TV-Tipp für den 21. Juli: Wehrlos – Die Tochter des Generals

Juli 20, 2010

Nach dem Besuch des Biergartens

Kabel 1, 22.30

Wehrlos – Die Tochter des Generals (USA 1999, R.: Simon West)

Drehbuch: Christopher Bertolini, William Goldman, Scott Rosenberg (ungenannt)

LV: Nelson De

Mille: The General´s Daughter, 1992 (Wehrlos – Die Tochter des Generals)

Auf dem Militärstützpunkt Fort MacCallum wird eine nackte Frauenleiche gefunden. Sie ist eine junge Offizierin und die Tochter des Basiskommandanten Campbell. Den Militärermittlern Brenner und Sunhill bleiben nur 36 Stunden, bis das FBI den Fall übernimmt.

Die deutsche Kritik war von diesem optisch überzeugendem 08/15-Whodunit nicht begeistert: „Politisch korrekter Schund über die Not der Frau in der Männerdomäne Armee, effekthascherisch inszeniert und von John Travolta und James Woods (zu) gut gespielt.“ (Film 11/99) oder „Einer jener Filme, die Unbehagen hinterlassen: ehrlich in Handwerk und Gesinnung, indifferent für den Zuschauer.“ (AZ, 18. 11. 1999)

Auf der Haben-Seite sind neben der Optik die Schauspieler, die teilweise wirklich gute Szenen haben. Aber die Story erreicht kaum das Niveau einer „Criminal Intent“-Folge.

Der deutsche Titel „Wehrlos“ ist, im Gegensatz zum Originaltitel, mal wieder vollkommener Quatsch. Denn „Wehrlos“ ist in „The General’s Daughter“ niemand.

Der Film ist FSK-16 und aufgrund der Uhrzeit müsste heute die ungekürzte Version gezeigt werden. Für die 20.15-Uhr-Ausstrahlung wird normalerweise auf eine sinnentstellend beschnittene Version (im Wesentlichen wurde das Motiv herausgeschnitten) zurückgegriffen.

Und was sagt der Autor zur Verfilmung? „In the case of The General’s Daughter, the final drafts stayed true and close to the substance and intent of my novel. (…) What I can say is that the essence of my novel was captured and conveyed on the screen through excellent acting, sharp and funny dialoge, and through the use of visual settings that even the best novelist can’t convey on paper.”

Mit John Travolta, Madeleine Stowe, Timothy Hutton, James Woods, James Cromwell, Clarence Williams III

Hinweise

Homepage von Nelson DeMille

Schnittberichte über die Kürzungen

January Magazine unterhält sich mit Nelson DeMille (März 2000)

Wikipedia über Nelson DeMille (deutsch, englisch)

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Neue TV-Krimi-Buch-Tipps online

Juni 4, 2010

Trotz Feier- und Brückentagen hat der sonnenbadende Alligator-Alfred meine neuen TV-Krimi-Buch-Tipps hübsch bebildert und online gestellt. Welche Krimiverfilmungen laufen demnächst im TV?

Viel skandinavisches Holz wird die kommenden Tage im Fernsehen gezeigt. Wer auch andere Wälder erkunden will, sollte sich Sidney Lumets Reginald-Rose-Verfilmung „Die zwölf Geschworenen“, Rob Reiners Stephen-King-Verfilmung „Misery“ (nach einem Drehbuch von William Goldman), Claude Chabrols Patricia-Highsmith-Verfilmung „Der Schrei der Eule“ und seine Nicholas-Blake-Verfilmung „Das Biest muß sterben“, René Clements Day-Keene-Verfilmung „Wie Raubkatzen“, Alfred Hitchcocks „Der Mann, der zuviel wusste“, Jonathan Demmes Richard-Condon-Verfilmung „Der Manchurian Kandidat“, Barry Sonnenfelds Elmore-Leonard-Verfilmung „Schnappt Shorty“, Jack Smights Ross-MacDonald-Verfilmung „Ein Fall für Harper“ (Uups, noch ein Drehbuch von William Goldman) und Damiano Damianis Leonardo-Sciascia-Verfilmung „Don Mariano weiß von nichts“ ansehen.


