TV-Tipp für den 8. Oktober: Man nannte ihn Hombre

Oktober 7, 2019

Servus TV, 22.00

Man nannte ihn Hombre (Hombre, USA 1967)

Regie: Martin Ritt

Drehbuch: Irving Ravetch, Harreit Frank jr.

LV: Elmore Leonard: Hombre, 1961 (Man nannte ihn Hombre)

Arizona, 1880: John Russell (Paul Newman) ist ein Weißer, der als Kind von Apachen entführt wurde und seitdem freiwillig bei ihnen lebt. Aufgrund einer Erbschaft benutzt er mit einigen Weißen die letzte Postkutsche von Sweetmary. Als die Postkutsche von Banditen überfallen wird, muss er sich entscheiden, ob er seinen Mitreisenden helfen will.

Extrem selten gezeigter, von der Kritik gelobter und vom Publikum geliebter Klasse-Western, nach einem Frühwerk von Elmore Leonard. Die Western Writers of America nahmen „Hombre“ in ihre Liste der 25 besten Western auf.

„Ein Markstein wie John Fords ‚Stagecoach‘, nach dessen Rezept er aufgebaut ist und von dem ihn ein Vierteljahrhundert Western-Geschichte trennen. Wieder fährt die Postkutsche durch Arizona, aber diesmal sitzt der Indianer drinnen und die Schurken, von denen es drinnen und draußen wimmelt, sind Weiße.“ (Joe Hembus: Das Western-Lexikon)

mit Paul Newman, Frederic March, Richard Boone, Diane Cilento, Cameron Mitchell, Barbara Rush, Martin Balsam

Wiederholung: Mittwoch, 9. Oktober, 01.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Man nannte ihn Hombre“

Wikipedia über „Man nannte ihn Hombre“ (deutsch, englisch)

Homepage von Elmore Leonard

Meine Besprechung von Elmore Leoanrds “Raylan” (Raylan, 2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards “Raylan” (2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Dschibuti“ (Djibouti, 2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Djibouti“ (2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Road Dogs“ (Road Dogs, 2009)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Up in Honey’s Room“ (2007)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Gangsterbraut“ (The hot Kid, 2005)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Callgirls“ (Mr. Paradise, 2004)

Mein Porträt „Man nennt ihn Dutch – Elmore Leonard zum Achtzigsten“ erschien im „Krimijahrbuch 2006“

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Sie nannten ihn Stick“ (Stick, USA 1983)

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Killshot“ (Killshot, USA 2008)

Meine Meldung von Elmore Leonards Tod

Elmore Leonard in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Frank Göhre/Alf Mayers „King of Cool – Die Elmore-Leonard-Story“ (2019)


TV-Tipp für den 27. Mai: Zähl bis drei und bete

Mai 27, 2019

Arte, 20.15

Zähl bis drei und bete (3:10 to Yuma, USA 1957)

Regie: Delmer Daves)

Drehbuch: Halsted Welles

LV: Elmore Leonard: Three-Ten to Yuma, 1953 (Die Kurzgeschichte erschien zuerst in Dime Western, später in den Sammlungen „The Tonto Woman and other Western stories“ und „Complete Western stories“)

Der arme Rancher Dan Evans (Van Heflin) will den gesuchten Gangster Ben Wade (Glenn Ford) für eine Belohnung, die er dringend zum Überleben braucht, in Yuma abliefern. Aber Wades Bande will verhindern, dass Evans und sein Gefangener den Zug nach Yuma erreichen.

Ein viel zu selten; – naja, fast nie gezeigter Western-Klassiker, der 2007 von James Mangold mit Russell Crowe und Christian Bale durchaus gelungen, aber viel pompöser noch einmal verfilmt wurde. Delmer Daves braucht für sein packendes Moralstück letztendlich nur zwei Männer und ein Hotelzimmer.

