TV-Tipp für den 3. Juni: French Connection II

Juni 2, 2020

Arte, 21.55

French Connection II (French Connection, USA 1975)

Regie: John Frankenheimer

Drehbuch: Alexander Jacobs, Robert Dillon, Lauri Dillon

LV: Charakter von Robin Moore

Buch zum Film: Robin Moore/Milt Machlin: French Connection II, 1975

Der New Yorker Cop Popeye Doyle (Gene Hackman) soll seinen französischen Kollegen helfen, den Drogenbaron Alan Charnier (Fernando Rey) zu verhaften. Doch die Franzosen wollen Doyles Hilfe nicht. Also beginnt Doyle auf eigene Faust in der für ihn fremden Stadt Marseille Charnier zu jagen.

French Connection“ war ein auf Tatsachen basierender Polizeithriller. „French Connection II“ ist die vollkommen erfundene Fortsetzung, die auch vollkommen andere Akzente setzt. John Frankenheimer („Ronin“) konzentriert sich auf die Hafenstadt Marseille und Popeye Doyle. Doyle ist das Bild des hässlichen Amerikaners. Er spricht kein Wort Französisch. Er kracht mit der Feinfühligkeit einer Dampframme in die Ermittlungen der französischen Polizei. Und er wird von seinem Intimfeind Alain Charnier zum Junkie gemacht. Gene Hackman zeigt hier wieder einmal sein Können (dazu gehört auch der legendäre Kalte Entzug in der Mitte des Films).

Mit Gene Hackman, Fernando Rey, Bernard Fresson, Jean-Pierre Castaldi, Philippe Léotard, Charles Millot, Cathleen Nesbitt

Hinweise

Rotten Tomatoes über „French Connection II“

Wikipedia über „French Connection II“ (deutsch, englisch)

Meine Bepsrechung von John Frankenheimers „Die jungen Wilden“ (The Young Savages, USA 1960)


TV-Tipp für den 2. Juni: Space Cowboys/Die Clint Eastwood Story/Erbarmungslos

Juni 1, 2020

Und noch ein Abend mit Clint Eastwood

Kabel 1, 20.15

Space Cowboys (Space Cowboys, USA 2000)

Regie: Clint Eastwood

Drehbuch: Ken Kaufman, Howard Klausner

Wenn 1958 nicht ein Affe ins All geschossen worden wäre, wären Frank Corvin und sein Team die ersten Lebewesen im All gewesen. Jetzt droht ein russischer Satellit (ausgestattet mit geklauter Ami-Technik) abzustürzen und nur Corvin und seine Jungs kennen noch die alte Technik. Sie sollen nun die jungen Spunde beraten, aber das hindert Corvin und die anderen nicht daran, mit allen Mitteln zu versuchen, endlich ihren Jugendtraum vom Weltraumflug zu verwirklichen.

Köstlich entspannte Komödie von Clint Eastwood mit einer All-Star-Besetzung, die damals uralt erschien (Clint Eastwood, geb. 1930, Donald Sutherland, geb. 1935, James Garner, geb. 1928, Tommy Lee Jones, geb. 1946). Heute nicht mehr so sehr.

mit Clint Eastwood, Tommy Lee Jones, James Garner, Donald Sutherland, James Cromwell, Marcia Gay Harden, William Devane, Courtney B. Vance, Rade Serbedzija, Jay Leno (als er selbst)

Wiederholung: Mittwoch, 3. Juni, 02.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Space Cowboys“

Wikipedia über „Space Cowboys“ (deutsch, englisch)

Kabel 1, 22.45

Die Clint Eastwood Story (Deutschland 2018)

Mit Werbung einstündiges Porträt des Regisseurs von „Begegnung am Vormittag“.

Wiederholung: Mittwoch, 3. Juni, 04.20 Uhr (Taggenau!)

Kabel 1, 23.50

Erbarmungslos (Unforgiven, USA 1992)

Regie: Clint Eastwood

Drehbuch: David Webb Peoples

Wyoming, 1880: Als der ehemalige Revolverheld William Munny erfährt, dass die Huren von Big Whiskey ein Kopfgeld von 1000 Dollar auf zwei Cowboys aussetzten, die eine von ihnen verstümmelte, schnallt er wieder seinen Colt um. Denn er braucht das Geld für sich und seine beiden Kinder; – auch wenn er es mit zwei Gefährten teilen muss.

„‘Erbarmungslos’ ist offensichtlich ein feinfühlig gemachter und ausbalancierter Film, und, wenn man seine Einsichten in die menschliche Natur bedenkt, so düster, wie ein Genrefilm überhaupt nur sein kann. Aber er präsentiert sich nicht finster, was er teilweise seinen Autoren verdankt. (…) Abgesehen von ‘revisionistisch’ , war das von den Kritikern am häufigsten verwendete Wort ‘Meisterstück’.“ (Richard Schickel: Clint Eastwood – Eine Biographie)

„ein vorzüglicher Spätwestern, der wie seit Peckinpahs ‘The Wild Bunch’ nicht mehr verstört.“ (Fischer Film Almanach 1993)

„Erbarmungslos“ erhielt vier Oscars, unter anderem als bester Film. Clint Eastwood erhielt für seine Regie und sein Spiel zahlreiche Preise und Nominierungen.

