Cover der Woche

Mai 3, 2016

Roulet - Gegenmassnahmen

Werbeanzeigen

TV-Tipp für den 12. Oktober: Hühnchen in Essig

Oktober 11, 2015

Arte, 20.15

Hühnchen in Essig (Frankreich 1985, Regie: Claude Chabrol)

Drehbuch: Dominique Roulet, Claude Chabrol

LV: Dominique Roulet: Un mort en trop, 1982 (Gegenmaßnahmen)

Inspektor Lavardin soll in einem kleinen Dorf einen Mord aufklären. Dabei ist er nicht besonders zimperlich.

Zynisches Porträt einer Provinzstadt und ihrer honorigen Bewohner, die alle mindestens ein Geheimnis haben. Aufgrund des Erfolges drehte Chabrol einen weiteren Lavardin-Spielfilm und es entstand eine kleine Fernsehreihe, die nicht mehr den gemeinen Humor des Originals hatte.

„Inspektor Lavardin ist (…) ein sorgfältiger Beobachter bourgeoiser Dekadenz, steht den Figuren mit galligem Sarkasmus gegenüber und scheint geradezu eine Schadenfreude daran zu haben, den ehrbaren Bürger eines Verbrechens zu überführen.“ (Meinolf Zurhorst: Lexikon des Kriminalfilms)

„Dass alle Personen ihre Ziele mit radikalen Mitteln verfolgen (selbst die gutmütige Hélène stiehlt ungeniert Geld aus der Portokasse), schafft eine Art moralisches Niemandsland, und wie in dieser verkehrten Welt schließlich doch das Gute heranwächst, das verleiht ‚Hühnchen in Essig’ (Poulet au vinaigre) trotz des burlesken Grundtons märchenhafte Züge, darin vergleichbar mit ‚Der Riss’ (La rupture).“ (Claude Chabrol, Hanser Reihe Film 5)

Mit Jean Poiret, Stéphane Audran, Michel Bouquet, Caroline Cellier

Wiederholung: Dienstag, 13. Oktober, 14.00 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Hühnchen in Essig”

Wikipedia über “Hühnchen in Essig”

Mein Nachruf auf Claude Chabrol

Claude Chabrol in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 20. September: Inspektor Lavardin oder Die Gerechtigkeit

September 20, 2015

Arte, 20.15
Inspektor Lavardin oder Die Gerechtigkeit (Frankreich/Schweiz 1986, Regie: Claude Chabrol)
Drehbuch: Claude Chabrol, Dominique Roulet
In der Bretagne wird die nackte Leiche eines Schriftstellers gefunden. Inspektor Lavardin soll den Fall aufklären.
Nach dem Erfolg des ersten Lavardin-Filmes „Hühnchen in Essig“ entschloß sich Chabrol einen zweiten Film mit Lavardin zu drehen. Dominique Roulet, der die Vorlage zu dem ersten Film schrieb, arbeitete am Drehbuch mit und schrieb die Dialoge.
Chabrol zum Film: „Während Hühnchen in Essig die Adaption eines Romans war, ist Inspektor Lavardin ein freieres Spiel der Fantasie um diesen Helden herum. Ich habe meine eigene Welt und meine Ticks wiedergefunden, Voyeurismus und Heuchelei – das eine ist die Kehrseite des anderen – in den kleinen Provinzstädten, das ist eine kleine Welt, die mir gehört: mit der homosexuellen lustigen Witwe oder dem verlogenen katholischen Schriftsteller, die sehr wohl meine Geschöpfe sind.“ Und Inspektor Lavardin sorgt mit seinem eigenwilligen Gerechtigkeitssinn für eine Lösung.
Ein galliges Vergnügen
Mit Jean Poiret, Jean-Claude Brialy, Bernadette Lafont, Jean-Luc Bideau, Jacques Dacqmine
Wiederholung: Montag, 21. September, 14.00 Uhr

Hinweise

Wikipedia über „Inspektor Lavardin oder Die Gerechtigkeit“ (englisch, französisch) und Claude Chabrol (deutsch, englisch, französisch)

Mein Nachruf auf Claude Chabrol

Claude Chabrol in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 16. November: Hühnchen in Essig

November 15, 2014

Tele 5, 00.10

Hühnchen in Essig (Frankreich 1985, Regie: Claude Chabrol)

Drehbuch: Dominique Roulet, Claude Chabrol

LV: Dominique Roulet: Un mort en trop, 1982 (Gegenmaßnahmen)

Inspektor Lavardin soll in einem kleinen Dorf einen Mord aufklären. Dabei ist er nicht besonders zimperlich.

Zynisches Porträt einer Provinzstadt und ihrer honorigen Bewohner, die alle mindestens ein Geheimnis haben. Aufgrund des Erfolges drehte Chabrol einen weiteren Lavardin-Spielfilm und es entstand eine kleine Fernsehreihe, die nicht mehr den gemeinen Humor des Originals hatte.

„Inspektor Lavardin ist (…) ein sorgfältiger Beobachter bourgeoiser Dekadenz, steht den Figuren mit galligem Sarkasmus gegenüber und scheint geradezu eine Schadenfreude daran zu haben, den ehrbaren Bürger eines Verbrechens zu überführen.“ (Meinolf Zurhorst: Lexikon des Kriminalfilms)

„Dass alle Personen ihre Ziele mit radikalen Mitteln verfolgen (selbst die gutmütige Hélène stiehlt ungeniert Geld aus der Portokasse), schafft eine Art moralisches Niemandsland, und wie in dieser verkehrten Welt schließlich doch das Gute heranwächst, das verleiht ‚Hühnchen in Essig’ (Poulet au vinaigre) trotz des burlesken Grundtons märchenhafte Züge, darin vergleichbar mit ‚Der Riss’ (La rupture).“ (Claude Chabrol, Hanser Reihe Film 5)

Mit Jean Poiret, Stéphane Audran, Michel Bouquet, Caroline Cellier

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Hühnchen in Essig“

Wikipedia über „Hühnchen in Essig“

Mein Nachruf auf Claude Chabrol

Claude Chabrol in der Kriminalakte


%d Bloggern gefällt das: