TV-Tipp für den 19. August: Augen ohne Gesicht

August 18, 2019

Arte, 21.50

Augen ohne Gesicht (Les yeux sans visage, Frankreich/Italien 1960)

Regie: Georges Franju

Drehbuch: Pierre Boileau, Thomas Narcejac, Jean Redon, Claude Sautet

LV: Jean Redon: Les Yeux sans visage, 1959

Nach einem Autounfall ist Christiane Rasanoff entstellt. Ihr Vater, ein angesehener Chirurg, versucht mit Hauttransplantationen das Gesicht seiner Tochter wiederherzustellen. Weil sich allerdings keine willigen Spenderinnen finden, lockt er sie unter einem falschen Vorwand in sein Anwesen.

Extrem selten gezeigter Horrorfilmklassiker.

erster wirklich moderner Horrorfilm für Erwachsene…Dabei sorgen Franjus köstlicher, schwarzer Humor und unvergesslich schöne Bilder für hohes Niveau.“ (James Marriott/Kim Newman: Horror)

Sein Einfluss ist beispielsweise in Pedro Almodóvars „Die Haut, in der ich wohne“ (Spanien 2011) sicht- und in Billy Idols Song „Eyes Without a Face“ hörbar.

mit Pierre Brasseur, Alida Valli, Juliette Mayniel, Edith Scob, Beatrice Altariba

auch bekannt als „Das Schreckenshaus des Dr. Rasanoff“ (Kinotitel)

Wiederholung: Donnerstag, 29. August, 01.00 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Augen ohne Gesicht“

Wikipedia über „Augen ohne Gesicht“ (deutsch, englisch, französisch)

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TV-Tipp für den 10. Dezember: 1900 (Teil 1 und 2)

Dezember 10, 2018

Arte, 21.50

1900 – Teil 1: Gewalt, Macht, Leidenschaft; Teil 2: Kampf, Liebe, Hoffnung ((Novecento, Italien 1976

Regie: Bernardo Bertolucci

Drehbuch: Franco Arcalli, Giuseppe Bertolucci, Bernardo Bertolucci

Arte zeigt heute Bernardo Bertoluccis Opus Magnum, den epischen, mit Politik gesättigten Zweiteiler, in einem Stück. Um 21.50 Uhr geht es los; um 3.00 Uhr endet die Geschichte von Alfredo (Robert De Niro) und Olmo (Gérard Depardieu). 1900 werden Alfredo, der Enkel des Großgrundbesitzers, und Olmo, Enkel eines Landarbeiters, am gleichen Tag auf einem norditalienischen Landgut geboren. Trotz des Klassenunterschieds freunden sie sich an. Ihre Freundschaft überdauert die Jahrzehnte und die Wirren des Jahrhunderts. Jedenfalls der ersten Hälfte.

Bernardo Bertolucci (16. März 1941 – 26. November 2018) inszenierte auch „Strategie der Spinne“, „Der große Irrtum“/“Der Konformist“, „Der letzte Tango in Paris“, „Der letzte Kaiser“, „Little Buddha“ und „Die Träumer“.

mit Robert De Niro, Gérard Depardieu, Dominique Sanda, Burt Lancaster, Donald Sutherland, Sterling Hayden, Francesca Bertini, Laura Betti, Werner Bruhns, Stefania Casini, Anna Henkel, Ellen Schwiers, Alida Valli

Hinweise

Rotten Tomatoes über „1900″

Wikipedia über „1900“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 28. November: Suspiria

November 28, 2018

Arte, 22.40

Suspiria (Suspiria, Italien 1976)

Regie: Dario Argento

Drehbuch: Dario Argento, Daria Nicolodi

Die US-Amerikanerin Suzy Banyon will in Freiburg an einer renommierten Tanzschule studieren. Verhexterweise ist es keine gewöhnliche Schule.

Inzwischen ein Horrorfilmklassiker und Dario Argentos bester Film: ein (alp)traumhafter Rausch von Farben, Tönen und Kamerabewegungen. „Kino als traumgleiche Fantasie (…) Gothic Horror pur.“ (Ivo Ritzer: Suspiria, in Michael Flintrop/Marcus Stiglegger, Hrsg.: Dario Argento)

Arte zeigt den Film in der ungeschnittenen Fassung.

Im Kino läuft seit einigen Tagen Luca Guadagninos Neuinterpretation, die definitiv nicht ‚einfach noch einmal Argento‘ oder ‚Argento light‘ ist.

mit Jessica Harper, Alida Valli, Stefania Casini, Joan Bennett, Flavio Bucci, Udo Kier

Hinweise

Wikipedia über „Suspiria“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Dario Argentos „Dario Argentos Dracula“ (Dracula 3D, Italien 2012)

Meine Besprechung von Michael Fintrop/Marcus Stigleggers (Hrsg.) „Dario Argento – Anatomie der Angst“  (2013)


TV-Tipp für den 6. April: Der dritte Mann

April 6, 2018

3sat, 22.35

Der dritte Mann (The third man, Großbritannien 1949)

Regie: Carol Reed

Drehbuch: Graham Greene

LV/Buch zum Film: Graham Greene: The third man, 1950 (Der dritte Mann)

Wien, kurz nach dem Krieg: Holly Martins kann es nicht glauben. Sein toter Freund Harry Lime soll ein skrupelloser Geschäftemacher sein. Holly will Harrys Unschuld beweisen.

Den Film kennen wir – das kaputte Wien, die grandiosen Leistungen der Schauspieler, die Verfolgung durch die Wiener Kanalisation, die Zither-Melodie von Anton Karas – und sehen ihn immer wieder gern.

