TV-Tipp für den 30. November: Unknown Identity

November 30, 2017

Vox, 22.50

Unknown Identity (Japan/Kanada/USA/Deutschland 2010, Regie: Jaume Collet-Serra)

Drehbuch: Oliver Butcher, Stephen Cornwell

LV: Didier van Cauwelaert: Hors de moi, 2003 (Unknown Identity)

Berlin: Auf einer Vortragsreise hat der US-Wissenschaftler Martin Harris einen Autounfall. Als er danach mit seiner Frau reden will, behauptet sie, dass sie ihn nicht kennt und irgendwelche Dunkelmänner wollen ihn umbringen. Harris will die Wahrheit herausfinden.

Für die Verfilmung wurde die Handlung von Didier van Cauwelaerts spannendem Pulp-Thriller, dank der hiesigen Filmförderung, von Paris nach Berlin verlegt; die Prämisse, einige Charaktere und die Erklärung für Martin Harris’ Amnesie wurden übernommen. Allerdings ist das Ende im Film wesentlich explosiver und der gesamte Film mit zahlreichen Morden, Schlägereien und Verfolgungsjagden zu Fuß und im Auto viel actionlastiger. Das ist zwar nicht besonders logisch und glaubwürdig (eigentlich sogar noch unglaubwürdiger als der Roman), aber ziemlich unterhaltsam. Und die Berlin-Bilder, inclusive einem Zusammenstoß mit einer Tram und einer Explosion im Hotel Adlon, erfreuen natürlich das lokalpatriotische Herz.

mit Liam Neeson, Diane Kruger, January Jones, Aidan Quinn, Bruno Ganz, Sebastian Koch, Frank Langella, Stipe Erceg

Wiederholung: Freitag, 1. Dezember, 03.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Unknown Identity“

Rotten Tomatoes über “Unknown Identity”

Wikipedia über “Unknown Identity” (deutsch, englisch)

Homepage von Didier van Cauwelaert

Meine Besprechung von Didier van Cauwelaerts Roman “Unknown Identity”

Meine Besprechung von Jaume Collet-Serras „Non-Stop“ (Non-Stop, USA 2013; ebenfalls mit Liam Neeson)

Meine Besprechung von Jaume Collet-Serras „Run all Night“ (Run all Night, USA 2015; dito)

Meine Besprechung von Jaume Collet-Serras „The Shallows – Gefahr aus der Tiefe“ (The Shallows, USA 2016)

Am 11. Januar startet die nächste Zusammenarbeit von Jaume Collet-Serra und Liam Neeson, auf die ich mich schon sehr freue: The Commuter

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TV-Tipp für den 7. April: Unkown Identity

April 7, 2016

Vox, 20.15

Unknown Identity (Japan/Kanada/USA/Deutschland 2010, Regie: Jaume Collet-Serra)

Drehbuch: Oliver Butcher, Stephen Cornwell

LV: Didier van Cauwelaert: Hors de moi, 2003 (Unknown Identity)

Berlin: Auf einer Vortragsreise hat der US-Wissenschaftler Martin Harris einen Autounfall. Als er danach mit seiner Frau reden will, behauptet sie, dass sie ihn nicht kennt und irgendwelche Dunkelmänner wollen ihn umbringen. Harris will die Wahrheit herausfinden.

Für die Verfilmung wurde die Handlung von Didier van Cauwelaerts spannendem Pulp-Thriller, dank der hiesigen Filmförderung, von Paris nach Berlin verlegt; die Prämisse, einige Charaktere und die Erklärung für Martin Harris’ Amnesie wurden übernommen. Allerdings ist das Ende im Film wesentlich explosiver und der gesamte Film mit zahlreichen Morden, Schlägereien und Verfolgungsjagden zu Fuß und im Auto viel actionlastiger. Das ist zwar nicht besonders logisch und glaubwürdig (eigentlich sogar noch unglaubwürdiger als der Roman), aber ziemlich unterhaltsam. Und die Berlin-Bilder, inclusive einem Zusammenstoß mit einer Tram und einer Explosion im Hotel Adlon, erfreuen natürlich das lokalpatriotische Herz.

mit Liam Neeson, Diane Kruger, January Jones, Aidan Quinn, Bruno Ganz, Sebastian Koch, Frank Langella, Stipe Erceg

Wiederholung: Freitag, 8. April, 00.55 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Unknown Identity“

Rotten Tomatoes über “Unknown Identity”

Wikipedia über “Unknown Identity” (deutsch, englisch)

Homepage von Didier van Cauwelaert

Meine Besprechung von Didier van Cauwelaerts Roman “Unknown Identity”

Meine Besprechung von Jaume Collet-Serras “Non-Stop” (Non-Stop, USA 2013; ebenfalls mit Liam Neeson)

Meine Besprechung von Jaume Collet-Serras „Run all Night“ (Run all Night, USA 2015; und noch einmal mit Liam Neeson)


TV-Tipp für den 27. April: Unknown Identity

April 26, 2014

RTL, 20.15/23.15

Unknown Identity (Japan/Kanada/USA/Deutschland 2010, Regie: Jaume Collet-Serra)

Drehbuch: Oliver Butcher, Stephen Cornwell

LV: Didier van Cauwelaert: Hors de moi, 2003 (Unknown Identity)

Berlin: Auf einer Vortragsreise hat der US-Wissenschaftler Martin Harris einen Autounfall. Als er danach mit seiner Frau reden will, behauptet sie, dass sie ihn nicht kennt und irgendwelche Dunkelmänner wollen ihn umbringen. Harris will die Wahrheit herausfinden.

Für die Verfilmung wurde die Handlung von Didier van Cauwelaerts spannendem Pulp-Thriller, dank der hiesigen Filmförderung, von Paris nach Berlin verlegt; die Prämisse, einige Charaktere und die Erklärung für Martin Harris’ Amnesie wurden übernommen. Allerdings ist das Ende im Film wesentlich explosiver und der gesamte Film mit zahlreichen Morden, Schlägereien und Verfolgungsjagden zu Fuß und im Auto viel actionlastiger. Das ist zwar nicht besonders logisch und glaubwürdig (eigentlich sogar noch unglaubwürdiger als der Roman), aber ziemlich unterhaltsam. Und die Berlin-Bilder, inclusive einem Zusammenstoß mit einer Tram und einer Explosion im Hotel Adlon, erfreuen natürlich das lokalpatriotische Herz.

mit Liam Neeson, Diane Kruger, January Jones, Aidan Quinn, Bruno Ganz, Sebastian Koch, Frank Langella, Stipe Erceg

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Unknown Identity“

Rotten Tomatoes über “Unknown Identity”

Wikipedia über “Unknown Identity” (deutsch, englisch)

Homepage von Didier van Cauwelaert

Meine Besprechung von Didier van Cauwelaerts Roman “Unknown Identity”

Meine Besprechung von Jaume Collet-Serras „Non-Stop“ (Non-Stop, USA 2013; ebenfalls mit Liam Neeson)


Ian Rankin besucht Rory Gallagher in der „Kickback City“

November 4, 2013

Dass Ian Rankin ein großer Rockfan ist, wissen die Fans des Krimiautors. Nicht nur, dass er in seinen John-Rebus-Romanen den Polizisten exzessiv gute Musik hören lässt, auch die Originaltitel, wie „Let it bleed“, spielen deutlich auf mehr oder weniger bekannte Songs an.

Da war ein gemeinsames Projekt zwischen dem irischen Bluesrocker Rory Gallagher und ihm nur eine Frage der Zeit. Dass Gallagher seit fast zwanzig Jahren tot ist, lassen wir mal beiseite. Seine Musik, sein Erbe, ist höchst lebendig. Außerdem war Gallagher selbst ein Hardboiled-Fan und zitierte diese Welt öfter in seinen Songs. Einige dieser Songs sind auf „Kickback City“ zusammengestellt. Aber die CD ist keine banale, um eine Lobhuddelei von Ian Rankin ergänzte, Compilation für das Weihnachtsgeschäft.

Denn für das von Rorys Bruder Dónal initiierte und jetzt auf CD erschienene Projekt „Kickback City“ schrieb Ian Rankin die Kurzgeschichte „The Lie Factory“, in der er Charaktere aus Songs von Rory Gallagher verwendet und tief in das Raymond-Chandler-Territorium vorstößt. .

Privatdetektiv Regan (solo, daher kein „Continental Op“) will herausfinden, warum seine Klientin Agatha Dempsey ermordet wurde und warum der Boxer Kid Gloves neben ihrer Leiche gefunden wurde. In der „Lie Factory“, wie Regan seine Stadt nennt, geht dabei das Gerücht um, dass der letzte Kampf von Kid Gloves manipuliert war. Außerdem ist eine geheimnisvolle Schönheit verschwunden und Agathas Schwester Elinor ist ebenfalls eine wahre Sexbombe.

Die Lösung von Rankins Geschichte könnte fast aus Raymond Chandlers Klassiker „Der große Schlaf“ (The big sleep) übernommen sein und genau wie Chandler die Stimmung wichtiger als die lückenlose Aufklärung der Verbrechen war, ist auch Rankin in seiner gelungenen Hommage schon vom ersten Satz an die liebevolle Rekreation der seit den Tagen von Dashiell Hammett und Raymond Chandler wohlvertrauten Noir-Hardboiled-Stimmung wichtiger als die Logik.

Aidan Quinn (derzeit in der TV-Serie „Elementary“) las die Hörbuchfassung atmosphärisch ein. Timothy Truman, der lange Zeit CD-Covers und Merchandise für die Rockband „Grateful Dead“ entwarf und Comics wie „Jonah Hex“ (nach Geschichten von Joe R. Lansdale) zeichnete, illustrierte Rankins Geschichte stimmungsvoll im Stil der Schwarzen Serie. Und dann gibt es noch zwei CDs mit der Musik von Rory Gallagher. Die eine ist eine mit Rankins Geschichte zusammenhängende Zusammenstellung von Songs, wie „Kickback City“, „Continental Op“, „Big Guns“, „Loanshark Blues“ und „Kid Gloves“. Die andere CD dokumentiert, nach der Presseinformation, Ausschnitte aus dem „Live in Cork“-Auftritt von Rory Gallagher, der bislang nur als DVD erhältlich war.

Dummerweise sind die discographischen Angaben bei der insgesamt unglaublich liebevollen Ausgabe, arg dünn ausgefallen. So erfährt man nicht, wer mit Gallagher spielt, von wann die Aufnahmen sind und wo sie schon einmal veröffentlicht wurden.

Ärgerlich, jedenfalls für alle, die Englisch nicht so gut können, ist, dass Ian Rankins Geschichte nur im Original abgedruckt ist. Da hätte man – bei anderen CDs geht es ja auch – wenigstens für den deutschsprachigen Markt eine Übersetzung spendieren können.

Davon abgesehen: ein heißer Geschenktipp für Weihnachten.

Rory Gallagher - Kickback City

Rory Gallagher: Kickback City

Strange Music/Sony Music/Legacy

Es gibt auch ein Deluxe Digital Package, das neben den drei CDs (Studio, Live, Hörbuch), 4 Postkarten mit „Lie Factory“-Motiven und der illustrierten Kurzgeschichte (44 Seiten) die digitale Fassung der Kurzgeschichte, ein Making of und ein Promo-Video enthält.

Let’s Rock

Hinweise

Homepage von Rory Gallagher 

All Music über Rory Gallagher (warum gibt es bei uns nicht so eine informative Musikseite?)

Wikipedia über Rory Gallagher (deutsch, englisch)

Homepage von Timoty Truman

Homepage von Ian Rankin

Deutsche Homepage von Ian Rankin (Goldmann-Verlag)

Ian Rankin: The very last drop (16. – 18. Februar 2010; – eine neue Inspector-Rebus-Geschichte)

Meine Besprechung von Ian Rankins „Ein reines Gewissen“ (The Complaints, 2009)

Meine Besprechung von Ian Rankins „Der Mackenzie Coup“ (Doors Open, 2008)

Meine Besprechung von Ian Rankins „Rebus’s Scotland – A personal journey“ (2005)

Meine Besprechung von Ian Rankins „Eindeutig Mord – Zwölf Fälle für John Rebus“ (A good hanging, 1992)

Meine Besprechung von Ian Rankins “Ein Rest von Schuld“ (Exit Music, 2007)

Meine Besprechung von Ian Rankins „Im Namen der Toten” (The Naming of the Dead, 2006)

Meine Besprechung von Ian Rankins „Die Seelen der Toten“ (Dead Souls, 1999)

Meine Besprechung von Ian Rankins „Der diskrete Mr. Flint“ (Watchman, 1988)

 Meine Besprechung von Ian Rankins „Mädchengrab“ (Standing in another Man’s Grave, 2012)

Ian Rankin in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 5. Mai: Unknown Identity

Mai 5, 2013

RTL, 20.15

Unknown Identity (Japan/Kanada/USA/Deutschland 2010, R.: Jaume Collet-Serra)

Drehbuch: Oliver Butcher, Stephen Cornwell

LV: Didier van Cauwelaert: Hors de moi, 2003 (Unknown Identity)

Berlin: Auf einer Vortragsreise hat der US-Wissenschaftler Martin Harris einen Autounfall. Als er danach mit seiner Frau reden will, behauptet sie, dass sie ihn nicht kennt und irgendwelche Dunkelmänner wollen ihn umbringen. Harris will die Wahrheit herausfinden.

Für die Verfilmung wurde die Handlung von Didier van Cauwelaerts spannendem Pulp-Thriller, dank der hiesigen Filmförderung, von Paris nach Berlin verlegt; die Prämisse, einige Charaktere und die Erklärung für Martin Harris’ Amnesie wurden übernommen. Allerdings ist das Ende im Film wesentlich explosiver und der gesamte Film mit zahlreichen Morden, Schlägereien und Verfolgungsjagden zu Fuß und im Auto viel actionlastiger. Das ist zwar nicht besonders logisch und glaubwürdig (eigentlich sogar noch unglaubwürdiger als der Roman), aber ziemlich unterhaltsam. Und die Berlin-Bilder, inclusive einem Zusammenstoß mit einer Tram und einer Explosion im Hotel Adlon, erfreuen natürlich das lokalpatriotische Herz.

mit Liam Neeson, Diane Kruger, January Jones, Aidan Quinn, Bruno Ganz, Sebastian Koch, Frank Langella, Stipe Erceg

Wiederholung: Montag, 6. Mai, 00.00 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Unknown Identity“

Rotten Tomatoes über „Unknown Identity“

Wikipedia über „Unknown Identity“ (deutsch, englisch)

Homepage von Didier van Cauwelaert

Meine Besprechung von Didier van Cauwelaerts Roman „Unknown Identity“


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