Lisbeth Salander kehrt auf die große Leinwand zurück – aber mit einigen Änderungen

März 13, 2017

Für die fanatischen Fans von Stieg Larsson, Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist gibt es eine erfreuliche, brandaktuelle Nachricht:

es wird einen neuen Spielfilm mit den bekannten Charakteren geben. Allerdings werden sie wieder von neuen Schauspielern gespielt. Wer wen spielt, ist noch unklar. Rooney Mara und Daniel Craig von David Finchers 2011er Verfilmung von „Verblendung“ sind nicht mehr dabei. Michael Nyqvist und Noomi Rapace von den drei skandinavischen Verfilmungen sowieso nicht.

Die Vorlage für den neuen Salander/Blomkvist-Film ist „Verschwörung“, der von David Lagercrantz geschriebene vierte Band der Serie.

Die Regie übernimmt „Don’t Breathe“-Regisseur Fede Alvarez. Das Drehbuch ist von Steven Knight, Fede Alvarez und Jay Basu – und ich hoffe, dass sie sich die nötigen Freiheiten bei der Adaption des ziemlich misslungenen Romans nehmen.

Und David Lagercrantz hat inzwischen einen neuen Salander/Blomkvist-Roman geschrieben. Einen deutschen Erscheinungstermin gibt es noch nicht.

Hier die vollständige PM aus dem Hause Sony:

LISBETH SALANDER KEHRT IM OKTOBER 2018
IN SONY PICTURES’ “THE GIRL IN THE SPIDER’S WEB” („VERSCHWÖRUNG“)
ZURÜCK AUF DIE KINOLEINWAND

FEDE ALVAREZ ÜBERNIMMT DIE REGIE
BEI DER ADAPTION DES WELTWEITEN BESTSELLERS

Dreharbeiten beginnen im September

Der Film wird eine neue Besetzung haben – Alvarez castet Schauspielerinnen,
die Lisbeth Salander spielen sollen

CULVER CITY, Kalifornien, 13. März 2017 – Lisbeth Salander, die Kultfigur und titelgebende Heldin der gefeierten Millennium-Bestseller-Reihe von Stieg Larsson, wird in The Girl in the Spider’s Web (Verschwörung) auf die Kinoleinwand zurückkehren. Der von David Lagercrantz geschriebene globale Bestseller wird zum ersten Mal für einen Film adaptiert. Fede Alvarez, der 2016 bei dem Erfolgsthriller Don’t Breathe Regie geführt hat, wird das Projekt leiten, basierend auf einem Drehbuch von Steven Knight und Fede Alvarez & Jay Basu. Scott Rudin, Søren Stærmose, Ole Søndberg, Amy Pascal, Elizabeth Cantillon, Eli Bush und Berna Levin fungieren als Produzenten; Executive Producers sind Anni Faurbye Fernandez, Line Winther Skyum Funch, Johannes Jensen und David Fincher.

Der neue Film wird eine völlig neue Besetzung aufweisen. Die Ankündigung der Dreharbeiten markiert den Kickoff einer weltweiten Suche nach einer Schauspielerin, die die ikonische Rolle der Lisbeth Salander übernehmen kann. Die Dreharbeiten des Films werden im September dieses Jahres beginnen und der Kinostart wird im Oktober 2018 sein.

The Girl in the Spider’s Web wird der erste Teil der Bestseller-Reihe sein, der gleich bei seiner ersten Filmadaption in englischer Sprache produziert wird. Die vorhergehenden Bücher der Reihe wurden zu Filmen in Schwedisch adaptiert. The Girl with the Dragon Tattoo (Verblendung) war ein Remake des schwedischen Films, wurde ein weltweiter Erfolg für Columbia Pictures und hat insgesamt über 230 Million Dollar eingespielt.

Die Neuigkeit wurde heute auf der London Book Fair verkündet, während einer Feier rund um den Launch des fünften Buchs der Millennium-Reihe, das ebenfalls von Lagercrantz verfasst wurde. Sonys Columbia Pictures hält die Rechte an allen künftigen Büchern der Millennium-Reihe.