Das Drehbuch war für den Edgar, Oscar, Golden Globe und WGA Award nominiert und erhielt von den Western Writers of America den Spur Award als bestes Western-Drehbuch.

Außerdem erhielt „Erbarmungslos“ den Bronze Wrangler der Western Heritage Awards.

Bei Rotten Tomatoes liegt der Frischegrad für diesen Western bei 96 Prozent.

Auf einer 2008 veröffentlichten Liste der zehn besten Western setzte das American Film Institute „Erbarmunglos“ auf den vierten Platz.

Und 2013 gab es ein verdammt gelungenes japanisches Remake.

mit Clint Eastwood, Gene Hackman, Morgan Freeman, Richard Harris, Jaimz Woolvett, Saul Rubinek, Francis Fisher, Jeremy Ratchford

Zum Lesen (ausführliche Besprechung in Arbeit)

Kai Bliesener: Clint Eastwood – Mann mit Eigenschaften

Schüren, 2020

232 Seiten

24,90 Euro

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Erbarmungslos”

Wikipedia über „Erbarmungslos“ (deutsch, englisch)

Drehbuch „Unforgiven“ von David Webb Peoples (Production Draft Sript, 23. April 1984)

Meine Besprechung von Pierre-Henri Verlhacs (Herausgeber) „Clint Eastwood – Bilder eines Lebens“ (2008)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Hereafter – Das Leben danach“ (Hereafter, USA 2010)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods “Jersey Boys” (Jersey Boys, USA 2014)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „American Sniper“ (American Sniper, USA 2014)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Sully“ (Sully, USA 2016)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „The Mule“ (The Mule, USA 2018)

Clint Eastwood in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 1. Juni: French Connection

Mai 31, 2020

Zugegeben: „French Connection“ war erst vor einigen Tagen mein Tagestipp, aber weil Arte am Mittwoch, den 3. Juni, um 21.55 Uhr „French Connection II“ zeigt, bietet sich die vorherige Sichtung von „French Connection“ an.

Außerdem kann man so ein kleines Gene-Hackman-Festival beginnen. Morgen, am Dienstag, den 2. Juni, zeigt Kabel 1 um 23.50 Uhr nämlich Clint Eastwoods „Erbarmungslos“ (mit Gene Hackman in einer wichtigen Rolle, für die er seinen zweiten Oscar erhielt. Der erste war für)

Arte, 21.35

French Connection – Brennpunkt Brooklyn (The French Connection, USA 1971)

Regie: William Friedkin

Drehbuch: Ernest Tidyman

LV: Robin Moore: The French Connection, 1969 (Heroin Cif New York)

Die beiden Polizisten Popeye Doyle (Gene Hackman) und Buddy Russo (Roy Scheider) sind auf der Spur einer großen, aus Frankreich kommenden, Lieferung Rauschgift.

Zeitloser, hochspannender, vor Ort gedrehter Genre-Klassiker, der auf einem wahren Fall beruht.

Der Thriller erhielt unter anderem den Edgar-Allan-Poe-Award und fünf Oscars (Bester Film, Regie, Drehbuch, Hauptrolle und Schnitt).

Mit Gene Hackman, Roy Scheider, Fernando Rey, Tony LoBianco, Marcel Bozzufi

Hinweise

Rotten Tomatoes über „French Connection“

TCM über „French Connection“

Wikipedia über „French Connection“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 9. April: French Connection – Brennpunkt Brooklyn

April 8, 2020

SWR/SR, 22.30 (VPS 22.00)

French Connection – Brennpunkt Brooklyn (The French Connection, USA 1971)

Regie: William Friedkin

Drehbuch: Ernest Tidyman

LV: Robin Moore: The French Connection, 1969 (Heroin Cif New York)

Die beiden Polizisten Popeye Doyle und Buddy Russo sind auf der Spur einer großen, aus Frankreich kommenden, Lieferung Rauschgift.

Zeitloser, hochspannender, vor Ort gedrehter Genre-Klassiker, der auf einem wahren Fall beruht.

Mit Gene Hackman, Roy Scheider, Fernando Rey, Tony LoBianco, Marcel Bozzufi

Wiederholung: Freitag, 10. April, 04.10 Uhr (VPS 03.40) (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „French Connection“

TCM über „French Connection“

Wikipedia über „French Connection“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 16. Februar: Mississippi Burning – Die Wurzeln des Hasses

Februar 15, 2020

Tele 5, 20.15

Mississippi Burning – Die Wurzeln des Hasses (Mississippi Burning, USA 1988)

Regie: Alan Parker

Drehbuch: Chris Gerolmo

Südstaaten, 1964: Mitten im Hochsommer verschwinden im ländlichen Jessup County drei Bürgerrechtler spurlos. Ein älterer und ein jüngerer FBI-Agent sollen den Fall aufklären und wenn sie nur auf eine Mauer des Schweigens stoßen würden, wären sie froh.

