Greg Rucka und „Wonder Woman“: „Das erste Jahr“ und „Hiketeia“

Juni 14, 2017

Wenige Stunden vor dem Kinostart von „Wonder Woman“ muss man die 1941 von William Moulton Marston erfundene Superheldin wohl kaum vorstellen. Wobei Wonder Woman keine normale Superheldin, sondern die Amazonenprinzessin Diana ist und das ist schon ziemlich göttlich. Was auch daran liegt, dass sie und ihre Welt von der griechischen Mythologie inspiriert sind.

Ihre Origin Story, die auch im sehenswerten Film erzählt wird, erzählt Greg Rucka in „Das erste Jahr“ als Teil des DC-Comics-Komplettneustarts „DC Rebirth“ (bzw., auf Deutsch: „Rebirth – Die Wiedergeburt ds DC-Universums“). Selbstverständlich anders als der Film.

Das beginnt schon damit, dass der Comic in der Gegenwart spielt.

Diana lebt seit Ewigkeiten glücklich mit ihren Amazonen-Schwestern auf der Insel Themyscira. Ihre Welt hat keinen Kontakt zu unserer Welt, der „Welt der Männer“ und niemand weiß von der Insel.

Eines Tages stürzt ein Flugzeug ab. Nur der US-Soldat Steve Trevor überlebt den Absturz.

Weil die Amazonen danach glauben, dass der Kriegsgott Ares oder eine ähnlich dunkle Bedrohung in der „Welt der Männer“ Unheil anrichtet, muss eine Amazone Trevor begleiten und gegen die dunkle Bedrohung kämpfen. Diese dunkle Bedrohung ist die Sear-Terrorgruppe, die jetzt den Maru-Virus freisetzen will. Das ist ein biochemischer Wirkstoff, der Menschen in mordgierige Bestien verwandelt.

Neben dem Kampf gegen die Sear-Gruppe steht die Beziehung von Prinzessin Diana zu Steve Trevor und Dr. Barbara Ann Minerva, einer Wissenschaftlerin, die Dianas Sprache versteht, im Mittelpunkt. Beide helfen ihr, in der neuen Umgebung zurechtzukommen und beide werden, wie „Wonder Woman“-Fans wissen, eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen.

Das erste Jahr“ ist der kurzweilige Auftakt ihrer Geschichte in unserer Welt.

Schon 2002 schrieb Greg Rucka die Wonder Woman/Batman-Geschichte „Hiketeia“. Es ist seine erste „Wonder Woman“-Geschichte. Anschließend schrieb er drei Jahre lang „Wonder Woman“-Geschichten.

In „Hiketeia“ bittet Danielle Wellys Wonder Woman um Hiketeia. Das ist ein Ritual und Gesetz, bei dem dem Bittsteller Schutz gewährt und die volle Verantwortung für ihn übernommen wird. Letztendlich ist es eine Form des Kirchenasyls.

Wellys wird von Batman verfolgt, weil sie in Gotham City vier Männer ermordete. Batman will sie den Behörden übergeben. Gemäß dem Hiketeia muss Wonder Woman ihre Schutzbefohlene verteidigen.

Das ist ein schön klarer Konflikt, in dem es keine richtige Entscheidung gibt und den Rucka auch klar ausformuliert. Bei der Erklärung für Wellys‘ Taten und der Lösung des Konflikts verlässt Rucka dann allerdings der Mut zugunsten einfacher Lösungen.

Greg Rucka (Autor)/Nicola Scott/Bilquis Evely (Zeichner): Wonder Woman: Das erste Jahr (Rebirth – Die Wiedergeburt des DC-Univerums)

(übersetzt von Ralph Kruhm)

Panini, 2017

164 Seiten

16,99 Euro

Originalausgabe/enthält

Wonder Woman: Year One, Part One – Finale (# 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14)

DC Comics, September 2016 – März 2017

Greg Rucka (Autor)/J. G. Jones (Zeichner): Wonder Woman/Batman: Hiketeia

(übersetzt von Christian Heiss)

Panini, 2017

100 Seiten

12, 99 Euro

Originalausgabe

Wonder Woman/Batman: The Hiketeia

DC Comics, 2002

Hinweise

DC Comics über Wonder Woman

Wikipedia über Wonder Woman (deutsch, englisch) 

Meine Besprechung von Brian Azzarellos Wonder Woman

Meine Besprechung von Meredith Finch/David Finch/Goran Sudzukas „Wonder Woman – Göttin des Krieges“ (Wonder Woman: War Torn, DC Comics, Januar 2015 – August 2015)

Homepage von Greg Rucka

Meine Besprechung von Greg Rucka/Steve Liebers „Whiteout“ (Whiteout, 1998/1999)

Meine Besprechung von Greg Rucka/Steve Liebers „Whiteout: Melt“ (Whiteout: Melt, 1999/2000)

Meine Besprechung von Greg Ruckas “Die Welt ohne Superman” (The Sleepers, 2009)

Meine Besprechung von Greg Ruckas “Batman: Hinter der Maske” (Cutter, März – Mai 2010/Beneath the Mask,  Juni – Juli 2010/Good King Wencesias, Februar 2009)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Greg Ruckas “Gotham Central: In Erfüllung der Pflicht (Band 1)” (Gotham Central # 1 – 5, 2003)

Meine Besprechung von Greg Ruckas „Star Wars: Imperium in Trümmern (Journey to Star Wars: Das Erwachen der Macht) (Star Wars: Shatterd Empire # 1 – 4, Disney/Lucasfilm 2015)

Meine Besprechung von Greg Ruckas „Star Wars: Vor dem Erwachen“ (Star Wars: Before the Awakening, 2015)

Meine Besprechung von Greg Rucka/Michael Larks „Gotham Central: Doppeltes Spiel (Band 2)“ (Gotham Central #6 – 12, DC Comics)

Meine Besprechung von Greg Rucka/Ed Brubakers „Gotham Central: Im Fadenkreuz des Jokers (Band 3)“ (Gotham Central # 11 – 15, DC Comics)

Meine Besprechung von Greg Rucka/Ed Brubakers „Gotham Central: Bullocks letzter Fall (Band 4)“ (Gotham Central # 16 – 22, DC Comics)

Greg Rucka in der Kriminalakte

 

 


Besuchen Sie „Gotham Central“ mit den Reiseführern Ed Brubaker und Greg Rucka

Oktober 31, 2016

Es hat verdammt lange gedauert, bis die hochgelobte Serie „Gotham Central“, die in den USA zwischen 2002 und 2006 erschien, auch ins Deutsche übersetzt wurde. Inzwischen sind die ersten vier Sammelbände erschienen, die etwas anders zusammengestellt sind als die US-Ausgaben und über die bis jetzt auf Deutsch erschienen Geschichten kann gesagt werden: Das Warten hat sich gelohnt.

Die Noir-Autoren Greg Rucka und Ed Brubaker hatten die Idee, Fälle aus dem normalen Polizeialltag in Gotham zu erzählen. Immerhin hat dort die Polizei einiges zu tun. Dummerweise holt immer wieder Batman die Kastanien aus dem Feuer und heimst das Lob der Öffentlichkeit ein, während die gesamte Polizei mal wieder als ein Haufen depperte Handlanger da steht. Gerade gut genug, um anschließend etwas aufzuräumen.

