TV-Tipp für den 18. Juni: Ein schönes Mädchen wie ich

Juni 18, 2018

Arte, 20.15

Ein schönes Mädchen wie ich (Une belle fille comme moi, Frankreich 1972)

Regie: Francois Truffaut

Drehbuch: Francois Truffaut, Jean-Loup Dabadie

LV: Henry Farrell: Such a gorgeous kid like me, 1967

Alle Männer verlieben sich in die junge Camille Bliss. Aber nicht alle überleben die Begegnung mit der Schönheit.

Selten gezeigte burleske Komödie von Francois Truffaut. In „Ein schönes Mädchen wie ich“ fischt Truffaut, der ja einige grandiose Krimis inszenierte, in den Gewässern von Claude Chabrol, ohne jemals wirklich zu überzeugen. Der Film ist bestenfalls ein Sommerspaß, der plakativ die bürgerlichen Wertvorstellungen auf den Kopf stellt, die Selbstbilder der Männer (ein Haufen dummer, eitler, impotenter Gockel, für die niemand auch nur einen Funken Mitleid empfinden kann) als Selbstbetrug entlarvt und eine unschuldige Mörderin zur Sympathieträgerin macht.

mit Bernadette Lafont, Claude Brasseur, Charles Denner, Guy Marchand, André Dussolier, Philippe Léotard, Anne Kreis

Wiederholung: Mittwoch, 20. Juni, 13.55 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Ein schönes Mädchen wie ich“

TCM über „Ein schönes Mädchen wie ich“

Wikipedia über „Ein schönes Mädchen wie ich“ (deutsch, englisch, französisch) und Francois Truffaut (deutsch, englisch, französisch)

Erster Teil meines Francois-Truffaut-Porträts (mit einer Besprechung von Emmanuel Laurents “Godard trifft Truffaut”)

Zweiter Teil meines Francois-Truffaut-Porträts: Die Antoine-Doinel-Filme

Kriminalakte über Francois Truffaut

Werbeanzeigen

TV-Tipp für den 16. März: Der Loulou

März 16, 2017

RBB,00.15

Der Loulou (Frankreich 1980, Regie: Maurice Pialat)

Drehbuch: Arlette Langmann

Die bürgerliche Nelly (Isabelle Huppert) verliebt sich in den Herumtreiber und Ex-Knacki Loulou (Gérard Depardieu – damals noch rank und schlank am Anfang seiner Karriere). Eine problematische Beziehung beginnt.

wird eindringlich nachvollziehbar, wie diese zwei Menschen weder zueinanderfinden noch sich trennen können.“ (Fischer Film Almanach 1982)

Das Lexikon ist etwas weniger begeistert von dem Drama: „Zustandsbeschreibung einer Gruppe von ‚Aussteigern‘, die Motive und soziales Umfeld nicht näher beleuchtet. Durch die weitgehend unkritische Zeichnung der Figuren und seine unentschiedene Haltung verliert der Film an Glaubwürdigkeit.“

mit Isabelle Huppert, Gérard Depardieu, Guy Marchand, Humbert Balsan

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Der Loulou“

Wikipedia über „Der Loulou“ (deutsch, englisch, französisch)


TV-Tipp für den 8. November: Ein schönes Mädchen wie ich

November 7, 2015

Tele 5, 16.10
Ein schönes Mädchen wie ich (Frankreich 1972, Regie: Francois Truffaut)
Drehbuch: Francois Truffaut, Jean-Loup Dabadie
LV: Henry Farrell: Such a gorgeous kid like me, 1967
Alle Männer verlieben sich in die junge Camille Bliss. Aber nicht alle überleben die Begegnung mit der Schönheit.
Schon ewig nicht mehr gezeigte (falls überhaupt) burleske Komödie von Francois Truffaut, die, trotz der Uhrzeit, nicht für Kinder geeignet ist. In „Ein schönes Mädchen wie ich“ fischt Truffaut, der ja einige grandiose Krimis inszenierte, in den Gewässern von Claude Chabrol, ohne jemals wirklich zu überzeugen. Der Film ist bestenfalls ein Sommerspaß, der plakativ die bürgerlichen Wertvorstellungen auf den Kopf stellt, die Selbstbilder der Männer (ein Haufen dummer, eitler, impotenter Gockel, für die niemand auch nur einen Funken Mitleid empfinden kann) als Selbstbetrug entlarvt und eine unschuldige Mörderin zur Sympathieträgerin macht.
mit Bernadette Lafont, Claude Brasseur, Charles Denner, Guy Marchand, André Dussolier, Philippe Léotard, Anne Kreis

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Ein schönes Mädchen wie ich“

TCM über „Ein schönes Mädchen wie ich“

Wikipedia über „Ein schönes Mädchen wie ich“ (deutsch, englisch, französisch) und Francois Truffaut (deutsch, englisch, französisch)

Erster Teil meines Francois-Truffaut-Porträts (mit einer Besprechung von Emmanuel Laurents “Godard trifft Truffaut”)

