TV-Tipp für den 6. Januar: Es war einmal in Amerika

Januar 6, 2019

3sat, 22.00

Es war einmal in Amerika (Once Upon a Time in America, USA/Italien 1984)

Regie: Sergio Leone

Drehbuch: Leonardo Benvenuti, Piero De Bernardi, Enrico Medioli, Franco Arcalli, Franco Ferrini, Sergio Leone, Stuart Kaminsky (zusätzliche Dialoge), Ernesto Gastaldi (ungenannt)

LV: Harry Grey: The Hoods, 1952

Buch zum Film: Lee Hays: Once Upon a Time in America, 1984 (Es war einmal in Amerika)

Kamera: Tonino Delli Colli

Musik: Ennio Morricone

Ein grandioses Gangsterdrama: die Geschichte von Freundschaft und Verrat – erzählt in wunderschönen Bildern und in einer komplexen Struktur, die lose auf dem autobiographischen Buch von Harry Grey basiert. Leone meinte, im Drehbuch seien nur zehn bis zwanzig Prozent des Buches geblieben.

Mit Robert de Niro, James Woods, Joe Pesci, Treat Williams, Burt Young, Elizabeth McGovern

Antiquarischer Buchtipp: Zum Filmstart erschien im Bastei-Lübbe-Verlag das Buch zum Film mit Hays’ Roman, vielen Filmbildern (SW und Farbe), einem Sergio-Leone-Porträt von Andreas Kern und einem Text von Leone über den Film. So machen „Bücher zum Film“ Spaß.

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Es war einmal in Amerika“

Wikipedia über “Es war einmal in Amerika” (deutsch, englisch)

Turner Classic Movies über “Once upon a time in America”

Fanseite zum Film

Sternstunde der Filmgeschichte über “Es war einmal in Amerika”

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TV-Tipp für den 10. Dezember: 1900 (Teil 1 und 2)

Dezember 10, 2018

Arte, 21.50

1900 – Teil 1: Gewalt, Macht, Leidenschaft; Teil 2: Kampf, Liebe, Hoffnung ((Novecento, Italien 1976

Regie: Bernardo Bertolucci

Drehbuch: Franco Arcalli, Giuseppe Bertolucci, Bernardo Bertolucci

Arte zeigt heute Bernardo Bertoluccis Opus Magnum, den epischen, mit Politik gesättigten Zweiteiler, in einem Stück. Um 21.50 Uhr geht es los; um 3.00 Uhr endet die Geschichte von Alfredo (Robert De Niro) und Olmo (Gérard Depardieu). 1900 werden Alfredo, der Enkel des Großgrundbesitzers, und Olmo, Enkel eines Landarbeiters, am gleichen Tag auf einem norditalienischen Landgut geboren. Trotz des Klassenunterschieds freunden sie sich an. Ihre Freundschaft überdauert die Jahrzehnte und die Wirren des Jahrhunderts. Jedenfalls der ersten Hälfte.

Bernardo Bertolucci (16. März 1941 – 26. November 2018) inszenierte auch „Strategie der Spinne“, „Der große Irrtum“/“Der Konformist“, „Der letzte Tango in Paris“, „Der letzte Kaiser“, „Little Buddha“ und „Die Träumer“.

mit Robert De Niro, Gérard Depardieu, Dominique Sanda, Burt Lancaster, Donald Sutherland, Sterling Hayden, Francesca Bertini, Laura Betti, Werner Bruhns, Stefania Casini, Anna Henkel, Ellen Schwiers, Alida Valli

Hinweise

Rotten Tomatoes über „1900″

Wikipedia über „1900“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 17. Juni: Der letzte Tango in Paris

Juni 16, 2018

Tele 5, 22.45

Der letzte Tango in Paris (L’ultimo Tango a Parigi, Italien/Frankreich 1972)

Regie: Bernardo Bertolucci

Drehbuch: Bernardo Bertolucci, Franco Arcalli, Agnès Varda (zusätzliche Dialoge)

In einem leeren Pariser Apartment treffen sich ein älterer Amerikaner und eine junge Französin. Sie geben sich ihren sexuellen Trieben hin und öffnen dem anderen ihre Seele.

Damals war’s ein Skandalfilm, bei dem besonders die aus heutiger Sicht sehr harmlosen Sexszenen provozierten. Heute ist es ein immer noch in jeder Beziehung beeindruckender Film über sexuelle Obsessionen und existentielle Verzweiflung. Halt ein zeitloser Klassiker und einer der Brando-Filme, die man gesehen haben muss.

Michael Althen schlug in „Marlon Brando“ (Bertz Verlag, 2004) in seiner Besprechung von „Der letzte Tango in Paris“ die Brücke zu „Die Träumer“: „Zwei Menschen begeben sich in die camera obscura eines unmöblierten Pariser Appartements, um herauszufinden, ob es ein Leben jenseits von Geschichte und Geschichten geben kann, ob man alles abstreifen und sich neu erfinden kann. Und so wie dieser Film ein Schlag ins Gesicht jener Jahre war, ist es auch The Dreamers (Die Träumer, 2003), mit dem Bertolucci unlängst jene Jahre Revue passieren ließ. Die Wahrheit, von der diese Filme erzählen, ist aber, dass im Scheitern womöglich der ganze Zweck des Lebens liegt. Brando mag sich für den Einzigen gehalten haben, der in seiner Biographie gefangen ist – dabei ist er nur ein Mensch wie du und ich.“

Tele 5 zeigt den Film als Teil seiner skandalös gelungenen Skandalfilm-Reihe, die heute mit „Wenn der Postmann zweimal klingelt“ (um 20.15 Uhr) und „Idioten“ (um 01.20 Uhr) skandalös lang ist.

Mit Marlon Brando, Maria Schneider, Jean-Pierre Léaud, Massimo Girotti, Catherine Breillat

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Der letzte Tango in Paris“

Wikipedia über „Der letzte Tango in Paris“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 3. September: Es war einmal in Amerika

September 2, 2016

Sat.1 Gold, 22.05

Es war einmal in Amerika (USA/Italien 1984, Regie: Sergio Leone)

Drehbuch: Leonardo Benvenuti, Piero De Bernardi, Enrico Medioli, Franco Arcalli, Franco Ferrini, Sergio Leone, Stuart Kaminsky (zusätzliche Dialoge), Ernesto Gastaldi (ungenannt)

LV: Harry Grey: The Hoods, 1952

Buch zum Film: Lee Hays: Once Upon a Time in America, 1984 (Es war einmal in Amerika)

Kamera: Tonino Delli Colli

Musik: Ennio Morricone

Ein grandioses Gangsterdrama: die Geschichte von Freundschaft und Verrat – erzählt in wunderschönen Bildern und in einer komplexen Struktur, die lose auf dem autobiographischen Buch von Harry Grey basiert. Leone meinte, im Drehbuch seien nur zehn bis zwanzig Prozent des Buches geblieben.

Mit Robert de Niro, James Woods, Joe Pesci, Treat Williams, Burt Young, Elizabeth McGovern

Antiquarischer Buchtipp: Zum Filmstart erschien im Bastei-Lübbe-Verlag das Buch zum Film mit Hays’ Roman, vielen Filmbildern (SW und Farbe), einem Sergio-Leone-Porträt von Andreas Kern und einem Text von Leone über den Film. So machen „Bücher zum Film“ Spaß.

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Es war einmal in Amerika“

Wikipedia über “Es war einmal in Amerika” (deutsch, englisch)

Turner Classic Movies über “Once upon a time in America”

Fanseite zum Film

Sternstunde der Filmgeschichte über “Es war einmal in Amerika”


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