TV-Tipp für den 9. Oktober: Don’t Breathe

Oktober 8, 2020

RTL II, 22.30

Don’t Breathe (Don’t Breathe, USA 2016)

Regie: Fede Alvarez

Drehbuch: Fede Alvarez, Rodo Sayagues

Schnell mal einen Einbruch begehen und mit der Kohle abhauen wollen die drei jugendlichen Kleinkriminellen. Dummerweise kehrt der Hausbesitzer zurück. Zum Glück ist er blind. Dummerweise hört er sehr gut und er ist extrem stinkig.

Fieser kleiner Spannungsthriller, der genau das hält, was er verspricht.

Danach drehte Fede Alvarez den Elisabeth-Salander-Thriller „Verschwörung“.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Stephen Lang, Jane Levy, Dylan Minnette, Daniel Zovatto, Emma Bercovici, Franciska Töröcsik

Wiederholung: Samstag, 10. Oktober, 03.45 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Moviepilot über „Don’t Breathe“

Metacritic über „Don’t Breathe“

Rotten Tomatoes über „Don’t Breathe“

Wikipedia über „Don’t Breathe“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Fede Alvarez‘ „Don’t Breathe“ (Don’t Breathe, USA 2016)

Meine Besprechung von Fede Alvarez‘ „Verschwörung“ (The Girl in the Spider’s Web: A New Dragon Tattoo Story, USA 2018)


TV-Tipp für den 8. Dezember: Don’t Breathe

Dezember 7, 2019

RTL II, 22.25

Don’t Breathe (Don’t Breathe, USA 2016)

Regie: Fede Alvarez

Drehbuch: Fede Alvarez, Rodo Sayagues

Schnell mal einen Einbruch begehen und mit der Kohle abhauen wollen die drei jugendlichen Kleinkriminellen. Dummerweise kehrt der Hausbesitzer zurück. Zum Glück ist er blind. Dummerweise hört er sehr gut und er ist extrem stinkig.

TV-Premiere. Fieser kleiner Spannungsthriller, der genau das hält, was er verspricht.

Danach drehte Fede Alvarez den Elisabeth-Salander-Thriller „Verschwörung“.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Stephen Lang, Jane Levy, Dylan Minnette, Daniel Zovatto, Emma Bercovici, Franciska Töröcsik

Wiederholung: Montag, 9. Dezember, 03.10 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Moviepilot über „Don’t Breathe“

Metacritic über „Don’t Breathe“

Rotten Tomatoes über „Don’t Breathe“

Wikipedia über „Don’t Breathe“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Fede Alvarez‘ „Don’t Breathe“ (Don’t Breathe, USA 2016)

Meine Besprechung von Fede Alvarez‘ „Verschwörung“ (The Girl in the Spider’s Web: A New Dragon Tattoo Story, USA 2018)


Neu im Kino/Filmkritik: „Don’t Breathe“, sonst hört dich der blinde Mann

September 8, 2016

Das wird einfach werden, denken sich Rocky, Alex und Money. Die drei Jung-Erwachsenen brechen schon seit einiger Zeit in Häuser ein und klauen Wertgegenstände. Geld stehlen sie nicht, weil das, wenn sie geschnappt werden, vor Gericht, ihre Strafe erhöhen würde.

Da erzählt Money ihnen von einem blinden Golfkriegs-Veteran, der in Detroit in einer inzwischen menschenverlassenen Gegend lebt. Nach dem Tod seines Kindes bei einem Autounfall erhielt er eine fürstliche Entschädigung, die irgendwo in seinem Haus ist. Mit den 300.000 Dollar könnten die drei Einbrecher ihr bisheriges Leben und Detroit hinter sich lassen.

Mitten in der Nacht (weil in solchen Filmen Einbrüche immer nach Einbruch der Dunkelheit durchgeführt werden) betäuben sie den Rottweiler des Blinden, brechen ein und beginnen das Haus zu durchsuchen.

Als der Blinde durch ein von ihnen verursachtes Geräusch erwacht, müssen sie plötzlich um ihr Leben kämpfen. Denn der Blinde verteidigt sein Haus, in dem er sich perfekt auskennt, gnadenlos. Außerdem hat er in seinem Keller etwas versteckt, was niemand entdecken darf.

Don’t Breathe“, der zweite Spielfilm von Fede Alvarez, dem Regisseur des angemessen unappetitlichem „Evil Dead“-Remakes, ist in den USA ein Überraschungserfolg. Bereits in der zweiten Woche ist er auf dem ersten Platz der Kinocharts, seine Kosten hat er damit längst eingespielt und die Kritiken sind überaus gut. Dabei ist „Don’t Breathe“ ein klassisches B-Picture, das seine Geschichte in unter neunzig Minuten mit bekannten Genre-Versatzstücken, die neu angeordnet werden, ohne Subplots und ohne eine pompös aufgeblasene gesellschaftliche Botschaft erzählt.

Und das ist gut so.

Jedenfalls wenn man einen kleinen, spannenden Thriller sehen will, in dem Alvarez immer wieder nervenzerfetzende Suspense-Szenen gelingen. Vor allem wenn die unbewaffneten Einbrecher und ihr bewaffnetes Opfer sich schweigend in einem dunklen Zimmer gegenüber stehen. Dazwischen versuchen die Einbrecher zu flüchten und, wie es sich für das Genre gehört, beweisen eine überragendes Talent, Verletzungen und Stürze zu überleben. Aber da hilft wahrscheinlich die Todesangst.

