TV-Tipp für den 16. Juni: Sully

Juni 15, 2019

Sat.1, 20.15

Sully (Sully, USA 2016)

Regie: Clint Eastwood

Drehbuch: Todd Komarnicki

LV: Chesley Sullenberger/Jeffrey Zaslow: Highest Duty, 2009 (Man muss kein Held sein; Sully: Das Wunder vom Hudson)

Sehenswertes Biopic über Captain Chesley ‚Sully‘ Sullenberger, der am 15. Januar 2009 sein Passagierflugzeug kurz nach dem Start auf dem Hudson River notlanden musste. Die fast unmögliche Notladung gelang. Alle Passagiere konnten gerettet werden.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

Anschließend zeigt Sat.1 um 22.05 Uhr einen weiteren sehenswerten Tom-Hanks-Film: Steven Spielbergs ebenfalls auf Tatsachen basierender Thriller „Bridge of Spies: Der Unterhändler“ (USA 2015)

mit Tom Hanks, Aaron Eckhart, Laura Linney, Mike O’Malley, Jamey Sheridan, Anna Gunn, Holt McCallany, Chris Bauer, Jane Gabbert, Ann Cusack, Molly Hagan, Patch Darragh, Michael Rapaport

Wiederholung: Montag, 17. Juni, 00.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Sully“

Metacritic über „Sully“

Rotten Tomatoes über „Sully“

Wikipedia über „Sully“ (deutsch, englisch)

History vs. Hollywood über „Sully“: Gelungene Notlandung oder Totalcrash im Realitätscheck?

Meine Besprechung von Pierre-Henri Verlhacs (Herausgeber) „Clint Eastwood – Bilder eines Lebens“ (2008)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Hereafter – Das Leben danach“ (Hereafter, USA 2010)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods “Jersey Boys” (Jersey Boys, USA 2014)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „American Sniper“ (American Sniper, USA 2014)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Sully“ (Sully, USA 2016)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „The Mule“ (The Mule, USA 2018)

Clint Eastwood in der Kriminalakte

Die Vorlage

Zum Filmstart erschien Chesley B. Sullenbergers Biographie mit einem neuen Titel und neuem Cover

Sully von Chesley B Sullenberger

Chesley B. Sullenberger/Jeffrey Zaslow: Sully – Das Wunder vom Hudson

(übersetzt von Michael Bayer, Norbert Juraschitz und Henning Dedekind)

Penguin Verlag, 2016

352 Seiten

10 Euro

Deutsche Erstausgabe als „Man muss kein Held sein – Auf welche Werte es im Leben ankommt“.

Originalausgabe

Highest Duty – My Search for what really matters

William Morrow, New York, 2009

Und für SNL spielte Tom Hanks wieder Sully, der überhaupt keine Probleme mit seinem Ruhm hat

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TV-Tipp für den 13. März: Ein wahres Verbrechen

März 13, 2019

Kabel 1, 20.15

Ein wahres Verbrechen (True Crime, USA 1999)

Regie: Clint Eastwood

Drehbuch: Larry Gross, Paul Brickman, Stephen Schiff

LV: Andrew Klavan: True Crime, 1995 (Ein wahres Verbrechen)

Zynischer Reporter mit familiären und beruflichen Problemen will einen zum Tode Verurteilten retten.

Solider Krimi, der Hollywoods klassische Erzähltugenden mit guten Schauspielern hochhält.

Danach zeigt Kabel 1 um 22.55 Uhr „Dirty Harry“ (Nachtwiederholung um 02.50 Uhr) und um 00.55 Uhr „Dirty Harry V – Das Todesspiel“. Das nennt man wohl einen Clint-Eastwood-Abend.

Mit Clint Eastwood, James Woods, Isaiah Washington, Denis Leary, Lisa Gay Hamilton, Bernard Hill, Diane Venora, Mary McCormack, John Finn

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Ein wahres Verbrechen“

Wikipedia über „Ein wahres Verbrechen“ (deutsch, englisch)

Homepage von Andrew Klavan

Cinema Blend: Interview mit Andrew Klavan (17. April 2010)

Homepage zum Film

Drehbuch „True Crime“ von Stephen Schiff

Kriminalakte: Glückwünsche zum achtzigsten Geburtstag von Clint Eastwood

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Hereafter – Das Leben danach“ (Hereafter, USA 2010)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods “Jersey Boys” (Jersey Boys, USA 2014)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods “American Sniper” (American Sniper, USA 2014)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Sully“ (Sully, USA 2016)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „The Mule“ (The Mule, USA 2018)

Clint Eastwood in der Kriminalakte

 


Neu im Kino/Filmkritik: Clint Eastwood ist „The Mule“

Januar 31, 2019

Als Schauspieler trat Clint Eastwood seit „Blood Work“ (2002) kaum noch auf. So waren seine Hauptrollen in „Million Dollar Baby“ (2004), „Gran Torino“ (2008) und „Back in the Game“ (Trouble with the Curve, 2012) immer auch sein möglicherweise letzter Leinwandauftritt.