Packender, auf einem wahren Fall basierender Polizei-Thriller. Zum Filmstart sah der Fischer Film Almanach das anders (wobei damals die Filmkritik auch anders war): „Parker lässt zu, dass ‚Mississippi Burning‘ sich zu einem konventionellen Reißer entwickelt, zu einem Polizeifilm, der mit den fragwürdigen Methoden seiner Protagonisten sympathisiert. Doch damit wird er seinem Thema nicht mehr gerecht. Ein Film der verschenkten Möglichkeiten.“ Dabei wird der erste Teil des Films wegen seiner dokumentarischen Qualitäten gelobt.

„Parkers von gewalttätigen Eruptionen durchsetzter FBI-Thriller ist wegen seiner (historisch unhaltbaren) Glorifizierung des FBI und wegen seiner Tendenz, die Rolle der Bürgerrechtler und der Schwarzen zu verfälschen (sie sind mehr oder weniger Randfiguren des Dramas), heftig kritisiert worden.“ (Wolfgang Schweiger: Der Polizeifilm, 1989)

Der Film feierte seine Premiere auf der Berlinale. Der immer überzeugende Gene Hackman erhielt den Silbernen Bären als bester Hauptdarsteller. Und bei den US-Kritikern kam der Film besser an als bei den deutschen Kritikern.

mit Gene Hackman, Willem Dafoe, Frances McDormand, Brad Dourif, R. Lee Ermey, Michael Rooker, Pruitt Taylor Vince, Tobin Bell (damals noch ein kleiner Nebendarsteller in seinem ersten namentlich genanntem Spielfilmauftritt)

Wiederholung: Mittwoch, 19. Februar, 01.36 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Mississippi Burning“

Wikipedia über „Mississippi Burning“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 4. Oktober: Der Staatsfeind Nr. 1

Oktober 3, 2019

Schon als junger Mann musste „Gemini Man“ Will Smith gegen den Staat kämpfen als

RTL II, 20.15

Der Staatsfeind Nr. 1 (Enemy of the State, USA 1998)

Regie: Tony Scott

Drehbuch: David Marconi

Anwalt Robert Clayton Dean gelangt unwissentlich in den Besitz eines Videos, das den Mord an einem Politiker zeigt. Der Täter, ein hochrangiger Abgeordneter, setzt den ganzen Geheimdienst-Überwachungsapparat ein, um den Zeugen zu beseitigen. Und los geht die Hatz durch die USA.

Spannender, etwas lang geratener Thriller von Produzent Jerry Bruckheimer, der heute aktueller als damals ist. Denn wer geht heute noch ohne Handy vor die Haustür?

mit Will Smith, Gene Hackman, Jon Voight, Lisa Bonet, Regina King, Stuart Wilson, Tom Sizemore, Loren Dean, Barry Pepper, Jack Busey, Scott Caan, Gabriel Byrne

Wiederholung: Samstag, 5. Oktober, 09.35 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Der Staatsfeind Nr. 1“

Metacritic über „Der Staatsfeind Nr. 1“

Wikipedia über „Der Staatsfeind Nr. 1“ (deutsch, englisch)

Tony Scott in der Kriminalakte

Ein informatives Gespräch mit Tony Scott über den Film


TV-Tipp für den 22. August: Heist – Der letzte Coup

August 22, 2019

Tele 5, 20.15

Heist – Der letzte Coup (Heist, USA 2001)

Regie: David Mamet

Drehbuch: David Mamet

Nachdem Meisterdieb Joe Moore bei einem Diebstahl von einer Überwachungskamera gefilmt wird, will er aussteigen. Aber sein Hehler Mickey Bergman erpresst ihn zu einem letzten großen Coup. Ab diesem Moment kämpfen sie gegeneinander.

Dank der guten Schauspieler und des wendungsreichen Drehbuchs von Regisseur David Mamet ist dieser Film vom letzten großen, perfekt ausgeführten Coup und den sich gegenseitig betrügenden Gaunern ein einziges Vergnügen. Denn „Heist – Der letzte Coup“ ist gutes Genrekino, präsentiert von einem Meister, der hier tief in seiner Trickkiste wühlt.

