TV-Tipp für den 29. Juni: Kick-Ass

Juni 29, 2017

Vox, 22.05

Kick-Ass (USA 2010, Regie: Matthew Vaughn)

Drehbuch: Jane Goldman, Matthew Vaughn

LV: Mark Millar/John S. Romita Jr.: Kick-Ass, 2008 – 2010 (Comic)

Dave, ein Junge ohne besondere Fähigkeiten, will zu einem Superhelden werden. Seine ersten Taten sorgen auf YouTube für grandiose Klickzahlen und noch mehr Gelächter. Da trifft er Hit Girl und Big Daddy – und er ist in einem veritablen Kampf zwischen Gut und Böse verwickelt.

Köstliche, ziemlich brutale und vollkommen respektlose Parodie auf das Superheldentum in Comics und Filmen.

Am kommenden Donnerstag, den 6. Juli, zeigt Vox um 22.30 Uhr (Wdh. um 02.30 Uhr) „Kick-Ass 2“.

mit Aaron Johnson, Chloe Moretz, Christopher Mintz-Plasse, Mark Strong, Nicholas Cage

Wiederholung: Freitag, 30. Juni, 00.40 Uhr (Taggenau!)

Bonushinweis

Es gibt neues Altes und Neues von Mark Millar.

Als zweiter Band der Mark Millar Collection ist „Wolverine: Staatsfeind“ erschienen. Die Erstausgabe erschien 2003 in den USA. In der Geschichte erhält Wolverine von einem mythischen Ninja-Clan eine Gehirnwäsche. Danach beginnt er gegen seine alten Freunde zu kämpfen.

In dem Weltraum-Abenteuer „Empress“, im Original zwischen Juni 2016 und Januar 2017 in sieben Heften erschienen, flieht die Königin Emporia mit ihren Kindern vor ihrem Ehemann König Morax. Der Tyrann verfolgt sie und wir lernen einige neue Welten kennen.

Mark Millar/Stuart Immonen: Empress

(übersetzt von Bernd Kronsbein)

Panini Comics, 2017

200 Seiten

19,99 Euro

Mark Millar/John Romita Jr.: Wolverine: Staatsfeind (Mark Millar Collection 2)

(übersetzt von Jürgen Petz)

Panini Comics, 2017

356 Seiten

29,99 Euro

Hinweise

Film-Zeit über „Kick-Ass“

Rotten Tomatoes über „Kick-Ass“

Wikipedia über „Kick-Ass“ (deutsch, englisch)

Homepage von Mark Millar

Meine Besprechung von Mark Millar/J. G. Jones‘ „Wanted (Mark Millar Collection 1)“ (Wanted # 1 – 6, Dezember 2003 – Februar 2005)

Meine Besprechung von Mark Millar/Steve McNivens „Nemesis“ (Nemesis, 2010/2011)

Meine Besprechung von Mark Millar/Grant Morrisons “Vampirella: Heiliger Krieg (Master Series 1)”

Meine Besprechung von Mark Millar/Steve McNivens „Wolverine: Old Man Logan“ (Old Man Logan, 2008/2009)

 

Meine Besprechung von Mark Millar/John Romita, Jr. „Kick-Ass 2 (Band 1)“ (Kick-Ass 2 – Issue 1 – 4, Dezember 2010 – November 2011)

Meine Besprechung von Mark Millar/John Romita, Jr. „Kick-Ass 2 (Band 2)“ (Kick-Ass 2 – Issue 5 – 7, Januar – Mai 2012)

Meine Besprechung von Mark Millar/John Romita, Jr. „Hit-Girl – Kick-Ass 2: Die Vorgeschichte“ (Hit-Girl, Issue 1 – 5, August 2012 – April 2013)

Meine Besprechung von Mark Millar/Leinil Yus „Superior – Band 2“ (Superior, Issue 5 – 7, Dezember 2011 – März 2012)

Meine Besprechung von Mark Millar/Dave Gibbons‘ „Secret Service“ (Secret Service # 1- 6, Juni 2012 – April 2013)

Meine Besprechung von Mark Millar/John Romita jr. „Kick-Ass 3 – Band 1“ (Kick-Ass 3, # 1 – 5, Juli 2013 – Januar 2014)

Meine Besprechung von Mark Millar/John Romita jr. „Kick-Ass 3 – Band 2“ (Kick-Ass 3 – # 6 – 7, April – August 2014)