Als Regisseur war er dagegen gut beschäftigt mit einem Arbeitspensum von ungefähr einem Film pro Jahr. Munter zwischen den Genres wechselnd, meistens sehr gelungen und auch an der Kinokasse erfolgreich. Es sind Filme für Erwachsene, die nichts mit Superheldengedöns, epischen Weltraumschlachten und Pennälerhumor anfangen können.

Auch sein neuester Film „The Mule“, wieder mit ihm als Regisseur und Hauptdarsteller, wieder nach einem Drehbuch von „Gran Torino“-Autor Nick Schenk und mit einer beeindruckenden Riege guter Schauspieler – Dianne Wiest als seine Ex-Frau, Andy Garcia als Kartellboss, Bradley Cooper, Laurence Fishburne und Michael Peña als DEA-Ermittler (alle drei mit Eastwood-Erfahrung) – ist vor allem traditionsbewusstes, gewohnt unprätentiöses Hollywood-Erzählkino.

Wie bei Eastwoods vorherigen Filmen ist eine wahre Geschichte die Inspiration für den Film. Während er in „J. Edgar“, „Jersey Boys“, „American Sniper“, „Sully“ und „The 15:17 to Paris“ nah an der Wirklichkeit bleibt, nimmt er in „The Mule“ die wahre Geschichte als eine Inspiration für seine Fabel

Die Inspiration für „The Mule“ ist die Geschichte von Leo Sharp. Der 1924 geborene, nicht vorbestrafte Weltkrieg-II-Veteran, Urgroßvater und anerkannte Züchter von Taglilien wurde zu dem ältesten und erfolgreichsten Drogenkurier des Sinaloa-Kartells. Tata, Großvater, war sein Spitzname im Kartell. Spätestens ab 2000 fuhr er Drogen durch die USA. Im Februar 2010 waren es, nach den Notizen des Kartells, 246 Kilo, im März 250 Kilo, im April wieder 250 Kilo und in den folgenden Monaten jeweils 200 Kilo. Pro befördertes Kilo soll er tausend Dollar erhalten haben. Am 21. Oktober 2011 wurde er während einer Drogentour verhaftet.

Nach seiner Verhaftung stieg in Detroit der Straßenpreis für das Kilo Kokain von 30.000 Dollar auf 43.000 Dollar.

Sharp wurde zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt. Die mögliche Höchststrafe wären zwanzig Jahre gewesen. Aber Sharp war damals schon ein alter Mann, dessen Gesundheit sich rapide verschlechterte. Deshalb verbüßte er nur ein Jahr in Haft. Er starb am 12. Dezember 2016.

Der Film verlegt jetzt die Geschichte in die Gegenwart, verändert Namen und Hintergrundgeschichten und auch viele weitere, mehr oder weniger wichtige Details. Vieles, zum Beispiel, wann, wie und warum Sharp Drogenkurier wurde (Gier ist das wahrscheinlichste Motiv), wie das Verhältnis zu seiner Familie war und was er während seiner Fahrten durch die USA erlebte, ist unklar.

Earl Stone, wie Leo Sharp im Film heißt, ist ein netter, allseits beliebter Taglilien-Züchter. Mit seiner Ex-Frau und seiner Tochter ist er zerstritten. Seine Enkeltochter mag ihn. Aber auch sie sieht ihn fast nie. Denn Stone ist ein Meister darin, alle für die Familie wichtigen Termine zu vergessen.

Als er zufällig bei der Hochzeitsfeier seiner Tochter auftaucht, macht ihm einer der Gäste ein Angebot, das er nicht ablehnen will. Er soll einfach Dinge von einem Ort zu einem anderen Ort fahren und er wird dafür bezahlt. Dass die netten Mexikaner in der Autowerkstatt schwer bewaffnet sind und dass die Bezahlmodalität – das Geld wird in einem Umschlag in das Auto gelegt – seltsam ist, stört ihn nicht. Es ist viel Geld, das Stone für ein neues Auto, Luxusgegenstände, Frauen und für seine Freunde ausgibt. Seltsamerweise fragt sich niemand, woher Stones plötzlicher Reichtum kommt. Während Stone mit jeder Fahrt mehr Drogen transportiert, mehr Geld erhält und sich mit den Verbrechern befreundet, ermitteln zwei DEA-Agenten gegen ihn.

Clint Eastwood erzählt diese Geschichte als wunderschön entspanntes Schauspielerkino und garniert es mit leinwandfüllenden Bildern des US-amerikanischen Hinterlandes.

Bei Stones Drogenfahrten durch die USA entsteht so auch ein kleines, sehr harmonisches Bild der USA, das keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat oder etwas erklären oder eine These belegen will. Es sind nur Reisebeobachtungen und Erlebnisse mit einem ebenso knorrigem, wie gewitztem Protagonisten. Denn selbstverständlich begegnet er bei seinen Fahrten auch Polizisten.

The Mule“ ist kein welterschütterndes Drama, sondern nur eine kleine Geschichte, erzählt im Rhythmus eines Talking-Blues oder eines Folksongs, in dem Beobachtungen und Reiseerlebnisse locker aneinandergereiht werden, während der Sänger auch mal eine Strophe vergisst, austauscht oder ausbaut. Dabei erzählt der Erzähler die Legende über einen Fahrer, der mehr Drogen befördert, als alle anderen Fahrer. Mit der Realität hat das dann wenig zu tun. Und aus der Realität hätte man auch einen ganz anderen Film machen können.

Schauspielerisch übernimmt Clint Eastwood in Earl Stones Gestik und Mimik viel, sehr viel von seinem „Gran Torino“-Charakter Walt Kowalski. Nur sein Gang ist unsicherer. Stone ist, wie Kowalski, ein Sturkopf, der sich nichts sagen lässt und sich mit seiner gesamten Familie zerstritten hat. Er ist ein Einzelgänger, der auf den langen Fahrten durch die USA das allein sein genießt. Allerdings hat er kein Gewissen. Er denkt nicht einmal über seine Taten nach.

Auch der Film ignoriert die Frage, was die von Earl Stone beförderten Drogen bei ihren Konsumenten, ihren Familien und in den Städten anrichten.

The Mule“ erzählt nur die erstaunliche Geschichte über einen alten Mann, der etwas tut, was niemand von ihm erwartet hätte.

The Mule (The Mule, USA 2018)

Regie: Clint Eastwood

Drehbuch: Nick Schenk

LV: Sam Dolnick: The Sinaloa Cartel’s 90-Year-Old Drug Mule (The New York Times Magazine, 2014)

mit Clint Eastwood, Bradley Cooper, Laurence Fishburne, Michael Peña, Dianne Wiest, Andy Garcia, Alison Eastwood, Taissa Farmiga, Ignacio Serricchio, Loren Dean, Eugene Cordero

Länge: 117 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „The Mule“

Metacritic über „The Mule“

Rotten Tomatoes über „The Mule“

Wikipedia über „The Mule“ (deutsch, englisch)

History vs. Hollywood prüft den Wahrheitsgehalt der Moritat

Meine Besprechung von Pierre-Henri Verlhacs (Herausgeber) „Clint Eastwood – Bilder eines Lebens“ (2008)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Hereafter – Das Leben danach“ (Hereafter, USA 2010)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods “Jersey Boys” (Jersey Boys, USA 2014)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods “American Sniper” (American Sniper, USA 2014)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Sully“ (Sully, USA 2016)

Clint Eastwood in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 27. Januar: The Unforgiven

Januar 27, 2019

Pro7, 23.25

The Unforgiven (Yurusarezaru Mono, Japan 2013)

Regie: Lee Sang-Il

Drehbuch: Lee Sang-Il (nach dem Drehbuch „Unforgiven“ von David Webb Peoples)

Ein inzwischen als Bauer lebender Samurai wird von einem alten Kampfgefährten überredet, noch einmal in den Kampf zu ziehen. Einige Huren haben nämlich ein Kopfgeld auf zwei Freier, die eine Hure verunstalteten, ausgesetzt.

Grandioses Samurai-Remake von Clint Eastwoods Westernklassiker „Erbarmungslos“ (Unforgiven, USA 1992), das der bekannten Geschichte fast schon sklavisch folgt und ihr trotzdem neue Facetten abgewinnt. Sehr, sehr sehenswert.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Ken Watanabe, Jun Kunimura, Shiori Kutsuna, Yuya Yagira, Akira Emoto, Eiko Koike, Yoshimasa Kondo

Hinweise
Japanische Homepage zum Film
Film-Zeit über „The Unforgiven“
Moviepilot über „The Unforgiven“
Rotten Tomatoes über „The Unforgiven“
Wikipedia über „The Unforgiven“
Kriminalakte über „Erbarmungslos“

Meine Besprechung von Lee Sang-Ils „The Unforgiven“ (Yurusarezaru Mono, Japan 2013)


TV-Tipp für den 14. Dezember: Für ein paar Dollar mehr

Dezember 14, 2018

3sat, 22.25

Für ein paar Dollar mehr (Per qualche dollari i piu,, Italien/Deutschland/Spanien 1965 (restaurierte Fassung 2003])

Regie: Sergio Leone

Drehbuch: Sergio Leone, Luciano Vincenzoni

Musik: Ennio Morricone

Zwei miteinander konkurrierende Kopfgeldjäger wollen das auf einen Bankräuber ausgesetzte Kopfgeld kassieren. Dafür infiltrieren sie seine Bande und ein ziemlich blutiges Spiel mit viel Betrug, Verrat und coolen Sprüchen beginnt.

Nach dem Erfolg von „Für eine Handvoll Dollar“ hatte Sergio Leone ein paar Dollar mehr zur Verfügung, die er für seinen nächsten stilbildenden Western-Klassiker investierte.

3sat zeigt die 2003 restaurierte Fassung des Western-Klassikers.

mit Clint Eastwood, Lee Van Cleef, Gian Maria Volonté, Klaus Kinski, Josef Egger, Kurt Zips, Rosemarie Dexter

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Für ein paar Dollar mehr“

Wikipedia über „Für ein paar Dollar mehr“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 12. Dezember: Space Cowboys

Dezember 11, 2018

Kabel 1, 20.15

Space Cowboys (Space Cowboys, USA 2000)

Regie: Clint Eastwood

Drehbuch: Ken Kaufman, Howard Klausner

Wenn 1958 nicht ein Affe ins All geschossen worden wäre, wären Frank Corvin und sein Team die ersten Lebewesen im All gewesen. Jetzt droht ein russischer Satellit (ausgestattet mit geklauter Ami-Technik) abzustürzen und nur Corvin und seine Jungs kennen noch die alte Technik. Sie sollen nun die jungen Spunde beraten, aber das hindert Corvin und die anderen nicht daran, mit allen Mitteln zu versuchen, endlich ihren Jugendtraum vom Weltraumflug zu verwirklichen.

Köstlich entspannte Komödie von Clint Eastwood mit einer All-Star-Besetzung, die damals uralt erschien (Clint Eastwood, geb. 1930, Donald Sutherland, geb. 1935, James Garner, geb. 1928, Tommy Lee Jones, geb. 1946). Heute nicht mehr so sehr. Auch weil Clint Eastwoods nächster Film „The Mule“ bei uns am 31. Januar 2019 anläuft. Er übernahm die Hauptrolle und die Regie.

mit Clint Eastwood, Tommy Lee Jones, James Garner, Donald Sutherland, James Cromwell, Marcia Gay Harden, William Devane, Courtney B. Vance, Rade Serbedzija, Jay Leno (als er selbst)

Wiederholung: Donnerstag, 13. Dezember, 01.25 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Space Cowboys“

Wikipedia über „Space Cowboys“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Pierre-Henri Verlhacs (Herausgeber) „Clint Eastwood – Bilder eines Lebens“ (2008)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Hereafter – Das Leben danach“ (Hereafter, USA 2010)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods “Jersey Boys” (Jersey Boys, USA 2014)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods “American Sniper” (American Sniper, USA 2014)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Sully“ (Sully, USA 2016)

Clint Eastwood in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 5. Oktober: Coogans großer Bluff

Oktober 5, 2018

3sat, 22.25

Coogans großer Bluff (Coogan’s Bluff, USA 1968)

Regie: Don Siegel

Drehbuch: Herman Miller, Dean Reisner, Howard Rodman (nach einer Story von Herman Miller)

Ein Sheriff aus Arizona verfolgt in New York einen flüchtigen Mörder.

Die erste Zusammenarbeit von Don Siegel und Clint Eastwood ist eine Vorstudie für „Dirty Harry“ und war der beginn einer jahrelangen Freundschaft. Der Film kam beim Publikum gut an, aber ich stimme Richard Schickel zu: „Dennoch bleibt der Eindruck bestehen, (…) dass es sich um einen verworrenen und im Ton vergriffenen Film handelt, der nie sein eigentliches Ziel findet, sondern von Schlüsselszene zu Schlüsselszene wandert – beziehungsweise kriecht.“ (Clint Eastwood – Eine Biographie)

„Coogans großer Bluff“ war auch das Vorbild für die TV-Serie „Ein Sheriff in New York“ (McCloud, mit Dennis Weaver).

mit Clint Eastwood, Lee J. Cobb, Susan Clark, Tisha Sterling, Don Stroud, Seymour Cassel

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Coogans großer Bluff“

Wikipedia über „Coogans großer Bluff” (deutsch, englisch)

ClintEastwood.net über “Coogan’s Bluff”

Clint Eastwood in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Don Siegels „Der Tod eines Killers“ (The Killers, USA 1964 – Ronald Reagans letzter Film)

Meine Besprechung von Don Siegels „Der letzte Scharfschütze“ (The Shootist, USA 1976 – John Waynes letzter Film)

Kriminalakte über Don Siegel


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