Mit Gene Hackman, Danny DeVito, Delroy Lindo, Sam Rockwell, Rebecca Pidgeon, Ricky Jay

Wiederholung: Freitag, 23. August, 02.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise:

Drehbuch von David Mamet

Moviepilot über „Heist“

Metacritic über „Heist“

Rotten Tomatoes über „Heist“

Wikipedia über „Heist“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von David Mamets „Bambi vs. Gorilla – Über Wesen, Zweck und Praxis des Filmbusiness“ (Bambi vs. Gorilla – On the Nature, Purpose, and Practice of the Movie Business, 2007)

David Mamet in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 31. Oktober: Frankenstein Junior

Oktober 30, 2018

Arte, 23.20

Frankenstein Junior (Young Frankenstein, USA 1974)

Regie: Mel Brooks

Drehbuch: Gene Wilder, Mel Brooks (nach Motiven des Romans „Frankenstein“ von Mary Shelley)

Dr. Frederick Frankenstein ist ein anerkannter, in New York praktizierender Neurochirurg. Da überreicht ihm während einer Vorlesung ein Bote das Vermächtnis seines Urgroßvaters Victor von Frankenstein. Frederick reist ins ferne Transsylvanien. Dort tritt er gleich in die Fußstapfen seines experimentierfreudigen Großvaters.

Grandiose, ewig nicht mehr gezeigte Horrorfilmparodie, vor allem auf die klassischen „Frankenstein“-Filme (mit Boris Karloff). Aber auch auf viele andere Filme.

mit Gene Wilder, Peter Boyle, Marty Feldman, Teri Garr, Madeline Kahn, Cloris Leachman, Gene Hackman

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Frankenstein Junior“

TCM über „Frankenstein Junior“

Wikipedia über „Frankenstein Junior“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 12. Mai (+ Buchtipp): Die Firma

Mai 12, 2018

RTL II, 20.15

Die Firma (The Firm, USA 1993)

Regie: Sydney Pollack

Drehbuch: David Rabe, Robert Towne, David Rayfield

LV: John Grisham: The firm, 1991 (Die Firma)

Unmittelbar nach seinem Abschluss in Harvard erhält Mitch McDeere ein Jobangebot einer renommierten Kanzlei. Er nimmt an und erfährt, dass sie für die Mafia arbeitet. Das allein wäre schon schlimm genug. Aber McDeere will der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen und gerät zwischen alle Fronten.

Die erste Grisham-Verfilmung ist – wie die folgenden – überlanges Hollywood-Starkino. Bis 1998 liefen noch sechs weitere Grisham-Verfilmungen in unseren Kinos. 2003 gab es mit „Das Urteil – Jeder ist käuflich“ (ebenfalls mit Gene Hackman) einen Nachklapp. Seitdem gab es im Kino keine weiteren Grisham-Justizthriller mehr, während Grisham selbst emsig und erfolgreich weitere Justizthriller schrieb.

Die Firma“ ist Grishams zweiter Roman und es war für ihn der Durchbruch, der es ihm ermöglichte, seine Anwaltskarriere zugunsten einer Schriftstellerkarriere zu beenden.

Wer das Buch unter anderem wegen der kompetenten Darstellung von Interna amerikanischer Rechtsanwaltskollektive und der Interaktion von Wirtschaft und organisiertem Verbrechen schätzte, wird die vorliegende Verfilmung ärgerlich finden.“ (Fischer Film Almanach 1994)

Mit Tom Cruise, Gene Hackman, Jeanne Tripplehorn, Ed Harris, Holly Hunter, Hal Holbrook, Wilford Brimley, David Strathairn, Gary Busey

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Die Firma“

Wikipedia über „Die Firma“ (deutsch, englisch)

Homepage von John Grisham

Wikipedia über John Grisham (deutsch, englisch)

Krimi-Couch über John Grisham

Bonushinweis

Einerseits hat „Forderung“, der neue, gerade auf Deutsch erschienene Thriller des bekennenden Demokraten John Grisham nichts mit Donald Trump zu tun.

Andererseits erinnert die Prämisse an die höchst unseriöse Trump University. Auch wenn Grishams Inspiration für seinen Roman Paul Campos‘ „The Atlantic“-Reportage „The Law-School Scam“.

In dem Roman bemerken die Studenten Zola, Todd und Mark kurz vor ihrem Juraexamen, dass sie betrogen wurden. Die teure Ausbildung auf der von ihnen besuchten privaten Hochschule war bodenlos schlecht. Sie werden niemals die Prüfungen bestehen. Ihre Studiengebühren müssen sie allerdings bezahlen. Also beschließen die Drei, die Verantwortlichen für den Betrug zur Rechenschaft zu ziehen – und wir erleben einen Fall von poetischer Gerechtigkeit.

John Grisham: Forderung

(übersetzt von Kristiana Dorn-Ruhl, Bea Reiter und Imke Walsh-Araya)

Heyne, 2018

432 Seiten

24 Euro

Originalausgabe

The Rooster Bar

Doubleday, New York, 2017


TV-Tipp für den 8. April: French Connection – Brennpunkt Brooklyn

April 8, 2018

Tele 5, 23.20

French Connection – Brennpunkt Brooklyn (The French Connection, USA 1971)

Regie: William Friedkin

Drehbuch: Ernest Tidyman

LV: Robin Moore: The French Connection, 1969 (Heroin Cif New York)

Die beiden Polizisten Popeye Doyle und Buddy Russo sind auf der Spur einer großen, aus Frankreich kommenden, Lieferung Rauschgift.

Zeitloser, hochspannender, vor Ort gedrehter Genre-Klassiker, der auf einem wahren Fall beruht.

Mit Gene Hackman, Roy Scheider, Fernando Rey, Tony LoBianco, Marcel Bozzufi

Hinweise

Rotten Tomatoes über „French Connection“

TCM über „French Connection“

Wikipedia über „French Connection“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 17. Februar: Heist – Der letzte Coup

Februar 17, 2018

ZDFneo, 21.40

Heist – Der letzte Coup (Heist, USA 2001)

Regie: David Mamet

Drehbuch: David Mamet

Nachdem Meisterdieb Joe Moore bei einem Diebstahl von einer Überwachungskamera gefilmt wird, will er aussteigen. Aber sein Hehler Mickey Bergman erpresst ihn zu einem letzten großen Coup. Ab diesem Moment kämpfen sie gegeneinander.

Dank der guten Schauspieler und des wendungsreichen Drehbuchs von Regisseur David Mamet ist dieser Film vom letzten großen, perfekt ausgeführten Coup und den sich gegenseitig betrügenden Gaunern ein einziges Vergnügen. Denn „Heist – Der letzte Coup“ ist gutes Genrekino, präsentiert von einem Meister, der hier tief in seiner Trickkiste wühlt.

Mit Gene Hackman, Danny DeVito, Delroy Lindo, Sam Rockwell, Rebecca Pidgeon

Hinweise:

Drehbuch von David Mamet

Moviepilot über „Heist“

Metacritic über „Heist“

Rotten Tomatoes über „Heist“

Wikipedia über „Heist“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von David Mamets „Bambi vs. Gorilla – Über Wesen, Zweck und Praxis des Filmbusiness“ (Bambi vs. Gorilla – On the Nature, Purpose, and Practice of the Movie Business, 2007)

David Mamet in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 2. Februar: Der Staatsfeind Nr. 1

Februar 2, 2018

RTL II, 20.15

Der Staatsfeind Nr. 1 (USA 1998, Regie: Tony Scott)

Drehbuch: David Marconi

Anwalt Robert Clayton Dean gelangt unwissentlich in den Besitz eines Videos, das den Mord an einem Politiker zeigt. Der Täter, ein hochrangiger Abgeordneter, setzt den ganzen Geheimdienst-Überwachungsapparat ein, um den Zeugen zu beseitigen. Und los geht die Hatz durch die USA.

Spannender, etwas lang geratener Thriller von Produzent Jerry Bruckheimer, der heute aktueller als damals ist. Denn wer geht heute noch ohne Handy vor die Haustür?

mit Will Smith, Gene Hackman, Jon Voight, Lisa Bonet, Regina King, Stuart Wilson, Tom Sizemore, Loren Dean, Barry Pepper, Jack Busey, Scott Caan, Gabriel Byrne

Wiederholung: Samstag, 3. Februar, 02.35 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Der Staatsfeind Nr. 1“

Metacritic über „Der Staatsfeind Nr. 1“

Wikipedia über „Der Staatsfeind Nr. 1“ (deutsch, englisch)

Tony Scott in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 6. November: Reds – Ein Mann kämpft für Gerechtigkeit

November 6, 2017

Arte, 20.15

Reds (USA 1981, Regie: Warren Beatty)

Drehbuch: Warren Beatty, Trevor Griffiths, Peter S. Feibleman (ungenannt), Elaine May (ungenannt), Jeremy Pikser (ungenannt)

Über dreistündiges Biopic über den Journalisten John Reed, der 1917 die Oktoberrevolution miterlebte, darüber den Bestseller „Zehn Tage, die die Welt erschütterten“ schrieb, 1920 mit 33 Jahren starb und als einziger Amerikaner an der Kremlmauer beerdigt wurde.

