TV-Tipp für den 6. August: Familiengrab

August 5, 2017

3sat, 21.45

Familiengrab (USA 1976, Regie: Alfred Hitchcock)

Drehbuch: Ernest Lehman

LV: Victor Canning: The rainbird pattern, 1972 (später “Family plot”; „Auf der Spur“)

Mrs. Rainbird verspricht dem Medium Blanche 10.000 Dollar, wenn sie ihren vor Jahrzehnten verstossenen Neffen findet. Dieser finanziert inzwischen seinen Lebensunterhalt mit Entführungen und unterstellt Blanche und ihrem Freund George niedere Motive.

Was für ein Abgang: eine lockere Krimikomödie mit tiefschwarzem Humor.

Ernest Lehman: „Was Hitchcock wirklich an diesem Filmprojekt faszinierte, war die Idee von zwei getrennt ablaufenden unterschiedlichen Geschichten, die langsam zueinander finden und letztlich zu einer Geschichte werden. Ich ließ nicht locker, ihn darauf hinzuweisen, dass das Publikum nicht einen Film aufgrund seiner einzigartigen Struktur sehen will – es sei denn, Hitchcock plane, den Film als eine Art Dozent zu begleiten und ihn den Zuschauern zu erklären.“ – Mmh, da hat er Recht. „Family Plot“ (hübsch doppeldeutiger Titel) ist beim zweiten, dritten Sehen besser als beim Ersten. Und die Rückprojektionen sind schlecht wie immer.

Mit Karen Black, Bruce Dern, Barbara Harris, William Devane, Ed Lauter, Cathleen Nesbitt

Hinweise

Wikipedia über Victor Canning

Kaliber .38 über Victor Canning

Fanseite über Victor Canning

Rotten Tomatoes über „Familiengrab“

Wikipedia über „Familiengrab“ (deutsch, englisch) und Alfred Hitchcock (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 2“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 2“

Meine Besprechung von Alfred Hitchcocks „Mr. und Mrs. Smith“

Meine Besprechung von Thilo Wydras „Alfred Hitchcock“

Meine Besprechung von Robert V. Galluzzos “Psycho Legacy” (The Psycho Legacy, USA 2010 – eine sehenswerte Doku über die “Psycho”-Filme mit Anthony Perkins, mit vielen Stunden informativem Bonusmaterial)

Meine Besprechung von Stephen Rebellos “Hitchcock und die Geschichte von ‘Psycho’” (Alfred Hitchcock and the Making of ‘Psycho’, 1990)

Meine Besprechung von Sacha Gervasis Biopic “Hitchcock” (Hitchcock, USA 2012)

Meine Besprechung von Henry Keazors (Hrsg.) “Hitcock und die Künste” (2013)

Alfred Hitchcock in der Kriminalakte

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TV-Tipp für den 7. Juli: Familiengrab

Juli 7, 2016

3sat, 23.05

Familiengrab (USA 1976, Regie: Alfred Hitchcock)

Drehbuch: Ernest Lehman

LV: Victor Canning: The rainbird pattern, 1972 (später “Family plot”; „Auf der Spur“)

Mrs. Rainbird verspricht dem Medium Blanche 10.000 Dollar, wenn sie ihren vor Jahrzehnten verstossenen Neffen findet. Dieser finanziert inzwischen seinen Lebensunterhalt mit Entführungen und unterstellt Blanche und ihrem Freund George niedere Motive.

Was für ein Abgang: eine lockere Krimikomödie mit tiefschwarzem Humor.

Ernest Lehman: „Was Hitchcock wirklich an diesem Filmprojekt faszinierte, war die Idee von zwei getrennt ablaufenden unterschiedlichen Geschichten, die langsam zueinander finden und letztlich zu einer Geschichte werden. Ich ließ nicht locker, ihn darauf hinzuweisen, dass das Publikum nicht einen Film aufgrund seiner einzigartigen Struktur sehen will – es sei denn, Hitchcock plane, den Film als eine Art Dozent zu begleiten und ihn den Zuschauern zu erklären.“ – Mmh, da hat er Recht. „Family Plot“ (hübsch doppeldeutiger Titel) ist beim zweiten, dritten Sehen besser als beim Ersten. Und die Rückprojektionen sind schlecht wie immer.

Mit Karen Black, Bruce Dern, Barbara Harris, William Devane, Ed Lauter, Cathleen Nesbitt

Hinweise

Wikipedia über Victor Canning

Kaliber .38 über Victor Canning

Fanseite über Victor Canning

Rotten Tomatoes über „Familiengrab“

Wikipedia über „Familiengrab“ (deutsch, englisch) und Alfred Hitchcock (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 2“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 2“

Meine Besprechung von Alfred Hitchcocks „Mr. und Mrs. Smith“

Meine Besprechung von Thilo Wydras „Alfred Hitchcock“

Meine Besprechung von Robert V. Galluzzos “Psycho Legacy” (The Psycho Legacy, USA 2010 – eine sehenswerte Doku über die “Psycho”-Filme mit Anthony Perkins, mit vielen Stunden informativem Bonusmaterial)

Meine Besprechung von Stephen Rebellos “Hitchcock und die Geschichte von ‘Psycho’” (Alfred Hitchcock and the Making of ‘Psycho’, 1990)

Meine Besprechung von Sacha Gervasis Biopic “Hitchcock” (Hitchcock, USA 2012)

Meine Besprechung von Henry Keazors (Hrsg.) “Hitcock und die Künste” (2013)

Alfred Hitchcock in der Kriminalakte


Neu im Kino/Filmkritik: „Warte, bis es dunkel wird“ und der Phantom-Killer kommt

April 9, 2015

31. Oktober 2013: Die Jugendlichen der Kleinstadt sehen sich, wie jedes Jahr, im Autokino „The Town that dreaded Sundown“ (Der Phantomkiller/Der Umleger, USA 1976, Regie: Charles B. Pierce) an. Ein fröhliches Happening mit Bier und Fummeleien ist geplant.
1976: Eine Filmcrew dreht „The Town that dreaded Sundown“. Der bei uns fast unbekannte frühe Slasher-Horrorfilm basiert auf einer Mordserie, die im Frühling 1946 Texarkana erschütterte.
1946: In Texarkana, einer Stadt die eigentlich aus zwei Städten besteht, die auf der Grenze zwischen Texas und Arkansas liegt, bringt der Phantom-Killer acht Menschen um. Die „Mondlicht-Morde“, die es wirklich gab, wurden nie aufgeklärt.
Zurück in der Gegenwart wird die jährliche Filmpräsentation durch Jami Lerner gestört. Sie hatte mit ihrem Freund das Autokino verlassen, um auf einem abgelegenem Platz im Wald das zu haben, was in Horrorfilmen immer mit dem Tod der Beteiligten endet. Dieses Mal bringt der plötzlich aus dem Wald auftauchende maskierte Killer, der aussieht wie der Mörder in dem Film und damit wie der Mörder von 1946 und der für die Dorfjugend nur eine nette Schauerlegende ist, nur ihren Freund um. Sie muss die Tat ansehen (hübsch gefilmt als sich auf einer Steinwand abzeichnendes Schattentheater) und kann entkommen.
Das ist der gar nicht so unsympathische Auftakt zu Alfonso Gomez-Rejons Meta-Horrorfilm „Warte, bis es dunkel wird“, der danach lange Zeit vor sich hin plätschert, weil der Mörder erst eine längere Pause einlegt, die Filmgeschichte sich nirgendwohin entwickelt und es unklar ist, wer der Protagonist sein soll. Letztendlich ist es Jami, die auf eigene Faust beginnt, den Mörder zu suchen und dabei auch in den Archiven der beiden Städte stöbert. Denn irgendwie hängen die aktuellen Morde mit dem Film und der historischen Mordserie zusammen.
Gomez-Rejon („Glee“, „American Horror Story“) inszenierte allerdings auch einen Film, der sein Potential niemals ausschöpft. Das liegt an seiner Marotte, möglichst viele Dutch Angles in neunzig Minuten unterzubringen. Aber nach der dritten ohne Sinn und Verstand eingesetzten schrägen Kameraperspektive nerven die kippenden Bild nur noch. Immerhin gibt es in dem gut aussehendem Slasher keine Wackelkamera und sinnlos falsch belichtete Szenen.
Es gibt aber einige Anschlussfehlern und ein Drehbuch, das ziemlich zusammenhanglos zwischen den drei Zeitebenen hin- und herspringt. Es gibt im Drehbuch auch einige Schlampereien, die man eigentlich nach der ersten Fassung hätte beseitigen müssen. So schnappt sich die Heldin am Ende, wenn sie vor dem Killer flüchtet, noch schnell und ohne einen ersichtlichen Grund die Handtasche ihrer Großmutter. Später erfahren wir, dass in der Handtasche eine Schusswaffe ist. In einem besseren Film hätten wir das schon gewusst bevor sie sich die Tasche schnappt. Und wenn der Film in dem Moment spannender gewesen wäre, wäre mir das idiotische Verhalten von Jami überhaupt nicht aufgefallen. Immerhin reden wir vom Höhepunkt des äußerst unblutigen Horrorfilms.

Warte bis es Dunkel wird - Plakat

Warte, bis es dunkel wird (The Town that dreaded Sundown, USA 2014)
Regie: Alfonso Gomez-Rejon
Drehbuch: Roberto Aguirre-Sacasa
mit Addison Timlin, Veronica Cartwright, Travis Tope, Gary Cole, Joshua Leonard, Anthony Anderson, Ed Lauter
Länge: 86 Minuten
FSK: ab 16 Jahre

Hinweise
Deutsche Homepage zum Film
Film-Zeit über „Warte, bis es dunkel wird“
Moviepilot über „Warte, bis es dunkel wird“
Metacritic über „Warte, bis es dunkel wird“
Rotten Tomatoes über „Warte, bis es dunkel wird“
Wikipedia über „Warte, bis es dunkel wird“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 5. März: Back in the Game

März 5, 2015

Vox, 20.15
Back in the Game (USA 2012, Regie: Robert Lorenz)
Drehbuch: Randy Brown
Clint Eastwoods bislang letzter Leinwandauftritt, für den er die Regie einem seiner langjährigen Mitarbeiter überließ, ist eine vorhersehbare Vater-Tochter-Schmonzette, in der er, wieder einmal, den grumpy old man spielt.
In Berlin war „Back in the Game“ nach einer Woche aus den Kinos verschwunden. Und das lag nicht nur daran, dass uns Baseball herzlich egal ist. Denn ohne die charmanten Schauspieler wäre der vor sich hin plätschernde Film ein Totalreinfall.
Sein neuester Film „American Sniper“ ist gerade angelaufen.
mit Clint Eastwood, Amy Adams, John Goodman, Justin Timberlake, Matthew Lillard, Robert Patrick, Ed Lauter
Wiederholung: Freitag, 6. März, 00.40 Uhr (Taggenau!)
Hinweise
Film-Zeit über „Back in the Game“
Moviepilot über „Back in the Game“
Metacritic über „Back in the Game“
Rotten Tomatoes über „Back in the Game“
Wikipedia über „Back in the Game“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Pierre-Henri Verlhacs (Herausgeber) „Clint Eastwood – Bilder eines Lebens“ (2008)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Hereafter – Das Leben danach“ (Hereafter, USA 2010)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods “Jersey Boys” (Jersey Boys, USA 2014)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „American Sniper“ (American Sniper, USA 2014)

Clint Eastwood in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 24. Juli: Familiengrab

Juli 24, 2014

3sat, 22.25

Familiengrab (USA 1976, R.: Alfred Hitchcock)

Drehbuch: Ernest Lehman

LV: Victor Canning: The rainbird pattern, 1972 (später “Family plot”; „Auf der Spur“)

Mrs. Rainbird verspricht dem Medium Blanche 10.000 Dollar, wenn sie ihren vor Jahrzehnten verstossenen Neffen findet. Dieser finanziert inzwischen seinen Lebensunterhalt mit Entführungen und unterstellt Blanche und ihrem Freund George niedere Motive.

Was für ein Abgang: eine lockere Krimikomödie mit tiefschwarzem Humor.

Ernest Lehman: „Was Hitchcock wirklich an diesem Filmprojekt faszinierte, war die Idee von zwei getrennt ablaufenden unterschiedlichen Geschichten, die langsam zueinander finden und letztlich zu einer Geschichte werden. Ich ließ nicht locker, ihn darauf hinzuweisen, dass das Publikum nicht einen Film aufgrund seiner einzigartigen Struktur sehen will – es sei denn, Hitchcock plane, den Film als eine Art Dozent zu begleiten und ihn den Zuschauern zu erklären.“ – Mmh, da hat er Recht. „Family Plot“ (hübsch doppeldeutiger Titel) ist beim zweiten, dritten Sehen besser als beim Ersten. Und die Rückprojektionen sind schlecht wie immer.

Mit Karen Black, Bruce Dern, Barbara Harris, William Devane, Ed Lauter, Cathleen Nesbitt

Hinweise

Wikipedia über Victor Canning

Kaliber .38 über Victor Canning

Fanseite über Victor Canning

Rotten Tomatoes über „Familiengrab“

Wikipedia über „Familiengrab“ (deutsch, englisch) und Alfred Hitchcock (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 2“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 2“

Meine Besprechung von Alfred Hitchcocks „Mr. und Mrs. Smith“

Meine Besprechung von Thilo Wydras „Alfred Hitchcock“

Meine Besprechung von Robert V. Galluzzos “Psycho Legacy” (The Psycho Legacy, USA 2010 – eine sehenswerte Doku über die “Psycho”-Filme mit Anthony Perkins, mit vielen Stunden informativem Bonusmaterial)

Meine Besprechung von Stephen Rebellos “Hitchcock und die Geschichte von ‘Psycho’” (Alfred Hitchcock and the Making of ‘Psycho’, 1990)

Meine Besprechung von Sacha Gervasis Biopic “Hitchcock” (Hitchcock, USA 2012)

Meine Besprechung von Henry Keazors (Hrsg.) “Hitcock und die Künste” (2013)

Alfred Hitchcock in der Kriminalakte


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