Im Auftaktband „In Erfüllung der Pflicht“ suchen die Detectives Marcus Driver, Renee Montoya und Chris Allen von der Abteilung für Schwerverbrechen (MCU) in der titelgebenden Geschichte Mr. Freeze, der einen ihrer Kollegen ermordete. In „Motiv“, der zweiten Geschichte des Sammelbandes, suchen Marcus Driver und Renee Montoya den Mörder eines entführten Mädchens.

Im zweiten „Gotham Central“-Band „Doppeltes Spiel“, der nur von Greg Rucka geschrieben ist, gibt es neben der langen Geschichte „Doppelleben“, die 2004 mit dem Eisner und Harvey Award ausgezeichnet wurde; zwei kürze Geschichten, die bereits vor den ersten „Gotham Central“-Geschichten in „Detective Comics # 747“ und „The Batman Chronicles 16 (1)“ erschienen und in denen die Polizistin Renee Montoya mitspielt. Sie ist auch in „Gotham Central“ einer der wichtigsten Charaktere. In „Beide Augen zu – Eine Geschichte zum Batman-Event ‚Niemandsland’“, rettet Montoya mit Ex-Staatsanwalt Harvey ‚Two-Face‘ Dent Verschüttete. In „Doppelte Glückwünsche“, erhält sie von einem unbekannten Verehrer Blumen.

In „Doppelleben“ (so der Titel der langen Geschichte) muss sich Renee Montoya mit den Beamten der „Abteilung für innere Angelegenheiten“ herumschlagen, sie wird als Lesbe geoutet und als Mörderin angeklagt. Und dabei soll sie auch noch ganz normale Polizeiarbeit machen.

Der dritte „Gotham Central“-Sammelband „Im Fadenkreuz des Jokers“ enthält die von Ed Brubaker geschriebene Ein-Heft-Geschichte „Tagträume“ (in der Stacy, die als zivile Angestellte das Bat-Signal bedient, einen Brief über ihre Arbeit und Träume schreibt) und, geschrieben von Ed Brubaker und Greg Rucka, die längere Geschichte „Leichte Opfer“ in der ein Scharfschütze im Vorweihnachtstrouble für Angst und Schrecken sorgt. Bei ihren Ermittlungen erfahren Renee Montoya und ihr Kollege Crispus Allen, dass der Joker dahinter steckt.

Der vierte „Gotham Central“-Sammelband enthält zwei längere Geschichten, die von Ed Brubaker und Greg Rucka separat geschrieben wurden und die am nächsten an einer normalen Polizeigeschichte sind. Auch wenn die Huntress einen Miniauftritt hat, der Verbrecherboss Pinguin einmal zusammengeschlagen wird und der in der Irrenanstalt Arkham Asylum sitzende Mad Hatter eine wichtige Rolle bei einer Ermittlung hat. Oh, und Batman tritt überhaupt nicht auf. Die Cops der MCU dürfen hier endlich einmal ganz normale Polizeiarbeit machen. Soweit das in Gotham möglich ist.

In „Das Leben ist voller Enttäuschungen“ müssen die Ermittler den Mord an einer Buchhalterin aufklären. Nachdem ihr erster Verdächtiger, ein Taxifahrer, als Täter ausscheidet, konzentrieren sich ihre Ermittlungen auf Washburn Pharma, den Arbeitgeber der Toten. Denn dort wurde noch eine weitere Buchhalterin vergiftet.

In „Ein ungelöster Fall“ bringt sich Kenny Booker während einer Geiselnahme um. Er behauptet, vor fast acht Jahren hätten Stimmen in seinem Kopf ihm befohlen sein Baseball-Team zu töten. Detective Marcus Driver nimmt die Ermittlungen wieder auf. Gleichzeitig versucht der pensionierte, zur ganz alten Schule gehörende Detective Harvey Bullock den Fall immer noch zu lösen.

Diese Fälle aus dem großstädtischen Polizeialltag sind ein schönster Mix aus Noir und Hardboiled-Polizeikrimi, gut erzählt und atmosphärisch gezeichnet von dem Hauptzeichner Michael Lark und Jason Pearson (The Batman Chronicles # 16 [1)), Steve Mitchell (Detective Comics # 747), Brian Hurt (Gotham Central # 11) und Greg Scott (Gotham Central # 16-18).

Die Sammelbände können unabhängig voneinander gelesen werden. Es gibt zwar immer wieder einige Hinweise auf frühere Ereignisse, aber diese sind eher ein Nebensatz oder eine kurze Szene in einer spannenden Geschichte als ein eigenständiger, unverständlicher Handlungsstrang. Allerdings wird man nach der Lektüre des ersten Falles der MCU auch deren anderen Fälle lesen wollen – und danach ungeduldig auf die nächste „Gotham Central“-Geschichte warten. Einige kann Panini ja noch übersetzen.

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Greg Rucka/Ed Brubaker: Gotham Central: Bullocks letzter Fall (Band 4)

(übersetzt von Gerlinde Althoff)

Panini, 2016

172 Seiten

16,99 Euro

enthält

Gotham Central # 16 – 22

DC Comics

Greg Rucka/Ed Brubaker: Gotham Central: Im Fadenkreuz des Jokers (Band 3)

(übersetzt von Gerlinde Althoff)

Panini, 2016

124 Seiten

14,99 Euro

enthält

Gotham Central # 11 – 15

DC Comics

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Greg Rucka/Michael Lark: Gotham Central: Doppeltes Spiel (Band 2)

(übersetzt von Gerlinde Althoff)

Panini, 2015

172 Seiten

16,99 Euro

enthält

Gotham Central #6 – 12

The Batman Chronicles # 16 (1)

Detective Comics # 747

Ed Brubaker/Greg Rucka: Gotham Central: In Erfüllung der Pflicht (Band 1)

(übersetzt von Christian Heiss)

Panini, 2015

124 Seiten

14,99 Euro

Originalausgabe

Gotham Central # 1 – 5

DC Comics 2003

Hinweise

Wikipedia über „Gotham Central“

“A Criminal Blog” (über “Criminal”)

Homepage von Ed Brubaker

Blog von Sean Phillips

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips” “Criminal 1 – Feigling” (Criminal 1: Coward, 2007)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ “Criminal 2 – Blutsbande” (Criminal 2: Lawless, 2007)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ „Criminal 3 – Grabgesang“ (Criminal 3: The Dead and the Dying, 2008)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ „Criminal 4 – Obsession“ (Criminal Vol. 4: Bad Night, 2009)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ „Criminal 5 – Sünder“ (Criminal: The Sinners, 2010)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ „Criminal 6 – Unschuld“ (Criminal: The Last of the Innocent, Vol. 1 – 4, 2011)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Colin Wilsons “Point Blank” (Point Blank, 2003)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ “Sleeper 1 – Das Schaf im Wolfspelz” (Sleeper: Out in the cold, 2003)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ “Sleeper 2 – Die Schlinge zieht sich zu” (Sleeper: All false moves, 2004)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ „Sleeper 3 – Die Gretchenfrage“ (Sleeper 3: A crooked line, 2005)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ „Sleeper 4 – Das lange Erwachen“ (Sleeper 4: The long walk home, 2005)

Meine Besprechung von Ed BrubakerSean Phillips’ „Incognito 1 – Stunde der Wahrheit“ (Incognito, 2008/2009)

Meine Besprechung von Ed Brubaker (Autor)/Sean Phillips (Zeichner) „Incognito 2: Schlechter Einfluss“ (Incognito: Bad Influences, Vol. 1 – 5, 2010/2011)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips‘ „Fatale: Den Tod im Nacken (Band 1)“ (Fatale # 1 – 5, 2012)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Greg Ruckas „Gotham Central: In Erfüllung der Pflicht (Band 1)“ (Gotham Central # 1 – 5, 2003)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips‘ „Fatale: Hollywood Babylon (Band 2)“ (Fatale # 6 – 10, 2012)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips‘ „Fatale: Westlich der Hölle (Band 3)“ (Fatale # 11 – 15, 2013)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Steve Epting/Butch Guice/Mike Perkins‘ „Der Tod von Captain America (Band 2)“ (Captain America: The Burden of Dreams, Part 1 – 6 (# 31 – 36), 2007/2008)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Steve Epting/Roberte De La Torre/Luke Ross“ „Der Tod von Captain America (Band 3)“ (Captain America: The Man who bought America, Part 1 – 6 (# 37 – 42), 2008)

Ed Brubaker in der Kriminalakte

Comic Book Resources: Interview mit Ed Brubaker über „Fatale“ (8. Mai 2012)

Homepage von Greg Rucka

Meine Besprechung von Greg Rucka/Steve Liebers „Whiteout“ (Whiteout, 1998/1999)

Meine Besprechung von Greg Rucka/Steve Liebers „Whiteout: Melt“ (Whiteout: Melt, 1999/2000)

Meine Besprechung von Greg Ruckas “Die Welt ohne Superman” (The Sleepers, 2009)

Meine Besprechung von Greg Ruckas “Batman: Hinter der Maske” (Cutter, März – Mai 2010/Beneath the Mask,  Juni – Juli 2010/Good King Wencesias, Februar 2009)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Greg Ruckas “Gotham Central: In Erfüllung der Pflicht (Band 1)” (Gotham Central # 1 – 5, 2003)

Meine Besprechung von Greg Ruckas „Star Wars: Imperium in Trümmern (Journey to Star Wars: Das Erwachen der Macht) (Star Wars: Shatterd Empire # 1 – 4, Disney/Lucasfilm 2015)

Meine Besprechung von Greg Ruckas „Star Wars: Vor dem Erwachen“ (Star Wars: Before the Awakening, 2015)

Greg Rucka in der Kriminalakte


„Star Wars: Vor dem Erwachen“ war auch schon etwas los in der weit, weit entfernten Galaxis

Februar 1, 2016

Rucka - Star Wars - Vor dem Erwachen - 2

Eigentlich könnte ich jetzt die Hälfte meiner „Mad Max: Fury Road“-Besprechung wiederverwenden. Denn „Star Wars: Vor dem Erwachen“ besteht aus drei von Greg Rucka geschriebenen Kurzgeschichten, die vor dem neuen „Star Wars“-Film „Das Erwachen der Macht“ spielen und in denen wir einiges über drei Hauptfiguren des Films erfahren. Allerdings auch nichts weltbewegendes und nichts, was wir uns nicht schon beim Film gedacht haben. Es sind im besten Fall Geschichten, die vielleicht einmal in einer frühen Fassung des Drehbuchs waren und dann -zu Recht – herausgekürzt wurde. Insofern ist „Vor dem Erwachen“ erfrischend überflüssig.
So erzählt Greg Rucka von Finns Ausbildung als Sturmtruppler. Er ist natürlich der Beste in seiner Einheit und seine Vorgesetzten setzen große Hoffnungen in ihn. Dummerweise plagt ihn schon da sein Verantwortungsgefühl und sein Gewissen. Er hilft lieber dem schwächsten Mitglied seiner Einheit, als ihn sich selbst zu überlassen. Die Geschichte endet mit dem Flug nach Jakku, wo der Film wenige Minuten später beginnt.
Mit seinem Gewissen hat Poe Dameron keine Probleme. Der Pilot der Republik (also der Guten) ist der Sohn von kampferprobten Piloten (was dann auch eine Verbindung zur originalen „Krieg der Sterne“-Trilogie herstellt). Jetzt entdeckt er durch wagemutige Manöver (also Verstößen gegen Anweisungen und Vorschriften) Raumschiffe der bösen Ersten Ordnung. General Leia Organa holt ihn in eine Spezialtruppe, den Widerstand, und gleich bei seinem ersten „Mission: Impossible“-Auftrag entdeckt er Hinweise auf noch größere Pläne der Bösewichter. Leia schickt ihn nach Jakku zu Lor San Tekka, wo der Film wenige Minuten später mit einem Gespräch zwischen Poe und Lor San Tekka beginnt.
Auf Jakku ist Rey schon länger als Schrottsammlerin, die auf irgendjemand, der sie abholen soll, wartet. Nach einem Sturm entdeckt sie ein gut erhaltenes Raumschiffwrack, das sie herrichten und für viel Geld an den örtlichen Schrotthändler verkaufen möchte. Als die Schrottsammler Devi und Strunk ihr ihre Hilfe anbieten, fragt sie sich, ob sie ihnen vertrauen kann.
Alle drei von Greg Rucka geschriebenen Geschichten lassen sich flott lesen und sie sind, weil sie vor dem Film spielen, unabhängig von dem Film verstehbar. Letztendlich sind die Geschichten kaum ummäntelte Charakterszenen, die, wie gesagt, normalerweise aus einem Film herausgeschnitten würden, weil sie die Haupthandlung nicht voran bringen und wir in ihnen auch nichts erfahren, was wir nicht in anderen Szenen genausogut oder besser erfahren würden.
Insofern sind sie vor allem Lesefutter für die „Star Wars“-Hardcorefans, die einfach alles dazu lesen müssen.
Für Greg-Rucka-Komplettisten, eine in Deutschland sicher sehr rare Spezis, ist „Star Wars: Vor dem Erwachen“ natürlich auch wichtig.
Mich erinnerten sie daran, dass ich mal wieder einen Roman von Greg Rucka lesen sollte.

Greg Rucka: Star Wars: Vor dem Erwachen
(übersetzt von Marc Winter)
Panini Books, 2016
224 Seiten
9,99 Euro

Originalausgabe
Star Wars: Before the Awakening
Disney/Lucasfilm, 2015

Hinweise

Homepage von Greg Rucka

Meine Besprechung von Greg Rucka/Steve Liebers „Whiteout“ (Whiteout, 1998/1999)

Meine Besprechung von Greg Rucka/Steve Liebers „Whiteout: Melt“ (Whiteout: Melt, 1999/2000)

Meine Besprechung von Greg Ruckas “Die Welt ohne Superman” (The Sleepers, 2009)

Meine Besprechung von Greg Ruckas “Batman: Hinter der Maske” (Cutter, März – Mai 2010/Beneath the Mask,  Juni – Juli 2010/Good King Wencesias, Februar 2009)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Greg Ruckas “Gotham Central: In Erfüllung der Pflicht (Band 1)” (Gotham Central # 1 – 5, 2003)

Meine Besprechung von Greg Ruckas „Star Wars: Imperium in Trümmern (Journey to Star Wars: Das Erwachen der Macht) (Star Wars: Shatterd Empire # 1 – 4, Disney/Lucasfilm 2015)

Greg Rucka in der Kriminalakte

 


„Imperium in Trümmern“ in „Journey to ‚Star Wars: Das Erwachen der Macht’“

Dezember 14, 2015

Rucka - Star Wars - Imperium in Trümmern

Am Donnerstag startet der „am meisten erwartete Film des Jahres“, des Jahrzehnts, des Jahrhunderts oder vielleicht sogar des Jahrtausends. Jedenfalls haben die Fans schon lange feuchte Höschen. Immerhin sind die Stars der ersten Trilogie, der einzig wahren Trilogie, also „Krieg der Sterne“, „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ dabei. Die ersten Bilder sahen gut aus und auch der Trailer versprach „Keine Panik. Es wird wieder wie früher.“. Oder wie Han Solo im Trailer sagt: „Chewie, wir sind zu Hause!“ Die Vorverkaufszahlen sind astronomisch. Hier in Berlin dürfte bis Mitte Januar nur schwer ein Platz in einer Vorführung zu bekommen sein. Das Merchandising läuft auf vorweihnachtlichen Hochtouren. In den Buchgeschäften stapeln sich die „Star Wars“-Bücher. Die Filmromane wurden mit einem neuen Cover wieder aufgelegt, es gibt mehr oder weniger gehaltvolle Sachbücher, Zeitschriften, die sich nur „Star Wars“ widmen und viele, viele, sehr viele neue Geschichten. Als Roman, auch mal als Jugendroman (Blanvalet und Panini liefern), und als Comic (Panini liefert).
Zum Beispiel schrieb Greg Rucka (u. a. „Gotham Central“, „Whiteout“) den Comic „Star Wars: Imperium in Trümmern“, das unmittelbar an den Film „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ anknüpft und uns, während der Zerstörung des Todessterns und des Imperiums, die furchtlose Kampfilotin Lieutenant Shara Bey vorstellt. Sie ist dann auch bei den nächsten Abenteuern von Han Solo, Prinzessin Leia Organa und Luke Skywalker dabei.
Denn die Bösen haben den Befehl zur Zerstörung der gesamten Galaxis gegeben. An den Rändern der Galaxis kommt dieser zuerst zum Tragen.
Han Solo greift mit einigen Soldaten und Ewoks einen Schlupfwinkel der Bösewichter auf der anderen Seite des Mondes an. Shara Bey ist als Freiwillige dabei.
Leia Organa soll sie auf diplomatischer Mission nach Naboo begleiten. Als ein Schiff der imperialen Streitkräfte einen den Planeten zerstörenden Sturm auslöst, wird aus der diplomatischen Mission ein Kampfeinsatz.
Und Luke Skywalker nimmt sie auf eine gefährliche Mission mit. Er will aus einer imperialen Basis etwas sehr Mächtiges stehlen.
„Imperium in Trümmern“ ist mehr ein kleiner Nachschlag zu „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ als ein Prolog für den neuen „Star Wars“-Film „Das Erwachen der Macht“, der ungefähr dreißig Jahre nach dem vorherigen „Star Wars“-Film spielt und, auch wenn man noch nichts genaues über die Geschichte weiß, vermute ich ohne den Film zu kennen, dass Han Solo, seine geliebte Prinzessin Leia Organa und ihr Bruder Luke Skywalker nur eine Nebenrolle spielen, während die Jungspunde die Hauptarbeit leisten müssen. Rey könnte die Tochter von Shara Bey sein und als Luke Skywalkers Tochter die Jedi-Tradition hochhalten, indem sie gegen die Bösewichter kämpfen muss (und, ja, der Bösewicht Kylo Ren ist ein anderer Spross aus der Familie Organa/Skywalker und die beiden sind Geschwister) in einer Geschichte, die sich letztendlich nicht so wahnsinnig von den beiden vorherigen „Star Wars“-Trilogien unterscheidet. Bis halt darauf, dass jetzt Geschwister gegeneinander kämpfen müssen.
Kehren wir noch einmal kurz zu Greg Rucka, der ja auch ein Romanautor ist, zurück. Einige seiner Romane wurden auch ins Deutsche übersetzt und sind nur noch antiquarisch erhältlich. Jedenfalls schrieb er jetzt auch einige „Star Wars“-Romane.
Die Tage erscheint sein Han-Solo-Roman „Im Auftrag der Rebellion“, der vor „Das Imperium schlägt zurück“ spielt. Das könnte, auch wenn er für ein jugendliches Publikum geschrieben ist (Leseempfehlung: 10 – 14 Jahre) ein spannendes Weltraumabenteuer werden.
Für den 27. Januar ist Greg Ruckas zweiter „Star Wars“-Roman „Vor dem Erwachen“ angekündigt und der Jugendroman für sehr junge Jugendliche erzählt die offizielle Vorgeschichte zum Film „Das Erwachen der Macht“, indem er uns mit „spannenden Episoden Einblicke in das Leben der neuen Hauptfiguren Finn, Rey und Poe gewährt…in den Tagen, Wochen und Monaten VOR dem Erwachen der Macht“ (Ankündigungstext).

Greg Rucka (Autor)/Marco Checchetto/Angel Unzueta/Emilio Laiso (Zeichner): Star Wars: Imperium in Trümmern (Journey to Star Wars: Das Erwachen der Macht)
(übersetzt von Michael Nagula)
Panini, 2015
100 Seiten
12,99 Euro
(angekündigt für den 16. 12., aber ich habe es schon gelesen, werde morgen, so die Macht will, den Film sehen und muss dann gucken, wie ich den Film mit möglichst wenigen Spoilern bespreche)

Originalausgabe
Star Wars: Shatterd Empire # 1 – 4
Disney/Lucasfilm 2015

Hinweise

Homepage von Greg Rucka

Meine Besprechung von Greg Rucka/Steve Liebers „Whiteout“ (Whiteout, 1998/1999)

Meine Besprechung von Greg Rucka/Steve Liebers „Whiteout: Melt“ (Whiteout: Melt, 1999/2000)

Meine Besprechung von Greg Ruckas “Die Welt ohne Superman” (The Sleepers, 2009)

Meine Besprechung von Greg Ruckas “Batman: Hinter der Maske” (Cutter, März – Mai 2010/Beneath the Mask,  Juni – Juli 2010/Good King Wencesias, Februar 2009)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Greg Ruckas „Gotham Central: In Erfüllung der Pflicht (Band 1)“ (Gotham Central # 1 – 5, 2003)

Greg Rucka in der Kriminalakte

und nun zum Krieg der Sterne

Homepage zum Film

Facebook-Seite zum Film

YouTube-Kanal zum Film

Film-Zeit über „Star Wars: Das Erwachen der Macht“

Moviepilot über „Star Wars: Das Erwachen der Macht“

Metacritic über „Star Wars: Das Erwachen der Macht“

Rotten Tomatoes über „Star Wars: Das Erwachen der Macht“

Wikipedia über „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (deutsch, englisch)

Fantastic Fiction: die „Star Wars“-Bücher


„Batman“ und „Gotham Central“ – Superheld und normale Polizisten – und ein ordentlicher Ed-Brubaker-Nachschlag

Oktober 6, 2015

Gotham City ist Batmans Stadt und wenn wir sie besuchen, ist er normalerweise gerade damit beschäftigt, einige Bösewichter zu verkloppen.
In ihren „Batman“-Comics erzählen Autor Scott Snyder und Zeichner Greg Capullo seit 2011 die Geschichte von Bruce Wayne neu. In „Jahr Null – Die geheime Stadt“, dem vierten „Batman“-Sammelband nach dem Neustart, der vor allem die „Batman“-Hefte 21 bis 24 enthält, erzählen sie von Batmans erster Begegnung mit der Red-Hood-Gang, der es gelingt, ganz normale Bewohner von Gotham City zu Schwerverbrechern zu machen. Batman sucht den Kopf der Bande, was wegen ihrer Verkleidung gar nicht so einfach ist. Vor allem, weil Bruce Wayne an seinem Batman-tum zweifelt.
Das ist, wie die vorherigen Snyder/Capullo-“Batman“-Geschichten, ein feiner Comic, der sich überhaupt nicht mit der Frage beschäftigt, was die normalen Polizisten von Batman halten. Denn natürlich nimmt er ihnen immer wieder die Arbeit ab und sie stehen dumm rum. Im besten Fall dürfen sie den Verkehr umlenken und die Scherben aufkehren.
Ed Brubaker und Greg Rucka fragten sich vor fast fünfzehn Jahren, wie die ehrlichen Polizisten damit umgehen, dass Batman sie immer wieder als Deppen da stehen lässt. Also erfanden sie die Serie „Gotham Central“, die es immerhin auf vierzig Hefte brachte, die zwischen Dezember 2002 und April 2006 erschienen, mehrere Preise erhielt (unter anderem einen Eisner Award) und die bei den Kritikern beliebt, aber niemals ein Verkaufsschlager war. Dennoch basiert die in den USA erfolgreiche Serie „Gotham“ (ich glaube, bei uns läuft sie nicht so gut) auf der gleichen Prämisse.
Jetzt erschien der erste „Gotham Central“-Sammelband „In Erfüllung der Pflicht“ und er ist genau das, was man von Ed Brubaker und Greg Rucka erwarten kann: gut abgehangener Noir, der sich der bekannten Klischees bedient und sie gelungen in die Gegenwart und eine spannende Geschichte transportiert.
Eigentlich besteht der Sammelband aus zwei, lose miteinander verknüpften Geschichten. In „In Erfüllung der Pflicht“ tötet Mr. Freeze bei einem Routineeinsatz einen Polizisten. Seine Kollegen wollen ihn schnappen und herausfinden, was Mr. Freeze plant.
In „Motiv“ suchen sie den Mörder eines entführten Mädchens.
Im Mittelpunkt der beiden spannenden Geschichten steht dabei die Arbeit der Detectives, die einfach ihren Job machen wollen und sich ärgern, dass Batman sie immer dumm da stehen lässt. Ist ja auch nervig, wenn ein Superheld jede Nacht sein Ego ausführt und nach Lust und Laune Verbrecher vermöbelt.
Der zweite „Gotham Central“-Band ist für Ende Dezember angekündigt.

A propos Ed Brubaker: Von ihm sind auch noch einige neuere Werke, die schon vor einiger Zeit erschienen sind und die ich bislang nicht abfeierte, erhältlich. Es sind die Bände 2 und 3 seiner grandiosen Noir-Serie „Fatale“, gezeichnet von seinem Buddy Sean Phillips. Und der Abschluss seiner „Captain America“-Geschichte „Der Tod von Captain America“.
Der zweite „Fatale“-Sammelband „Hollywood Babylon“ spielt vor allem in den Siebzigern und bietet all das, was wir spätestens seit James Ellroy mit Los Angeles assoziieren: Hollywood, perverse Sexfilme und ein Satanistenkult.
Im sommerlichen Los Angeles von 1978 stolpert Miles, ein erfolgloser Schauspieler bei einer Party, die von der Method-Kirche organisiert wird, mitten in einen Tatort. Suzy hat Bruder Stane erschlagen und bevor die Sekte sie umbringt, flüchten sie in die benachbarte Villa der zurückgezogen lebenden Miss Josephine. Sie ist, wie wir aus dem ersten „Fatale“-Band wissen, ein Vampir, der von dem Sektenführer gesucht wird. Und dann geht es noch um ein äußerst wertvolles Buch.
Der dritte „Fatale“-Sammelband „Westlich der Hölle“ besteht aus vier Geschichten, die 1936 in Texas (Der Fall Alfred Ravenscroft), 1286 in Frankreich (Eine schöne Art zu Sterben), 1883 in Colorado (Auf dunklen Pfaden) und 1943 in den südlichen Karpaten (Nur einen flüchtigen Blick entfernt) spielen. Es sind schöne Variationen bekannter Topoi zwischen Hexenverfolgung, Wilder Westen und Weltkrieg-II-Abenteuer, die auch einige weitere Hintergründe über die Femme Fatale im Wandel der Jahrhunderte verraten.
Eigentlich müsste Panini langsam weitere „Fatale“-Bücher veröffentlichen. Denn in den USA schrieben Ed Brubaker und Sean Phillips seitdem emsig weitere Geschichten.
Die dreiteilige Geschichte „Der Tod von Captain America“ ist eine der frühen „Captain America“-Geschichten von Ed Brubaker. Er schrie von 2005 bis 2012 Geschichten mit Captain America, der inzwischen ja durch die Verfilmungen auch bei uns allgemein bekannt ist.
Nach dem Tod von „Captain America“ Steve Rogers versinkt Amerika immer mehr im Chaos. Sein Freund und Kriegskamerad Bucky Barnes wird inzwischen in der Zentrale von Red Skull, dem großen Bösewicht, einer Gehirnwäsche unterzogen. Bucky, auch bekannt als KGB-Killer Wintersoldat (jaja, ist auf den ersten Blick alles etwas verwirrend), kommt frei und er will sich an den Mördern seines Freundes rächen. In dem Moment ahnt er noch nicht, dass alles ein Komplott ist und er die Arbeit des Bösewichts, der die Macht über die USA erlangen will, erledigen soll.
„Der Tod von Captan America“ ist mit seinen vielen Komplotten und Seitenwechsel ein spannender Thriller, in dem wir auf viele alte Bekannte (auch bekannt aus den Filmen) stoßen. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass Brubaker hier eine Auftragsarbeit verrichtet, bei der er sich innerhalb bestimmter Regeln bewegen und verschiedene Rücksichten nehmen muss. Obwohl natürlich das Umbringen von Captain America, dem Helden der Serie, ein ziemlich rücksichtsloser Akt ist.
Und dann den Wintersoldaten zum Captain-America-Nachfolger aufzubauen; – das hat schon etwas.

Snyder - Batman - Jahr Null - Die geheime Stadt - 2Brubaker - Rucka - Gotham Central 1 - 2

Scott Snyder/Greg Capullo: Batman: Jahr Null – Die geheime Stadt (Band 4)
(übersetzt von Steve Kups)
Panini, 2015
172 Seiten
16,99 Euro

Originalausgabe
Bright New Yesterday (Batman 0)
DC Comics, November 2012
Zero Year – Secret City: Part 1 – 3; Zero Year – Dark City: Part 1 (Batman # 21 – 24)
DC Comics, August – Dezember 2013

Ed Brubaker/Greg Rucka: Gotham Central: In Erfüllung der Pflicht (Band 1)
(übersetzt von Christian Heiss)
Panini, 2015
124 Seiten
14,99 Euro

Originalausgabe
Gotham Central # 1 – 5
DC Comics 2003

Brubaker - Fatale 2 - 2Brubaker - Fatale 3 - 2
Ed Brubaker/Sean Phillips: Fatale: Hollywood Babylon (Band 2)
(übersetzt von Claudia Fliege)
Panini, 2013
140 Seiten
16,95 Euro

Originalausgabe
Fatale # 6 – 10
Image, Juni – November 2012

Ed Brubaker/Sean Phillips: Fatale: Westlich der Hölle (Band 3)
(übersetzt von Claudia Fliege)
Panini, 2014
104 Seiten
16,99 Euro

Originalausgabe
Fatale # 11 – 15
Image, Januar 2013 – Mai 2013

Brubaker - Der Tod von Captain America 2 - 2Brubaker - Der Tod von Captain America 3 - 2
Ed Brubaker/Steve Epting/Butch Guice/Mike Perkins: Der Tod von Captain America (Band 2)
(übersetzt von Reinhard Schweizer)
Panini, 2014
144 Seiten
14,99 Euro

Originalausgabe
Captain America: The Burden of Dreams, Part 1 – 6 (# 31 – 36)
Marvel, Dezember 2007 – Mai 2008

Ed Brubaker/Steve Epting/Roberte De La Torre/Luke Ross: Der Tod von Captain America (Band 3)
(übersetzt von Reinhard Schweizer)
Panini, 2014
148 Seiten
14,99 Euro

Originalausgabe
Captain America: The Man who bought America, Part 1 – 6 (# 37 – 42)
Marvel, Juni 2008 – November 2008

Hinweise

Meine Besprechung von Scott Snyder/Stephen King/Rafael Albuquerques (Zeichner) „American Vampire – Band 1“ (American Vampire, Vol. 1 – 5, 2010)

Meine Besprechung von Scott Snyder/Rafael Albuquerque/Mateus Santoloucos “American Vampire – Band 2″ (American Vampire, Vol. 6 – 11, 2010/2011)

Meine Besprechung von Scott Snyder/Rafael Albuquerque/Danijel Zezeljs “American Vampire – Band 3″ (American Vampire, Vol. 12 – 18, 2011)

Meine Besprechung von Scott Snyder/Sean Murphys “American Vampire – Das Überleben des Stärkeren, Band 4″ (American Vampire: The Survival of the Fittest, 2011)

“A Criminal Blog” (über “Criminal”)

Homepage von Ed Brubaker

Blog von Sean Phillips

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips” “Criminal 1 – Feigling” (Criminal 1: Coward, 2007)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ “Criminal 2 – Blutsbande” (Criminal 2: Lawless, 2007)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ „Criminal 3 – Grabgesang“ (Criminal 3: The Dead and the Dying, 2008)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ „Criminal 4 – Obsession“ (Criminal Vol. 4: Bad Night, 2009)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ „Criminal 5 – Sünder“ (Criminal: The Sinners, 2010)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ „Criminal 6 – Unschuld“ (Criminal: The Last of the Innocent, Vol. 1 – 4, 2011)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Colin Wilsons “Point Blank” (Point Blank, 2003)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ “Sleeper 1 – Das Schaf im Wolfspelz” (Sleeper: Out in the cold, 2003)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ “Sleeper 2 – Die Schlinge zieht sich zu” (Sleeper: All false moves, 2004)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ „Sleeper 3 – Die Gretchenfrage“ (Sleeper 3: A crooked line, 2005)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips’ „Sleeper 4 – Das lange Erwachen“ (Sleeper 4: The long walk home, 2005)

Meine Besprechung von Ed BrubakerSean Phillips’ „Incognito 1 – Stunde der Wahrheit“ (Incognito, 2008/2009)

Meine Besprechung von Ed Brubaker (Autor)/Sean Phillips (Zeichner) „Incognito 2: Schlechter Einfluss“ (Incognito: Bad Influences, Vol. 1 – 5, 2010/2011)

Meine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips‘ „Fatale: Den Tod im Nacken (Band 1)“ (Fatale # 1 – 5, 2012)

Ed Brubaker in der Kriminalakte

Comic Book Resources: Interview mit Ed Brubaker über „Fatale“ (8. Mai 2012)

Homepage von Greg Rucka

Meine Besprechung von Greg Rucka/Steve Liebers „Whiteout“ (Whiteout, 1998/1999)

Meine Besprechung von Greg Rucka/Steve Liebers „Whiteout: Melt“ (Whiteout: Melt, 1999/2000)

Meine Besprechung von Greg Ruckas “Die Welt ohne Superman” (The Sleepers, 2009)

Meine Besprechung von Greg Ruckas “Batman: Hinter der Maske” (Cutter, März – Mai 2010/Beneath the Mask,  Juni – Juli 2010/Good King Wencesias, Februar 2009)

Greg Rucka in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 13. Dezember: Whiteout

Dezember 12, 2014

Pro 7, 22.25

Whiteout (USA 2009, Regie: Dominic Sena)

Drehbuch: Jon Hoeber, Erich Hoeber, Chad Hayes, Carey W. Hayes

LV: Greg Rucka/Steve Lieber: Whiteout, 1998/1999 (Whiteout)

Auf der Amundsen-Scott-Forschungsstation in der Antarktis sucht US-Marshal Carrie Stetko einen Mörder.

„Whiteout“ von Autor Greg Rucka (da sollte ein deutscher Verlag mal einige seiner Romane übersetzen) und Zeichner Steve Lieber ist eine tolle Graphic Novel, die ihren größten Reiz aus dem Handlungsort (Hey, wer von uns war schon einmal in der Antarktis?) bezieht. Auf der Kinoleinwand ist der Rätselkrimi dann allerdings, trotz toller Bilder, nur begrenzt interessant. Vielleicht hätten die Macher doch zuerst den zweiten „Whiteout“-Band „Melt“, der ein actionhaltiger Thriller mit Polit-Touch ist, verfilmen sollen.

mit Kate Beckinsale , Gabriel Macht, Tom Skerritt, Columbus Short, Alex O’Loughlin, Shawn Doyle, Joel Keller

Wiederholung: Sonntag, 14. Dezember, 00.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Metatrcitic über “Whiteout”

Rotten Tomatoes über “Whiteout”

Wikipedia über “Whiteout” (deutsch, englisch)

Homepage von Greg Rucka

Meine Besprechung von Greg Rucka/Steve Liebers „Whiteout“ (Whiteout, 1998/1999)

Meine Besprechung von Greg Rucka/Steve Liebers „Whiteout: Melt“ (Whiteout: Melt, 1999/2000)

Meine Besprechung von Greg Ruckas “Die Welt ohne Superman” (The Sleepers, 2009)

Meine Besprechung von Greg Ruckas “Batman: Hinter der Maske” (Cutter, März – Mai 2010/Beneath the Mask,  Juni – Juli 2010/Good King Wencesias, Februar 2009)

Greg Rucka in der Kriminalakte

„Whiteout“ in der Kriminalakte (mit vielen Interviews, Reaktionen und Analysen)


Blutige Stunden mit „The Punisher“

März 25, 2013

Als Garth Ennis 2000 für acht Jahren die erfolgreiche Comicserie „The Punisher“ über einen Mann, der skrupellos Verbrecher umbringt, übernahm, änderte er zwei Dinge: einmal ließ er den Punisher altern und er stellte die Frage nach der Moral.

Denn das Ereignis, das Frank Castle zu dem Punisher machte, ist genau datiert: an einem Sommertag 1976 erschossen Gangster im Central Park seine Frau und seine beiden Kinder. Castle, der vorher als Soldat in Vietnam diente, beschloss, sich an den Tätern zu rächen. Das tat er. Danach setzte er sein tödliches Handwerk fort, indem er weitere Verbrecher tötete. Dabei, und das spricht Garth Ennis in seinen „Punisher“-Geschichten an, wurde aus einem Mann, der eine Untat rächen will, ein Vigilant, der fast schon wahllos gegen Verbrecher vorgeht. Und einige dieser Verbrecher waren auch Ehemänner und Väter. In der Geschichte „Witwenmacher“ (enthalten in „The Punisher – Garth-Ennis-Collection 9“) beschließen einige der Frauen, deren Männer von Castle getötet wurden, sich an ihm zu rächen. Denn auch wenn sie Gangsterbosse waren, waren sie auch ihre Ehemänner.

In der zweiten in „The Punisher – Garth-Ennis-Collection 9“ enthaltenen Geschichte „Die lange, kalte Nacht“ trifft er wieder auf den ziemlich durchgeknallten, scheinbar unbesiegbaren Killer Barracuda, der ein Treffen der New Yorker Gangsterbosse organisiert. Seine Rechnung geht auch zum Teil auf: Castle kommt als nicht eingeladener Gast zu dem Treffen, aber er kann ihn nicht töten. Doch er hat noch ein Ass im Ärmel: Sarah, ein Baby, von dem Frank Castle der Vater ist und von dem er bislang nichts wusste.

In „The Punisher – Garth-Ennis-Collection 10“ sind die letzte große „The Punisher“-Geschichten von Garth Ennis und drei kleinere Werke (vulgo Einzelhefte, die hier aber auch schon einmal gut fünfzig Seiten sind) enthalten.

In der langen Geschichte „Valley Forge“ erfahren wir, wie Frank Castle in Vietnam als Soldat sein Handwerk erlernte. Im in der Gegenwart spielendem Teil von „Valley Forge“ versucht eine Gruppe einflussreicher Männer, die zum Militärisch-Industriellem Komplex gehören, Castle mit der Hilfe einer Delta-Force-Einheit zu töten.

In „Tiger, Tiger“ wirft Garth Ennis einen Blick auf den zehnjährigen Frank Castle, der 1960 in Brooklyn eine frühe Lektion in Sachen Rache erhält. Denn Vincent Rosa, Sohn eines Mafiosi, schwängert Mädchen und nur einer unternimmt etwas gegen ihn.

In „Die Zelle“ sitzen auf Riker’s Island fünf alte Mafiosi gemeinsam in einer Gefängniszelle. Um an sie heranzukommen, lässt Castle sich verhaften. Das ist ziemlich typischer „Punisher“-Stoff.

In „The End“ spielt in der Zukunft. Nach einer Katastrophe trifft Castle einen Trickbetrüger, der ein Geheimnis hat. Diese Dystopie ist die schwächste „Punisher“-Geschichte von Ennis. Die anderen sind als grimmige Hardboiled-Noirs spannende Unterhaltung mit einem zwiespältigem Helden.

 

Mit „Frank“ und „Der letzte Weg“ liegt auch die von Jason Aaron geschriebene und Steve Dillon gezeichnete 22-teilige „PunisherMax“-Serie komplett auf Deutsch vor. In dieser Serie kämpft Castle gegen den Kingpin, einen neuen Gangsterboss, der alle seine Konkurrenten ermordete. Gleichzeitig erzählen Aaron und Dillon das Ende der Geschichte von Frank Castle. Denn – das kommt jetzt vielleicht etwas schockierend – sie lassen den Punisher sterben. Immerhin ist er, in der Chronologie und nachdem Garth Ennis ihn altern ließ, ein über sechzigjähriger Mann, der seit gut vierzig Jahren gegen den Abschaum kämpft, unzählige Male verletzt wurde und eigentlich schon mehr Leben als eine Katze hatte.

 

Hardboiled-Krimi-Autor Greg Rucka („Whiteout“) durfte gab seinen „Punisher“-Einstand mit den sehr atmosphärischen „Ermittlungen“. Die meist bläulich-nachtschwarzen Panels von Marco Checchetto (Zeichner) und Matt Hollingsworth (Farben) erinnern an die Noir-Fantasien von Ridley Scott („Blade Runner“, „Black Rain“ und „Der Mann im Hintergrund“ [Someone to watch over me]) und Abel Ferrara („Fear City“, „China Girl“ und „King of New York“.

Die aus mehreren Perspektiven erzählte Story über die Suche nach den Verantwortlichen für ein Massaker während einer Hochzeit, bei dem 27 Menschen ermordet und 19 verwundet wurden, kommt dagegen etwas schleppend in Gang.

 

Und dann gibt es noch die Einzelhefte, in denen oft bekannte, jüngere Krimiautoren eine „Punisher“-Geschichte schreiben. Auch in „Hässliche kleine Welt“, der neuesten Sammlung von vier verdammt guten Einzelgeschichten, hat mit Charlie Huston ein Krimiautor eine Geschichte geschrieben.

In seiner Geschichte „Krieg in der Wüste“ erzählt er, wie Castle in einem Wüstenkaff einem Kriegskameraden und den Dorfbewohnern sehr letal gegen eine Biker-Gang hilft. Am Ende der blutigen Geschichte dankt Huston „High Plains Drifter“, „The Road Warrior“, „Deathrace 2000“, „The Seven Samurai“ und „Rolling Thunder“. Dem kundigen Leser dürften einige der Hommagen und Inspirationen bereits beim Lesen aufgefallen sein.

In „Hässliche kleine Welt“ (auch „Kleine hässliche Welt“) von David Lapham trifft Castle auf Bobby Boorsteen, der eine Aufräumaktion des Punishers beobachtet und sein größter Fan wird. So hat Castle sich sein Wirken auf andere wohl nicht vorgestellt.

In „Stille Nacht“ und „Die Liste“ gibt es zwei Weihnachtgeschichten mit Castle als Geschenkeüberbringer. In „Stille Nacht“ von Andy Diggle („The Loosers“) wartet Castle am Heiligabend in einem Waisenhaus auf einen Mafiosi, der im Zeugenschutzprogramm untergetaucht ist.

In „Die Liste“ von Stuart Moore philosophiert Castle zuerst über die viele Zeit, die man an den ruhigen Weihnachtstagen hat. Genug Zeit, um einige liegengebliebene Dinge zu erledigen, wie James Novinski, einen religiösen Fanatiker, der ein aufstrebender, aber noch kleiner Ganove ist, zu besuchen.

Alle vier Geschichten sind schnell, hart, zynisch. Bester „Punisher“-Style eben.

Ennis - The Punisher Collection 9

Garth Ennis:The Punisher – Garth-Ennis-Collection 9

(übersetzt von Uwe Anton)

Panini Comics 2012

300 Seiten

29,95 Euro

enthält:

Witwenmacher, Teil 1 – 7

Widowmaker, Part 1 – 7

Punisher (MAX) Vol. 43 – 49

März 2007 – September 2007

Die lange, kalte Nacht, Teil 1 – 5

Long Cold Dark, Part 1 – 5

Punisher (MAX) Vol 50 – 54

Oktober 2007 – Februar 2008

Ennis - The Punisher Collection 10

Garth Ennis: The Punisher – Garth-Ennis-Collection 10

(übersetzt von Uwe Anton und Florian B.)