Nachdem Beatty in den Siebzigern als Schauspieler und Produzent enorm erfolgreich war, erhielt er für dieses Projekt völlig freie Hand. Die nutzte er beim Dreh für einen nicht auf die Kosten achtenden Perfektionismus und danach für eine unkommerziell lange Fassung. Dennoch waren in den USA die Kritiker begeistert, der Film wurde für zahlreiche Preise nominiert, erhielt unter anderem drei Oscars, und, zur Wiederaufführung 2006, waren die Kritiker immer noch begeistert. „“Reds” remains a superior history lesson.“ (A. O. Scott, New York Times) „Reds wird seinen eigenen hohen Ansprüchen nicht immer gerecht, doch insgesamt ist es ein imponierendes Werk voll grandioser Bilder und exzellenter Darstellungen.“ (TV Spielfilm: Das große Filmlexikon)

In Deutschland ist „Reds“ dagegen fast unbekannt. „Der immense Erfolg von ‚Reds“ in den USA, der sich in der Bundesrepublik nicht wiederholte, hat wohl auch mit dieser Konstellation zu tun: Reed ist zwar Kommunist, aber doch in erster Linie Amerikaner.“ (Fischer Film Almanach 1983)

Am 11. November 2007 erlebte der Monumentalfilm für denkende Menschen, wenn wir von einer nicht angekündigten Ausstrahlung in „Das Vierte“ absehen, seine TV-Premiere auf Arte. Heute scheint nach zehn Jahren die erste Wiederholung des Films zu sein. Natürlich wieder auf Arte.

Mit Warren Beatty, Diane Keaton, Edward Hermann, Jerzy Kosinski, Jack Nicholson, Paul Sorvino, Maureen Stapleton, M. Emmett Walsh, Gene Hackman

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Reds“

Wikipedia über „Reds“ (deutsch, englisch)

A. O. Scott, New York Times, zur DVD (mit einem Gespräch mit Warren Beatty)

Jay C. Steinberg zum Film (Turner Classic Movies)

Meine Besprechung von Warren Beattys „Regeln spielen keine Rolle“ (Rules don’t apply, USA 2016)

 


TV-Tipp für den 17. März: Das Urteil – Jeder ist käuflich

März 17, 2016

Kabel 1, 20.15

Dar Urteil – Jeder ist käuflich (USA 2003, Regie: Gary Fleder)

Drehbuch: Brian Koppelman, David Levien, Rick Cleveland, Matthew Chapman

LV: John Grisham: The runaway jury, 1996 (Das Urteil)

Die Witwe eines bei einem Amoklauf erschossenen Geschäftsmannes verklagt die Waffenhersteller. Die Angeklagten engagieren Rankin Fitch, ihnen die passenden Geschworenen herauszusuchen. Aber der Geschworene Nick Easter spielt sein eigenes Spiel.

Der erste gemeinsame Film der seit Jahrzehnten befreundeten Stars Gene Hackman (in seinem vorletztem Film vor seinem selbstgewählten Ruhestand) und Dustin Hoffman ist ein spannender Verschwörungsthriller über die Käuflichkeit des us-amerikanischen Justizsystems. Während des Drehs bemerkten die Macher, dass sie zwar einen Hackman/Hoffman-Film drehten, aber keine Hackman/Hoffman-Szene hatten. Also wurde die Toiletten-Szene geschrieben.

Das Drehbuch zu dieser gelungenen Grisham-Verfilmung war 2004 für den Edgar Allan Poe-Preis als bestes Drehbuch nominiert.

Mit John Cusack, Gene Hackman, Dustin Hoffman, Rachel Weisz, Bruce Davison, Jennifer Beals

Wiederholung: Freitag, 18. März, 00.55 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Das Urteil”

Homepage von John Grisham

Wikipedia über John Grisham (deutsch, englisch) und “Das Urteil” (deutsch, englisch)

Krimi-Couch über John Grisham

John-Grisham-Fanseite

John Grisham in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Gary Fleders “Homefront” (Homefront, USA 2013)


TV-Tipp für den 12. Februar: Mississippi Burning – Die Wurzeln des Hasses

Februar 12, 2016

3sat, 22.35
Mississippi Burning – Die Wurzeln des Hasses (USA 1988, Regie: Alan Parker)
Drehbuch: Chris Gerolmo
Südstaaten, 1964: Mitten im Hochsommer verschwinden im ländlichen Jessup County drei Bürgerrechtler spurlos. Ein älterer und ein jüngerer FBI-Agent sollen den Fall aufklären und wenn sie nur auf eine Mauer des Schweigens stoßen würden, wären sie froh.
Packender, auf einem wahren Fall basierender Polizei-Thriller. Zum Filmstart sah der Fischer Film Almanach das anders (wobei damals die Filmkritik auch anders war): „Parker lässt zu, dass ‚Mississippi Burning‘ sich zu einem konventionellen Reißer entwickelt, zu einem Polizeifilm, der mit den fragwürdigen Methoden seiner Protagonisten sympathisiert. Doch damit wird er seinem Thema nicht mehr gerecht. Ein Film der verschenkten Möglichkeiten.“ Dabei wird der erste Teil gelobt.
„Parkers von gewalttätigen Eruptionen durchsetzter FBI-Thriller ist wegen seiner (historisch unhaltbaren) Glorifizierung des FBI und wegen seiner Tendenz, die Rolle der Bürgerrechtler und der Schwarzen zu verfälschen (sie sind mehr oder weniger Randfiguren des Dramas), heftig kritisiert worden.“ (Wolfgang Schweiger: Der Polizeifilm, 1989)
Der Film feierte seine Premiere auf der Berlinale. Der immer überzeugende Gene Hackman erhielt den Silbernen Bären als bester Hauptdarsteller. Und bei den US-Kritikern kam der Film besser an als bei den deutschen Kritikern.
mit Gene Hackman, Willem Dafoe, Frances McDormand, Brad Dourif, R. Lee Ermey, Michael Rooker, Pruitt Taylor Vince, Tobin Bell (damals noch ein kleiner Nebendarsteller in seinem ersten namentlich genanntem Spielfilmauftritt)
Hinweise
Rotten Tomatoes über „Mississippi Burning“
Wikipedia über „Mississippi Burning“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 30. Dezember: No Way Out – Es gibt kein Zurück

