TV-Tipp für den 13. August: Das Fenster zum Hof

August 13, 2017

Tele 5, 17.50

Das Fenster zum Hof (USA 1954, Regie: Alfred Hitchcock)

Drehbuch: John Michael Hayes

LV: Cornell Woolrich: Rear Window, 1942 (Das Fenster zum Hof, Kurzgeschichte)

Fotograf Jeffries liegt mit einem gebrochenen Bein in seinem Hinterhofzimmer und beobachtet gelangweilt seine Nachbarn. Eines Tages glaubt er, Mr. Thorwald habe seine Frau umgebracht. Aber wie kann er es beweisen?

Ein Meisterwerk. Ein perfekter Film über Männer und Frauen, über alle Facetten des Zusammenlebens (eigentlich der Unmöglichkeit des Zusammenlebens zwischen Mann und Frau) und über Voyeure – gedreht in einem einzigen Studio (der gesamte Hinterhof wurde dort „funktionsfähig“ nachgebildet) aus einer einzigen Perspektive (wir sind mit James Stewart in seinem Zimmer gefangen).

Beginn eines Hitchcock-Abends: um 20.15 Uhr folgt „Über den Dächern von Nizza“, um 22.30 Uhr „Der Mann, der zuviel wusste“ und um 01.05 Uhr „Vertigo – Aus dem Reich der Toten“.

Mit James Stewart, Grace Kelly, Thelma Ritter, Raymond Burr

Wiederholung: Dienstag, 15. April, 03.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Wikipedia über „Das Fenster zum Hof“ (deutsch, englisch) und Alfred Hitchcock (deutsch, englisch)

Senses of Cinema (Ken Mogg) über Alfred Hitchcock

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 2“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 2″

Meine Besprechung von Alfred Hitchcocks “Mr. und Mrs. Smith” (Mr. and Mrs. Smith, USA 1941)

Meine Besprechung von Thilo Wydras “Alfred Hitchcock”

Alfred Hitchcock in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Robert V. Galluzzos “Psycho Legacy” (The Psycho Legacy, USA 2010 – eine sehenswerte Doku über die “Psycho”-Filme mit Anthony Perkins, mit vielen Stunden informativem Bonusmaterial)

Meine Besprechung von Stephen Rebellos “Hitchcock und die Geschichte von ‘Psycho’” (Alfred Hitchcock and the Making of ‘Psycho’, 1990)

Meine Besprechung von Sacha Gervasis Biopic “Hitchcock” (Hitchcock, USA 2012)

Meine Besprechung von Henry Keazors (Hrsg.) “Hitchcock und die Künste” (2013)

Wikipedia über Cornell Woolrich (deutsch, englisch)

Krimi-Couch über Cornell Woolrich

Mordlust über Cornell Woolrich

DetNovel (William Marling) über Cornell Woolrich

Meine Besprechung von Robert Siodmaks Cornell-Woolrich-Verfilmung „Zeuge gesucht“ (Phantom Lady, USA 1943)

Cornell Woolrich in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 23. Juli: Bei Anruf Mord

Juli 23, 2016

Sat.1 Gold, 22.05

Bei Anruf Mord (USA 1954, Regie: Alfred Hitchcock)

Drehbuch: Frederick Knott

LV: Frederick Knott: Dial M for Murder, 1952 (Theaterstück)

Der ehemalige Tennisprofi Tony Wendice plant den perfekten Mord an seiner untreuen Ehefrau Margot. Als sie den Killer umbringt, wird es Zeit für Plan B.

Für Hitchcock war die Verfilmung des Broadway-Stückes eine Verlegenheitsarbeit, bei dem er damals modische 3-D-Effekte einbauen musste. Er tat dies nur in einer Szene: als Margot den Killer mit einer Schere ersticht. Der Rest ist gut abgefilmtes Theater.

Mit Grace Kelly, Ray Milland, Robert Cummings, John Williams, Anthony Dawson

Wiederholung: Sonntag, 22. Juli, 01.30 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Bei Anruf Mord“

Wikipedia über „Bei Anruf Mord“ (deutsch, englisch) und Alfred Hitchcock (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 2“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 2“

Meine Besprechung von Alfred Hitchcocks „Mr. und Mrs. Smith“

Meine Besprechung von Thilo Wydras „Alfred Hitchcock“

Meine Besprechung von Robert V. Galluzzos “Psycho Legacy” (The Psycho Legacy, USA 2010 – eine sehenswerte Doku über die “Psycho”-Filme mit Anthony Perkins, mit vielen Stunden informativem Bonusmaterial)

Meine Besprechung von Stephen Rebellos “Hitchcock und die Geschichte von ‘Psycho’” (Alfred Hitchcock and the Making of ‘Psycho’, 1990)

Meine Besprechung von Sacha Gervasis Biopic “Hitchcock” (Hitchcock, USA 2012)

Meine Besprechung von Henry Keazors (Hrsg.) “Hitchcock und die Künste” (2013)

Alfred Hitchcock in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 10. April: Das Fenster zum Hof

April 10, 2016

Tele 5, 20.15

Das Fenster zum Hof (USA 1954, Regie: Alfred Hitchcock)

Drehbuch: John Michael Hayes

LV: Cornell Woolrich: Rear Window, 1942 (Das Fenster zum Hof, Kurzgeschichte)

Fotograf Jeffries liegt mit einem gebrochenen Bein in seinem Hinterhofzimmer und beobachtet gelangweilt seine Nachbarn. Eines Tages glaubt er, Mr. Thorwald habe seine Frau umgebracht. Aber wie kann er es beweisen?

Ein Meisterwerk. Ein perfekter Film über Männer und Frauen, über alle Facetten des Zusammenlebens (eigentlich der Unmöglichkeit des Zusammenlebens zwischen Mann und Frau) und über Voyeure – gedreht in einem einzigen Studio (der gesamte Hinterhof wurde dort „funktionsfähig“ nachgebildet) aus einer einzigen Perspektive (wir sind mit James Stewart in seinem Zimmer gefangen).

Mit James Stewart, Grace Kelly, Thelma Ritter, Raymond Burr

Wiederholung: Montag, 11. April, 01.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Wikipedia über Alfred Hitchcock (deutsch, englisch)

Senses of Cinema (Ken Mogg) über Alfred Hitchcock

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 2“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 2″

Meine Besprechung von Alfred Hitchcocks “Mr. und Mrs. Smith” (Mr. and Mrs. Smith, USA 1941)

Meine Besprechung von Thilo Wydras “Alfred Hitchcock”

Alfred Hitchcock in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Robert V. Galluzzos “Psycho Legacy” (The Psycho Legacy, USA 2010 – eine sehenswerte Doku über die “Psycho”-Filme mit Anthony Perkins, mit vielen Stunden informativem Bonusmaterial)

Meine Besprechung von Stephen Rebellos “Hitchcock und die Geschichte von ‘Psycho’” (Alfred Hitchcock and the Making of ‘Psycho’, 1990)

Meine Besprechung von Sacha Gervasis Biopic “Hitchcock” (Hitchcock, USA 2012)

Meine Besprechung von Henry Keazors (Hrsg.) “Hitchcock und die Künste” (2013)


Neu im Kino/Filmkritik: „Grace of Monaco“, Fürst Rainer und ein Angebot von Alfred Hitchcock

Mai 15, 2014

Wenige Tage bevor das Biopic „Grace of Monaco“ die Filmfestspiele von Cannes am 14. Mai eröffnete, betonte die Fürstenfamilie von Monaco, dass sie nicht zur Premiere kommen werde und auch mit dem Film nicht einverstanden sei. Er sei unnötig glamourös und einige Szenen seinen pure Fiktion.
Nach dem Film fragte ich mich, ob die Fürstenfamilie den Film wirklich gesehen hat. Denn selbstverständlich nimmt er sich zahlreiche Freiheiten, er betont das sogar in einer Texttafel am Filmanfang, aber es ist ein Spielfilm, der als Film funktionieren muss, und kein Dokumentarfilm. Außerdem wird das Königshaus in einem sehr positiven Licht gezeigt. Dagegen sollen die Grimaldis wirklich etwas haben?
Auch bei dem quasi im Zentrum des Films stehendem Konflikt zwischen Frankreich und Monaco sind die Sympathien eindeutig verteilt. Die bösen Franzosen wollen den guten Fürst Rainer erpressen, Steuern zu erheben und diese nach Frankreich zu überweisen. – Nein, auch bei einer Auftragsarbeit hätte das Fürstenhaus, das als Steueroase und Ort der Geldwäsche bekannt ist, nicht besser wegkommen können.
Auch als Spielfilm ist „Grace of Monaco“ gar nicht so schlecht. Verglichen mit „Diana“ und „Yves Saint Laurent“ ist der bieder inszenierte Film sogar ein Meisterwerk. Und der Kitschanteil bewegt sich auf einem erträglichem Maß. Immerhin wird hier ein Märchen, in der Tradition von Filmen wie „Sissi“, bei denen auch niemand mit dem Metermaß die historische Genauigkeit abmisst, erzählt.
Als Grace Kelly im Mai 1955 während der Filmfestspiele von Cannes Fürst Rainer III kennenlernte, verliebte sie sich in den Traumprinzen, heiratete ihn und als Fürstin war ihre Hollywood-Karriere vorbei.
Im Dezember 1961 besucht Alfred Hitchcock sie. Er bietet ihr die Hauptrolle in seinem neuen Film „Marnie“ an. Grace, die zunehmend gelangweilt vom höfischen Protokoll ist und immer noch mit den Monegassen und ihrer Rolle als Landesmutter fremdelt, würde gerne wieder spielen.
Zur gleichen Zeit befindet Monaco sich in einem Wirtschaftskrieg mit Frankreich. Präsident Charles de Gaulle möchte, dass Monaco nicht mehr länger ein Fluchtort für französische Firmen ist, die ihr Geschäft in Monaco anmelden und keine Steuern mehr bezahlen. Fürst Rainer lehnt das ab.
„Grace of Monaco“ konzentriert sich auf das Jahr 1962 in dem sie mit ihrer neuen Rolle als Landesmutter ihren Frieden schließt und den Steuerstreit zwischen Monaco und Frankreich. Dabei nimmt dieser Konflikt und damit verbundene Palastintrigen und Eheprobleme einen erstaunlich großen Raum ein.
Regisseur Olivier Dahan („La vie en rose“) und Drehbuchautor Arash Amel („Die Logan Verschwörung“) zeigen schön – und in schönen Bildern – in welchem Dilemma Grace Kelly steckte. Sie musste sich endgültig zwischen verschiedenen Lebensplänen entscheiden, ihre Rolle als Fürstin finden und auch das Verhältnis zu ihrem Ehemann klären. Dieses Drama spielt sich vor einer prächtigen Kulissen zwischen Palästen und Mittelmeeransichten ab und wird umrahmt von einem höfischen Protokoll, das eine Scheidung nicht vorsah, das schon damals anachronistisch war und heute nach der guten alten Zeit, die so gerne verklärt wird, klingt.
Mit Nicole Kidman als Grace Kelly, Tim Roth als Fürst Rainer und Frank Langella als ihr geistlicher Beistand, Hofkaplan Francis Tucker (der die katholische Kirche in einem sehr positiven Licht erstrahlen lässt) in den Hauptrollen und Parker Posey und Derek Jacobi in wichtigen Nebenrollen ist der Film auch prominent besetzt für den internationalen Markt, weshalb in der Originalversion, bis auf wenige Sätze, nur englisch gesprochen wird.
Mit der Wirklichkeit hat „Grace of Monaco“ sicherlich eher wenig zu tun. So wird der Konflikt mit Frankreich nur aus einer Perspektive geschildert. Dass Grace Kelly in ihm plötzlich eine entscheidende Rolle einnimmt und mit einer Rede beim jährlichen Rotkreuz-Ball den Konflikt besiegelt, ist (auch ohne Wissen der Hintergründe) unglaubwürdig und dass Alfred Hitchcock so verständnisvoll auf die Absage der ultimativen Hitchcock-Blondine reagierte, ist historisch nicht belegt. Im Gegenteil. Er war ziemlich verärgert.
Außerdem sind Nicole Kidman und Tim Roth einige Jahre älter als Grace Kelly und Fürst Rainer.
Aber als Märchen und von wahren Ereignissen inspiriertes Melodrama, das mögliche Untiefen der Geschichte erfolgreich vermeidet, funktioniert „Grace of Monaco“.