Meine Besprechung von Mark Millar/Leinil Yu/Nacho Vigalondos (Co-Autor/Drehbuch) „Super Croocks – Band 1: Der Coup“ (Super Crooks # 1 – 4, 2012)

Meine Besprechung von Jeff Wadlows Mark-Millar-Verfilmung „Kick-Ass 2“ (Kick-Ass 2, USA 2013)

Meine Besprechung von Matthew Vaughns Mark-Millar-Verfilmung „Kingsman: The Secret Service“ (Kingsman: The Secret Service, USA/Großbritannien 2015)

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TV-Tipp für den 8. November: The Illusionist – Nichts ist wie es scheint

November 8, 2016

Disney Channel, 20.15

The Ilusionist – Nichts ist wie es scheint (USA/Tschechien 2006, Regie: Neil Burger)

Drehbuch: Neil Burger

LV: Steven Millhauser: Eisenheim the Illusionist (Kurzgeschichte, aus The Barnum Museum, 1990)

Nach Jahren des Reisen kehrt der Illusionist Eisenheim um die Jahrhundertwende nach Wien. Dort trifft er während einer Show seine Jugendliebe, die ihn immer noch liebt, aber demnächst den krankhaft eifersüchtigen, egomanischen und an Minderwertigkeitsgefühlen leidenden Kronprinz Leopold heiraten soll. Da sind Konflikte vorprogrammiert.

Eindrucksvoll gespielter und prächtig ausgestatteter Historien- und Kriminalfilm, dessen Zaubertricks authentisch dem Standard der damaligen Zeit entsprechen. Er braucht den Vergleich mit Christopher Nolans ähnlich gelagertem Film ‚The Prestige‘ nicht zu scheuen.“ (Lexikon des internationalen Films)

Yep. Aber im Gegensatz zu Nolans Film wurde Burgers Film bei uns gleich als DVD veröffentlicht. Und eigentlich kann man sich die Pointe denken. Bis dahin gibt es keine Erklärungen zu Eisenheims Tricks, aber gute, lustvoll aufspielende Schauspieler in historischer Kulisse.

Kameramann Dick Pope war für den Oscar nominiert.

Die Musik ist von Philip Glass.

mit Edward Norton, Paul Giamatti, Jessica Biel, Rufus Sewell, Eddie Marsan, Jake Wood, Tom Fisher, Aaron Johnson (jetzt „Kick Ass“ Aaron Taylor-Johnson)

Hinweise

Moviepilot über „The Illusionist“

Metacritic über „The Illusionist“

Rotten Tomatoes über „The Illusionist“

Wikipedia über „The Illusionist“ (deutsch, englisch)


DVD-Kritik: Glenn Close ist „Albert Nobbs“

Dezember 27, 2013

 

Glenn Close spielte Albert Nobbs erstmals 1982 im Theater. Seitdem ließ sie die Geschichte der Frau, die im viktorianischen England als Butler lebt, nicht mehr los. Sie spielte Nobbs mehrmals auf der Bühne und war auch die treibende Kraft hinter der Verfilmung, der ihr verdiente Nominierungen als beste Hauptdarstellerin für den Oscar, den Golden Globe und den Preis der Screen Actors Guild einbrachte.

Die Geschichte spielt im späten 19. Jahrhundert in einer exklusiven, sehr auf Traditionen achtenden Pension in Dublin. Dort ist der zurückhaltende, immer korrekte Albert Nobbs bei den Gästen und dem Personal beliebt. Allerdings darf auch niemand erfahren, dass er eine sie ist.

Als er älter wird und Geld gespart hat, denkt er an die Zukunft: er will ein Geschäft eröffnen. Am liebsten mit einer Frau. Aber er weiß nicht, wie er sich einer Frau nähern soll. Dennoch wählt er das ebenfalls in der Pension arbeitende Hausmädchen Helen (Mia Wasikoska) aus. Die ist allerdings in Joe (Aaron Johnson) verliebt, einen jugendlichen Filou, der nach Amerika auswandern will und Albert Nobbs als leicht zu schröpfenden Geldesel betrachtet.

Überhaupt nicht als Geldesel betrachtet der Handwerker Hubert Page (Janet McTeer) Albert Nobbs. Denn Page ist ebenfalls eine Frau, die glücklich verheiratet ist und sich offensichtlich wohl fühlt. Nobbs ist fasziniert von ihr. Er fragt sich, wie sehr das Ehepaar Page auch ein Vorbild für seine künftige Ehe sein könnte.

Albert Nobbs“ ist klassisches Schauspielerkino mit einem starkem Ensemble, bei dem vor allem Glenn Closes Spiel im Gedächtnis bleibt. Denn ihr gelingt es mit minimalen Gesten und zurückhaltender Mimik den Charakter, der immer seine Gefühle verbergen muss und, nachdem sie vor Ewigkeiten als Mann eine sie erfüllende Arbeit fand, sich seitdem vor einer Entdeckung fürchtet, als einen Menschen mit Ängsten und Sehnsüchten begreifbar zu machen. Das zurückhaltend inszenierte Drama liefert auch einen Blick in eine Vergangenheit, als Gleichberechtigung für Frauen noch ein Fremdwort war und es für sie nur wenige Möglichkeiten eines ehrbaren Berufslebens gab.

Das verfilmte Drehbuch stammt von John Banville (aka Benjamin Black), der auf frühere Drehbuchfassungen zurückgreifen konnte. Denn „Albert Nobbs“ war lange geplant. In den frühen Neunzigern sollte die Geschichte von István Szabó verfilmt werden, aber immer wieder zerschlug sich der Drehbeginn.

Das Bonusmaterial besteht aus einigen „Geschnittenen Szenen“, die wirklich verzichtbar sind und weitgehend informativen Interviews mit den Hauptdarstellern, den Produzenten, dem Regisseur und dem Drehbuchautor.

Albert Nobbs - DVD-Cover - 4

Albert Nobbs (Albert Nobbs, Großbritannien/Irland 2011)

Regie: Rodrigo García

Drehbuch: Gabriella Prekop, John Banville, Glenn Close. István Szabó (Filmgeschichte)

LV: George Moore: The Singular Life of Albert Nobbs, 1918 (erstmals erschienen in „A Story-Teller’s Holiday“)

mit Glenn Close, Mia Wasikowska, Aaron Johnson, Janet McTeer, Brendan Gleeson, Pauline Collins, Jonathan Rhys Meyers

DVD

Pandastorm

Bild: 2,35:1 (16:9)

Ton: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bonusmaterial: Deleted Scenes, Interviews mit Cast & Crew, Kinotrailer, Wendecover

Länge: 109 Minuten

FSK: ab 6 Jahre

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Albert Nobbs“-YouTube-Kanal

Film-Zeit über „Albert Nobbs“

Moviepilot über „Albert Nobbs“

Metacritic über „Albert Nobbs“

Rotten Tomatoes über „Altert Nobbs“

Wikipedia über „Albert Nobbs“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Benjamin Blacks „Der Lemur“ (The Lemur, 2008)

 

 


TV-Tipp für den 11. Juli: Kick-Ass

Juli 11, 2013

Vox, 22.40

Kick-Ass (USA 2010, R.: Matthew Vaughn)

Drehbuch: Jane Goldman, Matthew Vaughn

LV: Mark Millar/John S. Romita Jr.: Kick-Ass, 2008 – 2010 (Comic)

Dave, ein Junge ohne besondere Fähigkeiten, will zu einem Superhelden werden. Seine ersten Taten sorgen auf YouTube für grandiose Klickzahlen und noch mehr Gelächter. Da trifft er Hit Girl und Big Daddy – und er ist in einem veritablen Kampf zwischen Gut und Böse verwickelt.

Köstliche, ziemlich brutale und vollkommen respektlose Parodie auf das Superheldentum in Comics und Filmen.

mit Aaron Johnson, Chloe Moretz, Christopher Mintz-Plasse, Mark Strong, Nicholas Cage

Wiederholung: Freitag, 12. Juli, 03.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Film-Zeit über „Kick-Ass“

Rotten Tomatoes über „Kick-Ass“

Wikipedia über „Kick-Ass“ (deutsch, englisch

Homepage von Mark Millar

Meine Besprechung von Mark Millar/Steve McNivens „Nemesis“ (Nemesis, 2010/2011)

Meine Besprechung von Mark Millar/Grant Morrisons „Vampirella: Heiliger Krieg (Master Series 1)“

Demnächst gibt es einige Mark-Millar-Besprechungen (Hit-Girl!!!) und der zweite „Kick-Ass“-Film startet am 15. August:


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