Kleinkram – mit vielen Drehbüchern

Februar 23, 2010

Spinetingler ist wieder zurück, unter anderem mit dem Hinweis, dass Dennis Lehane die Einleitungen für drei Neuveröffentlichungen von Parker-Romanen von Richard Stark geschrieben hat, einer Besprechung der Graphic Novel „The Chill“ von Jason Starr und Mick Bertilorenzi, einer Besprechung der Dennis-Lehane-Verfilmung „Shutter Island„, zwei neuen Poster für die Jim-Thompson-Verfilmung „The Killer inside me“ und einem Poster und mehreren Trailern für die demnächst im US-TV startende, auf einer Geschichte von Elmore Leonard basierende Serie „Justified“.

Bei BSC gibt es ein knapp 15-minütiges Interview mit T. Jefferson Parker.

Das hat wohl kaum jemand mitbekommen: Der Verband der deutschen Filmkritik hat den Preis der deutschen Filmkritik verliehen. Der große Gewinner war Michael Haneke mit „Das weiße Band“ in den Kategorien Spielfilm, Drehbuch, Kamera und bester Schauspieler.

Michael Haneke bedankt sich.

Zum Abschluss gibt’s einige DREHBÜCHER:

Andrew Kevin Walker/Will Self: The Wolfman

Robert Harris, Roman Polanski: The Ghostwriter (aka The Ghost) (nach dem Roman von Robert Harris)

Laeta Kalogridis: Shutter Island (nach dem Roman von Dennis Lehane) (oder hier)

William Monahan/Andrew Bovell: Edge of Darkness („Auftrag Rache“, Deutscher Kinostart am 11. März 2010)

William Monahan: The Departed (nicht datierte Fassung)

William Monahan: The Departed (Fassung vom 23. Mai 2005)

William Monahan: The Departed (Fassung vom 7. Juli 2006)

Harold Pinter: Sleuth („1 Mord für 2“, nach dem Theaterstück von Anthony Shaffer)

Larry Cohen: Phone Booth („Nicht auflegen!“)

Michael Ferris/John D. Brancato: Terminator Salvation (Terminator – Die Erlösung [nur wegen der Vollständigkeit])

Tedi Sarafian: Terminator 3 – Rise of the Machines (Fassung vom 10. Juli 1997, „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“; keine Ahnung wie nah am Film diese Fassung ist)

James Cameron/William Wisher jr.: Terminator 2 – Judgment Day (Terminator 2 – Tag der Abrechnung)

James Cameron: The Terminator

Hampton Fancher/David Peoples: The Blade Runner (Final Script vom 23. Februar 1981, nach dem Roman von Philip K. Dick)

William Goldman: All the president’s men („Die Unbestechlichen“)

Waldo Salt/Norman Wexler: Serpico

Billy Wilder/Raymond Chandler: Double Indemnity („Frau ohne Gewissen“, nach dem Roman von James M. Cain; Seite 32 fehlt)

Julius J. Epstein/Philip G. Epstein/Howard Koch: Casablanca (Fassung vom 1. Juni 1942)

William Faulkner/Leigh Brackett/Jules Furthman: The Big Sleep (nach dem Roman von Raymond Chandler)


Neue Drehbücher: „New Moon“, Schätze, Straßen und ein sinkendes Schiff

November 30, 2009

Für einen guten Film braucht man ein gutes Drehbuch. Ob diese Weisheit stimmt, kann bei einigen Drehbüchern überprüft werden:

demächst im Kino

Joe Penhall: The Road (die, wie man hört, sehr düstere Verfilmung von Cormac McCarthys gleichnamigem Roman)

Terry Gilliam/Charles McKeown: The Imaginarium of Doctor Parnassus (Fassung vom 26. Mai 2007)

Peter Morgan: The Damned United (Fassung vom 2. Juli 2008, nach dem Roman von David Peace)

 

schon im Kino

Melissa Rosenberg: The Twilight Saga: New Moon (2. Fassung, 21. Dezember 2008; ist zwar kein Film für mich, aber…)

Pedro Almodóvar: Broken Embraces (Los Abrazos Rotos – Vierte Fassung; lief bei uns als „Zerrissene Umarmungen“)

Michael Haneke: Das weiße Band (Ähem, übersetzt und deshalb „The white Ribbon“)

William Monahan: Body of Lies (Pink Revisions, 21. September 2007)

Sofia Coppola: Lost in Translation (Fassung vom 2. September 2002)

Stephen Gaghan: Traffic (Nicht datierte Fassung)

Stephen Gaghan: Traffic (Fassung vom 3. Dezember 1999)

Drew Goddard: Cloverfield (Fassung vom 8. Juni 2007)

Scott Derrickson: The day, the earth stood still (Nicht datierte Fassung des Remakes mit Keanu Reeves; offiziell stammt das Drehbuch von David Scarpa und Derrickson führte Regie)

Josh Friedman/David Koepp: War of the Worlds (1st rewrite draft, – und noch ein SF-Remake)

 

Klassiker

James Cameron: Titanic (nicht datiert)

Steven Spielberg: Close Encounters of the third Kind (Fassung vom 12. Mai 1976)

Robert Rossen: The Treasure of the Sierra Madre (Fassung vom 1. Januar 1947)

John Ridley: U-Turn (Zweite Fassung vom Oktober 1994)

John Pogue: U. S. Marshals (Fassung vom 29. Februar 1997; die Fortsetzung von „Auf der Flucht“ hieß bei uns „Auf der Jagd“ und Tommy Lee Jones spielte wieder U. S. Marshal Samuel Gerard)

William Goldman: Butch Cassidy and Sundance Kid (das müsste schon länger im Netz sein, aber weil der Film zu meinen Lieblingen gehört…)

 

 

 


TV-Tipp für den 17. Oktober: Absolute Power

Oktober 17, 2009

RTL II, 22.30

Absolute Power (USA 1997, R.: Clint Eastwood)

Drehbuch: William Goldman

LV: David Baldacci: Absolute Power, 1996 (Der Präsident, Absolute Power)

Einbrecher Luther Whitney beobachtet bei einem Einbruch, wie der US-Präsident eine Frau vergewaltigt und diese von seinen Leibwächtern umgebracht wird. Danach steht Whitney auf der Abschussliste verschiedener Dienste.

Ein brillanter und bitterböser Politthriller; auch wenn Goldman sich weit von Baldaccis Vorlage entfernt. „Absolute Power“ ist im besten Sinne altmodisches Kino mit einer Regie erstklassiger Darsteller.

Mit Clint Eastwood, Gene Hackman, Ed Harris, Laura Linney, Judy Davis, Scott Glenn, Dennis Haysbert, E. G. Marshall

Hinweis

Homepage von David Baldacci


TV-Tipp für den 19. September: Die verfilmten Kriminalromane

September 19, 2009

ZDF, 20.15

Einsatz in Hamburg: Tödliches Vertrauen (D 2009, R.: Buddy Giovinazzo)

Drehbuch: Stefan Cantz, Jan Hinter

Ein neuer Fall für Kommissarin Jenny Berlin: sie soll herausfinden, wer die alleinerziehende Mutter eines achtjährigen, schweigsamen Schlüsselkindes erstach.

Zwölfter Einsatz der Kommissarin und weil Cantz, Hinter und Giovinazzo normalerweise überzeugende Arbeiten abliefern, dürfte dieser “Einsatz in Hamburg” für einen spannenden Abend sorgen.

Mit Aglaia Szyszkowitz, Rainer Strecker, Hannes Hellmann, Victoria Trauttmansdorff, Bruno Schubert, Florian Lukas, Anja Kling, Oliver Stokowski

Pro 7, 22.20

Kill Bobby Z – Ein Deal um Leben und Tod (USA 2007, R.: John Herzfeld)

Drehbuch: Bob Krakower, Allen Lawrence

LV: Don Winslow: The Death and Life of Bobby Z, 1997 (Die Wiederauferstehung des Bobby Z)

Knacki Tim Kearney ist ein echter Pechvogel. Aber da erhält er von dem Drogenpolizisen Tad Gruzsa ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: er soll freikommen, wenn er bei einem Gefangenenaustausch den legendären Drogendealer Bobby Z. spielt. Natürlich geht der Austausch schief und Kearney hat jetzt wirkliche Probleme.

Unterhaltsame, weitgehend unterschätzter Actionthriller, der sich an das Buch hält.

Mit Paul Walker, Laurence Fishburne, Olivia Wilde, Jason Flemyng, Keith Carradine, Joaquim de Almeida, J.R. Villarreal, Jason Lewis, Jacob Vargas, Michael Bowen

Wiederholung: Sonntag, 20. September, 02.30 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Homepage von Don Winslow

Meine Besprechung von “Pacific Private” (The Dawn Patrol, 2008)

Kabel 1, 00.05

Wehrlos – Die Tochter des Generals (USA 1999, R.: Simon West)

Drehbuch: Christopher Bertolini, William Goldman, Scott Rosenberg (ungenannt)

LV: Nelson De Mille: The General´s Daughter, 1992 (Wehrlos – Die Tochter des Generals)

Auf dem Militärstützpunkt Fort MacCallum wird eine nackte Frauenleiche gefunden. Sie ist eine junge Offizierin und die Tochter des Basiskommandanten Campbell. Den Militärermittlern Brenner und Sunhill bleiben nur 36 Stunden, bis das FBI den Fall übernimmt.

Die deutsche Kritik war von diesem optisch überzeugendem 08/15-Whodunit nicht begeistert: „Politisch korrekter Schund über die Not der Frau in der Männerdomäne Armee, effekthascherisch inszeniert und von John Travolta und James Woods (zu) gut gespielt.“ (Film 11/99) oder „Einer jener Filme, die Unbehagen hinterlassen: ehrlich in Handwerk und Gesinnung, indifferent für den Zuschauer.“ (AZ, 18. 11. 1999)

Auf der Haben-Seite sind neben der Optik die Schauspieler, die teilweise wirklich gute Szenen haben. Aber die Story erreicht kaum das Niveau einer „Criminal Intent“-Folge.

Der deutsche Titel „Wehrlos“ ist, im Gegensatz zum Originaltitel, mal wieder vollkommener Quatsch. Denn „Wehrlos“ ist in „The General’s Daughter“ niemand.

Der Film ist FSK-16 und für die 20.15-Uhr-Ausstrahlung wird normalerweise auf eine sinnentstellend beschnittene Version (im Wesentlichen wurde das Motiv herausgeschnitten) zurückgegriffen. Die heutige Nachtwiederholung dürfte dagegen ungekürzt sein.

Und was sagt der Autor zur Verfilmung? „In the case of The General’s Daughter, the final drafts stayed true and close to the substance and intent of my novel. (…) What I can say is that the essence of my novel was captured and conveyed on the screen through excellent acting, sharp and funny dialoge, and through the use of visual settings that even the best novelist can’t convey on paper.”

Mit John Travolta, Madeleine Stowe, Timothy Hutton, James Woods, James Cromwell, Clarence Williams III

Hinweise

Homepage von Nelson De Mille

Schnittberichte über die Kürzungen


TV-Tipp für den 15. September: Die verfilmten Kriminalromane

September 15, 2009

Arte, 14.45

16 Uhr 50 ab Paddington (GB 1961, R.: George Pollock)

Drehbuch: David Pursall, Jack Seddon

LV: Agatha Christie: 4.50 from Paddington, 1957 (16 Uhr 50 ab Paddington)

Miss Marple beobachtet in einem vorüberfahrenden Zug einen Mord. Die Polizei glaubt der schrulligen alten Frau nicht. Deshalb klärt sie den Fall alleine auf.

Erster Miss Marple-Film, der den Plot mit reichlich britischem Humor würzte.

Mit Margaret Rutherford, Arthur Kennedy, Stringer Davis

Kabel 1, 20.15

Wehrlos – Die Tochter des Generals (USA 1999, R.: Simon West)

Drehbuch: Christopher Bertolini, William Goldman, Scott Rosenberg (ungenannt)

LV: Nelson De Mille: The General´s Daughter, 1992 (Wehrlos – Die Tochter des Generals)

Auf dem Militärstützpunkt Fort MacCallum wird eine nackte Frauenleiche gefunden. Sie ist eine junge Offizierin und die Tochter des Basiskommandanten Campbell. Den Militärermittlern Brenner und Sunhill bleiben nur 36 Stunden, bis das FBI den Fall übernimmt.

Die deutsche Kritik war von diesem optisch überzeugendem 08/15-Whodunit nicht begeistert: „Politisch korrekter Schund über die Not der Frau in der Männerdomäne Armee, effekthascherisch inszeniert und von John Travolta und James Woods (zu) gut gespielt.“ (Film 11/99) oder „Einer jener Filme, die Unbehagen hinterlassen: ehrlich in Handwerk und Gesinnung, indifferent für den Zuschauer.“ (AZ, 18. 11. 1999)

Auf der Haben-Seite sind neben der Optik die Schauspieler, die teilweise wirklich gute Szenen haben. Aber die Story erreicht kaum das Niveau einer „Criminal Intent“-Folge.

Der deutsche Titel „Wehrlos“ ist, im Gegensatz zum Originaltitel, mal wieder vollkommener Quatsch. Denn „Wehrlos“ ist in „The General’s Daughter“ niemand.

