„Das Jahr des Schurken“ mit Auftritten der bekannt-beliebt-gefürchteten DC-Bösewichtern

Oktober 14, 2020

Der Joker, Black Mask, Sinestro, der Riddler, Harley Quinn, Lex Luthor und Ocean Master sind die Namen einiger Bösewichter, die DC-Fans aus unzähligen Comics und inzwischen sehr vielen Filmen kennen. Besiegt werden diese Bösewichter immer wieder von den DC-Helden Batman, Superman, Green Lantern und Aquaman, die ihre sinistren Pläne immer wieder in letzter Minute verhindern.

Um frisches Leben in diese Routine der Verbrechensbekämpfung zu bringen, hat Bösewicht Lex Luthor jetzt „Das Jahr des Schurken“ ausgerufen. Damit das Jahr ein voller Erfolg für das Verbrechen wird, bietet er den Superbösewichtern alles an, um ihre Träume zu verwirklichen und ihren Heldenerzfeind endgültig zu vernichten.

Das ist die Prämisse, die den jetzt in zwei Sammelbänden vorliegenden Geschichten zugrunde liegt. Die kurzen Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden.

Im ersten Sammelband sind „Der Joker. Das Jahr des Schurken“ (geschrieben von John Carpenter [der bekannte Horrorfilmregisseur] und Anthony Burch, gezeichnet von Philip Tan), „Black Mask: Das zweite Gesicht“ (geschrieben von Tom Taylor, gezeichnet von Cully Hamner), „Sinestro: Mikronen-Management“ (geschrieben von Mark Russell, gezeichnet von Yildiray Cinar) und „Der Riddler: Danke für Nichts“ (geschrieben von Mark Russell, gezeichnet von Scott Godlweski) enthalten.

Im zweiten Sammelband sind „Lex Luthor: Nur Luthor“ (geschrieben von Jason Latour, gezeichnet von Bryan Hitch), „Ocean Master: König“ (geschrieben von Dan Watters, gezeichnet von Miguel Mendonca) und „Harley Quinn: Harley Quinns Schurke des Jahres“ (geschrieben von Mark Russell, gezeichnet von Mike Norton) enthalten.

Auf den ersten Blick ist es eine schöne Idee, den bekannten Schurken eine eigenständige Geschichte zu geben. Sie zum Protagonisten einer Geschichte zu machen und ihre Wünsche Realität werden lassen. Auf den zweiten Blick bemerkt man schnell ein Problem, das in den Geschichten nicht oder nur unbefriedigend gelöst wird. Denn jetzt müssen die Bösewichter irgendwie zu einem Werkzeug für das Gute werden oder sich einem bislang unbekanntem persönlichen Problem, das einem bis dahin herzlich egal war, stellen. Die Bösewichter dürfen letztendlich das Angebot von Lex Luthor, ihre Träume zu verwirklichen und ihre Gegner zu töten, nicht annehmen.

Dabei gefällt einem bei den Comicbösewichtern gerade, dass sie so unverhohlen, ungebremst, radikal Böse sind. Und ihre grandiosen Pläne in schönster Regelmäßigkeit scheitern, weil die Superhelden doch schlauer sind. .

Das Jahr des Schurken – Band 1

Panini Comics, 2020

140 Seiten

16,99 Euro

enthält

The Joker: Year of tje Villain 1 (Dezember 2019)

Black Mask: Year of the Villain 1 (Oktober 2019)

Sinestro: Year of the Villain 1 (Oktober 2019)

The Riddler: Year of the Villain (Dezember 2019)

Das Jahr des Schurken – Band 2

Panini Comics, 2020

108 Seiten

13 Euro

enthält

Lex Luthor: Year of the Villain 1 (November 2019)

Ocean Master: Year of the Villain 1 (Februar 2020)

Harley Quinn’s Villain of the Year 1 (Februar 2020)


Neu im Kino/Filmkritik: Das gleiche. Nochmal. „R. E. D. 2 – Noch älter. Härter. Besser“

September 13, 2013

 

Vor drei Jahren war „R. E. D. – Älter. Härter. Besser.“ ein kleiner Überraschungserfolg. Eine Bande alter, weitgehend pensionierter Geheimagenten (gespielt von Bruce Willis, John Malkovich, Morgan Freeman und Helen Mirren) zeigt jüngeren Agenten, dass sie noch topfit sind. Als Vorlage für den Film diente der gleichnamige, 2003 erschienene blutig-böse Comic von Warren Ellis (Autor) und Cully Hamner (Zeichner), in dem Paul Moses (im Film Frank Moses, gespielt von Bruce Willis) im Alleingang mindestens die halbe CIA tötete, nachdem er im Auftrag des neuen CIA-Chefs von einer Spezialeinheit umgebracht werden sollte. Dabei war der Auftraggeber gewarnt. Denn der Aktenvermerk „R. E. D.“ steht für „im Ruhestand, extrem gefährlich“.

Für die Film wurde diese schlanke Geschichte dann kräftig erweitert und zu einer kurzweilig-durchgeknallten Action-Comedy. Das machte Spaß.

In der Fortsetzung „R. E. D. 2“ gibt es mehr Explosionen, mehr Action, mehr Witze und weniger Story. Denn die chaotische und ziemlich sinnfreie Geschichte – Frank Moses und seine Freunde sollen getötet werden, weil sie vor vielen Jahren, ohne ihr Wissen, in irgendeine Geheimdienstaktion mit einer Superbombe involviert gewesen sein sollen – ist nur eine leicht veränderte, noch weiter hergeholte Wiederholung des ersten Films, die dieses Mal nur der Aufhänger für eine Weltreise der Ex-Agenten ist; mit massiven Sachbeschädigungen an allen Orten, an denen sie einen Zwischenstopp machen. Die Schauspieler hatten sicher ihren Spaß bei diesem selbstgenügsamen Film, der sich zu sehr auf dem Witz des ersten „R. E. D.“-Films ausruht und außer Helen Mirren mit Wumme wenig zu bieten hat. Aber das kennen wir schon aus „R. E. D.“.

Oh, und die Verkleidungen von John Malkovich sind noch geschmacksfreier und Mary-Louise Parker, die im ersten „R. E. D.“-Film eine verhuschte Buchhalterin war, will jetzt unbedingt bei der Action mitmachen, während ihr Filmehemann Bruce Willis davon überhaupt nicht begeistert ist.

R E D 2 - Plakat

R. E. D. 2 – Noch älter. Härter. Besser. (R. E. D. 2/Red 2, USA 2013)

Regie: Dean Parisot

Drehbuch: Jon Hoeber, Erich Hoeber

mit Bruce Willis, John Malkovich, Mary-Louise Parker, Helen Mirren, Anthony Hopkins, Catherine Zeta-Jones, Byung Hun Lee, Brian Cox, Neil McDonough, David Thewlis

Länge: 116 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „R. E. D. 2“

Moviepilot über „R. E. D. 2“

Metacritic über „R. E. D. 2“

Rotten Tomatoes über „R. E. D. 2“

Wikipedia über „R. E. D. 2“ (deutsch, englisch)

Die Charakterposter

das alte Team

R E D 2 - Bruce Willis

R E D 2 - Mary-Louise Parker

R E D 2 - John Malkovich

R E D 2 - Helen Mirren

die Neuzugänge

R E D 2 - Byung Hun Lee

R E D 2 - Catherine Zeta-Jones

der irre Wissenschaftler

R E D 2 - Anthony Hopkins


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