Grace of Monaco - Plakat

Grace of Monaco (Grace of Monaco, Frankreich/USA/Belgien/Italien 2014)
Regie: Olivier Dahan
Drehbuch: Arash Amel
mit Nicole Kidman, Tim Roth, Frank Langella, Paz Vega, Parker Posey, Milo Ventimiglia, Derek Jakobi, Robert Lindsay, Roger Ashton-Griffiths
Länge: 102 Minuten
FSK: ab 0 Jahre

Hinweise
Deutsche Facebook-Seite zum Film
Film-Zeit über „Grace of Monaco“
Moviepilot über „Grace of Monaco“
Metacritic über „Grace of Monaco“
Rotten Tomatoes über „Grace of Monaco“
Wikipedia über „Grace of Manaco“ (deutsch, englisch, französisch)


TV-Tipp für den 16. Juni: Das Fenster zum Hof

Juni 16, 2013

Arte, 20.15

Das Fenster zum Hof (USA 1954, R.: Alfred Hitchcock)

Drehbuch: John Michael Hayes

LV: Cornell Woolrich: Rear Window, 1942 (Das Fenster zum Hof, Kurzgeschichte)

Fotograf Jeffries liegt mit einem gebrochenen Bein in seinem Hinterhofzimmer und beobachtet gelangweilt seine Nachbarn. Eines Tages glaubt er, Mr. Thorwald habe seine Frau umgebracht. Aber wie kann er es beweisen?

Ein Meisterwerk. Ein perfekter Film über Männer und Frauen, über alle Facetten des Zusammenlebens (eigentlich der Unmöglichkeit des Zusammenlebens zwischen Mann und Frau) und über Voyeure – gedreht in einem einzigen Studio (der gesamte Hinterhof wurde dort „funktionsfähig“ nachgebildet) aus einer einzigen Perspektive (wir sind mit James Stewart in seinem Zimmer gefangen).

Mit James Stewart, Grace Kelly, Thelma Ritter, Raymond Burr

Wiederholung: Dienstag, 18. Juni, 13.55 Uhr

Hinweise

Wikipedia über Alfred Hitchcock (deutsch, englisch)

Senses of Cinema (Ken Mogg) über Alfred Hitchcock

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 2“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 2″

Meine Besprechung von Alfred Hitchcocks “Mr. und Mrs. Smith” (Mr. and Mrs. Smith, USA 1941)

Meine Besprechung von Thilo Wydras “Alfred Hitchcock”

Alfred Hitchcock in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Sacha Gervasis Biopic “Hitchcock” (Hitchcock, USA 2012)


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