TV-Tipp für den 24. September: Alexis Sorbas

September 24, 2018

Arte, 20.15

Alexis Sorbas (Zorba the Greek, Großbritannien/USA 1964)

Regie: Michael Cacoyannis

Drehbuch: Michael Cacoyannis

LV: Nikos Kazantzakis: Bios kai politeia tu Alexē Zormpa, 1946 (Alexis Sorbas)

Auf Kreta erbt der englische Schriftsteller Basil eine Braunkohlemine. Auf der Insel befreundet er sich mit dem lebenslustigem Mazedonier Alexis Sorbas.

Oscarprämierter Klassiker (und nominiert für den Oscar als bester Film), der selten im TV und dann auch noch zu nachtschlafender Stunde läuft. Heute läuft er endlich mal wieder zur Prime Time.

„Schon kurz nach seiner Uraufführung hatte der Film Kultstatus. Anthony Quinn verkörperte die Figur des Alexis Sorbas derart lebensecht und eindrucksvoll, dass seine Person auch heute noch mit dieser Filmgestalt identifiziert wird. Cacoyannis gelang eine bisweilen merkwürdig anmutende Mischung aus Idylle und Grausamkeit. (…) Nicht zuletzt aufgrund des legendären Sirtaki-Tanzes, ein gestalterischer und viel zitierter Höhepunkt des Streifens, setzte durch ‚Alexis Sorbas‘ unter intellektuellen Filmfreaks ein wahrer Kreta-Boom ein.“ (TV Spielfilm: Das große Filmlexikon, 2006)

Mikis Theodorakis schrieb die Musik.

mit Anthony Quinn, Alan Bates, Irene Papas, Lila Kedrova

Wiederholung: Mittwoch, 26. September, 14.00 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Alexis Sorbas“

Wikipedia über „Alexis Sorbas“ (deutsch, englisch)

Alan Bates Film Archive über „Alexis Sorbas“

New York Tims über „Alexis Sorbas“ (Filmkritik vom 18. Dezember 1964)

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TV-Tipp für den 1. Oktober: Gosford Park

Oktober 1, 2017

Arte, 20.15

Gosford Park (Großbritannien/Italien/USA/Deutschland 2001)

Regie: Robert Altman

Drehbuch: Julian Fellowes (nach einer Idee von Robert Altman und Bob Balaban)

Auf dem Landsitz Gosford Park trifft sich eine Jagdgesellschaft mit ihrer Dienerschaft. Als der Hausherr ermordet wird, muss ein Inspektor den Mörder suchen.

Tolle Gesellschaftskomödie mit einem Hauch Agatha Christie und einem „Was? Die ist auch dabei?“-Ensemble.

Der Film erhielt, neben vielen anderen Preisen, den BAFTA als bester Film, eine Golden Globe für die Regie, einen Oscar für das Drehbuch und die Screen Actors Guild zeichnete gleich das gesamte Ensemble aus.

Drehbuchautor Julian Fellowes ist auch der Erfinder von „Downtown Abbey“.

mit Maggie Smith, Michael Gambon, Kristin Scott Thomas, Camilla Rutherford, Charles Dance, Geraldine Somerville, Tom Hollander, Natasha Wightman, Jeremy Northam, Bob Balaban, James Wilby, Claudie Blakley, Laurence Fox, Ryan Phillippe, Stephen Fry, Kelly Macdonald, Clive Owen, Helen Mirren, Eileen Atkins, Emily Watson, Alan Bates, Derek Jacobi, Richard E. Grant

Wiederholung: Montag, 3. Oktober, 14.05 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Gosford Park“

Wikipedia über „Gosford Park“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Ron Manns Doku „Altman“ (Altman, Kanada 2014)


TV-Tipp für den 21. Juli: Am Ende einer Flucht

Juli 20, 2014

 

WDR, 22.45

Am Ende einer Flucht – The Statement (Kanada(Frankreich/Großbritannien 2003, Regie: Norman Jewison)

Drehbuch: Ronald Harwood

LV: Brian Moore: The Statement, 1995 (Hetzjagd)

Frankreich, 1991: Staatsanwältin Livi will den Vichy-Kollaborateur Pierre Brossard fangen. Doch dieser wird seit Jahrzehnten von einem reaktionären katholischen Orden beschützt.

Im Kino kaum gezeigter Politthriller, der im Fernsehen etwas öfter gezeigt wird. Die meisten Kritiker lobten die Leistung von Michael Caine und ließen an der vorhersehbaren Geschichte kein gutes Haar.

Mit Michael Caine, Tilda Swinton, Jeremy Northam, Alan Bates, Charlotte Rampling, John Neville

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Am Ende einer Flucht“

Wikipedia über „Am Ende einer Flucht“ (deutsch, englisch)

 


TV-Tipp für den 29. April: Der Anschlag

April 29, 2013

ZDF, 22.15

Der Anschlag (USA 2002, R.: Phil Alden Robinson)

Drehbuch: Paul Attanasio, Daniel Pyne

LV: Tom Clancy: The sum of all fears, 1991 (Das Echo aller Furcht, Der Anschlag)

Einige Nazis wollen mit einer im Nahen Osten gefundenen Nuklearwaffe das Finale des Super-Bowl torpedieren und so einen Atomkrieg zwischen den Amis und Russen auslösen. Jack Ryan jagt sie.

Nach Alec Baldwin und Harrison Ford spielt Ben Affleck den unerschrockenen Geheimagenten und Bürohengst Jack Ryan. “tip” verspricht zwei Filme: “Ein Schocker, der seine Parodie gleich selbst ist.” Halt ein starbestücktes, nicht in die Gänge kommendes B-Movie, in Auftrag gegeben vor 9/11.

Im Moment dreht Kenneth Branagh einen neuen Jack-Ryan-Film, der ganz einfach „Jack Ryan“ heißt und in dem Chris Pine Jack Ryan spielt. Deutscher Kinostart ist im Dezember 2013.

Mit Ben Affleck, Morgan Freeman, James Cromwell, Liev Schreiber, Alan Bates

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Der Anschlag“

Wikipedia über „Der Anschlag“ (deutsch, englisch)

Homepage von Tom Clancy


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