Der Film ist FSK-16 und für die 20.15-Uhr-Ausstrahlung wird normalerweise auf eine sinnentstellend beschnittene Version (im Wesentlichen wurde das Motiv herausgeschnitten) zurückgegriffen.

Und was sagt der Autor zur Verfilmung? „In the case of The General’s Daughter, the final drafts stayed true and close to the substance and intent of my novel. (…) What I can say is that the essence of my novel was captured and conveyed on the screen through excellent acting, sharp and funny dialoge, and through the use of visual settings that even the best novelist can’t convey on paper.”

Mit John Travolta, Madeleine Stowe, Timothy Hutton, James Woods, James Cromwell, Clarence Williams III

Hinweise

Homepage von Nelson De Mille

Schnittberichte über die Kürzungen

ARD, 01.05

Haben und Nichthaben (USA 1944, R.: Howard Hawks)

Drehbuch: Jules Furthman, William Faulkner

LV: Ernest Hemingway: To have and have not, 1937 (Haben und Nichthaben)

Kutterkapitän Morgan kümmert sich um seine Geschäfte und den regelmäßigen Zufluss von Alkohol. Da lernt er Marie kennen und lieben. Sie kämpft gegen die Vichy-Regierung und reißt ihn aus seiner Passivität.

Hawks Abenteuerfilm hat mit dem Buch nichts mehr zu tun. Ist trotzdem die bekannteste Verfilmung des Romans – wegen Bogart und Bacall, die sich während der Dreharbeiten ineinander verliebten und zu einem von Hollywoods Traumpaaren wurden.

Mit Humphrey Bogart, Lauren Bacall, Walter Brennan

ARD, 02.45

Jagd im Nebel (USA 1945, R.: Herman Shumlin)

Drehbuch: Robert Buckner

LV: Graham Greene: The confidential agent, 1939 (Jagd im Nebel)

1937: Ein Agent soll die englischen Minenbesitzer überzeugen, ihre Kohle nach Spanien zu liefern.

Agentenkrimi

Mit Charles Boyer, Lauren Bacall, Peter Lorre


TV-Tipp für den 1. März: Misery

Februar 28, 2009

Kabel 1, 00.00

Stephen King’s Misery (USA 1990, R.: Rob Reiner)

Drehbuch: William Goldman

LV: Stephen King: Misery, 1987 (Sie)

Des Schriftstellers Alptraum (hilflos ans Bett gefesselt in den Händen eines fanatischen Fans), des Zuschauers Vergnügen. Eine der besten Verfilmungen des Grandmasters der Mystery Writers of America.

Kathy Bates erhielt für ihre furchterregende Darstellung der helfenden Krankenschwester den Oscar, den Chicago Film Critics Association Awards und den Golden Globe als beste Schauspielerin.

Mit James Caan, Kathy Bates, Richard Farnsworth, Lauren Bacall, Frances Sternhagen

Hinweise

Homepage von Stephen King

Mein Porträt zu Stephen Kings Geburtstag

Meine Besprechung von Stephen Kings/Richard Bachmans „Qual“ (Blaze, 2007)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Nachgelassene Dinge“ (The things they left behind) in Ed McBains „Die hohe Kunst des Mordens“ (Transgressions, 2005)


TV-Tipp für den 19. Juli

Juli 19, 2008

Kabel 1, 00.10

Der Marathon-Mann (USA 1976, R.: John Schlesinger)

Drehbuch: William Goldman

LV: William Goldman: Marathon Man, 1974 (Der Marathonmann)

Ein Student kommt, durch seinen ermordeten Bruder, einer Nazi-Organisation auf die Spur.

Spannender Thriller mit hochkarätiger Besetzung und einer – immer noch – schrecklichen Zahnarzt-Szene. Ursprünglich sollte sie länger sein, aber Testvorführungen ergaben, dass das zuviel Grauen war.

Mit Dustin Hoffman, Laurence Olivier, Roy Scheider, Marthe Keller, William Devane


TV-Tipp für den 1. Dezember

Dezember 1, 2007

Vox, 20.15

Absolute Power (USA 1997, R.: Clint Eastwood)

Drehbuch: William Goldman

LV: David Baldacci: Absolute Power, 1996 (Der Präsident, Absolute Power)

Einbrecher Luther Whitney beobachtet bei einem Einbruch, wie der US-Präsident eine Frau vergewaltigt und diese von seinen Leibwächtern ungebracht wird. Danach steht Whitney auf der Abschussliste verschiedener Dienste.