Zweiter Teil meines Francois-Truffaut-Porträts: Die Antoine-Doinel-Filme

Kriminalakte über Francois Truffaut


TV-Tipp für den 10. September: Der Saustall

September 9, 2014

HR, 23.15

Der Saustall (Frankreich 1981, Regie: Bertrand Tavernier)

Drehbuch: Jean Aurenche, Bertrand Tavernier

LV: Jim Thompson: Pop. 1280, 1964 (Zwölfhundertachtzig schwarze Seelen, 1280 schwarze Seelen)

Wirklich gelungene Verfilmung eines der besten Thompson-Bücher: ein Haufen Menschen geht ihren niederen Trieben (Sex, Ehebruch, Mord) nach und fühlt sich dabei von moralischen Gesetzen nicht gebunden.

Tavernier verlegte die Handlung von einem Südstaaten-Kaff nach Französisch-Westafrika, blieb aber der Seele des Buches treu.

Mit Philippe Noiret, Isabelle Huppert, Stéphane Audran, Guy Marchand

Hinweise

Kriminalakte über „The Killer inside me“

Mordlust über Jim Thompson

Crimetime über Jim Thompson

Wikipedia über Jim Thompson (Englisch)

Kirjasto über Jim Thompson

Popsubculture über Jim Thompson

Meine Besprechung von Jim Thomspsons “Jetzt und auf Erden” (Now and on Earth, 1942)

Meine Besprechung von Michael Winterbottoms Jim-Thompson-Verfilmung “The Killer inside me” (The Killer inside me, USA 2010)

Kriminalakte über Jim Thompson

Meine Besprechung von Bertrand Taverniers Georges-Simenon-Verfilmung “Der Uhrmacher von St. Paul” (L’horloger de Saint-Paul, Frankreich 1974)

Meine Besprechung von Bertrand Tavernier James-Lee-Burke-Verfilmung „In the electric mist“ (In the electric mist, USA 2009)

Meine Besprechung von Bertrand Taverniers „Die Prinzessin von Montpensier“ (La Princesse de Montpensier, Frankreich 2010)


TV-Tipp für den 25. Juni: Der Boss

Juni 25, 2014

Eins Plus, 22.15

Der Boß (F/Can 1985, R.: Alexandre Arcady)

Drehbuch: Francis Veber, Daniel Saint-Harmont, Alexandre Arcady

LV: Jay Cronley: Quick Change, 1981

Für Grimm und sein Team beginnen die wahren Probleme erst nach dem Banküberfall auf dem Weg zum Flughafen.

„Der Boß“ ist der angenehmste Film der Achtziger von Jean-Paul Belmondo: eine lockere Krimikomödie mit Action-Einlagen. Während des Banküberfalls kann Belmondo in einem Clownskostüm dem Affen Zucker geben.

Mit Jean-Paul Belmondo, Guy Marchand, Kim Cattrall

Wiederholung: Donnerstag, 26. Juni, 03.40 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Wikipedia über Jay Cronley und “Der Boss” (deutsch, englisch, französisch)

Meine Besprechung von Jean-Luc Godards “Außer Atem” (F 1959 – dem Durchburch von Jean-Paul Belmondo)

Kriminalakte über  Jean-Paul Belmondo


TV-Tipp für den 9. April: Der Boss

April 9, 2013

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Jean-Paul Belmondo!

ARD, 00.50

Der Boß (F/Can 1985, R.: Alexandre Arcady)

Drehbuch: Francis Veber, Daniel Saint-Harmont, Alexandre Arcady

LV: Jay Cronley: Quick Change, 1981

Für Grimm und sein Team beginnen die wahren Probleme erst nach dem Banküberfall auf dem Weg zum Flughafen.

„Der Boß“ ist der angenehmste Film der Achtziger von Jean-Paul Belmondo: eine lockere Krimikomödie mit Action-Einlagen. Während des Banküberfalls kann Belmondo in einem Clownskostüm dem Affen Zucker geben.

Mit Jean-Paul Belmondo, Guy Marchand, Kim Cattrall

Hinweise

Wikipedia über Jay Cronley und „Der Boss“ (deutsch, englisch, französisch)

Meine Besprechung von Jean-Luc Godards “Außer Atem” (F 1959 – dem Durchburch von Jean-Paul Belmondo)

Kriminalakte über  Jean-Paul Belmondo

Und diese schon fünf Jahre alten Geburtstagsartikel sind sicher alle noch weitgehend aktuell:

Kölner Stadt-Anzeiger: Daniel Kothenschulte zum 75. Geburtstag von Jean-Paul Belmondo

Stuttgarter Zeitung: Sabine Glaubitz zum 75. Geburtstag von Jean-Paul Belmondo

Tagesschau: Angela Ulrich zum 75. Geburtstag von Jean-Paul Belmondo

Deutsche Welle: 4-minütiger Film zum 75. Geburtstag von Jean-Paul Belmondo


%d Bloggern gefällt das: