TV-Tipp für den 10. Oktober: About Schmidt

Oktober 9, 2018

Kabel 1, 23.15

About Schmidt (About Schmidt, USA 2002)

Regie: Alexander Payne

Drehbuch: Alexander Payne, Jim Taylor

LV: Louis Begley: About Schmidt, 1997 (Schmidt)

Warren Schmidt ist ein verwitweter Pensionär, der sich jetzt in seinem Wohnmobil, quer durch die USA, auf den Weg zu seiner Tochter und ihrer Hochzeit macht. Denn ihm gefällt ihr Künftiger nicht.

Schönes, melancholisches Roadmovie, das natürlich ein Jack-Nicholson-Starvehikel ist, der hier einen absoluten Biedermann (Angestellter einer Versicherungsgesellschaft!) spielt.

mit Jack Nicholson, Kathy Bates, Hope Davis, Dermot Mulroney

Hinweise

Metacritic über „About Schmidt“

Rotten Tomatoes über „About Schmidt“

Wikipedia über „About Schmidt“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Alexander Paynes „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ (The Descendants, USA 2011, mit George Clooney)

Meine Besprechung von Alexander Paynes „Nebraska (Nebraska, USA 2013)

Meine Besprechung von Alexander Paynes „Downsizing“ (Downsizing, USA 2017)

Alexander Payne in der Kriminalakte

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Neu im Kino/Filmkritik: Kate Winslet und Idris Elba sind in den Bergen „Zwischen zwei Leben“

Dezember 7, 2017

Fotoreporterin Alex Martin (Kate Winslet) und Neurochirurg Ben Bass (Idris Elba) sitzen auf dem Flugplatz fest. Wegen eines heraufziehenden Sturms wurde ihr Flug gestrichen. Aber weil beide am nächsten Tag an der Ostküste einen wichtigen Termin haben – sie ihre Hochzeit, er eine Operation -, schlägt die aktive, improvisationsfreudige Martin dem ruhig-überlegt handelnden, methodisch vorgehendem Bass vor, dass sie gemeinsam ein Flugzeug chartern und sich nach Denver fliegen lassen sollten. Dort könnten sie wieder auf eine Linienmaschine umsteigen.

Gesagt, getan. Einige Minuten später lassen sich die beiden Wildfremden von einem erkennbar wenig vertrauenswürdigem Piloten (Beau Bridges in einer kleinen Rolle) über die Berge fliegen. Während des Flugs hat er einen Herzinfarkt, die Maschine stürzt ab und Martin und Bass sind ohne die richtige Kleidung, Ausrüstung oder Lebensmittel irgendwo mitten in den verschneiten, menschenleeren zu den Rocky Mountains gehörenden Uinta Bergen im Nordosten von Utah.

Weil ihr Flug nicht angemeldet war und ihre Telefone keinen Empfang haben, weiß niemand, wo sie sind.

Zuerst behandelt Bass die durch den Absturz schwer verletzte Martin. Danach will sie sich sofort auf den Weg in die Zivilisation machen. Er hält es für eine schlechte Idee und würde lieber beim Flugzeugwrack auf Rettung warten. Aber weil sie sich, stur und ungeduldig wie sie ist, allein auf den Weg macht, folgt er ihr. Mit dem Hund des Piloten, der den Absturz ebenfalls überlebte.

Hier kann ich es kurz machen: „Zwischen zwei Leben“ ist die Schnulze der Woche. Nur wegen ihres Drehorts (gedreht wurde im Purcell Gebirge in British Columbia, Kanada) und den beiden Hauptdarstellern unterscheidet sich der Liebesfilm von der TV-Schnulze der Woche. Kate Winslet und Idris Elba heben die banale und in jeder Sekunde vorhersehbare Geschichte auf Kinoniveau. Regisseur Hany Abu-Assad („Paradise Now“, „Omar“) verzichtet auf Subplots. Er konzentriert sich in seiner Inszenierung auf die beiden Überlebenden des Absturzes und wie sie sich in einer Extremsituation näherkommen und ineinander verlieben. Nur am Ende lässt sich er mehr Zeit als nötig.

Wer seinen Vorrat an Taschentücher gerade nicht mit dem erkältungsbedingten Putzen seiner Nase aufbraucht, kann das im Kino „Zwischen zwei Leben“ tun.

Zwischen zwei Leben (The Mountain between us, USA 2017)

Regie: Hany Abu-Assad

Drehbuch: J. Mills Goodloe, Chris Weitz

LV: Charles Martin: The Mountain between us, 2010 (Erzähl mir dein Herz; Zwischen zwei Leben – The Mountain between us)

mit Kate Winslet, Idris Elba, Beau Bridges, Dermot Mulroney

Länge: 112 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Zwischen zwei Leben“

Metacritic über „Zwischen zwei Leben“

Rotten Tomatoes über „Zwischen zwei Leben“

Wikipedia über „Zwischen zwei Leben“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 26. August: Stoker (+ DVD-Tipp „Die Taschendiebin“)

August 26, 2017

Pro 7, 22.20

Stoker (Stoker, USA 2012)

Regie: Park Chan-Wook

Drehbuch: Wentworth Miller

Die achtzehnjährige India Stoker möchte ungestört trauern. Da taucht der allen unbekannte Bruder ihres tödlich verunglückten Vaters auf. India lehnt Onkel Charlie ab. Ihre Mutter ist dagegen aufgeschlossen. Und dann geschehen einige Dinge, die die Beziehung zwischen India und Onkel Charlie grundlegend verändern.

Ein wunderschönes Kunstwerk, das ein sehr intelligentes Update von Alfred Hitchcocks „Im Schatten des Zweifels“ ist.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung des Thrillers.

mit Mia Wasikowska, Matthew Goode, Dermot Mulroney, Jacki Weaver, Nicole Kidman, Phyllis Sommerville

Wiederholung: Sonntag, 27. August, 01.40 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Stoker“

Metacritic über „Stoker“

Rotten Tomatoes über „Stoker“

Wikipedia über „Stoker“ (deutsch, englisch)

Bonushinweis

Seit kurzem ist Park Chan-wooks neuer Film „Die Taschendiebin“ auf DVD und Blu-ray erhältlich. In dem ruhig erzählten Krimidrama mit einige erzählerischen Finessen erzählt er in wunderschönen Bildern die Geschichte von dem jungen und naiven Dienstmädchen Sookee, das im Korea der dreißiger Jahre auf einem einsam gelegenem Anwesen Lady Hideko dienen soll. Sie lebt dort mit ihrem Onkel, der über eine große Bibliothek erotischer Bücher verfügt, die er in besonderen Lesungen meistbietend verkauft.

Sookee ist allerdings kein normales Dienstmädchen, sondern eine Betrügerin die alles für Graf Fujiwara vorbereiten soll. Der Graf will Lady Hideko verführen, heiraten und um ihr Vermögen bringen. Aber auch Sookee verliebt sich in die Hausherrin.

Das Bonusmaterial der normalen DVD besteht aus einigen kurzen, eher belanglosen Featurettes. Es gibt auch eine auf 2000 Stück limitierte Sammleredition mit einem 140-seitigem Fotobuch mit Bildern von Set, der unveröffentlichten, 23 Minuten längeren Langfassung (die noch gelungener als die Kinofassung sein soll), Park Chan-wooks halbstündigem Kurzfilm „Night Fishing“ und ein einstündiges, beim London Filmfestival geführtes Interview mit Park Chan-wook.

Die Taschendiebin (The Handmaiden, Südkorea 2016)

Regie: Park Chan-wook

Drehbuch: Seo-kyeong Jeong, Park Chan-wook

LV: Sarah Waters: Fingersmith, 2002 (Solange du lügst)

mit Kim Min-hee, Kim Tae-ri, Ha Jung-woo, Cho Jin-woong, Kim Hae-sook, Moon So-ri

DVD

Koch Media

Bild: 2.35:1 (16:9)

Ton: Deutsch, Koreanisch/Japanisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch

Bonusmaterial: mehrere kurze Featurettes

Länge: 139 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Die Taschendiebin“

Metacritic über „Die Taschendiebin“

Rotten Tomatoes über „Die Taschendiebin“

Wikipedia über „Die Taschendiebin“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Park Chan-wooks “Stoker” (Stoker, USA 2012)


Neu im Kino/Filmkritik: „Der Moment der Wahrheit“ für CBS-Journalistin Mary Mapes

Juni 5, 2016

Über die Meldung, dass George Bush seine Militärzeit nicht in Vietnam an der Front, sondern in der Heimat verbrachte und dort auch noch notorisch nicht zum Dienst erschien, wurde auch in Deutschland berichtet. Bush, dessen „war on terror“ schon damals umstritten war, kämpfte 2004 um eine zweite Amtszeit. Sein Herausforderer John Kerry war ein mehrfach dekorierter Kriegsheld und Vietnamveteran,

Was damals allerdings genau geschah, will „Zodiac – Die Spur des Killers“-Drehbuchautor James Vanderbilt in seinem Regiedebüt erzählen und er liefert damit einen guten Einblick in die tägliche Arbeit von Journalisten und wie eine prestigeträchtige Sendung, nämlich „60 Minutes II“ (das ist die Mittwochsausgabe des sonntags laufenden CBS-Nachrichtenmagazin „60 Minutes“) produziert wird. Mary Mapes (Cate Blanchett) ist die Produzentin, die auch die Folter in Abu Ghraib öffentlich machte und dafür 2005 einen Peabody-Award erhielt. Langjähriger Sprecher der Sendung ist Dan Rather (Robert Redford). Eine nationale Institution.

Jetzt, im Sommer 2004, erfährt Mapes von den Unregelmäßigkeiten während Bushs Dienstzeit. Weil auch andere Medien die Geschichte recherchieren, soll sie für ihre Sendung eine Reportage darüber anfertigen. Mit den Journalisten Mike Smith (Topher Grace) und Lucy Scott (Elisabeth Moss) und Oberst Roger Charles (Dennis Quaid), dem Militärexperten von CBS News, beginnt sie mit der Recherche. Sie finden mehr oder weniger aussagekräftige Beweise in verschiedenen Akten, es gibt Aussagen von Soldaten über Bushs Dienstzeit die nur einen Schluss zulassen: schon seine Einberufung bei der Texas Air National Guard wurde von politischen Freunden der Familie lanciert. Während seiner gesamten Dienstzeit wurde er protegiert und auch seine vorzeitige Entlassung war eine Bevorzugung gegenüber allen anderen Dienstleistenden. Dass er dann noch nicht einmal zum Dienst erschien, ist nur das berühmte I-Tüpfelchen.

Mapes und Rather brachten diese Nachricht am 8. September 2004 in einer unter Zeitdruck produzierten Sendung und, immerhin sind wir jetzt erst ungefähr in der Mitte des Films, die Sendung wird heftig kritisiert. Die Beweise sollen Fälschungen sein. Das betrifft vor allem die von dem schon vor der Sendung verstorbenen Oberstleutnant Jerry B. Killian geschriebenen und unterzeichneten Papiere, die im Zentrum der Reportage standen. Er war in Houston Bushs Vorgesetzter bei der 111. Fliegerstaffel. Zeugen sollen gelogen haben. Es soll Verbindungen zwischen Mapes und dem Kerry-Lager geben.

Nicht erwähnt wird in Vanderbilts Film, der vor allem auf Mary Mapes Buch über die Affäre basiert, dass es auch grobe handwerkliche Mängel in der Story gab, die zu eben dieser Kritik an nicht ausreichend verifizierten Dokumenten und seltsamen Befragungen führten. Denn die Fakten sind inzwischen unbestritten und auch mehrere Zeitungen schrieben über Bushs Dienstzeit, ohne dass die Kritiker, also das Bush-Lager im engeren und weiteren Sinn, sie so einfach kritisieren konnte.

In diesem Moment wird „Der Moment der Wahrheit“ zu einem Stück, das auch ‚Mary Mapes gegen den Rest der Welt (und alle anderen sind blöd)‘ heißen könnte. Sie ist auch glücklich verheiratete Mutter mit einem sie liebevoll und rücksichtsvoll umsorgendem Mann. Sie muss sich gegen all die falschen Vorwürfe von anderen Medien, den CBS-Oberen und Anwälten, die alle von ihrem Beruf und ihrer Arbeit keine Ahnung haben, wehren. In „Variety“ schrieb Mary Mapes „the film is very much my truth“.

Diese so offensichtliche Einseitigkeit, präsentiert als objektive Nacherzählung der Ereignisse, mit didaktischen und pathetischen Abschweifungen, verdirbt einem schnell die Lust an dem brav inszeniertem Film. Dazu muss man, weil man sich schon beim Ansehen manipuliert fühlt, noch nicht einmal die wahren Hintergründe der Affäre, die zu ihrer und Rathers Entlassung führten, kennen.

Dass mit „Spotlight“ erst vor wenigen Monaten ein in jeder Beziehung besserer Film über die Arbeit von investigativen Journalisten erschien, lässt „Der Moment der Wahrheit“ als einen noch schlechteren Film, als das moralische Erbauungsstück der Woche, das seine Agenda und Ansichten wie eine Sonntagspredigt vor sich her trägt, erscheinen.

Der Moment der Wahrheit - Plakat

Der Moment der Wahrheit (Truth, USA 2015)

Regie: James Vanderbilt

Drehbuch: James Vanderbilt

LV: Mary Mapes: Truth and Duty: The Press, The President and The Privilege of Power, 2005

mit Cate Blanchett, Robert Redford, Topher Grace, Dennis Quaid, Elisabeth Moss, Bruce Greenwood, Stacy Keach, John Benjamin Hickey, Dermot Mulroney

Länge: 126 Minuten

FSK: ab 0 Jahre

Hinweise

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Metacritic über „Der Moment der Wahrheit“

Rotten Tomatoes über „Der Moment der Wahrheit“

Wikipedia über „Der Moment der Wahrheit“


Neu im Kino/Filmkritik: Robert De Niro ist „Dirty Grandpa“ – und das ist kein Witz

Februar 11, 2016

Nein!
Nein!
Nein!
Nein!
Nein!
Nein!
Nein!
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.
.
Nein!
Außer Sie findet es witzig, wenn gut zwei Stunden der Grundschulwitz mit dem Furzkissen erzählt wird und wir uns wieder einmal über ein aufgemaltes männliches Geschlechtsteil amüsieren sollen.
Der Witz war schon beim ersten Mal nicht witzig, kommt aber in jeder pubertären US-Klamauk-Komödie mindestens einmal vor.
Dazu gibt es, auch keine Überraschung, altbacken-verklemmte Witze über Minderheiten, über die die Minderheiten gefälligst lachen sollen und dass das alles so wundervoll politisch unkorrekt und tabubrechend sein soll, glaubt auch niemand. Denn es ist vor allem peinlich und ungefähr so witzig wie Hämorrhoiden.
Dass Robert De Niro freiwillig und im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten die Hauptrolle des nach dem Tod seiner Frau heftig pubertierenden Großvaters auf Spring-Break-Tour übernommen hat, kann nur als der erfolgreiche Versuch gewertet werden, sein Lebenswerk möglichst vollumfänglich zu demolieren.
Was ihm gelungen ist.
„Dirty Grandpa“ ist der traurige Tiefpunkt eines eh schon seit Jahren, bis auf wenige Ausnahmen, nicht beeindruckenden Spätwerkes, das sich darauf konzentriert in schlechten Filmen seinen Gehaltsscheck einzustreichen. Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.
Denn selbstverständlich gibt es auch für ältere Schauspieler gute Rollen. Seht euch die letzten Filme von Clint Eastwood, Robert Redford, Dustin Hoffman und Michael Douglas an. Um nur die wirklich bekanntesten Namen zu nennen.

Dirty Grandpa - Plakat

Dirty Grandpa (Dirty Grandpa, USA 2015)
Regie: Dan Mazer
Drehbuch: John M. Phillips
mit Robert De Niro, Zac Efron, Aubrey Plaza, Zoey Deutch, Julianne Hough, Jason Mantzoukas, Adam Pally, Dermot Mulroney, Danny Glover
Länge: 102 Minuten
FSK: ab 12 Jahre (in den USA gab’s immerhin ein R-Rating)

Hinweise
Deutsche Facebook-Seite zum Film
Englische Homepage zum Film
Moviepilot über „Dirty Grandpa“
Metacritic über „Dirty Grandpa“
Rotten Tomatoes über „Dirty Grandpa“
Wikipedia über „Dirty Grandpa“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 28. Juli: About Schmidt

Juli 28, 2015

RTLnitro, 20.15

About Schmidt (USA 2002, Regie: Alexander Payne)

Drehbuch: Alexander Payne, Tim Taylor

LV: Louis Begley: About Schmidt, 1997 (Schmidt)

Warren Schmidt ist ein verwitweter Pensionär, der sich jetzt in seinem Wohnmobil, quer durch die USA, auf den Weg zu seiner Tochter und ihrer Hochzeit macht. Denn ihm gefällt ihr Künftiger nicht.

Schönes, melancholisches Roadmovie, das natürlich ein Jack-Nicholson-Starvehikel ist, der hier einen absoluten Biedermann (Angestellter einer Versicherungsgesellschaft!) spielt.

mit Jack Nicholson, Kathy Bates, Hope Davis, Dermot Mulroney

Hinweise

Metacritic über „About Schmidt“

Rotten Tomatoes über „About Schmidt“

Wikipedia über „About Schmidt“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Alexander Paynes „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ (The Descendants, USA 2011, mit George Clooney)

Meine Besprechung von Alexander Paynes „Nebraska (Nebraska, USA 2013)

Alexander Payne in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 12. April: Zodiac – Die Spur des Killers

April 12, 2014

RTL II, 20.15

Zodiac – Die Spur des Killers (USA 2007, R.: David Fincher)

Drehbuch: James Vanderbilt

LV: Robert Graysmith: Zodiac, 1976 (Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers)

Finchers epische, detailversessene Verfilmung über die Jagd nach dem Zodiac-Killer, der auch als Inspiration für den Killer in dem ersten „Dirty Harry“-Film diente. Der Zodiac-Killer versetzte in den späten Sechzigern die Bevölkerung in und um San Francisco in Angst und Schrecken. Dazu trugen neben seinen Taten und dem ausbleibenden Fahndungserfolg der Polizei auch seine verschlüsselten Briefe an die Öffentlichkeit bei. Bis heute ist seine Identität unklar.

Das Drehbuch war für den Edgar den Preis der Writers Guild of America nominiert.

Mit Jake Gyllenhaal, Mark Ruffalo, Anthony Edwards, Robert Downey jr., Brian Cox, Cloe Sevigny, Elias Koteas, Dermot Mulroney

Hinweise

Amerikanische Homepage zu Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Zodiac – Die Spur des Killers“

Drehbuch „Zodiac von James Vanderbilt (oder hier)

Wikipedia über „Zodiac“ (deutsch, englisch)

Zodiac Killer Facts (eine Gegenüberstellung von Film und Wirklichkeit; – keine Ahnung, wie genau die Auflistung ist)

Meine Besprechung von David Finchers “Verblendung” (The Girl with the Dragon Tattoo, USA 2011)

David Fincher in der Kriminalakte


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