Neu im Kino/Buch- und Filmkritik: Die Bestseller-Verfilmung „Girl on the Train“

Oktober 27, 2016

Jeden Wochentag fährt Rachel im Pendlerzug nach London (im Film New York) und beobachtet dabei ein verliebtes Paar in einem lauschigen Vorstadthaus. Sie malt sich in den rosigsten Farben deren glückliches und erfülltes Leben aus.

Eines Tages beobachtet sie Megan beim Sex mit einem anderen Mann. Rachel ist schockiert, dass ihre Seifenblasen über das glückliche Eheleben von Megan und Scott zerplatzen.

Kurz darauf ist Megan spurlos verschwunden – und Rachel wacht in ihrem Bett mit einem Riesenkater, Verletzungen und einem Blackout auf.

Vor dem Film meinte ich, ohne das Buch zu kennen und ohne die Synopse genau studiert zu haben, zu einem Kumpel, die Lösung sei offensichtlich und nannte den Bösewicht, der es dann auch war.

Nach dem Film grummelte ich „typische missratene Bestseller-Verfilmung, die zu nah am Buch bleibt“. Und dabei hatte Drehbuchautorin Erin Cressida Wilson doch versucht aus einer Charakterstudie einen Thriller zu machen. Sie änderte auch etliche Details in der Geschichte.

Aber sie übernahm, anstatt beherzt und nach Lust und Laune die Romangeschichte so lange zu ändern, bis eine mitreisende Filmgeschichte entsteht, die Struktur des Romans, die im Roman besser als auf der Leinwand funktioniert. Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Rachel Watson (Emily Blunt), Megan Hipwell (Haley Bennett) und Anna Watson (Rebecca Ferguson) erzählt. In der Gegenwart und der Vergangenheit. Und, bei Rachel, mit einigen Flashbacks, die mehr oder weniger wahr sind. Man ist also, auch wenn im Film immer wieder die Handlungszeit eingeblendet wird, mehr mit dem Auseinanderfriemeln der verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven, als mit dem Sich-Einlassen in die Geschichte beschäftigt. Dass Megan und Anna, wie im Roman, zwei gutaussehende, schlanke, gleichaltrige Blondinen sind, sorgt immer wieder für kurzzeitige Irritationen, in denen man sich fragt, ob man jetzt gerade Megan oder Anna in der Gegenwart oder der Vergangenheit sieht. Entsprechend distanziert und gelangweilt folgt man den durchschaubaren Geschehnissen auf der Leinwand, die Tate Taylor („The Help“, „Get on Up“) reichlich uninspiriert in Richtung austauschbarer ‚TV-Film der Woche für weibliche Zuschauer‘ inszenierte. Für die Frauen im Publikum gibt es dann auch mehrere Identifikationsangebote.

Da ist Rachel, eine schon seit Langem arbeitslose Alkoholikerin, die immer noch ihrer Ehe mit Tom Watson (Justin Theroux) hinterhertrauert, ihren Erinnerungen nicht trauen kann und die versucht, zu helfen. Denn selbstverständlich muss der Liebhaber, den sie auf der Terrasse gesehen hat, der Mörder sein. Nur: wen hat sie wirklich auf der Terrasse beim Sex mit Megan gesehen? Und woher kommen die Verletzungen, die sie sich an dem Abend als Megan verschwand zufügte oder ihr zugefügt wurden?

Da ist Megan, die verschwundene Frau, die unter dem Kontrollwahn von ihrem Mann Scott (Luke Evans) leidet und bei einem Psychiater (Edgar Ramírez) war, den sie bei den Sitzungen versuchte, zu verführen. Außerdem arbeitete sie kurz als Babysitterin bei den Watsons.

Und da ist Anna, die jetzige Frau von Tom, die ihm das Kind schenkte, das Rachel ihm nicht schenken konnte. Sie ist verärgert über Rachels ständige SMS-Nachrichten und nächtlichen Anrufe.

Weil die Polizei keine Hinweise auf Megans Liebhaber findet, richtet sich ihr Interesse schnell auf Rachel, die sich ungefragt, mit oft falschen Angaben, in die Ermittlungen einmischt. Ungefähr ebensoschnell können wir uns ausrechnen, wer der Täter ist. Auch wenn die drei Damen, die im Roman alle unzuverlässige Ich-Erzählerinnen sind, noch ein, zwei weitere Geheimnisse haben.

Für mich sind diese Krimischmonzetten, die auch als Romantic-Thriller beworben werden und in denen es nur um die Probleme der labilen Protagonistin mit ihrem Traummann geht, nichts. Dabei fehlen im Roman sogar die wenigen Spannungsmomente des Films. Hawkins‘ enorm erfolgreicher Bestseller, weltweit 15 Millionen verkaufte Exemplare und der am schnellsten verkaufte Roman für Erwachsene in der Geschichte, ist vor allem eine langweilige Charakterstudie dreier einsamer, in der Vorstadt lebender, gut situierter, junger Frauen.

girl-on-the-train-hauptplakat

Girl on the Train (Girl on the Train, USA 2016)

Regie: Tate Taylor

Drehbuch: Erin Cressida Wilson

LV: Paula Hawkins: Girl on the Train, 2015 (Girl on the Train)

mit Emily Blunt, Rebecca Ferguson, Haley Bennett, Justin Theroux, Luke Evans, Allison Janney, Edgar Ramírez, Lisa Kudrow, Laura Prepon, Darren Goldstein

Länge: 113 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Die Vorlage mit Filmcover

Girl on the TrainDu kennst sie nicht aber sie kennt dich von Paula Hawkins

Paula Hawkins: Girl on the Train

(übersetzt von Christoph Göhler)

Blanvalet, 2016

448 Seiten

12,99 Euro

Deutsche Erstausgabe

Blanvalet, 2015

Originalausgabe

Girl on the Train

Doubleday, 2015

Hinweise

Deutsche Facebook-Seite zum Film

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Girl on the Train“

Metacritic über „Girl on the Train“

Rotten Tomatoes über „Girl on the Train“

Wikipedia über „Girl on the Train“ (deutsch, englisch)

Homepage von Paula Hawkins

Perlentaucher über „Girl on the Train“

Meine Besprechung von Tate Taylors „The Help“ (The Help, USA 2010)

Meine Besprechung von Tate Taylors „Get on Up“ (Get on Up, USA 2014)

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Neu im Kino/Filmkritik: „The Huntsman & The Ice Queen“ und seine große Liebe

April 7, 2016

Am Ende der neuesten Schneewittchen-Verfilmung „Snow White and the Huntsman“ war die böse Königin vernichtet und alle lebten glücklich bis an ihr Lebensende. Aber der Film war an der Kinokasse so erfolgreich, dass Hollywood über ein weiteres Abenteuer, das in dieser Welt spielt, nachdachte. Immerhin war da noch der Huntsman. Eigentlich eine Nebenfigur, aber von Chris Hemsworth sympathisch zupackend gespielt als unerschrockener Abenteurer, Fährtensucher und Jäger, der immer noch seiner großen Liebe hinterhertrauert. So eine Art Indiana Jones aus der Märchenwelt. Also wurde eine Geschichte um ihn herum geschrieben. Charlize Theron, die die böse Königin Ravenna spielte, ist auch wieder dabei und deshalb spielt „The Huntsman & The Ice Queen“ (der Originaltitel ist „The Huntsman: Winter’s War“) bournesk vor und auch nach „Snow White and the Huntsman“.

Es beginnt mit den Schwestern Ravenna (Charlize Theron) und Freya (Emily Blunt). Freya verliebt sich. Ravenna duldet das nicht und zerstört diese Beziehung. Freya zieht sich hasserfüllt in den Norden zurück und wird zur titelgebenden Eiskönigin (Ice Queen). Sie errichtet ein Schreckensregime, in dem sie Kinder zu unerschrockenen Soldaten, oder im Filmduktus Huntsmen, ausbildet. Liebe ist in ihrem Reich verboten. Denn warum sollen ihre Untertanen etwas haben, was sie nicht hat? Trotzdem verlieben sich Eric (Chris Hemsworth) und Sara (Jessica Chastain), ihre beiden besten Huntsmen, ineinander.

Freya trennt das Liebespaar. Zuerst durch eine Eiswand, durch die Eric sehen muss, wie Sara getötet wird. Er selbst wird zum Sterben in einen reißenden Fluss geworfen.

Eric überlebt das kalte Gewässer und schlägt sich fortan in wärmeren Gefilden, trauernd um den Verlust seiner großen Liebe, als Trunkenbold durch.

Einige Jahre später und nach den Ereignissen von „Snow White and the Huntsman“ lebt Eric friedlich in einer Hütte am See.

Als Snow White (nur Off Screen) den gefährlichen Zauberspiegel an einen sicheren Ort bringen will, verschwindet dieser. Eric soll ihn finden. Bei seiner Suche trifft er seine totgeglaubte große Liebe Sara wieder (Ihr habt doch nicht ernsthaft geglaubt, dass sich Jessica Chastain nach zehn Minuten aus dem Film verabschiedet?) und beide müssen erkennen, dass Freya sie durch die Eiswand eine Lüge sehen ließ. Während sie versuchen, sich über ihre Gefühle klar zu werden, suchen sie gemeinsam mit einigen kleinwüchsigen Gefährten, die auf der Reise zu ihnen stoßen, den Spiegel, der eine Spur der Verwüstung nach sich zieht.

Zur gleichen Zeit fällt Freya mit ihren Soldaten auf ihrem Eroberungsfeldzug in das Land ein.

Während „Snow White and the Huntsman“ eine durchaus unterhaltsame, aber auch etwas lang geratene Neuinterpretation des bekannten Märchens war, erzählt „The Huntsman & The Ice Queen“ eine vollkommen neue Geschichte, die in der bekannten Fantasy-Welt spielt. Mit etlichen bekannten Charakteren. Trotzdem ist Cedric Nicolas-Troyans Regiedebüt (er war für die visuellen Effekte bei „Snow White and the Huntsman“ verantwortlich) immer dann am gelungensten, wenn er sich nicht auf die Geschichte des Vorgängers und die ebenso verworrenen wie nebensächlichen Palastintrigen (die uns auch in anderen Fantasy- und Ritterfilmen langweilen), sondern auf die Abenteuergeschichte konzentriert. Also die gefährliche Suche nach dem Spiegel, die turbulente Beziehung zwischen Eric und Sara und den Zwergen, die für den nötigen Humor sorgen. Das Ganze spielt, wie schon der Vorgänger, in einer märchenhaft Welt, die zu großen Teilen, durchaus beeindruckend, von Mister PC erschaffen wurde.

The Huntsman and the Ice Queen - Plakat

The Huntsman & The Ice Queen (The Huntsman: Winter’s War, USA 2016)

Regie: Cedric Nicolas-Troyan

Drehbuch: Evan Spiliotopoulos, Craig Mazin (nach Figuren von Evan Daugherty)

mit Chris Hemsworth, Charlize Theron, Emily Blunt, Jessica Chastain, Nick Frost, Sam Claflin, Rob Brydon, Sheridan Smith, Alexandra Roach

Länge: 114 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „The Huntsman & The Ice Queen“

Metacritic über „The Huntsman & The Ice Queen“

Rotten Tomatoes über „The Huntsman & The Ice Queen“

Wikipedia über „The Huntsman & The Ice Queen“


TV-Tipp für den 12. März: Der Krieg des Charlie Wilson

März 12, 2016

ZDFneo, 20.15

Der Krieg des Charlie Wilson (USA 2007, Regie: Michael Nichols)

Drehbuch: Aaron Sorkin

LV: George Crile: Charlie Wilson’s War: The Extraordinary Story of the Largest Covert Operation in History, 2003 (Der Krieg des Charlie Wilson)

Auf Tatsachen basierende, von der Kritik abgefeierte und für viele Preise nominierte Polit-Komödie über den liberal-demokratischen Kongressabgeordneten Charlie Wilson, der in den Achtzigern half den afghanischen Widerstand gegen die Sowjets finanziell und mit Waffen zu unterstützten.

Die Folgen – nun, heute kennen wir die weitere Geschichte von Afghanistan, den Taliban und von Al-Qaida.

Mit Tom Hanks, Julia Roberts, Philip Seymour Hoffmann, Amy Adams, Ned Beatty, Emily Blunt, Michael Spellman

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Amerikanische Homepage zum Film

Film-Zeit über „Der Krieg des Charlie Wilson“

Rotten Tomatoes über “Der Krieg des Charlie Wilson”

Wikipedia über “Der Krieg des Charlie Wilson” (deutsch, englisch)


DVD-Kritik: „Sicario“ schlägt jetzt im Heimkino zu

Februar 9, 2016

Zum Kinostart von „Sicario“ (spanisch für Auftragskiller), einem der besten, vielleicht sogar dem besten Thriller des letzten Jahres, der jetzt bei den ganzen Preisnominierungen etwas unterging, schrieb ich:

Das, wofür Don Winslow zuletzt in „Das Kartell“ über achthundert Seiten und eine sich über ein Jahrzehnt mäandernde Geschichte brauchte, erzählt Denis Villeneuve in seinem hochspannenden Action-Thriller „Sicario“ innerhalb von zwei Stunden anhand einer auf den ersten Blick eher kleinen Episode im mexikanisch-amerikanischen Drogenkrieg.
Kate Macer (Emily Blunt), FBI-Expertin für Geiselbefreiungen, stößt bei einem Einsatz zufällig auf ein Kartellhaus. In den Wänden stapeln sich die Leichen. Eine Sprengfalle tötet mehrere ihrer Kollegen.
Danach erhält sie das Angebot, in dem Team von Matt Graver (Josh Brolin) mitzuarbeiten. Graver versichert ihr, dass sie mit seiner Hilfe gegen die Hintermänner, die für den Tod ihrer Kollegen verantwortlich sind, vorgehen kann. Sie könne das Drogenübel an der Wurzel packen. Macer ist einverstanden – und sie betritt eine Welt, in der die normalen Regeln der Polizeiarbeit nicht mehr gelten.
Ihren ersten Einblick in Gravers Welt erhält sie bei einer Gefangenenüberstellung von Juárez in die benachbarte USA. In dem Autokonvoi ist neben Graver und etlichen schwer bewaffneten Männern, die auf den ersten Blick mehr Erfahrung im Kampf in Kriegsgebieten als mit der regulären Polizeiarbeit haben, auch Alejandro (Benicio Del Toro), ein südamerikanischer Ex-Staatsanwalt mit dunkler Vergangenheit. Genau wie Graver sagt er ihr nur das Nötigste und es ist immer unklar, ob sie ihr die Wahrheit sagen, Wichtiges verschweigen oder sie einfach belügen.
Schockiert beobachtet sie bei der Rückfahrt in die USA, wie einige Drogen-Killer, während sie im Stau vor der Grenze stehen, sie überfallen wollen. Aber Gravers Männer sind schneller. Skrupellos töten sie am helllichten Tag auf offener Straße alle, die sie bedrohen oder ihre Mission gefährden könnten. Danach verlassen sie, entgegen allen Regeln der Polizeiarbeit, die von Macer bislang akribisch befolgt wurden, den Tatort.
Diese Überstellung des mexikanischen Gefangenen ist nur der erste Schritt auf Macers Weg in die Finsternis, in das Land der Wölfe, wie es mal halbpoetisch genannt wird. Denn Graver, der mal sagt, er arbeite für die CIA, und seine Männer kümmern sich, im Gegensatz zu Macer, herzlich wenig um Recht und Gesetz. Bei ihnen zählt nur die Effektivität bei ihrer Jagd nach einem Drogenboss.
Denis Villeneuve, zuletzt „Enemy“, zeigt wieder einmal, dass er keine Lust hat, den gleichen Film zweimal zu drehen. Dieses Mal inszenierte er einen knallharten Thriller, der eine kleine Episode aus dem schon seit Jahrzehnten andauernden, erfolglosen Drogenkrieg erzählt. Die nur auf den ersten Blick geradlinige und einfache Geschichte wird schnell zu einem breiten Panorama des Krieges an der Grenze zwischen Mexiko und den USA, bei dem alle moralischen Gewissheiten verschwinden und der genau deshalb zum Nachdenken anregt.
Das macht „Sicario“ zum Action-Polit-Thriller für den denkenden Menschen, der sich über die gelungene Verknüpfung von grandiosen, hochspannenden Action-Szenen, auch dank der Kamera von Veteran Roger Deakins und der effektiven Musik von Jóhann Jóhannsson, treffender politischer Analyse, genauem Einblick in eine für uns fremde Welt und dem Aufwerfen vielfältiger moralischer Fragen freut. Denn in dem Film hat jeder gute Gründe für seine Taten. Ob wir am Ende in Macers oder Alejandros Welt leben wollen, müssen wir selbst beantworten. All das sichert „Sicario“ einen Platz in meiner Jahresbestenliste; – wenn ich dazu komme, eine solche zu erstellen.
„Sicario“ kann, auch weil Benicio Del Toro eine ähnliche Rolle spielt (jedenfalls können wir uns mit einigen kleineren gedanklichen Verrenkungen vorstellen, dass der „Traffic“-Polizist Javier Rodríguez heute Alejandro ist), als Fortsetzung von „Traffic – Macht des Kartells“ (USA 2000, Regie: Steven Soderbergh) gesehen werden. So wie Soderberghs Film vor fünfzehn Jahren eine Bestandsaufnahme des Scheiterns des US-amerikanischen „war on drugs“ war, ist „Sicario“ eine aktualisierte Bestandsaufnahme dieses inzwischen grandiosen Scheiterns, die zeigt, wie sehr sich, im Schatten des „wars on terror“, die Lage verschlimmerte und der Drogenkrieg jegliches Maß verlor.
Als Ergänzung zu „Sicario“ empfehle ich die ab 6. Oktober als VoD erhältliche (ansehbare?) und in einigen Kinos laufende Doku „Cartel Land“ von Matthew Heineman. Er porträtiert den Ex-Soldaten Tim ‘Nailer’ Foley, Anführer einer Bürgerwehr gegen mexikanische Einwanderer und Drogenkuriere in Arizona, und Doktor José ‘El Doctor’ Mireles, Anführer der Autodefensas, einer Gruppe Bürger, die sich im mexikanischen Bundesstaat Michoacan gegen die Macht der dortigen Drogenkartelle wehren. Mit einem überraschendem Ergebnis.

Jetzt liegt die DVD und Blu-ray mit fünfzig Minuten informativem Bonusmaterial, das auf vier Featurettes aufgeteilt wurde, vor. Sie behandeln die realen Hintergründen des Films, die Filmgeschichte und die Dreharbeiten (auch dem Schusswechsel an der Grenze im Stau), die drei Hauptfiguren und die Filmmusik mit, neben den Schauspielern und dem Regisseur auch dem Drehbuchautor, dem Komponisten und Betroffenen des Drogenkrieges.
Die zum Filmstart geäußerten Pläne für eine Fortsetzung, die sich dann auf den von Benicio Del Toro gespielten Ex-Staatsanwalt und Killer Alejandro konzentriert, sind inzwischen wohl ad acta gelegt worden. Was ich für eine gute Idee halte. Denn der Thriller „Sicario“ mit seinen grandiosen Actionszenen lebt gerade von dem Konflikt zwischen den verschiedenen Charakteren und der damit verbundenen vielschichtigen Betrachtung des Problems. Da ist eine Fortsetzung, die eben diese Qualität hat, schwierig. Auch weil „Sicario“ eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählt. Die gestellten Fragen, vor allem natürlich ob der Zweck die Mittel heiligt, beschäftigen einen noch nach dem Abspann und sie dürften für einige Diskussionen sorgen.

Sicario - DVD-CoverSicario - BluRay-Blechdose

Sicario (Sicario, USA 2015)
Regie: Denis Villeneuve
Drehbuch: Taylor Sheridan
mit Emily Blunt, Benicio Del Toro, Josh Brolin, Victor Garber, Jon Bernthal, Daniel Kaluuya, Jeffrey Donovan, Raoul Trujillo, Julio Cedillo, Hank Rogerson, Bernardo P. Saracino, Maximiliano Hernández

DVD
Studiocanal
Bild: 2,40:1 anamorph
Sprachen/Ton: Deutsch, Englisch (5.1 Dolby Digital)
Untertitel: Deutsch
Bonusmaterial: In die Finsternis eintreten: Das visuelle Design; Blunt, Brolin, & Benicio: Die Darstellung der Charaktere; Kampfzone: Der Hintergrund von „Sicario“; Takte aus der Wüste: Die Filmmusik
Länge: 117 Minuten
FSK: ab 16 Jahre

Hinweise
Amerikanische Facebook-Seite zum Film
Deutsche Homepage zum Film
Film-Zeit über „Sicario“
Moviepilot über „Sicario“
Metacritic über „Sicario“
Rotten Tomatoes über „Sicario“
Wikipedia über „Sicario“ (deutsch, englisch)
Meine Besprechung von Denis Villeneuves „Enemy“ (Enemy, Kanada/Spanien 2013)

Meine Besprechung von Denis Villeneuves „Sicario“ (Sicario, USA 2015)

Zum Kinostart gab es die Cannes-Pressekonferenz, zum DVD-Start gibt es die immer informativen DP/30-Gespräche zum Film

mit Regisseur Denis Villeneuve

Kameramann Roger Deakins

Editor Joe Walker

Hauptdarstellerin Emily Blunt

und Hauptdarsteller Benicio Del Toro

und als Bonusinterview gibt es eines mit Drehbuchautor Taylor Sheridan

 


Neu im Kino/Filmkritik: Der grandiose Drogenthriller „Sicario“

Oktober 1, 2015

Das, wofür Don Winslow zuletzt in „Das Kartell“ über achthundert Seiten und eine sich über ein Jahrzehnt mäandernde Geschichte brauchte, erzählt Denis Villeneuve in seinem hochspannenden Action-Thriller „Sicario“ innerhalb von zwei Stunden anhand einer auf den ersten Blick eher kleinen Episode im mexikanisch-amerikanischen Drogenkrieg.
Kate Macer (Emily Blunt), FBI-Expertin für Geiselbefreiungen, stößt bei einem Einsatz zufällig auf ein Kartellhaus. In den Wänden stapeln sich die Leichen. Eine Sprengfalle tötet mehrere ihrer Kollegen.
Danach erhält sie das Angebot, in dem Team von Matt Graver (Josh Brolin) mitzuarbeiten. Graver versichert ihr, dass sie mit seiner Hilfe gegen die Hintermänner, die für den Tod ihrer Kollegen verantwortlich sind, vorgehen kann. Sie könne das Drogenübel an der Wurzel packen. Macer ist einverstanden – und sie betritt eine Welt, in der die normalen Regeln der Polizeiarbeit nicht mehr gelten.
Ihren ersten Einblick in Gravers Welt erhält sie bei einer Gefangenenüberstellung von Juárez in die benachbarte USA. In dem Autokonvoi ist neben Graver und etlichen schwer bewaffneten Männern, die auf den ersten Blick mehr Erfahrung im Kampf in Kriegsgebieten als mit der regulären Polizeiarbeit haben, auch Alejandro (Benicio Del Toro), ein südamerikanischer Ex-Staatsanwalt mit dunkler Vergangenheit. Genau wie Graver sagt er ihr nur das Nötigste und es ist immer unklar, ob sie ihr die Wahrheit sagen, Wichtiges verschweigen oder sie einfach belügen.
Schockiert beobachtet sie bei der Rückfahrt in die USA, wie einige Drogen-Killer, während sie im Stau vor der Grenze stehen, sie überfallen wollen. Aber Gravers Männer sind schneller. Skrupellos töten sie am helllichten Tag auf offener Straße alle, die sie bedrohen oder ihre Mission gefährden könnten. Danach verlassen sie, entgegen allen Regeln der Polizeiarbeit, die von Macer bislang akribisch befolgt wurden, den Tatort.
Diese Überstellung des mexikanischen Gefangenen ist nur der erste Schritt auf Macers Weg in die Finsternis, in das Land der Wölfe, wie es mal halbpoetisch genannt wird. Denn Graver, der mal sagt, er arbeite für die CIA, und seine Männer kümmern sich, im Gegensatz zu Macer, herzlich wenig um Recht und Gesetz. Bei ihnen zählt nur die Effektivität bei ihrer Jagd nach einem Drogenboss.
Denis Villeneuve, zuletzt „Enemy“, zeigt wieder einmal, dass er keine Lust hat, den gleichen Film zweimal zu drehen. Dieses Mal inszenierte er einen knallharten Thriller, der eine kleine Episode aus dem schon seit Jahrzehnten andauernden, erfolglosen Drogenkrieg erzählt. Die nur auf den ersten Blick geradlinige und einfache Geschichte wird schnell zu einem breiten Panorama des Krieges an der Grenze zwischen Mexiko und den USA, bei dem alle moralischen Gewissheiten verschwinden und der genau deshalb zum Nachdenken anregt.
Das macht „Sicario“ zum Action-Polit-Thriller für den denkenden Menschen, der sich über die gelungene Verknüpfung von grandiosen, hochspannenden Action-Szenen, auch dank der Kamera von Veteran Roger Deakins und der effektiven Musik von Jóhann Jóhannsson, treffender politischer Analyse, genauem Einblick in eine für uns fremde Welt und dem Aufwerfen vielfältiger moralischer Fragen freut. Denn in dem Film hat jeder gute Gründe für seine Taten. Ob wir am Ende in Macers oder Alejandros Welt leben wollen, müssen wir selbst beantworten. All das sichert „Sicario“ einen Platz in meiner Jahresbestenliste; – wenn ich dazu komme, eine solche zu erstellen.
„Sicario“ kann, auch weil Benicio Del Toro eine ähnliche Rolle spielt (jedenfalls können wir uns mit einigen kleineren gedanklichen Verrenkungen vorstellen, dass der „Traffic“-Polizist Javier Rodríguez heute Alejandro ist), als Fortsetzung von „Traffic – Macht des Kartells“ (USA 2000, Regie: Steven Soderbergh) gesehen werden. So wie Soderberghs Film vor fünfzehn Jahren eine Bestandsaufnahme des Scheiterns des US-amerikanischen „war on drugs“ war, ist „Sicario“ eine aktualisierte Bestandsaufnahme dieses inzwischen grandiosen Scheiterns, die zeigt, wie sehr sich, im Schatten des „wars on terror“, die Lage verschlimmerte und der Drogenkrieg jegliches Maß verlor.
Als Ergänzung zu „Sicario“ empfehle ich die ab 6. Oktober als VoD erhältliche (ansehbare?) und in einigen Kinos laufende Doku „Cartel Land“ von Matthew Heineman. Er porträtiert den Ex-Soldaten Tim ‚Nailer‘ Foley, Anführer einer Bürgerwehr gegen mexikanische Einwanderer und Drogenkuriere in Arizona, und Doktor José ‚El Doctor‘ Mireles, Anführer der Autodefensas, einer Gruppe Bürger, die sich im mexikanischen Bundesstaat Michoacan gegen die Macht der dortigen Drogenkartelle wehren. Mit einem überraschendem Ergebnis.

Sicario - Plakat

Sicario (Sicario, USA 2015)
Regie: Denis Villeneuve
Drehbuch: Taylor Sheridan
mit Emily Blunt, Benicio Del Toro, Josh Brolin, Victor Garber, Jon Bernthal, Daniel Kaluuya, Jeffrey Donovan, Raoul Trujillo, Julio Cedillo, Hank Rogerson, Bernardo P. Saracino, Maximiliano Hernández
Länge: 122 Minuten
FSK: ab 16 Jahre

Hinweise
Amerikanische Facebook-Seite zum Film
Deutsche Homepage zum Film
Film-Zeit über „Sicario“
Moviepilot über „Sicario“
Metacritic über „Sicario“
Rotten Tomatoes über „Sicario“
Wikipedia über „Sicario“ (deutsch, englisch)
Meine Besprechung von Denis Villeneuves „Enemy“ (Enemy, Kanada/Spanien 2013)

Die Cannes-Pressekonferenz


TV-Tipp für den 25. Mai: Der Plan

Mai 25, 2015

ZDF, 23.35

Der Plan (USA 2011, Regie: George Nolfi)

Drehbuch: George Nolfi

LV: Philip K. Dick: Adjustment Team, 1954 (Kurzgeschichte)

Politiker David Norris verliebt sich in die Tänzerin Elise. Da tauchen einige seltsame Männer bei ihm auf, die behaupten, von einem Planungsbüro zu kommen und Norris’ Leben nachzujustieren. Denn nach dem Plan gibt es zwischen David und Elise keine Liebesgeschichte.

Bei Kritik und Publikum ziemlich gut angekommenes Spielfilmdebüt von George Nolfi, dem Drehbuchautor von „Das Bourne Ultimatum“, „The Sentinel – Wem kannst du trauen?“ und „Ocean’s Twelve“, über die Frage, ob wir unser Schicksal selbst in der Hand haben.

„Der Plan“ reiht sich mit seiner guten Story, den guten Schauspielern, der gelungenen Inszenierung und den gelungenen Tricks (es gibt wenige Tricks und die fügen sich organisch in die Geschichte ein) in die Reihe der gelungenen Philip-K.-Dick-Verfilmungen ein.

mit Matt Damon, Emily Blunt, Anthony Mackie, John Slattery, Michael Kelly, Terence Stamp

Wiederholung: Mittwoch, 27. Mai, 01.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Film-Zeit über „Der Plan“

Metacritic über „Der Plan“

Rotten Tomatoes über „Der Plan“

Wikipedia über „Der Plan“ (deutsch, englisch)

Homepage von Philip K. Dick

Meine Besprechung von Len Wisemans Philip-K.-Dick-Verfilmung „Total Recall“ (Total Recall, USA 2012)

Mein Hinweis auf die Neuauflage der Philip-K.-Dick-Romane „Marsianischer Zeitsturz“, „Ubik“ und „Der dunkle Schirm“

Philip K. Dick in der Kriminalakte


DVD-Kritik: „Edge of Tomorrow“ ist jetzt „Live.Die.Repeat./Edge of Tomorrow“. Irgendwie

Oktober 12, 2014

Ich halte es zwar für eine doofe Idee, aber die Jungs in Hollywood wissen sicher, was sie tun, wenn sie den neuen Tom-Cruise-Film „Edge of Tomorrow“ (so war der Kinotitel) jetzt als „Live.Die.Repeat./Edge of Tomorrow“ veröffentlichen. Jedenfalls findet man den Film jetzt als „Live.Die.Repeat.“, „Live.Die.Repeat/Edge of Tomorrow“, „Live.Die.Repat.: Edge of Tomorrow“ oder „Edge of Tomorrow: Live.Die.Repeat.“ (manchmal auch ohne die Punkte) gelistet. „Live.Die.Repeat.“ war der US-Werbespruch, der in den USA auch prominent herausgestellt wurde.
Auf dem normalen DVD-Cover (es gibt auch ein „Edge of Tomorrow“-Steelbook bei Amazon) jedenfalls ist „Live Die Repeat“ jetzt so groß gedruckt, dass das offensichtlich der offizielle Titel ist, während der Originaltitel und die Stars im Kleingedruckten des beeindruckend lieblosen Covers verschwinden. Denn das Cover sieht nicht aus, als sei es das Cover für einen neuen Tom-Cruise-Film, sondern für einen drittklassigen Rip-Off mit einem Hauptdarsteller der eine entfernte Ähnlichkeit mit Tom Cruise hat und Spontankäufer zu einem Fehlkauf verleiten soll.
Dabei lief der Film im Kino ganz ordentlich und die Kritiken waren positiv. Bei Rotten Tomatoes hat der Film einen Frischegrad von neunzig Prozent bei den Kritikern und den Zuschauern. Auch mir gefiel der Film. Zum Filmstart schrieb ich:

Was ist schlimmer? Ohne Ausbildung bei einem Militäreinsatz als Kanonenfutter innerhalb der ersten Minuten des Angriffs zu sterben oder gleich danach wieder aufzuwachen und die letzten Stunden seines Lebens wieder zu durchleben, wissen, dass man stirbt und nichts dagegen tun können, weil alle anderen einem kein Wort glauben?
Major Bill Cage (Tom Cruise) versucht jedenfalls die Geschichte zu verändern. Immerhin hat er einen Vorteil im Kampf gegen die außerirdischen, scheinbar unbesiegbaren Mimics. Er weiß, was geschehen wird, er hat jetzt mehr als einen Versuch und er kann Rita Vrataski (Emily Blunt), eine bekannte Kämpferin, die die Außerirdischen bereits in einem Gefecht besiegte, überzeugen, ihn auszubilden.
Und wie „Die Bourne-Identität“-Regisseur Doug Liman dann die Ausbildung und die Siege von Cage und Vrataski inszeniert, ist ein großer Spaß. Denn er wiederholt nur soviel wie nötig von der vorherigen Zeitschleife, was dazu führt, dass Cage (beziehungsweise Tom Cruise) innerhalb einer Minute mehrmals von Vrataski erschossen wird oder er Gespräche führt, die er bereits mehrmals geführt hat, was wir aber erst während des Gesprächs erfahren. Und so bewegt sich der Science-Fiction-Film in schlanken zwei Stunden auf den letzten Kampf zwischen Cage und den Außerirdischen zu.
Diese bleiben allerdings vollkommen gesichtslos. Es sind einfach computergenerierte Tentakelwesen ohne irgendeine individuellen Eigenschaften, Ziele oder tiefere Bedeutung. Sie vernichten die Menschen. Das muss als Motivation genügen. Aber gerade wegen der überdeutlichen historischen Anspielungen fällt diese arg spartanische Zeichnung der Invasoren unangenehm auf. Die Schlacht, bei der Cage zum ersten Mal stirbt, ist an einem Strand in der Normandie. Die Außerirdischen haben, wie die Nazis, Europa besetzt. Deren Zentrale vermutet Cage in den Alpen, wo auch Hitlers Alpenfestung gewesen sein sollte. Aber diese offensichtlich politischen Anspielungen verpuffen im Nichts, weil die Außerirdischen keine irgendwie erkennbare metaphorische Bedeutung haben. Weil Regisseur Doug Liman und die Drehbuchautoren Christopher McQuarrie, Jez Butterworth und John-Henry Butterworth bereits für einige explizit politische Thriller, wie „Operation Walküre“ und „Fair Game“, verantwortlich sind, verwundert diese Leerstelle, die dem Film einiges von seiner potentiellen Kraft raubt.
Jedenfalls als politischer Kommentar – und gute Science-Fiction ist immer ein Kommentar zur Gegenwart. Der Krieg gegen Nazi-Deutschland ist dagegen schon lange Vergangenheit.
Abgesehen von diesen beiden Punkten ist „Edge of Tomorrow“ ein flotter Action-Science-Fiction-Thriller mit einer ordentlichen Portion schwarzen Humors und, im Gegensatz zu „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“, einem klugen Umgang mit den Paradoxien der Zeitreise (was hier eigentlich nur eine kleine Zeitschleife ist), die – wenn man die Erklärung akzeptiert – auch durchaus schlüssig erklärt werden.

Beim zweiten Ansehen fiel mir noch mehr auf, wie dicht und facettenreich Doug Liman die Geschichte erzählt und was für ein atemberaubendes Tempo er vorlegt. Ohne eine Sekunde zu zögern beginnt er mit der Geschichte, nach acht Minuten ist Major William Cage als einfacher Soldat in der Militärbasis, die Invasion in Frankreich beginnt mit einer epischen Schlacht und nach dreiundzwanzig Minuten erwacht er zum ersten Mal von den Toten. Nach neunundzwanzig Minuten zum zweiten Mal. Außerdem ist der Film durchgehend umwerfend komisch, wenn Tom Cruise verzweifelt durch den Krieg stolpert, im Sekundentakt getötet wird und es herrlich absurde Gespräche gibt, weil Cage dieses Gespräch nicht zum ersten Mal führt.
Die fehlende politische Dimension störte mich jetzt weniger, aber die digitalen Wischmop-Monster gehören immer noch zu den unglaubwürdigsten Alien-Kreaturen. Sie sind zwar, wenn ihre Tentakel durch die Luft schießen, furchterregend, aber auch nicht besonders erinnerungswürdig oder „Alien“-sexy.
Das Bonusmaterial der DVD besteht aus zwei Featurettes, die sich mit dem Kampfanzug (8 Minuten) und den Aliens (5 Minuten) beschäftigen. Sie sind informativ, aber auch arg kurz geraten.

Edge of Tomorrow - DVD-Cover
Live.Die.Repeat./Edge of Tomorrow (Edge of Tomorrow, USA 2014)
Regie: Doug Liman
Drehbuch: Christopher McQuarrie, Jez Butterworth, John-Henry Butterworth
LV: Hiroshi Sakurazaka: All you need is Kill, 2004
mit Tom Cruise, Emily Blunt, Bill Paxton, Brendan Gleeson, Jonas Armstorng, Tony Way, Kick Gurry, Franz Drameh, Dragomir Mrsic, Charlotte Riley

DVD
Warner
Bild: 2.40:1 (16:9)
Ton: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch (5.1)
Untertitel: Französisch, Niederländisch
Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch, Englisch, Italienisch
Bonusmaterial: Waffen der Zukunft, Kreaturen aus einer anderen Welt
Länge: 109 Minuten
FSK: ab 12 Jahre

Hinweise
Englische Homepage zum Film
Deutsche Homepage zum Film
Film-Zeit über „Edge of Tomorrow“
Moviepilot über „Edge of Tomorrow“
Metacritic über „Edge of Tomorrow“
Rotten Tomatoes über „Edge of Tomorrow“
Wikipedia über „Edge of Tomorrow“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Doug Limans „Edge of Tomorrow“ (Edge of Tomorrow, USA 2014)

Hier noch das Filmplakat und das Teaserplakat, die beide gelungener als das DVD-Cover sind.

Edge of Tomorrow - Plakat

Edge of Tomorrow - Teaser


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