Panini Comics 2012

300 Seiten

29,95 Euro

enthält:

Valley Forge, Valley Forge, Part 1 – 6

Punisher (MAX) Vol. 55 – 60

März 2008 – August 2008

Tiger, Tiger

The Tyger

Punisher: The Tyger 1

Februar 2006

Die Zelle

The Cell

Punisher: The Cell 1

Juli 2005

The End

The End

Punisher: The End 1

Juni 2004

Aaron - Punisher Max 48 - Frank

Jason Aaron/Steve Dillon: The Punisher (MAX) 48: Frank

(übersetzt von Reinhard Schweizer)

Panini Comics, 2012

124 Seiten

16,95 Euro

enthält

Frank, Kapitel 1 – 5

PunisherMax 12 – 16: Frank, Part 1 – 5

Juni 2011 – Oktober 2011

Aaron - Punisher Max 49 - Der letzte Weg

Jason Aaron/Steve Dillon: The Punisher (MAX) 49: Der letzte Weg

(übersetzt von Reinhard Schweizer)

Panini Comics, 2012

132 Seiten

16,95 Euro

enthält

Der letzte Weg, Teil 1 – 5

PunisherMax 17 – 21: Homeless, Part 1 – 5

November 2011 – März 2012

Kriegsende

PunisherMax 22: War’s End

April 2012

Rucka - Punisher 1 - Ermittlungen

Greg Rucka (Autor)/Marco Checcetto (Zeichner)/Max Fiumara (Zeichner): Punisher 1: Ermittlungen

(übersetzt von Reinhard Schweizer)

Panini Comics, 2012

132 Seiten

14,95 Euro

enthält

Punisher: Eins

Punisher: One

Punisher (2011) 1

Oktober 2011

Ohne Titel

Untitled

Punisher (2011) 2

Oktober 2011

Ohne Titel

Untitled

Punisher (2011) 3

November 2011

Ohne Titel

Untitled

Punisher (2011) 4

Dezember 2011

Nach 100 Tagen

After 100 Days

Punisher (2011) 5

Januar 2012

Spinnensinn

Tingling

Spider-Island: I love New York City

November 2011

Huston - Diggle - PunisherMax - Hässliche kleine Welt

Charlie Huston/Andy Diggle/Kyle Hotz: PunisherMAX: Hässliche kleine Welt

(übersetzt von Joachim Körber)

Panini, 2013

148 Seiten

16,95 Euro

enthält

Charlie Huston (Autor)/Shawn Martinbrough (Zeichner): Krieg in der Wüste (PunisherMax: Hot Rods of Death 1 – Getting Mad, November 2010)

David Lapham (Autor)/Dalibor Talajic (Zeichner): Hässliche kleine Welt (PunisherMax: Tiny Ugly World 1, Dezember 2010)

Andy Diggle (Autor)/Kyle Hotz (Zeichner): Stille Nacht (Punisher: Silent Night 1, Februar 2006)

Stuart Moore (Autor)/C. P. Smith (Zeichner): Die Liste (Punisher: X-Mas Special 2006 1 – The List, Januar 2007)

Hinweise

Wikipedia über “The Punisher” Frank Castle (deutsch, englisch)

Wikipedia über Garth Ennis (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Garth Ennis/Will Simpson/Steve Dillons „Hellblazer – Gefährliche Laster“ (Dangerous Habits, 1991)

Meine Besprechung von Garth Ennis (Autor)/Leandro Fernandez (Zeichner) „The Punisher – Garth Ennis Collection 7“ (Up is Down and Black is White, The Slavers, 2005/2006)

Meine Besprechung von Garth Ennis/Goran Parlov/Leandro Fernandezs „The Punisher – Garth-Ennis-Collection 8“ (Barracuda, Part 1 – 6 (Punisher [MAX] 31 – 36), Man of Stone, Part 1 – 6 (Punisher [MAX] 37 – 42), 2006/2007)

Meine Besprechung von Garth Ennis (Autor)/Adriano Batista/Marcos Marz/Kewber Baal (Zeichner) „Jennifer Blood – Selbst ist die Frau (Band 1)“ (Garth Ennis’ Jennifer Blood: A Woman’s Work is Never Done, 2012)

Meine Besprechung von Jason Aaron (Autor)/Steve Dillons (Zeichner) „PunisherMax: Kingpin (Max 40)“ (PunisherMax: Kingpin, Part 1 – 5, 2010)

Homepage von Greg Rucka

Meine Besprechung von Greg Rucka/Steve Liebers „Whiteout“ (Whiteout, 1998/1999)

Meine Besprechung von Greg Rucka/Steve Liebers „Whiteout: Melt“ (Whiteout: Melt, 1999/2000)

Meine Besprechung von Greg Ruckas “Die Welt ohne Superman” (The Sleepers, 2009)

Meine Besprechung von Greg Ruckas “Batman: Hinter der Maske” (Cutter, März – Mai 2010/Beneath the Mask,  Juni – Juli 2010/Good King Wencesias, Februar 2009)

Greg Rucka in der Kriminalakte

Pulp Noir: Homepage/Blog von Charlie Huston

Meine Besprechung von Charlie Hustons „Killing Game“ (The Shotgun Rule, 2007)

Meine Besprechung von Charlie Hustons „Das Clean-Team“ (The mystic arts of erasing all signs of death, 2009)

Meine Besprechung von Charlie Hustons „Bis zum letzten Tropfen“ (Every last drop, 2008)

Meine Besprechung von Charlie Hustons „Die Hank-Thompson-Trilogie“

Meine Besprechung von Charlie Huston (Autor)/ Lan Medina (Zeichner) „Deathlok: Der Zerstörer (MAX 41)“ (Deathlok: The Demolisher, Vol. 1 – 7, Januar – Juli 2010)

Mein Interview mit Charlie Huston

Charlie Huston in der Kriminalakte

Meine Besprechung von David Lapham (Autor)/Kyle Bakers (Zeichner) „Deadpool MAX: Lang lebe Hydra!“ (Deadpool MAX 7 – 12, 2011)

Homepage von Andy Diggle

Blog von Andy Diggle

Meine Besprechung von Andy Diggle/Jocks „The Losers: Goliath – Band 1“

Meine Besprechung von Andy Diggle/Jock/Shawn Martinbroughs „The Losers: Die Insel – Band 2“

Meine Besprechung von Andy Diggle/Jock/Nick Dragotta/Alé Garza: The Losers: Der Pass, Band 3 (The Losers 13 – 19, 2005)
Meine Besprechung von Andy Diggle/Jock/Ben Olivers (Zeichner) „The Losers: London Calling (Band 4) (The Losers # 20 – 25, 2005)

Meine Besprechung von Andy Diggle/Jock/Colin Wilsons „The Losers: Endspiel (Band 5)“ (The Losers # 26- 32, 2005/2006)

Meine Besprechung von Andy Diggle (Autor)/Leonard Manco/Danijel Zezelj (Zeichner) „John Constantine, Hellblazer: Spritztour (Band 10)“ (Hellblazer: Vol. 230 – 239, 2008)

 


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