Ein brillianter und bitterböser Politthriller; auch wenn Goldman sich weit von Baldaccis Vorlage entfernte. „Absolute Power“ ist im besten Sinne altmodisches Kino mit einer Regie erstklassiger Darsteller.

Mit Clint Eastwood, Gene Hackman, Ed Harris, Laura Linney, Judy Davis, Scott Glenn, Dennis Haysbert, E. G. Marshall

Wiederholung um 00.30 Uhr

Hinweise:

Homepage von David Baldacci

Krimi-Couch über David Baldacci

Drehbuch „Absolute Power“ von William Goldman


TV-Tipp für den 20. September

September 19, 2007

Das Vierte, 20.15

Ein Fall für Harper (USA 1966, R.: Jack Smight)

Drehbuch: William Goldman

LV: Ross MacDonald: The moving target, 1949 (Reiche sterben auch nicht anders, Das wandernde Ziel)

Privatdetektiv Lew Harper soll den verschwundenen Mann der reichen Mrs. Sampson finden.

Wenn wir von einflussreichen Privatdetektivromanautoren sprechen, darf ein Name nicht fehlen: Ross MacDonald.

Hier die kommerziell erfolgreiche Verfilmung des ersten Archer-Romans. Lew Archer heißt im Film Lew Harper. Der Grund dafür war, so Goldman im Audiokommentar zur DVD, dass MacDonald die Rechte am Namen nicht abgeben wollte. „Ein Werk nur mittlerer Qualität“ (Meinolf Zurhorst: Lexikon des Kriminalfilms)

Drehbuchautor William Goldman schreibt im lesenswerten „Das Hollywood-Geschäft“ (Adventures in the Sreen Trade, 1984) über „Ein Fall für Harper“ und die Qualität seines Drehbuchs: „Der daraus entstandene Film war übrigens aus einer Vielzahl von Gründen sehr erfolgreich, von denen ich keinen für mich verbuchen kann.“

Mit Paul Newman, Lauren Bacall, Julie Harris, Janet Leigh, Arthur Hill, Robert Wagner, Robert Webber, Shelley Winters, Strother Martin

Hinweise:  

Krimi-Couch über Ross MacDonald 

Thrilling Detective über Ross MacDonald 

Thrilling Detective über Lew Archer

January Magazine über Ross MacDonald und Lew Archer


TV-Tipp für den 19. August

August 18, 2007

Wir buchstabieren die Stars durch. Gestern Steve McQueen, heute Robert Redford. Bei ihm (geboren 18. August 1936) ist es ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk.

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Das Vierte, 18.10

Vier schräge Vögel (USA 1971, R.: Peter Yates)

Drehbuch: William Goldman

LV: Donald E. Westlake: The hot rock, 1970 (Finger weg von heißem Eis)

Dortmunder und seine Gang klauen aus dem Brooklyn-Museum den Saber-Diamnten. Der erste Diebstahl gelingt, aber ab dann geht alles schief.

Durchwachsene Verfilmung des ersten Dortmunder-Romans mit Starbesetzung und cooler Quincy Jones-Musik. 

Ursprünglich, so sagt Donald Westlake, war „The hot rock“ als ein weiteres Parker-Abenteuer geplant. Aber dann bemerkte er, dass Parker niemals den gleichen Gegenstand öfters stehlen würde. Also erfand er Parkers witzigen Bruder John Dortmunder. Bei ihm gehen die Raubzüge mit schöner Regelmäßigkeit schief.

Mit Robert Redford, George Segal, Zero Mostel, Ron Leibmann, Paul Sand, Moses Gunn, William Redfield

Auch bekannt als „Zwei dufte Typen“

Hinweise:

Homepage von Donald E. Westlake:

http://www.donaldwestlake.com/   

Meine Texte über Donald E. Westlake:

Besprechung von „What’s so funny?“ von Donald E. Westlake:

http://www.alligatorpapiere.de/spurensuche-vierzig.html  

Donald Westlake (als Richard Stark) in der Spurensuche:

Porträt der Parker-Romane:

http://www.alligatorpapiere.de/spurensuche-dreissig.html  

Rezension „Ask the Parrot“:

http://www.alligatorpapiere.de/spurensuche-dreissig-sechs.html


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