Sanford Panitch, President of Columbia Pictures, sagte: “In der gesamten Gegenwartsliteratur ist Lisbeth Salander vollkommen sui generis – und meiner Meinung nach wahrscheinlich eine der großartigsten literarischen Frauenfiguren aller Zeiten. Sie personifiziert einen trotzigen, modernen Punk und ist in jeder Verkörperung unvergesslich. Sie ist wirklich eine der fesselndsten Figuren, die es in den letzten Jahren zu sehen gab. David Lagercrantzs brillante Arbeit führt diese bemerkenswerte Reihe fort und ehrt gleichzeitig Stieg Larssons Meisterwerk. Auch wir bei Sony fühlen uns sehr geehrt, zusammen mit Yellowbird Teil dieser Reihe zu sein und freuen uns sehr darauf, The Girl in the Spider’s Web erstmals auf die Leinwand zu bringen. Fede Alvarez ist die perfekte Wahl, um die Regie zu übernehmen. Fede ist ein großartiger Regisseur mit einem einzigartigen Blick auf die Welt. Besonders sein Talent und seine Fähigkeit, psychologische Intensität zu erzeugen, werden Lisbeth Salander mit einem großen Knall zurück in die filmische Popkultur bringen.“

Alvarez fügte hinzu: “Ich bin wahnsinnig aufgeregt und dankbar für diese Gelegenheit. Sony ist für mich zu einer Familie geworden und ich kann mir kein tolleres Projekt vorstellen, um unsere Beziehung zu feiern. Lisbeth Salander ist genau die Art von Figur, die jeder Regisseur in seinen Träumen gerne zum Leben erwecken würde. Wir haben ein großartiges Drehbuch und jetzt kommt der Teil, der am meisten Spaß macht – unsere Lisbeth zu finden.“

Die Millennium Reihe ist ein weltweiter Bestseller. Von den vier Büchern wurden bislang über 86 Millionen Exemplare verkauft.


Die Krimibestenliste März 2017

März 6, 2017

In der frühlingshaften Krimibestenliste (früher KrimiZeit-Bestenliste) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Deutschlandradio Kultur empfehlen die Damen und Herren Krimikritiker folgende Werke:

1. (-) Denis Johnson: Die lachenden Ungeheuer

2. (2) Jerome Charyn: Winterwarnung

3. (-) Graeme Macrae Burnet: Sein blutiges Projekt

4. (-) Jérôme Leroy: Der Block

5 (1) Tana French: Gefrorener Schrei

6 (9) Mark Douglas-Home: Sea Detective

7 (-) Max Annas: Illegal

8 (3) Paul Mendelson: Die Straße ins Dunkel

9 (-) Peter May: Moorbruch

10 (-) Federico Axat: Mysterium

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Mit Max Annas hat es dieses Mal nur ein deutscher Autor auf die Liste geschafft.

Wird nach der Leipziger Buchmesse bestimmt besser.

Ich lese im Moment Shusaku Endos „Schweigen“, die Vorlage für den neuen Martin-Scorsese-Film „Silence“.

Danach; mal sehen. Vielleicht die „Winterwarnung“. Oder etwas ganz anderes. Aber es wird ein Krimi sein.


Treffen Sie Marc-Oliver Bischoff, „Die Sippe“ und die Jungs von der Amadeu-Antonio-Stiftung

Februar 21, 2017

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Am Donnerstag, den 23. Februar, um 19.00 Uhr stellt Marc-Oliver Bischoff seinen Roman „Die Sippe“ in der Amadeu Antonio Stiftung (Novalisstraße 12, Berlin-Mitte, nächste U-Bahnstation: U6, Oranienburger Tor) vor. Anschließend diskutiert er mit Marius Hellwig, Referent für „Völkische SiedlerInnen“ im ländlichen Raum der Amadeu Antonio Stiftung, darüber.

Den Roman habe ich ja schon besprochen.

Die mir viel Arbeit abnehmende Ankündigung der Lesung, liefert weitere sachdienliche Hinweise (Achtung: Anmeldung erforderlich!):

Tierschutz, Umweltschutz, Heimatschutz“ – unter diesem, nach einem harmlosen ökologischen und nachhaltigen Lebensstil klingenden Slogan, firmiert die rechtsextreme Öko-Bewegung, zu der die „Völkischen SiedlerInnen“ zählen. Dass diese nicht einfach als konservative Öko-Bauern in altmodischen Kleidern zu betrachten sind, sondern antisemitische und rassistische Einstellungen teilen, wird mit einem Blick auf ihr historisches Erbe und ihre „Blut und Boden“-Ideologie deutlich.

Dies führt Glauser-Preisträger Marc-Oliver Bischoff mit seinem Krimi „Die Sippe“ eindringlich vor Augen:

Auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester landet Katharina Hoffmann in dem idyllischen Dörfchen Grantzow in Mecklenburg-Vorpommern. Die Mädchen mit geflochtenen Zöpfen und Jungen in Kniebundhosen, die Schmiede und die Holzmanufaktur, wirken wie aus der Zeit gefallen… Je mehr Zeit die Protagonistin mit den DorfbewohnerInnen verbringt, desto stärker tritt deren rassistische, antisemitische und von Verschwörungsmythen geprägte Weltsicht zu Tage, die sich im Ziel des gewaltsamen Systemumsturzes manifestiert…

Im Anschluss an die Lesung diskutieren der Autor und Marius Hellwig, Referent für „Völkische SiedlerInnen“ im ländlichen Raum der Amadeu Antonio Stiftung, mit Ihnen über die reale Gefahr völkischer Siedlungen in Deutschland. Denn obwohl Völkische Siedlungen weitestgehend unbeachtet sind, wächst die Zahl von Siedlungen und Höfen in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und an anderen Orten im Bundesgebiet. Was kann eine demokratische und offene Zivilgesellschaft diesen rechtsextremen Raumergreifungen in den ländlichen Regionen entgegensetzen?

WICHTIG: Wir bitten Sie, sich unter marius.hellwig@amadeu-antonio-stiftung.de für die Veranstaltung anzumelden. Eine Teilnahme ohne Anmeldung ist nicht möglich.

Marc-Oliver Bischoff: Die Sippe

grafit, 2016

320 Seiten

12 Euro

Hinweise

Homepage von Marc-Oliver Bischoff

Krimi-Couch über Marc-Oliver Bischoff


Die Bafta-Gewinner 2017

Februar 12, 2017

Vor wenigen Minuten wurden die Baftas vergeben. Natürlich mit vielen Trophäen für „La La Land“ (hier meine Tipps):

Film

La La Land (WINNER)

Arrival

I, Daniel Blake

Manchester By the Sea

Moonlight

Best Actress

Emma Stone – La La Land (WINNER)

Amy Adams – Arrival

Emily Blunt – The Girl on the Train

Meryl Streep – Florence Foster Jenkins

Natalie Portman – Jackie

Director

Damien Chazelle – La La Land (WINNER)

Denis Villeneuve – Arrival

Ken Loach – I, Daniel Blake

Kenneth Lonergan – Manchester By The Sea

Tom Ford – Nocturnal Animals

Best Actor

Casey Affleck – Manchester by the Sea (WINNER)

Andrew Garfield – Hacksaw Ridge

Jake Gyllenhaal – Nocturnal Animals

Ryan Gosling – La La Land

Viggo Mortensen – Captain Fantastic

Cinematography

Linus Sandgren – La La Land (WINNER)

Bradford Young – Arrival

Giles Nuttgens – Hell or High Water

Greig Fraser – Lion

Seamus McGarvey – Nocturnal Animals

Original Screenplay

Kenneth Lonergan – Manchester by the Sea (WINNER)

Taylor Sheridan – Hell or High Water

Paul Laverty – I, Daniel Blake

Damien Chazelle – La La Land

Barry Jenkins – Moonlight

Supporting Actor

Dev Patel – Lion (WINNER – da ich den Film nicht gesehen habe…)

Aaron Taylor-Johnson – Nocturnal Animals

Hugh Grant – Florence Foster Jenkins

Jeff Bridges – Hell or High Water

Mahershala Ali – Moonlight

Outstanding Debut By A British Writer, Director or Producer in 2017

Under the Shadow – Babak Anvari (Writer/Director), Emily Leo, Oliver Roskill, Lucan Toh (Producers) (WINNER)

The Girl With All the Gifts – Mike Carey (Writer), Camille Gatin (Producer)

The Hard Stop – George Amponsah (Writer/Director/Producer), Dionne Walker (Writer/Producer)

Notes on Blindness – Peter Middleton (Writer/Director/Producer), James Spinney (Writer/Director), Jo-Jo Ellison (Producer)

The Pass – John Donnelly (Writer), Ben A. Williams (Director)

Special Visual Effects

Robert Legato, Dan Lemmon, Andrew R. Jones, Adam Valdez – The Jungle Book (WINNER)

Louis Morin – Arrival

Richard Bluff, Stephane Ceretti, Paul Corbould, Jonathan Fawkner – Doctor Strange

Tim Burke, Pablo Grillo, Christian Manz, David Watkins – Fantastic Beasts and Where to Find Them

Neil Corbould, Hal Hickel, Mohen Leo, John Knoll, Nigel Sumner – Rogue One: A Star Wars Story

Animated Film

Kubo and the Two Strings – Travis Knight (WINNER – da ich den Film nicht gesehen habe…)

Zootopia – Byron Howard, Rich Moore

Finding Dory – Andrew Stanton

Moana – Ron Clements, John Musker

Supporting Actress

Viola Davis – Fences (WINNER – inzwischen gesehen und Viola Davis ist verdammt gut)

Hayley Squires – I, Daniel Blake

Michelle Williams – Manchester by the Sea

Naomie Harris – Moonlight

Nicole Kidman – Lion

Adapted Screenplay

Luke Davies – Lion (WINNER)

Eric Heisserer – Arrival

Robert Schenkkan, Andrew Knight – Hacksaw Ridge

Theodore Melfi, Allison Schroeder – Hidden Figures

Tom Ford – Nocturnal Animals

Film Not in the English Language

Son of Saul – László Nemes, Gábor Sipos (WINNER)

Dheepan – Jacques Audiard, Pascal Caucheteux

Julieta – Pedro Almodóvar

Mustang – Deniz Gamze Ergüven, Charles Gillibert

Toni Erdmann – Maren Ade, Janine Jackowski

Documentary

13th – Ava DuVernay (WINNER)

The Beatles: Eight Days A Week – The Touring Years Ron Howard

The Eagle Huntress – Otto Bell, Stacey Reiss

Notes on Blindness – Peter Middleton, James Spinney

Weiner – Josh Kriegman, Elyse Steinberg

Production Design

Stuart Craig, Anna Pinnock – Fantastic Beasts and Where to Find Them (WINNER)

John Bush, Charles Wood – Doctor Strange

Jess Gonchor, Nancy Haigh – Hail, Caesar!

Sandy Reynolds-Wasco, David Wasco – La La Land

Shane Valentino, Meg Everist – Nocturnal Animals

Editing

John Gilbert – Hacksaw Ridge (WINNER – da ich den Film nicht gesehen habe…)

Joe Walker – Arrival

Tom Cross – La La Land

Jennifer Lame – Manchester By the Sea

Joan Sobel – Nocturnal Animals

Costume Design

Madeline Fontaine – Jackie (WINNER – die Kostüme sind wirklich hübsch)

Joanna Johnston – Allied

Colleen Atwood – Fantastic Beasts and Where to Find Them

Consolata Boyle – Florence Foster Jenkins

Mary Zophres – La La Land

Sound

Claude La Haye, Bernard Gariépy Strobl, Sylvain Bellemare – Arrival (WINNER)

Mike Prestwood Smith, Dror Mohar, Wylie Stateman, David Wyman – Deepwater Horizon

Niv Adiri, Glenn Freemantle, Simon Hayes, Andy Nelson, Ian Tapp – Fantastic Beasts and Where to Find Them

Peter Grace, Robert Mackenzie, Kevin O’Connell, Andy Wright – Hacksaw Ridge

Mildred Iatrou Morgan, Ai-Ling Lee, Steve A. Morrow, Andy Nelson – La La Land

Original Music

Justin Hurwitz – La La Land (WINNER)

Jóhann Jóhannsson – Arrival

Mica Levi – Jackie

Dustin O’Halloran, Hauschka – Lion

Abel Korzeniowski – Nocturnal Animals

Make-Up and Hair

J. Roy Helland, Daniel Phillips – Florence Foster Jenkins (WINNER)

Jeremy Woodhead – Doctor Strange

Shane Thomas – Hacksaw Ridge

Donald Mowat, Yolanda Toussieng – Nocturnal Animals

Nominees tbc – Rogue One: A Star Wars Story

Outstanding British Film in 2017

I, Daniel Blake – Ken Loach, Rebecca O’Brien, Paul Laverty (WINNER)

American Honey – Andrea Arnold, Lars Knudsen, Pouya Shahbazian, Jay Van Hoy

Denial – Mick Jackson, Gary Foster, Russ Krasnoff, David Hare

Fantastic Beasts and Where to Find Them – David Yates, J.K. Rowling, David Heyman, Steve Kloves, Lionel Wigram

Notes on Blindness – Peter Middleton, James Spinney, Mike Brett, Jo-Jo Ellison, Steve Jamison

Under the Shadow – Babak Anvari, Emily Leo, Oliver Roskill, Lucan Toh

(via The Hollywood Reporter)


SNL: Melissa McCarthy spielt Sean Spicer – wieder

Februar 12, 2017

Als ich letzte Woche Melissa McCarthys – zu Recht! – abgefeierte Sean-Spicer-Pressekonferenz bei Saturday Night Live (SNL) sah musste ich lauthals lachen:

Bei jedem Sehen gewann ihre Performance und ich fragte mich, wie das gesteigert werden könnte.

Nun, so parodierte sie gestern in einem noch gemeinerem Auftritt den Pressesprecher des Weißen Hauses:

(wegen Geoblocking nicht von SNL, aber dafür mit fast dem gesamten Auftritt von dem echten, echten Donald Trump).


Die Krimibestenliste Februar 2017

Februar 10, 2017

In der aktuellen Krimibestenliste (früher KrimiZeit-Bestenliste) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Deutschlandradio Kultur empfehlen die Damen und Herren Krimikritiker folgende Werke:

1. Tana French – Gefrorener Schrei (Platzierung im Vormonat: 4)

2. Jerome Charyn – Winterwarnung (Platzierung im Vormonat: /)

3. Paul Mendelson – Die Straße ins Dunkel (Platzierung im Vormonat: /)

4. Liza Cody – Miss Terry (Platzierung im Vormonat 2)

5. André Pilz – Der anatolische Panther (Platzierung im Vormonat: /)

6. Bernhard Aichner – Totenrausch (Platzierung im Vormonat: /)

7. Patrick McGinley – Bogmail (Platzierung im Vormonat: 1)

8. Joe Ide – IQ (Platzierung im Vormonat: 6)

9. Mark Douglas-Home – Sea Detective (Platzierung im Vormonat: /)

10. Les Edgerton – Der Vergewaltiger (Platzierung im Vormonat: /)

So viele Neueinsteiger und ich war die vergangenen Tage mit „Timm Thaler“, „Hidden Figures“ und Peter Handke beschäftigt. Und lese jetzt, aus aktuellem Anlass, als Ausgleich zu den Tageszeitungen, Barack Obamas Redensammlung „Worte müssen etwas bedeuten“ (Suhrkamp, schlappe zehn Euro).


Die Oscar-Nominierungen 2017

Januar 24, 2017

Jetzt sind die Nominierungen für die diesjährigen Oscars draußen und, wenig überraschend, führt „La La Land“ das Feld der Nominierungen mit 14 Nominierungen an. „Arrival“ und „Moonlight“ folgen mit jeweils acht Nominierungen. Etliche weitere gute Bekannte sind dabei. Auch „Toni Erdmann“ mit einer Nominierung als bester ausländischer Film. Einige Filme sind noch nicht bei uns angelaufen, aber bis auf „Loving“ (derzeit ohne Starttermin), laufen die Spielfilme alle in den kommenden Wochen bei uns an.

Die Oscars werden am Sonntag, den 26. Februar, mit viel La La verliehen.

Hier die vollständige Liste der Nominierungen:

Best Picture

Arrival (Produced by Shawn Levy, Dan Levine, Aaron Ryder and David Linde)

Fences (Produced by Scott Rudin, Denzel Washington and Todd Black)

Hacksaw Ridge (Produced by Bill Mechanic and David Permut)

Hell or High Water (Produced by Carla Hacken and Julie Yorn)

Hidden Figures (Produced by Donna Gigliotti, Peter Chernin, Jenno Topping, Pharrell Williams and Theodore Melfi)

La La Land (Produced by Fred Berger, Jordan Horowitz and Marc Platt)

Lion (Produced by Emile Sherman, Iain Canning and Angie Fielder)

Manchester by the Sea (Produced by Matt Damon, Kimberly Steward, Chris Moore, Lauren Beck and Kevin J. Walsh)

Moonlight (Produced by Adele Romanski, Dede Gardner and Jeremy Kleiner)

Best Director

Denis Villeneuve (Arrival)

Mel Gibson (Hacksaw Ridge)

Damien Chazelle (La La Land)

Kenneth Lonergan (Manchester by the Sea)

Barry Jenkins (Moonlight)

Best Actor

Casey Affleck (Manchester by the Sea)

Andrew Garfield (Hacksaw Ridge)

Ryan Gosling (La La Land)

Viggo Mortensen (Captain Fantastic)

Denzel Washington (Fences)

Best Actress

Isabelle Huppert (Elle)

Ruth Negga (Loving)

Natalie Portman (Jackie)

Emma Stone (La La Land)

Meryl Streep (Florence Foster Jenkins)

Best Supporting Actor

Mahershala Ali (Moonlight)

Jeff Bridges (Hell or High Water)

Lucas Hedges (Manchester by the Sea)

Dev Patel (Lion)

Michael Shannon (Nocturnal Animals)

Best Supporting Actress

Viola Davis (Fences)

Naomie Harris (Moonlight)

Nicole Kidman (Lion)

Octavia Spencer (Hidden Figures)

Michelle Williams (Manchester by the Sea)

Best Adapted Screenplay

Arrival (Eric Heisserer)

Fences (August Wilson)

Hidden Figures (Allison Schroeder, Theodore Melfi)

Lion (Luke Davies)

Moonlight (Barry Jenkins; Story by Tarell Alvin McCraney)

Best Original Screenplay

Hell or High Water (Taylor Sheridan)

La La Land (Damien Chazelle)

The Lobster (Yorgos Lanthimos, Efthymis Filippou)

Manchester by the Sea (Kenneth Lonergan)

20th Century Women (Mike Mills)

Best Animated Feature

Kubo and the Two Strings (Travis Knight and Arianne Sutner)

Moana (John Musker, Ron Clements and Osnat Shurer)

My Life as a Zucchini (Claude Barras and Max Karli)

The Red Turtle (Michael Dudok de Wit and Toshio Suzuki)

Zootopia (Byron Howard, Rich Moore and Clark Spencer)

Best Documentary Feature

Fire at Sea (Gianfranco Rosi and Donatella Palermo)

I Am Not Your Negro (Raoul Peck, Remi Grellety and Hebert Peck)

Life, Animated (Roger Ross Williams and Julie Goldman)

O.J.: Made in America (Ezra Edelman and Caroline Waterlow)

13th (Ava DuVernay, Spencer Averick and Howard Barish)

Best Foreign-Language Film

Land of Mine (Denmark)

A Man Called Ove (Sweden)

The Salesman (Iran)

Tanna (Australia)

Toni Erdmann (Germany)

Best Cinematography

Arrival (Bradford Young)

La La Land (Linus Sandgren)

Lion (Greig Fraser)

Moonlight (James Laxton)

Silence (Rodrigo Prieto)

Best Film Editing

Arrival (Joe Walker)

Hacksaw Ridge (John Gilbert)

Hell or High Water (Jake Roberts)

La La Land (Tom Cross)

Moonlight (Joi McMillon, Nat Sanders)

Best Costume Design

Allied (Joanna Johnston)

Fantastic Beasts and Where to Find Them (Colleen Atwood)

Florence Foster Jenkins (Consolata Boyle)

Jackie (Madeline Fontaine)

La La Land (Mary Zophres)

Best Makeup & Hairstyling

A Man Called Ove (Eva von Bahr and Love Larson)

Star Trek Beyond (Joel Harlow and Richard Alonzo)

Suicide Squad (Alessandro Bertolazzi, Giorgio Gregorini and Christopher Nelson)

Best Original Score

Jackie (Mica Levi)

La La Land (Justin Hurwitz)

Lion (Dustin O’Halloran and Hauschka)

Moonlight (Nicholas Britell)

Passengers (Thomas Newman)

Best Original Song

„Audition (The Fools Who Dream),“ from La La Land (Music by Justin Hurwitz, lyrics by Benj Pasek and Justin Paul)

„Can’t Stop the Feeling,“ from Trolls (Music and lyrics by Justin Timberlake, Max Martin and Karl Johan Schuster)

„City of Stars,“ from La La Land (Music by Justin Hurwitz, lyrics by Benj Pasek and Justin Paul)

„The Empty Chair,“ from Jim: The James Foley Story (Music and lyrics by J. Ralph and Sting)

„How Far I’ll Go,“ from Moana (Music and lyrics by Lin-Manuel Miranda)

Best Production Design

Arrival (Production design: Patrice Vermette; Set decoration: Paul Hotte)

Fantastic Beasts and Where to Find Them (Production design: Stuart Craig; Set decoration: Anna Pinnock)

Hail, Caesar! (Production design: Jess Gonchor; Set decoration: Nancy Haigh)

La La Land (Production design: David Wasco; Set decoration: Sandy Reynolds-Wasco)

Passengers (Production design: Guy Hendrix Dyas; Set decoration: Gene Serdena)

Best Sound Editing

Arrival (Sylvain Bellemare)

Deepwater Horizon (Wylie Stateman and Renée Tondelli)

Hacksaw Ridge (Robert Mackenzie and Andy Wright)

La La Land (Ai-Ling Lee and Mildred Iatrou Morgan)

Sully (Alan Robert Murray and Bub Asman)

Best Sound Mixing

Arrival (Bernard Gariepy Strobl and Claude La Haye)

Hacksaw Ridge (Kevin O’Connell, Andy Wright, Robert Mackenzie and Peter Grace)

La La Land (Andy Nelson, Ai-Ling Lee and Steve A. Morrow)

Rogue One: A Star Wars Story (David Parker, Christopher Scarabosio and Stuart Wilson)

13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi (Greg P. Russell, Gary Summers, Jeffrey J. Haboush and Mac Ruth)

Best Visual Effects

Deepwater Horizon (Craig Hammack, Jason Snell, Jason Billington and Burt Dalton)

Doctor Strange (Stephane Ceretti, Richard Bluff, Vincent Cirelli and Paul Corbould)

The Jungle Book (Robert Legato, Adam Valdez, Andrew R. Jones and Dan Lemmon)

Kubo and the Two Strings (Steve Emerson, Oliver Jones, Brian McLean and Brad Schiff)

Rogue One: A Star Wars Story (John Knoll, Mohen Leo, Hal Hickel and Neil Corbould)

Best Animated Short

Blind Vaysha (Theodore Ushev)

Borrowed Time (Andrew Coats and Lou Hamou-Lhadj)

Pear Cider and Cigarettes (Robert Valley and Cara Speller)

Pearl (Patrick Osborne)

Piper (Alan Barillaro and Marc Sondheimer)

Best Documentary Short

Extremis (Dan Krauss)

4.1 Miles (Daphne Matziaraki)

Joe’s Violin (Kahane Cooperman and Raphaela Neihausen)

Watani: My Homeland (Marcel Mettelsiefen and Stephen Ellis)

The White Helmets (Orlando von Einsiedel and Joanna Natasegara)

Best Live-Action Short

Ennemis Interieurs (Selim Azzazi)

La Femme et le TGV (Timo von Gunten and Giacun Caduff)

Silent Nights (Aske Bang and Kim Magnusson)

Sing (Kristof Deak and Anna Udvardy)

Timecode (Juanjo Gimenez)

(via The Hollywood Reporter)


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