TV-Tipp für den 15. April: Die Wahrheit über unsere Ehe

April 15, 2019

Arte, 21.55

Die Wahrheit über unsere Ehe (La vérité sur Bébé Donge, Frankreich 1951)

Regie: Henri Decoin

Drehbuch: Maurice Aubergé

LV: Georges Simenon: Le vérité sur Bébé Donge, 1942 (Die Ehe der Bébé Donge, Die Wahrheit über Bébé Donge)

Als der Großindustrielle Francois Donge im Krankenhaus mit dem Tod ringt, fragt er sich, warum seine jüngere Frau Bébé ihn vergiftete.

Lief diese Simenon-Verfilmung überhaupt schon einmal im TV?

Angesichts der aktuellen Bekanntheit des Films gibt es heute also eine Entdeckung.

Decoins Verfilmung des sehr spannenden und psychologisch ausgefeilten Romans von Georges Simenon erschüttert in ihrer konsequenten Mitleidlosigkeit und besticht durch den visuellen Ideenreichtum und die beiden hervorragenden Hauptdarsteller.“ (Lexikon des internationalen Films)

Im November 1952 war „Die Wahrheit über unsere Ehe“ der Film des Monats der Evangelischen Filmjury: „Der künstlerisch weit über dem Durchschnitt stehende Film verdient darum besondere Beachtung, weil er dieses Thema ehrlich und hart darstellt und deshalb erschüttert und zur Selbsterkenntnis aufruft.“

mit Jean Gabin, Danielle Darrieux, Claude Génia, Daniel Lecourtois

Hinweise

French Films über „Die Wahrheit über unsere Ehe“

Wikipedia über „Die Wahrheit über unsere Ehe“ (englisch, französisch)

Maigret.de über den Roman


TV-Tipp für den 3. April: Schauplatz des Verbrechens

April 2, 2019

Arte, 20.15

Schauplatz des Verbrechens (Le lieu du crime, Frankreich 1986)

Regie André Téchiné

Drehbuch: André Téchiné, Pascal Bonitzer, Oliver Assayas

Eine alleinerziehende, in der Provinz lebende Tanzlokalbetreiberin verliebt sich in einen flüchtigen Verbrecher.

So zusammengefasst klingt das nach einer Schmonzette und Catherine Deneuve hat auch in einigen Schmonzetten mitgespielt. Aber die Namen André Téchiné und Olivier Assayas (noch ganz am Anfang seiner Karriere) weisen in eine andere Richtung.

Drehbuch und Inszenierung sind ein steter Drahtseilakt über den Abgründen von Glaubhaftigkeit und Realitätstreue, den Téchiné indes brillant meistert. Er analysiert in der ausgeklügelten Konstruktion seiner Geschichte die ‚France profonde‘ mit ihren verlogenen Konventionen, die den Menschen die Luft zum Atmen nehmen.“ (Fischer Film Almanach 1989)

Téchiné inszenierte auch „Barocco“ (1976), „Die Schwestern Brontë“ (Les sœurs Brontë, 1979), „Meine liebste Jahreszeit“ (Ma saison préférée, 1993), „Wilde Herzen“ (Les roseaux sauvages, 1994) und „Diebe der Nacht“ (Les voleurs, 1996).

mit Catherine Deneuve, Wadeck Stanczak, Danielle Darrieux, Victor Lanoux, Nicholas Giraudi, Jacques Nolot

auch bekannt als „Der Schauplatz des Verbrechens“

Hinweise

AlloCinè über „Schauplatz des Verbrechens“

Rotten Tomatoes über „Schauplatz des Verbrechens“

Wikipedia über „Schauplatz des Verbrechens“ (deutsch, englisch, französisch)


TV-Tipp für den 12. Oktober: Marie-Octobre

Oktober 12, 2016

Arte, 20.15

Marie-Octobre (Frankreich 1958, Regie: Julien Duvivier)

Drehbuch: Julien Duvivier, Jacques Robert

LV: Jacques Robert: Marie-Octobre, 1948

Fünfzehn Jahre nachdem Résistance-Führer Castille von der Gestapo erschossen wurde, treffen sich auf Einladung von Marie-Octobre seine alten Weggefährten. Sie hat erfahren, dass Castille von einem von ihnen verraten wurde. Jetzt will sie Rache.

Seit Ewigkeiten nicht mehr gezeigtes Krimidrama, das Lino Ventura noch am Anfang seiner Karriere zeigt.

Ein virtuos gefilmtes Dialogdrama (…) Duvivier erörtert die Schuldfrage psychologisch, statt sie ethisch zu vertiefen. So begegnet der Zuschauer einem Film, der ihn als kriminalistisches Entlarvungsstück zwar ungemein fesselt, aber menschlich ziemlich kühl lässt, weil sein Leitbild nicht Humanität, sondern Rache ist. Als effektvolles Spannungsstück mit brillanten Darstellern immerhin sehenswert.“ (Katholischer Film-Dienst)

mit Danielle Darrieux, Bernard Blier, Paul Meurisse, Serge Reggiani, Lino Ventura, Robert Dalban

Hinweise

Arte über „Marie-Octobre“

Wikipedia über „Marie-Octobre“ (deutsch, englisch, französisch)


TV-Tipp für den 8. Juli: 8 Frauen

Juli 8, 2015

ARD, 01.55

8 Frauen (Frankreich 2002, Regie: Francois Ozon)

Drehbuch: Francois Ozon, Marina de Van

LV: Robert Thomas: Huit Femmes, 1958/1962 (Theaterstück)

Weihnachten in einem verschneiten Landhaus: In der Nacht wird der Hausherr ermordet. Die Täterin ist eine der acht Frauen, die im Haus sind. Selbstverständlich hat jede von ihnen auch ein gutes Motiv das Ekel umzubringen.

Ein Cozy mit Gesang und einem Darstellerinnenensemble, das über jeden Zweifel erhaben ist und die Crème de la Crème des französischen Films versammelt.

mit Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart, Fanny Ardant, Virginie Ledoyen, Danielle Darrieux, Ludivine Sagnier, Firmine Richard, Dominique Lamure

Wiederholung: Freitag, 13. Juni, 00.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Wikipedia über „8 Frauen“ (deutschenglischfranzösisch)

Spiegel: Interview mit Francois Ozon über „8 Frauen“

Blickpunkt Film: Interview mit Francois Ozon über „8 Frauen“

epd Film: Interview mit Francois Ozon (8/2007)

Homepage von Francois Ozon

Meine Besprechung von Francois Ozons “In ihrem Haus” (Dans la Maison, Frankreich 2012)

Meine Besprechung von Francois Ozons ”Jung & Schön” (Jeune & jolie, Frankreich 2013)

Meine Besprechung von Francois Ozons „Eine neue Freundin“ (Une nouvelle amie, Frankreich 2014)


TV-Tipp für den 12. Juni: 8 Frauen

Juni 12, 2014

3sat, 20.15

8 Frauen (Frankreich 2002, Regie: Francois Ozon)

Drehbuch: Francois Ozon, Marina de Van

LV: Robert Thomas: Huit Femmes, 1958/1962 (Theaterstück)

Weihnachten in einem verschneiten Landhaus: In der Nacht wird der Hausherr ermordet. Die Täterin ist eine der acht Frauen, die im Haus sind. Selbstverständlich hat jede von ihnen auch ein gutes Motiv das Ekel umzubringen.

Ein Cozy mit Gesang und einem Darstellerinnenensemble, das über jeden Zweifel erhaben ist und die Crème de la Crème des französischen Films versammelt.

mit Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart, Fanny Ardant, Virginie Ledoyen, Danielle Darrieux, Ludivine Sagnier, Firmine Richard, Dominique Lamure

Wiederholung: Freitag, 13. Juni, 00.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Wikipedia über „8 Frauen“ (deutschenglischfranzösisch)

Spiegel: Interview mit Francois Ozon über „8 Frauen“

Blickpunkt Film: Interview mit Francois Ozon über „8 Frauen“

epd Film: Interview mit Francois Ozon (8/2007)

Homepage von Francois Ozon

Meine Besprechung von Francois Ozons “In ihrem Haus” (Dans la Maison, Frankreich 2012)

Meine Besprechung von Francois Ozons“Jung & Schön“ (Jeune & jolie, Frankreich 2013)


TV-Tipp für den 21. Oktober: 8 Frauen

Oktober 21, 2013

Mit „8 Frauen“ feiern wir in einen runden Geburtstag von Madame Deneuve

MDR, 22.50

8 Frauen (F 2002, R.: Francois Ozon)

Drehbuch: Francois Ozon, Marina de Van

LV: Robert Thomas: Huit Femmes, 1958/1962 (Theaterstück)

Weihnachten in einem verschneiten Landhaus: In der Nacht wird der Hausherr ermordet. Die Täterin ist eine der acht Frauen, die im Haus sind. Selbstverständlich hat jede von ihnen auch ein gutes Motiv das Ekel umzubringen.

Ein Cozy mit Gesang und einem Darstellerinnenensemble, das über jeden Zweifel erhaben ist und die Crème de la Crème des französischen Films versammelt.

mit Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart, Fanny Ardant, Virginie Ledoyen, Danielle Darrieux, Ludivine Sagnier, Firmine Richard, Dominique Lamure

Hinweise

Wikipedia über „8 Frauen“ (deutschenglischfranzösisch)

Spiegel: Interview mit Francois Ozon über „8 Frauen“

Blickpunkt Film: Interview mit Francois Ozon über „8 Frauen“

epd Film: Interview mit Francois Ozon (8/2007)

Homepage von Francois Ozon

Meine Besprechung von Francois Ozons “In ihrem Haus” (Dans la Maison, Frankreich 2012)


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