3sat zeigt die restaurierte HD-Fassung von 2015.

Mit Joseph Cotten, Orson Welles, Alida Valli, Trevor Howard, Bernard Lee, Erich Ponto, Paul Hörbiger

Hinweise

Fanseite über Graham Greene

Rotten Tomatoes über „Der dritte Mann“

Wikipedia über Graham Greene (deutsch, englisch)

Wikipedia über „Der dritte Mann“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Graham Greenes Roman „Brighton Rock“ und den beiden Verfilmungen

Meine Besprechung von Carol Reeds „Ausgestoßen“ (Odd Man Out, Großbritannien 1947)

Meine Besprechung von Orson Welles’ “Im Zeichen des Bösen” (Touch of Evil, USA 1958)


TV-Tipp für den 25. Mai: Der dritte Mann

Mai 24, 2017

3sat, 20.15

Der dritte Mann (Großbritannien 1949, Regie: Carol Reed)

Drehbuch: Graham Greene

LV/Buch zum Film: Graham Greene: The third man, 1950 (Der dritte Mann)

Wien, kurz nach dem Krieg: Holly Martins kann es nicht glauben. Sein toter Freund Harry Lime soll ein skrupelloser Geschäftemacher sein. Holly will Harrys Unschuld beweisen.

Na, den Film kennen wir – das kaputte Wien, die grandiosen Leistungen der Schauspieler, die Verfolgung durch die Wiener Kanalisation, die Zither-Melodie von Anton Karas – und sehen ihn immer wieder gern.

3sat zeigt die restaurierte HD-Fassung von 2015.

Mit Joseph Cotten, Orson Welles, Alida Valli, Trevor Howard, Bernard Lee, Erich Ponto, Paul Hörbiger

Wiederholung: Freitag, 26. Mai, 02.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Fanseite über Graham Greene

Wikipedia über Graham Greene (deutsch, englisch)

Wikipedia über „Der dritte Mann“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Graham Greenes Roman „Brighton Rock“ und den beiden Verfilmungen

Meine Besprechung von Carol Reeds „Ausgestoßen“ (Odd Man Out, Großbritannien 1947)

Meine Besprechung von Orson Welles’ “Im Zeichen des Bösen” (Touch of Evil, USA 1958)


TV-Tipp für den 13. Oktober: Der Antichrist

Oktober 13, 2016

Arte, 22.40 (VPS 00.15)

Der Antichrist (Italien 1974, Regie: Alberto de Martino)

Drehbuch: Gianfranco Clerici, Alberto de Martino, Vincenzo Mannino

Der Exorzist“ war gestern. Heute kommt „Der Antichrist“ und er ist viel teuflischer.

Dieses Mal ist eine an den Rollstuhl gefesselte Aristokratentochter vom Teufel, von Satan, vom Antichristen besessen und in einem früheren Leben war sie eine Hexe. Teuflische Sache, das. Aber da kann die katholische Kirche helfen.

Italo-Horror, den Arte in seiner verdienstvollen Trash-Reihe zeigt und den wir uns genau deshalb ansehen wollen.

Auf billige Effekte spekulierendes Gruselspektakel mit kirchenfeindlichen Tendenzen.“ (Lexikon des internationalen Films)

Vieles wirkt schockierend und bewegt sich hart an der Grenze zur Geschmacklosigkeit, doch macht die glänzende Gesamtkomposition…manche Einzelheit wett.“ (Wolfgang Kühn, Vampir)

Die Musik ist von Bruno Nicolai und Ennio Morricone.

mit Carla Gravina, Mel Ferrer, Arthur Kennedy, George Coulouris, Alida Valli, Anita Strindberg, Umberto Orsini

Auch bekannt als „Schwarze Messe der Dämonen“ und „Die Hexe von Rom“

Hinweise

Arte über „Der Antichrist“

Rotten Tomatoes über „Der Antichrist“

Wikipedia über „Der Antichrist“


TV-Tipp für den 28. September: Der dritte Mann

September 27, 2015

Arte, 20.15

Der dritte Mann (Großbritannien 1949, Regie: Carol Reed)

Drehbuch: Graham Greene

LV/Buch zum Film: Graham Greene: The third man, 1950 (Der dritte Mann)

Wien, kurz nach dem Krieg: Holly Martins kann es nicht glauben. Sein toter Freund Harry Lime soll ein skrupelloser Geschäftemacher sein. Holly will Harrys Unschuld beweisen.

Na, den Film kennen wir – das kaputte Wien, die grandiosen Leistungen der Schauspieler, die Verfolgung durch die Wiener Kanalisation, die Zither-Melodie von Anton Karas – und sehen ihn immer wieder gern.

Arte zeigt die in Cannes präsentierte Fassung des Films und anschließend, um 21.55 Uhr, die Doku „Orson Welles – Tragisches Genie“ (Frankreich 2014) über, nun, Orson Welles (6. Mai 1915 – 10. Oktober 1985)

Mit Joseph Cotten, Orson Welles, Alida Valli, Trevor Howard, Bernard Lee, Erich Ponto, Paul Hörbiger

Wiederholung: Mittwoch, 30. September, 13.45 Uhr

Hinweise

Arte über Orson Welles

Fanseite über Graham Greene

Wikipedia über Graham Greene (deutsch, englisch)

Wikipedia über „Der dritte Mann“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Graham Greenes Roman „Brighton Rock“ und den beiden Verfilmungen

Meine Besprechung von Carol Reeds „Ausgestoßen“ (Odd Man Out, Großbritannien 1947)

Meine Besprechung von Orson Welles’ “Im Zeichen des Bösen” (Touch of Evil, USA 1958)


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