R. i. P. Stan Lee

November 12, 2018

R. i. P. Stan Lee (geb. 28. Dezember 1922 als Stanley Martin Lieber in New York – gest. 12. November 2018 in Los Angeles, Kalifornien)

Er spielte in mehr Blockbuster mit als jeder andere Schauspieler (behaupte ich mal bis zum Beweis des Gegenteils) und er schuf, mit einigen talentierten Zeichnern und Autoren, Marvel Comics mit unzähligen oft schon seit Jahrzehnten bekannten und beliebten Superhelden.

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R. i. P. Horst Bosetzky (-ky)

September 18, 2018

Horst Bosetzky (1. Februar 1938, Berlin – 16. September 2018, Berlin)

Seine ersten Kriminalromane veröffentlichte er ab 1971 als -ky. Er wollte seine bürgerliche Karriere als Hochschulprofessor nicht gefährden. Die Krimis waren Bestseller. Er begründete den einflussreichen Soziokrimi. Einige seiner Bücher wurden auch verfilmt. Der enorm produktive Autor war von 1991 bis 2001 Sprecher des Syndikats. Von 2000 bis 2014 war er Vorsitzender des Landesverband Berlin des Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) und manchmal hatte ich in den letzten Jahren den Eindruck, dass jede zweite Lesung in seiner Heimatstadt eine Bosetzky-Lesung war.

Mit ihm starb einer der wichtigen deutschen Krimiautoren; – das muss man, auch wenn man kein Fan von ihm ist, uneingeschränkt sagen.

Hinweise

Homepage von Horst Bosetzky

Lexikon der deutschen Kriminal-Autoren über Horst Bosetzky

Wikipedia über Horst Bosetzky


R. i. P. Philip Kerr

März 24, 2018

R. i. P. Philip Kerr (22. Febraur 1956 – 23. März 2018)

Eben erfahren: Philip Kerr ist mit 62 Jahren viel zu jung verstorben.

Bekannt wurde er als Erfinder von Bernie Gunther, einem Polizisten, der in Berlin während der Nazi-Zeitund danach ermittelte. Später schrieb er mehrere Einzelwerke, die alle das Prädikat „Pageturner“ (positiv gemeint) verdienen, Kinderbücher und drei Romane mit Scott Manson, die in der Welt des Fußballs spielen. Lesenswert sind alle seine Bücher.

Hier gibt es einen kleinen Überblick über die ersten Beileidsbekundungen. Weitere, auch ausführliche Nachrufe werden folgen. Auch hier.

Hinweise
Homepage von Philip Kerr
Krimi-Couch über Philip Kerr
Wikipedia über Philip Kerr (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Philip Kerrs „Der Wintertransfer“ (January Window, 2014)

Meine Besprechung von Philip Kerrs „Die Hand Gottes“ (Hand of God, 2015)

 

 

 


R. i. P. Tom Petty

Oktober 3, 2017

R. i. P. Tom Petty (20. Oktober 1950 in Gainesville, Florida – 2. Oktober 2017 in Santa Monica, Kalifornien)

Seit den Siebzigern einer der großen amerikanischen Songwriter.

Hier seine Super Bowl Halftime Show von 2008. Mit seinen großen Hits

Hier sein letztes Konzert am 25. September 2017 im Hollywood Bowl (nur Sound in Bootleg-Qualität)

Vor zehn Jahren spielten Tom Petty & The Heartbreakers in Pettys Geburtsort Gainesville, Florida – und das Konzert gibt es in guter Bild- und Tonqualität

Ein ausführliches Gespräch mit Tom Petty (von 2014)

Mehr über in bei Wikipedia (deutsch, englisch), AllMusic und auf seiner Homepage.


R. i. P. George A. Romero

Juli 16, 2017

R. i. P. George A. Romero (4. Februar 1940 – 16. Juli 2017)

Eben via The Hollywood Reporter erfahren: George A. Romero ist tot. Er hatte Lungenkrebs. Er starb im Schlaf.

Mit seinem Spielfilmdebüt „The Night of the Living Dead“ (Die Nacht der lebenden Toten; Die lebenden Toten) erfand er 1968 das Genre des Zombie-Horrorfilms und seitdem wissen wir, wie Zombies sich bewegen.