„Delmer Daves‘ bester Film degradiert in seiner Analyse einer Held-Schurken-Partnerschaft und eines heroischen Einzelgangs Fred Zinnemanns ‚High Noon‘ zu einer Angelegenheit von geradezu lachhafter, welt- und westernfremder Simplizität.“ (Joe Hembus: Das Western-Lexikon)

mit Glenn Ford, Van Heflin, Felicia Farr, Leora Dana, Henry Jones, Richard Jaeckel

Wiederholungen

Dienstag, 29. Mai, 13.50 Uhr

Sonntag, 7. Juni, 09.30 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Zähl bis drei und bete“

TCM über „Zähl bis drei und bete“

Wikipedia über „Zähl bis drei und bete“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Delmer Daves‘ „Der letzte Wagen“ (The last wagon, USA 1956)

Homepage von Elmore Leonard

Meine Besprechung von Elmore Leoanrds “Raylan” (Raylan, 2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards “Raylan” (2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Dschibuti“ (Djibouti, 2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Djibouti“ (2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Road Dogs“ (Road Dogs, 2009)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Up in Honey’s Room“ (2007)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Gangsterbraut“ (The hot Kid, 2005)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Callgirls“ (Mr. Paradise, 2004)

Mein Porträt „Man nennt ihn Dutch – Elmore Leonard zum Achtzigsten“ erschien im „Krimijahrbuch 2006“

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Sie nannten ihn Stick“ (Stick, USA 1983)

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Killshot“ (Killshot, USA 2008)

Meine Meldung von Elmore Leonards Tod

Elmore Leonard in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Frank Göhre/Alf Mayers „King of Cool – Die Elmore-Leonard-Story“ (2019)


„King of Cool – Die Elmore-Leonard-Story“, erzählt von Frank Göhre und Alf Mayer

März 18, 2019

Heute sagt man wohl: ein Buch über den Erfinder von „Justified“. Obwohl die TV-Serie bei uns kein großer Erfolg war. Vor zwanzig Jahren hätte man gesagt: ein Buch über den Autor von „Schnappt Shorty“, „Jackie Brown“ und „Out of Sight“. Vor dreißig, vierzig Jahren war Elmore Leonard dagegen vor allem ein unter Krimifans angesehener Krimiautor.

Leonard (11. Oktober 1925 – 20. August 2013) begann seine Schriftstellerkarriere in den frühen fünfziger Jahren als Autor von Westernkurzgeschichten. Später schrieb er mehrere Western-Romane und ab 1969 vor allem Kriminalromane. Insgesamt schrieb er 44 Romane. Seine Erzählungen erschienen in mehreren Sammelbänden. Auch wenn einige seiner Figuren in mehreren Romanen auftauchen, handelt es sich mehr um eine Namensgleichheit als um eine Serie oder eine direkte Fortsetzung des ersten Romans. Die wenigen Ausnahmen bestätigen diese Regel.

Frank Göhre und Alf Mayer haben jetzt ein Buch über Elmore Leonard geschrieben. Frank Göhre ist Krimi-Autor, der in seinen Noirs die Geschichte von Hamburg und, vor allem, dem Stadtteil St. Pauli erzählt. Seine St.-Pauli-Trilogie „Der Schrei des Schmetterlings“, „Der Tod des Samurai“ und „Der Tanz des Skorpions“ (zuletzt bei Pendragon als „Die Kiez-Trilogie“ veröffentlicht) ist einer der unbestrittenen Höhepunkte des deutschen Kriminalromans. Wegen der Verfilmung von Sönke Wortmann dürfte sein Episodenkrimi „St. Pauli Nacht“ sein bekanntestes Werk sein. Er schrieb auch einige Drehbücher, unter anderem für die den Schimanski-Tatort „Einzelhaft“ und den Stoever-Tatort „Finale am Rothenbaum“ und er war an einer Friedrich-Glauser-Werkausgabe beteiligt.

Alf Mayer ist freier Journalist. Er war Redakteur der Zeitschrift „medium“, Direktor der Filmbewertungsstelle (FBW) und Textchef bei Manufactum. Seit 1984 schreibt er im Frankfurter Kulturmagazin „Strandgut“ die Krimi-Kolumne „Blutige Ernte“. Im „CulturMag“ betreut er das „CrimeMag“.

Zusammen schrieben sie schon das Sachbuch „Cops in the City – Ed McBain und das 87. Polizeirevier: Ein Report“ (2016).

Mit „King of Cool – Die Elmore-Leonard-Story“ nehmen sie sich einen weiteren Großen der US-Literatur vor. In den USA sind seine Bücher gut erhältlich. In Deutschland wurde er munter von Verlag zu Verlag weitergereicht. Einige seiner Bücher, vor allem die Western, wurden überhaupt nicht ins Deutsche übersetzt. Inzwischen sind die deutschen Ausgaben seiner Bücher vor allem antiquarisch erhältlich. Immerhin werden sie nicht zu Mondpreisen angeboten.

Damit ist auch klar, dass das Elmore-Leonard-Buch „King of Cool“ von Frank Göhre und Alf Mayer ein Werk von Fans für Fans ist.

Es ist, so die Herren Göhre und Mayer im Vorwort, „ein Mix aus Interviewäußerungen, Textpassagen, Nacherzählungen, Schlaglichtern, Bekenntnissen, Anekdoten, dazu Songs und Stimmen von außen, all das seinem Werk entlang aufgefächert, arrangiert wie eine große und vergnügliche Jamsession. Ein Leseabenteuer. Ein Lebensroman. Die Elmore-Leonard-Story.“

Bei ihrer Jamsession orientieren sie sich rudimentär an Leonards Biographie, setzen immer wieder Schwerpunkte bei bestimmten Werken, wobei die bekannten Verfilmungen und seine Arbeit in Hollywood einen großen Teil einnehmen. Quentin Tarantino nimmt selbstverständlich einen Ehrenplatz ein. Der obsessive Elmore-Leonard-Fan, der schon in seinem Debütfilm „Reservoir Dogs“ auf dem Leonard-Trip war, machte mit seiner grandiosen Leonard-Verfilmung „Jackie Brown“ (basierend auf dem Roman „Rum Punch“) Leonard Mitte der neunziger Jahre allgemein bekannt. Da geraten Barry Sonnenfelds „Schnappt Shorty“ (Get Shorty) und Steven Soderberghs „Out of sight“, beide nach Drehbüchern von Scott Frank, dem es ebenfalls gelang, Leonards Prosa auf die Leinwand zu übertragen, etwas aus dem Blickfeld.

Leonards sich über mehrere Jahrzehnte erstreckende Erfahrungen mit Hollywood, beginnend 1957 mit dem Western „Um Kopf und Kragen“ (The Tall T, basierend auf der Kurzgeschichte „The Captives“), liefern auch einige interessante und immer wieder amüsante Einblicke in den Maschinenraum der Traumfabrik. Zum Beispiel über Abel Ferraras Leonard-Verfilmung „Hexenkessel Miami“ (Cat Chaser).

Bei all den Verfilmungen und den Hollywood-Anekdoten und Lobpreisungen geraden Elmore Leonards Romane, vor allem die nicht verfilmten, etwas zu sehr in den Hintergrund. Trotzdem werden einige Romane wie „Cuba Libre“ (Cuba Libre) und seine in Detroit spielenden Romane, wie „Dies ist ein Überfall“/“Beute“ (Ryan’s Rules, später Swag) und „Nr. 89 – unbekannt“ (Unknown Man No. 89), ausführlicher vorgestellt.

Das weckt, wegen der Zitate aus den Krimis, bei langjährigen Leonard-Fans den Wunsch, mal wieder in seinen Büchern herumzublättern (was regelmäßig zu einer längeren Lektüre führt) und sich die wenigen guten Verfilmungen wieder anzusehen. Das sind, neben den schon erwähnten Leonard-Verfilmungen, eigentlich nur noch die auch in „King of Cool“ ausführlicher vorgestellten Western „Zähle bis drei und bete“ (3:10 to Yuma), „Man nannte ihn Hombre“ (Hombre), der Quasi-Western „Das Gesetz bin ich“ (Mr. Majestyk) und „52 Pick-Up“.

Ich schreibe „vorgestellt“ weil Frank Göhre und Alf Mayer Elmore Leonards Werk nicht kritisch würdigen. Bei den Filmen folgen sie dem allgemeinen Konsens und Elmore Leonards Meinung.

Auch wenn viele Anekdoten bekannt sind, gibt es für alte Leonard-Fans doch noch einige neue Informationen. Das sind jetzt nicht unbedingt die Informationen zu seinen Agenten, denen er immer lange die Treue hielt, seinem Einkommen, seinen Häusern und seinen Ehen, sondern die zu seinem Alkoholismus. In jungen Jahren soff er. Die Männer, mit denen er Geschäfte machte, ebenso. Irgendwann besuchte er ein Treffen der Anonymen Alkoholiker. „Da musste ich nur dasitzen und zuhören, und ich wusste, dass ich ein Alkoholiker war“, so Leonard. Am 24. Januar 1977 um 9.30 Uhr nahm er seinen letzten Drink. Einen Scotch mit Ginger Ale. In dem 1984 veröffentlichten Sammelband „The Courage to Change. Personal Conversations about Alcoholism“ erzählte er davon. Göhre und Mayer zitieren ausführlich aus diesem, bislang (soweit ich weiß) nicht übersetzten Text.

Und sie unterhielten sich mit Gregg Sutter. Er lernte Leonard 1979 kennen, schrieb 1980 für das Magazin „Monthly Detroit“ ein Porträt über Leonard und im Januar 1981 fragte Leonard ihn, ob er für ihn recherchieren möge. Seitdem arbeitete Sutter für Leonard und Leonard machte daraus niemals ein Geheimnis. In „King of Cool“ erzählt Sutter über seine Arbeit für Leonard und wie Leonard arbeitete.

King of Cool“ ist vor allem ein Buch für Elmore-Leonard-Fans, die bei den zahlreichen Zitaten aus Leonards Romanen kundig mit dem Kopf nicken und sich an den ganzen Roman erinnern. Für sie ist der essayistische Stil kein Problem. Immer wieder ignorieren sie die Chronologie. Sie setzten willkürlich Schwerpunkte (Warum schreiben sie so viel über „Cuba Libre“, so wenig über seine in den dreißiger Jahren spielenden Geschichten mit U.S. Marshal Carl Webster und nichts über die Religionssatire „Blutsmale“ [Touch], die unbestritten sein ungewöhnlichster Roman ist?). Und, wenn sie schon einmal eine Romangeschichte zusammenfassen, geschieht dies sehr kryptisch. Sie kennen ja die Romane und Filme. Ein Neueinsteiger dürfte da seine Probleme haben.

Aber ich kann mich auch irren und jemand kommt über eine Elmore-Leonard-Verfilmung, die er im Fernsehen sieht, zu diesem biographischen Essay und dann zu den Romanen des Grand Master der Mystery Writers of America.

Frank Göhre/Alf Mayer: King of Cool – Die Elmore-Leonard-Story

Culturbooks, 2019

240 Seiten

15 Euro

Hinweise

Culturbooks über das Buch

Wikipedia über Elmore Leonard (deutsch, englisch)

Homepage von Elmore Leonard

Meine Besprechung von Elmore Leoanrds “Raylan” (Raylan, 2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards “Raylan” (2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Dschibuti“ (Djibouti, 2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Djibouti“ (2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Road Dogs“ (Road Dogs, 2009)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Up in Honey’s Room“ (2007)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Gangsterbraut“ (The hot Kid, 2005)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Callgirls“ (Mr. Paradise, 2004)

Mein Porträt „Man nennt ihn Dutch – Elmore Leonard zum Achtzigsten“ erschien im „Krimijahrbuch 2006“

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Sie nannten ihn Stick“ (Stick, USA 1983)

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Killshot“ (Killshot, USA 2008)

Elmore Leonard in der Kriminalakte

Lexikon der deutschen Krimiautoren über Frank Göhre

Homepage von Frank Göhre

Meine Besprechung von Frank Göhres „Der letzte Freier“ (2006)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Zappas letzter Hit“ (2006)

Meine Besprechung von Frank Göhres „St. Pauli Nacht“ (2007, überarbeitete Neuausgabe)

Meine Besprechung von Frank Göhres „MO – Der Lebensroman des Friedrich Glauser“ (2008)

Meine Besprechung von Frank Göhres „An einem heißen Sommertag“ (2008)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Abwärts“ (2009, Neuausgabe)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Seelenlandschaften – Annäherungen, Rückblicke“ (2009)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Der Auserwählte“ (2010)

Meine Besprechung von Frank Göhres “Die Kiez-Trilogie” (2011)

Meine Besprechung von Frank Göhres „I and I – Stories und Reportagen“ (2012)

Meine Besprechung von Frank Göhres “Geile Meile” (2013)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Gut leben – früh sterben: Stories von unterwegs“ (2014)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Du fährst nach Hamburg, ich schwör’s dir – Ein Heimatfilm“ (2014)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Die Härte, der Reichtum und die Weite – Ein Heimatfilm, Teil II“ (2014)

Frank Göhre in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 22. Februar: Valdez

Februar 22, 2019

Bayern, 23.30

Valdez (Valdez is coming, USA 1971)

Regie: Edwin Sherin

Drehbuch: Roland Kibbee, David Rayfiel

LV: Elmore Leonard: Valdez is coming, 1970

Rancher Tanner beschuldigt einen Mann, seinen Freund Erin ermordet zu haben. Hilfssheriff Valdez erschießt den Verdächtigen. Aber er war unschuldig. Valdez will jetzt von Tanner Geld für die Beerdigung und die Witwe des Toten. Dieser lehnt ab. Valdez nimmt den Kampf auf. Schließlich war er nicht immer ein trotteliger Hilfssheriff.

Melancholischer Spätwestern mit Burt Lancaster, Susan Clark, Richard Jordan

Von Elmore Leonards Homepage (Achtung! Das Ende wird verraten.): „Valdez is Coming is Elmore’s favorite western. It shows examples of the style that he would further develop in his contemporary crime novels. Burt Lancaster as Bob Valdez is the underestimated man, a constant theme in Elmore Leonard’s work. He is forced to confront the local ruthless land baron who nearly has him killed. He retaliates and lets his nemesis know that “Valdez is coming.” Before beginning The Moonshine War, Elmore wanted to write Valdez for the screen. Unfortunately Burt Lancaster was not available for a couple of years and the project was delayed. Edwin Sherin, the director of Valdez is Coming was a Broadway director and this was his first film which he shot in Spain. The biggest surprise of Valdez was that there was no shootout at the end, just as Elmore had written in the book. Nobody in Hollywood could believe it.”

Auch bekannt als „Valdez kommt“

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Valdez“

TCM über „Valdez“

Wikipedia über „Valdez“ (deutsch, englisch)

Homepage von Elmore Leonard

Meine Besprechung von Elmore Leoanrds “Raylan” (Raylan, 2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards “Raylan” (2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Dschibuti“ (Djibouti, 2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Djibouti“ (2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Road Dogs“ (Road Dogs, 2009)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Up in Honey’s Room“ (2007)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Gangsterbraut“ (The hot Kid, 2005)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Callgirls“ (Mr. Paradise, 2004)

Mein Porträt „Man nennt ihn Dutch – Elmore Leonard zum Achtzigsten“ erschien im „Krimijahrbuch 2006“

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Sie nannten ihn Stick“ (Stick, USA 1983)

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Killshot“ (Killshot, USA 2008)

Elmore Leonard in der Kriminalakte

Buchhinweis, druckfrisch

Heute sagt man wohl: ein Buch über den Erfinder von „Justified“. Vor zwanzig Jahren hätte man gesagt: ein Buch über den Autor von „Schnappt Shorty“, „Jackie Brown“ und „Out of Sight“. Vor dreißig, vierzig Jahren war Elmore Leonard dagegen vor allem ein unter Krimifans angesehener Krimiautor.

Frank Göhre und Alf Mayer haben jetzt ein Buch über ihn geschrieben. Es ist, so die Herren Göhre und Mayer im Vorwort, „ein Mix aus Interviewäußerungen, Textpassagen, Nacherzählungen, Schlaglichtern, Bekenntnissen, Anekdoten, dazu Songs und Stimmen von außen, all das seinem Werk entlang aufgefächert, arrangiert wie eine große und vergnügliche Jamsession. Ein Leseabenteuer. Ein Lebensroman. Die Elmore-Leonard-Story.“

Frank Göhre/Alf Mayer King of Cool – Die Elmore-Leonard-Story

Culturbooks, 2019

240 Seiten

15 Euro

 


TV-Tipp für den 4. November: Das Gesetz bin ich

November 4, 2018

Tele 5, 22.40

Das Gesetz bin ich (Mr. Majestyk, USA 1974)

Regie: Richard Fleischer

Drehbuch: Elmore Leonard

Buch zum Film: Elmore Leonard: Mr. Majestyk, 1974

Okayer Thriller über die Mafia unter Melonenfarmern, mit Charles Bronson als titelgebender Vince Majestyk, der als Melonenfarmer zuerst seine Ruhe haben will und später rot sieht.

Von Elmore Leonards Homepage: „Before Joe Kidd was released, Clint Eastwood called Elmore and asked for a Dirty Harry like story of a guy with a big gun. Elmore told Eastwood the story of what was to become Mr. Majestyk. Eastwood said, write it up. But, by the time Elmore finished the outline, Eastwood had acquired High Plains Drifter and bowed out. Swanson then sold Walter Mirisch on the project, who interested Charles Bronson. Mr Majestyk was the story of Vince Majestyk, a Vietnam veteran and now peaceful watermelon farmer whose workers are threatened by the local mob lead by hit man, Frank Renda (Al Lettieri).

But typically in an Elmore story, Bronson represents the workers and incurs the wrath of and delivers vengeance on the mob boys. Bronson nailed his role but Al Lettieri was over the top, playing essential the same role he did in The Getaway. Elmore saw Renda as the majority of his characters, more subtle and laid back. After completing the screenplay, Elmore Leonard novelized Mr. Majestyk. The most well known scene in Mr. Majestyk is of the bad guys shooting up the watermelons. (Shot in eastern Colorado – not Northern California as in the script.) Colorado was the only place in the West the producers could find such a crop, in season. Elmore’s script called for cantaloupes. Quentin Tarantino, Elmore’s great fan, pays homage to Mr. Majestyk in True Romance (1991).

mit Charles Bronson, Al Lettieri, Linda Cristal, Lee Purcell, Paul Koslo

Wiederholung: Mittwoch, 7. November, 03.40 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Das Gesetz bin ich“

Wikipedia über „Das Gesetz bin ich“ (deutsch, englisch)

Homepage von Elmore Leonard

Meine Besprechung von Elmore Leoanrds “Raylan” (Raylan, 2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards “Raylan” (2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Dschibuti“ (Djibouti, 2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Djibouti“ (2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Road Dogs“ (Road Dogs, 2009)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Up in Honey’s Room“ (2007)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Gangsterbraut“ (The hot Kid, 2005)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Callgirls“ (Mr. Paradise, 2004)

Mein Porträt „Man nennt ihn Dutch – Elmore Leonard zum Achtzigsten“ erschien im „Krimijahrbuch 2006“

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Sie nannten ihn Stick“ (Stick, USA 1983)

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Killshot“ (Killshot, USA 2008)

Elmore Leonard in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 16. Oktober: Out of Sight

Oktober 16, 2018

Nitro, 20.15

Out of sight (Out of Sight, USA 1998)

Regie: Steven Soderbergh

Drehbuch: Scott Frank

LV: Elmore Leonard: Out of sight, 1996 (Zuckerschnute, Out of sight)

Auf der Flucht verbringt Jack Foley im Kofferraum einige Zeit mit Debputy U. S. Marshal Karen Sisco. Zwischen ihnen funkt es gewaltig. Als Jack in Detroit seinen letzten Coup plant, erscheint auch Karen auf der Bildfläche.

Hochgelobte und uneingeschränkt empfehlenswerte Elmore-Leonard-Verfilmung mit George Clooney, Jennifer Lopez, Ving Rhames, Don Cheadle, Dennis Farina, Luis Guzman

Von Elmore Leonards Homepage: “Out of Sight, like Get Shorty, was a totally happy film experience for Elmore. The Get Shorty production team and writer: Danny DeVitos Jersey Films and screenwriter Scott Frank, once again collaborated on an Elmore Leonard project. Jersey signed Steven Soderbergh to direct and he cast George Clooney and Jennifer Lopez in the lead roles. (…) Clooney and Lopez added considerable sizzle to Out of Sight. Steve Zahn is hilarious as a stoner car thief; Ving Rhames, Don Cheadle and Isaiah Washington are all deadly and cool. Albert Brooks was a pleasant surprise. He makes the most out of the Ripley character. It was Scott Frank who took Ripley, off-stage in the book, and made him a key character. After Scott finished his screenplay, Elmore disagreed with the Ripley move and the ´happy´ movie ending, but admitted he was right after seeing the finished film. Out of Sight has a great look thanks to Steven Soderberghís masterful direction and Scott Frank’s savvy script. The film was a critical success but a box office so-so because of an unfortunate summer release date.”

Hinweise

Moviepilot über “Out of Sight”

Rotten Tomatoes über “Out of Sight”

Wikipedia über “Out of Sight” (deutsch, englisch)

Homepage von Elmore Leonard

Meine Besprechung von Elmore Leoanrds “Raylan” (Raylan, 2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards “Raylan” (2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Dschibuti“ (Djibouti, 2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Djibouti“ (2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Road Dogs“ (Road Dogs, 2009)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Up in Honey’s Room“ (2007)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Gangsterbraut“ (The hot Kid, 2005)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Callgirls“ (Mr. Paradise, 2004)

Mein Porträt „Man nennt ihn Dutch – Elmore Leonard zum Achtzigsten“ erschien im „Krimijahrbuch 2006“

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Sie nannten ihn Stick“ (Stick, USA 1983)

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Killshot“ (Killshot, USA 2008)

Meine Meldung von Elmore Leonards Tod

Elmore Leonard in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Girlfriend Experience – Aus dem Leben eines Luxus-Callgirls” (The Girlfriend Experience, USA 2009)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Contagion“ (Contagion, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Haywire” (Haywire, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Magic Mike” (Magic Mike, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen“ (Side Effects, USA 2013)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll (Behind the Candelabra, USA 2013)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Logan Lucky“ (Logan Lucky, USA 2017) und der DVD

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Unsane: Ausgeliefert“ (Unsane, USA 2018)

Steven Soderbergh in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Scott Franks Lawrence-Block-Verfilmung „Ruhet in Frieden – A Walk among the Tombstones“ (A Walk among the Tombstones, USA 2014)


TV-Tipp für den 19. August: Out of Sight

August 18, 2018

Arte, 20.15

Out of sight (Out of Sight, USA 1998)

Regie: Steven Soderbergh

Drehbuch: Scott Frank

LV: Elmore Leonard: Out of sight, 1996 (Zuckerschnute, Out of sight)

Auf der Flucht verbringt Jack Foley im Kofferraum einige Zeit mit Debputy U. S. Marshal Karen Sisco. Zwischen ihnen funkt es gewaltig. Als Jack in Detroit seinen letzten Coup plant, erscheint auch Karen auf der Bildfläche.

Hochgelobte und uneingeschränkt empfehlenswerte Leonard-Verfilmung mit George Clooney, Jennifer Lopez, Ving Rhames, Don Cheadle, Dennis Farina, Luis Guzman

Von Elmore Leonards Homepage: “Out of Sight, like Get Shorty, was a totally happy film experience for Elmore. The Get Shorty production team and writer: Danny DeVitos Jersey Films and screenwriter Scott Frank, once again collaborated on an Elmore Leonard project. Jersey signed Steven Soderbergh to direct and he cast George Clooney and Jennifer Lopez in the lead roles. (…) Clooney and Lopez added considerable sizzle to Out of Sight. Steve Zahn is hilarious as a stoner car thief; Ving Rhames, Don Cheadle and Isaiah Washington are all deadly and cool. Albert Brooks was a pleasant surprise. He makes the most out of the Ripley character. It was Scott Frank who took Ripley, off-stage in the book, and made him a key character. After Scott finished his screenplay, Elmore disagreed with the Ripley move and the ´happy´ movie ending, but admitted he was right after seeing the finished film. Out of Sight has a great look thanks to Steven Soderberghís masterful direction and Scott Frank’s savvy script. The film was a critical success but a box office so-so because of an unfortunate summer release date.”

Wiederholung: Mittwoch, 22. August, 13.50 Uhr

Hinweise

Moviepilot über “Out of Sight”

Rotten Tomatoes über “Out of Sight”

Wikipedia über “Out of Sight” (deutsch, englisch)

Homepage von Elmore Leonard

Meine Besprechung von Elmore Leoanrds “Raylan” (Raylan, 2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards “Raylan” (2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Dschibuti“ (Djibouti, 2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Djibouti“ (2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Road Dogs“ (Road Dogs, 2009)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Up in Honey’s Room“ (2007)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Gangsterbraut“ (The hot Kid, 2005)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Callgirls“ (Mr. Paradise, 2004)

Mein Porträt „Man nennt ihn Dutch – Elmore Leonard zum Achtzigsten“ erschien im „Krimijahrbuch 2006“

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Sie nannten ihn Stick“ (Stick, USA 1983)

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Killshot“ (Killshot, USA 2008)

Meine Meldung von Elmore Leonards Tod

Elmore Leonard in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Girlfriend Experience – Aus dem Leben eines Luxus-Callgirls” (The Girlfriend Experience, USA 2009)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Contagion“ (Contagion, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Haywire” (Haywire, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Magic Mike” (Magic Mike, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen“ (Side Effects, USA 2013)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll (Behind the Candelabra, USA 2013)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Logan Lucky“ (Logan Lucky, USA 2017) und der DVD

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Unsane: Ausgeliefert“ (Unsane, USA 2018)

Steven Soderbergh in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Scott Franks Lawrence-Block-Verfilmung „Ruhet in Frieden – A Walk among the Tombstones“ (A Walk among the Tombstones, USA 2014)


%d Bloggern gefällt das: