TV-Tipp für den 12. Februar: Mississippi Burning – Die Wurzeln des Hasses

Februar 12, 2016

3sat, 22.35
Mississippi Burning – Die Wurzeln des Hasses (USA 1988, Regie: Alan Parker)
Drehbuch: Chris Gerolmo
Südstaaten, 1964: Mitten im Hochsommer verschwinden im ländlichen Jessup County drei Bürgerrechtler spurlos. Ein älterer und ein jüngerer FBI-Agent sollen den Fall aufklären und wenn sie nur auf eine Mauer des Schweigens stoßen würden, wären sie froh.
Packender, auf einem wahren Fall basierender Polizei-Thriller. Zum Filmstart sah der Fischer Film Almanach das anders (wobei damals die Filmkritik auch anders war): „Parker lässt zu, dass ‚Mississippi Burning‘ sich zu einem konventionellen Reißer entwickelt, zu einem Polizeifilm, der mit den fragwürdigen Methoden seiner Protagonisten sympathisiert. Doch damit wird er seinem Thema nicht mehr gerecht. Ein Film der verschenkten Möglichkeiten.“ Dabei wird der erste Teil gelobt.
„Parkers von gewalttätigen Eruptionen durchsetzter FBI-Thriller ist wegen seiner (historisch unhaltbaren) Glorifizierung des FBI und wegen seiner Tendenz, die Rolle der Bürgerrechtler und der Schwarzen zu verfälschen (sie sind mehr oder weniger Randfiguren des Dramas), heftig kritisiert worden.“ (Wolfgang Schweiger: Der Polizeifilm, 1989)
Der Film feierte seine Premiere auf der Berlinale. Der immer überzeugende Gene Hackman erhielt den Silbernen Bären als bester Hauptdarsteller. Und bei den US-Kritikern kam der Film besser an als bei den deutschen Kritikern.
mit Gene Hackman, Willem Dafoe, Frances McDormand, Brad Dourif, R. Lee Ermey, Michael Rooker, Pruitt Taylor Vince, Tobin Bell (damals noch ein kleiner Nebendarsteller in seinem ersten namentlich genanntem Spielfilmauftritt)
Hinweise
Rotten Tomatoes über „Mississippi Burning“
Wikipedia über „Mississippi Burning“ (deutsch, englisch)

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TV-Tipp für den 17. Mai: Fargo

Mai 17, 2015

 

Arte, 20.15

Fargo – Blutiger Schnee (USA 1996, Regie: Joel & Ethan Coen)

Drehbuch: Joel & Ethan Coen

Minnesota, im Winter: Autoverkäufer Jerry Lundegaard will an die Kohle von seinem Schwiegervater gelangen. Er lässt seine Frau von zwei strohdumm-gewalttätigen Verbrechern kidnappen. Selbstverständlich geht alles, was schief gehen kann, schief und die hochschwangere Polizeichefin Marge Gunderson darf Leichen einsammeln.

„Oh, jeez“, was für ein herrlich doppelbödiger, schwarzhumoriger Kriminalfilm. „Fargo“ gehört unbestritten zu den besten Werken der Coen-Brüder.

Im Anschluss, um 21.45 Uhr, läuft „Barton Fink“ (USA 1991), ebenfalls von den Coen-Brüdern. Ebenfalls sehenswert.

Mit Frances McDormand, William H. Macy, Steve Buscemi, Peter Stormare, Bruce Campbell (ungenannt)

Wiederholung: Mittwoch, 20. Mai, 01.10 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Fargo”

Wikipedia über “Fargo” (deutsch, englisch)

„You know, for kids!“  – The Movies of the Coen Brothers (eine sehr umfangreiche Seite über die Coen-Brüder)

Meine Besprechung von Bill Green/Ben Peskoe/Will Russell/Scott Shuffitts „Ich bin ein Lebowski, du bist ein Lebowski – Die ganze Welt des Big Lebowski“ (I’m a Lebowski, you’re a Lebowski, 2007)

Meine Besprechung von Michael Hoffmans “Gambit – Der Masterplan” (Gambit, USA 2012 – nach einem Drehbuch von Joel und Ethan Coen)

Meine Besprechung des Coen-Films “Inside Llewyn Davis” (Inside Llewyn Davis, USA/Frankreich  2013)

Die Coen-Brüder in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 8. März: Fargo – Blutiger Schnee

März 8, 2015

Tele 5, 20.15

Fargo – Blutiger Schnee (USA 1996, Regie: Joel & Ethan Coen)

Drehbuch: Joel & Ethan Coen

Minnesota, im Winter: Autoverkäufer Jerry Lundegaard will an die Kohle von seinem Schwiegervater gelangen. Er lässt seine Frau von zwei strohdumm-gewalttätigen Verbrechern kidnappen. Selbstverständlich geht alles, was schief gehen kann, schief und die hochschwangere Polizeichefin Marge Gunderson darf Leichen einsammeln.

„Oh, jeez“, was für ein herrlich doppelbödiger, schwarzhumoriger Kriminalfilm. „Fargo“ gehört unbestritten zu den besten Werken der Coen-Brüder.

Mit Frances McDormand, William H. Macy, Steve Buscemi, Peter Stormare, Bruce Campbell (ungenannt)

Wiederholung: Montag, 9. März, 02.10 (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Fargo”

Wikipedia über “Fargo” (deutsch, englisch)

„You know, for kids!“  – The Movies of the Coen Brothers (eine sehr umfangreiche Seite über die Coen-Brüder)

Meine Besprechung von Bill Green/Ben Peskoe/Will Russell/Scott Shuffitts „Ich bin ein Lebowski, du bist ein Lebowski – Die ganze Welt des Big Lebowski“ (I’m a Lebowski, you’re a Lebowski, 2007)

Meine Besprechung von Michael Hoffmans “Gambit – Der Masterplan” (Gambit, USA 2012 – nach einem Drehbuch von Joel und Ethan Coen)

Meine Besprechung des Coen-Films “Inside Llewyn Davis” (Inside Llewyn Davis, USA/Frankreich  2013)

Die Coen-Brüder in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 2. Januar: Fargo – Blutiger Schnee

Januar 2, 2015

ZDFneo, 22.00

Fargo – Blutiger Schnee (USA 1996, Regie: Joel & Ethan Coen)

Drehbuch: Joel & Ethan Coen

Minnesota, im Winter: Autoverkäufer Jerry Lundegaard will an die Kohle von seinem Schwiegervater gelangen. Er lässt seine Frau von zwei strohdumm-gewalttätigen Verbrechern kidnappen. Selbstverständlich geht alles, was schief gehen kann, schief und die hochschwangere Polizeichefin Marge Gunderson darf Leichen einsammeln.

„Oh, jeez“, was für ein herrlich doppelbödiger, schwarzhumoriger Kriminalfilm. „Fargo“ gehört unbestritten zu den besten Werken der Coen-Brüder.

Mit Frances McDormand, William H. Macy, Steve Buscemi, Peter Stormare, Bruce Campbell (ungenannt)

Wiederholung: Samstag, 3. Januar, 02.40 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Fargo”

Wikipedia über “Fargo” (deutsch, englisch)

„You know, for kids!“  – The Movies of the Coen Brothers (eine sehr umfangreiche Seite über die Coen-Brüder)

Meine Besprechung von Bill Green/Ben Peskoe/Will Russell/Scott Shuffitts „Ich bin ein Lebowski, du bist ein Lebowski – Die ganze Welt des Big Lebowski“ (I’m a Lebowski, you’re a Lebowski, 2007)

Meine Besprechung von Michael Hoffmans “Gambit – Der Masterplan” (Gambit, USA 2012 – nach einem Drehbuch von Joel und Ethan Coen)

Meine Besprechung des Coen-Films “Inside Llewyn Davis” (Inside Llewyn Davis, USA/Frankreich  2013)

Die Coen-Brüder in der Kriminalakte

 


TV-Tipp für den 20. September: Lone Star

September 19, 2014

MDR, 23.55

Lone Star (USA 1996, Regie: John Sayles)

Drehbuch: John Sayles

In Texas wird in der Wüste ein Skelett mit einem Sheriffstern gefunden. Sheriff Sam Deeds (Chris Cooper) versucht den vierzig Jahre alten Mordfall zu klären und schnell fragt er sich, was sein verstorbener Vater, der ungekrönte und immer noch geachtete Herrscher der Stadt, mit dem Mord zu tun hat und ob er sein Andenken beschmutzen soll.

„Sayles ist ein Meisterwerk mehrschichtigen Erzählens gelungen: mit knapp einem Dutzend wichtigen Rollen, mit überlegter Koppelung von Gegenwart und Vergangenheit, lakonisch-doppelsinnigen Dialogen, ausgefeilter Kameraarbeit, Musik, die drei Kulturen einfängt, und atemberaubenden Zeitübergängen.“ (Fischer Film Almanach 1998)

Bei dem Lob vergisst man fast, dass „Lone Star“ auch ein verdammt unterhaltsamer Krimi ist.

Das Drehbuch war für einen Oscar („Fargo“ gewann), einen Golden Globe, den BAFTA, den Independent Spirit Award und den Preis der Writers Guild of America (wieder gewann „Fargo“) nominiert.

mit Chris Cooper, Elisabeth Pena, Kris Kristofferson, Miriam Colon, Matthew McConaughey, Frances McDormand

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Lone Star”

Wikipedia über „Lone Star“ (deutsch, englisch)

Homepage von John Sayles

John Sayles in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 3. Dezember: Arizona Junior

Dezember 3, 2013

ZDFkultur, 22.00

Arizona Junior (USA 1987, R.: Joel Coen)

Drehbuch: Joel Coen, Ethan Coen

Ganove H. I. McDunnogh und Polizistin Ed lernte sich auf der Polizeistation kennen, weil H. I. ein ziemlich glückloser Gewohnheitsverbrecher ist und entsprechend oft bei ihr im Gefängnis landet. Sie verlieben sich und wollen ein Kind. Aber sie ist unfruchtbar. H. I. hat einen genialen Plan: er entführt einfach einen von den Fünflingen des Möbelmoguls Nathan Arizona. Der Verlust wird ihm schon nicht auffallen. Denkt sich der Gauner. Aber Arizona versteht keinen Spaß. Ein gnadenloser Kopfgeldjäger verfolgt das junge Glück. Und dann sind da noch die Kumpels von H. I..

In dem Frühwerk nehmen die Coen-Brüder sich das US-Bild der heilen Familie vor und ertränken es in schwarzem Humor und absurdem Slapstick. Ein köstlicher Spaß.

mit Nicolas Cage, Holly Hunter, Trey Wilson, John Goodman, William Forsythe, Frances McDormand, M. Emmet Walsh

Wiederholung: Mittwoch, 4. Dezember, 01.35 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Arizona Junior“

Wikipedia über „Arizona Junior“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Bill Green/Ben Peskoe/Will Russell/Scott Shuffitts „Ich bin ein Lebowski, du bist ein Lebowski – Die ganze Welt des Big Lebowski“ (I’m a Lebowski, you’re a Lebowski, 2007)

Die Coen-Brüder in der Kriminalakte

Ab Donnerstag im Kino

Inside Llewyn Davis - Plakat


TV-Tipp für den 11. November: Fargo/Blood Simple – Eine mörderische Nacht

November 11, 2013

Arte, 20.15

Fargo – Blutiger Schnee (USA 1996, R.: Joel & Ethan Coen)

Drehbuch: Joel & Ethan Coen

Minnesota, im Winter: Autoverkäufer Jerry Lundegaard will an die Kohle von seinem Schwiegervater gelangen. Er lässt seine Frau von zwei strohdumm-gewalttätigen Verbrechern kidnappen. Selbstverständlich geht alles, was schief gehen kann, schief und die hochschwangere Polizeichefin Marge Gunderson darf Leichen einsammeln.

„Oh, jeez“, was für ein herrlich doppelbödiger, schwarzhumoriger Kriminalfilm. „Fargo“ gehört unbestritten zu den besten Werken der Coen-Brüder.

Mit Frances McDormand, William H. Macy, Steve Buscemi, Peter Stormare, Bruce Campbell (ungenannt)

Wiederholung: Donnerstag, 14. November, 01.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Fargo“

Wikipedia über “Fargo” (deutsch, englisch)

Arte, 21.50

Blood Simple – Director’s Cut (USA 1984/2000, R.: Joel Coen)

Drehbuch: Ethan Coen, Joel Coen

Texas: Privatdetektiv Visser findet heraus, dass Abby ihren Mann, den Barbesitzer Marty, mit einem seiner Angestellten betrügt. Marty beauftragt Visser, seine Frau und den Nebenbuhler umzubringen. Der Plan geht – selbstverständlich – gründlich schief.

Ein feiner Noir, der keine Rücksicht auf seine Charaktere nimmt.

Das Kinodebüt der Brüder Coen. Heute im vier Minuten kürzeren „Director’s Cut“. In jeder Fassung ist schon der typische Coen-Humor vorhanden.

Das Drehbuch war für einen Edgar nominiert.

mit John Gertz, Frances McDormand, Dan Hedaya, M. Emmet Walsh, Samm-Art Williams

auch bekannt als „Blood Simple – Eine mörderische Nacht“ (Kinotitel 1985), „Blood Simple – Blut für Blut“ (Videotitel)

Hinweise

Wikipedia über die Coen-Brüder (deutsch, englisch)

Rotten Tomatoes über „Blood Simple“

Drehbuch “Blood Simple” von Joel und Ethan Coen

„You know, for kids!“  – The Movies of the Coen Brothers (eine sehr umfangreiche Seite über die Coen-Brüder)

Meine Besprechung von Bill Green/Ben Peskoe/Will Russell/Scott Shuffitts „Ich bin ein Lebowski, du bist ein Lebowski – Die ganze Welt des Big Lebowski“ (I’m a Lebowski, you’re a Lebowski, 2007)

Meine Besprechung von Michael Hoffmans “Gambit – Der Masterplan” (Gambit, USA 2012 – nach einem Drehbuch von Joel und Ethan Coen)

Die Coen-Brüder in der Kriminalakte


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