Danach drehte er auch einige andere Filme, wie „The Crazies“ (Crazies, 1973) und „The Dark Half“ (Stark – The Dark Half; Stephen Kings Stark, 1993). Sie alle standen und stehen im Schatten seiner Zombie-Filme. Denn er kehrte immer wieder zu ihnen zurück und er benutzte seine Filme für ätzende Gesellschaftskritik. Das unterscheidet seine Filme von denen seiner zahlreichen Nachahmer, die sich in ihren Zombiefilmen die Gesellschaftskritik sparten und sich nur auf die „Kotztüten-Szenen“ konzentrierten.

Romeros letzter Spielfilm war 2009 „Survival of the Dead“.

 

Demnächst werden die Nachrufe explodieren.

Wikipedia (deutsch, englisch) dient gut als erster Überblick.

 

Außerdem

Senses of Cinema über George A. Romero (von Brian Wilson, November 2006)

tip: Jörg Buttgereit unterhält sich mit George A. Romero (5. Mai 2010)

Shock till you drop interviewt George A. Romero (12. Mai 2010)

Homepage of the Dead (eine lebendige Fanseite)

Dead Source (noch eine Fanseite; schon etwas untot)

Internet Archive: “The Night of the Living Dead” (Yep, der komplette Film mit dem alles begann)

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „George A. Romero und seine Filme“(2010)

Meine Besprechung von George A. Romero/Alex Maleevs „Empire of the Dead – Erster Akt“ (Empire of the Dead – Act One, 2014)

Meine Besprechung von George A. Romero/Dalibor Talajics „Empire of the Dead – Zweiter Akt“ (Empire of the Dead: Act Two, 2014/2015)

Meine Besprechung von George A. Romero/Andrea Muttis „Empire of the Dead – Dritter Akt“ (Empire of the Dead – Act Three # 1 – 5, 2015)

George A. Romero in der Kriminalakte

 


R. i. P. David Bowie

Januar 11, 2016

R. i. P. David Bowie (8. Januar 1947 in Brixton, London – 10. Januar 2016 in New York City)
Am Freitag veröffentlichte David Bowie seine neue CD „Blackstar“. Am Montag bestätigte sein Sohn Duncan Jones, seinen Tod und damit die Meldung auf Bowies Facebook-Seite: „David Bowie died peacefully today surrounded by his family after a courageous 18 month battle with cancer.“ Auch wenn es von Bowie so geplant war, beherrschte er die vergangenen Tage (die neue CD), heute (die Todesnachricht und die ersten Nachrufe) und die kommenden Tagen die Medien.
Was soll ich da noch originäres sagen? Außer vielleicht, dass ich ihn, wie viele andere Bowie-Fans, durch „Let’s Dance“, „China Girl“, „Modern Love“ und „Cat People“ und den Videos dazu kennen lernte und zu einem Fan wurde, weil er, wie ich beim Anhören und Kaufen seiner älteren Werke (Hey, ich habe sogar die französische Version von „Heroes“!) bemerkte, sich nicht wiederholte. Seine LPs/CDs, die er nach „Let’s Dance“ veröffentlichte, waren, nun, durchwachsen bis unhörbar („Earthling“), aber immer überraschend. Auch seine Rockband „Tin Machine“ gefiel mir. In den letzten Jahren, so ab „Hours“, verlegte er sich dann auf das Pflegen seiner Legende, was zu durchgehend gelungenen, aber auch überraschungsfreien CDs führte.
In den Achtzigern trat Bowie auch öfter als Filmschauspieler auf. Sein erste legendäre Filmrolle war 1976 die Hauptrolle in dem Science-Fiction-Klassiker „Der Mann, der vom Himmel fiel“. Danach kamen „Begierde“ (The Hunger), „Furyo – Merry Christmas Mr. Lawrence“, „Kopfüber in die Nacht“ (eine Nebenrolle), „Absolute Beginners“, „Die Reise ins Labyrinth“ (beide Male war er auch am Soundtrack beteiligt) und „Die letzte Versuchung Christi“. 1992 trat er in „Twin Peaks – Der Film“ auf. Danach beendete er im wesentlichen seine Filmkarriere, in der er eine viel bessere Figur als andere Sänger machte.
Weitere Informationen über ihn gibt es auf seiner Homepage, bei Allmusic und Wikipedia (deutsch, englisch).


R. i. P. Paul Bley

Januar 6, 2016

R. i. P. Paul Bley (10. November 1932 – 3. Januar 2016)

Einer der großen und großartigen Free-Jazz-Pianisten ist gestorben.

Aber seine Musik bleibt:

Weitere Informationen über den Kanadier gibt es auf seiner Homepage, bei Wikipedia (deutsch, englisch) und AllMusic.


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