Die vier Hauptcharaktere haben dabei genug Eigenschaften, um als spartanisch gezeichnete, zwischen Gut und Böse stehende, dreidimensionale Charaktere zu überzeugen.

Und Stephen Lang („Avatar“) als blinder, sehr schweigsamer Mann ist furchterregender als irgendwelche computergenerierten Monster, die mindestens eine Großstadt vernichten müssen, um Angst und Schrecken zu verbreiten.

dont-breathe-plakat

Don’t Breathe (Don’t Breathe, USA 2016)

Regie: Fede Alvarez

Drehbuch: Fede Alvarez, Rodo Sayagues

mit Stephen Lang, Jane Levy, Dylan Minnette, Daniel Zovatto, Emma Bercovici, Franciska Töröcsik

Länge: 89 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Don’t Breathe“

Metacritic über „Don’t Breathe“

Rotten Tomatoes über „Don’t Breathe“

Wikipedia über „Don’t Breathe“ (deutsch, englisch)


Neu im Kino/Filmkritik: Der Horrorfilm „It follows“

Juli 9, 2015

Den meisten Kritikern gefällt David Robert Mitchells Horrorfilm „It Follows“. In Cannes war er für den Critics Week Film Prize nominiert. Letztes Jahr lief er hier auf dem Fantasy Filmfest und es gibt auch wirklich einige Punkte, die für den Film sprechen. Aber insgesamt ist „It Follows“ ein schwacher Horrorfilm der mehr verspricht, als er hält und der wegen seiner langsamen Erzählweise die Lücken in seiner Erzählung schmerzhaft offenbart. Auch weil die Teenager sich nicht besonders schlau verhalten.
Nachdem die 19-jährige Jay Sex mit dem sportlichen Hugh, dem neuen Mädchenschwarm in der Schule, hatte, fesselt er sie und erklärt ihr, dass sie ab jetzt von einem Geist verfolgt werde, den nur sie sehen könne, der seine Gestalt ändern könne (er könne auch die Gestalt von Freunden und Bekannten annehmen) und sie töten wolle. Aber der Geist bewege sich langsam, weshalb ihr normalerweise genug Zeit bleibe, um zu flüchten. Und sie könne ihn loswerden, wenn sie mit einer anderen Person Sex habe. Oh, und sie solle das machen, bevor der Geist sie töte. Denn dann würde er sich auf dem Weg zu ihm machen.
Anschließend haut Hugh ab.
Jay hält es zunächst für einen schlechten Scherz, aber dann sieht sie sich seltsam bewegende Menschen und sie fragt sich, mit ihren Freunden, was sie tun soll.
Sie haben dabei viele Ideen, aber auf die nahe liegenste Idee, nämlich dass Jay einfach Sex mit dem erstbesten Mann haben soll und so den Dämon problemlos weiterzugeben kann, kommen sie nicht. Stattdessen versuchen sie ihn wie einen x-beliebigen Stalker zu bekämpfen, bis sie ihn am Ende in eine vollkommen absurde Falle locken.
Sowieso schöpft „It Follows“ das Potential seiner Prämisse nie aus. Denn natürlich hätte Jay nach der Nacht mit Hugh jeden Grund, um richtig paranoid zu werden. Immerhin könnte der Geist in der Gestalt ihres Vaters oder ihrer Freunde auftauchen. Aber vor ihren Freunden hat sie keine Angst. Ebenso könnte Sex hier facettenreicher als in den üblichen Horrorfilmen, in denen Sex immer mit dem Tod bestraft wird, behandeln. Aber dann hätte Mitchell sich auch genauer mit der Herkunft von seinem Geist und was er will, beschäftigen müssen. Zum Beispiel warum er oft wie die Freundin von Hugh aussieht.
Auf der Habenseite des mit einem kleinen Budget (laut IMDB 2 Millionen) gedrehten Films steht die bewusste Orientierung an älteren Horrorfilmen, die nicht durch Blut, sondern durch Atmosphäre Grusel erzeugten. Deshalb wird auch auf Jump-Scares verzichtet. Die Musik ist im ständigen John-Carpenter-Gedächtnismodus und auch die Stimmung erinnert an Carpenters Frühwerke, die ebenfalls für wenig Geld mit unverbrauchten Schauspielern auf der Straße gedreht wurden. So ist „It Follows“ näher am Independent-Kino als an Found-Footage-Experimenten (mit meist hoffnungslos übertrieben spielenden Schauspielern) und Splatter-Orgien.

It Follows - Plakat
It Follows (It Follows, USA 2014)
Regie: David Robert Mitchell
Drehbuch: David Robert Mitchell
mit Maika Monroe, Keir Gilchrist, Daniel Zovatto, Jake Weary, Olivia Luccardi, Lili Sepe
Länge: 100 Minuten
FSK: ab 12 Jahre (hätte eigentlich mit einer FSK-16 gerechnet)

Hinweise
Amerikanische Homepage zum Film
Deutsche Homepage zum Film
Film-Zeit über „It Follows“
Moviepilot über „It Follows“
Metacritic über „It Follows“
Rotten Tomatoes über „It Follows“
Wikipedia über „It Follows“ (deutsch, englisch)


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