Dezember 30, 2015

Eins Plus, 22.15

No Way Out – Es gibt kein Zurück (USA 1987, Regie: Roger Donaldson)

Drehbuch: Robert Garland

LV: Kenneth Fearing: The big clock, 1946

Offizier Farrell hat eine Affäre mit der Geliebten des Verteidigungsministers. Als sie stirbt, soll Farrell die Spuren vertuschen und den Augenzeugen für die Tat finden: sich.

Enorm spannender Krimi mit Top-Besetzung und überraschenden Story-Twists bis zur letzten Sekunde.

Und wer danach noch nicht ins Bett will, sollte auf Eins Festival umschalten. Dort läuft ab 00.15 Uhr die gesamte britische Spionageserie „The Game“ über die Arbeit des MI5 in den frühen Siebzigern. Die Geheimagenten wollen eine große KGB-Operation vereiteln und einen Verräter in den eigenen Reihen finden. Meine Besprechung der deutlich von John le Carré beeinflussten Miniserie gibt es die Tage.

Mit Kevin Costner, Gene Hackman, Sean Young, Will Patton

Wiederholung: Donnerstag, 31. Dezember, 03.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über “No Way Out”

Wikipedia über „No Way Out“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung der früheren Verfilmung “Spiel mit dem Tode” (The Big Clock, USA 1947)

Meine Besprechung von Roger Donaldson Bill-Granger-Verfilmung „The November Man (The November Man, USA 2014)


TV-Tipp für den 25. September: 700 Meilen westwärts

September 25, 2015

ServusTV, 22.25

700 Meilen westwärts (USA 1975, Regie: Richard Brooks)

Drehbuch: Richard Brooks

Selten gezeigter, 1906 spielender Spätwestern über ein Pferderennen: dem Sieger des 700 Meilen langen Rennens quer durch die Pampa winkt ein erkleckliches Preisgeld. Richard Brooks konzentriert sich, vor einer traumhaften Landschaft, vor allem auf die Motive der Charaktere und ihren Kampf gegeneinander.

„Ein fetter Brocken Americana, gut gewürzt mit einem Optimismus und Positivismus, wie sie im heutigen Film selten geworden ist. Brooks’ Drehbuch ist ein Wunder an Kompression und Humor. Wenn Coburn eine Dame von immensen Proportionen tätschelt und wie zu sich selber sagt ‘Ich hatte fast vergessen, wie gut sich eine schlechte Frau anfühlt’, sagt er in einem einzigen Satz sehr viel über sich selbst.“ (Arthur Knight, The Hollywood Reporter)

mit Gene Hackman, Candice Bergen, James Coburn, Ben Johnson, Ian Bannen, Jan-Michael Vincent, Robert Donner, Mario Arteaga, Paul Stewart

Hinweise

Rotten Tomatoes über „700 Meilen westwärts“

Turner Classic Movies über „700 Meilen westwärts“

Wikipedia über „700 Meilen westwärts“ (deutsch, englisch)

Richard Brooks in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 2. Juni: Erbarmungslos

Juni 1, 2015

Kabel 1, 20.15

Erbarmungslos (USA 1992, Regie: Clint Eastwood)

Drehbuch: David Webb Peoples

Wyoming, 1880: Als der ehemalige Revolverheld William Munny erfährt, dass die Huren von Big Whiskey ein Kopfgeld von 1000 Dollar auf zwei Cowboys aussetzten, die eine von ihnen verstümmelte, schnallt er wieder seinen Colt um. Denn er braucht das Geld für sich und seine beiden Kinder; – auch wenn er es mit zwei Gefährten teilen muss.

„‘Erbarmungslos’ ist offensichtlich ein feinfühlig gemachter und ausbalancierter Film, und, wenn man seine Einsichten in die menschliche Natur bedenkt, so düster, wie ein Genrefilm überhaupt nur sein kann. Aber er präsentiert sich nicht finster, was er teilweise seinen Autoren verdankt. (…) Abgesehen von ‘revisionistisch’ , war das von den Kritikern am häufigsten verwendete Wort ‘Meisterstück’.“ (Richard Schickel: Clint Eastwood – Eine Biographie)

„ein vorzüglicher Spätwestern, der wie seit Peckinpahs ‘The Wild Bunch’ nicht mehr verstört.“ (Fischer Film Almanach 1993)

„Erbarmungslos“ erhielt vier Oscars, unter anderem als bester Film. Clint Eastwood erhielt für seine Regie und sein Spiel zahlreiche Preise und Nominierungen.

Das Drehbuch war für den Edgar, Oscar, Golden Globe und WGA Award nominiert und erhielt von den Western Writers of America den Spur Award als bestes Western-Drehbuch.

Außerdem erhielt „Erbarmungslos“ den Bronze Wrangler der Western Heritage Awards.

Bei Rotten Tomatoes liegt der Frischegrad für diesen Western bei 96 Prozent.

Auf einer 2008 veröffentlichten Liste der zehn besten Western setzte das American Film Institute „Erbarmunglos“ auf den vierten Platz.

Danach, um 22.55 Uhr läuft „Rookie – Der Anfänger“ (USA 1990) (nicht so toll) und um 01.15 Uhr „Flucht von Alcatraz“ (USA 1979) (Klassiker von Don Siegel).

mit Clint Eastwood, Gene Hackman, Morgan Freeman, Richard Harris, Jaimz Woolvett, Saul Rubinek, Francis Fisher, Jeremy Ratchford

Wiederholung: Mittwoch, 3. Juni, 03.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Erbarmungslos”

Wikipedia über „Erbarmungslos“ (deutsch, englisch)

Drehbuch „Unforgiven“ von David Webb Peoples (Production Draft Sript, 23. April 1984)

epd Film: Rudolf Worschech über Clint Eastwood (2010)

Meine Besprechung von Pierre-Henri Verlhacs (Herausgeber) „Clint Eastwood – Bilder eines Lebens“ (2008)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Hereafter – Das Leben danach“ (Hereafter, USA 2010)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods “Jersey Boys” (Jersey Boys, USA 2014)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods “American Sniper” (American Sniper, USA 2014)

Clint Eastwood in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 22. Mai: Der Staatsfeind Nr. 1

Mai 22, 2015

Pro Sieben, 20.15

Der Staatsfeind Nr. 1 (USA 1998, Regie: Tony Scott)

Drehbuch: David Marconi

Anwalt Robert Clayton Dean gelangt unwissentlich in den Besitz eines Videos, das den Mord an einem Politiker zeigt. Der Täter, ein hochrangiger Abgeordneter, setzt den ganzen Geheimdienst-Überwachungsapparat ein, um den Zeugen zu beseitigen. Und los geht die Hatz durch die USA.

Spannender, etwas lang geratener Thriller von Produzent Jerry Bruckheimer, der heute aktueller als damals ist. Denn wer geht heute noch ohne Handy vor die Haustür?

mit Will Smith, Gene Hackman, Jon Voight, Lisa Bonet, Regina King, Stuart Wilson, Tom Sizemore, Loren Dean, Barry Pepper, Jack Busey, Scott Caan, Gabriel Byrne

Wiederholung: Sonntag, 24. Mai, 15.05 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Der Staatsfeind Nr. 1“

Metacritic über „Der Staatsfeind Nr. 1“

Wikipedia über „Der Staatsfeind Nr. 1“ (deutsch, englisch)

Tony Scott in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 3. April: 700 Meilen westwärts

April 3, 2015

ServusTV, 22.15

700 Meilen westwärts (USA 1975, Regie: Richard Brooks)

Drehbuch: Richard Brooks

Selten gezeigter, 1906 spielender Spätwestern über ein Pferderennen: dem Sieger des 700 Meilen langen Rennens quer durch die Pampa winkt ein erkleckliches Preisgeld. Richard Brooks konzentriert sich, vor einer traumhaften Landschaft, vor allem auf die Motive der Charaktere und ihren Kampf gegeneinander.

„Ein fetter Brocken Americana, gut gewürzt mit einem Optimismus und Positivismus, wie sie im heutigen Film selten geworden ist. Brooks’ Drehbuch ist ein Wunder an Kompression und Humor. Wenn Coburn eine Dame von immensen Proportionen tätschelt und wie zu sich selber sagt ‘Ich hatte fast vergessen, wie gut sich eine schlechte Frau anfühlt’, sagt er in einem einzigen Satz sehr viel über sich selbst.“ (Arthur Knight, The Hollywood Reporter)

mit Gene Hackman, Candice Bergen, James Coburn, Ben Johnson, Ian Bannen, Jan-Michael Vincent, Robert Donner, Mario Arteaga, Paul Stewart

Hinweise

Rotten Tomatoes über „700 Meilen westwärts“

Turner Classic Movies über „700 Meilen westwärts“

Wikipedia über „700 Meilen westwärts“ (deutsch, englisch)

Richard Brooks in der Kriminalakte


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