: das inzwischen schon 7. Frauenkrimifestival ist am Samstag, den 24. Juni, und Sonntag, den 25. Juni, im Frauengefängnis SOEHT7 (Söhtstraße 7, 12203 Berlin Lichterfelde). Organisiert wird es von den „Mörderischen Schwestern“, der deutschsprachigen Vereinigung von Krimischriftstellerinnen, Leserinnen und Bücherfrauen, die nur eine Mission haben: kreativ töten. Männer sind willkommen als…

Das umfangreiche Programm (20 Autorinnen, 40 Lesungen) besteht hauptsächlich aus Lesungen von Kurzkrimis, was den Vorteil hat, dass die Mordsgeschichte nicht mit einem mörderischen Cliffhanger endet.

Ein plötzliches Ende ist am Sonntag ab 19.00 Uhr bei den Lesungen der Abschlussveranstaltung, der Ladies Crime Night, vorprogrammiert. Denn nach genau sieben Minuten müssen Ulrike Bliefert, Ute Christensen, Ulrike Blatter (von ihr liegt noch ihr letzter Roman „Vor dem Erben kommt das Sterben“ [Lindemann] bei mir herum), Gisela Witte, Connie Roters, Cordula Hamann, Heidi Ramlow, Barbara Ahrens und Regine Röder-Ensikat mit dem Lesen aufhören. Zum Trost gibt es eine Tombola, bei der es sicher auch einige Bücher zu gewinnen gibt.

Am Samstag gibt es, ebenfalls ab 19.00 Uhr, einen „Ladies Crime Slam“. Autorinnen lesen vierminütige Texte vor und am Ende bestimmt das Publikum die beste Geschichte.

Es werden auch, wie man es von normalen Lesungen kennt, Kriminalromane vorgestellt: Ulrike Blatter stellt ihren Kriminalroman „Vor dem Erben kommt das Sterben“ am Samstag um 15.00 Uhr vor, Kathrin Lange zweimal ihren dritten Kommissar-Faris-Iskander-Berlin-Thriller „Ohne Ausweg“ (Blanvalet) am Samstag um 14.00 Uhr und um 16.00 Uhr. Bettina Kerwien ihren brandneuen Berlin-Krimi „Mitternachtsnotar“ (Jaron) am Samstag um 14.00 Uhr. Und Connie Roters liest am Sonntag um 17.00 Uhr aus „Das Grab im Schnee“ (Berlin Verlag). Der Krimi verkaufte sich in der Krimibuchhandlung Hammett gut genug für den ersten Platz ihrer Top-Ten-Berlinkrimiliste.

Neben den Lesungen gibt es auch den Workshop „Drei Frauen teilen sich eine Leiche – Von der Kunst, gemeinsam Krimis zu schreiben“ ohne sich umzubringen. Da dürfte es allerdings ohne weibliche List und Heimtücke keine freien Plätze mehr geben.

Alle Informationen zum Programm gibt es hier.


Die Krimibestenliste Juni 2017

Juni 6, 2017

Die Krimibestenliste der F.A.S. und des Deutschlandfunk Kultur empfiehlt für die langen Abende in lauschigen Biergärten diese kriminelle Lektüre:

1. Gary Victor – Suff und Sühne (Platzierung im Vormonat: 1)

2. Tom Bouman – Auf der Jagd (Platzierung im Vormonat: /)

3. Wallace Stroby – Geld ist nicht genug (Platzierung im Vormonat: 4)

4. Carol O´Connell – Es geschah im Dunkeln (Platzierung im Vormonat: 6)

5. James Rayburn – Sie werden dich finden (Platzierung im Vormonat: 5)

6. Candice Fox – Fall (Platzierung im Vormonat: 3)

7. Adrian McKinty – Rain Dogs (Platzierung im Vormonat: /)

8. Jérôme Leroy – Der Block (Platzierung im Vormonat: 2)

9. Monika Geier – Alles so hell da vorn (Platzierung im Vormonat: /)

10. Marlon James – Eine kurze Geschichte von sieben Morden (Platzierung im Vormonat: 7)

Fox, McKinty, Leroy – ich muss unbedingt einen Lesetag einschieben.


Das wird teuer: Am Samstag ist der Gratis-Comic-Tag

Mai 12, 2017

Für alle die neu bei dieser Veranstaltung sind: seit 2010 gibt es in Deutschland den Gratis-Comic-Tag. An einem Samstag im Mai verschenken mehrere Comic-Verlage und Händler Comics. Nicht irgendwelche, sondern ein Bündel extra für diesen Tag produzierter Hefte. Inzwischen dürften einige der in den letzten Jahren verteilten Hefte Sammlerstücke sein. Mit dem Tag soll gezeigt werden, wie vielfältig die Comic-Welt ist. Also dass es nicht nur Bildergeschichten für Kinder und Bildergeschichten mit Superhelden gibt. Es soll Interesse an neuen Serien und Geschichten geweckt werden. Es gibt auch Geschichten, die extra für diesen Tag geschrieben wurden. Und natürlich soll damit der Verkauf von Comics gefördert werden.

Die Idee dafür kommt aus den USA. Dort gibt es den Tag seit 2002.

Der nächste Gratis-Comic-Tag ist am Samstag, den 13. Mai, und diese 320 Geschäfte beteiligen sich an dem Tag. Einige haben sich auch besondere Aktionen für den Tag überlegt.

Und welche Comics werden verteilt? Hier ist die vollständige Übersicht der dreißig für den Tag produzierten Hefte.

Ich habe mir einige schon vorher angesehen und bei den von mir gesichteten Comics überwogen eindeutig die Hefte, die eindeutig als Appetitanreger dienen sollen. Denn es wurden keine eigenständigen Geschichten, sondern die ersten Seiten oder das erste Heft der deutlich längeren Geschichte abgedruckt. ‚Anfüttern‘ wird das, glaube ich, genannt. Bei einigen Titeln mit viel Erfolg. Bei anderen nicht so, weil die abgedruckten Seiten einfach zu wenig über die Geschichte und ihre weitere Entwicklung verraten. Als ob man von einem „Tatort“ nur die Minuten bis zu dem Mord, vielleicht noch den Mord, aber nicht mehr die ersten Ermittlungsschritte der Kommissare, sieht.

In diese Kategorie fällt das erste Kapitel von Stephan Francks „Silver“ (Schreiber & Leser) über den Meisterdieb James Finnegan, der 1931 in New York einen gewagten Diebstahl durchführt. Später soll er auch Vampiren begegnen. Der Verlag nennt das Heft den „Prolog“ für „eine witzige Hommage an das Original ‚Dracula‘ und eine Reise ins Reich der Vampirlegenden“. Die ersten Seiten sind jedenfalls nicht schlecht, aber zu wenig um auch nur ein halbwegs kundiges Urteil zu fällen.

Das gilt auch für Joe Benitez und Peter Steigerweilds „Lady Mechanika“ (Splitter), eine Steampunk-Geschichte, deren erster von zwei Bänden im Juli erscheint.

Noch ein Prolog ist „Seneca-Akte1: Die Ustica-Verschwörung“ (The NextArt) von Michael Feldmann, das auch ein Kickstarter-Projekt ist. Er verknüpft den Absturz von Itavia-Flug 870 in der Nähe der Mitelmeer-Insel Ustica im Juni 1980, das Gladbecker-Geiseldrama von 1988 und, eine Woche später, die Flugkatastrophe von Ramstein mit der Geschichte der jungen Fotografin Melissa Frattini, deren Bruder bei dem Flugzeugabsturz starb. Und weil Feldmann einen Verschwörungsthriller schreibt, dürfen wir gespannt sein, wie er das alles miteinander verknüpft. In dem Heft für den Gratis-Comic-Tag gibt es nur das Set-Up der Verschwörung.

Eigentlich noch nicht einmal das Set-Up gibt es in John Laymans „Predator vs. Judge Dredd vs. Aliens“ (Cross Cult), die irgendwo im unbekannten Territorium, bei einem Wissenschaftler, der Genexperimente macht, aufeinander treffen. Das Heft des Gratis-Comic-Tages funktioniert gerade so als Appetitanreger.

Über „Sláine“ (Dantes Verlag) kann das nicht gesagt werden. Pat Mills‘ „Sláine“ hatte, wie „Judge Dredd“, seinen ersten Auftritt in den frühen Achtzigern in dem legendären britischen Comicmagazin „2000 AD“. Für den Gratis-Comic-Tag wurde die zweite „Sláine“-Geschichte „Das Biest im Broch“ abgedruckt. Sláine ist ein keltischer Krieger, der mit seinem treuen Zwerg Ugo Abenteuer erlebt. Zum Beispiel das, in dem er einen Broch, einen wertvollen Gefängnisturm mit Gefangenen, erwirbt und feststellen muss, dass er einen grauenvollen Mitbewohner hat.

Eine SW-Geschichte für die Fans von Conan und anderer Fantasy-Barbaren-Geschichten. Der Dantes Verlag will alle Sláine-Geschichten auf Deutsch veröffentlichen.

Zurück aus den Zeiten, in denen es noch keine Toiletten gab, in das Jahr 1988 in eine US-amerikanische Vorstadt. In Brian K. Vaughans „Paper Girls“ (Cross Cult) trägt eine Gruppe Mädchen an Halloween, mitten in der Nacht, Zeitungen aus. Sie haben Ärger mit den Jungs, von denen einer sich als Freddy Krueger verkleidet hat, und der Polizei und entdecken im Keller eines verlassenen Hauses ein UFO. Kurz darauf begegnen sie Außerirdischen, finden eine Puderdose mit einem Apfel-Symbol und schon ist das Heft gelesen. Die Fortsetzung gibt es dann in dem schon erhältlichen ersten „Paper Girls“-Band.

In Jean-Charles Kraehns „Gil St. Andre: Eine seltsame Entführung“ (All Verlag) verschwindet die Frau von Gil St. Andre spurlos. Weil die Polizei nicht ermittelt, beginnt er sie auf eigene Faust zu suchen. Er erfährt, dass vor seiner Frau schon andere Frauen verschwanden. In dem Heft für den Gratis-Comic-Tag ist – „Gil St. Andre“ ist ein französischer Comic, der im Original zwischen 1996 und 2001 erschien – das erste Album enthalten. Es ist Teil des bereits erhältlichen ersten Sammelbandes (betitelt als „Zyklus 1“) der dreibändigen Gesamtausgabe der Serie. Der erste Band enthält die erste, aus fünf Alben bestehende „Gil St. Andre“-Geschichte. Das erste Album ist ein verdammt guter, wendungsreicher Krimi.

Machen wir jetzt einen Sprung über den Kanal zu James Bond und Sherlock Holmes. Obwohl James Bond nur eine Neben-Nebenrolle in James Robinsons „ James Bond 007 – Felix Leiter“ (Splitter Verlag) hat. Felix Leiter ist, wie Bond-Fans wissen, der teilamputierte CIA-Kumpel von James Bond. In dem Comic fehlen ihm sein rechter Arm und sein linkes Bein. Er ist Tokio. Er soll für die Japaner herausfinden, warum die russische Agentin Alena Davoff, die er von früher kennt, in Japan ist. Das Heft endet mit den Bildern von einem Giftgasanschlag auf das Regierungsgebäude der Präfektur Tokio in West-Shinjuku; – und damit dem Beginn der eigentlichen Geschichte, die ab September beim Dealer ihres Vertrauens erhältlich sein wird.

Auch Sherlock Holmes begegnen wir in Sylvain Corduriés „Sherlock Holmes: Die Chroniken des Moriarty“ (Splitter Verlag) nicht. Denn im ersten Teil (von zwei, die als Sammelband im Mai erscheinen) dreht sich alles um Professor James Moriarty. Er hat, wie Sherlock Holmes, den Sturz in die Reichenbachfälle überlebt und nach längeren Kämpfen mit Monstern im Reich der Toten, ist er zurück in London. Er will jetzt alle Bände des legendären Necronomicon haben.

Das ist spannend; – aber das habe ich auch letztes Jahr über die Sherlock-Holmes-Geschichte „Sherlock Holmes und die Zeitreisenden“ von Sylvain Cordurié geschrieben.

Sherlock Holmes hat, als einzige Figur, beim diesjährigen Gratis-Comic-Tag zwei Auftritte. In Jays Manga „Sherlock – Ein Fall von Pink“ (Carlsen Verlag). Jetzt sieht er, siehe Cover, wie Sherlock aus und die Vorlage für den Manga ist der gleichnamige BBC-Film.

Walter Königs „Herbst in der Hose“ (Rowohlt) fällt da aus dem Rahmen. Einerseits sind es die ersten Seiten von seinem neuen Buch, das Ende Juni erscheint. Andererseits erzählt er Szenen aus dem Leben von Schwulen nach der Midlife-Crisis, wenn die Zipperlein keine Zipperlein mehr sind. Das hat, auch wenn das Personal aus „Der bewegte Mann“ auftritt, nicht mehr den Neuigkeitswert des vor dreißig Jahren erschienen Kultcomics „Der bewegte Mann“. Aber wer hätte wirklich geglaubt, dass Homos von den Beschwerden des Alters verschont bleiben und dass Handy-Verkäufer sich bei ihnen anders als bei Heteros verhalten?

Ergänzt werden die „Herbst in der Hose“-Seiten von den dazu passenden, kurzen Geschichten „Sex-Date 2036“ und „Backstage“, die König im Männerschwarm Verlag veröffentlichte.

Einzelgeschichten liefert, wie schon letztes Jahr Weissblech Comics mit „Horrorschocker“. Der Verleger wählte vier Horrorgeschichten aus, die bereits in verschiedenen „Horrorschocker“-Heften erschienen sind und die nur wenige Seiten benötigen, um zu einem überraschenden und schockierenden Ende zu kommen. Äußerst empfehlenswert!

Ebenfalls empfehlenswert ist „Doctor Who“ (Panini) das auf dem Titelbild mit „Drei Doktoren! Drei Abenteuer“ und „Drei abgeschlossene Short-Storys!“ wirbt. Der zehnte Doktor (Äh, ist er bekannt? Der Doktor ist ein Timelord vom Planeten Galifrey, der durch Raum und Zeit reist, Abenteuer erlebt und, immer wenn ein ‚Doktor‘-Schauspieler die langlebige BBC-Serie verlässt, ändert er seine Gestalt) schlägt sich in der Tardis (seinem Raumschiff) mit der „Waschmaschine des Todes“ herum, der zwölfte Doktor hat in der Quartzwüste von Asmoray Ärger mit einem elektrischen Körper und der elfte Doktor trifft im heutigen London auf eine Comic-Manie. Alle wollen unbedingt die Geschichte von Zzangnar lesen – und warum muss ich bei dieser Geschichte an den Gratis-Comic-Tag denken?

Vielleicht weil ein älterer Mann im Anzug mit Aktentasche sagt: „Heute werden hier Comics, Bücher und Hörbücher der besten Story der Welt verteilt…“


Die KrimiBestenliste Mai 2017

Mai 8, 2017

Der sonnige Sonntag ist rum, der Wonnemonat Mai meldet sich wieder mit Pfui-Bäh-Temperaturen zurück und die F.A.S. und der Deutschlandfunk Kultur präsentieren ihre monatliche Bestenliste:

1. Gary Victor – Suff und Sühne (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Peter Trier. Litradukt, 160 Seiten, 11,90 Euro.

2. Jérôme Leroy – Der Block (Platzierung im Vormonat: 1)

Aus dem Französischen von Cornelia Wend. Edition Nautilus, 320 Seiten, 19,90 Euro.

3. Candice Fox – Fall (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Anke Caroline Burger. Suhrkamp, 470 Seiten, 15,95 Euro.

4. Wallace Stroby – Geld ist nicht genug (Platzierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Alf Mayer. Pendragon, 352 Seiten, 17 Euro.

5. James Rayburn – Sie werden dich finden (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. Klett-Cotta, 400 Seiten, 14,95 Euro.

6. Carol O´Connell – Es geschah im Dunklen (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Judith Schwaab. btb, 480 Seiten, 9,99 Euro.

7. Marlon James – Eine kurze Geschichte von sieben Morden (Platzierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Guntrud Argo u. a. Heyne, 864 Seiten, 27,99 Euro.

8. Marina Heib – Drei Meter unter Null (Platzierung im Vormonat: /)

Heyne Encore, 256 Seiten, 19,99 Euro.

9. Denis Johnson – Die lachenden Ungeheuer (Platzierung im Vormonat: 10)

Aus dem Englischen von Bettina Abarbanell. Rowohlt, 271 Seiten, 22,95 Euro.

10. Reginald Hill – Die letzte Stunde naht (Platzierung im Vormonat: 5)

Aus dem Englischen von Karl-Heinz Ebnet. Droemer, 448 Seiten, 22,99 Euro.

 


Die Glauser-Preisträger 2017

Mai 6, 2017

Das Syndikat hat die diesjährigen Glauser-Preise vergeben:

Gewinner in der Sparte „Kriminalroman“

Bernhard Aichner mit Interview mit einem Mörder, Haymon

nominiert

Simone Buchholz: Blaue Nacht, Suhrkamp Nova

Christian v. Ditfurth: Zwei Sekunden, carl’s books

Sunil Mann: Schattenschnitt, Grafit

Sven Stricker: Sörensen hat Angst, rororo

Gewinner in der Sparte „Debüt-Kriminalroman“

Frank Schlößer mit Der letzte Pfeil, Emons

nominiert

Peter Gallert und Jörg Reiter: Kopfjagd, Emons

Ule Hansen: Neuntöter, Heyne

Gerhard Jäger: Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod, Blessing Verlag

Sofie Rathjens: Aschenkind, Aufbau Verlag

Gewinner in der Sparte „Kurzkrimi“

Thomas Kastura mit Genug ist genug, in: Plätzchen, Punsch und Psychokiller, Knaur

nominiert

Raoul Biltgen: Helden – ein Wiener Mosaik, in: Tatort Hofburg, Falter Verlag

Peter Godazgar: Sicherheit ist planbar, in: Handwerk hat blutigen Boden, KBV

Petra Ivanov: Das Geständnis, in: Mord in Switzerland, Band 2, Appenzeller Verlag

Ella Theiss: Sehnsucht, in: Suche Trödel, finde Leiche, KBV

Gewinner des Hansjörg-Martin-Preises

Alexandra Fischer-Hunold mit Lord Gordon – Ein Mops in königlicher Mission, Ravensburger

nominiert

Anja von Kampen: Knietzsche und das Hosentaschen-Orakel, Mixtvision

Manuela Martini: Kristallträne, Arena

Ursula Poznanski: Elanus, Loewe

Susanne Schmidt: Merjem, Jacoby Stuart

Ehrenglauser

Sigrun Krauß

Herbert Knorr

(via der ehrenwerten Gesellschaft)


Die Edgar-Gewinner 2017

April 29, 2017

Die Mystery Writers of America (MWA) haben in New York City die diesjährigen Edgars verliehen. Die glücklichen Gewinner sind (wobei sich, wie immer, auch ein Blick auf die nominierten, teils schon übersetzten Krimis lohnt):

Best Novel

Before the Fall, von Noah Hawley (Grand Central)

nominiert

The Ex, von Alafair Burke (Harper)

Where It Hurts, von Reed Farrel Coleman (Putnam)

Jane Steele, von Lyndsay Faye (Putnam)

What Remains of Me, von Alison Gaylin (Morrow)

Best First Novel by an American Author

Under the Harrow, von Flynn Berry (Penguin)

nominiert

Dodgers, von Bill Beverly (Crown)

IQ, von Joe Ide (Mulholland)

The Drifter, von Nicholas Petrie (Putnam)

Dancing with the Tiger, von Lili Wright (Marian Wood Book/Putnam)

The Lost Girls, von Heather Young (Morrow)

Best Paperback Original

Rain Dogs, von Adrian McKinty (Seventh Street)

nominiert

Shot in Detroit, von Patricia Abbott (Polis)

Come Twilight, von Tyler Dilts (Thomas & Mercer)

The 7th Canon, von Robert Dugoni (Thomas & Mercer)

A Brilliant Death, von Robin Yocum (Seventh Street)

Heart of Stone, von James W. Ziskin (Seventh Street)

Best Fact Crime

The Wicked Boy: The Mystery of a Victorian Child Murderer, von Kate Summerscale (Penguin Press)

nominiert

Morgue: A Life in Death, von Dr. Vincent DiMaio and Ron Franscell (St. Martin’s Press)

The Lynching: The Epic Courtroom Battle that Brought Down the Klan, von Laurence Leamer (Morrow)

Pretty Jane and the Viper of Kidbrooke Lane: A True Story of Victorian Law and Disorder: The Unsolved Murder that Shocked Victorian England, von Paul Thomas Murphy (Pegasus)

While the City Slept: A Love Lost to Violence and a Young Man’s Descent into Madness, von Eli Sanders (Viking)

Best Critical/Biographical

Shirley Jackson: A Rather Haunted Life, von Ruth Franklin (Liveright)

nominiert

Alfred Hitchcock: A Brief Life, von Peter Ackroyd (Nan A. Talese)

Encyclopedia of Nordic Crime: Works and Authors of Denmark, Finland, Iceland, Norway, and Sweden Since 1967, von Mitzi M. Brunsdale (McFarland & Company)

Something in the Blood: The Untold Story of Bram Stoker, the Man Who Wrote Dracula, von David J. Skal (Liveright)

Best Short Story

Autumn at the Automat,” von Lawrence Block (aus In Sunlight or in Shadow, herausgegeben von Lawrence Block; Pegasus)

nominiert

Oxford Girl,” von Megan Abbott (aus Mississippi Noir, herausgegeben von Tom Franklin; Akashic)

A Paler Shade of Death,” von Laura Benedict (aus St. Louis Noir, herausgegeben von Scott Phillips; Akashic)

The Music Room” von Stephen King (aus In Sunlight or in Shadow)

The Crawl Space,” von Joyce Carol Oates (Ellery Queen Mystery Magazine, September-October 2016)

Best Juvenile

OCDaniel, von Wesley King (Paula Wiseman)

nominiert

Summerlost, von Ally Condie (Dutton Books for Young Readers)

The Bad Kid, von Sarah Lariviere (Simon & Schuster Books for Young Readers)

Some Kind of Happiness, von Claire Legrand (Simon & Schuster Books for Young Readers)

Framed! von James Ponti (Aladdin)

Things Too Huge to Fix, von Saying Sorry von Susan Vaught (Paula Wiseman)

Best Young Adult

Girl in the Blue Coat, von Monica Hesse (Little, Brown Books for Young Readers)

nominiert

Three Truths and a Lie, von Brent Hartinger (Simon Pulse)

The Girl I Used to Be, von April Henry (Henry Holt)

My Sister Rosa, von Justine Larbalestier (Soho Teen)

Thieving Weasels, von Billy Taylor (Dial)

Best Television Episode Teleplay

A Blade of Grass,” Penny Dreadful, Drehbuch von John Logan (Showtime)

nominiert

Episode 1: “From the Ashes of Tragedy,” The People vs. O.J. Simpson: American Crime Story, Drehbuch von Scott Alexander und Larry Karaszewski (FX Network)

The Abominable Bride,” Sherlock, Drehbuch von Mark Gatiss und Steven Moffat (Hartswood Films/Masterpiece)

Episode 1: “Dark Road,” Vera, Drehbuch von Martha Hillier (Acorn TV)

Return 0,” Person of Interest, Drehbuch von Jonathan Nolan und Denise The (CBS/Warner Bros.)

The Bicameral Mind,” Westworld, Drehbuch von Jonathan Nolan und Lisa Joy

(HBO/Warner Bros.)

Robert L. Fish Memorial Award

The Truth of the Moment,” von E. Gabriel Flores (Ellery Queen Mystery Magazine, December 2016)

Grand Master

Max Allan Collins

Ellen Hart

Raven Award

Dru Ann Love

Ellery Queen Award

Neil Nyren

The Simon & Schuster–Mary Higgins Clark Award

The Shattered Tree, von Charles Todd (Morrow)

nominiert

The Other Sister, von Dianne Dixon (Sourcebooks Landmark)

Quiet Neighbors, von Catriona McPherson (Midnight Ink)

Say No More, von Hank Phillippi Ryan (Forge)

Blue Moon, von Wendy Corsi Staub (Morrow)

(via The Rap Sheet)


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