TV-Tipp für den 28. Juli: Logan Lucky

Juli 27, 2019

Pro7, 20.15

Logan Lucky (Logan Lucky, USA 2017)

Regie: Steven Soderbergh

Drehbuch: Rebecca Blunt

Nach seiner Entlassung bei einer Baufirma hat Jimmy Logan einen Plan: während eines Nascar-Rennens will er die Einnahmen klauen. Er braucht dabei nur etwas Hilfe und seine Helfer sehen nicht wie vertrauenswürdige Diebe, sondern wie dusselige Hinterwäldler aus.

TV-Premiere von Steven Soderberghs wundervoll leichtfüßiger und vertrackter Gaunerkomödie.. Sozusagen die Hillbilly-Version von „Ocean’s Eleven“. Dass der minutiös präsentierte und durchgeführte Plan für den Diebstahl in der Realität so wahrscheinlich funktionieren würde, ist da egal.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

Inzwischen ist auch das Rätsel um die Identität der Drehbuchautorin Rebecca Blunt enthüllt. Es ist Soderberghs Frau Jules Asner.

mit Channing Tatum, Adam Driver, Daniel Craig, Seth MacFarlane, Riley Keough, Katie Holmes, Katherine Waterston, Dwight Yoakam, Sebastian Stan, Jack Quaid, Brian Gleeson, Farrah Mackenzie, Hilary Swank

Wiederholung: Montag, 29. Juli, 00.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Logan Lucky“

Metacritic über „Logan Lucky“

Rotten Tomatoes über „Logan Lucky“

Wikipedia über „Logan Lucky“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Girlfriend Experience – Aus dem Leben eines Luxus-Callgirls” (The Girlfriend Experience, USA 2009)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Contagion“ (Contagion, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Haywire” (Haywire, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Magic Mike” (Magic Mike, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen“ (Side Effects, USA 2013)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll (Behind the Candelabra, USA 2013)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Logan Lucky“ (Logan Lucky, USA 2017) und der DVD

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Unsane: Ausgeliefert“ (Unsane, USA 2018)

Steven Soderbergh in der Kriminalakte

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„James Bond 25“ ohne Regisseur

August 21, 2018

Vor einigen Monaten schrieb ich, dass „Trainspotting“ Danny Boyle den neuen James-Bond-Film mit Daniel Craig als 007 inszenieren wird. Außer dem Arbeitstitel „Bond 25“ und den Namen der Drehbuchautoren war wenig bekannt. Und dass die Dreharbeiten im Dezember beginnen sollen.

Nun, jetzt gab es die berüchtigten „künstlerischen Differenzen“ und Danny Boyle wird den neuen Bond-Film nicht inszenieren.

Ich sage mal: besser vor dem Start der Dreharbeiten und Bitte mit einem ordentlichen Drehbuch.


Infos zum nächsten James-Bond-Film: Danny Boyle wird „Bond 25“ (Arbeitstitel) inszenieren und Ende Oktober 2019 können wir das Ergebnis bestaunen

Mai 25, 2018

Boah, das, war eine lange Überschrift. Dass Daniel Craig wieder „Bond, James Bond“ spielen wird, ist schon länger bekannt. Boyle war auch schon länger im Gespräch (in der Gerüchteküche) und jetzt sind wir auf die nächsten Meldungen gespannt, in denen wir erfahren, wer alles mitspielen wird, wie der Titel lautet und um was es geht, erfahren wir dann vollumfänglich im Kino.

Alles weitere steht in der Pressemitteilung zu „Bond 25“:

LONDON UND LOS ANGELES, (24. Mai 2018) – EON Productions und Metro Goldwyn Mayer Studios (MGM) haben eine Vereinbarung mit Universal Pictures über den weltweiten Vertrieb des 25. James Bond Films getroffen, die heute von Michael G. Wilson und Barbara Broccoli (EON Productions) Kevin Ulrich (Chairman of the Board of Directors, MGM) und Jonathan Glickman (President, Motion Picture Group) und Donna Langley (Chairman, Universal Pictures) bekannt gegeben wurde.

Daniel Craig wird als 007, der legendäre britische Geheimagent, zurückkehren. Der mit dem Oscar® ausgezeichnete Regisseur Danny Boyle (Slumdog Millionaire, Steve Jobs) wird nach einem Originaldrehbuch des Oscar®-nominierten John Hodge (Trainspotting) Regie führen.

Die Produktion von Bond 25 soll am 3. Dezember 2018 beginnen. MGM wird den Film am 8. November 2019 in den USA, über sein neues Joint Venture für den heimischen Kinoverleih mit Annapurna Pictures, in die Kinos bringen. Universal wird den internationalen Vertrieb bereits am 25. Oktober 2019 in Großbritannien beginnen.

Im Rahmen dieser Vereinbarung behält MGM die digitalen und weltweiten Fernsehvertriebsrechte. Universal übernimmt den Vertrieb im physischem Home Entertainment.

Wilson und Broccoli kommentierten: „Wir freuen uns sehr, dass der außergewöhnlich talentierte Danny Boyle bei Daniel Craigs fünftem Auftrag als James Bond in der 25. Ausgabe des Franchise Regie führen wird. Wir werden im Dezember in den Pinewood Studios mit unseren Partnern bei MGM mit den Dreharbeiten zu Bond 25 beginnen. Wir freuen uns, dass Universal unser internationaler Vertriebspartner sein wird.“

„Unter der Führung von Michael und Barbara könnten wir nicht begeisterter sein, als das nächste 007-Abenteuer auf die große Leinwand zu bringen, das den unvergleichlichen Daniel Craig mit der außergewöhnlichen Vision von Danny Boyle vereint“, sagte Ulrich. Glickman fügte hinzu: „Es ist 16 Jahre her, dass James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag von MGM vertrieben wurde, und es ist unglaublich erfreulich, diesen Film zusammen mit dem tollen Team von Universal zu veröffentlichen.“

„Universal ist sehr stolz darauf, mit Michael, Barbara und MGM beim internationalen Marketing und Vertrieb von Bond 25 zusammenzuarbeiten“, sagte Langley. „Die unvergleichliche Kombination von Dannys innovativer Regie und Daniels Verkörperung von 007 sorgte dafür, dass wir einfach Partner im nächsten Kapitel dieser ikonischen Serie sein mussten.“


DVD-Kritik: Steven Soderberghs gelungene Hinterwäldler-Gaunerkomödie „Logan Lucky“

Februar 6, 2018

Zum Filmstart von Steven Soderberghsglorreicher Rückkehr ins Kino schrieb ich:

Hätte Steven Soderbergh nicht vor vier Jahren, nach „Liberace“, pompös seinen Abschied vom Kino und dem Regieführen verkündet, wäre es niemand aufgefallen. Denn nach „Liberace“ drehte er zwei Staffeln der Krankenhausserie „The Knick“ und er bereitete schon bei „Magic Mike XXL“, der vor zwei Jahren bei uns anlief und bei dem Soderbergh als Peter Andrews Kameramann war, „Logan Lucky“ vor. „Logan Lucky“ wurde dann ab dem 24. August 2016 an 35 Tagen gedreht. Inzwischen sind zwei weiter Filme von Soderbergh, bei denen er Regie führte, in der Postproduktion und ein weiterer Film ist angekündigt. Ein Rückzug von der Regie sieht wahrlich anders aus. Vor allem weil bei anderen Regisseuren der Abstand zwischen zwei Filmen teilweise länger als Soderberghs Rückzug vom Regieführen ist.

In „Logan Lucky“ kehrt der enorm produktive Regisseur in vertrautes Terrain zurück. „Es ist wie ein Cousin der Ocean’s-Filme, gleichzeitig stellt es diese Filme auch auf den Kopf, weil den Hauptfiguren in diesem Fall nicht beliebig viel Geld und keine Technologie zur Verfügung steht. Sie befinden sich wirtschaftlich in prekären Verhältnissen. Ein paar Mülltüten voller Geld würden ihr Leben komplett verändern“, sagt Soderbergh zu seinem Film.

Den Plan für den Diebstahl heckt Jimmy Logan (Channing Tatum) aus, nachdem er wegen seiner alten Beinverletzung von der Baufirma entlassen wird. Bei der Arbeit entdeckte er ein Rohrpostsystem, das unter dem Charlotte Motor Speedway bei Charlotte, North Carolina, liegt und in dem während Rennen das Geld von den Kassen in den Zentralsafe befördert wird. Am meisten Geld wird bei dem Coca Cola Cup 600, einem legendären und prestigeträchtigen NASCAR-Rennen am „Memorial Day“-Wochenende, umgesetzt.

Die Beute würde all seine finanziellen Sorgen auf einen Schlag beenden.

Den Diebstahl kann er nicht allein durchführen und er möchte, immerhin ist er ein gesetzestreuer Bürger, bei dem Diebstahl niemand verletzten und auch keine Gewalt anwenden. Also überzeugt er seinen einarmigen Bruder Clyde (Adam Driver), der als Barkeeper sein Geld verdient, und den Gangster Joe Bang (Daniel Craig), der allerdings gerade inhaftiert ist, ihm zu helfen. Bang ist einverstanden, wenn seine beiden Brüder Fish (Jack Quaid) und Sam (Brian Gleeson) dabei sind. Dummerweise vereinigen die beiden Meth-Nasen kongenial alle Eigenschaften auf sich, die den Plan zum Scheitern bringen könnten. Und Jimmys Schwester Mellie (Riley Keough) ist auch noch dabei.

Jimmy entwirft einen Plan, den man ihm in dieser Komplexität niemals zugetraut hätte. Immerhin ist er noch nicht einmal fähig, seine Telefonrechnung pünktlich zu bezahlen.

Wie es sich für ein Heist-Movie gehört, gibt es immer wieder neue Probleme, die den perfekten Plan gefährden können und überraschende Wendungen, weil die Verbrecher sich auf alle Eventualitäten vorbereiten und sie sich nicht so richtig trauen können. Aber im Gegensatz zu der smarten Gang um Danny Ocean sind die Logan- und Bang-Geschwister als waschechte Hillbillies keine Geistesgrößen. Pechvögel sind sie, nach Clydes Theorie über den Fluch der Logans, auch. Da scheint nur das sprichwörtliche Deppenglück den Plan vor einem grandiosen Scheitern bewahren zu können.

Aber, und das kann hier verraten werden, so einfach macht Soderbergh es dann doch nicht für die Logan-Bang-Gang.

Mit seiner Kinorückkehr „Logan Lucky“ hat Steven Soderbergh eine wundervoll leichtfüßige und vertrackte Gaunerkomödie inszeniert, die von ihren Charakteren, dem Milieu und dem Plan lebt. Da ist es egal, dass die minutiös präsentierte und durchgeführte Plan für den Diebstahl in der Realität so wahrscheinlich funktionieren würde.

Die Schauspieler hatten jedenfalls ihren Spaß und in der Originalfassung baden sie im fast unverständlichen regionalen Dialekt von West Virginia und den Appalachen.

Und Soderbergh setzt bei den Credits die Flunkereien, die den gesamten Film beherrschen, fort. Als Peter Andrews war er für die Kamera und als Mary Ann Bernard für den Schnitt zuständig. Das sind zwei von ihm oft benutzte Pseudonyme. Ob Rebecca Blunt ein Pseudonym ist und, wenn ja, wer sich dahinter verbirgt, ist noch unklar. Jedenfalls tritt sie nicht öffentlich auf und die Hauptdarsteller kommunizierten nur elektronisch mit ihr. Es wurde vermutet, dass Soderbergh selbst, oder seine Frau Jules Asner oder der Komiker John Henson das Buch geschrieben haben. Im Presseheft wird, was dann aber eine arg dusselige Enttarnung wäre, Reid Carolin, neben Rebecca Blunt, als Drehbuchautor genannt. Carolin schrieb auch die Bücher für „Magic Mike“ und „Magic Mike XXL“.

Wie heißt es so schön? Alles bleibt in der Familie.

 

Auf den ersten Blick ist das Bonusmaterial sehr umfangreich. Auf den zweiten Blick besteht es aus zwei „Deleted Scenes“ (3:49 Minuten), die eher amüsant als tragend für die Handlung sind, einem kurzen Werbe-“Making of“ (3:10 Minuten), Interviews vom Roten Teppich vor der Premiere mit Produzent Reid Carolin (2:24 Minuten), Channing Tatum (3:13 Minuten) und Adam Driver (2:09 Minuten), die ebenfalls reine Promo-Statements sind, und einem Interview mit Steven Soderbergh (17:51 Minuten). In dem langen Interview spricht Soderbergh über verschiedene Aspekte des Films. Das informative Interview ist das Herzstück des Bonusmaterials.

Soderberghs nächster Film, der Horrorthriller „Unsane: Ausgeliefert“, soll nach der Berlinale-Premiere am 29. März in unseren Kinos anlaufen.

Logan Lucky (Logan Lucky, USA 2017)

Regie: Steven Soderbergh

Drehbuch: Rebecca Blunt

mit Channing Tatum, Adam Driver, Daniel Craig, Seth MacFarlane, Riley Keough, Katie Holmes, Katherine Waterston, Dwight Yoakam, Sebastian Stan, Jack Quaid, Brian Gleeson, Farrah Mackenzie, Hilary Swank

DVD

Studiocanal

Bild: 2,4:1 (anamorph)

Ton: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch

Bonusmaterial: Making of, Deleted Scenes, Interviews mit Channing Tatum, Adam Driver, Reid Carolin, Trailer, Wendecover

Länge: 114 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Logan Lucky“

Metacritic über „Logan Lucky“

Rotten Tomatoes über „Logan Lucky“

Wikipedia über „Logan Lucky“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Girlfriend Experience – Aus dem Leben eines Luxus-Callgirls” (The Girlfriend Experience, USA 2009)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Contagion“ (Contagion, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Haywire” (Haywire, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Magic Mike” (Magic Mike, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen“ (Side Effects, USA 2013)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll (Behind the Candelabra, USA 2013)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Logan Lucky“ (Logan Lucky, USA 2017)

Steven Soderbergh in der Kriminalakte

 


TV-Tipp für den 17. Januar: James Bond: Spectre

Januar 17, 2018

ZDF, 20.15

Spectre (Spectre, USA/Großbritannien 2015)

Regie: Sam Mendes

Drehbuch: John Logan, Neal Purvis, Robert Wade, Jez Butterworth

LV: Charakter von Ian Fleming

James Bond will die geheimnisvolle Verbrecherorganisation Spectre zerstören. Sein Gegner ist dabei Franz Oberhauser. Sie haben sich schon als Kinder gekannt.

TV-Premiere!

Nach dem grandiosen „Skyfall“ enttäuschte „Spectre“, der sich mehr um einen überflüssigen Bohei um den Namen des Bösewichts als um ein schlüssiges Drehbuch kümmert. Am Ende ist „Spectre“ der halbherzige Versuch, einen klassischen James-Bond-Film zu inszenieren.

In meiner ausführlichen Besprechung gibt es die spoilerfreie Begründung dazu.

Daniel Craigs nächster und wahrscheinlich letzter Einsatz als James Bond startet 2019 im Kino um die Ecke. Der Arbeitstitel ist „Bond 25“.

mit Daniel Craig, Christoph Waltz, Léa Seydoux, Ben Whishaw, Naomie Harris, Dave Bautista, Monica Bellucci, Ralph Fiennes, Andrew Scott, Rory Kinnear, Jesper Christensen, Stephanie Sigman

Wiederholung: Donnerstag, 18. Januar, 00.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise
Englische Homepage zum Film
Deutsche Homepage zum Film
Film-Zeit über „Spectre“
Moviepilot über „Spectre“
Metacritic über „Spectre“
Rotten Tomatoes über „Spectre“
Wikipedia über „Spectre“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romane “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 9. Januar: James Bond 007 – Skyfall

Januar 9, 2018

ZDF, 20.15
James Bond 007 – Skyfall (Skyfall, GB/USA 2012)
Regie: Sam Mendes
Drehbuch: Neal Purvis, Robert Wade, John Logan
LV: Charakter von Ian Fleming
James Bond jagt Raoul Silva, der zuerst die Datei mit den Identitäten von allen Geheimagenten, die undercover in Terroristennetzwerken arbeiten, entwendet und dann den gesamten britischen Geheimdienst ins Nirvana schicken will, weil M(ama) nicht nett zu ihm war.
Insgesamt ein sehr erfreulicher James-Bond-Film, in dem wir letztendlich mehr über Bond erfahren, als wir jemals wissen wollten – und den ich zum Kinostart ausführlich besprochen habe.
Am Mittwoch, den 17. Januar, zeigt das ZDF um 20.15 Uhr (und, als Nachtwiederholung, um 00.15 Uhr) als TV-Premiere den bislang letzten James-Bond-Film „Spectre“.
mit Daniel Craig, Judi Dench, Javier Bardem, Ralph Fiennes, Naomie Harris, Bérénce Marlohe, Ben Whishaw, Albert Finney, Rory Kinnear, Ola Rapace

Wiederholung: Mittwoch, 10. Januar, 01.00 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Skyfall“

Metacritic über „Skyfall“

Rotten Tomatoes über „Skyfall“

Wikipedia über „Skyfall“ (deutsch, englisch – Vorsicht: es werden wichtige Teile der Handlung verraten!)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romane “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 30. Dezember: James Bond: Casino Royale

Dezember 29, 2017

ZDF, 22.00

James Bond: Casino Royale (USA 2006, Regie: Martin Campbell)

Drehbuch: Paul Haggis, Neal Purvis, Robert Wade

LV: Ian Fleming: Casino Royale, 1953 (Casino Royale)

James Bond soll Le Chiffre, den Finanzier eines weltweiten Terrornetzwerkes, ausschalten.

Nach allgemeiner Einschätzung ist der einundzwanzigste James-Bond-Film (Offizielle Zählung) einer der fünf besten, vielleicht sogar – vor “Skyfall” – der beste Bond-Film. Niemand hatte mit dieser umfassenden Revitalisierung des Mythos James Bond für das neue Jahrhundert gerechnet.

Der erste Auftritt von Daniel Craig als Geheimagent ihrer Majestät ist ein spannender Thriller mit einem viel zu langen Ende. Denn nachdem Le Chiffre tot ist, ist der Film noch lange nicht zu Ende.

Das Drehbuch war für einen Edgar nominiert.

Nächstes Jahr geht es bondisch weiter: Das ZDF zeigt am Montag, den 8. Januar, um 22.25 Uhr (VPS 22.15) „Ein Quantum Trost“ (GB/USA 2008), am Dienstag, den 9. Januar, um 20.15 Uhr „Skyfall“ (GB/USA 2012) und am Mittwoch, den 17. Januar, um 20.15 Uhr, als TV-Premiere, „Spectre“ (GB/USA 2015).

Mit Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Jeffrey Wrigth, Judi Dench, Giancarlo Giannini

Wiederholung: Sonntag, 31. Dezember, 02.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Englische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Casino Royale“

Wikipedia über „Casino Royale“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Martin Campbells TV-Serie “Am Rande der Finsternis” (Edge of Darkness, GB 1985 – DIE Vorlage für “Auftrag Mord”)

Meine Besprechung von Martin Campbells „Green Lantern” (Green Lantern, USA 2011)

Bonushinweis

Noch mehr James Bond: Bei Cross Cult erschien jetzt als 25. James-Bond-Buch „Der Mann von Barbarossa“. Eine deutsche Erstveröffentlichung. John Gardner hält den Thriller für seinen besten James-Bond-Roman. Dieses Mal muss James Bond zusammen mit einem internationalen Agententeam eine bis dato unbekannte Terroristengruppe aufzuhalten. Sie fordert die Verurteilung eines angeblichen Nazi-Kriegsverbrechers. Aber ist das alles, was die Bösewichter wollen?

John Gardner: James Bond: Der Mann von Barbarossa

(übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross Cult, 2017

400 Seiten

15 Euro

Originalausgabe

James Bond: The Man from Barbarossa

Hodder & Stoughton, 1991

 


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